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Friedrichline


 

 
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Fürchtemich vor Mirselber
Sonntagsschreiber

Alter: 53
Beiträge: 16
Wohnort: Europa


BeitragVerfasst am: 11.08.2017 20:09    Titel: Friedrichline eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Im Komposthaufen lebt mein Freund Friedrichline.
Ich hoffe, ihr geht es gut und niemand macht sich über ihn lustig.
Er ist fleißig und sorgt für himmlisch krümmelige Erde.
Allerdings hat sie ein gefährliches Hobby - sie kriecht bei Regenwetter über die Straße.
Gibt es jemand, der ihm das abgewöhnen könnte?
Friedrichline hat 36 Stunden Zeit, um sich aus dem tiefsten Punkt seiner Behausung heraus zu ringeln.

Er ist eine überzeugte Regenwürmin.  Drinnen bleiben und draußen sein. Ach, seufzte er. Sie kommt an einen Kohlstrunk heran gekringelt, der schon so weich und lasch ist, dass es für ihr Mäulchen gerade recht ist und knabbert, schlingt auch ein bisschen und vergisst seine Sorgen. "Essen hilft, nur nicht immer.",denkt er und sieht noch eine verdatschte Tomate, die bis zu ihr duftet. Es ist wunderbares Regentropfenwetter und er juchzt glücklich, als ihr eine nasse Perle mit dem prächtigen Regenbogenlicht auf den Kopf tropft. Die Grashalme kleiden sich mit träufelnd blinkender Feuchtigkeit. Friedrichlines Welt wäre in Ordnung. Nur eines wünscht sie sich. Dass er dazugehört, zu einem Geschlecht. Welches weiß sie nicht, er kennt nur beides. Und beides schmerzt. Tut unsäglich weh. Die Fragen. Was bin ich? Wer bin ich? Wie bin ich? Warum bin ich, so wie ich bin? Er schreit vor Qual, lautlos bis zum Himmel, hinaus in das Universum und noch weiter. Nicht Mann, nicht Frau, ein Zwitter. Ist es bereichernd ? Ist es verachtenswert? Friedrichline empfindet sich als Laune der Natur, eine Missbildung. Für was oder für wen bin ich nütze? Er vergisst seine Regenwurmaufgabe ganz und gar, jammert und weint und will gar nicht mehr aufhören. Es schwindet ihr die Kraft, sie vergräbt sich, vergrämt und will leben, irgendwie. Weiterleben.


Er schminkt sich mit knallrotem Lippenstift und streicht sich dunkelgrünen Lidschatten dick auf. Mit langen Wimpern, die sie sich anklebt, wirft er einen Kuss in den Spiegel. Dann streift sie sich ein rosarotes Schlangenhautkleid über und steigt in die blauen High Heels. Um den Hals das Perlenstickereitäschchen, das er aufreizend hin und her schlenkert. So schlendert er durch die Straßen, pfeffert Blicke den Entgegenkommenden entgegen, schmachtet nach links und rechts und das Loch in seiner Brust wird groß und größer, der Wind pfeift hindurch und sie kauft sich Schnee, meint, es wird besser und landet in der Kneipe am Hafen, wo sie angeekelt und geil warten auf Hermaphroditen wie sie.

Morgen erst wird er wissen, wie allein er ist. Sie wird wieder wissen, wie es sich anfühlt, wie ein Scheißhaufen liegen gelassen zu werden, über den man darüber steigt. Bis morgen ist aber noch lang und er erstickt sein Elend im süßen Tabakrauch und greift mit roten Schwimmaugen zum Glas. Morgen ist alles vorbei, hofft sie und stirbt einmal mehr in dieser Nacht kleine Tode.

Auf Bäumen schmettern Amseln ihre Lieder.



Danke.



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Liebe Grüße
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Austrobass
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 105
Wohnort: Weinviertel/Austria


BeitragVerfasst am: 12.08.2017 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Fürchtemich!
Mit den Regenwürmern hast Du mich gleich gehabt, ich mag die Kerle/Kerlinnen und freu mich immer wenn ich einen von ihnen in meinem Garten sehe.

Dein Text liest sich flüssig, der Wechsel des Geschlechts (im Text) hat mich Anfangs verwirrt, passt aber gut zum Thema.

Zum zweiten Teil der Story: Meinst Du mit Hermaphrodit eine Transgender Person? Da gibts einen Unterschied (ja, ich hab in Wikipedia nachgesehen, bin ja auch nur Bassist Wink ), ich bin mir nicht sicher ob der Ausdruck so passt.

Beim Wort "Mäulchen" stellen sich bei mir immer alle Haare auf, das ist aber REIN SUBJEKTIV, ich weiß auch nicht warum.

