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Willebroer
Geschlecht:männlichBücherwurm


Beiträge: 3494
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 17.11.2020 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Rodge hat Folgendes geschrieben:
Es ist ein Käufermarkt, wer sich nicht an die Regeln hält, der kann sich nochmal hinten anstellen.


Ich würde das eher so formulieren:

 Es ist ein Käufermarkt, der sich nicht an Regeln hält.

Wenn es so klare Regeln gäbe, hätten wir diese Diskussionen nicht. Es ist eher Erfahrungssache bzw. persönliche Wünsche von Entscheidern. Letztlich fehlt immer die Gegenprobe.
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Niederrheiner
Geschlecht:männlichEselsohr


Beiträge: 418



BeitragVerfasst am: 17.11.2020 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Na, ich dachte, das hätte ich schon. Indem man halt nicht alles mitmacht, zu allem Ja und Amen sagt, nur um dann einen Vertrag zu haben. Indem man vielleicht einmal öfter nachfragt, statt zu denken "klar, die sind mit ihren sieben Millionen anderen Autor:innen so beschäftigt, da muss nicht auch noch ich kleines Licht ankommen und mit saublöden Fragen nerven." Indem man im Zweifelsfall sagt "so funktioniert Zusammenarbeit für mich nicht, danke nein."
Klar, wenn es dumm läuft, steht man am Ende vielleicht wieder ohne Vertrag da.
Aber da sind wir dann wohl schon wieder bei einem anderen, grundlegenden Thema, nämlich warum mache ich das* eigentlich überhaupt und was lasse ich mit mir machen, um am Ende etwas zu erreichen (oder halt auch nicht).

* schreiben


Wenn es wirklich eine Zusammenarbeit gibt, stimme ich dir vollkomen zu!
Ich finde, dass Autoren zu oft wie Bittsteller auftreten und zu wenig von einer Agentur einfordern, wenn man von ihr vertreten wird.

Irgendwelche "Verpflichtungen" oder Soll-Bestimmungen vor der Zusammenarbeit sehe ich seitens der Agenturen allerdings nicht.
Die sollen sich bitte auf ihre Autoren konzentrieren und nicht auf Diskussionen mit solchen, die niemals von ihnen vertreten werden.
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Nina C
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 33
Beiträge: 502
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 19.11.2020 01:30    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, grundsätzlich macht es schon Sinn Dinge zu diskutieren oder sich über Missstände aufzuregen. Natürlich kann alleine niemand etwa ändern. Stellt man nun aber gemeinsam fest, dass ein größerer Teil der Betroffenen ein Verfahren unschön findet, sieht das anders aus.
Sonst wären Ideen wie Mieterschutzbund oder Gewerkschaft ja vollkommen macht- und sinnlos, oder? Ich habe nur den Eindruck, Schriftsteller sind in diesem Punkt zu sehr Einzelkämpfer, was ich schade finde. Auch in anderen Branchen konkurriert man, arbeitet aber trotzdem bisweilen zusammen, um etwas zu erreichen ...

Alles Liebe

Nina


_________________
Wenn ihr nicht die gequälten Sklaven der Zeit sein wollt, macht euch trunken, ohn’ Unterlass! Mit Wein, mit Poesie mit Tugend, wie es euch gefällt. (Charles Baudelaire)
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Maunzilla
Klammeraffe


Beiträge: 794



BeitragVerfasst am: 19.11.2020 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Das Absurde ist, daß Autoren deshalb alles demütig mitmachen, weil sie vom Ruhm und Geld träumen, obwohl sie in der Realität weniger verdinen, als jemand, der die gleiche Zeit in einem Supermarkt die Regale auffüllt. Letzterer aber würde nicht freiwillig auf seine Arbeitnehmerrechte verzichten und sich vom Chef alles gefallen lassen.

_________________
"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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Abari
Geschlecht:männlichAlla breve

Alter: 39
Beiträge: 1365
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 19.11.2020 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Das Absurde ist, daß Autoren deshalb alles demütig mitmachen, weil sie vom Ruhm und Geld träumen, obwohl sie in der Realität weniger verdinen, als jemand, der die gleiche Zeit in einem Supermarkt die Regale auffüllt. Letzterer aber würde nicht freiwillig auf seine Arbeitnehmerrechte verzichten und sich vom Chef alles gefallen lassen.


Was ist das denn schon wieder für eine unsinnige Behauptungskette?

