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Märchen: Der kleine Rabe


 

 
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SaharaFee
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

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Beiträge: 7
Wohnort: erkrath


BeitragVerfasst am: 18.11.2010 14:22    Titel: Märchen: Der kleine Rabe eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war einmal ...

... ein kleiner schwarzer Rabe. Seine Eltern waren schon gestorben, seine Geschwister hatten vor ihm das Nest verlassen und so war er mutterseelenallein auf dieser Welt und darüber sehr sehr traurig.

Tag für Tag suchte er sein Futter, flog von Ast zu Ast und wünschte sich nichts sehnlicher als nicht mehr so allein zu sein. "Was kann ich nur tun?" fragte er sich immer wieder. "Vielleicht sollte ich mal die Gänse da drüben auf dm Hof fragen. Die sind ja sehr zahlreich, eine große Familie. Die hätte ich auch gern." So flog der Rabe rüber und fragte die Älteste unter den Gänsen: "Du, kannst du mir sagen, was ich tun muss, um nicht mehr so allein zu sein?" "Hm ..." sagte die alte Gans, "Du musst dich auf den Weg hinaus in die Welt machen und nach Deinesgleichen suchen und unter ihnen nach einer passenden Frau für dich, mit der du eine eigene Familie gründen kannst. Dann ist dir geholfen. Das wird allerdings nicht einfach sein, denn es ist schon viele Jahre her, dass in dieser Gegend Raben gesehen wurden und so könnten sie weit weg von hier sein ..."

"Gut, dann will ich mich mal auf den Weg hinaus in die Welt machen, denn, wenn ich hier bleibe und weiter von Ast zu Ast fliege und immer nur Futter suche, wird sich wohl an meiner Einsamkeit nichts ändern."

"So ist es recht!" sagte die alte Gans. "Sei mutig und nimm dein Leben in die eigenen Hände. Ich beneide dich um die Abenteuer, die du da draussen erleben wirst, aber ich muss hier bei meiner Familie bleiben."

 Der kleine Rabe sah sich noch einmal um und nahm Abschied von seiner Heimat, um sich auf den Weg in die große weite Welt zu machen und Seinesgleichen zu suchen.

Als erstes auf seinem Weg begegneten ihm schöne bunte Schmetterlinge. Er fragte sie: "Sagt, habt ihr irgendwo Meinesgleichen gesehen?" "Schwarze Raben sind uns schon sehr lange nicht mehr begegnet. Vor vielen Jahren war mal eine Gruppe Raben ganz kurz hier zur Rast auf dem Stoppelfeld vom größten Bauern im Süden des Landes. Dort, wo die Berge beginnen. Wir wissen nur, dass sie vor hatten in den Norden zu fliegen." "Danke euch für den Hinweis. So werde ich mich mal auf den Weg in den Norden machen." Der kleine Rabe flog viele viele Meilen, bis er im Norden ans Meer kam. Dort begegneten ihm friedlich auf dem Deich grasende Heidschnucken. Er fragte die Älteste unter ihnen: "Sag, hast du irgendwo Meinesgleichen gesehen?" "Ja, doch, aber das ist schon recht lange her, dass ich schwarze Raben gesehen habe. Damals traten sie eine lange Reise über das Meer an. Sie sagten, im Westen gäbe es eine Trauminsel, auf der es immer genug Futter gäbe und wo ihr Gefieder bunt glänzend und wunderschön würde. Wie im Paradies. Aber ich bezweifle, dass sie die Insel je erreicht haben. Der Weg über das große Meer ist weit und sehr anstrengend. Ein kleiner Rabe wie du dürfte das wohl kaum schaffen." "Ich muss also erst erwachsen sein, damit meine Flügel eine große Spannweite haben und ich lange fliegen kann?" "Ja. Nicht nur das. Du musst auch von den vielen Gefahren auf dem Weg dahin wissen." "Was gibt es denn da schon für Gefahren?" "Oh, eine ganze Menge und ich weiss sie sicher nicht alle. Ich kann dir nur raten: Solange du nicht groß genug bist, um so lange fliegen zu können, solltest du dir alle Gefahren suchen, die es gibt, dich an ihnen üben, um auf dem Weg übers Meer nicht zu sterben. Du musst alles Wissen sammeln, das es gibt und sehr sehr mutig sein. Außerdem musst du täglich deine Flügel trainieren und dich gut ernähren, für die Kräfte, die du brauchen wirst." "Das klingt sehr anstrengend und mühsam." "Du musst ja nicht hin fliegen. Dann allerdings wirst du dich mit der Gesellschaft hierzulande begnügen müssen und du wirst keine Frau für deine Familiengründung finden." Dem kleinen Raben kamen die Tränen. Sein Ziel schien ihm gerade fast unerreichbar. "Wo muss ich denn mit der Suche nach dem Wissen beginnen?" fragte er etwas verunsichert. "Dort drüben beim alten Haus wohnt eine alte Seemöwe, die alle Weltmeere bereist hat. Sie wird dir sicher weiterhelfen können." sagte die Heidschnucke und wandte sich wieder dem grasen zu.

