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Der Anfang meiner Geschichte

 

 
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Writerheart
Schneckenpost


Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 08.10.2021 18:49    Titel: Der Anfang meiner Geschichte eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich weiß es ist nicht sehr viel, aber vielleicht könntet ihr mir trotzdem sagen wie ihr es findet.

Langsam, beinahe wie in Trance schritt sie durch das hüfthohe Gras. Vereinzelt fielen Regentropfen auf sie hinunter, streiften ihr Gesicht und versickerten letztendlich in einer sich nach und nach bildenden Wasserpfütze.

Danke Laughing
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Kiara
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 42
Beiträge: 1591
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 08.10.2021 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich finde "langsam" und "beinahe" schränken unnötig ein, sind eher Ballast in dem Satz.

"Wie in Trance" sagt ja schon aus, dass es "ähnlich wie" ist.

Vereinzelt würde ich ebenso streichen, hinunter ebenfalls.

"Regentropfen streiften".
Und wo diese versickern, ist doch egal, oder? Es geht doch um "sie".

Das hüfthohe Gras könnte man auch noch weglassen, wenn man "ihre Hände berührten, werden dabei feucht durch den Regen, etc." einwebt. Aber diese meine Anmerkung ist nicht so wichtig für den Text, meines Erachtens. Ein kleines bisschen nur. Wenn man es geschickt einarbeitet, vielleicht.

Hoffe, ich konnte helfen smile


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- Düstere Lande: Das Mahnmal (2018)
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hobbes
Geschlecht:weiblichTretbootliteratin

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BeitragVerfasst am: 08.10.2021 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Willst du damit Textarbeit machen? Dafür ist eigentlich der Einstands-Bereich da. Dann solltest du aber tatsächlich ein bisschen mehr einstellen. Forentextarbeit funktioniert ja eh ein bisschen merkwürdig. Was gab es hier schon Diskussionen über einzelne Sätze ...
Was ich damit sagen will: Je kürzer der Text, desto mehr beschäftigt Lesy sich damit, weil man ja nicht viel hat, woran man irgendwas festmachen kann. Und so fällt manches Urteil viel strenger aus als es eigentlich auch sein könnte (siehe unten).
Was ich noch damit sagen will: Trau dich doch (mehr einzustellen).

So, jetzt noch das, was mir tatsächlich zu deinem Text einfällt.
Zitat:
Vereinzelt fielen Regentropfen auf sie hinunter herunter, streiften ihr Gesicht und versickerten letztendlich in einer sich nach und nach bildenden Wasserpfütze.

Zack, wie oben beschrieben, grüble ich sofort über Nichtigkeiten. Zum Beispiel vereinzelte Regentropfen. Wo kommen diese einzelnen Regentropfen her? Entweder es regnet oder es regnet nicht.
Und diese sich nach und nach bildende Wasserpfütze, die hat so die Tendenz, dass ich einen Anflug von "too much information" verspüre oder auch "irgendwie hört sich das viel komplizierter an, als es sein müsste."

Und was soll man jetzt dazu sagen - ich weiß es nicht. Ich laufe genauso wenig schreiend davon, wie ich hellauf begeistert bin. Tendenziell bin ich latent skeptisch, aber vielleicht auch nur, weil ich das spontan als eine Sorte Text einstufe, die ich eher nicht lesen will (was nichts mit der Qualität des Textes, sondern mehr mit meinem Lesegeschmack zu tun hat).


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Minerva
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Beiträge: 457



BeitragVerfasst am: 08.10.2021 19:20    Titel: Re: Der Anfang meiner Geschichte Antworten mit Zitat

Ich finde es so: Es fängt vielversprechend an, verhakelt sich aber am Ende, weswegen ich vorschlagen würde:

Writerheart hat Folgendes geschrieben:

Langsam, beinahe wie in Trance schritt sie durch das hüfthohe Gras. Vereinzelt fielen Regentropfen auf sie hinunter, streiften ihr Gesicht und versickerten letztendlich in einer sich nach und nach bildenden Wasserpfütze.

Danke Laughing


Jetz mal rein vom Kürzen gesehen, das "letztendlich" ist so oder so ein Füllwort an der Stelle. Die "sich nach und nach bildende Wasserpfütze" ist etwas schwierig, da sie ja läuft.
Es kann sich eigentlich nicht die eine Wasserpfütze bilden, außer sie stünde dort nur herum. Vor allem, da es sich nur um vereinzelte Tropfen handelt.
Ich verstehe, was du aussagen möchtest, aber es ist nicht korrekt ...

