Szene

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ACHTUNG BAUSTELLE!

Eine Szene entspricht einem dramaturgischen Handlungsabschnitt. Man stelle sich eine Szene in einem Theaterstück vor. Szenen spielen sich zumeist an einem Ort ab und beinhalten wichtige Aktionen, die die Handlung vorantreiben. Eine Szene sollte zumindest einen Konflikt bearbeiten oder herausstellen.

Struktur einer Szene

Eine Szene sollte immer einen Konfliktstoff behandeln. Sie kann mit Aktionen eingeleitet werden, dh. die Figur oder die Figuren tun etwas, dazu gehört übrigens auch der Dialog, oder die Szene beginnt mit einer Ortsübersicht. Hierbei muss man auf die Einhaltung der Perspektive achten. Zum filmischen Einzoomen siehe den Artikel Perspektive.

Der Höhepunkt einer Szene sollte im unteren Drittel stattfinden. Eine Szene soll keine Lösung der Hauptfrage beinhalten, solange das Ende der Geschichte erreicht ist. Ein Cliffhanger wird durch das Erzeugen von Fragen oder von dunklen Vorahnungen erstellt.

Scene and sequel nach Ingenmanson

Die Sequenz besteht aus einer Aktionsabfolge:

  • Äußerer Anlass (sichtbar, hörbar, riechbar)
  • Innere Reaktion (unbewusste Körperreaktion, Gedanken)
  • Äußere Reaktion (sichtbar, hörbar, riechbar)

Beispiel

Äußerer Anlass: Der Zug ratterte aus dem Bahnhof.

Innere Reaktion (kann weggelassen werden): Er atmete tief ein.

Innere Reaktion: "So ein Mist", dachte er.

Äußere (sichtbare) Reaktion: Er rannte noch ein Stück hinterher.


Die Sequel beinhaltet eine Reflexion des vorher Geschehenen:

  • Reflexion
  • Schlussfolgerung, neuer Entschluss in der Folge

Beispiel

Reflexion, meist als Gedanke: Was mache ich nur? Hätte doch eher von zu Hause losgehen müssen.

Neuer Gedanke, der zu einer neuen Aktion führt: Gut, dann muss ich ein Taxi nehmen.

Quelle

Randy Ingermanson on Scene

  • Plot and Structure von James Scott Bell
  • Beginnings, Middle and Ends von Nancy Kress
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