Cooler Text, mehr davon!

Liebe Grüße

Martin
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Telica
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 37
Beiträge: 62
Wohnort: Wassenberg


BeitragVerfasst am: 12.08.2017 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hat ein paar Zeilen gedauert, aber dann hat mich Dein Text gekriegt! Gefällt mir sehr gut, tolle Bilder, Stimmung, Metaphern!

Lieblingsstelle: "und das Loch in seiner Brust wird groß und größer, der Wind pfeift hindurch"

(Schreibe mit Tablet, kann deshalb nicht ordentlich zitieren)
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Fürchtemich vor Mirselber
Sonntagsschreiber

Alter: 53
Beiträge: 16
Wohnort: Europa


BeitragVerfasst am: 12.08.2017 14:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Hi Fürchtemich!
Mit den Regenwürmern hast Du mich gleich gehabt, ich mag die Kerle/Kerlinnen und freu mich immer wenn ich einen von ihnen in meinem Garten sehe.

 Du magst Regenwürmer? Schräg. Smile


Zitat:
Dein Text liest sich flüssig, der Wechsel des Geschlechts (im Text) hat mich Anfangs verwirrt, passt aber gut zum Thema.


Es ist die Sicht gemeint, die man auf eine/n Hermaphrodit hat. Was soll man sich denn denken? Er/Sie? Ist aber im Text nicht so besonders gut gelöst, finde ich.

Zitat:
Zum zweiten Teil der Story: Meinst Du mit Hermaphrodit eine Transgender Person? Da gibts einen Unterschied (ja, ich hab in Wikipedia nachgesehen, bin ja auch nur Bassist Wink ), ich bin mir nicht sicher ob der Ausdruck so passt.


Ich habe mich von einem Film über https://de.wikipedia.org/wiki/Hijra inspirieren lassen und meine damit Personen, die körperlich  beide Geschlechter haben. Also keine Transgender - Personen usw. Das Thema verwirrt mich zu sehr und mir ist nicht immer klar, wer jetzt was sein möchte. Der Text ist außerdem 2010/11 zustande gekommen. Zu der Zeit wurde noch nicht so öffentlich über Intersexualität, Transgender usw. debattiert.

Zitat:
Beim Wort "Mäulchen" stellen sich bei mir immer alle Haare auf, das ist aber REIN SUBJEKTIV, ich weiß auch nicht warum.


Sorry, wenn dir das nicht gefällt. Mit Mäulchen ist noch der Regenwurm gemeint, nicht der Mensch, von dem nachher die Rede ist. Vielleicht sollte ich das weglassen. Ich  denke, ich habe mich da möglicherweise in die Kinderwelt geflüchtet, weil ich mich von dem Thema doch überfordert fühlte, ich aber trotzdem einen gesellschaftlichen Beitrag leisten wollte.


Zitat:
Cooler Text, mehr davon!

Liebe Grüße
Martin


Danke für dein Feedback.


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Liebe Grüße
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Fürchtemich vor Mirselber
Sonntagsschreiber

Alter: 53
Beiträge: 16
Wohnort: Europa


BeitragVerfasst am: 12.08.2017 14:45    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Telica hat Folgendes geschrieben:
Hat ein paar Zeilen gedauert, aber dann hat mich Dein Text gekriegt! Gefällt mir sehr gut, tolle Bilder, Stimmung, Metaphern!

Lieblingsstelle: "und das Loch in seiner Brust wird groß und größer, der Wind pfeift hindurch"

(Schreibe mit Tablet, kann deshalb nicht ordentlich zitieren)


Danke. Ich stelle mir vor, dass die großen Vorbereitungen für ihr/sein Outfit
diese Leere entstehen lässt. Zumindest ginge es mir so, wenn ich mich sehne und alles dafür tue, um diese Sehnsucht zu stillen.


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Liebe Grüße
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Jenny
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 34
Beiträge: 325
Wohnort: Ein Dorf nahe Mariazell, Niederösterreich


BeitragVerfasst am: 12.08.2017 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde den Text toll, aber das Ende sooo traurig. Shocked Arme Friedrichline! Ich hoffe, sie findet doch noch jemanden, der/die ihn so nimmt, wie sie ist!

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Grenzen machen mich erst richtig kreativ.
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nebenfluss
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 3816
Wohnort: mittendrin, ganz weit draußen
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BeitragVerfasst am: 12.08.2017 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Fürchtemich Cool

der Anfang funktioniert für mich gut. Das Hin und Her der Personalpronomen wurde schnell als Absicht deutlich, da dann auch die Erleuchtung: Ach ja, Regenwurm = Zwitter, klar.

