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Wächterchroniken: Zweiklang


 

 
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vinni
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Beiträge: 7



BeitragVerfasst am: 08.06.2022 17:51    Titel: Wächterchroniken: Zweiklang eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi
Ich lade hier mal meinen Prolog von meinem angefangenen Buch hoch. Es handelt sich um einen (High)Fantasy Roman. Bin gespannt auf eure Rückmeldungen wink. (Und Sorry für die Formatierung die spielt beim hochladen immer verrückt)

Prolog

Blut. Tod. Bersten von Knochen. Das Ächzen der Sterbenden und das Geschrei der Verwundeten. Ryah blendete all dies aus und ließ mit einer Handbewegung zwei Stecher des Feindes zu Asche zerfallen, dann rannte sie weiter zu Amon, der ganz in der Nähe einen Brecher ausweidete. Er tauchte unter einem Schlag der Bestie hinweg, rollte sich ab und rammte seinen Anderdhalbhänder durch den Hals in das Gehirn des Gegners.             
Ryah hastete zu ihm und streckte ihm ihre Hand hin: „Irre ich mich oder bist du langsam geworden? Früher hättest du schon zwei von denen erledigt“, sagte sie mit einem müden Grinsen.                                                                                                                                 
Amon zog sich an der dargebotenen Hand hoch und gab ihr eine Kopfnuss. „Erst besiegen wir diesen Bastard Blar und dann kannst du gerne weitersticheln.“                                Dann rannten sie weiter gen Küste wo der Feind seine Kommandoposten aufgestellt hatte.

Blar, der Herrscher über die Grauen Inseln, grinste in sich hinein. Sein Plan war aufgegangen, die mickrigen Wächter dieses Kontinents kamen angerannt und dachten sie könnten ihn, den großen Blar, bezwingen. Sicher, es wäre ihnen möglich, aber der dunkle Herrscher hatte vorgesorgt und ließ die beiden in seine perfekte Falle laufen. Es hatte ihn Tage gekostet aber nun war alles bereit. Blar lachte düster vor sich hin und richtete seine aus schwarzen Eisen geschmiedete Rüstung. Dann hörte er Kampfeslärm vor seinem Zelt. Ja das würde lustig werden!

Ryah und Amon standen auf einer Düne und sahen hinab zum Strand auf das „Zelt“ des Feindes. „Was hat der den da drinn, ne zweite verdammte Armee?“, fragte Amon und starrte auf das mindestens einhundert schritt lange Gebilde aus Tuch.                                  
 Ryah schenkte ihm nur ein Zwinkern und rutschte die Düne herunter auf die Leibgarde Blars zu. „Ach, man muss sie einfach lieben.“ Hörte sie ihn noch murmeln, dann lief Amon hinter ihr her.                                                                                                          
 Ryah nahm ihre beiden Kurzschwerter vom Rücken und drückte die Füße vor ihr in den Sand, durch den Schwung wurde sie in die Luft geschleudert, vollführte eine Drehung die Schwerter senkrecht von sich gestreckt und köpfte somit zwei der überrumpelten Bestien, die nicht mal grunzen konnten, bevor sie tot umfielen. Ryah rollte sich geschickt ab und rannte nach links, da sie durch das Band zu Amon spürte, dass er die rechte Seite übernehmen würde. Sie sprintete weiter und ließ die Magie in ihren Adern aufwallen, während sie ein Monster nach dem anderen zerstückelte.                                                     
Amon wartete bereits am Ende des Zeltes und grinste sie an. „Wer ist hier jetzt langsam?“                                                                                                                                   Aber Ryah merkte dass er nur etwas zu überspielen versuchte, „Was ist“ zischte sie. „Was hast du gesehen?“                                                                                                  Amon Runzelte die Stirn und sah ihr tief in die Augen. Besorgnis stand in ihnen. „Ich bin mir nicht sicher, aber es ist nichts Gutes. Kannst du es nicht spüren?“                                  
Ryah zuckte nur mit den Schultern. „Ich spüre Magie, aber dass Blar ein Magier ist wussten wir ja schon.“                                                                                                         Mit diesen Worten schritt sie durch den Zelteingang. Im Inneren erwartete sie ein langer Teppich, der an beiden Seiten von Feuerschalen beleuchtet wurde. Am Ende stand ein massiver Thron aus schwarzem Granit. Und dort saß der dunkle Blar.                          
Amon nickte ihr zu und rief die Magie in seinen Adern und verwob sie mit Ryahs. Ihre Augen begannen golden zu leuchten. Ihre Rüstungen und Waffen wurden von einem hellen Schein überzogen. Dann sprachen sie, in einer Stimme die uralt und mächtig klang. „Blar, dachtest du wirklich, du würdest damit durchkommen? Ereon einfach so einnehmen zu können? Deine Armee verliert Schritt für Schritt an Boden und du verkriechst dich hier wie ein feiger Hund!“                                                                                                                         Blar lachte und sagte in einer ebenso mächtig klingenden Stimme: „Ich frage euch, Wächter von Ereon: Warum Kämpft ihr in diesem Krieg? Die Aufgabe der Wächter ist es, den Kontinent vor der Vernichtung zu retten und nicht vor einem Herrscherwechsel.“                                                                    
Bei diesen Worten stand er auf und breitete seine Arme aus. „Schließt euch mir an und wir könnten gemeinsam die Welt regieren.“                                                                                   Ryah und Amon zogen synchron ihre Waffen und gingen in Kampfstellung. Funken reiner Macht umspielten sie wie einen Schwarm Glühwürmchen.                                           „Nein? Na gut, ihr habt es so gewollt“, schrie der dunkle Herrscher und ließ seine Falle zuschnappen.                                                                                                                         Auf dem Teppich glühte plötzlich ein Zeichen auf, dann ein weiteres direkt daneben, bis der ganze Boden in einem zornigen Blutrot leuchtete.                                                                    Blar lachte und schleuderte zwei Dolche, die er in seiner Rüstung versteckt hatte auf die beiden taumelnden Wächter.
Amon reagierte noch bevor es geschah: Er ließ seine Waffen fallen und warf sich vor Ryah. Sie hörte wie sich etwas durch das Eisen einer Rüstung bohrte, dann spürte sie, wie warmes Blut über Ihre Hände lief. Amon sackte schwer in ihre Arme.                  
Panik machte sich in ihr breit. Ihre Macht, sie war… weg einfach verschwunden. Sie konnte nicht einmal das magische Band zu Amon spüren. Amon! Nein! Sie richtete Ihren Blick auf das Gesicht ihres Geliebten. Nein! Nein! Nein! Das durfte nicht wahr sein! Seine Augen waren von Schmerz überschattet, das Gesicht aschfahl und doch hauchte er unter schmerzen „Ich liebe dich, Ry.“                                                          
Dann malte er mit seinem Blut ein Zeichen auf Ihre Stirn und brüllte die verbotenen, alten Worte in den Himmel. Worte, die die Zeichen auf dem Boden zerstörten und die Macht der Wächter zurückbrachte.                                                                                                                 
 Ryah schluchzte als der Leib in ihren Armen ein letztes mal zuckte. Sie bemerkte nicht, wie Blar vor ihr vor Wut brüllte, sie hatte nur Augen für das Gesicht ihres Geliebten. Ihres toten Geliebten.                                                                                                               
 Plötzlich durchströmte Ryah eine Woge der Macht, spülte die Emotionen aus ihrem Kopf, der wie Nebel ihre Gedanken umhüllt hatte. Ihre Augen klärten sich. Macht. Zu viel Macht für einen Körper. Die Macht, die geteilt werden sollte, in einem Körper vereint. Schmerzen durchzuckten Ryah und es fühlte sich an, als ob sie von innen verbrennen würde. Es durchdrang sie mit der Gewalt der Berge und der Schärfe eines Schwertes. Zu viel. Zu viel Macht Für einen Körper.

Blar starrte entsetzt auf die beiden Wächter. Der Mann lag tot auf dem Boden, durchbohrt von seinem Dolch. Die Frau allerdings, wurde von einem Feld reiner Macht umgeben, dass sie nach und nach wie ein unnachgiebiges Feuer verschlang. Blar setzte sich auf seinen Thorn und schloss die Augen, wenn die Wächterin es schaffen sollte diese Macht in sich aufzunehmen, würde er all seine Kraft brauchen um sie zu besiegen.

Ryah schrie Ihren Schmerz heraus. Das Feuer verschlang sie immer weiter, raubte sich ihre Essenz, ihre Persönlichkeit.Wut durchzuckte sie und schirmte sie vor dem Feuer in ihrem Inneren ab. Zitternd und noch immer schreiend richtet sie den Blick nach vorne auf den schwarzen Thron. Dort saß der Mörder Amons. Ihr Schrei wechselte von Schmerz, über Wut, zu einem Kampfgebrüll, das selbst den Lärm auf dem nahen Schlachtfeld übertönte.                                                                                                                 Ryah kämpfte sich auf die Knie, stellte ein Bein auf und drückte sich stück für stück hoch. Nein, sie würde niemand mehr verletzen. Niemand. Sie schob ihre Wut wie einen Schild vor sich her und richtete sich schließlich auf. Sie sog die Macht um sich herum in sich hinein, vermischte sie mit ihrer eigenen, festigte sie in ihrem Innersten.                               
 Ihre Augen leuchteten nicht mehr golden sondern strahlend blau. Die Hülle aus Macht, die sie eben noch verbrannt hatte, sickerte in ihre Rüstung, beulte jeden Kratzer vergangener Schlachten aus. Fuhr in ihre Haare, flocht sie zu einem Kriegszopf ihres Volkes.                                                                                                                                       So schwebte sie einen Schritt über der Erde, die unkontrollierbare Macht in ihrem Inneren bäumte sich auf, wollte sich losreißen und sich auf den dunklen Herrscher stürzen, doch sie zwang sie wieder zurück. Kontrollierte sie. Ryah schritt auf den dunklen Thron zu, sie fühlte nur noch Kraft und Zorn.                                                               Als sie zehn Schritte von Blar entfernt war öffnete dieser seine Augen. Sie waren ebenso dunkel und hart wie sein Granitthron auf dem er saß. Er lächelte sie an. „Sieh an du hast überlebt. Nur wird dir dass nichts bringen, ihr müsst zu zweit sein um mich zu besiegen!“                
Ryah lächelte zurück. „Aber ich kann dich bannen“, dann ließ sie die Macht in ihrem Inneren frei und stürzte sich auf Blar.

