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BOD: Ist das heutzutage noch für Leser abschreckend?

 
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Nordica
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 106



BeitragVerfasst am: 07.09.2019 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

BOD muss auf dem Cover ja nicht draufstehen. Das tut es vielleicht, wenn man eine der Vorlagen nimmt, man kann aber auch ein komplett selbstgemachtes PDF fürs Cover hochladen. Wichtig ist, dass das Cover ansprechend und professionell gestaltet ist.
BOD steht dann nur innen im Impressum als Verlag und da kann ja Lektorat xy gleich drunter stehen.
Außerdem sollte bereits der Blick-ins-Buch zeigen, ob es sich um einen stümperhaften oder handwerklich guten Text handelt.

Ich glaube, du machst dir da zu viele Sorgen, viel Glück auf jeden Fall mit deinem Buch!
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HHope
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber


Beiträge: 11
Wohnort: Schwabenland


BeitragVerfasst am: 08.09.2019 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Da stimme ich dir zu! Manche Autoren, die über BoD veröffentlichen legen sich ein Logo zu, dass dann einfach an die Stelle der Verlagslogos einnimmt.
Es gibt aber auch welche ohne Logo. Die haben meist ein ansprechendes Cover.
Also BoD ist nichts was abschreckt, solang die Verpackung passt... wobei es gibt ja auch Verlagstitel mit ganz merkwürdigen Covern ^^....


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Thomas74
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 45
Beiträge: 261
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 08.09.2019 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant.
Bis zu diesem Thread wusste ich nicht, dass es echt Menschen gibt, die Bücher durch die Verlagswahl bedingt von vornherein ausschließen.
Von mir selbst ausgehend ist das Cover das Wichtigste. Findet das meine Gnade, lese ich kurz die Rückseite.
Dann die erste und letzte Seite, ob gutes Ende
Den Verlag beachte ich, wenn überhaupt, zu allerletzt.


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Optimismus ist, bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf dem höchsten Berg zu stehen und "Scheiß Götter!!" zu rufen.
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HHope
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber


Beiträge: 11
Wohnort: Schwabenland


BeitragVerfasst am: 08.09.2019 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Die gibt es leider tatsächlich ... die ewige Diskussion zu Verlagsautoren und SP- Autoren kursiert noch immer.
Wobei die Wellen schon etwas abgenommen haben.
Ich greife auch gerne zu SP wenn mich Cover und KT überzeugt. Letztes Jahr war sogar ein Jahres-Lesehighlight von mir ein SP-Buch wink.


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Mysi101
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 27
Beiträge: 191



BeitragVerfasst am: 08.09.2019 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

HHope hat Folgendes geschrieben:
Die gibt es leider tatsächlich ... die ewige Diskussion zu Verlagsautoren und SP- Autoren kursiert noch immer.
Wobei die Wellen schon etwas abgenommen haben.
Ich greife auch gerne zu SP wenn mich Cover und KT überzeugt. Letztes Jahr war sogar ein Jahres-Lesehighlight von mir ein SP-Buch wink.


Joa, leider. Dass SP-Bücher voller Grammatik- und Logikfehler sind, ist ein Klischee, dass sich verbreitet hat. Dabei legen viele SP-ler Wert auf Cover und auf ein anständiges Lektorat - bei Letzterem muss man eben ein paar Monate sparen oder einen Kleinkredit aufnehmen, wenn man keine paar Tausend Euro auf dem Konto parat hat. Mit manchen Lektoren kann man aber auch eine Ratenzahlung vereinbaren.

Aber wenn diese Sachen gegeben sind, steht ein SP-Buch einem das in einem Verlag veröffentlicht wurde in Nichts nach. Ich persönlich werde auch von Covern angezogen und lese dann das erste Kapitel. Oder auch ein paar mehr. Laughing Wenn alles stimmt, kaufe ich mir das Buch. Würde ich nicht selber veröffentlichen, hätte ich BOD womöglich auch für einen Verlag gehalten.

Edit: Bei SP-Büchern wird schon gemeckert, wenn man auf 50 Seiten 2 Fehler gefunden hat. Bei gewissen Verlagsbüchern habe ich auf so vielen Seiten schon einige Fehler mehr entdeckt, aber darüber sagt dann nie jemand etwas. Jedenfalls habe ich noch nie ein Buch gelesen, dass fehlerfrei ist.
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2702
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 08.09.2019 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Bei BoD kann auch die Druckqualität schwanken. Wenn jemand in China das Buch bestellt, wird es nicht um die halbe Erde geschifft, sondern an Ort und Stelle gedruckt. Amazon druckt auch meistens selbst.