Erstens mögen zwar manche von Ruhm (vom Geld ganz zu schweigen) träumen, aber was mir zB hier auffällt, ist, dass viele gar nicht erst soweit zu glauben wagen.
Zweitens sind Regalauffüller meistens am bescheidensten dran, zumal es die kaum noch gibt. Das müssen nämlich mittlerweile schon lange die Kassiererinnen und Lehrlinge übernehmen.
Und drittens nehmen viele AN mehr auf sich, als im Vertrag steht, einfach um ihren Lebensstandard halten zu können und ihren AV nicht zu verlieren. Wir sind so weit, dass die alte Leier von der Ersetzlichkeit eines jeden ihre Kreise zieht und die Angst, die sie schürt, zu funktionieren beginnt. Wenn ich mir die Leute angucke, die eine Anstellung haben, pochen die in den seltensten Fällen auf ihr Recht. Da muss es schon richtig hart auf hart kommen, dass die hinschmeißen. Zur Ehrenrettung der AG sei aber gesagt, dass die meisten auch begriffen haben, dass nur ein zufriedener MA ordentliche Arbeit abliefert und entsprechend handeln.

Ein Verlagsvertrag ist da eine verlockende Alternative, bei der aber gern übersehen wird, dass sie genauso harte Arbeit erfordert wie jede andere Tätigkeit auch. Aber ich denke, das ist den meisten selbstkritischen SchreiberInnen bewusst.

Ich weiß nicht, in welcher Welt Du lebst. Aber mE definitiv nicht in deutscher Realität.


_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
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Kyana
Gänsefüßchen


Beiträge: 46



BeitragVerfasst am: 19.11.2020 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, vielleicht habe ich irgendwas verpasst, aber wenn eine Agentur oder ein Verlag auf ihrer Webseite darauf aufmerksam machen, dass sie keine Absagen versenden, sondern nur bei Interesse reagieren, dann bewirbt man sich dort halt nicht, wenn einem diese Bedingung nicht passt.

Ich glaube nicht, dass alle Autoren von Ruhm träumen, ich denke eher, die meisten fänden es toll, wenn sich mit der Leidenschaft auch ein bisschen was (dazu) verdienen lässt. Ich kenne sogar viele Schreibende, die gar nicht doll auf Ruhm sind, sondern lieber unerkannt bleiben (weshalb viele ja auch ein Pseudonym benutzen).
Ich denke auch die meisten Schreibenden wissen ziemlich genau, dass man davon nicht "reich" wird, selbst wenn man schon erfolgreich etwas veröffentlicht hat. Es sei denn natürlich, man landet einen Beststeller. wink
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MarkusM
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 48
Beiträge: 106



BeitragVerfasst am: 19.11.2020 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Nina C hat Folgendes geschrieben:
Naja, grundsätzlich macht es schon Sinn Dinge zu diskutieren oder sich über Missstände aufzuregen. Natürlich kann alleine niemand etwa ändern. Stellt man nun aber gemeinsam fest, dass ein größerer Teil der Betroffenen ein Verfahren unschön findet, sieht das anders aus.
Sonst wären Ideen wie Mieterschutzbund oder Gewerkschaft ja vollkommen macht- und sinnlos, oder? Ich habe nur den Eindruck, Schriftsteller sind in diesem Punkt zu sehr Einzelkämpfer, was ich schade finde. Auch in anderen Branchen konkurriert man, arbeitet aber trotzdem bisweilen zusammen, um etwas zu erreichen ...

Alles Liebe

Nina



Bisher habe ich dieses Szenario drei mal mit erlebt.

Einmal bei der Jobsuche, als nächstes auf Datingportalen und nun hier, ich würde auch nicht ausschließen, dass es speziell im künstlerischen Bereich öfter so aussieht.

Natürlich hätte ich es schön gefunden, Absagen von Firmen, Frauen zu bekommen, zumal ich es nicht gut finde, für die Penetranz anderer abgestraft zu werden und man kann das ggf. auch im Erfolgsfall mal erwähnen, wird aber in all den Situationen wo das Angebot die Nachfrage bei weitem überschreitet nicht wirklich zu ändern sein.

Ich glaube auch nicht, dass Autoren bei Solidarität die Ausnahme sind.
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Nina C
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 33
Beiträge: 502
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 20.11.2020 06:28    Titel: Antworten mit Zitat

Persönlich, was Rum und Geld angeht: Ruhm eher nicht bitte. Geld – kommt darauf an, was man darunter versteht. Am Ende pro investierte Stunde den Mindestlohn raushaben? Ja, das fände ich schon ganz gut (und das frecherweise, obschon mir das Schreiben Spaß macht ... Rolling Eyes )
Geld im Sinne des Maseratis in der Garage darf gerne der Spitzenklasse der Autoren vorbehalten bleiben.

Zitat:

Ich glaube auch nicht, dass Autoren bei Solidarität die Ausnahme sind.

