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Zukunft, längst vergangen


 
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holg
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Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 21.04.2020 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

Xeomer hat Folgendes geschrieben:
Erinnerung knallt auf die Zukunft. Das aber wirklich einer mit seiner VR Brille in seinen Erinnerungen schwelgt, kann ich mir aktuell noch nicht so gut vorstellen. Erst wenn wir ein Holodeck haben.

Viele Grüße,
Xeomer

Ja nun. Solange werden wir noch mit diesen Dingern vorlieb genommen haben, analog, weisst schon, mit diesen Buchstaben. Oder das mit diesen bewegten, Dings, Film, ja. Das werden Zeiten gewesen sein!
Dank dir fürs reinschauen.


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holg
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Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 21.04.2020 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo DLurie,
DLurie hat Folgendes geschrieben:
Hallo Inko,

schöne, melancholische Geschichte, die mir auch sprachlich gut gefällt.

Danke dafür.

Zitat:
Ich bin mir nicht sicher, ob in der Geschichte auch Kritik am m.E. doch recht einseitigen Kunstverständnis des Mannes mitschwingt.

Kritik, weiß nicht. Bisschen provozieren wollte ich bestimmt. Aber darauf ist bisher niemand angesprungen. Wink


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holg
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Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 21.04.2020 17:34    Titel: Re: Zukunft, längst vergangen Antworten mit Zitat

RAc hat Folgendes geschrieben:
Postkartenprosa hat Folgendes geschrieben:
...


Ein Mann, der sich sein Leben komplett erträumt und in zwei verschiedenen Varianten in einer virtuellen Realität auslebt. In beiden dieser imaginären Welten gibt es eine Frau - Lina -, mit der er in einer der Varianten in einer familiären Idylle lebt, von der er in der anderen aber getrennt lebt. Die erste Variante ist im Futur geschrieben, die zweite aus der Rückwärtsperspektive, so dass die eine als Zukunft der Anderen ausscheidet.  

Die Vorgaben darf man dann als erfüllt ansehen, wenn man Lina als real ansieht, denn ansonsten gibt es keine Begegnung und auch keine Gegnerschaft. Da AutorIn es aber sehr geschickt schafft, LeserIn hinter das Licht zu führen (und somit zwischen Realität und virtueller Welt nicht mehr wirklich unterscheiden kann), sehen wir sie mal als so real wie den namenlosen ihn an (was sie in seiner Welt vermutlich auch ist), und damit ist die Hürde Vorgabentreue erstmal übersprungen.


Hallo RAc.
Du hast wirklich sehr genau in den Text hinein gelesen. Das mit den Zeiten ist so ein bisschen aus der Überlegung heraus entstanden, wie das mit den unterschiedlichen Zuständen umgesetzt werden könnte. Imaginierte Zukunft vs. reale Vergangenheit waren dann irgendwie da, wobei, wie du es liest, selbst der zweite Teil imaginiert sein könnte (was er auf der Metaebene ja selbstverständlich ist. Der Autor hat sich das alles ausgedacht)

Die Frage, ob virtuelle Begegnungen zur Kriterienerfüllung Ausreichen hast du zum Glück positiv beschieden. Die reale Gegnerschaft dazu zu nehmen wäre auch möglich gewesen.

Zitat:
Ausgestaltung: Eine faszinierende Erzählweise, bei der Zeiten, Handlungen und Welten oszillieren und ineinander verschwimmen. Es braucht eine Weile, bis LeserIn herausfindet, was hier eigentlich passiert. Chapeau!
Starke Texte mit viel Gedankenfutter!

Das freut mich sehr.


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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Lapidar hat Folgendes geschrieben:
Diese Geschichte macht mir ein bisschen Angst. Denn wenn sich nichts ändert, könnte es so ausgehen.

Hallo Lapidar.
Angst?


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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

a.no-nym hat Folgendes geschrieben:
Hallo Inko,

dies ist ein neutraler Kommentar, um später ggf. eine Bewertung vornehmen zu können.

Freundliche Grüße
a.