Es gab schon Beschwerden wegen Bildern, die in SW statt Farbe erschienen, oder Formatierungen wurden nicht richtig übertragen. Als Autor kann das meist nicht überprüfen. Besonders bei abweichenden Formaten oder besonderen Ansprüchen kann das passieren. Bei Standardausgaben eher seltener.
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Yachen
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 42
Beiträge: 194



BeitragVerfasst am: 08.09.2019 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Willebroer hat Folgendes geschrieben:
Bei BoD kann auch die Druckqualität schwanken. Wenn jemand in China das Buch bestellt, wird es nicht um die halbe Erde geschifft, sondern an Ort und Stelle gedruckt. Amazon druckt auch meistens selbst.

Es gab schon Beschwerden wegen Bildern, die in SW statt Farbe erschienen, oder Formatierungen wurden nicht richtig übertragen. Als Autor kann das meist nicht überprüfen. Besonders bei abweichenden Formaten oder besonderen Ansprüchen kann das passieren. Bei Standardausgaben eher seltener.


Wenn man den internationalen Vertrieb nicht anklickt, passiert das nicht. Dann druckt nur BoD. Kann aber sein, dass es dann lange dauert, bis es lieferbar ist.
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2702
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 08.09.2019 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Yachen hat Folgendes geschrieben:
Wenn man den internationalen Vertrieb nicht anklickt, passiert das nicht. Dann druckt nur BoD. Kann aber sein, dass es dann lange dauert, bis es lieferbar ist.


Soweit ich weiß, druckt Amazon auch selbst. Also wenn man Glück hat ... s. o.
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Yachen
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 42
Beiträge: 194



BeitragVerfasst am: 08.09.2019 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

Willebroer hat Folgendes geschrieben:

Soweit ich weiß, druckt Amazon auch selbst. Also wenn man Glück hat ... s. o.


Wenn man den internationalen Vertrieb bei BoD angeklickt hat. Ansonsten druckt Amazon nur, wenn man direkt über KDP veröffentlicht. Das hat aber mit BoD nichts zu tun. Der Print on demand-Anbieter ist dann eben Amazon. Aber es geht nur KDP oder BoD, es sei denn, es sind zwei verschiedene Ausgaben (Hardcover und Taschenbuch).

Ich spreche aus leidvoller Erfahrung - Amazon hat letztes Jahr fast 300 Taschenbücher meines einen Kinderbuchs (erschienen bei BoD) im Ausland selbst drucken lassen, weil der internationale Vertrieb angeklickt war und BoD mit dem Druck nicht hinterherkam (war alles im November). Die Bücher waren größer und schwarz-weiß. Das passiert aber nur bei Taschenbüchern. Hardcover sind davon nicht betroffen, so viel ich weiß.

Die betroffenen Bücher werden in den USA oder in GB gedruckt (erkennbar an der Währung im Dashboard und am Aufdruck hinten im Buch). Amazon bestellt quasi im Ausland, weil das Inland (BoD) den Bedarf nicht decken kann. Die Bücher landen dann bei Amazon.de und somit im Inland.

Amazon druckt, wenn man über KDP veröffentlicht hat, in Polen oder vielleicht noch Leipzig (erkennbar bei meinen KDP-exklusiven Büchern am Aufdruck hinten im Buch).

LG
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Nordwind
Schreiberassi


Beiträge: 46



BeitragVerfasst am: 09.09.2019 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mysi101 hat Folgendes geschrieben:


Joa, leider. Dass SP-Bücher voller Grammatik- und Logikfehler sind, ist ein Klischee, dass sich verbreitet hat.



Zumindest bei BOD ist das eben leider ein Erfahrungswert und nicht etwa ein unüberprüftes Vorurteil.
Ansonsten schließe ich mich natürlich den Vorschreibern an: Erst mal in die ersten Seiten reinlesen kann schon sehr hilfreich sein. Bei richtig grottenschlechten Werken geht das mit den Fehlern meist schon auf der ersten Seite los. Hat mich auch schon oft vom Kauf abgehalten. Egal, wie oder wo das Buch erschienen ist.

Stimmt, ganz fehlerfreie Bücher gibt es sehr selten, aber darum geht es ja nicht.
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HHope
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber


Beiträge: 11
Wohnort: Schwabenland


BeitragVerfasst am: 11.09.2019 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Mysi101 hat Folgendes geschrieben:


Stimmt, ganz fehlerfreie Bücher gibt es sehr selten, aber darum geht es ja nicht.