Ja, naja. Für Lektoren gibt es denn Verband freier Lektoren, der beispielsweise in der Vergangenheit einen Mindestsatz von 32 € / Stunde als Empfehlung herausgab. Eine Freundin arbeitet als Texterin – hier gibt es mehrheitlich die Empfehlung von 60-120 € pro Stunde, um sinnvoll davon leben, Recherche, Akquise und Leerzeiten überbrücken zu können. Was davon in der Realität berechnet und verdient wird, mag auf einem anderen Blatt stehen. Nichtsdestotrotz sind beides freie Berufe, wie Autoren auch. Und die sind weit davon entfernt Stundensätze auch nur auszurechnen, geschweige denn zu empfehlen. Ich denke schon, dass „wir“ da hinterher sind. Und so lange das so bleibt, diktiert eben ausschließlich der Markt (erwähnte ich, dass ich kein Marktliberalist, sondern doch eher Fan sozialer Marktwirtschaft bin?). Smile

Frühmorgendliche Grüße

Nina


_________________
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MarkusM
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 48
Beiträge: 106



BeitragVerfasst am: 20.11.2020 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Nina C hat Folgendes geschrieben:
Zitat:

Ich glaube auch nicht, dass Autoren bei Solidarität die Ausnahme sind.

Ja, naja. Für Lektoren gibt es denn Verband freier Lektoren, der beispielsweise in der Vergangenheit einen Mindestsatz von 32 € / Stunde als Empfehlung herausgab. Eine Freundin arbeitet als Texterin – hier gibt es mehrheitlich die Empfehlung von 60-120 € pro Stunde, um sinnvoll davon leben, Recherche, Akquise und Leerzeiten überbrücken zu können. Was davon in der Realität berechnet und verdient wird, mag auf einem anderen Blatt stehen. Nichtsdestotrotz sind beides freie Berufe, wie Autoren auch. Und die sind weit davon entfernt Stundensätze auch nur auszurechnen, geschweige denn zu empfehlen. Ich denke schon, dass „wir“ da hinterher sind. Und so lange das so bleibt, diktiert eben ausschließlich der Markt (erwähnte ich, dass ich kein Marktliberalist, sondern doch eher Fan sozialer Marktwirtschaft bin?). Smile

Frühmorgendliche Grüße

Nina


Für ein Lektorat (oder auch ein Korrektorat) braucht man zwar nicht zwingend eine Qualifikation, aber beidesmal geht es doch mehr um den Handwerklichen Bereich der Bucherstellung.

Wenn wir das ganze mit Musikern vergleichen, so fallen mir da schon parallen auf. Auch da gibt es viel mehr, als davon leben könnten, auch da gehen die Talente weit, sehr weit auseinander (und kommerzieller Erfolg ist nicht alleine eine Frage ob man besonders gut, innovativ oder besonders ist). Hinz und Kunz tritt bei Stadtfesten umsonst auf, um "einen Fuß in die Tür" zu bekommen, um dann festzustellen, dass man im Jahr darauf durch den nächsten, kostenlosen, Musiker eresetzt wurde.

Auf YouTube tummeln sich sagenhafte Talente, aber auch auf kleinen Bühnen sind Musiker, denen man großen Erfolg wünscht.

Klappt das mit den Einnahmen aus dem Musikmachen nicht, stehen Musikern verschiedene Möglichkeiten offen: man belässt es als Hobby (neben dem Brotjob), man gibt Unterricht und/oder macht Studiojobs (und so steht der Gitarrist einer aufstrebenden Metalband vielleicht gerade im Studio um beim Vertonen eines Werbeclips für Tee zu spielen) oder macht halt Musik, die gar nicht sein Ding ist (okay, auch wenn es nicht meine Musik ist, wenn mich Helen fragen und gut genug bezahlen würde, würde ich als Gitarrist in ihrer Tourband anfangen).

Andere Musiker "verschwinden" in die Technik: Studio, LiveBeschallung (sind das bei den Autoren einige der Lektoren und Korrektoren?).

Auch für Musiker ist der Weg in die großen Labels schwer und vermutlich vergleichbar mit dem, des Erstautors... mit dem gleichen Problem, dass die Leute bei den Labels ein Postfach voller E-Mails mit tollen Songs hat?
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Gerling
Geschlecht:männlichReißwolf

Alter: 55
Beiträge: 1974
Wohnort: Braunschweig


BeitragVerfasst am: 20.11.2020 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

MarkusM hat Folgendes geschrieben:
Für ein Lektorat (oder auch ein Korrektorat) braucht man zwar nicht zwingend eine Qualifikation, aber beidesmal geht es doch mehr um den Handwerklichen Bereich der Bucherstellung.