Hallo a.


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Lapidar
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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

holg hat Folgendes geschrieben:
Lapidar hat Folgendes geschrieben:
Diese Geschichte macht mir ein bisschen Angst. Denn wenn sich nichts ändert, könnte es so ausgehen.

Hallo Lapidar.
Angst?


Es leben schon viel zu viele Leute in einer Phantasiewelt. Dein Prota auch in einer virtuellen Realität. Das ängstigt mich. Klar, es kann ja sein, dass ich auch nur ein elektrischer Impuls bin irgendwo in einer VR... aber ... noch denke ich, ist alles, fast alles real um mich rum.


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"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Amarenakirsche hat Folgendes geschrieben:
Inhaltlich gefällt mir dieser Text gut. Es wird deutlich, dass die beiden Protas einfach zu verschieden sind, um zusammenzubleiben. Die Details über diese Zukunftswelt sind gut gelungen.
Den ersten Teil weiß ich nicht ganz einzuordnen. Ist das vergangen? Oder Wunschdenken?
Da der Text von ein paar anderen überholt wurde, gibt es von mir 4 Punkte.

Hallo.
Ja, der erste Teil. Ist eine eher spezielle Perspektive. Ich denke, der Erzähler stellt sich vor, wie es gewesen ein wird. Ob das zeitlich vor oder nach dem zweiten Teil stattfindet, erfahren Leser*innen erst dort.

Schön, dass dir der Inhalt zusagt, danke fürs lesen und die Auseinandersetzung mit dem Text.


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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Susanne2 hat Folgendes geschrieben:
Liebe(r) AutorIn,

eine teilweise bedrückende Atmosphäre mit guten Erinnerungsfetzen als Trostpflaster gespickt. Ein Ehepaar zu Beginn in einer vertrauten und friedlichen Szene, mit Vögeln, Kindern und einem Hund, der herumtollt. Die Erinnerung an schwere Zeiten, die überwunden wurden, sie wirken zufrieden (aber ich frage mich: Wer ist Arrouan?). Und es gibt noch viele Nachbarn, die nach und nach verschwinden.

Im folgenden Teil das Ehepaar am Scheideweg und immer noch überlegend, wie sie das Dilemma lösen können, weil er bleiben und sie gehen möchte – am liebsten jeweils zusammen. Ein Besuch mit Reflexionen. An diesem Punkt erinnern sich beide an die Szene aus dem ersten Teil – und sie empfinden für kurze Zeit die Zufriedenheit, die sie damals empfunden haben. Ob das ausreicht, um wieder gemeinsam in die Zukunft (neu) zu starten?

Wegen sehr vieler guter Einsendungen, kann ich erst am Ende entscheiden, ob und wenn ja, wie viele Federn ich vergebe.

Freundliche Grüße
Sanne

Hallo Sanne aus der Federnzeit (lang ist’s her).
Ja, so ungefähr kann man das sehen.

Arrouan ist ein sehr spezielles Easteregg. Wäre reiner Zufall, den zu kennen.

Jedenfalls, danke fürs reinschauen.


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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Hallo Inko,
Puh, schwierige Geschichte. Der Anfang schon mal ungewöhnlich, in der Zukunftsform geschrieben. Erst später versteht man, dass der Künstler hier wohl zu antizipieren versucht, was Lina empfinden wird, wenn sie die von ihm programmierte Vergangenheitssimulation ausprobiert.

Der zweite Text lässt dann irrtümlich vermuten, hier hätten wir die Simulation und wie sie wirklich aufgenommen wird, doch das ist ein Red Herring. Er hat ihr die Simulation geschickt, sie diese im Off ausprobiert und genau das gedacht, was er antizipiert hatte. Alles richtig verstanden?

Hallo Veith.
Im Prinzip ja. Den letzten Teil, ob er richtig lag, was sie wirklich dabei gedacht hat, musst du entscheiden.

