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Zirkus der Kuriositäten


 
 
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Ellikng
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Alter: 28
Beiträge: 9



Beitrag23.09.2022 19:23
Zirkus der Kuriositäten
von Ellikng
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Neue Version »

Hallo zusammen!

Hier meine erste Kurzgeschichte im Fantasy Stil mit der Vorgabe maximal 500 Wörter zu verwenden. Irgendwie bin ich an der Geschichte hängen geblieben und wusste nicht was ich noch verbessern kann. Abgesehen davon, dass ich noch eine Anfängerin im Schreiben bin. Bin gespannt was ihr sagt smile


"Sie hat langes weißes Haar, Spitze Ohren und eisblaue Augen. Du hast sie zwar lange nicht mehr gesehen, aber wirst sie erkennen." Ich rief mir Fenglins Worte nochmal in Erinnerung.
Das große, bunte Zelt schimmerte im Licht des Vollmondes, als ich mich leise näherte. Von innen drang die Stimme des Zirkusdirektors:"...Heute bekommen Sie Kreaturen zu Gesicht, welche Ihnen nur in Ihren schlimmsten Alpträumen begegnen würden. Zwerge, Trolle, Gnome und schaurige Goblins erwarten Sie heute..."
Ein leises Lachen entfuhr mir. Schaurige Goblins? Diese Goldgierigen Biester sind alles aber definitiv nicht schaurig. Wobei Sterbliche diesen "Kreaturen" natürlich noch nie begegnet sind.
Aus dem Augenwinkel sah ich ein kleines Kind auf mich zulaufen. Meine Hand fuhr instinktiv zu meinem Dolch unter meinem langen schwarzen Mantel. Sie verharrte dort und ich drehte mich mit einem Lächeln um. "Wo sind denn deine Eltern Kleines?"
"Willst du mich verkackeiern? Ich dachte Ihr Dämonen habt gute Augen," knurrte mich das kleine Mädchen an.
Ich kniff meine Augen zusammen und sah eine schwarz-weiße spitze Schnauze mit haarnadel scharfen Zähnen unter der Kapuze rausblitzen. "Nakea? Was tut ein kleiner Fuchs wie du hier in der Menschenwelt?," die Überraschung in meiner Stimme war kaum zu überhören.
"Ich lege doch nicht das Schicksal meines Bosses in die Hände eines nichtsnutzigen Dämons."
"Würde ich dich nicht schon so lange kennen, würde ich dir die Bemerkung übel nehmen"
Die Füchsin sah grinsend zu mir hoch:"Was ist dein Plan?"
"Die Show ist in vollem Gange, also die perfekte Möglichkeit, uns zu den Gehegen zu schleichen und sie zu befreien, solange alle abgelenkt sind."
"Und die anderen? Es scheint mir unmoralisch sie hier zu lassen."
"Ich werde bezahlt um Lynandra zu befreien und nicht für die anderen."
Ein tiefes Knurren stieg Nakeas Kehle hinauf.
"Verurteile mich ruhig dafür, aber ich mache nichts umsonst. "
Mit einem widerwilligen Schnauben drehte sie mir den Rücken zu und marschierte zielstrebig auf die Zelte der Statisten zu. Dahinter lagen die Käfige, in denen Astorias Bürger gefangen gehalten wurden. Arme Geschöpfe, die aus den geheimen Landen gefangen und in die Welt der Menschen verschleppt wurden. Zur Schau gestellt in diesem zu verachtenden Zirkus der Kuriositäten.

Ein Gehege reihte neben dem anderen und gefangen darin Trolle, Gnome, Goblins, Elfen und der ein oder andere Werwolf. Viele von Ihnen waren einst große Krieger, doch hier wurden sie gefoltert, gequält, litten Hunger und die Kraft und der Kampfgeist verließ sie einer nach dem anderen.
"Du hast recht, es ist unmoralisch, sie alle hier zu lassen." Der Anblick schockierte mich offensichtlich mehr, als ich zugeben mochte. "Aber du weißt genau, dass wir jetzt nicht die Ressourcen und auch nicht den notwendigen Plan haben, alle hier raus zu holen."
Nakea warf mir nur einen kurzen Blick zu und ging ohne ein Wort weiter.
Aus einem Käfig einige Schritte voraus blitzte mir weißes Haar entgegen, das spitze Ohren umrahmte.  Die Hände und Füße in Ketten gelegt, die ihre Magie unterdrückten. Sie hob den Kopf und die eisblauen Augen stierten mir entgegen. "Ihr habt euch Zeit gelassen…"

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anuphti
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Beitrag24.09.2022 12:10
Re: Zirkus der Kuriositäten
von anuphti
Antworten mit Zitat

Ellikng hat Folgendes geschrieben:



