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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Nach der Gier


 

 
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 30.01.2011 12:41    Titel: Nach der Gier eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nach der Gier
Nur noch Getier

Nur noch Asche
Nur noch Luft


Kein Wasser mehr
Kein Wasser
Kein

Kein Öl mehr
Kein Öl
Kein

Kein Getreide mehr
Kein Getreide
Kein

Keine Früchte mehr
Keine Früchte
Keine

Keine Wälder mehr
Keine Wälder
Keine

Keine Pflanzen mehr
Keine Pflanzen
Keine

Keine Bodenschätze mehr
Keine Bodenschätze
Keine

Keine Menschen mehr
Keine Menschen
Keine

...und dann...

???
??
?

Stürmisches Meer
Sprudelndes Öl

Goldgelbes Getreide biegt sich im Wind
Goldgelbes Getreide biegt sich
Goldgelbes Getreide
Gold

Wohlschmeckende Früchte für die Tiere
Wohlschmeckende Früchte
Wohlschmeckend

Fruchtbare Wälder geben den Pflanzen Kraft
Fruchtbare Wälder geben den Pflanzen
Fruchtbare Wälder geben
Fruchtbare Wälder
Fruchtbar

Bodenschätze quellen über und über
Bodenschätze quellen
Bodenschätze

Keine
Keine Menschen
Keine Menschen mehr

???
??
?



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schreiben ist leben...ohne leben kein schreiben...
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Kristallkind
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 147



BeitragVerfasst am: 31.01.2011 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hi dulouz!

also ich bin hin- und hergerissen. Ich mag Deine Idee und finde auch dass die Form und der Aufbau deines gedichts den Inhalt den du vermitteln willst wiederzuspiegeln vermögen. Gerade das Ende finde ich da sehr gelungen, zumal ich diese Gedankenspiele von mir selbst kenne. Stichwort: Wäre die Welt ein Stück besser ohne Menschen bzw. letztlich vernichten wir uns durch die Gier und das bringt ja auch niemandem was;)

Aber: ich finde das Gedicht zu monoton, der aufbau ist dann doch nicht revolutionör genug um mich vollends vom hocker zu reißen. Weißt du was ich ungefär damit meine? Es ist ein stück zu offensichtlich was kommt. Der mittelteil ist viel zu langweilig, dort würde ich - maße ich mir an - an deiner stelle mit dem kürzen beginnen. Ein bisschen Verdichtung täten - für meinen Geschmack - dem gedicht echt gut.wink

lg, KK.


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"Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein." (Mohandas Karamchand Gandhi)
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 31.01.2011 20:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Kristallkind, (irrer Name ) erstmal vielen Dank für deine Meinung.
Diese Art von Gedichten zu schreiben verwende ich sehr selten, da wie du schon richtig erkannt hast, die Monotonie immer haargenau an der Schwelle zum Weggucken in Gefahr gerät. Aber meinst du nicht, das bei einem so ernsten Thema das Hingucken und lesen doch Sinn macht?
Ich könnte vieleich die " Pflanzen" weglassen, da die anderen Schätze ja im zweiten Teil wieder " atmen ".
Aber eigentlich sollte es reichen, einmal tief durchzuatmen, und dann noch einmal Lesen!
Danke noch mal...BEST...duluoz...


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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 66
Beiträge: 1865



BeitragVerfasst am: 31.01.2011 20:52    Titel: Hallo Duluoz, Antworten mit Zitat

leider geht es mir mit den Wiederholungen ähnlich wie Kristallkind, spätestens nach dem dritten Mal schalte ich ab, auch weil der Text sich inhaltlich zu schleppend entwickelt.

Kein Wasser, Öl, Getreide, Früchte, Wälder, Pflanzen, Bodenschätze, Menschen, da sind erstens Redundanzen drin und die Indianerweisheit "wenn der letzte Fisch gefangen ist ..." ist ja auch nicht gerade neu.
Ich würde mehr komprimieren und vielleicht ein wenig weiter vom "... dann werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann" wegzukommen.

LG
Perry
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Longo
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 874



BeitragVerfasst am: 31.01.2011 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Meine ehrliche Meinung: Der Text gefällt mir nicht. Das hat ja in dieser Form nach drei, vier Abschnitten keine Wirkung mehr. Die Idee der Wörterreduzierung ist meiner Meinung nach einfach nicht gut genug, dass man sie so penetrant in der Länge zieht. In kürzeren Texten funktioniert die Idee bestimmt besser.
 
MFG Longo
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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 31.01.2011 22:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Perry, Danke für deinen Kommentar. so langsam glaube ich auch, das der Text zu Lang ist. Wie gesagt, der Sinn ist ja NICHT, ach wie schlecht die Menschheit zur Natur ist. Es geht um die Gier, immer noch mehr und mehr, und das ist ja eigentlich auch schon langweilig.
O.K. glaube , den Text kann ich hier im Forum nicht mehr ändern, jedenfalls so schnell nicht, aber Gedanken werde ich mir auf jedenfall machen.
Denn ich bin ja lernfähig...BEST...duluoz


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duluoz
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 65
Beiträge: 513
Wohnort: Bielefeld


BeitragVerfasst am: 31.01.2011 22:12    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Longo, und noch jemand, dem dieser Text nicht gefällt.
Trotzdem Danke für deine Meinung. Jetzt warte ich erstmal ab, ob es noch andere Meinungen gibt, und dann schau ich mal, wie ich diesen Text verändern kann. ist glaube ich nicht so einfach, weil die erstgenannten
Dinge ja wiederholt werden...mal sehen...BEST...duluoz...


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