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Kommen wir zu den Vorgaben: BeGegnerIn-Thematik gut umgesetzt (mit einer Menge der Aspekte, die das Wort beinhaltet), doch im ersten Text ist sie nur vage gestreift. Generell habe ich ein Problem, hier zwei separate Texte zu sehen, das ist für mich ein Text und nicht zwei, auch wenn der erste optisch wie grammatikalisch abgetrennt und abgegrenzt ist. Kann ich dem Text irgendwas davon ankreiden? Ich weiß es nicht. Dafür gefällt er mir eigentlich viel zu gut.

Meinst du nicht, der erste Teil könnte als Miniatur, mehr ist das alles hier ja nicht, nicht alleine bestehen?
Freut mich, dass du die Vorgaben als umgesetzt betrachtest. Ich weiß, du machst dir das selbst nicht leicht.

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:

Damit sind wir beim persönlichen Gefallen, und hier kannst du punkten. In dieser Kategorie meine interne Höchstwertung.

Oh wow. Das freut mich. Sehr.

Gruß
Holg


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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Gefällt mir im Großen und Ganzen.

Dank dir dafür.

Holg


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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

d.frank hat Folgendes geschrieben:
Willkommen in der Matrix. Am Ende weiß doch niemand, ob wir wirklich real sind.
Schöne, traute Scheinwelt mit den Grapows und den Knöpfis und den Grillabenden. Das hat für mich auch einen guten Bezug zum Umgang mit diesen Zeiten, in denen wir grade feststecken: Den Schein wahren? Sich zurückziehen und nur träumen von einem besseren Leben, einer besseren Welt? Darauf warten, dass sich alles schon irgendwie von selbst wieder einrenkt und letztendlich stagnieren? Nur verwalten und aufheben? Des Dichters sinnlose Tätigkeit?
Oder tatkräftig anpacken? Ran an die Front? Eine gelungene Allegorie auf Bestimmungen und was es ausmacht, dieses Leben. Es ist schon ein bisschen paradox, dass allzu menschliche Eigenschaften gleichzeitig Verständnis und Unglauben hervorrufen.

Edit:
Sieben Punkte, weil ich darüber echt ewig nachdenken kann.

Hallo d.frank.
Deinen Kommentar mag ich. Er reflektiert viel von dem, was mich umgetrieben hat (und umtreibt) und noch ein paar andere Aspekte.
Freut mich, dass der Text dir was zu futtern geben konnte.
Holg


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BeitragVerfasst am: 21.04.2020 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Jenni hat Folgendes geschrieben:
Eine Beziehung/Begegnung zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Bleiben und Weitergehen, zwischen Erinnerung und dem Kampf um eine Zukunft in einer sterbenden Welt. Das ist schön erzählt, gute Figurentypen, die ich dir glaube, und ein nostalgischer und doch nicht melodramatischer Ton. Mag ich. 6 Punkte

Hi Jenni.
Freut mich, das zu lesen und wie du den Text gelesen hast. Auch wenn das nicht der Text ist, den du mir zugeschrieben hättest.

Sehe ich da Parallelen zu deinem wunderbaren Text?

Holg


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BeitragVerfasst am: 09.06.2020 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Phenolphthalein hat Folgendes geschrieben:
Hallo Inkognito,

