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Cossy
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 2



BeitragVerfasst am: 19.08.2011 10:38    Titel: Kindheitsträume eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ein heißer sonniger Tag, die Erde glühte schon. Der kleine Junge fand das Wetter gar nicht toll. Er fand die Nächte besser, denn dort war es nicht so heiß. Vor allem der Sand war extrem heiß und das schon um diese Zeit. Sand hatte der kleine Junge von Geburt gesehen, er kannte theoretisch nichts anderes. Wüste nannten es die alten bärtigen Männer, vor denen der kleine Junge Angst hatte, weil sie erstens so groß und so weise waren. Der kleine Junge hatte immer nur das nötigste erfahren, weil er immer zu klein war. Diese Tatsache fand er ziemlich doof und machte jeden Tag Streckübungen und viel Sport, um größer zu werden.
Heute war ein besonderer Tag für den kleinen Jungen. Er hatte ein Vorsingen an der Küste und war schon ziemlich aufgeregt, denn die Konkurrenz ist groß. Sein ganzer Kindergarten nahm an diesen Wettbewerb teil. Der Kindergarten war etwas ganz besonderes, denn sie übernachten dort auch. Es war ein großes, sandfarbenes Gebäude, also der ideale Ort für den kleinen Jungen und seine Freunde zum Spielen. Der kleine Junge hatte ein eigenes Zimmer in diesem riesigen Haus. Sein Zufluchtsort war schlicht gehalten. Bett, Schrank, Spielsachen und ein Poster waren in diesem Zimmer. Auf das Poster war er besonders stolz, denn dies hatte er selbst gezeichnet. Es war eine grüne Wüste zu sehen, wo der kleine Junge mit all seinen Freunden spielte. Grün, weil ihm die gelben Buntstifte ausgegangen sind.  Dieser Poster war sein ein und alles. Der kleine Junge guckte sich das Poster an dem besonderen Tag an. Er hatte das Gefühl, dass ihm das Poster Glück bringen würde. Plötzlich rief eine tiefe, aber vertraute Stimme den kleinen Jungen. Es war Opa Sam. Er rannte in den Hof, um Opa Sam zu sehen. Opa Sam war ein großer Mann mit weißem Rauschebart. Er trug immer eine Brille und einen Hut, weswegen der kleine Junge ihn nicht anders kannte. Was ihn edel machte, war seine saubere und gewaschene Kleidung. Die Kinder hatten immer nur eine Art Unterhose an, ein Lederfetzen, der tierisch kratzte. Opa Sam sagte immer, dass der Kindergarten nicht genug Geld hat, um ordentliche Sachen zu kaufen. Schade, aber den kleinen Jungen störte es nicht.
Opa Sam trat vor versammelter Mannschaft und hielt eine Rede mit seiner tiefen Stimme. Er betonte die Wichtigkeit dieses Tages. Weil der Tag so wichtig war, hatte Opa Sam ein Geschenk mit, Glücksarmbänder. Leider gab es nur noch ein ganz langes Glücksarmband, weshalb die Kinder es sich teilen mussten. Dieses Armband hatte immer zwei Schlaufen für jeden. Diese waren mit einer Art Kette verbunden. Sie war schwer und unhandlich. Opa sagte aber, dass es nur Glück bringen würde, wenn sie schwer wäre. Alle Kinder nahmen sich ein Paar Glücksarmbänder und machten sie um die Arme. Dann ging es auf zur Küste. Opa Sam ermahnte die Kinder nochmals, dass es ein wichtiger Tag ist und man nur singen oder sprechen sollte, wenn man gefragt oder man das Zeichen von Opa Sam bekam. Dann ging es los. Die Truppe marschierte im gleichen Tempo durch die knochentrockene Wüste. Wenn ein Kind hinfallen würde, würden alle fallen und wir sähen nicht mehr gut für den Auftritt aus, dachte sich der kleine Junge. Die Küste war noch weit entfernt und die Sonne brannte. Als die Truppe nach Stunden langem durchqueren der Wüste ankamen, war der kleine Junge und natürlich auch seine Freunde durstig. Opa Sam versprach ihnen Wasser, wenn sie fertig gesungen haben. Die Bühne war schon aufgebaut und man könne die Menschen nicht warten lassen. Es dauerte noch bis der kleine Junge die Bühne sah. Es war eine Bühne, die sehr rustikal gehalten war, aber das störte ihn nicht. Für ihn war das wichtigste, dass er singen durfte. Alle Kinder gingen auf die Bühne und Opa Sam suchte, wie er zu den Kindern meinte, die Jury, die den Gesang bewerten sollte. Nach ungefähr einer halben Ewigkeit kamen sie endlich. Zitternd stand der kleine Junge auf der Bühne und musterte die Jury. Sie sahen sehr reich aus. Bunte und prachtvolle Gewänder schmückten sie. Die Jury hörte sich einen nach den anderen an. Vier andere Kinder waren noch vor den kleinen Jungen. Drei…, Zwei…, Eins…. Die Jury war bei dem kleinen Jungen  angelangt. Trotz Nervosität sang der kleine Junge so gut er konnte. Die beiden Jurymitglieder, ein Mann und eine Frau, berieten sich. Nachdem sie sich abgesprochen hatten, wollten sie das Kind vor dem kleinen Jungen mit der Bemerkung ‚Er wird ein guter Sklave‘. Sklave…. So wird man also genannt, wenn man gewinnt. Traurig ging der kleine Junge von der Bühne. Er war den Tränen nahe und er schwor sich nächste Mal auch ein ‚Sklave‘ zu werden.

