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DER VERSLASSEN GARTEN EIN MYSTERY - GEDICHT


 

 
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hermann8332
Schreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 04.09.2017 12:29    Titel: DER VERSLASSEN GARTEN EIN MYSTERY - GEDICHT eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der verlassene Garten

Und niemals betrat irgendwer
den verlassenen Garten mehr,
nachdem dort einst etwas geschah......

Seinem  Besitzer ging es nah,
als er in diesem Garten weilte,
und sie ihm einfach so mitteilte,
daß sie ihn  nun verlassen werde,
ihn und die Stadt und auch das Land

So jedenfalls stellt er es dar:
Niemand konnte je nachweisen,
ist es erfunden oder war ..........

Ihr Aufenthalt blieb unbekannt
und nie mehr hörte er von ihr
und er, er sagte damals mir,
daß er den Garten meiden würde:

Zu schwer laste auf ihm die Bürde
der qualvollen Erinnerung
an all den Kummer und das Leid,
das er erlitt dort seinerzeit
an jenem Frühlingstag im Mai,
als alles aus war und vorbei ......

Der Garten nun verwildert war
und es verging so Jahr um Jahr

Niemand öffnet seine Tür
und niemand ist seitdem mehr hier.

War sie da ungebunden, frei
seit diesem sonnigen Tag im Mai ?

Man suchte nach ihr in diesem Garten,
wo sie einfach restlos verschwand.
Man forschte auch im ganzen Land
doch nirgends eine Spur man fand,
wohin sie ging, wo sie verblieb.

Verschwand einfach aus diesem Garten
ohne weiteren Abschied  

Er wollte auf sie warten.
Doch sie kam nie zurück,
so daß er einsam blieb
und ganz verbittert wurde
durch diesen Schicksalshieb.

Solang er war am Leben,
wollte er den Garten
niemandem übergeben
und niemand sollte ihn
jemals vorher betreten

Verlassen lag der Garten,
verlassen, einsam, leer
und auch nach seinem Tod
kam niemand mehr hierher.

Und irgendwann holte ihn sich
zurück die Natur.
Er ist nicht mehr verlassen,
ein Stück Wildnis nur.

Und niemand wird noch wissen,
daß hier an diesem Ort
ein Mensch spurlos verschand
und ging für immer fort
und kam einfach abhand.

Ein Garten ist verwaist,
ein Herz erstarrt, vereist
an einem warmen Frühlingstag
als ein heller Sonnenglanz
über diesem Garten lag

Und als die Zeit verging,
fand irgendeines Tages
ein Kind beim Spielen einen Ring,
dort wo der Garten lag.

Wem er gehören mag ?
Das wird man nie erfahren
nach all den vielen Jahren.


Auf diesem Ring die Gravur stand :

"Die Liebe zu dir,
bringt mich um den Verstand"

War dieser Ring an ihrer Hand
ein böses Menetekel,
das in uns erzeugt  Abscheu,
das in uns auslöst Ekel ........ ?

Vielleicht kam sie,
als er noch lebte,
irgendwann einmal zurück
und es erfüllte sich im Garten
unter einer dunklen Hecke
ihr unglückliches Geschick.

Ob sie den Garten je verließ,
nicht einmal dies ist gewiß.

Denn wie er es darstellte,
es keineswegs den Sachverhalt
erklärte und erhellte.

Alles blieb rätselhaft
und keine Untersuchung
hat Klarheit je gebracht.

Vielleicht verwob ihr Leichnam
sich mit den Pflanzen dort
an diesem stillen Ort

Und er, er wußte das
und mied darum den Garten.
Denn, wenn er ihn betrat,
was würde ihn erwarten ?

Was hat sich zugetragen ?
Nur die alten Bäume
könnten es uns sagen
und wenn wir sie belauschen,
wie sie im Winde rauschen,
verstehen wir sie nicht
Erzählen sie von Abschied,
von Mord und von Verzicht ?

Ein neuer Garten wurde
inzwischen angelegt
und wird gehegt, gepflegt
und dann wieder verlassen
und niemand kommt noch her,
wenn sich die Menschen hassen,
und mögen sich nicht mehr.


Solche verlassene Gärten
gibt es viele auf Erden
und ihre Anzahl wird
wohl immer größer werden.