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Calvin Hobbs
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BeitragVerfasst am: 08.06.2022 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz kurz nur: Wenn es hier nicht um FF geht, dann solltest Du den Buchtitel nochmals überdenken, da es die "Wächter-Chroniken" bereits gibt ... wink

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vinni
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 16
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BeitragVerfasst am: 08.06.2022 18:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Calvin Hobbs hat Folgendes geschrieben:
Ganz kurz nur: Wenn es hier nicht um FF geht, dann solltest Du den Buchtitel nochmals überdenken, da es die "Wächter-Chroniken" bereits gibt ... wink


Hi
Ja, dass ist mir bekannt aber bis jetzt ist mir noch nichts besseres eingefallen
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 08.06.2022 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo vinni!

Ich hatte ja versprochen, mir deinen Einstand näher anzusehen, und möchte dir dies auch nicht schuldig bleiben.

Bitte beachte auch, dass ich möglicherweise voreingenommen bin, denn Fantasy ist eigentlich nicht mein Metier.

Zunächst: Wie hast du das mit den Formatierungsfehlern "hinbekommen"? Du schriebst von "Hochladen", was in diesem Sinne eigentlich unnötig ist. Bislang hatte ich keine Probleme, wenn ich per Copy&Paste aus meiner Textverarbeitung hier hinein kopierte. Dass man jedenfalls gründlich probelesen sollte bevor man endgültig auf "Absenden" klickt, sollte sich von selbst verstehen.

Jetzt zu deinem Text an sich.

Zunächst fällt mir auf, dass du sehr viele unelegante Wortwiederholungen hast. Allein der Name Ryah fällt in dem kurzen Abschnitt 18-mal. Ich verstehe auch nicht recht, was da eigentlich passiert, wer jetzt weshalb gegen wen kämpft. Für mich ist es ein Konglomerat aus Action-Szenen mit Schilderungen, wie Monster ausgeweidet werden und einigen Dialogen, die in ihrer Ruhe so gar nicht in die Szenerie passen.

Ich "warne" dich gleich jetzt vor (was du bitte nicht böse verstehen darfst), dass bei den meisten Kolleg:innen hier im Forum die Alarmglocken schrillen, wenn das Wort "Prolog" fällt. Denn gerade bei Nachwuchsautoren ist es ein verbreitetes Phänomen, dass man zuerst erklären will, wie die Welt aussieht, wie es zu ihr gekommen ist, wer da was weshalb macht oder auch nicht.

Das ist nicht die richtige Lösung! Schriftsteller sagen dazu "Infodump".

Es gilt beim Einsteigen in eine Geschichte im ersten Kapitel immer die Prämisse: So spät wie möglich, aber so früh wie nötig. Guck dir ein beliebiges gutes (!) Buch an. Du wirst sehen, dass man in den ersten drei Sätzen bereits voll im Geschehen drin ist. Bei einem Krimi zum Beispiel wirst du lesen, wie der Mord geschieht oder wie der Ermittler am Tatort ankommt, je nach Perspektive. Und nicht etwa wie der Mörder am Morgen davor beim Frühstück saß.

Ich kann dir – neben der Hilfe durch dieses Forum – nur empfehlen, dich ein wenig ins Handwerk des Schreibens einzulernen. Dazu findest du im DSFo die "DSFopedia", ansonsten schau dich mal im Autorenhaus Verlag um, die haben gute Ratgeber, von denen ich viel lernen konnte.

Ansonsten bleibt mir zu sagen: Bleib am Ball. Ich denke, du bist hier bei den Schriftstellern gut aufgehoben. Außerdem macht Schreiben Freude. Was will man mehr?

Liebe Grüße
Kojote


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Kojote
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Beiträge: 1295
Wohnort: Wurde erfragt


BeitragVerfasst am: 08.06.2022 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

vinni hat Folgendes geschrieben:
Calvin Hobbs hat Folgendes geschrieben:
Ganz kurz nur: Wenn es hier nicht um FF geht, dann solltest Du den Buchtitel nochmals überdenken, da es die "Wächter-Chroniken" bereits gibt ... wink


Hi
Ja, dass ist mir bekannt aber bis jetzt ist mir noch nichts besseres eingefallen


Autsch! Shocked

Bitte, vinni, wenn dir schon bewusst ist, dass du einen Titel benutzt, den es bereits gibt, dann steig um Himmels Willen auf was Anderes um!


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vinni
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BeitragVerfasst am: 08.06.2022 18:21    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke erstmal für die Schnelle Rückmeldung!
Die Wortwiederholungen sind immer mein Problem wink. Und auch danke für die Tipps.
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Calvin Hobbs
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BeitragVerfasst am: 08.06.2022 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

vinni hat Folgendes geschrieben:

Die Wortwiederholungen sind immer mein Problem wink.


Das kann man durch Lesen, lesen, lesen und die Vergrößerung seines Wortschatzes beeinflussen wink


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Calvin Hobbs
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Beiträge: 460
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BeitragVerfasst am: 09.06.2022 15:38    Titel: Re: Wächterchroniken: Zweiklang Antworten mit Zitat

Hallo smile
vinni hat Folgendes geschrieben:

Prolog

Blut. Tod. Bersten von Knochen. Das Ächzen der Sterbenden und das Geschrei der Verwundeten. Ryah blendete all dies aus und ließ mit einer Handbewegung zwei Stecher des Feindes zu Asche zerfallen, dann rannte sie weiter zu Amon, der ganz in der Nähe einen Brecher ausweidete. Er tauchte unter einem Schlag der Bestie hinweg, rollte sich ab und rammte seinen Anderdhalbhänder durch den Hals in das Gehirn des Gegners. Unter "Ausweiden" verstehe ich, dass Öffnen einen toten Tieres o.ä. Deshalb könnte der Begriff hier falsch benutzt sein.
Ryah hastete zu ihm und streckte ihm ihre Hand hin Punkt
„Irre ich mich oder bist du langsam geworden? Früher hättest du schon zwei von denen erledigt“, sagte sie mit einem müden Grinsen.                                                                                                                                 
Amon zog sich an der dargebotenen Hand hoch und gab ihr eine Kopfnuss. „Erst besiegen wir diesen Bastard Blar und dann kannst du gerne weitersticheln.“ Dann rannten sie weiter gen Küste Komma wo der Feind seine Kommandoposten aufgestellt hatte.

Blar, der Herrscher über die Grauen Inseln, grinste in sich hinein. Sein Plan war aufgegangen, die mickrigen Wächter dieses Kontinents kamen angerannt und dachten Komma sie könnten ihn, den großen Blar, bezwingen. Sicher, es wäre ihnen möglich, aber der dunkle Herrscher hatte vorgesorgt und ließ die beiden in seine perfekte Falle laufen. Es hatte ihn Tage gekostet Komma aber nun war alles bereit. Blar Er lachte düster vor sich hin und richtete seine Komma aus schwarzen Eisen geschmiedete Rüstung. Dann hörte er Kampfeslärm vor seinem Zelt. Ja Komma das würde lustig werden!

Ryah und Amon standen auf einer Düne und sahen hinab zum Strand auf das „Zelt“ des Feindes.
„Was hat der den da drinn Fragezeichen Ne zweite verdammte Armee?“, fragte Amon und starrte auf das mindestens einhundert Schritt lange Gebilde aus Tuch.                                  
Ryah schenkte ihm nur ein Zwinkern und rutschte die Düne herunter auf die Leibgarde Blars zu.
„Ach, man muss sie einfach lieben“ Komma hörte sie ihn noch murmeln, dann lief folgte Amon hinter ihr her                                                                                                         
Ryah nahm ihre beiden Kurzschwerter vom Rücken und drückte die Füße vor ihr sich in den Sand Punkt Durch den Schwung wurde sie in die Luft geschleudert, vollführte eine Drehung Komma die Schwerter senkrecht von sich gestreckt und köpfte somit zwei der überrumpelten Bestien, die nicht mal grunzen konnten, bevor sie tot umfielen.
Ryah rollte sich geschickt ab und rannte nach links, da sie durch das Band zu Amon spürte, dass er die rechte Seite übernehmen würde. Sie sprintete weiter und ließ die Magie in ihren Adern aufwallen, während sie ein Monster nach dem anderen zerstückelte.                                                     
Amon wartete bereits am Ende des Zeltes und grinste sie an. „Wer ist hier jetzt langsam?“                                                                                                                                   Aber Ryah merkte Komma dass er nur etwas zu überspielen versuchte Punkt
„Was ist“ Komma zischte sie. „Was hast du gesehen?“                                                                                                  Amon runzelte die Stirn und sah ihr tief in die Augen. Besorgnis stand in ihnen. „Ich bin mir nicht sicher, aber es ist nichts Gutes. Kannst du es nicht spüren?“                                  
Ryah Sie zuckte nur mit den Schultern. „Ich spüre Magie, aber dass Blar ein Magier ist Komma wussten wir ja schon.“                                                                                                         Mit diesen Worten schritt sie durch den Zelteingang. Im Inneren erwartete sie ein langer Teppich, der an beiden Seiten von Feuerschalen beleuchtet wurde. Am Ende stand ein massiver Thron aus schwarzem Granit. Und dort saß der dunkle Blar.                          
Amon nickte ihr zu und Komma rief die Magie in seinen Adern und verwob sie mit Ryahs. Ihre Augen begannen golden zu leuchten. Ihre Rüstungen und Waffen wurden von einem hellen Schein überzogen. Dann sprachen sie, in einer Stimme die uralt und mächtig klang.
„Blar, dachtest du wirklich, du würdest damit durchkommen? Ereon einfach so einnehmen zu können? Deine Armee verliert Schritt für Schritt an Boden und du verkriechst dich hier wie ein feiger Hund!“                                                                                                                         Blar lachte und sagte in einer ebenso mächtig klingenden Stimme: „Ich frage euch, Wächter von Ereon Punkt Warum Kämpft ihr in diesem Krieg? Die Aufgabe der Wächter ist es, den Kontinent vor der Vernichtung zu retten und nicht vor einem Herrscherwechsel.“                                                                    
Bei diesen Worten stand er auf und breitete seine Arme aus. „Schließt euch mir an und wir könnten gemeinsam die Welt regieren.“                                                                                   Ryah und Amon zogen synchron gleichzeitig ihre Waffen und gingen in Kampfstellung. Funken reiner Macht umspielten sie wie einen Schwarm Glühwürmchen.                                           
„Nein? Na gut, ihr habt es so gewollt“, schrie der dunkle Herrscher und ließ seine Falle zuschnappen.                                                                                                                         Auf dem Teppich glühte plötzlich ein Zeichen auf, dann ein weiteres direkt daneben, bis der ganze Boden in einem zornigen Blutrot leuchtete.                                                                    Blar lachte und schleuderte zwei Dolche, die er in seiner Rüstung versteckt hatte auf die beiden taumelnden Wächter.
Amon reagierte noch Komma bevor es geschah: Er ließ seine Waffen fallen und warf sich vor Ryah. Sie hörte Komma wie sich etwas durch das Eisen seiner Rüstung bohrte, dann spürte sie, wie warmes Blut über Ihre Hände lief. Amon sackte schwer in ihre Arme.                  
Panik machte sich in ihr breit. Ihre Macht, sie war Leerzeichen… weg Komma einfach verschwunden. Sie konnte nicht einmal das magische Band zu Amon spüren. Amon! Nein! Sie richtete Ihren Blick auf das Gesicht ihres Geliebten. Nein! Nein! Nein! Das durfte nicht wahr sein! Seine Augen waren von Schmerz überschattet, das Gesicht aschfahl und doch hauchte er unter schmerzen „Ich liebe dich, Ry.“                                                          
Dann malte er mit seinem Blut ein Zeichen auf Ihre Stirn und brüllte die verbotenen, alten Worte in den Himmel. Worte, die die Zeichen auf dem Boden zerstörten und die Macht der Wächter zurückbrachte.                                                                                                                 
Ryah schluchzte Komma als der Leib in ihren Armen ein letztes Mal zuckte. Sie bemerkte hörte nicht, wie Blar vor ihr vor Wut brüllte, sie hatte nur Augen für das Gesicht ihres Geliebten. Ihres toten Geliebten.                                                                                                               
Plötzlich durchströmte Ryah eine Woge der Macht, spülte die Emotionen aus ihrem Kopf, der wie Nebel ihre Gedanken umhüllt hatte. Ihre Augen klärten sich. Macht. Zu viel Macht für einen Körper. Die Macht, die geteilt werden sollte, in einem Körper vereint. Schmerzen durchzuckten Ryah und es fühlte sich an, als ob sie von innen verbrennen würde. Es durchdrang sie mit der Gewalt der Berge und der Schärfe eines Schwertes. Zu viel. Zu viel Macht Für einen Körper.

