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Schnitzels Mir-Fällt-Partout-Kein-Titel-Ein-Projekt


 

 
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Rennschnitzel
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Wohnort: Württemberg


Sir Winterblast
BeitragVerfasst am: 12.04.2008 20:52    Titel: Schnitzels Mir-Fällt-Partout-Kein-Titel-Ein-Projekt eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich bin eingerostet. Zu lange hab ich einfach nicht geschrieben. In den letzten Tagen hab ich entdeckt, dass meine Schreibblockade nie existiert hat. Sobald ich einfach angefangen hab, in Word zu tippen, lief's wie geschmiert. Jetzt brauch ich wieder Übung. Und die will ich keinem Verlag zukommen lassen, also geht sie hier ans DSFo. Kritik erwünscht. smile




Die Dominanz des Menschen über die Natur endete abrupt im Jahr 2015.
Manche Überlebende sagen, sie hätten es kommen sehen.
Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Bodenschätzen und der Verfall der ethnischen Werte wären schuld an dem Desaster, mit dem sie jeden Tag kämpfen mussten.
Schuld war jedoch ein neuer Stamm Coronaviren, die vermutlich in Tutuila entstanden, einer Insel östlich von Australien. Wissenschaftler hätten sie zweifelsohne faszinierend gefunden, wären noch einige am Leben gewesen, um sie zu erforschen.

Die Gefahr, die von mutierten Coronaviren ausgeht, wurde schon durch SARS eindrucksvoll bewiesen. Dass eine völlig andere und auf den ersten Blick nichtssagende Mutation ein viel schrecklicheres Ergebnis haben konnte, lag an wenigen, aber entscheidenden Faktoren.

Testosteron ist wohl das bekannteste aller Hormone. Es fördert, Aggressivität, Muskelaufbau sowie den Sexualtrieb. Die Auswirkungen eines zu hohen Testosteronspiegels sind fatal und führen auf kurze oder lange Sicht immer zum Tod. Es ist nicht von der Natur vorgesehen, dass Menschen künstliches Testosteron missbrauchen, um zum Beispiel schneller Muskeln aufzubauen. Und da setzt das Coronavirus an.
Es tut nichts anderes, als die Produktion von Testosteron zu erhöhen und die von „sozialen“ Hormonen, beispielsweise Oxytocin, zurückzuschrauben.
Das Ergebnis: Gelbe Haut, blutunterlaufene Augen, schnelle Atmung und kein gesunder Menschenverstand mehr.
Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch der Symptome, schwankt zwischen wenigen Stunden und zwei Tagen. Eine Heilung ist nicht möglich, die Krankheit verläuft tödlich. Die Reaktion des Militärs war ein Rundbrief, der durch E-Mail, Post und Rundfunk an alle Militärstationen verschickt wurde:

Lagebericht - Dr. Martin Willner
Betreff: Super GAU
Datum: 23.05.2015

Die Coronaviren verbreiten sich rasend schnell, sowohl über die Luft, als auch über Körperflüssigkeiten. Die Viren sind empfindlich gegen Lösungsmittel, zum Beispiel Benzin, Spiritus, Aceton. Sagen Sie Ihren Soldaten, sie sollen immer mindestens 100 Milliliter pro Mann bei sich haben. Leider würde es Jahre dauern, einen Impfstoff zu entwickeln. Wir verstehen das Virus einfach nicht.
Die komplette Evakuierung der Bevölkerung ist unmöglich. Beschränken Sie sich auf wichtige Personen. Wenn auch nur einer in einem Evakuierungszug infiziert ist, wird es der ganze Zug in nicht mal einer Stunde auch sein.
Sagen Sie den Soldaten, sie sollen die evakuierten Häuser beim Rückzug anzünden. Die nicht evakuierten auch.
Die Krankheit ist inzwischen auch in Großbritannien, den USA und weiten Teilen Afrikas sowie Asiens ausgebrochen. Bis jetzt unbetroffen sind Japan, Irland sowie Neuseeland. Zur Sicherheit befolgen Sie das Protokoll und bringen die Evakuierten nach Helgoland. Dort warten Sie eine eventuelle Infektion ab. Sollte jemand eindeutige Symptome aufweisen, dann töten Sie ihn durch Genickbruch. Die Verflüssigung von Blut und Gehirnmasse bei einem Kopfschuss würde zu neuerlicher Ausbreitung führen. Denken Sie daran, die Leiche zu verbrennen.
Ich werde in zwei Wochen ein neuerliches Rundschreiben verteilen. Ich bin in Irland, Dublin. Dorthin bringen Sie die Evakuierten nach 4 Tagen Helgoland. Ich wünsche Ihnen alles Gute.