"Sie hat langes weißes Haar, Sspitze Ohren und eisblaue Augen. Du hast sie zwar lange nicht mehr gesehen, aber wirst sie erkennen." Ich rief mir Fenglins Worte nochmal in Erinnerung.  (Der wörtlichen Rede nachgestellt klingt es zeitlich unscharf, so klingt es, als ob sie es sich noch mal in Erinnerung ruft, Besser vielleicht: Fenglins Worte hallten immer noch durch meine Erinnerung.)
Das große, bunte Zelt schimmerte im Licht des Vollmondes, als ich mich leise näherte. Von innen drang die Stimme des Zirkusdirektors:"...Hheute bekommen Sie Kreaturen zu Gesicht, welche Ihnen nur in Ihren schlimmsten Alpträumen begegnen würden. Zwerge, Trolle, Gnome und schaurige Goblins erwarten Sie heute..."
Ein leises Lachen entfuhr mir. Schaurige Goblins? Diese Ggoldgierigen Biester sind alles aber definitiv nicht schaurig. Wobei Sterbliche diesen "Kreaturen" natürlich noch nie begegnet sind.
Aus dem Augenwinkel sah ich ein kleines Kind auf mich zulaufen. Meine Hand fuhr instinktiv zu meinem Dolch unter meinem langen schwarzen Mantel. (langen Umhang?) Sie verharrte dort und ich drehte mich mit einem Lächeln um. "Wo sind denn deine Eltern Komma Kleines?"
"Willst du mich verkackeiern? Ich dachte Ihr Dämonen habt gute Augen," knurrte mich das kleine Mädchen (vielleicht besser Wesen, weil es ja kein Kind ist?) an.
Ich kniff meine Augen zusammen und sah eine schwarz-weiße spitze Schnauze mit haarnadel scharfen Zähnen unter der Kapuze rausblitzen. "Nakea? Was tut ein kleiner Fuchs wie du hier in der Menschenwelt?," die Überraschung in meiner Stimme war kaum zu überhören.
"Ich lege doch nicht das Schicksal meines Bosses in die Hände eines nichtsnutzigen Dämons."
"Würde ich dich nicht schon so lange kennen, würde ich dir die Bemerkung übel nehmen"
Die Füchsin sah grinsend zu mir hoch:" Was ist dein Plan?"
"Die Show ist in vollem Gange, also die perfekte Möglichkeit, uns zu den Gehegen zu schleichen und sie zu befreien, solange alle abgelenkt sind."
"Und die anderen? Es scheint mir unmoralisch Komma sie hier zu lassen."
"Ich werde bezahlt Komma um Lynandra zu befreien und nicht für die anderen."
Ein tiefes Knurren stieg Nakeas Kehle hinauf.
"Verurteile mich ruhig dafür, aber ich mache nichts umsonst. "
Mit einem widerwilligen Schnauben drehte sie mir den Rücken zu und marschierte zielstrebig auf die Zelte der Statisten  (Im Zirkus hat jeder eine Aufgabe/Auftritt/Nummer, Statisten gibt es im Theater) zu. Dahinter lagen die Käfige, in denen Astorias Bürger gefangen gehalten wurden. Arme Geschöpfe, die aus den geheimen Landen gefangen und in die Welt der Menschen verschleppt wurden. Zur Schau gestellt in diesem zu verachtenden Zirkus der Kuriositäten.
Ein Gehege reihte  sich neben dem anderen  das andere (Akkusativ) und gefangen darin Trolle, Gnome, Goblins, Elfen und der eine oder andere Werwolf. Viele von Ihnen ihnen waren einst große Krieger, doch hier wurden sie gefoltert und gequält, litten Hunger und die Kraft und der Kampfgeist verließ sie einer nach dem anderen.
"Du hast recht, es ist unmoralisch, sie alle hier zu lassen." Der Anblick schockierte mich offensichtlich mehr, als ich zugeben mochte. (sie hat es gerade zugegeben!) "Aber du weißt genau, dass wir jetzt nicht die Ressourcen und auch nicht den notwendigen Plan haben, alle hier raus zu holen."
Nakea warf mir nur einen kurzen Blick zu und ging ohne ein Wort weiter.
Aus einem Käfig einige Schritte voraus blitzte (im Dunkeln eher unwahrscheinlich) mir weißes Haar entgegen, das spitze Ohren umrahmte (überflüssig, das weiße Haar sagt dem Leser schon, wer da im Käfig sitzt) Die Hände und Füße in  magische Ketten gelegt, die ihre Magie unterdrückten (würde ich weglassen, klingt nach "Erklärbar, lass dem Leser seine Vorstellungen, was magische Ketten bewirken). Sie hob den Kopf und die eisblauen ihre Augen stierten (assoziiere ich mit "beschränkt/besoffen/nicht ganz bei Sinnen, widerspricht der nachfolgenden klaren Aussage, vielleicht besser " funkelten") mir entgegen. "Ihr habt euch Zeit gelassen…"


Hallo Ellikng,

wie schön, eine Rettungsaktion smile mit viel Humor, das klingt vielversprechend.

Du steigst schön in die Geschichte ein, hast hier und da ein paar Fehler mit Groß-und Kleinschreibung (das gibt sich mit mehr Schreiben  (und guten Rechtschreibprogrammen) und verwendest etwas viele Adjektive (Das habe ich auch lernen müssen, da ist weniger tatsächlich oft mehr smile extra )

Ich habe mal etwas herumgestrichen, ein paar Anmerkungen eingefügt und Kommas verteilt.

Ich würde den allerersten Satz komplett umschreiben, weil es nicht stimmig ist. Wahrscheinlich haben alle Elfen spitze Ohren, also ist das kein besonderes Merkmal. Die Haarfarbe/Länge (vielleicht wurden sie in der Gefangenschaft schon abgeschnitten?) und Augenfarbe ist das, was man sich am ehesten merkt, auch wenn man schon sehr lange jemanden nicht gesehen hat, aber für ein Befreiungskommando sollte es wirklich eine idiotensichere Beschreibung sein. und vielleicht noch etwas rätselhafter, damit der Leser nicht gleich den Holzhammer, " es geht hier um Elfen", sieht.

Die Menschen haben ihr ein magisches Halsband angelegt. Mit blinkenden Glassteinen. Du wirst es sofort erkennen. Fenglins Worte hallten durch meine Erinnerung. Was für eine Erniedrigung.