Blar starrte entsetzt auf die beiden Wächter. Der Mann lag tot auf dem Boden, durchbohrt von seinem Dolch. Die Frau allerdings, wurde von einem Feld reiner Macht umgeben, dass sie nach und nach wie ein unnachgiebiges Feuer verschlang. Blar setzte sich auf seinen Thorn und schloss die Augen, wenn die Wächterin es schaffen sollte Komma diese Macht in sich aufzunehmen, würde er all seine Kraft brauchen Komma um sie zu besiegen.

Ryah schrie ihren Schmerz heraus. Das Feuer verschlang sie immer weiter, raubte sich ihre Essenz, ihre Persönlichkeit. Wut durchzuckte sie die Essenz oder die Persönlichkeit? und schirmte sie vor dem Feuer in ihrem Inneren ab. Zitternd und noch immer schreiend Komma richtet sie den Blick nach vorne auf den schwarzen Thron. Dort saß der Mörder Amons. Ihr Schrei wechselte von Schmerz, über Wut, zu einem Kampfgebrüll, das selbst den Lärm auf dem nahen Schlachtfeld übertönte.                                                                                                                 Ryah kämpfte sich auf die Knie, stellte ein Bein auf und drückte sich Stück für Stück hoch. Nein, sie würde niemand mehr verletzen. Niemand. Nein, niemand würde sie mehr verletzen? Sie schob ihre Wut wie einen Schild vor sich her und richtete sich schließlich auf. Sie sog die Macht um sich herum in sich hinein, vermischte sie mit ihrer eigenen, festigte sie in ihrem Innersten.                               
Ihre Augen leuchteten nicht mehr golden Komma sondern strahlend blau. Die Hülle aus Macht, die sie eben noch verbrannt hatte, sickerte in ihre Rüstung, beulte jeden Kratzer vergangener Schlachten aus. Fuhr in ihre Haare, flocht sie zu einem Kriegszopf ihres Volkes.                                                                                                                                       So schwebte sie einen Schritt über der Erde, die unkontrollierbare Macht in ihrem Inneren bäumte sich auf, wollte sich losreißen und sich auf den dunklen Herrscher stürzen, doch sie zwang sie wieder zurück. Kontrollierte sie.
Ryah schritt auf den dunklen Thron zu, sie fühlte nur noch Kraft und Zorn. Als sie zehn Schritte von Blar entfernt war Komma öffnete dieser seine Augen. Sie waren ebenso dunkel und hart Komma wie sein Granitthron Komma auf dem er saß. Er lächelte sie an.
„Sieh an Komma du hast überlebt. Nur wird dir dass nichts bringen, ihr müsst zu zweit sein Komma  um mich zu besiegen!“                
Ryah lächelte zurück. „Aber ich kann dich bannen“Punkt Dann ließ sie die Macht in ihrem Inneren frei und stürzte sich auf Blar.


Grundsätzlich kannst Du mit der Sprache umgehen. Du weißt, was und wie Du erzählen willst. Mittendrin etwas viel Pathos und so richtig kann ich mir Ryah und Amon nicht vorstellen, aber okay. Auf jeden Fall etwas, worauf Du im Laufe der Zeit aufbauen kannst und wirst.
Unbedingt solltest Du Dich mit den Kommaregeln vertraut machen.
Alles kann, nichts muss.
MfG

PS.: Irgendwas stimmt nicht mit der Formatierung des Originaltextes, denn in der Korrektur wird es mir als Block angezeigt.


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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 09.06.2022 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wortwiederholungen sind kein Problem. Das ist Deutsch für Erstklässler.
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Araragi
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BeitragVerfasst am: 16.06.2022 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vinni,

da hast du dir auf jeden Fall eine schöne High-Fantasy Geschichte einfallen lassen smile

Aber mal ehrlich, ein dunkler Lord in einer schwarzen Rüstung, der die Welt erobern möchte? Das erinnert mich doch ein bisschen an etwas, das ich schon Mal irgendwo gelesen habe Wink

Was ich aber wirklich cool finde, ist die Idee, dass Ryah und Amon durch ein Band geknüpft sind und auf diese Weise ihre Macht freisetzen. Auch, dass er nach seinem Ableben, die gesamte Macht an Ryah überträgt, mit der sie erst zu kämpfen hat. Schade finde ich jedoch, dass Amon bereits schon so früh nach nur wenigen Zeilen stirbt ohne, dass man überhaupt weiß wer er denn eigentlich ist und in welchem Verhältnis er zu Ryah steht.

Insgesamt liest sich der Text weniger wie ein Prolog, sondern eher wie ein Spannungshöhepunkt, der irgendwo mitten in der Geschichte auftauchen könnte. Ich fand es gut, dass du dir eine actionreiche Szene überlegt hast. Allerdings erfahren wir relativ spät warum die beiden ausgerechnet dieses Zelt angreifen müssen. Hat Blar der Nation von Ryah und Amon den Krieg erklärt? Wenn ja, warum? Oder hat er ohne jegliche Vorwarnung Dörfer und Kleinstädte attackiert? Hat man versucht mit ihm zu verhandeln? Für solche Fragen muss man keinen ewig langen Text schreiben. Eins, zwei Sätze genügen in der Regel um dem Leser klar zu machen worum es geht.


Ansonsten wäre es interessant zu erfahren warum die feindlichen Monster in Brecher und Stecher eingegliedert sind. Sind die Brecher klobig und schwer und die Stecher leichtfüßig und flink? Und was hat es auf sich mit der magischen Kraft, die Ryah durchgehend auflädt? Man kann solche Dinge natürlich auch Stück für Stück später erklären, aber dann würde ich solche Informationen für den Anfang eher weglassen. Sie sind nicht unbedingt nötig und man kommt ohne sie als Leser besser zurecht, finde ich.


Dennoch großen Lob von Fantasy Enthusiast an Fantasy Enthusiast.



Grüße


Araragi


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vinni
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BeitragVerfasst am: 18.06.2022 14:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey Araragi
Erstmal schön, dass dir meine Idee gefällt (Und ja es hat gewisse parallelen zu anderen Stories wink).
 Amon ist einentlich nicht allzu wichtig für die Geschichte und ich habe extra nicht viel zu ihm erzählt, da ich es irgendwie ein bisschen unnötig (falls man das in diesem Zusammenhang so sagen darf), weil er ja kurz danach stirbt.

Eigentlich war es so gewollt den Leser so wenig Infos zu geben, aber du hast einen guten Punkt: Denn WARUM sie kämpfen kann ich noch einbauen wink

Und ja die Monster sind so wie du sie beschrieben hast. Genauere Erklärungen zu den Monstern kommen dann noch in den nächsten Kapiteln.

Also dann, ich hoffe ich konnte deine Fragen klären.

Vinni
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Araragi
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BeitragVerfasst am: 19.06.2022 00:06    Titel: Antworten mit Zitat

vinni hat Folgendes geschrieben:

 Amon ist einentlich nicht allzu wichtig für die Geschichte und ich habe extra nicht viel zu ihm erzählt, da ich es irgendwie ein bisschen unnötig (falls man das in diesem Zusammenhang so sagen darf), weil er ja kurz danach stirbt.


Schätze ich das richtig ein, dass Ryah die Protagonistin deines Romans ist? Wenn die Antwort ja ist und man bedenkt wie sehr sie um Amon getrauert hat, dann kann man davon ausgehen, dass er ihr sehr viel bedeutet haben muss.

Normalerweise müssen Menschen so einen heftigen Schicksalsschlag erst einmal verarbeiten. So etwas kostet sehr viel Zeit und auch Kraft. Deswegen kann ich die Aussage so nicht unterstreichen, Amon sei eigentlich nicht allzu wichtig. Sein Tod ist ein lebensprägendes einschneidendes Ereignis in Ryahs Leben. Und Ryah ist die Figur, die wir noch sehr lange Zeit begleiten werden.


