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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig [Fant] Kurzgeschichte: Leichentuch


 

 
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ZYS
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BeitragVerfasst am: 12.11.2009 13:18    Titel: [Fant] Kurzgeschichte: Leichentuch eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Leichentuch

„Wie ein Leichentuch verbirgt der Schnee die Welt unter sich,“ sang der Barde und klimperte dabei auf seiner Laute. Während der Worte schlichen sich Wölkchen aus seinem Mund. Halb im Schnee versunken beobachtete er, wie sich der Horizont blutrot färbte. Er staunte, wie die Sonne hinter dem Dorf zu seinen Füßen hing und noch nicht verschwinden wollte. Der Barde seufzte und fing die vereinzelten Schneeflocken mit der Zunge auf. Als ein Reiben von Eisenringen seine Töne störte, hielt er inne. Der Barde drehte den Kopf nach hinten und erkannte, wie ein Zwerg sich durch den Schnee kämpfte. Dieser zitterte am ganzen Leib. Er hielt Felle dicht an seinen Körper. Mit einem Streitkolben als Stütze stapfte der Zwerg, das Gesicht zum Boden geneigt, auf den Barden zu. Wäre der Barde nicht im letzten Moment zur Seite gesprungen, hätte der Zwerg ihn angestoßen. Womöglich ohne es zu bemerken.
„Herr Zwerg?!,“ rief der Barde, doch er reagierte nicht.
Der Barde versuchte es noch einmal: „Habt Ihr euch verlaufen?“
Der Zwerg zuckte zusammen und blieb stehen. Er reckte sich und drehte seinen Kopf dem Barden entgegen. Dieser riss die Augen auf. An den Wangen und der Stirn sammelten sich Narben und Wunden, von denen manche noch bluteten. Zudem war alle Farbe aus dem Gesicht des Zwergs gewichen. Sein Bart baumelte, zu Zöpfen geflochten, hin und her. Die schwarzen Haare wucherten unter seinem Eisenhelm hervor.
„Was ist passiert?! Wo wollt Ihr hin?,“ fragte der Barde und plötzlich kehrten die Lebensgeister in den Zwerg zurück. Seine Haltung verbesserte sich und er brauchte keine Stütze mehr um stehen zu bleiben. Stattdessen schwang er den Streitflegel ein paar mal in der Hand, wie um ihn zu testen.
„DAS GEHT DICH NICHTS AN!!!,“ fauchte der Zwerg und die Röte schoss ihm ins Gesicht. Sein Atem hatte sich beschleunigt und er trampelte auf der Stelle.
„Verdammter Schnee!,“ fluchte der Zwerg und klopfte sich das nasse Weiß von der Schulter.
„Der Schnee ist wie ein Leichentuch,“ merkte der Barde an, „Es versteckt die grausamen Blicke auf die Erde, die Gott uns überließ.“
Der Zwerg staubte den Schnee aus seinem Bart, funkelte den Barden an und zeigte seine Zähne.
„Ist schon gut,“ versuchte der Barde den Zwerg zu beruhigen und klopfte ihm auf die Schulter, „Zorn erzeugt Hass und das hat noch niemanden weit gebracht.“
Einen Moment war nichts zu hören, außer das Heulen des aufziehenden Windes. Der Barde zog seinen roten Mantel enger um sich und drückte seinen Spitzhut mit der Hand auf den Kopf, damit er nicht wegfliegen konnte.
„Nun, wie weit sollen Euch Eure Füße denn heute noch tragen?,“ lies der Barde nicht locker, „Ich könnte Euch behilflich sein! Dort unten im Tal! Seht Ihr die Häuser aus denen noch Rauch aus dem Schornstein qualmt? Dort könnten Heiler Eure Wunden versorgen und ein Bier sollte Eure Glieder wieder in Schwung bringen!“
Die Atemzüge des Zwerges wurden ruhiger, aber er entgegnete immer noch in scharfem Ton : „Warum saufst du dann nicht, anstatt in der Kälte zu frieren?“
„Oh,“ antwortete der Barde und zog die Augenbrauen hoch, „Ich liebe es, von hier oben zu beobachten, wie sich die blutrote Sonne hinter dem Leichentuch verabschiedet und die letzten Lichter in den Häusern erlöschen. Dazu könnte ich stundenlang Dichten und Singen! Ungestört zu sein , dass ist doch das schö...“
„Weil du hier niemandem auf die Nerven gehen kannst?,“ versuchte der Zwerg den Barden zu reizen und trocknete sich die Hände an einem der Fälle ab.
Dem Barden klappte das Kinn herunter und er blieb wie versteinert stehen.  Als der Zwerg gerade seinen Weg fortsetzten wollte, packte der Barde ihn an der Schulter und wollte ihn herum drehen. Seine Kraft reichte dazu nicht aus, doch der Zwerg hielt inne.
„A...A....Also,“ stotterte der Barde, „Das ist ja unerhört! Wie könnt Ihr die Kunst der Worte so verachten. Wo sie doch weit mehr bewirken als alles andere! Ohne meine Lieder und Witze könnte das Volk in diesen Zeiten wohl nicht mehr lachen oder fröhlich tanzen! Also...“
„Darum musst du dich also hier oben verstecken?,“ stachelte der Zwerg ohne sich um zu drehen. Er riss sich aus dem Griff des Barden los und bahnte sich einen Weg durch den Schnee.
Wieder lähmten den Barden die Meinung des Zwerges und er brachte nur noch Wortfetzen über die Lippen. Der Schneefall verdichtete sich, sodass der Barde den Zwerg bald nur noch als Schattengestalt wahrnahm. Er neigte seinen Kopf nach oben und konnte keine Sterne mehr leuchten sehen.
„Jetzt wartet doch!,“ forderte der Barde den Zwerg auf, obwohl er ihn aus den Augen verloren hatte. Plötzlich schoss eine mit dichtem Fell bewachsene Hand aus dem Schneetreiben hervor. Die Krallen bohrten sich durch den Körper des Barden. Er stolperte und riss die Arme nach hinten um sich abzufangen. Als der Barde an sich hinunter blickte, sah er Blut aus seinem Bauch sprühen. Er presste mit beiden Händen die Wunde zu. Doch bald gelang es der Flüssigkeit einen Weg hindurch zu finden und verfärbte den Schnee. Ein Röcheln war sein letzter Atemzug, dann lies es sein Blut nicht mehr zu und ran aus dem Mundwinkel. Die Flocken begannen den Barden zu verdecken.    
„Wie ein Leichentuch,“ bemerkte der Zwerg und verzog den Mund zu einem Grinsen. Dann beschleunigte er seinen Schritt.