So flog der kleine Rabe rüber zur alten Seemöwe und fragte sie: "Ich bin auf der Suche nach Meinesgleichen. Hast du sie vielleicht gesehen und kannst mir sagen, wie ich zu ihnen gelangen kann?" "Das ist schon sehr lange her, dass ich schwarze Raben gesehen habe. Soviel ich weiß, leben sie weit draußen auf einer Trauminsel im Meer und sind zu Paradiesvögeln geworden. Der Weg dorthin ist sehr beschwerlich und gefährlich. Ohne das Wissen um all die Gefahren hast du keine Chance diese Insel je lebend zu erreichen. Und dann gibt es da noch ein Hindernis. Die Vögel dort haben alle ein buntschillerndes Gefieder und dulden keine schwarzen Raben." Der kleine Rabe liess traurig den Kopf hängen. "So werde ich wohl kaum je schaffen eine Familie zu haben." "Wenn du aufgibst ganz sicher nicht, kleiner" sagte die alte Seemöwe. "Du musst trainieren. Und du musst Wissen und Erfahrung sammeln. Wenn du nicht aufgibst, dann wirst du eines Tages soweit sein und übers Meer fliegen. Du darfst einfach nur nicht aufgeben. Das ist das Geheimnis des Erfolges." "Gut." erwiderte der kleine Rabe, "dann will ich weiter trainieren."

Fortan stärkte er seine Flügel, stürzte sich mutig in jeden Sturm, um mit den Winden umgehen zu können, suchte sich mühsam das allerbeste Futter zusammen, damit er kräftig würde.

Eines Tages begegnete ihm ein komischer Vogel. Er musste in der Vergangenheit einmal ein buntschillerndes Gefieder gehabt haben, aber jetzt sah er zerrupft aus und am Bauch hatte er sich alle Federn ausgerissen. "Na, wer bist du denn?" fragte der kleine Rabe mitleidig. "Ach," sagte der komische Vogel "früher einmal war ich ein wunderschöner buntschillernder Paradiesvogel. Aber ich wurde von Menschen eingefangen und in einen Käfig gesperrt. Seither rupfe ich mir meine schönen Federn aus. Wenn ich nicht mehr schön bin, dann lassen sie mich vielleicht wieder frei." "Aber ohne Federn wirst du doch nicht fliegen können. Wo kommst du denn her?" "Ich wurde auf einer Trauminsel, weit draußen im Meer eingefangen, als ich gerade an einem Fluss trinken wollte. Ich war unvorsichtig. Die anderen Paradiesvögel konnten mir nicht mehr helfen." "Hm, aber du könntest vielleicht mir helfen, denn ich bin auf der Suche nach dieser Trauminsel, um Meinesgleichen zu finden. Sagst du mir, wo und wie ich die Insel finden kann und was nötig ist, um sie zu erreichen?" "Aber ja. Einfach ist das nicht, das sage ich dir gleich. Du musst den Meeresstürmen gewachsen sein und die Sprache der Paradiesvögel sprechen. Es gibt noch so einige Gefahren. Im Meer gibt es Haie und Wale, die dich fressen, wenn du ihnen zu nahe kommst. Du darfst nicht zu hoch fliegen, denn je näher du der Insel kommst, desto heißer wird die Sonne, die dich verbrennen könnte. Auf dem Weg dorthin gibt es Eisberge, auf denen du dich aber nicht niederlassen kannst, weil deine Rabenfüße sofort festfrieren würden. Zuletzt musst du ein buntschillerndes Gefieder haben, denn die Paradiesvögel dulden keine schwarzen Raben unter sich. Dazu musst du dich erstmal gut verstecken, wenn du auf der Insel angekommen bist und deine Mauser abwarten. Dir wird dann das buntschillernde Gefieder nach und nach, dank des Klimas, ganz von selbst wachsen. Du musst nur Geduld haben und die schützen. Aber gib niemals auf!"