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vinni
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BeitragVerfasst am: 19.06.2022 12:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schätze ich das richtig ein, dass Ryah die Protagonistin deines Romans ist?

Also das kann ich schon mal mit nein beantworten. In nächster zeit kann ich hier ja mein erstes Kapitel hochladen wenn ihr wollt
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Nils S
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BeitragVerfasst am: 22.06.2022 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo vinni!

Erstmal: Was ein Spektakel! So ein Prolog verspricht eine Geschichte voller Action und Fantastik und macht neugierig auf mehr. Beim Lesen durchzuckten mich Bilder der Kämpfer und auch Ryahs Innenleben wurde für mich verständlich beschrieben.

Für mich liegen die größten Schwächen in den Details. Worüber ich zunächst stolperte, war die Beschreibung der Gegner. Erst als Stecher und Brecher eingeführt, waren es für mich Menschen, die wohl eigentümlich nach ihren Rollen auf dem Schlachtfeld benannt wurden. Dann beschriebst du die Gegner als grunzende Bestien, worunter ich mir erstmal nicht viel vorstellen konnte.
Der dunkle Herrscher auf dunklem Thron hat für mich noch nicht gewirkt. Am meisten erfährt man über den Perspektivwechsel, aber dann wirkt er wie ein Mann der Theatralik. Einer, der eine Überfahrt macht, um am Strand ein großes Zelt und seinen Thron aufzubauen und sich die Hände reibt in Antizipation seines genialen Plans. Deshalb wirkte für mich sein erster Absatz fast wie eine Karikatur des klassischen Oberbösewichts.
Gerne hätte ich auch eine kleine Kostprobe der Wächtermagie gehabt. Die Aura das Licht, das Innere verzehren hat mir zugesetzt, doch die Wirkung blieb verborgen. Sie verweben ihre Magie, aber das führt irgendwie erstmal zu nichts.
Was mich da wirklich gestört hat ist, dass Amon durch das Werfen eines einfach Dolches stirbt. Und dies passiert scheinbar ohne magisches Zutun von Blar. Zwar taumeln die Wächter, weil sie durch seine Magie beeinträchtigt werden, aber das hält Amon nicht davon ab, auszuweichen und sich vor seine Partnerin zu schmeißen, die wohl einfach den Augenblick verschlafen hat. Außerdem wird er trotz Rüstung von dem Dolch getötet.
Hier müsste man für meinen Geschmack noch etwas erklären, warum diese erstmal so banale Falle am Ende zum Tod eines der Wächter führt.

Am Ende feuerst du wieder aus allen Rohren mit tollen Bildern. Ihr Kampf mit den Mächten und ihre Gefühle haben tatsächlich Gänsehaut bei mir ausgelöst. Da hattest du mich auch wieder, weil sie dort durch verschiedenste Stadien geht. Den Schmerz des Verlusts und den Schmerz dieser unglaublich starken Macht als Bürde erlebt.
Und der Zeitpunkt, als die Vorhänge zugehen, ist natürlich grandios gewählt, um mich auf die nächste Seite zu zwingen.

Du lebst hier natürlich "Start with the Action" und hast meiner Meinung nach auch eine gute Szene als Prolog gewählt. Ich hoffe, du kannst mit meinen Anmerkungen was anfangen.