Das zweite Rundschreiben erreichte nie die Öffentlichkeit.
Nur drei Tage nach der Verteilung der Nachricht brach die Krankheit sich auch in Irland Bahn und verschlang Dublin in einem halben Tag.
Die Zivilbevölkerung in Deutschland brach in Panik aus, als Soldaten ihre Häuser anzündeten. Blutige Revolten gegen den Befehl der verbrannten Erde wurden geführt, viele schon unter dem Einfluss der Testosteronvergiftung. Was blieb, waren schwelende Ruinen, zerfetzte Uniformen und Menschen, die keine Menschen mehr waren.

***


Markus Reit war ein mutiger Mann.
Obwohl klein, schmächtig und bebrillt hatte er die animalische Ausstrahlung, die man für Führungspositionen einfach brauchte. Sein Leben lang hatte er andere für sich arbeiten lassen; diese Taktik biss bei den geifernden, brüllenden Freaks vor seiner Haustüre auf Granit.
Sie warfen Pflastersteine in seine Fenster, kreischten, wenn er schlafen wollte und erst gestern hatten sie einen ihrer schwächeren Mitglieder zu einem Rammbock umfunktioniert. Das widerliche Krachen gegen den Vorder- und Hintereingang würde ihn wohl noch Wochen verfolgen.



_________________
You can be watching TV and see Coca-Cola, and you know that the President drinks Coke, Liz Taylor drinks Coke, and just think, you can drink Coke, too. A Coke is a Coke and no amount of money can get you a better Coke than the one the bum on the corner is drinking. All the Cokes are the same and all the Cokes are good. Liz Taylor knows it, the President knows it, the bum knows it, and you know it.
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Gast







BeitragVerfasst am: 13.04.2008 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

Klasse, Schnitzel! Also wenn das nicht verlagstauglich ist, weiß ich nicht ... Solche apokalyptischen Szenarien sind doch gerade in (siehe Andreas Eschbach), damit kannst Du bestimmt Kohle machen. Wink

Es ist gut geschrieben und wirklich fesselnd. Vielleicht solltest Du als Titel einfach "2015" wählen, das klingt in dem Zusammenhang richtig bedrohlich.

Ich warte mit Spannung auf die Fortsetzung!

Liebe Grüße
Angela
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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 13.04.2008 17:32    Titel: Re: Schnitzels Mir-Fällt-Partout-Kein-Titel-Ein-Projekt Antworten mit Zitat

Hallo, Schnitzel!
Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Bodenschätzen und der Verfall der ethnischen Werte wären schuld an dem Desaster, mit dem sie jeden Tag kämpfen mussten.

Sie mussten jeden Tag gegen das Desaster kämpfen, nicht mit ihm.

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Wissenschaftler hätten sie zweifelsohne faszinierend gefunden, wären noch einige am Leben gewesen, um sie zu erforschen.

Oh, ein Déjà-vu. Warte … warte … gleich hab ich´s … da!

"Das Ereignis, das als der Puls bekannt werden sollte, begann am Nachmittag des 1. Oktober um 15:03 Uhr Eastern Standard Time. Die Bezeichnung war natürlich unzutreffend, aber binnen zehn Stunden nach dem Ereignis waren die meisten Wissenschaftler, die darauf hätten hinweisen können, entweder tot oder irrsinnig.“ (Puls, Stephen King)

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Die Reaktion des Militärs war ein Rundbrief, der durch E-Mail, Post und Rundfunk an alle Militärstationen verschickt wurde:

Besser: per! Denn: Durch Post verbreitet klingt doof; durch E-Mail (also Singular!) übrigens auch.

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Sollte jemand eindeutige Symptome aufweisen, dann töten Sie ihn durch Genickbruch.

Warum nicht auf andere Art, die kein Blutvergießen erfordert (Ersticken, Spritzen, Vergasung, etc.)?

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Die Verflüssigung von Blut und Gehirnmasse bei einem Kopfschuss würde zu neuerlicher Ausbreitung führen.

Verflüssigung = flüssig werden. Was du meinst, ist, denke ich, das Vergießen von Blut und Gehirnmasse, oder?

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Nur drei Tage nach der Verteilung der Nachricht brach die Krankheit sich auch in Irland Bahn und verschlang Dublin in einem halben Tag.

Besser: binnen eines halben Tages.
 
Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Die Zivilbevölkerung in Deutschland brach in Panik aus, als Soldaten ihre Häuser anzündeten.

