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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Der Schlüssel zu meinem Herzen


 

 
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Autor Nachricht
Moraya
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 23
Beiträge: 28
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 31.05.2013 08:05    Titel: Der Schlüssel zu meinem Herzen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Soo, ich bin bald schon 6Monate mit meiner Freundin zusammen und dieses Gedicht soll einfach etwas ganz besonderes für sie werden. Bitte helft mir, alle holprigen Stellen auszubügeln, damit es ihrer würdig wird.


Ein Paradies
Gut verborgen
Hinter Mauern
Vor allen Sorgen

So zerbrechlich
So zart und rein
Wurde vergessen
Und ist allein

Weggesperrt
Hinter eisernem Tor
Wurd nie entdeckt
Kam nie hervor

Doch du
Doch kamst herein
Öffnetest die Tür
Wie kann das sein?

Du brachtest Glück
Du brachtest Freud
Und die Rosen
Blühten erneut

Es wuchs in mir
Schlug seine Triebe
In meinem Herzen
Erblühte Liebe

Du bist mein Schutz
Vor allen Schmerzen
Er erwählte dich
Der Schlüssel
Zu meinem Herzen

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Altair
Schreiberassi


Beiträge: 48



BeitragVerfasst am: 31.05.2013 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Du willst ernsthaft etwas so 'intimes' wie ein Liebesgedicht für deine Freundin durch andere 'bearbeiten' lassen?

Wie gut soll es denn werden und was ist dann noch von dir?

Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich hätte es niemals hier reingestellt. Es ist ein Geschenk und der erste Mensch der es lesen soll(te) ist doch der, für den es gedacht ist...

Und was machst du, wenn jemand jetzt schreibt: absolut unmöglich, typische teenager-reimerei?
geht gar nicht?

sorry, aber das sind meine Gedanken dazu

Altair
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Moraya
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 23
Beiträge: 28
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 31.05.2013 12:10    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Natürlich kannst du auch so eine Meinung haben, hindert dich ja keiner dran. Und irgendwie muss ich dir da auch Recht geben, aber nur ein bisschen smile
Ich bin jetzt nicht DER große Romantiker, dass sie die erste und einzige sein sollte, die dieses Gedicht lesen darf und wirklich intim sehe ich das auch nicht, es gibt ja zu Hauf Liebesgedichte im Internet, die jeder lesen kann.
 Mir ist es wichtiger, das die Geste an sich etwas Besonderes darstellt und dann möchte ich das eben so gut wie möglich machen. Ich habe selber schon gemerkt, dass das Gedicht nicht ganz rund ist und kriege dss alleine aber irgendwie gerade nicht hin, deswegen habe ich hier um Hilfe gebeten. nur kleine Tipps, Denkanstöße, ich werde nicht komplett neue Verse oder Strophen übernehmen.
Ich habe übrigens selber einen kleinen Tippfehler gefunden:
Doch du
Du kamst herein
anstatt "doch"... Klingt sonst irgendwie doof lol2
Sooo... Noch andere Meinungen hier? Irgendjemand der sich noch äußern möchte? Immer nur her damit ^^ ich bin dankbar für alles, selbst wenn jemand sagt, es sein eine "absolut unmögliche, typische teenager-reimerrei"
wink
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seppman
Weltfriedenstreiber

Alter: 37
Beiträge: 943
Wohnort: Yaren


BeitragVerfasst am: 31.05.2013 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Moin

Doch du
Du kamst herein

ist bissel unordentlich zumal

Öffnetest die Tür
Wie kann das sein?

dann ne Mischung ergibt Präsens/Präteritum..

ich würd


und dann du
du kamst herein
die Tür stand offen
Wie konnt dies sein?

schreiben, wegen der Fließigkeit.. you know

sodele.. mach jez Wochenendeanfang
Grüße vom
seppman

PS: Mir gefällts..


_________________
Ich bin Flexitarier, ich esse dann, wenn ich Hunger, das worauf ich Hunger habe und verlass mich da völlig auf mein Bauchgefühl. Nebenbei bin ich Anhänger der Multitoleranzbewegung.
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Gast







BeitragVerfasst am: 03.06.2013 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moraya!

Ich denke, etwas kürzer wäre besser?! Das liegt, glaube ich, auch an den kurzen, zweihebigen Versen - da ist halt immer eine gewisse Kurzatmigkeit drin, ein dauerndes Absetzen, Abbrechen ... und wenn man das zu oft machen muss, stört es doch irgendwann.

Warum erst "Tor", dann "Tür"? Zwei verschiedene Zugänge?!

Der Schluss könnte für meinen Geschmack ein wenig nachdrücklicher sein, so plätschert das ganze ins Aus ... Nicht dass ich nun wüsste, wie das aussehen sollte!

Gruß,

Soleatus
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Gamone
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 41
Beiträge: 1135
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 07.06.2013 07:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moraya,

ich noch total neu hier in der Lyrik und hab auch davon partout keine Ahnung Embarassed aber wenn mir jemand ein solches Gedicht schenken würde - egal, ob perfekt oder nicht - ich wäre absolut berührt!

LG


_________________
Gut ist besser als schlecht!
*H.S.*

***

... du solltest öfters vom Dach springen ...
*Lapidar*
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Shabana
Schreiberassi


Beiträge: 31



BeitragVerfasst am: 07.06.2013 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moraya!

Das Gedicht wirkt genau wie das, was es ist: Nämlich Anlasslyrik von einem Laien.
Zunächst einmal spricht das Gedicht nur darüber, was das angesprochene Du für das Ich macht, nämlich dass es das Ich befreit und es zum Erblühen bringt. Das mag ja auch etwas Schönes sein, aber über das Du erfährt man sonst nichts. Willst du deiner Freundin ein Gedicht schreiben, in dem es praktisch nur um das Ich, also um dich, geht? Was ist denn das Besondere an IHR, oder ist das Besondere an ihr nur, dass es dich befreit hat? Willst du, dass das so rüberkommt?