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mfg zys
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BeitragVerfasst am: 12.11.2009 16:02    Titel: Re: [Fant] Kurzgeschichte: Leichentuch Antworten mit Zitat

ZYS hat Folgendes geschrieben:

„Wie ein Leichentuch verbirgt der Schnee die Welt unter sich,“ sang der Barde und klimperte dabei auf seiner Laute. Während der Worte schlichen sich Wölkchen aus seinem Mund. Halb im Schnee versunken beobachtete er, wie sich der Horizont blutrot färbte. Er staunte, wie die Sonne hinter dem Dorf zu seinen Füßen hing und noch nicht verschwinden wollte. Der Barde seufzte und fing die vereinzelten Schneeflocken mit der Zunge auf. Als ein Reiben von Eisenringen seine Töne störte, hielt er inne.

Da will kein richtiges Bild in mir aufkommen. Klimpern erzeugt in mir das Bild von Halbherzigkeit, ebenso, dass er Schneeflocken mit der Zunge aufsammelt. Also spielt er in meinem Kopf nicht ernsthaft Musik, sondern - nun - klimpert eben so ein bißchen herum.
Wie kann dann etwas die Töne stören? Sind es nicht eher die Gedanken? Er ist ja auch mit seinem Blick in die Umgebung vertieft.
Ich würde Töne durch Gedanken ersetzen.

Zitat:
Wäre der Barde nicht im letzten Moment zur Seite gesprungen, hätte der Zwerg ihn angestoßen. Womöglich ohne es zu bemerken.

Action in allen Ehren, aber hat der Barde nicht vorher Zeit genug, in Ruhe beiseite zu treten? Zumindest impliziert der Text bei der Beschreibung des Zwerges, dass Zeit genug ist, ihn zu mustern und damit auch Zeit für den Barden, seinen Weg abzuschätzen.
Falls du den Sprung drin haben willst, würde ich den Barden direkt, nachdem er sich umgedreht hat, springen lassen. Dann war eben so tief in Gedanken, dass er erst im letzten Moment das Geräusch der Eisenringe bemerkt hat. Der Zwerg kann dann weiterstapfen und dann kann die beschreibung folgen.


Zitat:
Nun, wie weit sollen Euch Eure Füße denn heute noch tragen?,“ lies der Barde nicht locker

Hier muss es "ließ" heißen.

Zitat:
Als der Zwerg gerade seinen Weg fortsetzten

Mir fällt gerade auf, dass sich doch einige Rechtschreibfehler eingeschlichen haben.

Zitat:
Doch bald gelang es der Flüssigkeit einen Weg hindurch zu finden und verfärbte den Schnee.