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G.T.
Autor

Alter: 33
Beiträge: 701



BeitragVerfasst am: 19.08.2011 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade sprachlich überarbeitungswürdig.
Meine Vorschläge:

Zitat:
Ein heißer sonniger Tag, die Erde glühte schon. Der kleine Junge fand das Wetter gar nicht toll. Er fand die Nächte besser, denn dort war es nicht so heiß. Vor allem der Sand war extrem heiß und das schon um diese Zeit frühmorgens. Sand hatte der kleine Junge von Geburt gesehen, er kannte theoretisch (was soll das heißen? Wie kann man theoretisch nichts anderes kenne, praktisch aber schon?) nichts anderes. Wüste nannten es die alten bärtigen Männer, vor denen der kleine Junge Angst (hier fände ich ein Wort wie Ehrfurcht schöner) hatte, weil sie erstens (und zweitens?) so groß und so weise waren. Der kleine Junge hatte immer nur das nötigste erfahren, weil er immer zu klein war. Diese Tatsache Das fand er ziemlich doof und machte jeden Tag Streckübungen und viel Sport, um größer zu werden.
Heute war ein besonderer Tag für den kleinen Jungen. Er hatte ein Vorsingen an der Küste und war schon ziemlich aufgeregt, denn die Konkurrenz ist war groß. Sein ganzer Kindergarten nahm an diesen Wettbewerb teil. Der Kindergarten war etwas ganz besonderes, denn sie übernachteten dort auch. Es war ein großes, sandfarbenes Gebäude, also der ideale Ort für den kleinen Jungen und seine Freunde zum Spielen. Der kleine Junge hatte ein eigenes Zimmer in diesem riesigen Haus. Sein Zufluchtsort war schlicht gehalten. Bett, Schrank, Spielsachen und ein Poster waren in diesem Zimmer. Auf das Poster war er besonders stolz, denn dies hatte er selbst gezeichnet. Es war eine grüne Wüste zu sehen, wo der kleine Junge mit all seinen Freunden spielte. Grün, weil ihm die gelben Buntstifte ausgegangen sind waren. Dieser Poster war sein ein und alles. Der kleine Junge guckte sich das Poster an dem besonderen Tag an. Er hatte das Gefühl, dass ihm das Poster es ihm Glück bringen würde. Plötzlich rief eine tiefe, aber vertraute Stimme den kleinen Jungen. Es war Opa Sam. Er rannte in den Hof, um Opa Sam zu sehen. Opa Sam war ein großer Mann mit weißem Rauschebart. Er trug immer eine Brille und einen Hut, weswegen der kleine Junge ihn nicht anders kannte. Was ihn edel machte, war seine saubere und gewaschene Kleidung. Die Kinder hatten immer nur eine Art Unterhose an, ein Lederfetzen, der tierisch kratzte. Opa Sam sagte immer, dass der Kindergarten nicht genug Geld hatte, um ordentliche Sachen zu kaufen. Schade, Aber den kleinen Jungen störte es nicht.
Opa Sam trat vor die versammelter Mannschaft und hielt eine Rede mit seiner tiefen Stimme. Er betonte die Wichtigkeit Bedeutung dieses Tages. Weil der Tag so wichtig war, hatte Opa Sam ein Geschenk mit, Glücksarmbänder. Leider gab es nur noch ein ganz langes Glücksarmband, weshalb die Kinder es sich teilen mussten. Dieses Armband hatte immer zwei Schlaufen für jeden., die Diese waren mit einer Art Kette verbunden waren. Sie war schwer und unhandlich. Opa sagte aber, dass es nur Glück bringen würde, wenn sie schwer wäre. Alle Kinder nahmen sich ein Paar Glücksarmbänder und machten sie um die Arme. Dann ging es auf zur Küste. Opa Sam ermahnte die Kinder nochmals, dass es ein wichtiger Tag ist sei und man nur singen oder sprechen sollte, wenn man gefragt wurde oder man das Zeichen von Opa Sam bekam. Dann ging es los. Die Truppe marschierte im gleichen Tempo durch die knochentrockene Wüste. Wenn ein Kind hinfallen würde hinfiele, würden alle fallen und wir sähen nicht mehr gut für den Auftritt aus, dachte sich der kleine Junge. Die Küste war noch weit entfernt und die Sonne brannte. Als die Truppe nach Stunden langem stundenlangem Durchqueren der Wüste ankamen, waren der kleine Junge und natürlich auch seine Freunde durstig. Opa Sam versprach ihnen Wasser, wenn sie fertig gesungen haben hätten. Die Bühne war sei schon aufgebaut und man könne die Menschen nicht warten lassen. Es dauerte noch bis der kleine Junge die Bühne sah. Es war eine Bühne, die sehr rustikal gehalten war, aber das störte ihn nicht. Für ihn war das wichtigste, dass er singen durfte. Alle Kinder gingen auf die Bühne und Opa Sam suchte, wie er zu den Kindern meinte, die Jury, die den Gesang bewerten sollte. Nach ungefähr einer halben Ewigkeit kamen sie endlich. Zitternd stand der kleine Junge auf der Bühne und musterte die Jury. Sie sahen sehr reich aus. Bunte und prachtvolle Gewänder schmückten sie. Die Jury hörte sich einen nach den dem anderen an. Vier andere Kinder waren noch vor den kleinen Jungen an der Reihe. Drei…, Zwei…, Eins…. Die Jury war bei dem kleinen Jungen angelangt. Trotz Nervosität sang der kleine Junge so gut er konnte. Die beiden Jurymitglieder, ein Mann und eine Frau, berieten sich. Nachdem sie sich abgesprochen hatten, wollten sie das Kind vor dem kleinen Jungen mit der Bemerkung ‚Er wird ein guter Sklave‘. Sklave…. So wird man also genannt, wenn man gewinnt. Traurig ging der kleine Junge von der Bühne. Er war den Tränen nahe und er schwor sich nächste Mal auch ein ‚Sklave‘ zu werden.


