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Bauch oder Kopf - Zweifel und Angst


 
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LoveDoroT
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 50
Beiträge: 23
Wohnort: Thüringen


BeitragVerfasst am: 17.12.2015 23:25    Titel: Bauch oder Kopf - Zweifel und Angst eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das Nachfolgende war am Anfang als Brief, als Entschuldigung gedacht, den ich aber nie abgeschickt habe… - Anfang November -
Für einen, mir, in kurzer Zeit sehr wichtig, gewordenen Menschen – „besonderen Mann“… Jemand der plötzlich, ohne Vorwarnung, in meinem Leben „aufschlug“, der einfach da war, obwohl ich das am Anfang nicht wollte. Nachdem ich nicht gesucht hatte, jedenfalls nicht bewusst! Jemand – der mir so viele schöne Momente beschert hat, in ganz kurzer Zeit (oder sind 6 Wochen lang?), den ich noch nicht persönlich kenne, vielleicht auch nie kennen lernen werde, dessen Worte mich aber berührten, – ob ehrlich oder vorgespielt – egal – sie veranlassten mich dazu, über mein bisheriges „Leben“ nachzudenken und gaben mir Kraft und Stärke für nötige Veränderungen! Jetzt lebe ich wieder! Ich gestatte mir neue Wünsche, Träume, Sehnsüchte, versuche mich meinen Zweifel und Ängsten zu stellen, wieder zu vertrauen – schreibe! Bin seitdem offener, hab mein „verlorenes Lachen“ zurück, ja auch wieder mehr Freude an meinen täglichen Alltagskämpfen – singe viel… Hab trotzdem Rückfälle – auch aus Angst vor neuen Verletzungen! Ich weiß nicht (trotzdem glaube, hoffe ich), ob er wirklich der besondere Mensch ist, für den ich ihn – ab einem bestimmten Zeitpunkt gehalten habe, ob er aus Einsamkeit mit mir und meinen Gefühlen gespielt hat, ob er mich bewusst oder unbewusst manchmal verletzt hat, ob ich jemals für ihn wichtig war, wie wichtig ist er für mich? Vielleicht werde ich dies nie erfahren! Ich möchte aber um nichts in der Welt die Höhen und Tiefen der letzten Wochen hergeben, vergessen oder so tun, als hätte es ihn nie gegeben! Denn dann wäre ich immer noch nur das „Muttertier“ – einsam oft – mein Leben nur auf meine „Kleine“ im Rollstuhl fixiert… Aber da gibt es noch soviel mehr und ich hab nun endlich begriffen, dass das Eine das Andere nicht ausschließt – ja, ich bin auch wieder „Frau“ – auch äußerlich!
Vielleicht war alles gelogen – Katz– und Maus–Spiel, vielleicht einfach nur der falsche Zeitpunkt für ihn – neue Gefühle zuzulassen – trotz seiner Wünsche und Sehnsüchte – vielleicht sind meine Zweifel und Ängste aber auch noch größer als seine, tiefer gehend, als ich zugeben konnte und kann…

Zu viele „vielleicht´s“ für mich, für meinen Kopf und meinen Bauch und deshalb dieser „Seelenstriptease“…


Dies ist das Vorwort... meine ganz persönlichen Gedanken und Gefühle folgen...

12Wie es weitergeht »


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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1908
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BeitragVerfasst am: 18.12.2015 00:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde deinen Einstand mutig, denn er gibt sehr viel Persönliches preis.
Wenn ich versuche, ihn literarisch kritisch zu betrachten, wirkt er wie ein Tagebucheintrag auf mich. Durchaus Stoff für eine Geschichte, aber dann bräuchte der Text eine andere Struktur – weniger Informationen – und noch Einiges an Arbeit.
Aber vielleicht willst du das gar nicht. Noch nicht. Nicht mit diesem Text.
Schön, dass du dich hierher getraut hast.