"Das alles hört sich sehr mühevoll an, aber um endlich eine Familie zu haben, will ich das gern auf mich nehmen. Meine Flügel sind inzwischen groß und kräftig. Nur müsste ich noch die Sprache lernen. Bringst du sie mir bei?" "Mit Vergnügen, kleiner. Ich habe schon so lange diese Sprache nicht mehr gesprochen, dass ich glücklich bin, sie dich lehren zu dürfen."

So kam es, dass die beiden viel Zeit miteinander verbrachten. Der Rabe wurde noch größer und stärker und sprach auch bald fließend die Sprache der Paradiesvögel. Eines Tages sagte er zu seinem Lehrer: "Ich denke, ich bin jetzt soweit, den Flug über das Meer zu wagen. Für morgen soll es einen guten Wind geben, den ich nutzen will." "Gut." sagte der alte Paradiesvogel. "Dann pass gut auf dich auf und ich wünsch dir viel Glück!"

Am nächsten morgen flog der Rabe zum Meer und nutzte die günstigen Winde, um über das Meer zu kommen. Doch er war noch nicht lange geflogen, da wurden die Winde plötzlich so stürmisch, dass der Rabe nur noch so durch die Luft wirbelte und ihn fast die meterhohen Wellen erwischten. So beschloss er, zurück zu fliegen und kam völlig entkräftet wieder am Meeresstrand an. "Gib niemals auf" hatte doch einer seiner Ratgeber gesagt. Der Rabe nahm all seine Kräfte zusammen und versuchte es weiter. Aber immer wieder musste er zurück an Land. Als er eines Tages völlig erschöpft am Strand hockte, kam ein alter Matrose daher. "Was hockst du denn so traurig hier rum?" fragte er den Raben. "Ach, ich versuche immer wieder über das Meer zu der Trauminsel zu Meinesgleichen zu kommen. Aber bisher sind alle Versuche gescheitert. Obwohl ich meine Flügel lange trainiert habe und auch die Sprache der Paradiesvögel lernte ... es will mir einfach nicht gelingen."

Da lächelte der alte Matrose und sagte: "Weißt du, es gibt noch einen anderen Weg, die Trauminsel zu erreichen. Siehst du da hinten im Hafen das schöne große Passagierschiff? Setz dich einfach an Deck und fahr mit. Die Passagiere werden dich derweil mit den feinsten Sachen füttern und du erreichst die Insel mühelos und ohne deine Kräfte zu vergeuden." Der Rabe machte große Augen. Sollte es nach all dem Aufwand jetzt tatsächlich so lächerlich einfach sein, das Ziel zu erreichen? Der alte Matrose ahnte schon, was in dem Raben vorging. "Ja, es ist wirklich so einfach. Die einzige Gefahr könnten böse Menschen sein, die keine Raben mögen. Aber denen musst du nur aus dem Weg gehen. Was immer du bisher gelernt hast, wird dir auch nutzen und vernachlässige nie dein Flugtraining." "Dann will ich mich jetzt auf die Suche nach dem richtigen Schiff machen und zum Hafen rüber fliegen. Ich danke dir, Matrose!"

Als der Rabe im Hafen ankam, stach ihm sofort eine stolze alte Fregatte ins Auge. "Das dürfte das richtige Schiff sein. Seit vielen Jahren segelt sie sicher schon durch alle Meere und ist sturmerprobt. Auf ihr lasse ich mich nieder. Er suchte sich eine windgeschützte Nische aus und schlief durch, bis die alte Fregatte in See stach.