Hm, meiner Meinung nach passt Flüssigkeit nicht. Versuch's mal mit Lebenssaft, wenn du nicht wieder Blut nehmen willst.
Oder so:
Vorschlag hat Folgendes geschrieben:

Als der Barde an sich hinunter blickte, sah er Blut aus seinem Bauch spritzen. Er presste mit beiden Händen die Wunde zu. Doch schon bald sickerte der Lebenssaft durch seine Finger hindurch und verfärbte den Schnee rot. Ein Röcheln war sein letzter Atemzug, dann ließ es sein Blut nicht mehr zu und rann ihm aus dem Mundwinkel.

Rechtschreibfehler sind fett markiert, meine Vorschläge sind in blau.

___________________

Anfangs hatte ich so ein bißchen Angst, dass der Barde eine wichtige Figur wäre. Ich persönlich finde ihn etwas lahm. Als dann der Zwerg dazukommt, gewinnt die Szene ungemein. Die rohe Art passt als Kontrast ziemlich gut zu dem Barden. Da der Zwerg ein eiskalter Mörder ist, vermute ich jetzt einfach mal, dass er auch nicht der Held der Geschichte ist. Hoffe ich zumindest. So ein Mord hier und da kann beim Leser leicht Sympathie-Punkte kosten.
Aber dennoch finde ich den Spruch am Ende passend. smile
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ZYS
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BeitragVerfasst am: 12.11.2009 17:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Probber!

Zitat:
Ich würde Töne durch Gedanken ersetzen

Ja, hast recht. Wenn ich mir die Szene nochmal vorstelle werden doch eher seine Gedanken gestört.

Zitat:
Zeit für den Barden, seinen Weg abzuschätzen

stimmt auch wieder  Laughing
Ein einfacher Schritt zur Seite hätts wohl auch getan.

Zitat:
einige Rechtschreibfehler

 Shocked  hm, ich weiß ja, dass meine Rechtschreibung nicht sonderlich gut ist. Aber warum findet die meine Rechtschreibprüfung und die des Forums nicht  Confused

Deine Verbesserungen klingen auf jeden Fall besser
 Exclamation

Zitat:
Die rohe Art passt als Kontrast ziemlich gut zu dem Barden

Das war der Sinn  Cool


Zitat:
Da der Zwerg ein eiskalter Mörder ist


öm, gut.

Zitat:
mit dichtem Fell bewachsene Hand


Zitat:
Die Krallen bohrten


Also wenn das noch ein Zwerg ist, dann weiß ich auch nicht mehr ^^

Zitat:
er auch nicht der Held der Geschichte ist


Naja. Das kannst du jetzt selbst entscheiden  Laughing
Die KURZgeschichte ist hier zu Ende und es war kein 1. Kapitel oder so


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BeitragVerfasst am: 12.11.2009 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber warum findet die meine Rechtschreibprüfung und die des Forums nicht


Weil Gerold in der Hinsicht einfach beschissen ist. Laughing
Er hilft nur bei wirklich nur bei Texten, die vor Fehlern nur so strotzen.



Naja, und das Ende habe ich dann anscheinend nicht ganz verstanden. Dann war da wohl noch ein dritter Jemand, der sich alles vom Barden mit angehört hatte.
Jedenfalls hätte der Spruch auch gut zum Zwerg gepaßt. Ich weiß ja nicht, wie angefressen er war. lol
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ZYS
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BeitragVerfasst am: 23.11.2009 22:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Naja, und das Ende habe ich dann anscheinend nicht ganz verstanden. Dann war da wohl noch ein dritter Jemand, der sich alles vom Barden mit angehört hatte.
Jedenfalls hätte der Spruch auch gut zum Zwerg gepaßt. Ich weiß ja nicht, wie angefressen er war.

dritter Jemand? Joa, woher hat der Zwerg wohl seine Wunden  Laughing
Spurch? Wenn du den Gedanken
Zitat:
„Wie ein Leichentuch,“ bemerkte der Zwerg
meinst, war der natürlich vom Zwerg. Ansonsten stehe ich gerade aufm Schlauch  Shocked

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BeitragVerfasst am: 24.11.2009 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

ZYS hat Folgendes geschrieben:
dritter Jemand? Joa, woher hat der Zwerg wohl seine Wunden  Laughing

Naja, schließlich ist der Zwerg ja wohl auch schon ein Weilchen unterwegs. Keine Ahnung, was ihm vorher passiert ist.