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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LoveDoroT
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 50
Beiträge: 23
Wohnort: Thüringen


BeitragVerfasst am: 18.12.2015 00:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke, für Deinen Kommentar...

sehr persönlich - stimmt - gewollt... mich zu lange "versteckt"... Tagebuch artig auch - die schon geschriebenen, noch nicht veröffentlichten 30 Seiten, die es inzwischen sind... Aufarbeitung meiner Gedanken und Gefühle - in der Hoffnung, dann Antworten für mich selbst zu finden...
LG Doro
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DieGunkel
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 79
Wohnort: Metropolregion Franken


BeitragVerfasst am: 18.12.2015 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo LoveDoroT,
ich finde deinen Einstand auch mutig. Aber warum schreiben, dass es sich um "deine Gefühle"  handelt? Mich hätte es noch neugieriger gemacht, wenn man nicht weiß, ist es der Autor, die Nachbarin oder eine fiktive Person? Gerade letzteres gibt einem die Freiheit auch Wirklichkeit, Erfahrung und Fantasie einzubringen, einfach laufen zu lassen, beobachte, schauen, was sich entwickelt.
Viel Spaß beim Schreiben.
LG
Gunkel
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LoveDoroT
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 50
Beiträge: 23
Wohnort: Thüringen


BeitragVerfasst am: 19.12.2015 05:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo DieGunkel,

danke für Dein Feedback...

Und auch wenn Du Dir gewünscht hättest, nicht zu wissen, dass es meine Gefühle sind... - für mich war und ist es jetzt wichtig - dazu offen und ehrlich zu steh´n... wird vielleicht später bei der Fortsetzung klar...

vielleicht zu viele Lügen im bisherigen Leben...

LG Doro
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Gast







BeitragVerfasst am: 19.12.2015 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doro!

Wenn du dich mit einem Text an die Öffentlichkeit, also an Leser wendest: Dann darfst du nicht nur dich im Blick haben und das, was dir wichtig ist, sondern musst auch diese Leser und ihre Erwartungen "mitdenken". Das geht, das ist vereinbar! Und das muss auch vereinbar sein, denn, ganz ehrlich: "Tagebuch" möchte niemand lesen. Schon gar nicht, wenn es so völlig frei von Wirklichkeit, von Einzelheiten ist - hier wird weder das "Ich" erfahrbar noch der "besondere Mann", wodurch der Text für jeden Leser eine Leerstelle bleibt.

Und dann muss, auf lange Sicht, auch deine sprachliche Darstellung sicherer und besser werden. "Für einen, mir, in kurzer Zeit sehr wichtig, gewordenen Menschen": Wenn du einen Text so anfängst und damit klar machst, dass du von Zeichensetzung entweder nichts verstehst oder sie dir gleichgültig ist: ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass gar nicht weitergelesen wird. Und "nachdem" heißt etwas anderes als "nach dem" (was du sagen willst); und ...

Ich denke also, ein wenig Arbeit wartet noch auf dich. Aber dann steht am Ende auch ein ansprechend gestalteter Text mit einem Inhalt, der einen Leser für sich begeistern kann!

Gruß,

Ferdi
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LoveDoroT
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 50
Beiträge: 23
Wohnort: Thüringen


BeitragVerfasst am: 19.12.2015 20:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Ferdi,

vielen Dank für Deine "Kritik", Deine Anregungen... Freue mich darüber...

Es sollte nicht so rüber kommen, dass ich nur mich im Blick habe...

Vielleicht auch falsch, dieses Vorwort für "Bauch- und Kopf" einzustellen, hab´s nun aber mal getan, zurück nehmen oder ändern geht nicht - oder?

Das "Nach dem" hab ich in meiner Version nun schon geändert...

Zeichensetzung: "Für einen mir - in kurzer Zeit - sehr wichtig gewordenen Menschen" - besser so?

Wie ich schon schrieb, bin sehr dankbar für jeden Hinweis, auch wie und wo ich die Fortsetzung "Bauch und Kopf" einstellen kann...

Schönen 4. Advent...

LG Doro
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Einar Inperson
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1742
Wohnort: Auf dem Narrenschiff


BeitragVerfasst am: 19.12.2015 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doro,

eine Fortsetzung kannst du hier einstellen.

Wenn du eine Antwort schreibst, siehst du unter dem Fenster ein Kästchen zum Anklicken für Fortsetzungen.