Im Dialog mit dem kleinen Fuchswesen kam mir zuviel "Moral" auf einmal durch, und der Umschwung von "Ich bin ein knallharter bezahlter Scherge" zu " och nee, wir sollten doch alle befreien" kam zu schnell.

Also d.h. Persönlichkeitsentwicklung geht nicht ganz so schnell, ist in einem so kurzen Textschnipsel aber auch noch nicht notwendig.

Insgesamt habe ich es trotz allem wirklich gerne gelesen smile
Vor allem das pampige, "Ihr habt Euch Zeit gelassen", fand ich richtig gut.

Aus der Story kannst Du sicher noch richtig etwas machen, Ideen scheinst Du genug zu haben!
Herzlich willkommen im DSFo!

Liebe Grüße
Nuff


_________________
Learn from the mistakes of others. You don´t live long enough to make all of them yourself. (Eleanor Roosevelt)

You don´t have to fight to live as you wish; live as you wish and pay whatever price is required. (Richard Bach)
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Ellikng
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Beitrag24.09.2022 13:55

von Ellikng
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Dankeschön!! Ich freu mich über die viele Anmerkungen und werd mich direkt dran machen den Text zu überarbeiten 😊 den wollte ich nämlich im Zuge einer Instagram Challange auch dort veröffentlichen smile

Mit dem ersten Satz war ich tatsächlich auch nicht ganz zufrieden, aber mein Hirn hat einfach nichts mehr zustande gebracht lol2
Den Sinneswandel nehm ich dann denke ich ganz raus und überlege mir an dieser Stelle nochmal was anders. Da hast du recht der kommt sehr schnell und plötzlich und falls ich mich an Fortsetzungen setze, dann bleibt da noch genug Zeit für.

Bin froh eine Stelle gefunden zu haben, wo die Texte auch mal auseinander genommen werden und man sich verbessern kann lol2
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Ellikng
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Beitrag24.09.2022 15:51

von Ellikng
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Soo. Hier meine Verbesserung. Einige Passagen hab ich umgeschrieben. Freu mich über weiteres Feedback smile

"Sie haben ihr ein Halsband angelegt, mit funkelnden Steinen aus dem Blutwald. Du solltest sie direkt erkennen." Fenglins Worte hallten noch immer durch meinen Kopf. Was für eine Erniedrigung…
Das große, bunte Zelt schimmerte im Licht des Vollmondes, als ich mich leise näherte. Von innen drang die Stimme des Zirkusdirektors:"...heute bekommen Sie Kreaturen zu Gesicht, welche Ihnen nur in Ihren schlimmsten Alpträumen begegnen würden. Zwerge, Trolle, Gnome und schaurige Goblins erwarten Sie..."
Ein leises Lachen entfuhr mir. Schaurige Goblins? Diese goldgierigen Biester sind alles, aber definitiv nicht schaurig. Wobei Sterbliche diesen "Kreaturen" natürlich noch nie begegnet sind.
Aus dem Augenwinkel sah ich ein kleines Kind auf mich zulaufen. Meine Hand fuhr instinktiv zu meinem Dolch unter meinem Umhang. Ich drehte mich mit einem Lächeln zu dem Kind hin. "Wo sind denn deine Eltern, Kleines?"
"Willst du mich verkackeiern? Ich dachte ihr Dämonen habt gute Augen," knurrte mich das kleine… Moment mal! Ich kniff meine Augen zusammen und sah eine schwarz-weiße Spitze Schnauze mit scharfen Zähnen unter der Kapuze rausblitzen. "Nakea? Was tut ein kleiner Fuchs wie du hier in der Menschenwelt?”
"Ich lege doch nicht das Schicksal meines Bosses in die Hände eines nichtsnutzigen Dämons."
"Würde ich dich nicht schon so lange kennen, würde ich dir die Bemerkung übel nehmen"
Die Füchsin sah grinsend zu mir hoch: "Was ist dein Plan?"
"Die Show ist in vollem Gange, also die perfekte Möglichkeit, uns zu den Gehegen zu schleichen und sie zu befreien, solange alle abgelenkt sind."
"Und die anderen? Es scheint mir grausam, sie hier zu lassen."
"Ich werde bezahlt, um Lynandra zu befreien und nicht für die anderen."
Ein tiefes Knurren stieg Nakeas Kehle hinauf.
"Verurteile mich ruhig dafür, aber ich mache nichts umsonst."
Mit einem widerwilligen Schnauben drehte sie mir den Rücken zu und marschierte zielstrebig auf die Zelte der Akrobaten zu. Dahinter lagen die Käfige, in denen Astorias Bürger gefangen gehalten wurden. Arme Geschöpfe, die in den geheimen Landen gefangen und in die Welt der Menschen verschleppt wurden. Zur Schau gestellt in diesem zu verachtenden Zirkus der Kuriositäten.

