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Inkognito
Hobbyautor


Beiträge: 469



BeitragVerfasst am: 04.07.2010 10:00    Titel: Gefühle Eines Anderen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Dieser Beitrag wurde auf Wunsch des Autors inkognito eingestellt.

Ich schmecke Salz
unbekannten Ursprungs
nehme mir den Schmerz
der nicht meiner ist

Ich denke Gedanken
deren Sinn mir verschlossen
und fühle eine Liebe
der ich nicht angehöre

Verwirrt
bahnen sich Tränen einen
Weg den Schmerz zu lösen
und Gedanken zu steuern
sie zeigen mir
wessen
Liebe ich liebe

Ich schlafe
schlafe mich
frei

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Mercedes de Bonaventura
Geschlecht:weiblichMrs. Probbaventura


Beiträge: 2793
Wohnort: Château Probbaventura


BeitragVerfasst am: 04.07.2010 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Inkognito hat Folgendes geschrieben:
Ich schmecke Salz



Für mich der BESTE Satz.Exclamation
Nimm den Satz und fang ganz frisch und frei nochmal von vorne an.




Lg Merci
 smile
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Inkognito
Hobbyautor


Beiträge: 469



BeitragVerfasst am: 05.07.2010 14:30    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ist jetzt keine besonders konstruktive Kritik. Wie wäre es, wenn du dich ein bisschen näher erklärst?

Danke
LG
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Jocelyn
Bernsteinzimmer

Alter: 53
Beiträge: 2635
Wohnort: Königstein im Taunus
Das Silberne Fahrrad Ei 1



BeitragVerfasst am: 05.07.2010 19:05    Titel: Re: Gefühle Eines Anderen Antworten mit Zitat

Inkognito hat Folgendes geschrieben:
Ich schmecke Salz
unbekannten Ursprungs
nehme mir den Schmerz
der nicht meiner ist

Ich denke Gedanken
deren Sinn mir verschlossen
und fühle eine Liebe
der ich nicht angehöre

Verwirrt
bahnen sich Tränen einen
Weg den Schmerz zu lösen
und Gedanken zu steuern
sie zeigen mir
wessen
Liebe ich liebe

Ich schlafe
schlafe mich
frei



Hallo Inkognito!

Ich finde das Gedicht gut.
Als Stichwort meiner Interpretation fällt mir das Wort Spiegel ein.

Zu Beginn spiegelt sich das LI nicht bewusst in einem anderen Menschen. Schmeckt ein anderen Schmerz, lässt sich von Gedanken tragen, die nicht mit der objektiven Realität übereinstimmen wollen, fühlt sich von Empathie und Liebe überwältigt.

Verwirrt bahnt sich der Schmerz einen tränenreichen Weg, das LI erkennt seine eigene Liebe.

Es schläft sich frei. Lässt die Assoziation Leben-in-einem-Traum zu, lässt die Assoziation freier Sinnlichkeiten zu, lässt die Assoziation
Durch-Schlafen-verarbeiten, Sich-erholen, Vergessen, also Sich-freier- fühlen zu.

Lieben Gruß, Joceyln


_________________
If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
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Kolumbienchen
Schreiberassi

Alter: 44
Beiträge: 56



BeitragVerfasst am: 05.07.2010 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag Unbekannter,

Das ist ein Gedicht nach meinen Vorstellungen.
Es ist kurz und bündig. Es hat Sinn und nich zuviele Worte und dennoch findet es seinen Weg  zu mir.

Herzlichst
Kolumbienchen
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MrPink
Geschlecht:männlichLyromane

Moderator
Alter: 47
Beiträge: 2803
Wohnort: Oberbayern
Der Bronzene Wegweiser


BeitragVerfasst am: 05.07.2010 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Tach Ink.,
klingt für mich, als wäre jemand unfreiwillig eine Beziehung eingegangen und sich dem ganzen Druck nur durch Schlaf entziehen kann. Vielleicht war der Partner auch nicht das, was man sich anfangs erhoffte.

Jedenfalls liest es sich prima.

Gefällt mir
andi
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Inkognito
Hobbyautor


Beiträge: 469



BeitragVerfasst am: 05.07.2010 23:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Embarassed  Danke für die, so positiv ausgefallenen, Kommentare.
Über den Inhalt werde ich mich äußern, sobald ich die Maske fallen lasse. Es wird nicht allzu lange dauern. Das ist ein Versprechen.

Ganz lieben Gruß
nein, ich schreibe nun nicht meinen Namen drunter. wink
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Mercedes de Bonaventura
Geschlecht:weiblichMrs. Probbaventura


Beiträge: 2793
Wohnort: Château Probbaventura


BeitragVerfasst am: 06.07.2010 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

Kann einfach nur sehr wenig mit diesem Text anfangen.
Ich schiebe es mal auf den Geschmack.
Und seine Eigenheiten.

Jede Zeile hört sich wichtig und bedeutend an, hinterlässt aber keine Spuren.
Die Wörter prallen einfach ab.