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Traurige Grüße und ein Schmunzeln im Knopfloch

Zitat: "Ich habe nichts zu sagen, deshalb schreibe ich, weil ich nicht malen kann"
Einar Inperson in Anlehnung an Aris Kalaizis

si tu n'es pas là, je ne suis plus le même

"Ehrfurcht vor dem Leben" Albert Schweitzer
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Papa Schlumpf
Geschlecht:männlichHobbyautor

Alter: 59
Beiträge: 364
Wohnort: Friedersdorf


BeitragVerfasst am: 19.12.2015 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Doro,
Dein Text macht mich sehr betroffen, und trotz der eigenwilligen Interpunktion und "Nachdem", das wohl besser "Nach dem" (welchem) hieße, kann ich der Versuchung kaum widerstehen, der so tief Betroffenen meine Hilfe anzubieten. Wohl, weil gewisse Parallelen mich überrannten.
Ich glaube, dass die offensive Ankündigung, dass dieser Text Dich sehr persönlich angeht, ihm nicht dient. Ich meine, dass die ganz persönlichen Reflexionen in Tagebüchern besser aufgehoben sind als in der Öffentlichkeit. Doch bewahre sie, denn sie können Dir in mehr oder weniger verfremdeter Form das Gerüst bieten für interessante Exkurse ins Innere der menschlichen Seele. Und damit beschäftigt sich Literatur.
Ich habe einen Moment gebraucht, doch gelang es mir, mich ein Stück von Deinem Text zu emanzipieren, mir einzureden, dass er nichts mit mir zu tun hat. Die Betroffenheit bleibt. Und deshalb ist Kommentar unmöglich.
Bin gespannt auf Weiteres. Man liest sich.
LG
P. S.


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Nicht alles, was wir bewirken, haben wir auch gewollt.
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LoveDoroT
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 50
Beiträge: 23
Wohnort: Thüringen


BeitragVerfasst am: 19.12.2015 21:46    Titel: Danke Einar für den Tip mit der Fortsetzung für... pdf-Datei Antworten mit Zitat

Bauch oder Kopf...


...ich weiß nicht, ob ich diese Zeilen je abschicke, aber schreiben muss ich, um mit mir selbst ins Reine zu kommen, um klarer zu sehen…
Vielleicht liest Du sie auch gar nicht, aber wenn doch… Vielleicht denkst Du Dir, lass mich in Ruhe, du nervst, hab wirklich andere Probleme, zerreißt sie gleich, dann ist es so … aber wenn nicht…
Vielleicht bist Du aber auch so sauer, wünscht mich zum Mond, willst nie wieder etwas mit mir zu tun haben, weil auch ich Dich grad sehr verletzt habe! Das wollte ich doch nicht! Fühl mich so hilflos, so fürchterlich mies! Bin jetzt sicher, genau das Falsche getan zu haben! Möchte mich bei Dir entschuldigen, aber Du gehst nicht ans Telefon, es ist ja auch schon fast 0.00 Uhr. Gefühlte zehnmal probiert, doch auf deinen AB ein – „es tut mir so leid“ - zu hauchen, nein, dass kann ich nicht! Wenn Du bloß nicht so weit weg wärst – aber Du bist es!
Also, was bleibt – heulen und jammern – nein – Alkohol, um zu vergessen – nein – hilft mir auch nicht weiter! Muss ja früh wieder fit sein, für meine „Kleine“ – für mein Engelchen, die meine Hilfe braucht!
Und so nutze ich diese sicher erste schlaflose Nacht, um zu schreiben…