Nur leider wird es den SP'lern über die Amazonmeldung der Fehler direkt aufs Butterbrot geschmiert und die Verlagsautoren bekommen das evtl. nur über Rezensionen mit wink. Man findet wirklich beinahe in jedem Buch einen Fehler, aber das ist nichts, woran ich mich aufhänge, wenn mir die Geschichte gefällt. Lektoren und Korrektoren sind auch nur Menschen smile.


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Nordwind
Schreiberassi


Beiträge: 46



BeitragVerfasst am: 15.09.2019 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

HHope hat Folgendes geschrieben:
Man findet wirklich beinahe in jedem Buch einen Fehler, aber das ist nichts, woran ich mich aufhänge, wenn mir die Geschichte gefällt. Lektoren und Korrektoren sind auch nur Menschen smile.


Absolut! (auch wenn insgesamt die Fehlerzahl zugenommen hat, weil halt überall am Lektorat gespart wird).
Aber darum ging es ja hier nicht, sondern um Bücher, die wirklich von vorne bis hinten voller Rechtschreib-, Syntax-, Tempusfehler etc. sind. Sowas stört dann einfach brutal den Lesefluss, von Genuss ganz zu schweigen.
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Unstern
Autor


Beiträge: 709
Wohnort: Leonding (Österreich)


BeitragVerfasst am: 18.09.2019 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Was mir aufgefallen ist: Selbstverlegte Bücher sind meiner Erfahrung nach meist dann gut, wenn der Autor schon Verlagserfahrung gesammelt hat. Bei Erstveröffentlichungen in Eigenregie bin ich skeptisch - andererseits, wie soll man denn auch darauf aufmerksam werden? - Einige sind aber eben schon bekannter und dann greift man auch eher zu so einem Buch.

Abschreckend … hm, oft ist es ja nicht BoD selbst, das abschreckt, sondern schon mal z.B. der Klappentext. Und ja, man kann anhand dessen und ggf. einer Leseprobe schon ganz gut abschätzen, ob einem das Buch gefallen könnte.

Ansonsten unter nicht-schreibenden Personen auf Lesungen, Vernissagen etc. wundert es mich immer wieder, dass die Sache mit dem Verlag überhaupt nicht hinterfragt wird. Sehr oft sagt dann wer zu mir: "Du schreibst doch auch, wäre das nicht ein Verlag für Dich?" und dabei kommt alles daher, von Druckdienstleister über Zuschussverlage bis hin zum Ein-Mann-Selbstverlag. Auf die Idee, dass das anders funktioniert wie bei großen Publikumsverlagen a la Random-House-Verzweigungen kommen die alle nicht.
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Mysi101
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Beiträge: 191



BeitragVerfasst am: 23.09.2019 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Community,

da mein Anliegen so gut in das Thema hier passt, wollte ich nicht extra einen neuen Thread eröffnen. smile

Es geht um den Verkaufspreis bei BoD, der hier schon einmal das Thema war. Ich habe mich ja, wie einige mitbekommen haben, entschieden, meine Fantasytrilogie dort zu veröffentlichen.

Ich wollte die Hardcover-Ausgaben so günstig wie möglich anbieten, damit es Leser nicht vom Kauf eines Debüts abschreckt.
Beim ersten Band von fertigen 460 Seiten gingen 19,99 € gerade noch, was eigentlich in Ordnung ist.

Mein zweiter Band hat aber ca. 620 Seiten und ich komme da nicht unter 23 €, ohne dass die Marge ins Minus geht. Ich habe Anfangs gedacht, dass es dann eben ins Minus geht und nach dem soundsovielten Kauf ins Plus geht, was aber eigentlich Blödsinn ist. Laughing Zudem erlaubt BoD bei einer Minusmarge keine Veröffentlichung.

Andere Hardcover Bücher aus Verlagen kosten vergleichsweise mit derselben oder einer höheren Seitenzahl höchstens 21,99 €. Auch ein BoD-Buch mit ähnlicher Seitenzahl und genauso formatiert hat es günstiger geschafft. Woran liegt das? An den Auflagen?Die Schrift (Palatino 10,5 Punkt) würde ich ungern verkleinern. Es wirkt für mich einfach zu klein. Würden 23 € euch bei einem Debütautor abschrecken, bei dem ihr jedoch vorher den ersten Band für gut befunden habt und wissen wollt, wie es weitergeht? Übrigens würde ich auch gern bei Hardcover bleiben, also kein Paperback.

Liebe, unsichere Grüße
Mysi
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