Ein Text im Futur. Ja, Wettbewerbe. Die Spielwiese für Experimente. Lassen wir mal außer Acht, ob und wie viel davon Erwartungen der handlungstragenden Person sind, oder wie viel davon auktorial ist, denn das wird dem Text, bzw. dem, was du damit erreichen willst, nicht gerecht.
Ein schönes Beispiel, warum ein Autor etwas so macht, wie er es macht, ist das allemal.
Aber es ist gleichzeitig auch etwas, dass nur als Kurzgeschichte funktioniert. Doch das schmälert nicht die Intension oder die Wirkung des Textes. Du scheinst alles durchdacht zu haben. Du spielst mit dem Titel und dem Text bzw. deren Wirkung.
Es ist auf jeden Fall außergewöhnlich. Doch ist es auch genial? Ist es also außergewöhnlich gut?
Um ehrlich zu sein finde ich die Gestaltung des zweiten Textes besser. Das liegt daran, dass ich an dem Gefühlsleben der Personen interessiert bin, an dem was sie prägt oder prägte, an dem, was dazu führte, dass sie so sind, wie sie sind. Das finde ich in Text zwei mit relativ wenig Worten dargestellt.
Diese Qualität des Textes traue ich im Moment nur sehr wenigen Leuten im Forum zu und zwei davon sitzen in der Organisation dieses Wettbewerbs, einer ist schon länger nicht mehr online gewesen.
Und trotzdem ist der Text nicht mein Favorit. Ja, ein wenig Subjektivität kann ich mir nicht absprechen. Bin halt Mainstreamler und das ist dieser Text, wie ich finde, nicht.
Es wird trotzdem Punkte geben. Ja, und trotz dessen, dass du nicht meinen Faforiten geschrieben hast, ist dieser Text Schreiberisch der Beste. Unterhalten hat mich nur ein Text mehr. Daher gibt es 10 Punkte.
Zu gerne würde ich jetzt wissen, wer der Autor hinter dem Werk ist. Da muss ich wohl warten. Smile

Viele Grüße,
Pheno

Hallo.
Es ist lange her und hätte Hobbes nicht gerade was dazu geschrieben, wäre es bei mir total in Vergessenheit geraten, den Faden hier abzuschließenabzuknoten.

Ich hab ja keine Ahnung, ob ich einer der Kandidaten für dein Autorenraten war (und es würde mir mehr schmeicheln als gut täte), aber ich danke dir für deinen Kommentar.
Ja, das funktioniert mMn so nur als KG. Und ja, der zweite Teil sollte der bedeutendere Abschnitt sein, gerade auch im Hinblick auf das wer und warum.
Vor allem Dank für das Non-Mainstream-Etikett (und dafür, dass es dennoch so viele Punkte gab).

Holg


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BeitragVerfasst am: 09.06.2020 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Nur kurz: Hallo Hobbes, das passiert schonmal. Machste nix.

Hallo Katinka
Katinka2.0 hat Folgendes geschrieben:
Liebe/r Autor/in,

Du hast Aufgabestellung Nr. 1 – Texte spielen an demselben Ort in unterschiedlichen Zuständen – kreativ umgesetzt und das vorgegebene Thema erkennbar in beiden Texten verarbeitet.

The time after – interessante Story, hat beinahe was Science-Fiction-Mäßiges. Ich musste erst einmal Arrouan googlen. Als Ergebnis kam dann das Bild eines Großhandels, der ziemlich raffinierte Dessous verkauft. Und ein Charakter namens Arrouan aus der Comicserie Nomad. Ich denke, Du meinst die Comicfigur, oder Laughing?
Sehr coole Zukunftsvision, wobei es die Technik, eine virtuelle Realität zu erschaffen, ja schon ein paar Jährchen gibt. Ich sehe nichts Verwerfliches daran, Erinnerungen so lebendig wie möglich zu halten. Es ist wichtig, nicht zu vergessen, was war, um es möglicherweise schätzen zu lernen, bei dem, was kommt. Nur leben sollte man in der Gegenwart. Ich glaube nicht, dass es auf Dauer glücklich macht, sich an Vergangenes zu klammern. Anpassen scheint mir da die bessere und natürlichere Lösung zu sein, so wie es Deine Protagonistin Lina handhabt.

Dein Beitrag gefällt mir, regt zum Nachdenken an. Du hast einen schönen Schreibstil, sehr bildhaft und stimmungsvoll.
Zitat:
Meisen huschten durch das Buschwerk.

Das fühlt sich so friedlich an, ich liebe diesen Satz!

Fazit: Du bekommst auf jeden Fall Punkte!