Entschuldige T. für das, was ich Dir da grad per SMS vorgeworfen habe! „Glückwunsch, tolle Masche - sicher sehr lustig für Dich und Deine Freunde …“ Und dabei kannst Du nichts dafür, dass ich eine ähnliche Situation schon mal erlebt habe. Die Bilder, Du weißt, welche ich meine (eigentlich harmlose), nicht wie bei Dir, freiwillig gemacht und sie dann verschickt. Nein, es war eine ganz andere Situation, schon länger her, doch wie man merkt, nicht lang genug, um zu vergessen... Ich war mit einem Typen zusammen, der mich nachts - heimlich - im Schlaf -fotografiert hat. Soll vorkommen. Wäre ja auch nicht das Problem gewesen, wenn er die Foto´s nur für sich gemacht hätte. Ich wusste nichts davon, wie gesagt, ich hab geschlafen. Nein – k. O. Tropfen waren nicht im Spiel, irgendwann schlaf sogar ich vor Erschöpfung ein, auch mein Akku ist mal leer… Tja und nackt bzw. leicht bekleidet, ist ja nicht weiter bedenklich, im warmen Wasserbett. Egal – plötzlich kamen Nachrichten – von mir vollkommen fremden Männern – „Lust, mal was anderes auszuprobieren“; „geiler Körper – darf ich auch mal“… und noch einiges mehr, konnte mir erst keinen Reim drauf machen, löschte es. Handy - Nr. ändern ging damals arbeitstechnisch nicht und so „verbuchte“ ich es unter, was sind das für Gestörte, woher haben die meine Nummer... Aber was soll ich jetzt sagen, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, vielleicht doch auch angeborenes Misstrauen… 2 Wochen später stellte ich mich dann schlafend und siehe da, das was ich mir nicht eingestehen wollte (nur „mein Typ“ konnte diese Fotos gemacht und verschickt haben), passierte plötzlich wieder. Ich hörte es… Klick… Klick… Klick… nein länger brauchte ich dies wirklich nicht als Beweis… Sprang hoch, riss ihm das Handy aus der Hand, hätte ihm am liebsten rechts und links eine gescheuert… Fragte trotzdem, was das soll, er meinte nur, ich soll mich nicht so haben, nicht so prüde sein, hab doch ´nen reizenden Körper, an dem sich andere auch erfreuen sollten… Natürlich habe ich ihn postwendend aus meiner Wohnung geworfen, vorher diese neuen Bilder noch gelöscht! Aber schämen tue ich mich dafür heute noch, obwohl ich nichts dafür konnte. Oder doch? Zu „reizend“ gewesen? „Toll“… Und wieder einmal dem Falschen vertraut!

Scheiß Spiel! Doch genau diese Vergangenheit hat mich vorhin dazu gebracht, so zu reagieren. Ich hab Dich noch nie gesehen, seit nicht mal 4 Wochen schreiben wir uns, telefonieren… Du warst so einfühlsam und nett zu mir am Telefon und Deine Nachrichten taten mir sooo gut, sie waren so schön für mich, fühlte mich geborgen! Du warst mir beim ersten Telefonat vertraut, keine Ahnung warum… Und Du schriebst und sagtest, Dir geht es genauso… Alles Lüge?

Hätte ich gestern Abend meinem Bauchgefühl vertrauen sollen, abwarten – „auf mein Herz hören“? Es ging nicht, es passte alles zusammen. Ich kam mir verarscht vor! Und da war sie wieder, die Verzweiflung und diese Angst, einem Mann vertraut zu haben, der mich nur benutzt! Doch hätte ich auf meinem Telefon Deine Nachrichten lesen können, während ich schrieb, hätte meine Mailbox abgehört, Deine Verzweiflung „Ich hab nichts Böses getan…“mitbekommen, hätte ich sofort aufgehört, Dir Vorwürfe zu machen, denn eigentlich galten sie mir selbst! Scheiß Technik, ich brauch definitiv ein Handy mit größerem Display! Denn dann hätte ich nebenbei Deine Nachrichten lesen können, hätte gesehen, was Du schreibst, wie ehrlich Du mir gegenüber bist, einem Menschen, den du nie gesehen hast, noch nicht mal 4 Wochen kennst, Dinge, die Dich geprägt haben müssen, hast Du mir anvertraut – an diesem Sonntag. Auch etwas aus Deiner Kindheit, das war das Einzige was ich oberhalb noch sah, darauf hab ich geantwortet… Doch statt Ruhe zu geben, immer weiter geschrieben! War so wütend auf mich selbst…

Deine anderen Nachrichten erst nach meinem „Gefühlsausbruch“ gelesen – begriffen, wie ungerecht meine Vorwürfe für Dich …Deine Masche. Erst Gefühle vorspielen, dann mit den Freunden „ablästern“ – die Bilder rumzeigen...) gewesen sein müssen! Ich war wie festgenagelt, verbohrt, ja auch verletzt und besessen von dieser Idee – in dem Moment, wo ich schrieb, schon wieder an allem gezweifelt – auch an mir selbst am meisten! Dachte, bin erleichtert, wenn ich „wild“ um mich schlage, meine Vorwürfe loswerde, aber dem war nicht so!!!