Derweil weit entfernt auf der Trauminsel wohnte auch die Königsfamilie der Paradiesvögel, die eine wunderschöne Tochter hatte.  Die Prinzessin war ins heiratsfähige Alter gekommen, doch sie bereitete ihren Königseltern Sorge. Bisher hatte sie jeden Jüngling, der um sie warb, abgelehnt. "Ich will keinen von diesen eingebildeten nichtsnutzigen Jünglingen, die nichts weiter als die Balz im Sinn haben und ansonsten faul in den Tag hinein leben. Ich will einen starken und klugen Mann, der keine Angst vor Stürmen hat und sich auch weit hinaus auf das Meer wagt, wo es die größten Fische gibt. Er soll eine Familie ernähren können und seinen Kindern etwas beibringen. Sein Herz soll voll Liebe für uns sein." "So einen Mann, mein Kind," sprachen die Königseltern "der müsste von weit her übers Meer kommen. Aber das ist schon sehr lange nicht mehr geschehen."

Die Paradiesvogel-Prinzessin aber war sich sicher. "Ich habe von so einem Mann geträumt und ich bin sicher, eines Tages wird er vor mir stehen. Nur mit ihm will ich eine Familie haben."

Inzwischen hatte die alte Fregatte die erste der Trauminseln erreicht und der Rabe staunte nicht schlecht, wie wunderschön sie waren, mit ihren schneeweißen Stränden, den vielen Palmen, die sich bis ins glasklare Wasser hinab neigten. Die Vegetation war bunt und üppig, mit den wunderbarsten duftenden Orchideen in den schönsten Farben ... doch ... wo waren die Paradiesvögel? Der Rabe ging rüber zum Smutje, der ihn während der Reise mit den köstlichsten Speisen versorgt hatte und fragte: "Das sind ja wirklich traumhaft schöne Inseln. Aber wo sind denn die Paradiesvögel?" "Alle Paradiesvögel leben mit ihrer Königsfamilie auf der größten der Trauminseln. Wir erreichen sie bald. Übrigens hast du mal in den Spiegel geschaut? Du siehst gar nicht mehr aus wie ein Rabe. Dein Gefieder ist inzwischen genauso buntschillernd geworden wie das der Paradiesvögel. Das wird die Sonne während der Reise bewirkt haben." "Oh, ja, ich seh es auch jetzt, wo du es sagst. Wie gut dass ich auch die Spreche schon gelernt habe. Wenn ich von Bord gehe, will ich gleich nach einer Frau für mich suchen."

Nur wenig später erreichte die alte Fregatte die größte der Trauminseln. Der Rabe bedankte sich beim Smutje und ging frohgelaunt und neugierig auf die nächsten Abenteuer von Bord.

Er war noch nicht lange auf der wunderschönen Insel gewandert, als er an einen Wasserfall kam. Das glasklare Wasser sprang von einem Stein zum nächsten herunter, leise plätschernd zwischen riesigen Farnen und großen blutroten Hibiskusblüten. Er liess sich auf einem der riesigen flachen Steine nieder und schlief ein.

Als er frisch und munter wieder erwachte, stand eine atemberaubend schöne Paradiesvogel-Prinzessin vor ihm und er verliebte sich auf der Stelle in sie. "Wer bist du?" fragte die Prinzessin. "Ich habe dich hier noch nie gesehen." "Ich bin ein Rabe und komme von der anderen Seite des Meeres. Während der Reise ist mein Gefieder bunt geworden. Ich bin auf der Suche nach Meinesgleichen und einer lieben Frau, die eine Familie mit mir gründen will."

"Nun," sagte die Prinzessin. "Ich habe Dich in meinen Träumen gesehen." Auch sie verliebte sich in den Raben und sie feierten eine ganze Woche lang mit allen Paradiesvögeln und dem Königspaar ein rauschendes Hochzeitsfest. Schon bald darauf kamen die ersten Paradiesvogelkinder auf die Welt und sie alle waren stark, klug und sehr mutig ...

und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!