Da der Text unter der Kategorie "Politisches/ Sozial-/Gesellschaftskritik" eingestellt ist, habe ich nun eine Art Fabel erwartet (obwohl du diese Kategorie, wahrscheinlich aus gutem Grund, nicht gewählt hast).

Für mich ist die Geschichte, allein vom heraufbeschworenen Bild her, dann auch in dem Moment zusammengebrochen, wo sie den Bereich der Fabel urplötzlich verlässt. Das rosarote Schlangenkleid ist sozusagen noch sehr schön fabel-konform, aber: Soll ich mir wirklich einen Regenwurm vorstellen, der in High Heels steigt? Das kannst du echt nicht von mir verlangen.

Für mich stellt sich dadurch, im Nachhinein, der ganze Sinn der Regenwurm-Analogie in Frage. Ich finde, dieses Prosastück würde deutlich gewinnen, wenn du entweder von Anfang an über einen menschlichen Hermaproditen schreibst - oder aber in der Erzählrealität des Gartens bleibst: Unter dem Lorbeer warten schon die geilen ... was auch immer für Kleingetier.

Wie bei vielem, was in "Szenen" stattfindet, kann ich nicht beurteilen, ob das Liebesleben eines Zwitters tatsächlich so klischeehaft ist, wie ich es hier dargestellt finde. Vielleicht ist das auch die Realität. Vielleicht weißt du mehr darüber als ich. Wenn's so ist, passt auch das Ende dazu, wenn es mir persönlich auch etwas zu dick aufgetragen erscheint.

Abgesehen davon finde ich das stilsicher geschrieben. Der "Scheißhaufen" sticht etwas hervor, nichts gegen drastische Ausdrücke, aber er scheint mir im Kontext zu umgangssprachlich ('Kothaufen' gefiele besser). Auch das kann selbstverständlich beabsichtigt sein.


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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Tjana
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Alter: 59
Beiträge: 1924
Wohnort: Inne Peerle


BeitragVerfasst am: 12.08.2017 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Fürchtemich , (und herzlich willkommen!)

Cool, wenn ein Einstandstext gleich zu Diskussionen anregt, wenn es nicht nur um Sprachliches geht.
Nach ca. dem dritten Wechsel des Personalpronomens war mir die Bedeutung (= Zwitterdasein) klar. Ab da war er aber für mich (ganz subjektiv) etwas zu häufig, mit jedem Satz. Kam zu mir ein wenig wie Holzhammermethode rüber,  -> "für die, die es immer noch nicht gemerkt haben sollten …"
Sprachlich hat es mir davon abgesehen gut gefallen. Du hast ein Gefühl für Sprache, für Bilder. Das mag ich.
Gespannt war ich auf die weitere „Verarbeitung“ des Themas, und -  etwas enttäuscht.
Der Wechsel in die reale Welt kam sehr abrupt und bot inhaltlich auch wenig  Neues. Friedrichlinie ist doch bereits in der tiefen Schlucht des Allein-  und Unverstanden Seins. Deshalb bin ich über diese „Erkenntnis“ seines menschlichen Selbst gestolpert:
Zitat:
Morgen erst wird er wissen, wie allein er ist.


Dennoch habe ich es gerne gelesen und bin ebenso gerne gespannt auf mehr von dir
LGT


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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Fürchtemich vor Mirselber
Sonntagsschreiber

Alter: 53
Beiträge: 16
Wohnort: Europa


BeitragVerfasst am: 12.08.2017 18:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Hallo Fürchtemich Cool

der Anfang funktioniert für mich gut. Das Hin und Her der Personalpronomen wurde schnell als Absicht deutlich, da dann auch die Erleuchtung: Ach ja, Regenwurm = Zwitter, klar.


...wobei ich diese Absicht etwas plump finde.

Zitat:
Da der Text unter der Kategorie "Politisches/ Sozial-/Gesellschaftskritik" eingestellt ist, habe ich nun eine Art Fabel erwartet (obwohl du diese Kategorie, wahrscheinlich aus gutem Grund, nicht gewählt hast).


Ja, eine durchgehende Fabel wollte ich nicht erzählen, da mich das menschliche Schicksal dieser Leute zum damaligen Zeitpunkt, als ich den Text zum ersten Mal aufsetzte, sehr interessiert hatte und ich von diesem Leben direkt erzählen wollte.

Zitat:
Für mich ist die Geschichte, allein vom heraufbeschworenen Bild her, dann auch in dem Moment zusammengebrochen, wo sie den Bereich der Fabel urplötzlich verlässt. Das rosarote Schlangenkleid ist sozusagen noch sehr schön fabel-konform, aber: Soll ich mir wirklich einen Regenwurm vorstellen, der in High Heels steigt? Das kannst du echt nicht von mir verlangen
.