Jetzt tut es nur noch weh. Ich glaube, Du hast Gefühle, kämpfst, bist auch einsam, möchtest es ändern, wünscht es Dir… Doch durch Enttäuschungen der Vergangenheit, tiefe Verletzungen und Angst, dass es wieder so sein könnte, Du so viele Probleme hast, ziehst Du Dich in Dein „Schneckenhaus“ zurück, denkst, es hat ja doch keinen Sinn. Hältst Du das für nicht normal, ich schon! „Willkommen im Club…“ Schreib ich grad von Dir oder mir?...

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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

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BeitragVerfasst am: 20.12.2015 02:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm
Wie sag ich es.
Dein Text berührt, ohne Frage. Doch er tut es nicht als Text, vielmehr als persönliches Schicksal. Ich bin versucht, dich in den Arm zu nehmen, Ratschläge zu erteilen. Das ist es aber nicht, was man erwartet, wenn man in einem öffentlichen Forum seine „Schreibe“ präsentiert, oder?
Der Text bleibt ein Tagebuch, ein Brief, der nicht abgesandt wurde, obwohl schon Hinweise kamen, dass ein reines Tagebuch kaum bis gar keine Leser finden wird.
Was also ist dein Ziel? Deine 30 Seiten literarisch handwerklich prüfen und ggf.  verbessern oder andere Menschen an deiner derzeitigen Gefühlswelt schlicht teilhaben zu lassen, ohne Änderungswunsch/-bereitschaft, ohne Reflektion?
Bin ein wenig ratlos.


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Seraiya
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 891



BeitragVerfasst am: 20.12.2015 03:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo LoveDoroT,

Hm ... Zeilen an dich selbst voll von Rechtfertigungen ebenfalls mehr für dich selbst als für den Empfänger - so lese ich das. Der erste Teil schreit für mich: "Leg ihn nicht weg! Hör zu! Lies ihn!" Hat für mich etwas Erniedrigendes, was ich so lese. Ist traurig.
Zitat:
Also, was bleibt – heulen und jammern – nein – Alkohol, um zu vergessen – nein – hilft mir auch nicht weiter! Muss ja früh wieder fit sein, für meine „Kleine“ – für mein Engelchen, die meine Hilfe braucht!  

Und hier verstehe ich nicht, was das in den Zeilen an jemand anderen zu suchen hat. Passt für mich nicht.

Was magst du denn wissen? Magst du überhaupt etwas wissen oder möchtest du dich nur mitteilen?
Bin ebenfalls ein wenig ratlos, was genau ich dazu sagen soll. Ist auch sehr schwierig, wenn man weiß, dass du dich auf diese Weise outest. Kritisiert jemand z.B. das Verhalten der Protagonistin, weil man sie als unsympathisch oder weinerlich empfindet, kritisiert man automatisch dich als Mensch. Bist du dir sicher, dass du dich darauf einlassen möchtest?


LG,
Seraiya


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Einen Dummkopf erkennt man daran, dass er alles abtut, was er anhand seiner eigenen Erfahrungen nicht erklären kann.
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LoveDoroT
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Beiträge: 23
Wohnort: Thüringen


BeitragVerfasst am: 20.12.2015 05:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Tjana und Seraiya,

danke für Eure offene Ratlosigkeit... und nein, es war nie mein Ziel, "mich nur mitzuteilen - andere an meiner derzeitigen Gefühlswelt schlichtweg teilhaben zu lassen..." - kurze Zitate von Euch...

Wenn es so rüber kam, mein Fehler...[b] keine weiteren Tagebucheinträge - versprochen!!! [/b]

Deine 1. Nachricht Tjana nach meinem Einstand: "Durchaus Stoff für eine Geschichte, dann bräuchte der Text andere Struktur... wie genau gemeint? Hätte ich gleich fragen sollen...

Ich möchte schreiben... Very Happy Vielleicht auch weiter "Bauch und Kopf" - vielleicht aber auch ganz andere Dinge...

Dazu hätte ich sehr gern Ratschläge, offen und ehrlich...

Das "Outen" ist nun nicht mehr rückgängig zu machen - oder Wink

Wünsche Euch einen schönen 4. Advent...