Iris Bücker

... die gerade eine Einladung erhielt, auf einem Katamaransegler

mit nach Kuba - ihrem Traumziel - zu reisen ... Wink

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dschingis
Hobbyautor

Alter: 48
Beiträge: 306



BeitragVerfasst am: 18.11.2010 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hey SaharaFee, sry für den Namensfehler vorhin wink

Dieses Märchen ist eine süße Metapher vom Niemalsaufgeben, das gefällt mir. Wunderschön. Gerne gelesen. Meine Jungs sind zu groß dafür, aber ich hatte mein Vergnügen daran. Danke!

Liebe Grüße,
Bianka


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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Voltaire


zuletzt appeliert alles Erzählen an ein latentes Vorwissen des Lesers - und bleibt in seinem Gelingen von dessen Fülle abhängig. - Hans Wollschläger
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Gast







BeitragVerfasst am: 19.11.2010 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Iris,

ein schönes Märchen mit einer guten Message.
Leider gefällt mir die Umsetzung deiner Geschichte nicht.
Zuerst, dein Text ist sehr lang über 2000 Worte. Das liest so schnell keiner und für eine ordentliche Textarbeit ist es auch zu viel. Schau auch mal in die Sieben goldene Regeln!

Mir ist aufgefallen, dass du die Dialoge hintereinander weg schreibst. Das liest sich schlecht.
Du musst bei jedem Personenwechsel eine Zeilenschaltung machen.
Du benutzt sehr, sehr viele Füllwörter (z.B. 21-mal „so“) und Adjektive. Ich zeig dir mal an einem kleinen Abschnitt, was ich meine:

SaharaFee hat Folgendes geschrieben:

So flog der kleine Rabe rüber zur alten Seemöwe und fragte sie: "Ich bin auf der Suche nach Meinesgleichen. Hast du sie vielleicht gesehen und kannst mir sagen, wie ich zu ihnen gelangen kann?" neue Zeile
"Das ist schon sehr lange her, dass ich schwarze Raben gesehen habe. Soviel ich weiß, leben sie weit draußen auf einer Trauminsel im Meer und sind zu Paradiesvögeln geworden. Der Weg dorthin ist sehr beschwerlich und gefährlich. Ohne das Wissen um all die Gefahren (Komma) hast du keine Chance diese Insel je lebend zu erreichen. Und dann gibt es da noch ein Hindernis. Die Vögel dort haben alle ein bunt/ schillerndes Gefieder und dulden keine schwarzen Raben." neue Zeile
Der kleine Rabe liessß  (das ist auch mein Lieblingsfehler)  traurig den Kopf hängen. "Sowerde ich es wohl kaum je schaffen eine Familie zu haben." neue Zeile
"Wenn du aufgibst ganz sicher nicht, kKleiner" (Komma) sagte die alte Seemöwe. "Du musst trainieren. Und du musst Wissen und Erfahrung sammeln. Wenn du nicht aufgibst, dann wirst du eines Tages so/ weit sein und übers Meer fliegen. Du darfst einfach nur nicht aufgeben. Das ist das Geheimnis des Erfolges." neue Zeile
"Gut."(Komma) erwiderte der kleine Rabe, "dann will ich weiter trainieren."


Grün habe ich mal die Wiederholungen angemalt.

Du siehst, wie viel Arbeit so ein kleiner Abschnitt macht und das sind nur die Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind. Für mich gehört der Text – häppchenweise - in die Talentschmiede und überarbeitet.

Liebe Grüße
Monika
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lady-in-black
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Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 19.11.2010 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Eine einfache Lesermeinung:

Ungefähr nach der Hälfte des Textes hatte ich das Gefühl, dass nur noch vorhersehbare Texterweiterungen kommen würden. Daher habe ich aufgehört (d.h. den restlichen Text kurz "überflogen") und mir nur den Schluss wieder intensiv durchgelesen  Embarassed  

Anfang und Ende haben mir aber gefallen  Smile


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- Ich würde mich gerne geistig mit Dir duellieren ... aber ich sehe Du bist leider unbewaffnet.
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SylviaB
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BeitragVerfasst am: 19.11.2010 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Da auch ich der Meinung bin, hier muss wirklich noch viel überarbeitet werden, habe ich dieses Werk in die Talentschmiede verschoben.