Ein Gehege reihte sich neben das andere und gefangen darin Trolle, Gnome, Goblins, Elfen und der eine oder andere Werwolf. Viele von ihnen waren einst große Krieger, doch hier wurden sie gefoltert und gequält. Der Anblick ließ mich zwar nicht ganz kalt, jedoch hatte ich eine klare Aufgabe und diese hatte höchste Priorität. Ohne einen weiteren Blick zu vergeuden, marschierte ich weiter und Nakea, offenbar noch immer wütend über meine letzte Aussage, hinterher.
Aus einem Käfig am Ende des Weges blitzten mir blutrote Steine entgegen, die das Licht des Vollmondes reflektierten. Die magischen Fesseln liefen vom Hals zu Händen und Füßen. Lange weiße Haare umrahmten die spitzen Ohren. Sie hob den Kopf und ihre Augen funkelten mir entgegen. "Ihr habt euch Zeit gelassen…"
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Zirkusaffe
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Beitrag24.09.2022 18:33

von Zirkusaffe
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Hallo Ellikng,

die zweite Version gefällt auf jeden Fall mehr als die Ursprungsfassung, da haben anupthis Anmerkungen auf jeden Fall schon gefruchtet. Ein paar Dinge, die mir noch auffielen:

Ellikng hat Folgendes geschrieben:
"Sie haben ihr ein Halsband angelegt, mit funkelnden Steinen aus dem Blutwald. Du solltest sie direkt erkennen." Fenglins Worte hallten noch immer durch meinen Kopf. Was für eine Erniedrigung…
Das große, bunte Zelt schimmerte im Licht des Vollmondes, als ich mich leise näherte. Von innen drang die Stimme des Zirkusdirektors:"...heute bekommen Sie Kreaturen zu Gesicht, welche Ihnen nur in Ihren schlimmsten Alpträumen begegnen würden. Zwerge, Trolle, Gnome und schaurige Goblins erwarten Sie..." (Ist der Satz am Anfang tatsächlich unterbrochen? Ansonsten würde ich die Punkte weglassen. So oder so würde ich aber ein Leerzeichen zwischen den Auslassungspunkten und dem heute setzen. Ohne Leerzeichen schreibst du das, wenn ein Wort abgeschnitten wird ["Woher kommst du de..." vs "Woher kommst du denn ..."]. Oder du einen Satz auslaufen lässt, wie du es am Ende machst.)
Ein leises Lachen entfuhr mir. Schaurige Goblins? Diese goldgierigen Biester sind alles, aber definitiv nicht schaurig. Wobei Sterbliche diesen "Kreaturen" natürlich noch nie begegnet sind. (Zu passiv und distanziert, für meinen Geschmack. Ich musste leise kichern. Dann hast du immer noch, dass es unbewusst passiert.)
Aus dem Augenwinkel sah ich ein kleines Kind auf mich zulaufen. Meine Hand fuhr instinktiv zu meinem Dolch unter meinem Umhang. Ich drehte mich mit einem Lächeln zu dem Kind hin. "Wo sind denn deine Eltern, Kleines?"
"Willst du mich verkackeiern? Ich dachte ihr Dämonen habt gute Augen," knurrte mich das kleine… Moment mal! Ich kniff meine Augen zusammen und sah eine schwarz-weiße Spitze Schnauze mit scharfen Zähnen unter der Kapuze rausblitzen. "Nakea? Was tut ein kleiner Fuchs wie du hier in der Menschenwelt?” (Ich verstehe zwar deinen Ansatz, die Erkenntnis von Nakea eleganter zu verpacken, aber damit überfrachtest du die Inquit-Formel massiv, das würde ich trennen. Außerdem: Perspektivwechsel im Dialog am Ende, also neue Zeile! [Am besten mit der Erkenntnis davor])
"Ich lege doch nicht das Schicksal meines Bosses in die Hände eines nichtsnutzigen Dämons."
"Würde ich dich nicht schon so lange kennen, würde ich dir die Bemerkung übel nehmen"
Die Füchsin sah grinsend zu mir hoch: "Was ist dein Plan?"
"Die Show ist in vollem Gange, also die perfekte Möglichkeit, uns zu den Gehegen zu schleichen und sie zu befreien, solange alle abgelenkt sind."
"Und die anderen? Es scheint mir grausam, sie hier zu lassen."
"Ich werde bezahlt, um Lynandra zu befreien und nicht für die anderen."
Ein tiefes Knurren stieg Nakeas Kehle hinauf.
"Verurteile mich ruhig dafür, aber ich mache nichts umsonst."
Mit einem widerwilligen Schnauben drehte sie mir den Rücken zu und marschierte zielstrebig auf die Zelte der Akrobaten zu. Dahinter lagen die Käfige, in denen Astorias Bürger gefangen gehalten wurden. Arme Geschöpfe, die in den geheimen Landen gefangen und in die Welt der Menschen verschleppt wurden. Zur Schau gestellt in diesem zu verachtenden Zirkus der Kuriositäten.

Ein Gehege reihte sich neben das andere und gefangen darin Trolle, Gnome, Goblins, Elfen und der eine oder andere Werwolf. Viele von ihnen waren einst große Krieger, doch hier wurden sie gefoltert und gequält. Der Anblick ließ mich zwar nicht ganz kalt, jedoch hatte ich eine klare Aufgabe und diese hatte höchste Priorität. Ohne einen weiteren Blick zu vergeuden, marschierte ich weiter und Nakea, offenbar noch immer wütend über meine letzte Aussage, hinterher. (Zunächst: Erst lässt du Nakea vorlaufen, dann läuft sie plötzlich hinter Fengling. Wenn das kein Fehler ist, würde ich sagen, dass deine Figur beim Anblick der Gefangenen kurz innehält und sich ihrem Schicksal gewahr wird, was ja auch in ihren Gedanken passiert. Wobei ich dann vermuten würde, dass Nakea auch innehält, immerhin sorgte sie sich ja auch direkt um die anderen und nicht nur um Lynandra. Und wenn wir gerade dabei sind, schlafen die Gefangenen? Oder bemerken sie die beiden? Wie reagieren sie darauf, normalerweise würden ja keine Besucher zu den Gehegen gelangen können, oder? Und eine letzte Anmerkung hier: Woher weiß deine Figur, dass Nakea immer noch wütend ist - vor allem wenn sie hinter ihr ist? Du scheinst sonst in Deep POV zu schreiben, hier bricht die Perspektive aber etwas.)
Aus einem Käfig am Ende des Weges blitzten mir blutrote Steine entgegen, die das Licht des Vollmondes reflektierten. Die Magischen Fesseln liefen vom Hals zu Händen und Füßen. Lange weiße Haare umrahmten die spitzen Ohren. Sie hob den Kopf und ihre Augen funkelten mir entgegen. "Ihr habt euch Zeit gelassen…" (Die Fesseln wurden noch nicht erwähnt, also würde ich den Artikel weglassen)