LG Katinka

Bist die einzige, die hier Arrouan erwähnt, und um Dessous geht es nicht. Ist ein Nomad-Easteregg. Aber nur, weil mir der Name von dem Typ aus W. Gibsons Futurematic (all Tomorrow's Parties) nicht einfiel und ich mich nicht entscheiden konnte, ob er es werden soll oder die idoru Rei Toei. Und dann stand die Nomad-Saga da im Bücherregal und passte auch irgendwie.
Ja, ich denke, dass Lina die stärkere, gesundere und erfolgreichere von beiden ist. Es freut mich zu lesen, wie du die Sache siehst und danke für das Kompliment für mein Schreiben.

holg


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BeitragVerfasst am: 09.06.2020 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Eliane hat Folgendes geschrieben:

Ich mag diesen Text und seine Wehmut. Auch dass sich die vergangene Zukunft in der Zeitform spiegelt, in der er geschrieben ist. Ich habe das Gefühl, nicht alles zu verstehen, was der Text sagen willl, und genau das macht ihn noch besser.
Wenn ich das lese, habe ich ein breites Grinsen im Gesicht, denn es zeigt, dass mein geheimer Plan bei dir voll aufgegangen ist.

Gruß
holg


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BeitragVerfasst am: 09.06.2020 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Ein VR-Programmierer in einer dystopisch anmutenden Zukunft projiziert Erinnerungen an die gute alte Zeit in eine virtuelle Gegenwart. Der erste Text zeigt wohl ein solches Werk(wobei der letzte Satz nicht wirklich zu ihr gehört?), bezogen wohl auf eine glückliche Fortführung des persönlichen Familienglücks unter der Prämisse, es (was auch immer) sei alles nicht so schlimm gekommen.
Die Entfremdung der beiden ähnelt thematisch der in Sauer"kirschen, macht aber nichts, weil ganz anders umgesetzt. Irritiert hat mich Arrouan, der mehr als Schatten denn als Mensch vorbeischwebt, woraufhin Lina sich fragt, ob das sein Ernst sei. Ganz charmante, aber kryptische Textstelle, hinter der wahrscheinlich mehr steckt als das, was sich insgesamt 600 Wörtern darlegen lässt(?)

Hallo Herr Nebenfluss,
ziemlich genau so.
Und auch Du hast Arrouan entdeckt. Der Protagonist von Nomad. Ein Fest für Freunde von ausladenden Cyberpunk-Geschichten.
Bis später
holg


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BeitragVerfasst am: 09.06.2020 13:19    Titel: Re: aw: Antworten mit Zitat

lilli.vostry hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

eine schöne, traurig-komische erzählte Geschichte über ein altes Paar, über das Vergehen von Zeit, Verweilen in Vergangenem und zukünftige Erinnerungen.

Etwas verwirrend das Schriftbild und verschachtelt die einzelnen Textfragmente.
Nicht gleich zu verstehen, doch dann kann man viel entdecken.

Frohe Schreibgrüße,
Lilli

Danke dafür Lilli.
Ich hoffe, in den anderen Kommentaren werden ein paar deiner Fragen beantwortet.
Holg


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BeitragVerfasst am: 09.06.2020 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Missing Tales hat Folgendes geschrieben:

Trotzdem einmal ein paar knappe Worte:
ich fand es eine spannende Zukunftsvisio. Es klingt für mich, als begegnen sich beide eher in einer Art virtuellem Raum, ähnlich dem Holodeck von Star Trek. Sollte es so eine Technologie jemals geben, wird es sicherlich Szenen wie diese geben, in denen Nostalgiker noch mehr in ihrer Vergangenheit verharren als mit den Mitteln, die jetzt bereits zur Verfügung stehen. Die unterschiedlichen Atmosphären der zwei Szenen hast du sehr schön dargestellt, Begegnungen mal etwas anders.

Hallo M.T.
Ich mag den Vergleich mit dem Holodeck. Hatte tatsächlich eher an einstecken gedacht, wie in der Cyberpunk-Literatur ("Neuromancer") oder per Squid in "Strange Days" oder Brille+wasweißichfürnfarbding in "Labyrinth der Spiegel". Ist aber letztlich völlig Wurst, wie die Simulation transportiert oder konsumiert wird.
Danke fürs Lob.
Holg


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