LG Doro
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LoveDoroT
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 50
Beiträge: 23
Wohnort: Thüringen


BeitragVerfasst am: 20.12.2015 06:20    Titel: Spontan für Euch... wahrscheinlich nicht perfekt... pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich lache lieber, als ich traurig bin
auf der Suche nach des Lebens Sinn.
Viel besser singen, als zu schweigen,
dacht´, muss offener Gefühle zeigen!
Wer Fehler macht, muss dazu stehn,
ja, jetzt hab ich´s auch gesehn.
Brauch halt manchmal etwas Zeit,
ehrlich, Ihr Lieben, es ist so weit.
Tagebuch – ein Fehler, sorry Leute!
Verspür doch lieber Lebensfreude!


Red und schreib ich zu viel, ab und an,
fehlt mir etwa doch ein Mann?
Das kann doch aber gar nicht sein,
mir geht es gut – zu zweit allein!
Mitleid – nein, das brauch ich nicht,
seht in mein lachendes Gesicht!
Strahlende Augen, lachender Mund,
mir geht´s gut – was fehlt – ein Hund?
Mein Engel - auch meine Lebensfreude,
Tagebuch – ein Fehler, sorry Leute!


War nie perfekt, wollt´s immer sein,
Jungfrau halt – es ist zum Schrein.
Liegst an der besinnlichen Weihnachtszeit,
keine Ahnung – tut mir echt leid!
Fühl wohl mich hier und das ist wahr
Mein neues Leben – wunderbar…
Schreiben ist ein tolles Elixier,
darum würd ich gern bleiben – hier!
Tagebuch - ein Fehler, sorry Leute!
Viel lieber pure Lebensfreude…


LG Doro und allen einen schönen 4. Advent...
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TZH85
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 34
Beiträge: 307
Wohnort: Essen


BeitragVerfasst am: 20.12.2015 06:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doro,

ich finde es mutig von dir, gleich zu Beginn so private Gedanken preiszugeben.
Situationen, die man selbst durchlebt hat, können eine gute Grundlage für kreatives Schaffen sein. Allerdings habe ich den Eindruck, dass das alles noch sehr frisch in deinem Kopf präsent ist. Du schreibst dir Dinge von der Seele - und manchmal muss das auch sein.
Aber wenn man aus den persönlichen Erfahrungen etwas schöpfen will, das zur Botschaft für andere Menschen wird, hilft etwas Abstand. Eine gewisse Objektivität, mit der man das eigene Verhalten reflektieren kann und dann den Ton findet, der Menschen in einer vergleichbaren Situation anspricht. Wenn man sich hinsetzt und die Gefühle einfach nur runterschreibt, gleicht das einer Holzhammer-Methode und kann für den Leser sogar abschreckend wirken. Ich denke, es wäre besser, das Ganze etwas subtiler zu verpacken.

LG,
Stella
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1908
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 20.12.2015 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doro,
Zitat:
Deine 1. Nachricht Tjana nach meinem Einstand: "Durchaus Stoff für eine Geschichte, dann bräuchte der Text andere Struktur... wie genau gemeint? Hätte ich gleich fragen sollen...

Im Grunde hast du es ja schon selbst erkannt: Weg vom Tagebuch, wobei ich das ausdrücklich auf das (hier oder sonstwo) Veröffentlichen beziehe. Für deinen eigenen Grundstock kann das „Runterschreiben“ von Gedanken und Gefühlen durchaus nützlich sein. Dann schau dir diese Basis an und versuche, eine Geschichte daraus zu machen.
Du kannst dabei mit einem einfachen, aber für die Struktur einer Geschichte hilfreichen  Satz arbeiten:

WER macht WAS und WARUM (bzw. mit welchem ZIEL) ?

Oft hilft mir dieser Satz im Nachherein zu erkennen, was ich eigentlich mit einem in Rohfassung drauflos geschriebenen Text erzählen will. Wessen Geschichte soll es sein, welchen Weg soll  der/die Protagonist/in gehen? Dabei fällt dann schon fast von selbst auf, welche Informationen wichtig und welche überflüssig sind.

Nur mal als Beispiel: Das Engelchen im Rollstuhl braucht deine Protagonistin nicht für diese Geschichte, jedenfalls nicht an der Stelle. Wenn in dem Zusammenhang besondere Gefühle ausgedrückt werden sollen, kann das Kind später kurz eingeflochten werden.

Wenn erst mal eine Struktur entstanden ist, folgt der Blick auf die sprachliche Umsetzung der Idee.