Ein einziger Garten war
am Anfang diese Welt,
den man verlassen mußte,
weil man von manchen Dingen
schon einfach zu viel wußte.

Doch immer noch nicht weis:
Hat sich das je gelohnt
und wie hoch war der Preis ?

Und wenn die Welt verwildert
und dann verlassen ist,
wer weiß, oh Mensch,
wo du dann bist ...........

Bist du dann frei,
so wie du meinst,
daß es deine Bestimmung sei ?

Auf dem Weg zu den Sternen  
als deinem neuen Garten...........

In ungeheueren Fernen,  
was wir dich dort erwarten ?


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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 72
Beiträge: 5233
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 04.09.2017 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Güte,

ich habe mit dem Lesen begonnen und dabei vorher nicht darauf geschaut, über wie viel Zeilen das geht.

Nach den ersten Strophen begann ich mich ein wenig zu langweilen, scrollte nach unten und stellte fest, dass ich den ellenlangen Rest nicht brauche.

Dichten heißt auch verdichten …

… und nicht Belanglosigkeiten vor sich hin dichten.


Ich fürchte, so wie ich werden sehr viele Leser reagieren,vor allem, weil der Stil auch eher "herunterleiernde Monotonie" ist.

Tut mir leid, mehr fällt mir dazu nicht ein …


_________________
Liebe Grüße vom Dichter, Denker, Taxi- Lenker

Harald

Um ein Ziel zu erreichen ist nicht der letzte Schritt ausschlaggebend, sondern der erste!
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Herr N.
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 312
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 04.09.2017 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Harald hat Folgendes geschrieben:
Meine Güte,

ich habe mit dem Lesen begonnen ...


lieber harald,

wären dir auch die anderen errungenschaften des hermanns bekannt gewesen, hättest du dir höchstwahrscheinlich schon diesen schritt erspart Wink

lg
n.


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Das Herrliche:
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Herr Bossi
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Alter: 58
Beiträge: 366
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BeitragVerfasst am: 04.09.2017 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Daas war bääse Herr N. , sehrrr bäse smile


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Herr N.
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 312
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 04.09.2017 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

touché, herr bossi, touché. großartiges bild.

aber auch mir solltest du hier und da ein wenig bissigkeit erlauben. bin ich doch sonst immer ein solch freundlicher zeitgenosse : ))))


_________________
Das Herrliche:
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Stimmgabel
Geschlecht:männlichBestseller-Autor


Beiträge: 4398
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 04.09.2017 15:26    Titel: Die Gottwürfler Antworten mit Zitat

-

Der katatonische Schlitzer liebt kataleptische Witzchen


Ritzki ritzte tief
in die Kerbe
herbe, herbe
riefs garaus: ach

Lieb , zerbrachst


        Evil or Very Mad





--------------------    Stimmagbel geschockt



-


_________________
Gabel im Mund / nicht so hastig...
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MosesBob
Geschlecht:männlichGehirn²

Administrator
Alter: 40
Beiträge: 20164

Das Goldene Pfand DSFo-Sponsor



BeitragVerfasst am: 06.09.2017 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Liebenden,
in diesen schweren Zeiten, in denen Wasserstoffbomben gezündet werden, Hurrikane toben und tückischer Fußpilz in jeder Gemeinschaftsdusche lauert, tut es gut, Threads zu lesen, in denen der Umgang miteinander trotz aller Schärfe und Streitbarkeit respektvoll und konstruktiv abläuft, auch wenn die literarischen Auffassungen noch so unterschiedlich sein mögen. Auch das muss man mal hervorheben: Tue Gutes und sprich darüber!
Danke und beste Grüße,
Martin

EDIT:
Oh, pardon. Falscher Thread. Ich meinte diesen hier.

EDIT2:
Der war auch falsch. Diesen hier wollte ich verlinken.

EDIT3:
Herrje, der kann's auch nicht gewesen sein. Vielleicht spreche ich von einem Thread, der noch gar nicht existiert, ein künftiges Aufeinandertreffen, vorherbestimmt und ausgeklügelt im Pantheon des literarischen Quartetts? Das ist nicht ausgeschlossen, denn manchmal sehe ich Dinge, bevor sie passieren ...


_________________
Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
(Sir Peter Ustinov)

Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.
(Laotse)
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