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Autor |
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Piffi
Gummibärkrümel
 Alter: 24 Beiträge: 67 Wohnort: im All
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 22.02.2010 20:16 Fastenzeit von Piffi
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Weil ja gerade Fastenzeit ist schreibe ich etwas über die Fastenzeit dessen Sinn es ist sich auf das wesentliche/wichtige zu konzentrieren:
"Feuer, Feuer" schrie jemand , langsam wachte ich aus dem Schlaf der Gerechten auf ich sah auf die Uhr 3:00 morgens war es, sollten Mama und Papa immer noch einen Film angucken?Ich legte mich zurück und seufzte. "Mit diesen Eltern ist man echt geplagt." Langsam schloss ich meine Augen und auch langsam, ganz langsam stieg mir Rauch in die Nase. Mein Hund sprang auf mein Bett. Ich kam sah die klare Wirklichkeit , es brannte tatsächlich. Schnell wollte ich aufstehen, mein Wichtigstes retten. Gleichzeitig kam mir ein Gedanke hoch, was war mein Wichtigstes? Ja klar meine Schwester meine Familie, ging es ihnen gut? Mein Hund wurde immer nervöser sprang an mir hoch. Schnell öffnete ich die Tür, wo mir sogleich beißender Rauch in die Nase stieg. Dort konnte ich nicht raus. Welche Möglichkeit noch? Das Fenster? Ja, schnell schaute ich heraus auch von dort stiegen die Flammen langsam hoch. Kein Ausweg nur noch ein paar Minuten Zeit zu denken, ich werde meine Familie vermissen. Das wusste ich.Und sie mich. Schade jetzt war es aus, nichts wieder, nichts nochmal erleben. Mein Hund war jetzt schon fast am durchdrehen, kratzte an den Wänden, versuchte einen Weg zu buddeln. Hoffte auf einen Weg, und da kam DER Gedanke. Als ich in dieses Haus einzog, redeten die alten Haus Besitzer von einer sehr dünnen wand, sie sagten man müsse darauf aufpassen nichts dagegen zu hauen, weil sie sehr leicht brach. Schnell nahm ich meine Lame und schlug gegen die Wand irgendetwas zerbrach, aber das war mir egal, denn auch meine Wand bröckelte. Ich schlug und schlug so lange bis die Wand zerbrach. Mein Hund krabbelte zuerst durch, dann ich. Nun standen wir im Neben Zimmer wo wir durch das Fenster nach draußen kletterten. Unten stand meine Familie und starrte erwartungsvoll nach oben als sie mich sahen ging eine Spur von Erleichterung durch ihr Gesicht, sie erwarteten mich. Die Feuerwehr breitete ein Sprungtuch aus und ich sprang meiner Familie entgegen, meinen Hund im Arm. Ich fühlte mich geborgen, und wusste worauf es wirklich ankommt.
bussal LI
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Probber
Mr. Probbaventura

Beiträge: 7908 Wohnort: zz9 plural z alpha
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 01.12.2010 22:59
von Probber
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Moin Piffi!
Nette kleine Geschichte, passend zur Adventszeit. Auch wenn sie Fastenzeit heißt.
Ich denke, ein paar Dinge sind dir beim Lesen selber aufgefallen. An manchen Stellen hat's da schon gehakt, weil da tatsächlich der Wurm drin ist (das andere Problem beim Lesen ist die Hektik. Nur die Ruhe bewahren, langsamer lesen, dann wirkt's auch besser )
Zitat: | Ich kam sah die klare Wirklichkeit , es brannte tatsächlich. |
Hier bringen einen z.B. die beiden Verben hintereinander aus dem Takt. Abhilfe und ein bißchen mehr Ruhe bringt da ein "und". Mit einem Komma, behälst du eine schnellere Leseart und damit Action/Tempo bei.
Je nachdem, was du gerade bezweckst.
Im Prinzip ziehen sich diese Interpunktionsprobleme durch den ganzen Text.
Glaube mir, das erleichtert das Lesen ungemein.
Wenn du dabei Hilfe möchtest, sag' mir ruhig Bescheid.
(Übrigens Glückwunsch zu deinem Geburtstag!)
