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Impressum und Erotik

 

 
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Cornucopia
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 21
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 07.07.2019 17:18    Titel: Impressum und Erotik eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallöchen Leute,

ab und an schreibe ich ganz gerne mal Erotika. Ich hatte schon öfter die Idee mir als Studentin dadurch doch eventuell einen Nebenverdienst zu sichern.

Jedoch weiß ich noch nicht, wohin mein Weg mich karrieretechnisch und auch schriftstellerisch so verschlägt. Daher würde ich das eigentlich gerne unter Pseudonym machen.

Nun hier das Problem: Das Impressumsrecht. Ist ja Länderssache (Ich komme aus Niedersachsen...). Bei KDP oder Tolino bräuchte ich also ein Impressum. Nicht so toll. Bei Distributoren wie Bookrix oder Neobooks hört man ja so einiges (und nicht unbedingt Positives), dass sich die Plattformen durch mangelnde Kontrollmechanismen teilweise zu schlechten Fanfiktionarchiven entwickeln, in denen irgendwelche 13-jährigen ohne ausreichende Orthographiekenntnisse ihre 400 Wörter langen Geschichtchen posten und sich Herzchen erschleichen. Ob das immer noch so ist, weiß ich nicht.

Daher wollte ich nach euren Erfahrungen und Meinungen fragen.

Danke dafür, LG Cornucopia


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"Ich steige einfach auf's Seil und sehe, wie weit ich komme." ~ Sabin Tambrea
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor

Moderatorin

Beiträge: 4919
Wohnort: NRW
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Silberne Harfe



BeitragVerfasst am: 07.07.2019 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cornucopia,

es gibt verschiedene Anbieter, die dir gegen Gebühr eine Adresse fürs Impressum zur Verfügung stellen, z. B. AutorenServices. Da sich Erotik gut verkauft, dürftest du die Gebühr schnell wieder reingeholt haben.

Liebe Grüße
Bananenfischin


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»Ob ich mir eine Dramatisierung meiner Bücher vorstellen kann? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, in meinen letzten vier Büchern gibt es keine Handlung.« (Andreas Maier im Gespräch mit Raimund Fellinger, 2015)
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NikCe
Schreiberling


Beiträge: 260



BeitragVerfasst am: 07.07.2019 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo.

Ja, stimmt, du kommst um die Impressumspflicht nicht drum herum - selbst wenn du ein Pseudonym verwendest, musst du eine ladungsfähige Adresse angeben. Ein Postfach reicht nicht.

Es gibt, wie bereits erwähnt, die Impressumsdienste. Meines Wissens nach kannst du aber auch BOD als Verlag bzw. im Impressum angeben, wenn du dort verlegst.

LG
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Nina C
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 32
Beiträge: 352
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 23.07.2019 00:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nutze für meine Homepage einen Impressumservice, einfach, weil ich meine Privatadresse bei kontroversen Themen ungern für jeden verfügbar wissen möchte.
Ansonsten habe ich mit dem Club der Sinne gute Erfahrung als Erotikverlag gemacht – ich habe einmal dort veröffentlicht, eine Freundin öfter, das Impressumproblem hat sich dann erledigt.

Liebe Grüße

Nina


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Wenn ihr nicht die gequälten Sklaven der Zeit sein wollt, macht euch trunken, ohn’ Unterlass! Mit Wein, mit Poesie mit Tugend, wie es euch gefällt. (Charles Baudelaire)
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BrianG
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 42
Beiträge: 122



BeitragVerfasst am: 24.07.2019 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe den Teil der Eingangsfrage nicht, der die Impressumspflicht mit den "13-jährigen ohne Orthographiekenntnissen" in Bezug setzt.

Was das Impressum an sich angeht: Du kommst darum nicht herum, und es muss nicht nur ein Klarname, sondern auch eine "ladungsfähige Adresse" enthalten. Anders gesagt, eine Mailadresse reicht nicht.

So. Und was genau ist daran so schlimm? Im Zeitalter des Internets habe ich größere Bedenken, eine Mailadresse anzugeben, als eine echte Adresse. Denn, seien wir uns mal ehrlich, die Wahrscheinlichkeit, dass mich in Hinterkranichkreuzstätten an der Rübe ein irrer Stalker-Fan heimsucht, ist doch geringer, als dass irgendwelche Idioten Nonsens-Mails schreiben oder mich auf einen Spam-Verteiler setzen.

Und berufliche Nachteile? Warum eigentlich? Denn wer, abgesehen von Abmahn-Anwälten, achtet denn auf das Impressum? Und selbst wenn dein Name mal einem Personalchef oder einer Personalchefin auffallen sollte, unter welchen Umständen würde das denn passieren? Die passende Gegenfrage in so einer Situation wäre doch: "Und hat Ihnen die Geschichte gefallen?"