Die Idee zu der Geschichte finde ich geil!
Die Umsetzung wird dem aber nicht gerecht. Viele Zeitfehler, viele Wiederholungen.

Ich habe eine Bitte: Schreib doch wörtliche Rede hinein. Du gibst immer nur zusammenfassend wieder, was jemand sagte oder dachte. Das reicht nicht, um Atmosphäre aufzubauen. Mach eine Geschichte daraus, die der Leser wirklich erlebt, will heißen: Schreib Dialoge, schreib Gedankengänge des Jungen klarer und präziser ausformuliert.
In der jetzigen Version wirkt es leider etwas hingerotzt.

Viele Grüße!        G.T.
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SylviaB
Geschlecht:weiblichSchnupperhasi

Alter: 53
Beiträge: 6815
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BeitragVerfasst am: 19.08.2011 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser Text bedarf dringender Überarbeitung, daher verschoben.

Sylvia


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hassu wohl ne offne Stirn. wink
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Gast







BeitragVerfasst am: 19.08.2011 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cossy,

herzlich willkommen hier. Die Idee zur Geschichte gefällt mir gut. Ich denke, an der Umsetzung hapert es doch noch ziemlich. Vorneweg: achte auf Wortwiederholungen. Du hast sehr oft „Wüste, kleiner Junge, Opa Sam, war, hatte, wichtiger Tag“, usw. gebraucht. Pass auf die Zeiten auf. Mal schreibst du in der Gegenwart, dann in der Vergangenheit und dann wieder in der Zukunft – du musst dich entscheiden. Ich habe mal reingeschrieben, was ich sonst noch anzumerken habe. Ist sicherlich nicht vollständig – aber ein erster Anfang. Zum Inhalt: So ganz verstehe ich nicht, warum der kleine Junge so traurig ist, dass er nicht Sklave sein darf. Es liest sich so, als wäre er vorher nicht wirklich schlecht dran gewesen: Eigenes Zimmer mit Spielzeug usw. ... Ich meine, es müsste ihm vorher deutlich schlechter gegangen sein, selbst wenn er die Tragweite nicht erkennen kann. Oder, du könntest erklären, warum er unbedingt singen und gewinnen will. Was hat man ihm versprochen? Im Ganzen würde ich noch ordentlich straffen. Aber nu ... genug. Ist alles nicht böse gemeint.

Nimm, was du gebrauchen kannst, sind nur meine Gedanken und Vorschläge.


Cossy hat Folgendes geschrieben:
Ein heißer sonniger Tag, die Erde glühte schon. Der kleine Junge fand das Wetter gar nicht toll. Er fand die Nächte besser, denn dort war es nicht so heiß. Vor allem der Sand war extrem heiß und das schon um diese Zeit. (um welche Zeit? morgens, mittags?) Sand hatte der kleine Junge von Geburt gesehen, er kannte theoretisch nichts anderes. Wüste nannten es die alten bärtigen Männer, vor denen der kleine Junge Angst hatte, weil sie erstens so groß und so weise waren. Der kleine Junge hatte immer nur das nötigste erfahren, weil er immer zu klein war. (Das liest sich, als ob die weisen Männer das an seiner Körpergröße festgemacht hätten – doch wahrscheinlich eher an seiner Jugend – oder?) Diese Tatsache fand er ziemlich doof und machte jeden Tag Streckübungen und viel Sport, um größer zu werden.
Heute war ein besonderer Tag für den kleinen Jungen. Er hatte ein Vorsingen an der Küste und war schon ziemlich aufgeregt, denn die Konkurrenz ist war groß. (Hier hast du die Zeit gewechselt) Sein ganzer Kindergarten (nicht der Kindergarten, sondern seine Kameraden aus dem Kindergarten) nahm an diesen Wettbewerb teil. Der Kindergarten war etwas ganz besonderes, denn sie übernachten dort auch. Es war ein großes, sandfarbenes Gebäude, also der ideale Ort für den kleinen Jungen und seine Freunde zum Spielen.