Grüße,
Nils
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vinni
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BeitragVerfasst am: 10.07.2022 19:35    Titel: Kapitel 1 pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kapitel 1,
Lea saß schweißüberströmt unter der Großen Buche, Im königlichen Schlossgarten. Ihr gegenüber lag schwer atmend Ihr Bruder Gorm, er hatte seinen langen braunen Haare zu einem Zopf zusammengebunden und zwinkerte ihr nun mit seinen Grünen Augen zu. „Na bereit für eine weitere Runde?“ Fragte er. Lea stand auf und lockerte ihre Schultern. „Aber sicher doch Gormilein.“ Antwortete sie mit honigsüßer Stimme. Ihr bruder stand zornig auf. „Gormilein ernsthaft? Jetzt bist du fällig lealilein.“ Lea kicherte. „Du hörst dich an als ob du betrunken wärst.“ Stichelte sie weiter.  Die vorbeilaufenden Bediensteten und anderen Parkbesucher schenkten ihnen einen argwöhnischen Seitenblick als sie die beiden Streithähne bemerkten. Nicht nur weil es sonst im Schlosspark des Königspalastes Weron still war, sondern auch weil sie dort In voller Rüstung und schwer bewaffnet den schönen königlichen Rasen zerstörten. Besonders der alte Gärtner Dewi der hier schon seit dem letzten Krieg, vor dreißig Jahren, die Gärten Hütete blickte sie finster an.
„Nanana werden wir etwa schon wieder Wütend?“ Fragte Lea. Die Antwort Gorms kam hart und plötzlich: Blitzschnell zog er sein Schwert fiel auf ein Knie herab und Schlug nach den Beinen seiner Schwester. Doch diese lachte nur sprang nach hinten und landete geschmeidig in der Hocke. Mit einer fließenden Handbewegung ließ sie zwei lange Dolche die an Ihren Ärmeln befestigt waren aus ihrer Halterung Schnappen. Gorm grinste frech: „Wann siehst du es endlich ein Ich lasse mich nicht Reizen.“ Mit diesen Worten sprang er vor und deckte Lea Mit einer schnellen Schlagabfolge ein, die diese ebenso schnell parierte. Nach einem missglückten Kopfschlag zog sich Lea schwer atmend einige Schritte zurück. Gorm Witterte einen schnellen Sieg und stürmte voran um seine Schwester zu Rammen. Nach der halben Strecke sah er dass böse Grinsen seiner Gegnerin und erkannte seinen Fehler. Lea Pakte seinen Schwertarm stellte sich frontal vor ihn streckte ihr Bein zur seite und warf ihn zu Boden dann ließ sie sich vom Schwung des Wurfes mitziehen und landete auf dem breiten Brustkorb Ihres Bruders. Gorm stöhnte unter dem Gewicht der gepanzerten Kriegerin und versuchte sich herauszuwinden diese Bemühungen wurden von einem Dolch an seiner Kehle gestoppt. „Na schön du hast gewonnen!“ Grummelte Gorm beleidigt. „Kannst du jetzt bitte von mir runter gehen du bist verdammt schwer.“ „Oooh ist der kleine Gormilein jetzt beleidigt“ Meinte Lea mit weinerlicher Stimme. Die Bissige Antwort Ihres Bruders blieb ihr erspart denn In diesem Moment Räusperte sich eine Person hinter Ihnen laut. „Wie ich sehe General Bryn sind Ihre Kinder wie sie sagten stets Diszipliniert und Gehorsam.“ Lea und Gorm fuhren herum und standen dem Herrscher Ereons König Banur dem Tapferen und dem Königlichen Rat gegenüber. An der Seite des Königs stand in eine blutrote Plattenrüstung gehüllt und mit einem Riesigem Zweihänder auf dem Rücken General Bryn Graubart, Ihr Vater.  Die Augen der beiden Mächtigsten Männer des Reiches blickten streng und ein wenig enttäuscht auf die Beiden jungen Erwachsenen hinab. „Ich würde sagen Ihr helft dem Gärtner die Nächsten zwei Wochen den Park wieder herzurichten.“ Sprach ihr Vater mit Befehlsgewohnter Stimme. Lea Rekte den Hals und setzte zu einer Erwiederung an Aber sowohl der Blick ihres Vaters als auch die Anwesenheit des Königs ließ sie Stocken. „Ja Vater.“ Quetschte sie durch zusammengebissene Zähne heraus. Dann Verbeugten sich die Geschwister vor dem Rat und Dem König und machten dass sie davon kamen, Bevor Ihrem Vater noch etwas Schlimmeres einfiel.  
Als die Beiden Verschwunden Waren Grinste der König seinen General und alten Freund an und sagte: „Sie haben sich wirklich gut gehalten. Wir beide hätten damals Den halben Park niedergemacht und nicht nur eine Wiese.“  Bryn wurde Bleich und Raunte: „Lass sie dass niemals wissen die Beiden Würden dass als Herausforderung sehen.“ Laut lachend setzten die Beiden Ihren Weg Zum Besprechungsraum fort.
Lea Stieß die Harke so fest in den Boden dass die Erde aufspritzte und Ihrem Bruder Ins Gesicht traf. „Na Wer wird jetzt Wütend“ fragte Gorm in unschuldigem Ton aber sie konnte das Lachen in seiner Stimme hören. „Hm Ich hasse diese verdammte Gartenarbeit!“ Jetzt lachte Gorm „Du bist eine fiese eiskalte Nervensäge von einer Schwester und dann jammerst du wegen ein bisschen Gartenarbeit rum?“ Lea Seufzte und rieb sich Dreck aus dem Gesicht: „Du hast ja Recht aber du weißt ja in Drei Wochen Fangen Die Sucherprüfungen an, Und bis dahin muss ich noch trainieren und nicht in diesem verdammten Garten Hocken.“ Wieder Rammte sie die Harke in den Boden, es knirschte und als Lea Das Gartengerät wieder aus Der Erde zog waren die Zacken abgebrochen. Wütend schleuderte sie die Harke ins nächste Gebüsch und zischte ihrem Bruder zu: „Ich geh mir eine neue holen, aber wenn du jemandem sagst dass ich das war dann kannst du dich von deinen Eiern verabschieden.“ Gorm Riss die Augen auf und Hielt die Hände in die Luft. „Von mir erfährt keiner was!“ „Das will ich Hoffen“ Rief Sie noch über die Schulter dann lief sie los Richtung Geräteschuppen am anderen Ende des Parks, sie hatte die Vermutung dies sei die Rache des Gärtners sie an den entlegensten Winkel des Parks zu schicken. Die Sonne Blitzte zwischen den Bäumen hindurch und schien ihr mitten ins Gesicht. Lea Steigerte ihr Tempo nochmals und dachte an die  bevorstehenden Sucherprüfungen. Sucherin. Das war schon immer Ihr Traum gewesen seit ihre Mutter Lydia, ihr die Geschichten der tapferen Wächter erzählt hatte. Laut ihrer Mutter starb der Wächter Amon in der Finalen Schlacht gegen den Dunklen Herrscher Blar von den Grauen Inseln. Seine Geliebte Ryah Wolfsheart konnte die Macht Amons in sich aufnehmen und Blar Bannen. Doch der Tod ihres Freundes hatte sie verändert, hatte sie härter und gefühlsloser gemacht.  Die Heldin der Raza Festungen wie sie heute genannt wurde zog sich in den Osten des Kontinents zurück, doch bevor sie ging wies sie den damaligen König Fion an, sie zu holen, wenn der dunkle Herrscher Blar aus seinem Bann erwachen würde. Das Problem war keiner wusste wohin sie verschwunden war. Seitdem war es Traddition in Ereon jedes Jahr Wettkämpfe abzuhalten und die Gewinner dieser Wettkämpfe wurden dann die neuen Sucher. Die Sucher streiften durch den Kontinent immer auf der Suche nach der verschollenen Wächterin um sie im Ernstfall jederzeit warnen zu können. Leas Mutter Lydia war auch eine Sucherin gewesen, doch eines Tages kam sie und ihr Begleiter schwer verletzt durch die Tore der Stadt geritten, es waren sofort die besten Ärzte und Heiler anwesend, doch selbst sie scheiterten an den Verletzungen. Die letzten Worte ihrer sterbenden Mutter an sie waren genauso verstörend wie rätselhaft gewesen: „ Fürchte dich nicht, wenn der Wolf seine Zähne zeigt, du kannst ihn kontrollieren, du kannst die Bestie besänftigen, die geschaffen wurde um alle zu vernichten, du bist der letzte Hoffnungsschimmer für Ereon, Lea, setze deine Macht weise ein. “Bis jetzt hatte sie keine Ahnung welche Macht ihre Mutter meinte aber sie würde es herausfinden.
König Banur betrat mit seinen Getreuen den Besprechungsraum, in der Mitte des großen runden Raumes  stand ein großer hölzerner Tisch in dem die Karte von Ereon in das Holz eingearbeitet war. Der Tisch war außerdem magisch man konnte ihm einen Ort nennen und dann veränderte sich die Karte sodass der gewünschte Bereich in allen Einzelheiten dargestellt wurde. Die Steinernen Wänd des Saals zierten alte gemälde von Generälen und noch ältere Abzeichen und Flaggen längst gewonnener oder verlorener Kämpfe. Die Anwesenden stellten sich um den Tisch, Der schon mehr Kriege miterlebt hatte als alle Versammelten gemeinsam.  Der König sah ernst in die Runde dann sprach er: „ Meine Freunde es brechen schwere Zeiten heran Meine Späher berichten mir das um die Grauen Inseln herum Monster gesichtet wurden“ Im Raum wurde es still es war als würden selbst die Blätter im Garten draußen Luftholen. Dann fingen alle an durcheinander zu Reden: „Unmöglich die Inseln liegen schon seit Jahren still“ Rief schließlich der Ratsvorsitzende energisch „Dass müssen bestimmt nur große Fische gewesen sein, denn der Dunkle hatte immer nur Landtruppen.“ Zustimmendes Gemurmel. „Genau“ Rief ein anderer. „Der Bann muss doch noch halten sonst hätte der Feind uns schon längst angegriffen.“ Bryn Graubart schlug sich mit seiner gepanzerten Faust auf die Brustplatte sofort wurde es still und der General hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit: „Liebe Kameraden“ sprach er ernst „Seit euch gewiss dass wir dies auch zunächst annahmen also schickten wir unsere Elite Flotte um der Sache auf den Grund zu gehen und wir fanden dass hier…“ Graubart schlug nochmals auf seine Brustplatte und sofort kam ein Trupp soldaten in den Raum marschiert, an ihren Uniformen prankten die Eliteabzeichen Ereons  und wies sie somit als beste Krieger des Reiches aus. Sie trugen einen großen Leinensack mit sich der nach vergorenen Fisch stank. Ein Ratsmitglied eilte sofort zum Fenster um es aufzureißen. Banur meinte ein leises aufkeuchen unter dem Fenster zu hören dachte sich aber nichts dabei. „Öffnen Soldat“ Befahl er. Die Soldaten salutierten dann nahm einer sein Messer und schnitt den Sack der Länge nach auf und schlug den Leinenstoff zurück: Die Ratsmitglieder traten hektisch ein paar schritte zurück und keuchten entsetzt auf.
Lea War so in Gedanken dass sie gar nicht bemerkt hatte dass sie schon am alten klapprigen Gärtnersschuppen angekommen war. Sie hoffte nur dass der alte Gärtner Dewi nicht grad da drinnen war auf noch eine Standpauke diesen Tag hatte sie echt keine Lust. Lea schlich leise biss an die moosbewachsene Wand des Schuppens und spähte durch ein kleines in die Wand eingelassenes Fenster. Sie seufzte erleichtert auf als sie niemanden entdecken konnte. Also stieß sie die Tür mit dem Fuß auf und betrat den muffigen Raum. Allerlei Werkzeug in jedem erdenklichem Alter und Zustand stapelten sich hier über Pflanzensamen Dünger und einem Haufen ungewaschener Gärtnersklamotten. Sie schnappte sich die erstbeste Harke die sie finden konnte und wollte gerade wieder ins freie schlüpfen als ihr Blick in einem alten Bodentiefen Spiegel hängen blieb. Sie grinste, trat näher und besah sich von allen Seiten: Ihre kurzen blonden Haare waren nach rechts gekämmt und gaben einen guten Blick auf ihre links kurz rasierte Kopfseite. Ihr Gesicht war hübsch mit vollen Lippen und einer kleinen Stupsnase Ihre Augen strahlten klar und hell wie ein Türkis blauer See ohne Grund. Sie hatte die Haarfarbe und die Augen von Ihrer Mutter geerbt. Gorm dagegen kam ganz nach ihrem Vater: Groß braune Haare, grüne Augen und Eindeutig die Muskelpakete. Dafür hatte er Mutters Weisheit Zumindest meistens wenn er wollte. Und Sie den Hunger Ihres Vaters, wenn das Schloss jemals belagert werden würde hatte ihr Vater oft zum Scherz gesagt wären sie die ersten Verbannten gewesen weil die Stadt schlicht nicht so viel zu Essen habe. Doch die Esserei sah man ihr nicht an sie war schlank, mit runden Hüften und mittelgroßen Brüsten. Sie Fand die genau perfekt. Groß genug um eine Geheimwaffe gegen Männer zu sein aber klein genug damit sie Im Kampf nicht störten. Lea Zwinkerte sich selbst im Spiegel nochmal zu dann machte sie sich auf den Rückweg zu ihrem Bruder. Als sie am alten Besprechungsraum vorbei kam vernahm Sie Stimmen. Lea biss sich auf die Lippe und Überlegte dann zuckte sie die Schultern, warf die Harke hinter sich und begann an der rauen Festungsmauer emporzuklettern bis unterhalb eines kleinen Fensters durch dass die Gedämpften Stimmen der Ratsmitglieder zu ihr herausdrangen. Lea hielt den Atem an um etwas zu Verstehen und ihr stockte der Atem als sie erkannte dass dort der König und der Krisenstab des Reiches über Die grauen Inseln, dem Herrschaftsgebiet von Blar redeten. Plötzlich wurde das Fenster über Ihr schwungvoll geöffnet ihr entfuhr ein keuchen und schnell hielt sie die Luft an um zu hören ob sie jemand bemerkt hatte, doch zum Glück ging das Ratsmitglied das das Fenster geöffnet hatte wieder. Lea seufzte erleichtert auf und verzog sogleich das Gesicht, als ihr der Fischgestank in die Nase Stieg. Sie zwang sich durch den Mund zu Atmen und konzentrierte sich wieder auf die Versammlung
General Bryn seufzte: „ Wir haben unseren Feind unterschätzt. Wir dachten Ryah Stonehearts Bann würde Blar ebenso daran hindern Truppen auszuheben wie er verhindert dass er von den Grauen Inseln entkommen kann. Aber dieses Wesen“ er deutete mit Abneigung auf den Sack „Übertrifft selbst unsere schlimmsten Befürchtungen.“ Zustimmendes Gemurmel. Auf einen Wink des Generals pakten zwei Soldaten den Inhalt des Sackes und hielten Ihn in die Luft. Ein dritter Soldat, in einer blauen Offiziersuniform, trat vor und verbeugte sich vor den Versammelten dann begann er mit tiefer Stimme zu sprechen: „Eure Majestät, Verehrter Rat: Mein Name ist Finn Balsur der Captain der Königlichen Flotte. Was sie hier sehen ist die neuste Wassereinheit unseres Feindes.“ Dabei deutete er auf den abgetrennten Kopf einer gigantischen Seeschlange, den die zwei Soldaten immer noch mit unbewegtem Gesichtsausdruck in die Höhe hielten. „Diese Biester sind bis zu dreißig Schritt lang und zwei Schritt breit, Ihre Zähne enthalten ein lähmendes Gift, Ihre Schuppen sind extrem Widerstandsfähig gegen Harpunen und sonstige Geschosse. Doch das Gefährlichste an den Schlangen sind ihre Schwänze, diese sind mit einer knochenartigen Schicht umhüllt womit sie sehr effektiv zustechen und schlagen können. Auf diese Weise haben wir viele gute Männer verloren.“ „Danke für die ausführliche Erklärung Captain.“ Meinte König Banur. Ein Ratsmitglied räusperte sich und trat vor. „Mit wie vielen von den Biestern können wir denn rechnen, Captain?“ „Die genaue Zahl ist noch ungewiss aber wir gehen von drei duzend aus aber wir haben noch keine Informationen wie schnell sie sich vermehren, Wertes Ratsmitglied.“ Antwortete Finn. Ein unterdrückter Fluch ein lautes plumpsen und sich hastig entfernende Schritte unterbrachen die Besprechung. Sofort stürzten zwei der Elitesoldaten aus dem Raum um den etwaigen Spion ausfindig zu machen. Der General und der König sahen sich an und seufzten gleichzeitig. Sie wussten natürlich wer sich da unter dem Fenster versteckt hatte. „Na dann wird ich mich mal um meine Rebellische Tochter kümmern.“ Meinte Bryn und schritt aus dem Saal. Der König nickte Ihm zu und wandte sich dann wieder an die Ratsmitglieder: „Also dann meine Freunde für Heute ist die Versammlung beendet Morgen werden wir uns dann um die Taktiken gegen die Seeschlangen Beraten.“ Mit einem Wink entließ er die Anwesenden und beobachtete wie sie einer nach dem anderen durch die Tür verschwanden. Als der letzte gegangen war entrann ein schwerer Seufzer seiner Kehle, er schritt zum Fenster und blickte in den strahlend blauen Himmel. Ja es Würde Krieg geben und dafür war Ereon noch nicht bereit.