Ich hoffe, ich habe dir mit den langen Ausführungen nun nicht die Lust genommen.
Viel Erfolg beim Ausprobieren Smile


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Papa Schlumpf
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BeitragVerfasst am: 20.12.2015 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Doro,
auch nach dem vierten Versuch bereitet es Mühe, den Text von dahinterstehender Betroffenheit zu trennen, viel lieber möchte ich den Regungen nachgeben, die auch Tjana heute (ganz früh) umtrieben.
Aber ich konnte mich nun doch auf ein paar Merkwürdigkeiten besinnen, auf die man beim Verfassen von Texten achten sollte.
Zitat:
es ist ja auch schon fast 0.00 Uhr.
Auch hier verzichtet man gewöhnlich auf die Verwendung von Zahlen. "Mitternacht" trifft viel besser. Du verzichtest häufiger auf das Subjekt, in einem virtuellen Brief kann man das, aber dosiert. Dass "AB" eine technische Einrichtung zur Aufnahme akustischer Mitteilungen bezeichnet, wird demnächst dem Vergessen anheim fallen, nicht nur deshalb sieht der Lektor Abkürzungen nicht gern.
Zitat:
für mein Engelchen, die meine Hilfe braucht!
Engelchen ist als Diminutiv sächlich, auch, wenn es um ein Mädchen geht. "das meine Hilfe braucht". Der folgende Satz will, sehr ökonomisch zusammengedrängt, sehr viel sagen, lässt dadurch aber mehrere Interpretationen zu. "diese sicher erste schlaflose" ist einfach zuviel.
Mir fielen noch ein paar grammatische Fehler auf, find ich grad nicht wieder, und eine Klammer, die geschlossen, doch nicht eröffnet wurde,  ein paar "habens" und "seins", die verzichtbar, im Brief aber trotzdem logisch wären, doch das ist nebensächlich.
Und ich meine, dass es verdammt noch mal nicht zu den Fehlern zählt, solchen Text ins Forum zu stellen. Denn es schien Dir so wesentlich, dass es Dir (hoffentlich) geholfen hat. Fühle Dich in den Arm genommen, wir lesen von einander.
LG
Papa Schlumpf


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LoveDoroT
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 50
Beiträge: 23
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BeitragVerfasst am: 20.12.2015 23:34    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Tjana,

vielen Dank für Deine Tipps… und nein, ich habe die Lust am Schreiben definitiv nicht verloren – und schon gar nicht durch Deine Ausführungen… ganz im Gegenteil – probiere mich aus… das Ergebnis dann demnächst – Ungeduld zählt leider zu meinen schlechten Eigenschaften, doch diesmal zwinge ich mich zu Geduld!

Hab noch eine andere Frage: Kann es sein, dass man hier nicht jeden per PN kontaktieren kann? Wollte Dir nämlich z.B. heute morgen per PN antworten, um den Thread hier nicht unnötig zu füllen… Ging aber nicht… es erschien immer und immer wieder absenden…

Würd mich freuen, wenn Du mir auch weiter mit Rat und Tat zur Seite stehst… und danke auch nochmal für die Idee, mich in den Arm zu nehmen – schöne Vorstellung – grins – aber wirklich nicht nötig…
LG Doro
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Lionne
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Beiträge: 455

Ei 8


BeitragVerfasst am: 21.12.2015 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doro

So ähnlich wie du hab ich auch zu schreiben begonnen. Da war was, das ich zu verarbeiten hatte. Es schriftlich loszuwerden fiel mir am einfachsten, und schlussendlich hatte ich ein dickes Bündel Papier (damals schrieb ich noch von Hand). Das alles war aber so persönlich, dass ich diesen Papierstapel zuunterst im Schrank versteckte.
Das Thema ließ mich aber nicht los und einige Jahre später, als ich mit einer gewissen Distanz zurückblicken konnte, startete ich einen neuen Versuch. Diesmal wollte ich einen Roman schreiben. Ein total anderes Setting und eine Protagonistin, die mir nicht ähnelte. Ich begann x-mal von Vorne, plottete sogar mit der Schneeflockenmethode, aber irgendwie klappte es trotzdem nicht. Dieses Projekt schlummert nun in meinem Laptop.
Irgendwann werde ich einen nächsten Versuch wagen. Denn ich weiß, es ist mein Thema. Ich weiß nur noch nicht, wie ich's anpacke.
Und in der Zwischenzeit übe ich mich im Schreiben. Wink

Vielleicht geht's dir ja auch so. Was du hier geschrieben hast, das wollte/musste raus. Es ist mal eine erste Version. Wenn du es der Öffentlichkeit mitteilen willst, dann musst du es vielleicht noch ein bisschen länger in dir bewegen und eine andere Form annehmen lassen.

