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Scheidung


 

 
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Cossy
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 26
Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 17.08.2011 17:04    Titel: Scheidung eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Bevor das Gedicht kommt, möchte ich meine Person von diesem Thema distanzieren. Es hat rein gar nix mit mir zu tun. Es ist mir gerade Eingefallen.


Ein Kind läuft seiner Mutter entgegen
Diese hat Pläne zu hegen
Sein Vater schlägt sie
und weiter da zu bleiben quält sie
Deswegen lasse sie sich scheiden

Das könne das Kind auch nicht vermeiden
Wut entbrannt schlägt der Vater das Kind
Zeuge ist nur der Wind.
Geschlagen und Geschunden
heult das Kind mit seinen Wunden

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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 72
Beiträge: 5232
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 17.08.2011 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hm,

ich würde mal sagen, bevor wir hier das Teil sezieren, es wäre besser in der Werkstatt aufgehoben!

LG

Harald


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Liebe Grüße vom Dichter, Denker, Taxi- Lenker

Harald

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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 72
Beiträge: 5232
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 18.08.2011 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo crossy,

ich habe dein Gedicht zuerst einmal in die Werkstatt verschieben lassen, du als Neuuser - eine kurze Vorstellung unter "Roter Teppich und check in" wäre recht nett - kennst ja die Gepflogenheiten hier nicht.
Wenn Beiträge unter Lyrik -> Lyrik stehen, so heißt das, dass man sie so an einen Verlag senden könnte, das ist nun bei deinem Gedicht wirklich nicht der Fall.
Im Umkehrschluss wird, was dort vorgestellt wird und diesem Kriterium nicht entspricht, in der Regel gnadenlos zerrissen, in der Werkstatt  gibt man dann eher Tipps ab, Beinungen, Verbesserungsvorschläge.

Dein Gedicht hat in meinen Augen einige  typische "Anfängerfehler":

Du schreibst die Sätze/Zeilen eher umgangssprachlich und ohne nennenswerte Struktur, sozusagen "ratz fatz" runter ...

... eine erkennbare Metrik, also eine gleiche Betonung, ist nicht vorhanden ...

... lediglich die gleichen  Endungen  sollen dies als gereimtes Gedicht aus weisen.

Zum Inhalt:

Du versuchst hier ein Thema in Gedichtform aufzuarbeiten, aber irgendwie nur in Fragmenten, an manchen Stellen bekommt man eine Ahnung, worauf du hinauswillst, aber die Lücken, die fehlenden Verbindungen verhindern dies.

Ein Kind läuft seiner Mutter entgegen
Diese hat Pläne zu hegen
offensichtlich willst du hier ausdrücken, dass sie sich weder um Kind, noch um Mann weiterhin kümmern möchte, oder?
Sein Vater schlägt sie
Also, der Vater des Kindes schlägt die Mutter des Kindes vor dessen Augen?
und weiter da zu bleiben quält sie
die daraufhin die Trennung beschließt!
Deswegen lassen sie sich scheiden

Das könne das Kind auch nicht vermeiden
Wutentbrannt schlägt der Vater das Kind
Hier möchtest du wohl ausdrücken, dass der Vater seine Wut darüber an dem Kind auslässt, das damit eigentlich gar nichts zu tun hat ...
Zeuge ist nur der Wind.
Geschlagen und Geschunden
weint das Kind mit seinen Wunden

Es ist herauszulesen, dass dich die Problematik beschäftigt, aber, wie gesagt, es ist schwierig, dies lyrisch umzusetzen.

LG

Harald


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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 29
Beiträge: 1679



BeitragVerfasst am: 18.08.2011 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cossy

Meiner Meinung nach bedienst du dich einer zu "alltäglichen" Sprache.
Es reicht nicht, in einem Gedicht bloss zu schreiben, der Vater wäre wutentbrannt, oder die Mutter hätte Träume.
Das ist zu statisch, zu abstrakt.
Ich glaube, in einem solchen Fall wäre schon viel gewonnen, wenn du dich auf eine Perspektive, zum Beispiel auf diejenige des Kindes, konzentrieren würdest.
Wie erlebt es das alles? Was fühlt es?
Versuche, für diese Gefühle die richtigen Worte zu finden.
Es ist schwierig, sich in eine solche Situation hinein zu versetzen.
Entsprechend schwierig ist es, wie Harald richtig sagt, Lyrik darüber zu schreiben.


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»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 31
Beiträge: 4485
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Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 18.08.2011 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ein Tipp:
Schreib mal alle Wörter auf, die dir als erstes aus dem Alltagsgebrauch zu dem Thema einfallen.
Versuch anschließend diese Wörter zu vermeiden. Das hilft hin und wieder, weil man ein bisschen gezwungen wird, persönliche Ausdrucksmöglichkeiten zu finden.
Und stell dich doch mal auf dem "Roten Teppich" vor. Dann wissen wir, mit wem wir es zu tun haben
 Wink

LG David

P.S. Bist du das auf deinem Profilbild, Scheinheilige? Ich entschuldige mich im voraus, falls das irgendeine berühmte Person ist, die ich eigentlich kennen müsste, ich aber wieder zu doof bin  Laughing


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"Wenn du Schriftsteller sein willst, dann sag, dass du der Beste bist ...
Aber nicht, solange es mich gibt, kapiert?! Es sei denn, du willst das draußen austragen."

(Ernest Hemingway in "Midnight in Paris")
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 29
Beiträge: 1679



BeitragVerfasst am: 18.08.2011 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Mr. Curiosity hat Folgendes geschrieben:
P.S. Bist du das auf deinem Profilbild, Scheinheilige?

Nein, das ist Evelyn Nesbit, eine amerikanische Stummfilm-Schauspielerin mit zwielichtiger Biografie.
Keine Angst, die muss man nicht kennen. Wenn man es trotzdem tut, hat man Stil ;)


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