Dieser Bruch ist also nicht hilfreich, um darzustellen, dass es sich jetzt plötzlich um ein menschliches Wesen handelt. Das ist also auch missglückt.

Zitat:
Für mich stellt sich dadurch, im Nachhinein, der ganze Sinn der Regenwurm-Analogie in Frage. Ich finde, dieses Prosastück würde deutlich gewinnen, wenn du entweder von Anfang an über einen menschlichen Hermaproditen schreibst - oder aber in der Erzählrealität des Gartens bleibst: Unter dem Lorbeer warten schon die geilen ... was auch immer für Kleingetier.


Die Regenwurmgeschichte war nur als Einstieg gedacht, aber du hast recht, ich hätte mich entscheiden müssen.
 
Zitat:
Wie bei vielem, was in "Szenen" stattfindet, kann ich nicht beurteilen, ob das Liebesleben eines Zwitters tatsächlich so klischeehaft ist, wie ich es hier dargestellt finde. Vielleicht ist das auch die Realität. Vielleicht weißt du mehr darüber als ich. Wenn's so ist, passt auch das Ende dazu, wenn es mir persönlich auch etwas zu dick aufgetragen erscheint.


Inzwischen ist das Thema und alle damit verbundenen Schicksale so in die öffentliche Debatte gelangt, dass die Geschichte zwar hier im Westen klischeehaft, aber in anderen Teilen dieser Welt noch Realität ist. Viele müssen sich noch prostituieren.


Zitat:
Abgesehen davon finde ich das stilsicher geschrieben. Der "Scheißhaufen" sticht etwas hervor, nichts gegen drastische Ausdrücke, aber er scheint mir im Kontext zu umgangssprachlich ('Kothaufen' gefiele besser). Auch das kann selbstverständlich beabsichtigt sein.


Ich würde mich so fühlen, müsste ich so ein Leben führen.

Da das Thema derart komplex geworden ist, will ich mich nicht überfordern und nicht nochmal alles neu aufsetzen.

 Aber deine Gedanken dazu nehme ich mit. Sie waren mir eine Hilfe. Danke.


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Fürchtemich vor Mirselber
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Alter: 53
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BeitragVerfasst am: 12.08.2017 18:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
"Tjana"Hey Fürchtemich , (und herzlich willkommen!)

Cool, wenn ein Einstandstext gleich zu Diskussionen anregt, wenn es nicht nur um Sprachliches geht.

Danke.

Zitat:
Nach ca. dem dritten Wechsel des Personalpronomens war mir die Bedeutung (= Zwitterdasein) klar. Ab da war er aber für mich (ganz subjektiv) etwas zu häufig, mit jedem Satz. Kam zu mir ein wenig wie Holzhammermethode rüber,  -> "für die, die es immer noch nicht gemerkt haben sollten …"


Ja, nicht besonders einfallsreich von mir, darzustellen, wie jemand wohl ist, wenn er so gewachsen ist. Aber es soll eine Betrachtung sein. Wie, was ist er, sie jetzt eigentlich...

Zitat:
Sprachlich hat es mir davon abgesehen gut gefallen. Du hast ein Gefühl für Sprache, für Bilder. Das mag ich.


 oh schön, danke.

Zitat:
Gespannt war ich auf die weitere „Verarbeitung“ des Themas, und -  etwas enttäuscht.
Der Wechsel in die reale Welt kam sehr abrupt und bot inhaltlich auch wenig  Neues. Friedrichlinie ist doch bereits in der tiefen Schlucht des Allein-  und Unverstanden Seins. Deshalb bin ich über diese „Erkenntnis“ seines menschlichen Selbst gestolpert:
Zitat:
Morgen erst wird er wissen, wie allein er ist.


Ahja, eine weitere Sichtweise, die mir nicht aufgefallen ist. Es hätte vielleicht eine Steigerung gebraucht. Ich hab mich zu sehr auf den Schluss konzentriert.

Zitat:
Dennoch habe ich es gerne gelesen und bin ebenso gerne gespannt auf mehr von dir
LGT


Danke für deine Gedanken.  Liebe Grüße, Fürchtemich


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BeitragVerfasst am: 24.08.2019 16:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hoi zemma!

Nach längerer Pause möchte ich hier kurz nachfragen, wie ihr wohl den Bruch zwischen Regenwurm und Hermaphrodite finden würdet, wenn ich einen Absatz mache und dazwischen schreibe :

"Metamorphose"


als eine Art Regieanweisung.

Würde die dazu beitragen, dass der Text stimmiger wird?
Danke für eure Mühe


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