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MosesBob
Gehirn²
 Administrator Alter: 42 Beiträge: 20120
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 01.12.2010 23:11
von MosesBob
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Also, jetzt mal ganz im Ernst: Vorgelesen wirkt der Text richtig gut. Deine kleinen Versprecher verleihen dem Ganzen sogar richtig Charme, wobei mir die ersten 19 Sekunden fast noch besser gefallen als die eigentliche Geschichte: "... das haben wir heute in Reli gelernt ..." & "und das, joa, da fang ich jetzt einfach mal an, oder?" Deine Betonungen sind gut, du beschleunigst deine Worte an den richtigen Stellen (auch wenn du dich dabei manchmal selbst überholst) und steckst beim Lesen Hals über Kopf in der Geschichte drin. Das merkt man.
Mir hast du mit der Audioversion jedenfalls den Abend versüßt. Happy Birthday & ab ins Bett,
Martin
_________________ Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)
Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
(Sir Peter Ustinov)
Der Weise lebt still inmitten der Welt, sein Herz ist ein offener Raum.
(Laotse) |
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denLars
Klammeraffe
 Alter: 30 Beiträge: 628 Wohnort: Düsseldorf

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 01.12.2010 23:33
von denLars
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Heyho Piffi!
Wirklich eine kleine nette Geschichte. Schön, die sich mal abends so anzuhören. Actionreich und von der Szene her in Ordnung. Aber wie schon gesagt, an der Interpunktion und Co. hakelt es noch - das wird noch mit der Zeit, ganz sicher.
Zitat: | "Feuer, Feuer!", schrie jemand.
Langsam wachte ich aus dem Schlaf der Gerechten auf.
Ich sah auf den Wecker. 3:00 Uhr morgens war es. Sollten Mama und Papa immer noch einen Film angucken? Ich legte mich zurück und seufzte. "Mit diesen Eltern ist man echt geplagt."
Langsam schloss ich meine Augen und auch langsam, ganz langsam, stieg mir der Rauch in die Nase. Mein Hund sprang auf mein Bett. Ich kam und sah die klare Wirklichkeit - es brannte tatsächlich.
Schnell wollte ich aufstehen, mein Wichtigstes retten. Gleichzeitig kam mir ein Gedanke hoch: was war mein Wichtigstes? Ja klar, meine Schwester meine Familie. Ging es ihnen gut? Mein Hund wurde immer nervöser und sprang an mir hoch. Schnell öffnete ich die Tür, wo mir sogleich beißender Rauch in die Nase stieg.
Dort konnte ich nicht raus. Welche Möglichkeit noch? Das Fenster?
Ja, schnell schaute ich heraus. Auch von dort stiegen die Flammen langsam hoch. Kein Ausweg. Nur noch ein paar Minuten Zeit zu denken, ich werde meine Familie vermissen.
Das wusste ich. Und sie mich.
Schade jetzt war es aus, nichts wieder, nichts nochmal erleben.
Mein Hund war jetzt schon fast am durchdrehen, kratzte an den Wänden, versuchte einen Weg zu buddeln. Hoffte auf einen Weg.
Und da kam DER Gedanke. Als wir in dieses Haus einzogen, redeten die alten Hausbesitzer von einer sehr dünnen Wand. sie sagten, man müsse darauf aufpassen, nichts dagegen zu hauen, weil sie sehr leicht brach. Schnell nahm ich meine Lame und schlug gegen die Wand. Die Glühbirne zerbarst, der Lampenschirm zerbeulte. Aber das war mir egal, denn auch meine Wand bröckelte.
Ich schlug und schlug so lange bis die Wand zerbrach.
Mein Hund krabbelte zuerst durch, dann ich. Nun standen wir im Nebenzimmer, wo wir durch das Fenster nach draußen kletterten. Unten stand meine Familie und starrte erwartungsvoll nach oben. Als sie mich sahen ging eine Spur von Erleichterung durch ihre Gesichter. Sie erwarteten mich. Die Feuerwehr breitete ein Sprungtuch aus und ich sprang meiner Familie entgegen, meinen Hund im Arm.
Ich fühlte mich geborgen, und wusste worauf es wirklich ankommt. |
Ich habe jetzt einfach mal ein paar Absätze gemacht, wo ich sie setzen würde. Das musst du nicht übernehmen, ist nur ein Vorschlag. Und die Interpunktion habe ich auch einfach mal vorgemacht, aber da kann man auch noch einiges bei mir selbst ändern.