Was mir dann noch auffiel, als ich eine Anmerkung schrieb: Du hast den Namen deiner Perspektivfigur nie genannt. Very Happy Gerade dadurch, dass du früh einen Dialog hast, kannst du diesen dort elegant einbauen. Lass dir nicht zu lange Zeit damit!

Liebe Grüße

Zirkusaffe
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Ellikng
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Beiträge: 9



Beitrag24.09.2022 20:00

von Ellikng
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Hey Zirkusaffe smile

Danke für dein Feedback! Ich hab mal versucht deine Anregungen umzusetzen. Bei dem letzten Abschnitt bin ich mir jetzt noch nicht ganz sicher, finde ihn aber schon besser als vorher lol2

"Sie haben ihr ein Halsband angelegt, mit funkelnden Steinen aus dem Blutmeer. Du solltest sie direkt erkennen." Fenglins Worte hallten noch immer durch meinen Kopf. Was für eine Erniedrigung…
Das große, bunte Zelt schimmerte im Licht des Vollmondes, als ich mich leise näherte. Von innen drang die Stimme des Zirkusdirektors:"Heute bekommen Sie Kreaturen zu Gesicht, welche Ihnen nur in Ihren schlimmsten Alpträumen begegnen würden. Zwerge, Trolle, Gnome und schaurige Goblins erwarten Sie..."
Ich musste kichern. Schaurige Goblins? Diese goldgierigen Biester sind alles, aber definitiv nicht schaurig. Wobei Sterbliche diesen "Kreaturen" natürlich noch nie begegnet sind.
Aus dem Augenwinkel sah ich ein kleines Kind auf mich zulaufen. Meine Hand fuhr instinktiv zu meinem Dolch unter meinem Umhang. Ich drehte mich mit einem Lächeln zu dem Kind hin. "Wo sind denn deine Eltern, Kleines?"
"Willst du mich verkackeiern? Ich dachte ihr Dämonen habt gute Augen," knurrte mich das kleine… Moment mal!
Ich kniff meine Augen zusammen und sah eine schwarz-weiße Spitze Schnauze mit scharfen Zähnen unter der Kapuze rausblitzen. "Nakea? Was tut ein kleiner Fuchs wie du hier in der Menschenwelt?”
"Ich lege doch nicht das Schicksal meines Bosses in die Hände eines nichtsnutzigen Dämons. Vor Allem nicht in deine, Shiva"
"Würde ich dich nicht schon so lange kennen, würde ich dir die Bemerkung übel nehmen"
Die Füchsin sah grinsend zu mir hoch: "Was ist dein Plan?"
"Die Show ist in vollem Gange, also die perfekte Möglichkeit, uns zu den Gehegen zu schleichen und sie zu befreien, solange alle abgelenkt sind."
"Und die anderen? Es scheint mir grausam, sie hier zu lassen."
"Ich werde bezahlt, um Lynandra zu befreien und nicht für die anderen."
Ein tiefes Knurren stieg Nakeas Kehle hinauf.
"Verurteile mich ruhig dafür, aber ich mache nichts umsonst."
Mit einem widerwilligen Schnauben drehte sie mir den Rücken zu und marschierte zielstrebig auf die Zelte der Akrobaten zu. Dahinter lagen die Käfige, in denen Astorias Bürger gefangen gehalten wurden. Arme Geschöpfe, die in den geheimen Landen gefangen und in die Welt der Menschen verschleppt wurden. Zur Schau gestellt in diesem zu verachtenden Zirkus der Kuriositäten.

Mein Blick schweifte über die Gefangenen. Ein Gehege reihte sich neben das andere und gefangen darin Trolle, Gnome, Goblins, Elfen und der eine oder andere Werwolf. Viele von ihnen waren einst große Krieger, doch hier wurden sie gefoltert und gequält. Diejenigen, die noch bei Bewusstsein waren, flüsterten oder schluchzten leise vor sich hin. Erst als wir näher kamen, verstand ich, was sie sagten.
“Helft uns doch … bitte …”
“… tötet mich … erlöst mich von den Qualen …”
Ein Schauer lief mir den Rücken runter. Nakea blieb stehen und musterte die Insassen. Ich atmete tief ein und wieder aus und fokussierte mich erneut auf meine Aufgabe, denn diese hatte höchste Priorität. Ohne einen weiteren Blick zu vergeuden, lief ich weiter und Nakea, erneut wütend knurrend, hinterher.
Aus einem Käfig am Ende des Weges blitzten mir blutrote Steine entgegen, die das Licht des Vollmondes reflektierten. Magische Fesseln liefen vom Hals zu Händen und Füßen. Lange weiße Haare umrahmten die spitzen Ohren. Sie hob den Kopf und ihre Augen funkelten mir entgegen. "Ihr habt euch Zeit gelassen…"
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Zirkusaffe
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Beitrag24.09.2022 20:51

von Zirkusaffe
Antworten mit Zitat

Zitat:
Von innen drang die Stimme des Zirkusdirektors:<->"Heute bekommen Sie Kreaturen zu Gesicht, welche Ihnen nur in Ihren schlimmsten Alpträumen begegnen würden. Zwerge, Trolle, Gnome und schaurige Goblins erwarten Sie..."