(bis auf den ersten Satz, der hat was…)


Lg M.
smile
Nach oben
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Schmierfink
Lyroholiker

Alter: 28
Beiträge: 1199



BeitragVerfasst am: 06.07.2010 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Inko.,

hm stehe irgendwo zwishcen den Stühlen, so recht begeistern wil es mich nciht, schlecht find ich es aber keineswegs.
Persönlich finde ich gibt es einfach noch ein par unschöne Stellen:

Zitat:

Ich denke Gedanken
deren Sinn mir verschlossen

Zumindest für meinen persönlichen Geschmack geht diese archaisch elliptische Konstruktion gar nicht, aber das mag nur mein Empfinden sein.

Ansonsten kann ich nur sagen, mir erscheinen einige Sachen zu platt, Jocelyn hat lobend den Schluss hervorgehoben, aber gerade da denke ich mir, naja etwas flach liest sich das schon. Sei mir nicht böse, aber diese schlafe wdh. ist mir zu plakatives Rauchaufblasen.

Dennoch es gibt für mich auch echt starke Stellen, zb.
Zitat:

wessen
Liebe ich liebe

oder den Anfang, den mag ich auch, obwohl ich da nicht sicher bin ob der Übergang von Vers zwei zu drei optimal gelöst ist, da etwas abrupt für meinen Geschmack, dafür das es eine Strophe ist und thematisch nah zusammengehört.

Insgesamt so lala finde ich, nimms mir bitte nicht übel.

lg
Schmierfink
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Inkognito
Hobbyautor


Beiträge: 469



BeitragVerfasst am: 21.07.2010 14:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mercedes de Bonaventura hat Folgendes geschrieben:
Kann einfach nur sehr wenig mit diesem Text anfangen.
Ich schiebe es mal auf den Geschmack.
Und seine Eigenheiten.

Jede Zeile hört sich wichtig und bedeutend an, hinterlässt aber keine Spuren.
Die Wörter prallen einfach ab.

(bis auf den ersten Satz, der hat was…)


Lg M.
smile



Ok, das kann ich akzeptieren. Wenn du keinen Zugang erhältst, ist das zwar schade aber nicht zu ändern, da du mir nicht sagen kannst, was genau du nicht gelungen findest oder was genau dir den Zugang versperrt.

Lieben Gruß
wink sag ich noch nicht






Schmierfink hat Folgendes geschrieben:
Hey Inko.,

hm stehe irgendwo zwishcen den Stühlen, so recht begeistern wil es mich nciht, schlecht find ich es aber keineswegs.
Persönlich finde ich gibt es einfach noch ein par unschöne Stellen:

Zitat:

Ich denke Gedanken
deren Sinn mir verschlossen

Zumindest für meinen persönlichen Geschmack geht diese archaisch elliptische Konstruktion gar nicht, aber das mag nur mein Empfinden sein.

Ansonsten kann ich nur sagen, mir erscheinen einige Sachen zu platt, Jocelyn hat lobend den Schluss hervorgehoben, aber gerade da denke ich mir, naja etwas flach liest sich das schon. Sei mir nicht böse, aber diese schlafe wdh. ist mir zu plakatives Rauchaufblasen.

Dennoch es gibt für mich auch echt starke Stellen, zb.
Zitat:

wessen
Liebe ich liebe

oder den Anfang, den mag ich auch, obwohl ich da nicht sicher bin ob der Übergang von Vers zwei zu drei optimal gelöst ist, da etwas abrupt für meinen Geschmack, dafür das es eine Strophe ist und thematisch nah zusammengehört.

Insgesamt so lala finde ich, nimms mir bitte nicht übel.

lg
Schmierfink


Lieber Schmierfink,

ich würde hier nicht posten, wenn ich nicht auch Kritik haben wollte. Und da ist es mir egal ob negativ oder positiv, da Kritik für mich immer positiv ist. (Ich weiß, es gibt auch andere)

Ich habe überlegt, was dich genau so stören könnte. Und eigentlich überlege ich immer noch. Wo genau siehst du den zu abrupten Übergang? Um daran zu arbeiten, müsste ich es erkennen, kann das aber irgendwie nicht.

Der Schlaf hat seinen Sinn und ist tatsächlich das Ende und befreiend. Daher sehr notwendig in diesem Werk. Ich habe einmal Schlaf in träumen geändert, das ginge noch ohne es zu verbiegen. Schau bitte einmal drauf.

Zitat:
Ich schmecke Salz
unbekannten Ursprungs
nehme mir den Schmerz
der nicht meiner ist

Ich denke Gedanken
deren Sinn sich mir verschließt
und fühle eine Liebe
der ich nicht angehöre

Verwirrt
bahnen sich Tränen einen
Weg den Schmerz zu lösen
und Gedanken zu steuern
sie zeigen mir
wessen
Liebe ich liebe

Ich schlafe
und träume mich
frei


Lieben Gruß und Danke smile
wink sag ich noch nicht
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