Wie bitte? Es braucht für ein professionelles Lektorat bzw Korrektorat nicht zwingend eine Qualifikation?
Weit gefehlt. Ich kenne beides: Eine Lektorin die glaubte, nur weil sie selbst veröffentlicht, könne sie auch Lektorat. Konnte sie nicht. Es war eine einzige Katastrophe. So schlimm, dass der Verlag die Notbremse ziehen musste.
Und die andere Seite. Eine absolut qualifizierte Lektorin, die jedes meiner Bücher besser machte. Qualifiziert weil 10 Jahre Berufserfahrung und ein Studium der Germanistik. (wobei die 10 Jahre Erfahrung mit Sicherheit mehr wiegen, als das Studium)
Beim Korrektorat ist eine Qualifikation genauso wichtig.


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Das Programm - Bookspot Verlag (Juli 2014)
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Sieben Gräber - Bookspot Verlag (März 2016)
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BirgitJ
Klammeraffe


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NaNoWriMo: 51762
Wohnort: DD


BeitragVerfasst am: 20.11.2020 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Gerling hat Folgendes geschrieben:
MarkusM hat Folgendes geschrieben:
Für ein Lektorat (oder auch ein Korrektorat) braucht man zwar nicht zwingend eine Qualifikation, aber beidesmal geht es doch mehr um den Handwerklichen Bereich der Bucherstellung.


Wie bitte? Es braucht für ein professionelles Lektorat bzw Korrektorat nicht zwingend eine Qualifikation?
Weit gefehlt. Ich kenne beides: Eine Lektorin die glaubte, nur weil sie selbst veröffentlicht, könne sie auch Lektorat. Konnte sie nicht. Es war eine einzige Katastrophe. So schlimm, dass der Verlag die Notbremse ziehen musste.
Und die andere Seite. Eine absolut qualifizierte Lektorin, die jedes meiner Bücher besser machte. Qualifiziert weil 10 Jahre Berufserfahrung und ein Studium der Germanistik. (wobei die 10 Jahre Erfahrung mit Sicherheit mehr wiegen, als das Studium)
Beim Korrektorat ist eine Qualifikation genauso wichtig.

Gemeint ist wohl, dass LektorIn keine geschützte Berufsbezeichnung ist und eine Ausbildung voraussetzt wie z.B. bei Lehrern. Ärzten, Rechtsanwälten. Jeder darf sich LektorIn nennen und wenn er Kunden findet, sich an denen versuchen. Wünschenswert ist natürlich Erfahrung, Fingerspitzengefühl, Liebe zur Literatur, Verständnis für Sprache und vieles mehr. Das haben auch die meisten Lektoren, jedenfalls die, die ich kenne. Ein Germanistikstudium hilft dabei, ist aber nicht zwingend.

Grüße BirgitJ


_________________
"Die Maitresse" Aufbau Taschenbuch Juli 2020
"Das Erbe der Porzellanmalerin" Aufbau Taschenbuch Juni 2019
"Das Geheimnis der Zuckerbäckerin" Aufbau Taschenbuch Oktober 2018
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Raven1303
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Beiträge: 418
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 20.11.2020 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Also in einem Verlag ist die Stelle des/der LektorIn hart umkämpft. Das schafft nicht jeder. Im Web ist das klar anders. Aber wer sich als Kunde nicht die Mühe macht zu Prüfen ist selber Schuld.
Ich kann im Web auch ne Seite gestalten und meine Dienste als Unternehmensberatung und LifeCoach und Spezialistin für Ernährungsumstelleung anbieten. Todsicheres Auftreten bei totaler Ahnungslosigkeit...


_________________
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den Nächsten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang.
Und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm? Oder ein großer Gesang... (R.M. Rilke)
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MarkusM
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 48
Beiträge: 106



BeitragVerfasst am: 20.11.2020 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

BirgitJ hat Folgendes geschrieben:
Gemeint ist wohl, dass LektorIn keine geschützte Berufsbezeichnung ist und eine Ausbildung voraussetzt wie z.B. bei Lehrern. Ärzten, Rechtsanwälten. Jeder darf sich LektorIn nennen und wenn er Kunden findet, sich an denen versuchen. Wünschenswert ist natürlich Erfahrung, Fingerspitzengefühl, Liebe zur Literatur, Verständnis für Sprache und vieles mehr. Das haben auch die meisten Lektoren, jedenfalls die, die ich kenne. Ein Germanistikstudium hilft dabei, ist aber nicht zwingend.

Grüße BirgitJ


Danke, so hatte ich das tatsächlich gemeint (und ging davon aus, dass das „nicht zwingend“ das schon entsprechend eingrenzt).
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