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Miné
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BeitragVerfasst am: 11.07.2022 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, ich habe mich leider sehr schwergetan, mir manche Dinge vorstellen zu können. Wie zum Beispiel:

Zitat:
Ryah und Amon sahen hinab zum Strand auf das „Zelt“ des Feindes.


Bei dem Wort Strand denke ich zum Beispiel automatisch, an Sommer, Sand, Palmen und traumhaft schönes Wetter. Da wäre es vielleicht ganz gut gewesen, da bezüglich des Settings etwas genauer zu sein.
Unter dem Zelt des Feindes konnte ich mir auch nicht wirklich etwas vorstellen. Auch hier wäre es schön, irgendetwas Genaueres zu erfahren.

                    
Zitat:
Ryah schenkte ihm nur ein Zwinkern und rutschte die Düne herunter auf die Leibgarde Blars zu. „Ach, man muss sie einfach lieben.“ Hörte sie ihn noch murmeln, dann lief Amon hinter ihr her.      

Hier erwähnst du die Leibgarde Blars. Wer oder was ist Blar wäre schon ganz hilfreich und wie genau sieht die Leibgarde aus? 10 Soldaten oder 100?

Die Personen habe ich mir auch nicht wirklich vorstellen können. Ich glaube, du willst zu viel zu schnell erzählen. Vielleicht solltest du dir mit manchen Szenen mehr Zeit nehmen und genau überlegen, was wichtig ist und was eher nicht.
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Miné
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BeitragVerfasst am: 11.07.2022 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Habe gerade erst deinen neuen Post gesehen... Du solltest ganz dringend ein Rechtschreibprogramm aktiveren Embarassed
Zitat:

Kapitel 1,
Lea saß schweißüberströmt unter der Großen Buche, Im königlichen Schlossgarten. Ihr gegenüber lag schwer atmend Ihr Bruder Gorm, er hatte seinen langen braunen Haare zu einem Zopf zusammengebunden und zwinkerte ihr nun mit seinen Grünen Augen zu. „Na bereit für eine weitere Runde?“ Fragte er. Lea stand auf und lockerte ihre Schultern. „Aber sicher doch Gormilein.“ Antwortete sie mit honigsüßer Stimme. Ihr bruder stand zornig auf. „Gormilein ernsthaft? Jetzt bist du fällig lealilein.“ Lea kicherte. „Du hörst dich an als ob du betrunken wärst.“ Stichelte sie weiter.  


Bis hierhin passt eigentlich nichts! Jedenfalls nichts Nennenswertes, was meiner Meinung nach deiner Geschichte in irgendeiner Weise hilft, vorantreibt, Spannung erzeugt...

Zitat:
Nicht nur weil es sonst im Schlosspark des Königspalastes Weron still war, sondern auch weil sie dort In voller Rüstung und schwer bewaffnet den schönen königlichen Rasen zerstörten. Besonders der alte Gärtner Dewi der hier schon seit dem letzten Krieg, vor dreißig Jahren, die Gärten Hütete blickte sie finster an.


Ich habe diesen Abschnitt zweimal lesen müssen, um ihn zu verstehen oder mir allem bewusst zu werden, was dort enthalten ist. Diese beiden Sätze sind sehr umständlich. Weniger denke ich, wäre hier mehr gewesen.
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Calvin Hobbs
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BeitragVerfasst am: 11.07.2022 19:41    Titel: Re: Kapitel 1 Antworten mit Zitat

Hallo smile
vinni hat Folgendes geschrieben:
Kapitel 1,
Lea saß schweißüberströmt im königlichen Schlossgarten  unter der Großen Buche. Ihr Gegenüber lag schwer atmend Ihr Bruder Gorm Punkt Er hatte seinen langen braunen Haare zu einem Zopf zusammengebunden und zwinkerte ihr nun mit seinen grünen Augen zu.
„Na Komma bereit für eine weitere Runde?“ Komma fragte er. Lea stand auf und lockerte ihre Schultern.
„Aber sicher doch Komma Gormilein kein PunktKomma antwortete sie mit honigsüßer Stimme. Ihr Bruder stand zornig auf.
„Gormilein Fragezeichen Ernsthaft? Jetzt bist du fällig Komma Lealilein.“
Lea Sie kicherte. „Du hörst dich an Komma als ob du betrunken wärst kein Punkt“ Komma stichelte sie weiter.  Die vorbeilaufenden Bediensteten und anderen Parkbesucher schenkten ihnen einen argwöhnischen Seitenblick Komma als sie die beiden Streithähne bemerkten. Nicht nur Komma weil es sonst im Schlosspark des Königspalastes Weron still war, sondern auch Komma weil sie dort In voller Rüstung und schwer bewaffnet den schönen königlichen Rasen zerstörten. Besonders der alte Gärtner Dewi der hier schon seit dem letzten Krieg, vor dreißig Jahren, die Gärten Hütete blickte sie finster an.
„Nanana Komma werden wir etwa schon wieder wütend?“ Komma fragte Lea. Die Antwort Gorms kam hart und plötzlich: Blitzschnell zog er sein Schwert Komma fiel auf ein Knie herab und schlug nach ihren den Beinen seiner Schwester. Doch diese sie lachte nur Komma sprang nach hinten und landete geschmeidig in der Hocke. Mit einer fließenden Handbewegung ließ sie zwei lange Dolche aus ihren Ärmeln gleiten. die an Ihren Ärmeln befestigt waren Komma aus ihrer Halterung schnappen.
Gorm grinste frech: „Wann siehst du es endlich ein Fragezeichen Ich lasse mich nicht reizen.“ Mit diesen Worten sprang er vor und deckte Lea mit einer schnellen Schlagabfolge ein, die diese ebenso schnell parierte. Nach einem missglückten Kopfschlag zog sich Lea schwer atmend einige Schritte zurück. Gorm witterte einen schnellen Sieg und stürmte voran Komma um seine Schwester zu rammen. Nach der halben Strecke sah er  dass böse Grinsen seiner Gegnerin und erkannte seinen Fehler. Lea packte seinen Schwertarm Komma stellte sich frontal vor ihn Komma streckte ihr Bein zur Seite und warf ihn zu Boden Punkt Dann ließ sie sich vom Schwung des Wurfes mitziehen und landete auf dem breiten Brustkorb Ihres Bruders. Gorm stöhnte unter dem Gewicht der gepanzerten Kriegerin und versuchte Komma sich herauszuwinden Punkt Diese Bemühungen wurden von einem Dolch an seiner Kehle gestoppt.
„Na schön Komma du hast gewonnen!“ Komma grummelte Gorm er beleidigt. „Kannst du jetzt bitte von mir runter gehen Fragezeichen Du bist verdammt schwer.“
„Oooh ist der kleine Gormilein jetzt beleidigt Fragezeichen " Komma meinte Lea mit weinerlicher Stimme. Die bissige Antwort Ihres Bruders blieb ihr erspart Komma denn In diesem Moment räusperte sich eine Person jemand hinter Ihnen laut.
„Wie ich sehe Komma General Bryn Komma sind Ihre Kinder Komma wie sie sagten Komma stets diszipliniert und gehorsam.“
Lea und Gorm fuhren herum und standen dem Herrscher Ereons Komma König Banur dem Tapferen Komma und dem Königlichen Rat gegenüber.

->https://www.korrekturen.de/rechtschreibpruefung.shtml


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vinni
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BeitragVerfasst am: 31.07.2022 11:03    Titel: Kapitel 2 pdf-Datei Antworten mit Zitat

