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Autor Nachricht
Rike
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 40
Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 12.05.2008 20:50    Titel: Der Gürtel des Orion eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der Gürtel des Orion

Lass los, woran du deinen Glauben hängst
und Worte, die du nicht sagen kannst, vergiss.
Sie wiegen zu schwer auf deiner Zunge.

Verwirf auch alles, was du zu wissen meinst
und traue deinen Augen nicht.
Sie beschränken dir die Sicht.

Vollkommenheit aber ist grenzenlos,
und wer im Himmel schon frei sich wähnt,
hat den Kosmos nicht bedacht.

Entschwebe deiner äußeren Hülle.
Körper ist nur sichtbarer Geist.
Überwinde Zeit und Raum und sei im Hier und Jetzt.

Steig empor zum Zenit deines Selbst,
sieh dich am Ziel noch bevor du abhebst.
Dort am zweiten Stern abbiegen, links -

treffen sich zwei körperlose Seelen,
die eine ich die andere du,
zum heimlichen Rendezvous.

Dann hüpfen wir Hand in Hand
um den Gürtel des Orion
und du ziehst mich im großen Wagen
über Milchstraßen hinter dir her.
Wir schaukeln auf der Sichel des Mondes
und lassen die Beine baumeln
über den Rand der Galaxie.

Es nieselt kleine Meteoriten.
Du löst sie zärtlich aus meinem Haar
und wir naschen Zuckerwatte aus Dunkelnebelwolken
und Götterspeise bepudert mit Sternenstaub.
Dann fangen wir kichernd die Schnuppen
taufen sie mit unseren irdischen Namen,
hauchen auf jede einen verliebten Kuss
und schicken sie hinab auf die Erde,
von hier oben einen freien Gruß.

Siehst du sie? Dann fang sie auf mit deinem Blick
schließ die Augen und denk dir einen Wunsch.
Lass los, lass los woran du deinen Glauben hängst …


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Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt obdachlos die Unvergänglichkeit (R. M. Rilke)
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Taugenichts
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 33
Beiträge: 1286



BeitragVerfasst am: 13.05.2008 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

*seufz
Wenn man die Augen zu macht und sich die gesprochene Version anhört, dann tauchen kleine Bilder vor dem inneren Auge auf, die wunderschön sind, sich ausbreiten, Geschichten, denen man zuhören möchte.
Im Gedicht blüht davon leider nichts.

Es wirkt als hättest du zuviele Gedanken, Adressaten auf der Zunge, um sie in einzelne Sätze zu bringen.
So sieht man die Botschaften, wenn man zwischen den Sätzen innehält und versucht für sich zu sortieren. Als Ganzes, bleibt einem aber nichts, als scheinbar zusammenhanglose Sätze, die zu abstrakt und innerlich sind, um auf einen überzugehen.
Zu viel Gefühl, für zu viele Sätze.... man geht darin unter und bekommt am Ende nichts zu fassen in deinen Meteoritenschauern.


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Rike
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 40
Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 13.05.2008 18:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke dir dafür,

du hast recht. Ich steh mir selbst im Weg und will zu viel gleichzeitig sagen.

Da ist so vieles in mir, das raus will und muss und doch bin ich irgendwie blockiert - das macht mich rasend! Kennst du/ihr so etwas auch?

Vielleicht muss ich mal ein bisschen Abstand dazu gewinnen. Einfach nur Gedanken aufschreiben und sie erst später, mit Abstand, in eine Form bringen.

Hm...
Danke fürs Wachrütteln! Very Happy


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