Vor der wörtlichen Rede fehlt noch ein Leerzeichen.

Ansonsten liest sich der Dialog durch den Zeilenumbruch jetzt deutlich besser und der Name ist auch direkt passend eingebaut, sehr schön. smile

Der letzte Part ist jetzt auch stimmiger, jetzt erwachen die Gefangenen buchstäblich zum Leben.

Zitat:
Ich atmete tief ein und wieder aus und fokussierte mich erneut auf meine Aufgabe, denn diese hatte höchste Priorität. Ohne einen weiteren Blick zu vergeuden, lief ich weiter und Nakea, erneut wütend knurrend, hinterher.


Das ist für mich noch nicht ganz rund, weil das fokussieren und keinen Blick zu vergeuden für mich in dem Fall bzw. der Satzstellung etwas doppelt gemoppelt sind.

Anderer Vorschlag:

Zitat:
Ich atmete tief durch. Ich musste mich auf meine Aufgabe konzentrieren, denn die hatte höchste Priorität. Ich löste meinen Blick von dem Elend und ging weiter. Nakea, immer noch wütend knurrend, trabte hinter mir her.
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ChrisPhoenix
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Beitrag25.09.2022 18:20

von ChrisPhoenix
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Hallo Ellikng!

Danke für deine kleine Geschichte! Ich habe vor einigen Tagen schon die erste Version gelesen, kam aber nicht zum Kommentieren. Mittlerweile hast du ja zahlreiche Verbesserungen vorgenommen und heute bin ich dann noch einmal die neueste Fassung durchgegangen.

Zum allgemeinen Inhalt: Prinzipiell gefällt mir das Setting sehr gut und die Art wie du schreibst ist sehr angenehm! Meine persönliche Meinung (also kein wirklicher Kritikpunkt oder Verbesserungsvorschlag): Ich finde den "Mir geht es nur ums Geld und jegliche Moral kümmert mich nicht" (Anti?)-Helden etwas ausgelutscht und ich denke, dass man als Leser Schwierigkeiten hat, mit einem Helden mitzufühlen, der einfach ein Arsch ist. Wenn deinem Helden jetzt etwas zustoßen würde, würde mich das zumindest kalt lassen als Leser.
Aber die Idee der Befreiungsmission an sich ist auf jeden Fall immer spannend!

Zitat:
"Heute bekommen Sie Kreaturen zu Gesicht, welche Ihnen nur in Ihren schlimmsten Alpträumen begegnen würden. Zwerge, Trolle, Gnome und schaurige Goblins erwarten Sie..."


An der Stelle stören mich die Zwerge und die Gnome irgendwie. Das sind jetzt nicht unbedingt Wesen, von denen ich Alpträume bekomme. Anhand der Kreaturen, die du nennst, denke ich, dass deine Geschichte in einem recht klassischen Fantasy Setting spielt und da denke ich bei Zwergen und Gnomen eher an solche, wie sie von Tolkien oder in DnD beschrieben werden.
Natürlich kann das in deiner Welt anders sein, aber dann solltest du das auch erwähnen, damit dein Leser da ein korrektes Bild bekommt. Dein Held regt sich da eher über die Goblins auf, aber genau diese sind für mich viel schauriger und gefährlicher, als Zwerge oder Gnome.


Zitat:
Ich kniff meine Augen zusammen und sah eine schwarz-weiße spitze Schnauze


Noch ein kleiner Rechtschreibfehler. Aber der Richtigkeit halber...

Zitat:
Dahinter lagen die Käfige, in denen Astorias Bürger gefangen gehalten wurden.

"Bürger" finde ich hier irgendwie unpassend. Ich nehme an, du möchtest an dieser Stelle klar machen, dass diese Wesen aus einer anderen Welt oder Kontinent (Astoria?) oder dergleichen stammen? Aber wenn du von Bürgern an dieser Stelle sprichst, bekomme ich das Bild eines Staatsgefängnisses vor Augen in dem Kriminelle sitzen und nicht unschuldige, entführte Zauberwesen.
Vielleicht lieber: "...die Käfige, in denen die armen, entführten Kreaturen Astorias gefangen gehalten wurden..." Oder eben so ähnlich. Damit würdest du diesen und den nächsten Satz quasi verbinden und der könnte entfallen.

Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas helfen. Du schreibst auf jeden Fall gut und ich würde sehr gerne mehr von dir lesen. Eine Fortsetzung, die von der Flucht handelt, würde mich auf jeden Fall sehr interessieren!
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Miné
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Beitrag26.09.2022 06:51
Re: Zirkus der Kuriositäten
von Miné
Antworten mit Zitat

Ellikng hat Folgendes geschrieben:

"Sie hat langes weißes Haar, Spitze Ohren und eisblaue Augen. (Das ist kein so guter Einstieg, sondern erinnert an eine Personenbeschreibung für die Polizei.)Du hast sie zwar lange nicht mehr gesehen, aber wirst sie erkennen." (Hier habe ich mich gefragt, wer da jetzt mit wem redet.) Ich rief mir Fenglins Worte nochmal in Erinnerung. (Wer oder was ist Fenglin?)
Das große, bunte Zelt schimmerte (das große, bunte, schimmernde ... too much)im Licht des Vollmondes, als ich mich leise näherte. Von innen drang die Stimme des Zirkusdirektors:"...Heute bekommen Sie Kreaturen zu Gesicht, welche Ihnen nur in Ihren schlimmsten Alpträumen begegnen würden. Zwerge, Trolle, Gnome und schaurige Goblins erwarten Sie heute..."
Ein leises Lachen entfuhr mir. Schaurige Goblins? Diese Goldgierigen Biester sind alles aber definitiv nicht schaurig. Wobei Sterbliche diesen "Kreaturen" natürlich noch nie begegnet sind. (Hier komme ich nicht so ganz mit. Okay, die Goblins sind goldgierig und Sterblichen noch nie begegnet. Das erzeugt bei mir ein riesengroßes Fragezeichen auf der Stirn? Wieso sind sie noch nie Sterblichen begegnet und wer sitzt im Zirkuszelt als zahlender Kunde, wenn nicht Sterbliche?)

Aus dem Augenwinkel Ich sah ich ein kleines Kind auf mich zulaufen. Meine Hand fuhr instinktiv zu meinem Dolch unter meinem langen schwarzen Mantel. (Wieso? Das ist doch bloß ein Kind?! Ich kann die Reaktion der Hauptdarstellerin überhaupt nicht nachvollziehen) Sie verharrte dort und ich drehte mich mit einem Lächeln um. "Wo sind denn deine Eltern Kleines?" (Das passt jetzt alles nicht. Wieso greift die nach dem Dolch?)
"Willst du mich verkackeiern? Ich dachte Ihr Dämonen habt gute Augen," knurrte mich das kleine Mädchen an. (Sprechen Kinder so mit Fremden?)
Ich kniff meine Augen zusammen und sah eine schwarz-weiße spitze Schnauze mit haarnadel scharfen Zähnen unter der Kapuze rausblitzen. (Ich habe echt Probleme mitzukommen. Du meinst das Kind, oder? Wenn ja, verstehe ich nicht, wie die Hauptdarstellerin so etwas übersehen kann. Sie steht doch vor dem Kind!) "Nakea? Was tut ein kleiner Fuchs wie du hier in der Menschenwelt?,"  die Überraschung in meiner Stimme war kaum zu überhören.
"Ich lege doch nicht das Schicksal meines Bosses in die Hände eines nichtsnutzigen Dämons." (????????????????? Ich bin total raus, sorry.)


Leider hatte ich große Probleme mit der Logik. Alles wirkt irgendwie an den Haaren herbeigezogen und weder plausibel noch nachvollziehbar.
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Ellikng
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Beitrag26.09.2022 08:44

von Ellikng
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Hallo ChrisPhoenix,

Stimmt du hast recht. Tatsächlich hatte ich bei Zwergen und Gnomen ein Bild ähnlich wie in WoW im Kopf und diese sind natürlich nicht wirklich schaurig. Da hinkt dann der Gedanke mit den Goblins. Die nehme ich dann raus. lol2
Und den Satz mit den Bürgern schau ich mir auch nochmal genauer an smile

Hallo Miné,

Der erste Satz hatte mir auch nich ganz gepasst aber den hab ich mittlerweile geändert, siehst du in der neuesten Version smile
Die ganzen Logik fragen könnte ich jetzt beantworten, aber das ist ja nicht ganz Sinn der Sache, oder? Ich weiß nicht genau wie ich deine Kritik umsetzen soll ohne den Erklärbär raushängen zu lassen. Meine Absicht war, dass erst im Laufe des Textes eine Sache nach der anderen ans Licht kommt. Für mich sind die Sachen natürlich selbstverständlich, ich hab den Text ja auch geschrieben. Also falls es wirklich so schwer ist dem zu folgen, dann würde ich das gerne ändern. Ich würde gerne wissen, ob es anderen genauso geht?

Liebe Grüße smile
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Miné
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Beitrag26.09.2022 10:42

von Miné
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Also, es würde auf jeden Fall helfen, wenn bereits am Anfang deutlich würde, wer jetzt eigentlich die Hauptperson ist. Männlich, weiblich, Zwerg, Mensch ...? Auch ein Name könnte helfen.
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Miné
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Beitrag26.09.2022 10:47

von Miné
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Ellikng hat Folgendes geschrieben:
Hey Zirkusaffe smile

"Sie haben ihr ein Halsband angelegt, mit funkelnden Steinen aus dem Blutmeer. Daumen hoch² Viel besser! Nur leider gehst du kein bisschen darauf ein, sondern machst direkt weiter. Das ist es glaube ich auch, was dir permanent auf die Füße fällt. Weil du das mit allem so machst.


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Ellikng
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Beitrag26.09.2022 10:57

von Ellikng
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Okay ich glaube ich verstehe jetzt was du meinst. Ich habe die Geschichte mit einer Vorgabe von maximal 500 Wörtern geschrieben und wollte da dann so viel wie möglich unterbringen. ich glaub da hab ich mir selbst ein Bein gestellt.
Ich setze mich heute Abend mal an eine Version ohne Wörterbeschränkung und versuche mal deine Kritik umzusetzen.
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Ellikng
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Beitrag22.10.2022 15:19
Fortsetzung
von Ellikng
pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich kam endlich dazu ein wenig weiter zu schreiben. Hier die Fortsetzung. Freue mich wieder über Kritik. Nehmt den Text ruhig auseinander lol2 Außerdem mit meiner ersten Kampfszene.