Lieben Gruß
Sylvia


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hassu wohl ne offne Stirn. wink
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SaharaFee
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BeitragVerfasst am: 19.11.2010 12:35    Titel: Danke ! pdf-Datei Antworten mit Zitat

euch für kritik und ausbesserungen ... ich hatte dieses märchen ganz schnell aus dem ärmel runtergetippt ohne mir gedanken zu machen. es war sehr hilfreich mal zu erfahren, wie man einen text überhaupt überarbeitet! das läßt mich in zukunft anders daran gehen und das ist toll... DANKE also ! lg

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Hardy-Kern
Kopfloser

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BeitragVerfasst am: 19.11.2010 19:00    Titel: Re: Märchen: Der kleine Rabe Antworten mit Zitat

SaharaFee hat Folgendes geschrieben:
Es war einmal ...
Iris Bücker
... die gerade eine Einladung erhielt, auf einem Katamaransegler
mit nach Kuba - ihrem Traumziel - zu reisen ... Wink


Also, auf nach Kuba. Vergiss den Raben und die fette Zigarre für Fiedel nicht.
Natürlich ist der Leptop auch wichtig. Noch eine Weltumseglerin, Uff! Smile

Hardy
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SaharaFee
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 60
Beiträge: 7
Wohnort: erkrath


BeitragVerfasst am: 19.11.2010 23:24    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

wenns mal so einfach wär ...

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Aknaib
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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Iris,

willkommen hier im dsfo, in der Welt der Schreiber.

Ich möchte mich bei dir bedanken.
Warum?
Ich hatte dein Märchen gelesen und dachte: Oh, so etwas thematisch Ähnliches hast du -also ich- auch geschrieben.
Doch ich war ich nie so recht zufrieden mit meinem Text.
Daher hatte ich kurzerhand mein - nicht aus dem Ärmel geschütteltes wink - im Vorfeld mehrfach überarbeitetes Märchen hier eingestellt.  
Und nun habe ich indirekt dir zu verdanken, was durch die gezielten Kritiken der dsfo Mitglieder „Feines“ daraus geworden ist. Very Happy

Hast du vor eine Überarbeitung deines Märchens hier einzustellen?
Mich würde dies unheimlich interessieren, denn deine Thematik ist super.
Doch so wie es jetzt ist, klappt das nicht.
Auch ich habe nach den ersten Zeilen abgebrochen; nur noch überflogen.
Zu lange Sätze, zu viele Füllwörter und Adjektive, Wiederholungen gleicher Sachverhalte, wörtliche Rede falsch umgesetzt.
Mein Vorschlag wäre, mit den von Monika/Paloma gemachten Hinweisen zu beginnen.

Herzliche Grüße
Bianka
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SaharaFee
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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 13:31    Titel: Märchen überarbeiten ... pdf-Datei Antworten mit Zitat

dazu habe ich LEIDER momentan überaupt keine zeit mehr, weil ich wahrscheinlich endlich einen job bekomme und dafür wahnsinnig viel auswendig lernen muss ...
nehmt es einfach als unvollkommenen beitrag von mir. mir war die message des märchens auch viel wichtiger, als ein durchgestylter text. ich hatte es geschrieben, nachdem ich das buch "Märchen helfen heilen" von gudrun anders gelesen hatte und ich so inspieriert war, daß ich fast wie im fieber geschrieben habe Wink ... das floß einfach so aus mir raus.
fühlt euch frei damit zu machen was ihr wollt ...
alles liebe
iris


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derSibirier
Dichter und Denker


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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
fühlt euch frei damit zu machen was ihr wollt ...

... man möge es verbrennen.
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SaharaFee
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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 13:46    Titel: auch OK pdf-Datei Antworten mit Zitat

... dann steck mal deinen pc in brand Wink))

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Susanne2
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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Warum?

Gefällt Dir nur die Idee nicht?