Clay, oder wie er sich gerne nannte „Der einsame Wolf“, saß in seiner Höhle im Reißzahngebirge Im Norden von Ereon und langweilte sich. Er langweilte sich aber ständig also war das nichts besonderes. „Na alter Junge, was machen wir denn heute? Ein paar Wanderer erschrecken, bis zum kotzen trainieren oder meine Äxte schärfen?“ Er seufzte stand auf und streckte sich, er hatte heute Lust Wanderer zu erschrecken. Das war bei seinem Aussehen aber auch nicht schwer denn Clay war ein Berserker. Über zwei Schritt groß massige Schultern und Muskelpakete an jeder Stelle seines Körpers. Er hatte ja auch nichts zu tun außer zu trainieren. Sein Kopf war kahl rasiert bis auf einen  blonden Zopf in der Mitte der Ihm bis zum Rücken reichte. Seine sturmgrauen Augen konnte er sowohl freundlich als auch erbarmungslos auf Leute herabstarren lassen auch wenn zweiteres definitiv häufiger vorkam. Wieder seufzte er und streckte seine Arme nach vorne aus, zwei kurze Handäxte lösten sich knirschend aus einem abgestorbenen Baum im hinteren Teil der Höhle, den er zum trainieren nutzte, und flogen direkt in seine Hände. Magie das war es. Es war auch ebenso der Grund warum er von seinem Stamm verstoßen wurde. Berserker mochten keine Magie, da hatte es auch nichts genutzt dass Clay nur sehr schwach magisch begabt war, sie hatten ihn trotzdem verstoßen. Clay spürte die Wut in ihm hochkochen und mit einem Brüllen warf er die beiden Äxte wieder in den toten Baum. Es knackte laut und der Stamm zerfiel in Drei Einzelteile. „Verdammt jetzt muss ich mir nen verdammten neuen Stamm besorgen, ich sollte verdammt nochmal nicht so verdammt oft die Bäume schreddern verdammt.“ Er seufzte erleichtert gegen die Wut half es immer verdammt oft verdammt zu sagen das hatte er schon früh gelernt. Dann rief er seine Äxte wieder zu sich, steckte sie sich an den breiten Ledergürtel, warf sich seinen riesigen Holzschild Über den Rücken und packte zu guter Letzt seine Doppelkopf Streitaxt die ein normaler Mann nicht mal hätte anheben können. So gerüstet verließ er die Höhle legte seinen Kopf in den Nacken und stieß ein Heulen aus, als ihm irgendwo ein Wolfsrudel antwortete nickte er zufrieden, furzte und machte sich auf die Suche nach einem neuen Baum und dummen Wanderern die es wagten in sein Gebiet zu kommen. Der Einsame Wolf war auf der Jagt.
Es dauerte nicht lange da fand er ein ganz prächtiges Exemplar von Baum wie er fand. Er stellte sich breitbeinig hin, holte mit der Axt aus und stockte dann, sein Blick war auf etwas neben dem Baum gefallen: Blut. Clay lächelte, der Tag könnte ja doch noch spannender werden, er sprang über einen Felsbrocken um sich den Blutfleck genauer anzusehen. „Oha da hat aber jemand ganze Arbeit geleistet.“ meinte er als sein Blick auf eine noch frische Leiche viel, der Person fehlten beide Arme und die Bauchdecke war aufgerissen worden, die Gedärme lagen um den Körper herum verteilt. Clay beugte sich zu der Leiche und besah sich die Wundränder. „Also das war kein Tier,“ meinte er zu dem Toten, „Tiere hätten deine Gedärme gefressen ,mein Freund, und außerdem wären bei Tierkrallen die Wundränder ausgefranzt das hier war eine erstklassige Klinge oder etwas anderes sehr sehr scharfes.“ Er musste trotz des schrecklichen Bildes Lächeln, jetzt redete er schon mit Leichen er wurde wirklich verrückt. Als er sich umwandte um die Umgebung in Augenschein zu nehmen blieb sein Blick an dem, zwei Meter langem und ein Meter breitem, Felsbrocken hängen über den er vorhin gesprungen war, nur dass der jetzt  ganze zehn Schritt weiter weg lag und eine frische Blutspur zu dem Stein führte. „Also entweder ich bin jetzt schon verrückt und Felsen können laufen, oder das da is gar kein Felsbrocken.“ Zufrieden mit seiner Schlussfolgerung ging er auf den Brocken zu nahm seine Axt und schlug sie mit aller Kraft in das Gestein. Die Klinge prallte von der Oberfläche ab und hinterließ eine schmale Kerbe in was auch immer das war, auf das er gehauen hatte. Clay wollte schon zufrieden seine Axt wegstecken als sich der Fels bewegte: aus dem unteren Rand klappten Beine aus dem Körper des Wesens und stemmten es hoch, das Ding drehte sich schneller zu ihm um als ihm lieb gewesen wäre und klapperte mit einer Art von Greifzangen die aus einem mit spitzen Zähnen versehenen Maul wuchsen. „Ui du bist aber ein hässlicher kleiner Bastard.“ Fand Clay. Das Wesen zischte ihn böse an und sprang nach vorne. Der einsame Wolf wich geschickt zur Seite aus und hieb mit seiner Axt nach dem Monster. Wieder glitt die Axt von der steinharten Panzerung ab. Clay zog sich vor den überraschend schnellen Angriffen des Wesens zurück konnte aber nicht verhindern dass er mehrmals von den scharfen Beinenden getroffen wurde. Die Wut seines Berserkererbes kochte in ihm hoch als er das Blut auf seiner Kleidung sah. „Du hast es nicht anders gewollt!“ grollte er. Dann ließ er seinen Schild fallen rammte seine Streitaxt in den Boden, riss sich sein blutiges Hemd vom Körper und griff nach den beiden  Handäxten. Das Wesen ihm gegenüber schien die Herausforderung anzunehmen und zischte noch lauter als davor. Clay lächelte ließ seine Muskeln zucken und stürzte sich mit einem Kampfschrei auf das Biest. Er warf die beiden Äxte und lief gleichzeitig nach rechts, der Kopf des Steinwesens folgte ihm sodass die beiden Wurfgeschosse sich in den schlechter geschützten hals des Monsters bohrten. Clay rief seine Waffen wieder zu sich und wurde mit einem schrillen Kreischen seines Gegners belohnt. Wilde Genugtuung durchflutete ihn. Wieder warf er seine Äxte und bewegte sich dieses mal nach rechts, doch die Bestie hatte anscheinend dazugelernt und wehrte den Angriff mit seinen Greifzangen ab. Dann katapultierte es sich nach vorne und rammte dem Berserker seine spitzen Beine in den Bauch und die Schulter. Doch Clay sah nur noch durch einen roten Schleier des Zornes und bemerkte seine Verletzungen nicht einmal als er das Steinwesen packte und es mit einer Drehung hinter sich schleuderte. Die noch immer in ihm steckenden Beine des Biestes rissen ihn mit und warfen ihn zu Boden, sofort rappelte er sich auf und hackte mit einem Aufschrei die Gliedmaßen die aus seinem Körper ragten mit zwei kräftigen Schlägen ab. Aus den Stümpfen spritzte dunkelrotes fast schwarzes Blut und traf ihn mitten ins Gesicht. Aus Clays Kehle stieg ein animalisches wütendes Knurren, er rappelte sich auf und sprang in die Luft, rief gleichzeitig seine Streitaxt herbei und rammte sie im Fallen in den Schädel der Bestie. Clays Körper war über und über mit Blut bedeckt  aber er spürte weder die Schmerzen der Wunden noch hörte er auf, auf das schon längst gefallene Wesen einzudreschen erst nach einigen Herzschlägen flaute die Wut in seinem Inneren ab und ließ dem Schmerz den Platz. Clay keuchte und sog scharf die Luft ein als der kalte Bergwind über seine Wunden strich. Er humpelte zu seinen Sachen und drückte sich sein Hemd gegen die größte Wunde um die Blutung zu stillen, dann wurde ihm schwarz vor Augen und er sackte in sich zusammen.
Lea fluchte immer noch als sie so schnell sie konnte zurück zu ihrem Bruder hastete. Wie konnte sie nur so dumm sein? Sie war abgerutscht bei dem Versuch durch das offene Fenster ein Blick auf dieses Ding, von dem der König gesprochen hatte, zu werfen. „Jetzt erhalte ich doch noch die zweite Standpauke des Tages.“ dachte sie zerknirscht und bremste scharf ab als das Feld das sie und Ihr Bruder zur Strafe harken sollten hinter einem alten Busch in Sicht kam. Gorm war inzwischen schweißbedeckt und hatte sich sein Hemd um die Hüfte gebunden, seine Muskeln arbeiteten sichtlich bei jedem Zug der Harke durch die steinige Erde. Lea setzte einen unbekümmerten Gesichtsausdruck auf, beruhigte ihren Atem und schlenderte dann auf ihren Bruder zu. „Es gab leider keine Harke mehr.“ Meinte sie nur und ließ sich seufzend unter einen nahestehenden Baum nieder. „Ach ja? Und dafür hast du den ganzen verdammten Tag gebraucht, um das herauszufinden?“ fragte Gorm. „ Du weißt ja der Weg zum Schuppen ist laaaang.“ Erwiderte Lea Übertrieben. Man sah ihrem Bruder an dass er ihr kein Wort glaubte, doch er schüttelte nur den Kopf und zog die Harke ein weiteres Mal durch die Erde. Lea beobachtete ihn und dachte über die Versammlung im Besprechungsraum nach: Wenn Blar sich schon so weit aus Ryah Wolfhearts Bann befreien konnte um neue Bestien zu erschaffen stand es schlecht um Ereon. Sie wusste dass die Armeen des Kontinents sich schon längst zerstreut und sich eine träge Zufriedenheit im Land ausgebreitet hatte. Die Veteranen, die den Krieg noch miterlebt und sich an dessen Gräueltaten noch erinnerten, hatten vielleicht noch eine Chance die Jüngeren davon zu überzeugen dass die Geschichten über Monster, Große Schlachten und Helden keine Legenden sondern die Wahrheit waren. Lea schloss die Augen und genoss die letzten Sonnenstrahlen die auf ihr Gesicht vielen, dass Zwitschern der Vögel und das Rauschen des Windes in den Bäumen ließ sie schläfrig werden. Sie war schon fast eingenickt als ein Schatten auf ihr Gesicht fiel und ihr die wärmende Sonne stahl. Lea wedelte mit der Hand in der Luft herum ohne die Augen zu öffnen. „Hau ab Gorm, du stehst im Weg!“ Murmelte sie. „Es ist ausnahmsweise mal nicht dein Bruder der dir hier deine Mittagspause ruiniert.“ kam der trockene Kommentar ihres Vaters. Lea öffnete ein Auge und sah in das lächelnde Gesicht ihres Vaters. General Bryn Graubart war ein guter Mensch, er liebte die Natur und die Tiere und tötete nur wenn er musste und dann auch nicht mit Freude, wie andere Ranghohe Offiziere in der Armee Ereons. Es sei denn es waren Monster die ihm im Weg standen dann, so erzählte er selbst, kannte er keine Gnade mehr. Manch einer könnte dies für angeberische Geschichten eines Generals halten, der seine besten Jahre bereits hinter sich hatte aber wenn man den Narbenbedeckten Körper ihres Vaters gesehen hatte dachte man anders. „Möchtest du mir vielleicht erzählen warum du eine halbe Ewigkeit unter dem Fenster gehangen bist um zu lauschen anstatt einfach in den Raum zu kommen?“ „Vater, es tut mir leid ich wollte doch bloß wissen…warte mal was hast du grad gesagt?