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Clochard

 

 
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rezna
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 84



BeitragVerfasst am: 13.12.2007 22:02    Titel: Clochard eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

die Blätter gelb
die Blüten welk
die Erde bleich
und kalt zugleich

es schlägt der Frost
der pflanzen Rost
sich wie eine Weste
an dürre Äste

und fröstelt sie mürbe
doch schenkt ihnen Wüde
so wie es der Tod
einem Niemand darbot

der in Welkem verworren
dem Leben verloren
sich unbekannt schlich
als gäb es ihn nicht

es gab ihn erst wieder
als er darnieder
und silbrige Äste
krönten die Reste

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Brynhilda
Felix Aestheticus

Alter: 38
Beiträge: 9709
Wohnort: Oderint, dum probent.


Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 14.12.2007 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Wow.
Hat was.
So ein dumpfer Klang.
Es spricht mich an.

Das Gedicht ist so ungelenk, aber ich habe das Gefühl, daß es so sein muß.
Die Reime müssen so schnarren und schaben, weil sie oft nicht zun einander passen.
Das Metrum muß so dunkel sein und holpern.

Trostlosigkeit.
Genau das spüre ich hinter diesen Worten.

Groß.

Viele Grüße,
Brynhilda!
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Mana
Mensch

Alter: 34
Beiträge: 2614
Wohnort: Düsseldorf


Apollon
BeitragVerfasst am: 20.12.2007 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ein sehr schönes Gedicht liebe Rezna, wäre eine schande nicht mehr davon zu bekommen^^ Erinnert mich an ein Gedicht des ich selbst vor kurzem geschrieben habe

_________________
Der Verstand schreibt mit Tinte, das Herz mit Leidenschaft...

Wissenschaft ist ein stahlharter Metalldildo zum umschnallen.- Vince Masuka

Mein Lieblingsepigramm:
"Ich selbst bin Ewigkeit, wenn ich die Zeit verlasse
Und mich in gott und gott in mich zusammenfasse." von Johannes Scheffler
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Trollbär
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 57
Beiträge: 160
Wohnort: Wabern / Nordhessen


BeitragVerfasst am: 21.12.2007 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die Reime holpern etwas, aber liest man das Gedicht mit dem richtigen Gefühl, mit einer gewissen Aggression und trägt man es theatralisch vor, dann holpert nichts mehr, dann gibt es Dir das was es geben soll. Das Ding ist gut gemacht.
Gruß Trollbär


_________________
Trollbär Lyrik
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