Ansonsten möchte ich dir einfach noch gern das sagen, was ich auch schon mal zu hören gekriegt habe: Für dein Alter schreibst du schon unwahrscheinlich gut.
Du hast Talent, du hast das Gefühl für Spannung und für Satzbau. Behalte das bei, bleib dran, lerne und lies viel und du wirst noch Großes vor dir haben.
Liebe Grüße,
denLars
_________________ One whose name is writ in water. |
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Gast
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02.12.2010 04:06
von Gast
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Hallo, ich habe mir eben deine Geschichte angehört und war angenehm überrascht von deiner Art, vorzulesen und auch davon, wie du die Einführung gestaltet hast.
Der einzige Kritikpunkt, den ich vielleicht hätte, ist, dass man praktisch keinerlei echte Panik erfühlen kann, wie man ja eigentlich in einer solchen Situation erwarten könnte? Allerdings ist dann die philosophische Seite deines Stückes wieder sehr gut herausgearbeitet.
Die Formulierung " es ging eine Spur von Erleichterung durch ihre Gesichter" ist angesichts der ohne Zweifel grossen Erleichterung der Familie vielleicht etwas unglücklich gewählt, aber ingesamt:
Klasse! Schreib weiter, denn du hast Erzähltalent!
Lieben Gruss von
Anja
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derSibirier Reißwolf
D
Beiträge: 1308
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D 02.12.2010 06:51
von derSibirier
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Liebe Piffi,
deine aufgeweckte Geschichte hat dem Sibirier unglaublich gut gefallen.
Großartig.
er grüßt dich
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Piffi
Gummibärkrümel
 Alter: 24 Beiträge: 67 Wohnort: im All
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 21.04.2011 12:16
von Piffi
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So ein wenig überarbeitet nach denLars
"Feuer, Feuer!", schrie jemand.
Langsam wachte ich aus dem Schlaf der Gerechten auf.
Ich sah auf den Wecker. 3:00 Uhr morgens war es. Sollten Mama und Papa immer noch einen Film angucken? Ich legte mich zurück und seufzte. "Mit diesen Eltern ist man echt geplagt."
Langsam schloss ich meine Augen und auch langsam, ganz langsam, stieg mir der Rauch in die Nase. Mein Hund sprang auf mein Bett. Ich kam und sah die klare Wirklichkeit - es brannte tatsächlich.
Schnell wollte ich aufstehen, mein Wichtigstes retten. Gleichzeitig kam mir ein Gedanke hoch: was war mein Wichtigstes? Ja klar, meine Schwester meine Familie. Ging es ihnen gut? Mein Hund wurde immer nervöser und sprang an mir hoch. Schnell öffnete ich die Tür, wo mir sogleich beißender Rauch in die Nase stieg.
Dort konnte ich nicht raus. Welche Möglichkeit noch? Das Fenster?
Ja, schnell schaute ich heraus. Auch von dort stiegen die Flammen langsam hoch. Kein Ausweg. Nur noch ein paar Minuten Zeit zu denken, ich werde meine Familie vermissen.
Das wusste ich. Und sie mich.
Schade jetzt war es aus, nichts wieder, nichts nochmal erleben.
Mein Hund war jetzt schon fast am durchdrehen, kratzte an den Wänden, versuchte einen Weg zu buddeln. Hoffte auf einen Weg.
Und da kam DER Gedanke. Als wir in dieses Haus einzogen, redeten die alten Hausbesitzer von einer sehr dünnen Wand. sie sagten, man müsse darauf aufpassen, nichts dagegen zu hauen, weil sie sehr leicht brach. Schnell nahm ich meine Lampe und schlug gegen die Wand. Die Glühbirne zerbarst, der Lampenschirm verbeulte. Aber das war mir egal, denn auch meine Wand bröckelte.
Ich schlug und schlug so lange bis die Wand zerbrach.
Mein Hund krabbelte zuerst durch, dann ich. Nun standen wir im Nebenzimmer, wo wir durch das Fenster nach draußen kletterten. Unten stand meine Familie und starrte erwartungsvoll nach oben. Als sie mich sahen ging eine Spur von Erleichterung durch ihre Gesichter. Sie erwarteten mich. Die Feuerwehr breitete ein Sprungtuch aus und ich sprang meiner Familie entgegen, meinen Hund im Arm.
Ich fühlte mich geborgen, und wusste worauf es wirklich ankommt.
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