Zitat:

Spurch? Wenn du den Gedanken
Zitat:
„Wie ein Leichentuch,“ bemerkte der Zwerg
meinst, war der natürlich vom Zwerg. Ansonsten stehe ich gerade aufm Schlauch  Shocked

Aber jetzt verwirrst du mich total. Denn wenn hier tatsächlich der Zwerg diesen Spruch bringt, dann muss er doch Zeuge gewesen sein. Irgendwie ist mir das Ende deines Textes zu vage, da kann zuviel reininterpretiert werden. Entweder hast du vorher schon einen Teil, wo viele von meinen Fragen im Vorfeld abgeklärt werden, oder du verlangst dem Leser zu viel ab, so dass er nicht einfach nur lesen kann, sondern sich auch zusammenreimen muss, was und wie da passiert sein könnte.
Empfinde das Ende als zu offen, da ich mir da eine ganze Menge zusammenreimen kann. Dann würde ich beim Weiterlesen irgendwann total auf dem Schlauch stehen, weil ich vom Kopf her von ganz anderen Tatsachen ausgegangen bin und dann vom Autor überrascht werden würde, obwohl es wohl nicht so beabsichtigt war.

Diesen Teil würde ich mir an deiner Stelle noch einmal vornehmen.
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BeitragVerfasst am: 24.11.2009 09:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Naja, schließlich ist der Zwerg ja wohl auch schon ein Weilchen unterwegs. Keine Ahnung, was ihm vorher passiert ist.

Ja, hast recht. Ich dachte, man könnte einen Zusammenhang finden... Aber das war anscheinend zu undeutlich^^
Zitat:
Aber jetzt verwirrst du mich total. Denn wenn hier tatsächlich der Zwerg diesen Spruch bringt, dann muss er doch Zeuge gewesen sein. Irgendwie ist mir das Ende deines Textes zu vage, da kann zuviel reininterpretiert werden. Entweder hast du vorher schon einen Teil, wo viele von meinen Fragen im Vorfeld abgeklärt werden, oder du verlangst dem Leser zu viel ab, so dass er nicht einfach nur lesen kann, sondern sich auch zusammenreimen muss, was und wie da passiert sein könnte.
Empfinde das Ende als zu offen, da ich mir da eine ganze Menge zusammenreimen kann. Dann würde ich beim Weiterlesen irgendwann total auf dem Schlauch stehen, weil ich vom Kopf her von ganz anderen Tatsachen ausgegangen bin und dann vom Autor überrascht werden würde, obwohl es wohl nicht so beabsichtigt war.

Ok, ich hab mir das ungefähr so gedacht:
Ungeheuer überfällt Zwerg
Zwerg flüchtet und trifft auf Barde
Der Zwerg ist so gereizt, dass er den Barden nicht vor dem Ungeheuer warnt
Barde wird von dem Ungeheuer umgebracht
Zwerg ist zwar schon verschwunden, schmunzelt aber über das "Leichentuch" als Vergleich, weil er vermutet, dass das Ungeheuer den Barden umbringen wird. Er hat es schließlich mit seinen Spuren direkt zu ihm geführt.

Zitat:

Diesen Teil würde ich mir an deiner Stelle noch einmal vornehmen.

Ja, da muss ich wohl noch viel verdeutlichen...


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BeitragVerfasst am: 24.11.2009 10:07    Titel: Re: [Fant] Kurzgeschichte: Leichentuch Antworten mit Zitat

ZYS hat Folgendes geschrieben:
Die Flocken begannen den Barden zu verdecken.    
„Wie ein Leichentuch,“ bemerkte der Zwerg und verzog den Mund zu einem Grinsen. Dann beschleunigte er seinen Schritt.


Der Irrtum kommt wohl hauptsächlich daher auf, da hier keine genaue Abgrenzung vorherrscht. Man "sieht" nicht, dass der Zwerg schon ein gutes Stück weiter gegangen ist.


Und dann noch was zur Sympathie: Soll der Zwerg beim Leser gut oder schlecht ankommen? Seinem Image tut es jedenfalls nicht gut, wenn er Barden einfach so dem Tod durch Krallenmonster preis gibt, nur weil Barden nerven.
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BeitragVerfasst am: 24.11.2009 13:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Soll der Zwerg beim Leser gut oder schlecht ankommen?

Ja, der Zwerg kann ruhig "schlecht" ankommen  Wink
Es ist ja schließlich kein Romananfang, sondern nur eine Kurzgeschichte, die hier endet.

brave Zwerge sind langweilig  Razz


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BeitragVerfasst am: 24.11.2009 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Genauso wie super gute Helden. lol
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BeitragVerfasst am: 25.11.2009 17:04    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Genauso wie super gute Helden
...die jedes Problem mit einem Fingerschnippen aus der Welt schaffen können.

jop  Laughing


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