(Warum war es ideal – weil es sandfarbend war?) Der kleine Junge hatte ein eigenes Zimmer in diesem riesigen Haus. Sein Zufluchtsort war schlicht gehalten. Bett, Schrank, Spielsachen und ein Poster waren in diesem Zimmer. Auf das Poster war er besonders stolz, denn dies hatte er selbst gezeichnet. Es war eine grüne Wüste zu sehen, wo der kleine Junge mit all seinen Freunden spielte. (Ich würde schreiben: Es zeigte seine Freunde und ihn, wie sie auf einer grünen Wüste spielten) grün, weil ihm die gelben Buntstifte ausgegangen sind. (Das gefällt mir) Diesers Poster war sein eEin und aAlles. Der kleine Junge guckte sich das Poster an dem besonderen Tag an. Er hatte das Gefühl, dass ihm das Poster Glück bringen würde. Plötzlich rief eine tiefe, aber vertraute Stimme den kleinen Jungen. Es war Opa Sam. Er rannte in den Hof, um Opa Sam zu sehen. Opa Sam war ein großer Mann mit weißem Rauschebart. Er trug immer eine Brille und einen Hut, weswegen der kleine Junge ihn nicht anders kannte. Was ihn edel (? woran machst du „edel“ fest?) machte, war seine saubere und gewaschene Kleidung. Die Kinder hatten immer nur eine Art Unterhose an, ein Lederfetzen, der tierisch kratzte. Opa Sam sagte immer, dass der Kindergarten nicht genug Geld hat, um ordentliche Sachen zu kaufen. Schade, aber den kleinen Jungen störte es nicht.
Opa Sam trat vor versammelter Mannschaft und hielt eine Rede mit seiner tiefen Stimme. Er betonte die Wichtigkeit dieses Tages. Weil der Tag so wichtig war, hatte Opa Sam ein Geschenk mit, Glücksarmbänder. Leider gab es nur noch ein ganz langes Glücksarmband, weshalb die Kinder es sich teilen mussten. Dieses Armband hatte immer zwei Schlaufen für jeden. Diese waren mit einer Art Kette verbunden. Sie war schwer und unhandlich. Opa sagte aber, dass es nur Glück bringen würde, wenn sie schwer wäre. Alle Kinder nahmen sich ein Paar Glücksarmbänder und machten sie um die Arme. (Du hast geschrieben, dass es nur eines gab) Dann ging es auf zur Küste. Opa Sam ermahnte die Kinder nochmals, dass es ein wichtiger Tag ist und man nur singen oder sprechen sollte, wenn man gefragt oder man das Zeichen von Opa Sam bekam. Dann ging es los. Die Truppe marschierte im gleichen Tempo (wie wer?) durch die knochentrockene Wüste. Wenn ein Kind hinfallen würde, würden alle fallen und wir sähen nicht mehr gut für den Auftritt aus, dachte sich der kleine Junge. (Keine gute Satzstellung)Die Küste war noch weit entfernt und die Sonne brannte. Als die Truppe nach Stunden_langem (stundenlangem) dDurchqueren der Wüste ankamen, war der kleine Junge und natürlich auch seine Freunde durstig. Opa Sam versprach ihnen Wasser, wenn sie fertig gesungen haben (hätten). Die Bühne war schon aufgebaut und man könne die Menschen nicht warten lassen. (Du wechselt in einem Satz die Zeiten – und nicht nur hier. Da musst du aufpassen.) Es dauerte noch bis der kleine Junge die Bühne sah. Es war eine Bühne, die sehr rustikal gehalten war, aber das störte ihn nicht. Für ihn war das wichtigste, dass er singen durfte. Alle Kinder gingen auf die Bühne und Opa Sam suchte, wie er zu den Kindern meinte, die Jury, die den Gesang bewerten sollte. Nach ungefähr einer halben Ewigkeit kamen sie endlich. Zitternd stand der kleine Junge auf der Bühne und musterte die Jury. Sie sahen sehr reich aus. Bunte und prachtvolle Gewänder schmückten sie. (Dass sie reich aussehen, sagen ja schon die Gewänder aus) Die Jury hörte sich einen nach den anderen an. Vier andere Kinder waren noch vor den kleinen Jungen. Drei…, Zwei…, Eins…. Die Jury war bei dem kleinen Jungen angelangt. Trotz Nervosität sang der kleine Junge so gut er konnte. Die beiden Jurymitglieder, ein Mann und eine Frau, berieten sich. Nachdem sie sich abgesprochen hatten, wollten sie das Kind vor dem kleinen Jungen mit der Bemerkung ‚Er wird ein guter Sklave‘. Sklave…. So wird man also genannt, wenn man gewinnt. Traurig ging der kleine Junge von der Bühne. Er war den Tränen nahe und er schwor sich beim nächsten Mal auch ein ‚Sklave‘ zu werden.