Das wäre noch kein Grund, oder? Schließlich kann man nicht den Geschmack von Allen treffen?

Ansonsten - wofür ist die Talentschmiede, wenn nicht um Fehler aufzuzeigen?

Ich verstehe im Moment grad nicht, was hier eigentlich gewollt wird? Nur noch perfekte Texte im Übungsbereich und in der Talentschmiede einstellen?

Vielleicht gleich nur bereits veröffentlichte Texte?

~die DSFo-Welt nicht mehr versteht~

Ich geh mich dann mal auf dem Weihnachtsmarkt ein wenig mit Glühwein aufwärmen - ist mir grad zu frostig hier ...

 Crying or Very sad


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derSibirier
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Beiträge: 1310



BeitragVerfasst am: 28.11.2010 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

dem Sibirier gefällt der Text eigentlich nicht schlecht, aber es wird ja nicht daran weitergearbeitet, sagt das Wüstenkind, und Feuer macht Wärme.

unterkühlte Grüße
derSibirier
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Gast3
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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Susanne2 hat Folgendes geschrieben:

Ansonsten - wofür ist die Talentschmiede, wenn nicht um Fehler aufzuzeigen?

Ich verstehe im Moment grad nicht, was hier eigentlich gewollt wird? Nur noch perfekte Texte im Übungsbereich und in der Talentschmiede einstellen?

Vielleicht gleich nur bereits veröffentlichte Texte?


Liebe Sanne,

darum geht es jetzt doch gar nicht. Aber wenn SaharaFee schreibt
Zitat:
fühlt euch frei damit zu machen was ihr wollt ...
also, das kann auch nicht Sinn und Zweck des Ganzen sein.

Sorry, das musste jetzt kurz raus.
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Susanne2
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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, sie hat - bevor sie den Text einstellte - noch nicht gewusst, dass sie jetzt doch keine Zeit mehr hat, ihn zeitnah zu überarbeiten. Mehr als es zu erklären bleibt ihr ja dann auch nicht mehr?

Und ich denke doch, dass es in den letzten Tagen hier immer wieder um das Thema ging - was darf man den anderen Usern zumuten, wenn man hier Texte reinstellt?


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derSibirier
Dichter und Denker


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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

herrschaftszeiten,
was ist doch mancher empfindlich hier.

ein paar hatten sich Mühe gemacht,
Job ist dazwischengekommen, kann es geben, Glück wünscht man dem Sandkorn,


aber ein anständiger Mensch sagt, dass es ihm Leid tut und schreibt nicht, macht was ihr wollt mit dem Zeug.

derSibirier denkt anders und macht ein Feuer.
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Hardy-Kern
Kopfloser

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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Manchmal kann ich nicht verstehen, dass sich manche soviele Sorgen um manche machen. Warum sollte ich mich mit der Schreiberei quälen, wenn es auch leichter geht? Wäre doch nicht das erste Beispiel für eine Eintagsfliege.
Waren schon ganz andere Wandervögel im Forum. Laughing

Hardy
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Susanne2
Geschlecht:weiblichAutor


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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Very Happy

Weil es einfacher ist, für Andere zu streiten, als für sich selbst. Laughing

Bin schon wieder still. Rolling Eyes

Nach drei Versuchen bin ich ja nun schlauer geworden und weiß, was ICH machen muss, um an die Hilfe zu kommen, die ich mir wünsche.  

An dieser Stelle gleich mal DANKE an meine Mitstreiter!!!
  Cool


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Hardy-Kern
Kopfloser

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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Susanne2 hat Folgendes geschrieben:

An dieser Stelle gleich mal DANKE an meine Mitstreiter!!![/color]  Cool

Wofür solltest du dich bedanken, gab doch nichts zum Streiten?
Ist alles eine Frage der Menschenkenntnis. Glaub's einem alten Schreiberling. Smile

Hardy
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Susanne2
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BeitragVerfasst am: 28.11.2010 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Mitstreiter meinte ich die Leute, mit denen ich zusammenarbeite - ich wollte und will mich nicht streiten - wozu?

Habe mich mit den Gegebenheiten arrangiert und gut ist. Man kann nicht alles haben. Smile


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