Hilfreich kann es übrigens auch sein, Bücher zu lesen, die so ähnlich sind, wie das was du dir zu schreiben erträumst. Dann kannst du dir anschauen, wie diese Geschichten funktionieren.

Lg, Lionne


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Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind.
C.S. Lewis
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LoveDoroT
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Alter: 50
Beiträge: 23
Wohnort: Thüringen


BeitragVerfasst am: 21.12.2015 01:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Lionne,

sehr hilfreich... sehr ausführlich... Deine Ausführungen... Nehme, wie schon geschrieben, alles dankbar an.

Dir drück ich ganz fest die Daumen für Deinen nächsten Versuch...

LG Doro
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Tjana
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 58
Beiträge: 1908
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 21.12.2015 01:51    Titel: Antworten mit Zitat

LoveDoroT hat Folgendes geschrieben:

Hab noch eine andere Frage: Kann es sein, dass man hier nicht jeden per PN kontaktieren kann? Wollte Dir nämlich z.B. heute morgen per PN antworten, um den Thread hier nicht unnötig zu füllen… Ging aber nicht… es erschien immer und immer wieder absenden…

Eigentlich kann man jedem eine PN schreiben (es sei denn, der Empfänger hat dich dafür gesperrt - das kannst du ausschließen) Prüf mal, ob du ein Betreff eingegeben hast. In meinen Anfängertagen habe ich auch nicht nach oben geguckt (wo ein Hinweis erscheint), sondern fluchend sieben mal erfolglos auf Absenden geklickt.
LGT


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Aranka
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Pokapro und Lezepo 2014



BeitragVerfasst am: 23.12.2015 02:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo LoveDoroT,

ich habe deine Texte, aber auch deine Antworten an die Kommentatoren aufmerksam gelesen. In einer Antwort schreibst du:

Zitat:
Danke, für Deinen Kommentar...

sehr persönlich - stimmt - gewollt... mich zu lange "versteckt"... Tagebuch artig auch - die schon geschriebenen, noch nicht veröffentlichten 30 Seiten, die es inzwischen sind... Aufarbeitung meiner Gedanken und Gefühle - in der Hoffnung, dann Antworten für mich selbst zu finden...
LG Doro


Und da habe ich mich an ein Wochenend-Seminar erinnert, das ich einmal bei Liane Dirks besucht habe. Es ging zwar um Kurzgeschichten und wir haben dort an Texten gearbeitet, aber in den Pausen und vielen Seitengesprächen erzählte sie auch von ihren "anderen" Seminaren zum Thema: "Sich ins Leben schreiben". Denn sie ist auch Meditationslehrerin.

Unter dem Titel "Sich ins Leben shreiben" ist in diesem Jahr im Kösel Verlag ihr Buch erschienen. Ich denke, dass dieses Buch dich sehr interessieren könnte und du darin ganz viel Hilfe auf deinem Weg finden könntest. Sie erzählt aus ihren Erfahrungen in Seminaren, aber auch von sich selbst, immer geht es darum, den ureigenen roten Faden für das eigene Leben zu finden, indem man zurückgeht in Anfänge und Erinnerungen, indem man dem Leben nicht etwas abtrotzt oder den Kampf ansagt, sondern sich traut der Sehnsuchtsspur zu folgen. (In dieser meiner Verkürzung mag es vielleicht etwas "schräg" klingen, ist aber keineswegs so.)

Jedes Kapitel endet mit einem Schreibvorschlag, der am jeweiligen eigenen Leben anknüpft.

Die Autorin hat eine Homepage auf der du dich über ihre Seminare informieren kannst.

Ich finde deine Entscheidung, "dich nicht mehr zu verstecken" eine gute Entscheidung und das Schreiben kann da schon ein Weg sein.

Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei.

Gute Festtage und ein gutes Jahr 2016. Aranka


_________________
"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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