Des Weiteren dürfte auch der Begriff "versickern" nicht passen, da sich das eher auf den Boden bezieht. Also die Wassertropfen versickern im Boden.

"Langsam, beinahe wie in Trance schritt sie durch das hüfthohe Gras. Vereinzelt fielen Regentropfen auf sie hinunter, streiften ihr Gesicht und versickerten im Boden."

So wird das rund. Lässt sich gut lesen, ist nicht überladen. Ist natürlich schwer einzuschätzen, weil es so wenig ist. Mir fällt aber positiv auf, dass du viele Verben verwendest.
Erst mal nur 2 Sätze einstellen, kann ich verstehen ... man tastet sich voran und schaut mal, wie die Leute reagieren. Aber stell gern mal mehr ein.


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... will alles ganz genau wissen ...
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Writerheart
Schneckenpost


Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 08.10.2021 19:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
Hi,

ich finde "langsam" und "beinahe" schränken unnötig ein, sind eher Ballast in dem Satz.

"Wie in Trance" sagt ja schon aus, dass es "ähnlich wie" ist.

Vereinzelt würde ich ebenso streichen, hinunter ebenfalls.

"Regentropfen streiften".
Und wo diese versickern, ist doch egal, oder? Es geht doch um "sie".

Das hüfthohe Gras könnte man auch noch weglassen, wenn man "ihre Hände berührten, werden dabei feucht durch den Regen, etc." einwebt. Aber diese meine Anmerkung ist nicht so wichtig für den

 Text, meines Erachtens. Ein kleines bisschen nur. Wenn man es geschickt einarbeitet, vielleicht.

Hoffe, ich konnte helfen smile


Danke
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Writerheart
Schneckenpost


Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 08.10.2021 19:31    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Willst du damit Textarbeit machen? Dafür ist eigentlich der Einstands-Bereich da. Dann solltest du aber tatsächlich ein bisschen mehr einstellen. Forentextarbeit funktioniert ja eh ein bisschen merkwürdig. Was gab es hier schon Diskussionen über einzelne Sätze ...
Was ich damit sagen will: Je kürzer der Text, desto mehr beschäftigt Lesy sich damit, weil man ja nicht viel hat, woran man irgendwas festmachen kann. Und so fällt manches Urteil viel strenger aus als es eigentlich auch sein könnte (siehe unten).
Was ich noch damit sagen will: Trau dich doch (mehr einzustellen).

So, jetzt noch das, was mir tatsächlich zu deinem Text einfällt.
Zitat:
Vereinzelt fielen Regentropfen auf sie hinunter herunter, streiften ihr Gesicht und versickerten letztendlich in einer sich nach und nach bildenden Wasserpfütze.

Zack, wie oben beschrieben, grüble ich sofort über Nichtigkeiten. Zum Beispiel vereinzelte Regentropfen. Wo kommen diese einzelnen Regentropfen her? Entweder es regnet oder es regnet nicht.
Und diese sich nach und nach bildende Wasserpfütze, die hat so die Tendenz, dass ich einen Anflug von "too much information" verspüre oder auch "irgendwie hört sich das viel komplizierter an, als es sein müsste."

Und was soll man jetzt dazu sagen - ich weiß es nicht. Ich laufe genauso wenig schreiend davon, wie ich hellauf begeistert bin. Tendenziell bin ich latent skeptisch, aber vielleicht auch nur, weil ich das spontan als eine Sorte Text einstufe, die ich eher nicht lesen will (was nichts mit der Qualität des Textes, sondern mehr mit meinem Lesegeschmack zu tun hat).


Danke
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Writerheart
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Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 08.10.2021 19:31    Titel: Re: Der Anfang meiner Geschichte pdf-Datei Antworten mit Zitat

Minerva hat Folgendes geschrieben:
Ich finde es so: Es fängt vielversprechend an, verhakelt sich aber am Ende, weswegen ich vorschlagen würde:

Writerheart hat Folgendes geschrieben:

Langsam, beinahe wie in Trance schritt sie durch das hüfthohe Gras. Vereinzelt fielen Regentropfen auf sie hinunter, streiften ihr Gesicht und versickerten letztendlich in einer sich nach und nach bildenden Wasserpfütze.