Aber die Strophen im Einzelnen:


Zitat:
Ein Paradies
Gut verborgen
Hinter Mauern
Vor allen Sorgen


"Paradies" find ich jetzt nicht gut gewählt, abgesehen davon dass ich es jetzt nicht so toll poetisch finde, eine Person als "Paradies" zu bezeichnen, ist es auch nicht stimmig, denn ein Paradies braucht niemanden, es ist schon perfekt, genügt sich selbst. Es kann natürlich sein, dass du meinst, du wärst für deine Freundin das Paradies, willst du das damit sagen?

Auch hab ich das Gefühl, dass du reimen willst, aber nur reimst, wenn dir gerade ein passendes Reimwort in die Hände fällt. Ich finde, du solltest dich entscheiden, gereimt klingt halt auch sehr leicht altmodisch, wenn man es nicht gut beherrscht, ich würde dir daher raten, eher nicht zu reimen und dafür mehr Aufmerksamkeit auf den Rhythmus und die perfekte Wortwahl zu achten.

Zitat:
So zerbrechlich
So zart und rein
Wurde vergessen
Und ist allein



Zitat:
Weggesperrt
Hinter eisernem Tor
Wurd nie entdeckt
Kam nie hervor


Zwei Strophen lang sprichst du nur von deiner einsamen Situation vor deiner Begegnung mit deiner Freundin. Du wählst dafür Wörter, die aus einer Volkslyrik entlehnt zu sein scheinen: "zart und rein", "hinter eisernem Tor", man stellt sich hier so ein einsames Gärtlein vor, von Mauern umgeben, mit wilden Rosen, auf denen der Tau liegt. Mal direkt gefragt: Bist du wirklich so? Oder kommen da nicht nur die Gedichte durch, die du bis jetzt gelesen hast. Ich würde es mir subjektiver wünschen, wenn du schon von dir sprichst. Vielleicht wirklich konkret auf die erste Begegnung Bezug nehmen, so wirkt es epigonal, kitschig, naiv.

Zitat:
Doch du
Doch kamst herein
Öffnetest die Tür
Wie kann das sein?


Das sollte eigentlich der Höhepunkt des Gedichtes sein, wenn eben diejenige auftaucht, die der Einsamkeit ein Ende bereitet. Aber das ist die schlechteste Strophe des ganzen Gedichtes. Zunächst verstehe ich das doppelte "doch" nicht. Dann "öffnetest" - schreckliches Wort, zerstört den Rhythmus, ist ein Zungenbrecher ... hast du jemals versucht, das Gedicht laut zu lesen? Und dann dieses verlegen naive "Wie kann das sein", das nur um des Reimes willen dasteht, das ist ganz furchtbar. Und kein Wort über die Retterin, wie sie aussieht, wie sie ist usw., was ihre Anziehung ausmacht.

Zitat:
Du brachtest Glück
Du brachtest Freud
Und die Rosen
Blühten erneut


Das klingt wie ein schlechter Schlager oder volkstümliche Musik, denk doch mehr an eure besondere Situation oder ein besonders schönes Erlebnis mit ihr, an dem das deutlich wird. Klar bringt eine Liebe Glück und Freude und man blüht auf, aber das musst du viel subjektiver und neuer rüberbringen.

Zitat:
Es wuchs in mir
Schlug seine Triebe
In meinem Herzen
Erblühte Liebe


"Liebe" auf "Triebe" zu reimen, das geht einfach nicht (mehr). Da hätt ich als Empfängerin das Gefühl, dass du dir keine Mühe mit dem Gedicht gegeben hast. Es klingt nach Allgemeinplätzen und nicht nach persönlichem Erleben.

Zitat:
Du bist mein Schutz
Vor allen Schmerzen
Er erwählte dich
Der Schlüssel
Zu meinem Herzen


Wer ist "Er"? Der Schlüssel? Der Schlüssel zu "meinem Herzen" hat die Angesprochene erwählt? Da stimmt was nicht. Sie ist doch selbst der Schlüssel, oder? Nicht gut durchdacht. Außerdem ist "Schlüssel zum Herz" auch sehr abgelutscht.

Ich hoffe, du kannst damit was anfangen.
Ich wäre jedenfalls nicht berührt von dem Gedicht, weil es viel zu sehr mit herkömmlichen Versatzstücken aus Liebesgedichten arbeitet und mit der persönlichen Situation zwischen zwei konkreten Liebenden wenig zu tun hat.

Gruß
Shabana
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Kateli
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 42
Beiträge: 258
Wohnort: D-Süd
Das goldene Gleis


BeitragVerfasst am: 07.06.2013 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moraya!

Also, ich hab ja von Lyrik mal wirklich keine Ahnung und daher den Vorteil, dass ich einen lyrischen Text auf mich wirken lassen kann, ohne ihn innerlich bereits in seine Bestandteile zu zerlegen, auf seine Machart hin zu untersuchen oder Verbesserungsideen zu haben.
Darum kann ich dir auch nicht helfen Wink

Aber meinen subjektiven, völlig unqualifizierten Lesereindruck, den kannst du haben. Mag ja sein, dass man da noch dran feilen und schrauben und drehen kann, aber man merkt auf jeden Fall, dass Herzblut darinsteckt und dass da ein Mensch einem anderen starke Gefühle entgegenbringt!

Ich würde mich darüber freuen.

Liebe Grüße
Nina
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