Der zeitliche Sprung, den du hier vollziehst, gefällt mir nicht. Er wirkt wie ein Abstecher zurück in die Vergangenheit, wo die Geschehnisse gerade so schön chronologisch dahinflossen. Denn Deutschland ist ja schon längst infiziert, als sich die Seuche in Irland verbreitet. Diese Stelle hätte etwas weiter vorne in dem Kapitel besser gepasst. Allerdings willst du sie, wie ich vermute, als Übergang zu dem Kapitel nehmen, in dem Markus Reit vorgestellt wird. Ein solcher Übergang ist aber nicht nötig.

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Markus Reit war ein mutiger Mann.
Obwohl klein, schmächtig und bebrillt hatte er die animalische Ausstrahlung, die man für Führungspositionen einfach brauchte.

Für eine Führungsposition braucht man keine animalische Ausstrahlung, sondern vielmehr eine autoritäre, kompetente, meinst du nicht? Animalisch klingt so … selbstverherrlichend und proletisch-pornografisch.

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Sie warfen Pflastersteine in seine Fenster, kreischten, wenn er schlafen wollte und erst gestern hatten sie einen ihrer schwächeren Mitglieder zu einem Rammbock umfunktioniert.

eines



Fazit: Story = Interessant! Allerdings finde ich, dass die Einzelheiten des Virus, wie du sie hier beschreibst, in der Wortwahl besser in einen Dialog passen, der sich im Laufe der Geschichte ergibt. Ich würde ein solches Szenario anders anpacken und den Verlauf und die Verbreitung des Virus rigoroser und detailreicher über einzelne Stationen beschreiben. Notstände in den Krankenhäusern, Unruhe unter der Bevölkerung, Massensterben, Leichen auf den Straßen, Massenpanik, ... Beispiele von Land zu Land; ein Charakter pro Land, anhand dessen sich die globale Ausbreitung nachvollziehen lässt, aber auch das Elend, welches das Virus anrichtet und hinterlässt. Da du aber ohnehin bald "The Stand" von Stephen King liest, verzichte ich an dieser Stelle darauf, dir meine Vorstellung zu erklären.

Beste Grüße,

Martin


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Das Leben geht weiter – das tut es immer.
(James Herbert)

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die eines Experten sein, der versichert, das sei technisch unmöglich.
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Rennschnitzel
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Sir Winterblast
BeitragVerfasst am: 13.04.2008 19:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für die Blumen, Angela. 2015 klingt wirklich gut.

MosesBob... Genau wegen sowas liebe ich es, Texte im DSFo zu veröffentlichen.

Zitat:
Sie mussten jeden Tag gegen das Desaster kämpfen, nicht mit ihm.


Ack.

Zitat:
Oh, ein Déjà-vu. Warte … warte … gleich hab ich´s … da!


Shocked

Und ich fand den Satz so klasse ... Crying or Very sad
Das muss umgeändert werden. So sieht's aus wie ein King-Plagiat. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.

Zitat:
Besser: per! Denn: Durch Post verbreitet klingt doof; durch E-Mail (also Singular!) übrigens auch.


Nochmal ein Ack. smile

Zitat:
Verflüssigung = flüssig werden. Was du meinst, ist, denke ich, das Vergießen von Blut und Gehirnmasse, oder?


Mir ist kein besserer Begriff eingefallen - aber jetzt gerade. Zerstäubung. Wird geändert.

Zitat:
Besser: binnen eines halben Tages.


Stimmt.

Zitat:
Der zeitliche Sprung, den du hier vollziehst, gefällt mir nicht. Er wirkt wie ein Abstecher zurück in die Vergangenheit, wo die Geschehnisse gerade so schön chronologisch dahinflossen. Denn Deutschland ist ja schon längst infiziert, als sich die Seuche in Irland verbreitet. Diese Stelle hätte etwas weiter vorne in dem Kapitel besser gepasst. Allerdings willst du sie, wie ich vermute, als Übergang zu dem Kapitel nehmen, in dem Markus Reit vorgestellt wird. Ein solcher Übergang ist aber nicht nötig.


Dafür muss ich mir noch was überlegen.

Zitat:
Für eine Führungsposition braucht man keine animalische Ausstrahlung, sondern vielmehr eine autoritäre, kompetente, meinst du nicht? Animalisch klingt so … selbstverherrlichend und proletisch-pornografisch.


Autoritäre kann getrost als animalische Ausstrahlung betrachtet werden. In meinem Verständnis ist das so verknüpft. Klar, wenn ich jetzt schon in zigtausend Pornofilmen was von animalischem Dingsbums aufgeschnappt hätte, säh das wohl etwas anders aus.