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Aus dem Chaos sprach die Stimme: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."
Und ich lächelte und war froh.
Und es kam schlimmer.
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Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 955
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 24.07.2019 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

BrianG hat Folgendes geschrieben:
Und berufliche Nachteile? Warum eigentlich? Denn wer, abgesehen von Abmahn-Anwälten, achtet denn auf das Impressum? Und selbst wenn dein Name mal einem Personalchef oder einer Personalchefin auffallen sollte, unter welchen Umständen würde das denn passieren? Die passende Gegenfrage in so einer Situation wäre doch: "Und hat Ihnen die Geschichte gefallen?"

 Very Happy  So kann man es natürlich auch sehen. Doch sind die meisten von uns noch so geprägt, dass wir bei unserem direkten Umfeld überlegen, was jemand über uns denken und evtl. hinter unserem Rücken erzählen könnte. Jeder will "sauber" dastehen und hält sich bei intimen Themen eher bedeckt. Mit unbekannten Leuten in der Sauna sitzen, macht kaum jemandem was aus, kommt jedoch (Paradebeispiel) ein Vorgesetzter hinein, ist uns das peinlich. Vielleicht hat das damit zu tun, dass man nicht so viel Blöße vor bestimmten Leuten zeigen will, sei es in Sauna / auf dem FKK-Gelände oder Intimes, das in eine Geschichte gefasst wird. Alle Geschichten entstehen zuerst in uns selbst, somit öffnen wir unser Innerstes ein Stück weit für andere. Ich bin der Meinung, dass jede/r selbst entscheiden muss, ob sie/er eine Geschichte unter Klarnamen oder Pseudonym veröffentlicht.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Nina C
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 32
Beiträge: 352
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 29.07.2019 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke es gibt eine Reihe guter Gründe dafür, seine Adresse nicht online anzugeben.
Kinder und Beruf, wenn man Erotik schreibt, beispielsweise. Der (zukünftige?) Chef googelt den eigenen Namen, und weil er eine konservative Kröte ist, stellt er dich vielleicht allein deshalb nicht ein, weil du gerne schwule Bondage-Geschichten schreibst. Nun könnte man sagen, ok, bei so einem Menschen möchte ich dann auch nicht arbeiten – aber der, der dich einstellt, muss ja nicht der sein, mit dem du später arbeitest.

Persönlich empfinde ich bei gesellschaftskritischer Literatur ein zunehmendes Sicherheitsrisiko – wenn ich etwas über Flüchtlinge schreibe, möchte ich nicht eines nachts drei Facho-Kanten vor der Tür stehen haben. Und dass das vorkommt, auch zunehmend, ist kaum diskutabel. Gerade diese Kreise sind bisweilen recht geduldig darin, ihre Hassobjekte ausfindig zu machen.

Für mich hat es ansonsten auch damit zu tun, dass ich nebenbei Fachtexte schreibe – das unter meinem Mädchennamen, weil ich da eine klare Trennung haben möchte.

Ich denke aber auch, dass sich das Problemmittels Verlag, Pseudonym, Impressumservice [...] für jeden hinreichend lösen lässt.

Liebe Grüße

Nina


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Unstern
Autor


Beiträge: 723
Wohnort: Leonding (Österreich)


BeitragVerfasst am: 16.08.2019 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Was noch in Frage käme wäre ein Zweitwohnsitz. Also wenn irgendwer aus der Verwandtschaft ein Wochenendhäuschen irgendwo im Nirgendwo hat, wo Du fast nie bist und daher irgendwelche irren Stalker oder wer auch immer Dich nicht so einfach greifen kann. Oder mit Gewerbeschein kann man auch da sein Gewerbe anmelden.

Für Briefe macht man es am besten so, dass man, wenn man nicht zumindest alle zwei Wochen vorbeikommt, entweder frankierte, große Umschläge da lässt oder die Erlaubnis gibt, dass die Familie das öffnen kann und dann anruft. Meistens ist das doch ohnehin nur Mist. (Ich habe z.B. einen Ein-Frau-Verlag angemeldet und seitdem landen alle möglichen Angebote bei mir, teilweise halbkiloschwere Büromöbelkataloge, aber auch halbseidene Angebote, wie mir Briefmarken günstiger als die Post zu verkaufen - wie das legal funktionieren soll, frage ich mich echt!)

Und nein, ich schlage nur so was vor. Ich kenne ja auch wen, der einfach die Adresse eines Hotels im Impressum stehen hat. Rolling Eyes
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