Ein Lächeln umspielte meine Lippen. “Ungeduldig wie eh und je. Es ist auch schön dich wieder zu sehen, Lynandra.”
Am Käfig angekommen musterte ich die Gitterstäbe. Sie waren zu dick, um sie zu verbiegen. Selbst als Halbdämon fehlte mir dazu die Kraft. Die Abstände waren auch zu eng, als dass Nakea hindurch schlüpfen könnte. Bei genauerem Hinsehen erkannt man einen leichten silbernen Schimmer, der den Käfig umgab. Es wunderte mich immer wieder, wie ein Magier aus Astoria freiwillig den Menschen half, um seinesgleichen gefangen zu halten. Ich sah mich erneut um und mir fiel auf, dass sonst kein anderer Käfig diesen Schimmer besaß. “Der Käfig ist immun gegen Magie und meine Kraft allein reicht nicht aus.”
Nakea sah sich um. “Einige der Gefangenen sind bei Bewusstsein. Die, deren Kampfgeist noch nicht erloschen ist, können uns helfen.”
“Wie lange wollt ihr noch hier rumstehen und nichts tun?,” Lynandra funkelte uns an.
“Wir konnten uns vorher kein Bild von deinem Käfig machen. So wie es aussieht, brauchen wir mehr Leute.” Ich sah meiner alten Anführerin in die Augen.
Ihr Blick huschte über meine Schulter und ihre Augen weiteten sich vor Schreck. Ich drehte mich um und zwei dutzend schwer bewaffnete Menschen kamen auf uns zu gerannt. Zwischen ihnen erkannte ich einige Magier. “Scheiße,” fluchte ich. Kaum hatte Nakea ihren Stab gezogen, fiel der erste Mensch, sich vor Schmerzen krümmend, auf den Boden. Ich zog meine Gleven hervor und warf die eine dem Mann entgegen, der auf mich zu gerannt kam. Sein Kopf fiel auf den Boden, ich fing die Gleve wieder auf und rannte auf den nächstbesten Gegner zu. Sein Schwert raste von oben herab. Seine Klinge traf auf meine und rutschte an meiner Waffe hinab an mir vorbei. Mit meiner zweiten Waffe schlug ich ihm den Arm ab. Vor Schmerzen schreiend hielt er sich den Stummel und fiel auf den Boden. So schwach und jämmerlich sie auch waren, es waren zu viele und es wurden immer mehr.
Ich ließ bewusst meine menschliche Seite los und die dämonische Oberhand gewinnen. Ich wuchs auf die doppelte Größe heran, scharfe Krallen schossen aus meinen Fingern, schwarze zerfledderte Flügel lösten sich aus meinem Rücken und gewundene Hörner stachen sich durch meinen Schädel. Wie in Trance schlug ich einen nach dem anderen nieder. Lang konnte ich die Gestalt nicht halten. Die Kraft lies langsam wieder nach und ich schrumpfte auf meine menschliche Größe zurück. Um mich herum ein Blutbad, das ich selbst verursacht hatte.
Nakeas Knurren drang aus einer Traube von Menschen. Vereinzelt lagen sie sich krümmend und schreiend auf dem Boden oder starrten mit leblosen Augen ins Nichts.
Ein Magier kam auf mich zugelaufen. Sein Feuerball sauste an meinem Kopf vorbei und knallte gegen die magische Barriere von Lynandras Käfig. Ich sah in die roten Augen der Elfe. “Du dreckiger Verräter!” Ich warf ihm meine Gleve entgegen, doch er wehrte sie einfach mit einem weiteren Feuerball ab. Im Fernkampf mit einem Magier konnte ich nur verlieren. Ich musste näher ran. Ich rannte im Bogen auf ihn zu und sammelte meine Gleve wieder ein. Mit voller Wucht traf meine Waffe auf seinen Stab. Ich schlug immer wieder auf ihn ein und drängte ihn so immer weiter zurück. Er wehrte jeden Schlag ab, bis er mit dem Rücken an einen Käfig stieß und lange Klauen sich von hinten um ihn schlungen. Die Augen des Magiers weiteten sich und er wandte sich hin und her. Doch der Griff des Werwolfs war zu fest.
“Warst du nicht derjenige, der mich und meine Freunde gefangen hat?,” flüsterte er mit furchterregender Ruhe in seiner Stimme.
“Sie zwingen mich dazu!,” die roten Augen suchten panisch nach Hilfe, “Bitte. Ich wollte das nicht tun! Ich hatte keine andere Wahl!”
Ein bitteres Lachen entfuhr mir. “Keine Wahl? Du willst mir erzählen, dass ein Sterblicher dich zwingt, deinesgleichen gefangen zu nehmen und zu foltern? Das soll ich dir glauben?” Bevor er auch nur die Möglichkeit hatte zu antworten, riss der Werwolf ihm die Kehle auf. Sein Käfig war nicht so gut geschützt, wie der von Lynandra. “Ich helfe dir, wenn du mir hilfst, die Frostmagierin zu befreien.”
Er sah mich an und nickte. Ich inspizierte die Kette mit dem Schloss, welche um die Stäbe gewickelt war. Es sah nicht sehr stabil aus. Mit einem gezielten Schlag, zerschlug ich sie und das Schloss fiel zu Boden. Der Werwolf stieß die Tür auf, raste an mir vorbei und stürzte auf den nächstbesten Gegner.

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