Das war das, was mir jetzt so aufgefallen ist. Ich denke, du weißt, was ich meine.
Vielleicht magst du dir Gedanken machen und eine Überarbeitung einstellen.

Liebe Grüße
Monika
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Mr. Curiosity
Bestseller-Autor

Alter: 31
Beiträge: 4485
Wohnort: Köln
Der goldene Käfig


BeitragVerfasst am: 20.08.2011 01:05    Titel: Antworten mit Zitat

Was neben stilistischen Mängeln für mich das Hauptproblem darstellt, ist dieser personale Erzähler, der selbst wie ein Kleinkind klingt. Für eine Kindergeschichte wäre das noch Ok, aber so klassifizierst du es ja nicht. Vielleicht ist es nur mein Geschmack, aber eine derartige personale Erzählstimme in einem Text mit jugendlicher oder erwachsener Zielgruppe: Das geht für mich gar nicht.

Die Idee gab es in fast identischer Form schon in "Slumdog Millionaire". Ich weiß nicht, ob du es bewusst davon abgekupfert hast oder selbst darauf gekommen bist. Auf jeden Fall ist automatisch der Vergleich zum Film da und die Messlatte liegt dementsprechend hoch.

LG David


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"Wenn du Schriftsteller sein willst, dann sag, dass du der Beste bist ...
Aber nicht, solange es mich gibt, kapiert?! Es sei denn, du willst das draußen austragen."

(Ernest Hemingway in "Midnight in Paris")
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