Danke Laughing


Jetz mal rein vom Kürzen gesehen, das "letztendlich" ist so oder so ein Füllwort an der Stelle. Die "sich nach und nach bildende Wasserpfütze" ist etwas schwierig, da sie ja läuft.
Es kann sich eigentlich nicht die eine Wasserpfütze bilden, außer sie stünde dort nur herum. Vor allem, da es sich nur um vereinzelte Tropfen handelt.
Ich verstehe, was du aussagen möchtest, aber es ist nicht korrekt ...

Des Weiteren dürfte auch der Begriff "versickern" nicht passen, da sich das eher auf den Boden bezieht. Also die Wassertropfen versickern im Boden.

"Langsam, beinahe wie in Trance schritt sie durch das hüfthohe Gras. Vereinzelt fielen Regentropfen auf sie hinunter, streiften ihr Gesicht und versickerten im Boden."

So wird das rund. Lässt sich gut lesen, ist nicht überladen. Ist natürlich schwer einzuschätzen, weil es so wenig ist. Mir fällt aber positiv auf, dass du viele Verben verwendest.
Erst mal nur 2 Sätze einstellen, kann ich verstehen ... man tastet sich voran und schaut mal, wie die Leute reagieren. Aber stell gern mal mehr ein.


Danke
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hobbes
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BeitragVerfasst am: 08.10.2021 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist ja lustig.

Tja, nun. Es werden dir vermutlich immer noch Leute antworten, weil sich erstaunlicherweise immer jemand findet, der antwortet.
Ich werde es voraussichtlich nicht mehr tun. Für den Fall, dass du jetzt keinerlei Ahnung hast, warum: Danke schön und gut, Danke allein ist aber ziemlich wenig. Auch ziemlich frustrierend und es lässt mich ratlos im Regen in einer Pfütze stehen, denn: Hat dir das jetzt eigentlich irgendwas gebracht, worauf wolltest du hinaus, um was geht es dir überhaupt, ...


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Writerheart
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BeitragVerfasst am: 08.10.2021 22:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Du bist ja lustig.

Tja, nun. Es werden dir vermutlich immer noch Leute antworten, weil sich erstaunlicherweise immer jemand findet, der antwortet.
Ich werde es voraussichtlich nicht mehr tun. Für den Fall, dass du jetzt keinerlei Ahnung hast, warum: Danke schön und gut, Danke allein ist aber ziemlich wenig. Auch ziemlich frustrierend und es lässt mich ratlos im Regen in einer Pfütze stehen, denn: Hat dir das jetzt eigentlich irgendwas gebracht, worauf wolltest du hinaus, um was geht es dir überhaupt, ...


 Shocked  Also: Ich wollte eigentlich nur eine andere Meinung zu meiner Geschichte hören, habe mir deine Tipps zu Herzen genommen und bemerkt wie kompliziert und lang meine Sätze sehr oft sind. Confused Smile
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hobbes
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BeitragVerfasst am: 09.10.2021 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Laughing Damit fühle ich mich doch gleich viel besser.

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Jan Hinnerk Feddersen
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BeitragVerfasst am: 10.10.2021 21:27    Titel: Re: Der Anfang meiner Geschichte Antworten mit Zitat

Writerheart hat Folgendes geschrieben:

Langsam, beinahe wie in Trance schritt sie durch das hüfthohe Gras. Vereinzelt fielen Regentropfen auf sie hinunter, streiften ihr Gesicht und versickerten letztendlich in einer sich nach und nach bildenden Wasserpfütze.

Das Bild ist vollkommen krumm...

Entweder kann sie langsam durch das Gras schreiten. Oder die an ihr herunterlaufenden Regentropfen fallen in eine sich nach und nach bildende Wasserpfütze.

Eine Wasserpfütze bildet sich durch das an ihr herunterlaufende Wasser nur, wenn sie steht. Andersfalls gibt's höchstens eine Tropfenspur...

Und Wasser versickert nicht in einer Pfütze. Wasser bildet eine Pfütze. Oder es versickert.

Wenn es versickert, gibt es keine Pfütze... Eine Pfütze ist ja gerade stehendes, nicht versickerndes Wasser.


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Die Antwort auf die Frage "Darf man...?" lautet im Zusammenhang mit Literatur immer und ohne Ausnahme: Man darf alles, wenn denn das Ergebnis gut ist.
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