Zitat:
Fazit: Story = Interessant! Allerdings finde ich, dass die Einzelheiten des Virus, wie du sie hier beschreibst, in der Wortwahl besser in einen Dialog passen, der sich im Laufe der Geschichte ergibt. Ich würde ein solches Szenario anders anpacken und den Verlauf und die Verbreitung des Virus rigoroser und detailreicher über einzelne Stationen beschreiben. Notstände in den Krankenhäusern, Unruhe unter der Bevölkerung, Massensterben, Leichen auf den Straßen, Massenpanik, ... Beispiele von Land zu Land; ein Charakter pro Land, anhand dessen sich die globale Ausbreitung nachvollziehen lässt, aber auch das Elend, welches das Virus anrichtet und hinterlässt.


Danke für das positive Feedback, aber nochmal: Ich schreibe das, um wieder gut schreiben zu können. Ich glaub, das, was du vorschlägst, kriegst du auch gebacken. Und das wäre sicher eine Perle der Literatur. Aber das ist mir ehrlich zu hoch. Ich glaub, ich würde die Story kaputtmachen, wenn ich mich durch einen komplizierten Aufbau selbst einengen würde.


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 13.04.2008 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Und ich fand den Satz so klasse ...  
Das muss umgeändert werden. So sieht's aus wie ein King-Plagiat. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.

Quatsch, der Satz muss nicht geändert werden. Ich habe mich auch nur an ihn erinnert, weil ich die Passage aus Kings „Puls“ in unserem Board „Schönes Bleibt“ gepostet habe. Ich will nicht daran denken, in wievielen anderen Büchern solche Sätze oder ähnliche vorkommen.

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Autoritäre kann getrost als animalische Ausstrahlung betrachtet werden. In meinem Verständnis ist das so verknüpft. Klar, wenn ich jetzt schon in zigtausend Pornofilmen was von animalischem Dingsbums aufgeschnappt hätte, säh das wohl etwas anders aus.

Natürlich kannst du es beim „Animalischen“ belassen. Du musst dir aber bewusst sein, dass es eine (un?)freiwillige Komik birgt.

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Danke für das positive Feedback, aber nochmal: Ich schreibe das, um wieder gut schreiben zu können. Ich glaub, das, was du vorschlägst, kriegst du auch gebacken. Und das wäre sicher eine Perle der Literatur. Aber das ist mir ehrlich zu hoch. Ich glaub, ich würde die Story kaputtmachen, wenn ich mich durch einen komplizierten Aufbau selbst einengen würde.

Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben! Aber niemand muss mit dem Kopf durch die Wand.


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Rennschnitzel
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Sir Winterblast
BeitragVerfasst am: 13.04.2008 19:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Natürlich kannst du es beim „Animalischen“ belassen. Du musst dir aber bewusst sein, dass es eine (un?)freiwillige Komik birgt.


Dir ist sicher nicht entgangen, dass die Geschichte komische Elemente in sich verteilt hat.

Ach ja, genau. Die Frage hab ich noch nicht beantwortet:

Zitat:
Warum nicht auf andere Art, die kein Blutvergießen erfordert (Ersticken, Spritzen, Vergasung, etc.)?


Ersticken ist zu unhuman. Spritzen, Vergasung etc. sind kostenintensiv und benötigen in Kriegszeiten ohnehin rare Mittel.


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BeitragVerfasst am: 13.04.2008 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Rennschnitzel hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Natürlich kannst du es beim „Animalischen“ belassen. Du musst dir aber bewusst sein, dass es eine (un?)freiwillige Komik birgt.


Dir ist sicher nicht entgangen, dass die Geschichte komische Elemente in sich verteilt hat.

Wo?  Shocked


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Rennschnitzel
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Sir Winterblast
BeitragVerfasst am: 13.04.2008 20:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Sein Leben lang hatte er andere für sich arbeiten lassen; diese Taktik biss bei den geifernden, brüllenden Freaks vor seiner Haustüre auf Granit.
Sie warfen Pflastersteine in seine Fenster, kreischten, wenn er schlafen wollte und erst gestern hatten sie einen ihrer schwächeren Mitglieder zu einem Rammbock umfunktioniert.


Zum Beispiel da. Das ist mein Sinn für Humor. smile


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MosesBob
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BeitragVerfasst am: 13.04.2008 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist doch alltägliches Zeitgeschehen! Geh mal wieder vor die Haustür! lol

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