“ meinte Lea verblüfft. Ihr Vater runzelte übertrieben die Stirn und rief laut und deutlich, wie als ob sie schwerhörig wäre: „WARUM.BIST.DU.NICHT.REINGEKOMMEN?“ Lea verzog das Gesicht, „Habs verstanden aber “sie zögerte „Warum?“ Ihr Vater ließ sich laut scheppernd neben sie nieder und seufzte. „Eigentlich wollte ich damit warten bis die Sucherprüfungen vorbei sind aber… jetzt da, wie du ja bereits weißt, der dunkle sich regt müssen wir alle uns auf das kommende vorbereiten. Du und Gorm seit meine Kinder und Nachfolger,  der kommende Krieg wird viele Jahrzehnte dauern und, bei den Wächtern, ich bin zu alt dafür. „ Also könnt ihr beide jederzeit an den Besprechungen teilnehmen.“  Lea schwieg, sie wusste nicht was sie sagen sollte, und dass kam selten genug vor, eigentlich hätte sie sich freuen müssen endlich bei den Versammlungen dabei zu sein aber das Wissen dass ein Krieg kommen würde und ihre Entscheidungen hunderte oder gar tausende Menschenleben fordern könnte, machte die Sache nicht leichter. „Ich lass dich mal alleine und knüpfe mir deinen Bruder vor, der hat sich gleich aus dem Staub gemacht als ich ankam, dachte wohl dass du wiedermal was falsch gemacht hättest“ meinte ihr Vater nur und stand quietschend auf. „Vielleicht hat er aber auch nur den Lärm deiner Rüstung nicht mehr ausgehalten“ fügte Lea noch süffisant lächelnd hinzu und tätschelte ihre Lederrüstung die nur an den wichtigsten Stellen mit eisen verstärkt worden war. „Solltest du auch mal anprobieren“ Bryn lachte schallend und schüttelte den Kopf „Ihr Jungspunde seid ja noch wendig genug aber ich in meinem Alter hab lieber schön viel Blech um mich rum“ Damit klopfte er sich auf seine Brustplatte und stapfte los um ihren Bruder zu suchen.
Clay hatte oft träume aber dieser fühlte sich anders an, zu real. Er lag noch an der selben Stelle an der er zusammengebrochen war, doch er stand neben sich selbst wie eine andere Person. „Willkommen einsamer Wolf!“ raunte eine tiefe kratzige Frauenstimme. Clay fuhr herum und stand einer, in einen langen ausgefranzten Mantel gehüllter Gestalt gegenüber. Das Gesicht der Frau lag im Schatten ihrer Kapuze verborgen, als sie den Kopf ein wenig anhob zuckte er zurück: Die Augen der Frau waren tief blau und glühten wie Kohlen. „Wer bist du und warum verdammt bin ich nicht Tod?“ Wollte Clay wissen, er fand das total unhöflich, erst hatte er sein Baum geschreddert, dann konnte er keine Wanderer erschrecken sondern musste gegen diesen zu groß geratenen Steinkäfer kämpfen, und jetzt konnte sie ihn nicht mal in Ruhe sterben lassen? Unbewusst hatte er seine beiden Handäxte zur Hand genommen und auf die Kapuzengestalt gerichtet. „Wer ich bin wirst du noch früh genug herausfinden, einsamer Wolf, und du bist nicht Tod. Es braucht sehr viel mehr um dich zu töten, mehr als du ahnst.“ Antwortete die Kapuzengestalt gelassen. „Hä wenn ich nicht tod bin was is dass dann hier?“ wunderte sich Clay. „Du kannst es Traumdimensionsgedankenübertragungsmeisterleistungskommunikation nennen wenn du willst. An den Namen bin ich lange gesessen.“ Meinte die Umhangslaydy. „Äääääh was, traumdiminisions.., traumdimensons.., traum… ach verdammte scheiße, das is also eine Vision? Na dann Visionsfrau was willst du von mir?“ Die Augen der Frau glühten auf als wäre dass das Stichwort gewesen. „Ich will dass du für mich tötest, einsamer Wolf.“
Lea musste nachdenken, und das konnte sie am besten beim Trainieren, also war sie in den Trainingsraum ihres Vaters gegangen. Die Generalshalle, war eine natürliche Höhle im Norden des Schlossparkes, und war einfach riesig, an die hundert schritt lang und breit, mit hohen Felswänden an denen allerlei Waffen und Rüstungen hingen, in der Mitte befand sich eine zwanzig mal zwanzig schritt messende Kampffläche. Das besondere war dass jedes erdenkliche Terrain in den Boden eingelassen war von Sand über Gras bis sogar sumpf, so konnte man sich auf jede erdenkliche Weise das Training erschweren. Ansonsten stand der raum voll mit Gewichten, Strohpuppen und einem haufen anderer vor sich hin alternder Gerätschaften. Doch Lea hatte etwas anderes im Blick, im hintersten Teil der Halle befand sich ein trainingspacours, auf den ersten Blick sah er ziemlich einfach aus, war er auch wenn man ihn ohne die, wie sie es nannte „Kleine Herausforderung“ machte, diese Herausforderung hing in form von schweren Holzknüppeln, Sandsäcken jeder Größe und einem Haufen Zielscheiben aus Holz, an der Decke. Die einzelnen Geräte waren an einem Metallgestell befestigt und mit Seilen untereinander verbunden. Die Enden dieser Seile verschwanden irgendwo in der Wand, Lea kannte keinen der wusste wohin die Taue führten, aber das war ihr auch egal. Sie trat an die Wand und zog  den ersten von drei dort angebrachten Hebeln, sofort senkten sich die Hindernisse von der Decke bis Lea den Hebel wieder umlegte, dann griff sie zum nächsten und Vorfreude durchströmte sie, jetzt kam der Teil der ihr bis heute den Atem raubte. Als sie den zweiten Hebel vorsichtig nach unten drückte, fingen sich  die Seile an zu bewegen, dadurch schaukelten die Metallgestelle und die daran befestigten Trainingsgeräte schwenkten unvorhersehbar über den Pakours. In einer Runde kam ein Sandsack von hinten angerauscht in der nächsten musste man an der gleichen Stelle eine Zielscheibe treffen. Lea trainierte schon seit sie klein war auf diese Weise und noch kein einziges mal hatte sie die Bewegungen der Anlage vorhersehen können. Manche sagten es sei Magie, andere wiederum wiesen auf die Seile hin die in der Wand verschwanden und behaupteten dahinter befände sich eine zwergische Anlage, die das ermöglichte. Lea war sich da nicht so sicher aber der Gedanke einen Magischen Hindernislauf zu durchlaufen gefiel ihr immer noch am besten. Sie stellte sich an den Startpunkt und atmete tief durch dann sprintete sie los. Die erste Hürde bestand aus dicht beieinanderstehenden Holzstangen, an denen kleine und große Zielscheiben angebracht waren, die man im Vorbeilaufen treffen musste. Lea schlug und stach mit präzisen Bewegungen ohne dabei an Geschwindigkeit zu verlieren, diesen Teil kannte sie auswendig da er nie verändert wurde und die Ziele an der selben Stelle hingen. Als sie die letzte Scheibe mit zwei schnellen Hieben ihrer Dolche getroffen hatte hörte sie das Rauschen eines Sandsackes von der Seite, schnell brachte sie sich mit einer Flugrolle nach vorne in Sicherheit und spürte den Luftzug hinter sich vorbeiziehen, den Schwung nutzend kam sie wieder auf die Beine und stach gleichzeitig in eine an ihr vorbeigleitende Zielscheibe. Dann rannte sie weiter auf die nächste Herausforderung zu, einem querliegenden Baumstamm über den man balancieren musste, Lea sprang auf den Stamm und wäre fast zur Seite weggerutscht, doch sie konnte sich mit wild rudernden Armen doch noch halten, also drosselte sie ihr tempo doch ein wenig und achtete darauf wo sie ihre Schritte hinsetzte, zumindest bis zu dem Augenblick bis sie ein hölzerner Knüppel in den Rücken traf, sie fluchte als sie der Aufprall stolpern ließ. Ein weiteres Holzstück kam auf sie zugerauscht und Lea blieb nichts anderes übrig als sich auf den Stamm fallen zu lassen um der Waffe auszuweichen, sie Schlang ihre Beine um das abgewetzte Holz und robbte Schritt für Schritt vorwärts. Als sie am Ende des Balkens angekommen war rappelte sie sich hoch und fluchte laut. Sie war so sehr auf ihre Schritte fokussiert gewesen, sodass sie das verräterische Pfeifen, dass die heranrauschenden Gegenstände von sich gaben, überhört hatte. „Fokussier dich nicht zu sehr auf eine Sache“ hörte sie die Mahnende Stimme ihres Vaters in Gedanken sagen „Du wirst nie nur einen Gegner haben, wenn du kämpfst ist die Umgebung dein Feind, es sei denn du kennst und verstehst sie, dann und erst dann, kann sie in der Schlacht dein Freund sein!“ Nach diesen Worten hatte sie Ihr Vater das erste mal mit in diese Halle genommen und ihr den Kampfbereich in der Mitte gezeigt, erst als sie auf jedem in dem Boden eingelassenen Terrain ohne Mühe Kämpfen konnte und sogar anfing den Untergrund zu nutzen um sich strategische Vorteile zu sichern, hatte der General seiner Tochter den Parcours gezeigt. Seit diesem Tag trainierte sie hier auf ihre Umgebung zu achten und gleichzeitig zu Kämpfen. Lea seufzte und ließ sich an der Stelle wo sie Stand zu Boden sinken und starrte an die Decke, mit einem Schlag hatte sie alle Energie zum trainieren verloren. Ihr Verstand realisierte erst jetzt die gesamte Tragweite der Ratsversammlung und des Gespräches mit ihrem Vater. Krieg. Das war es was ihr Angst machte. Ereons Armeen waren längst aufgelöst und das Volk glaubte nicht mehr an die Gefahr aus den Grauen Inseln, der König und sein Rat würden  lange brauchen um neue Heere auszuheben und die Soldaten speziell auszubilden, damit sie gegen die Monster bestehen konnten. Außerdem mussten die Verteidigungsanlagen und Festungen erneuert und bemannt werden all das würde Zeit brauchen, Zeit die ihnen nicht zur Verfügung stand, also war der Kontinent bis dahin fast Schutzlos. Fast Schutzlos, eine Hoffnung gab es noch: Die verbliebene Wächterin Ryah Wolfsheart, die sich irgendwo auf Ereon verbarg. Sie musste gefunden werden und bei Blars hässlicher Fraze sie würde nicht versagen so wie die anderen. Lea durchfuhr neue Energie, sie sprang auf und fixierte den nächsten Abschnitt des Parcours. „Also dann, zeig mir was du drauf hast.“ rief sie herausfordernd in die Trainingshalle, dann rannte sie los. Sie bemerkte nicht dass Ihre Augen heller leuchteten als sonst oder dass ihre Bewegungen unmenschlich schnell wurden, sie bemerkte es nicht dass die Anlage sich veränderte sich ihrem Trainingsstil anpasste und neue Hindernisse schuf. Doch die Gestalt in der roten Plattenrüstung und dem Zweihänder auf dem Rücken die in der Halle aufgetaucht war sah es. Dem General rollte eine Träne über das alte wettergegerbte Gesicht, er richtete sein Haubt gen Himmel und murmelte „Es ist vollbracht, Lydia, ihr Erbe ist erwacht.“
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Calvin Hobbs
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BeitragVerfasst am: 31.07.2022 11:22    Titel: Re: Kapitel 2 Antworten mit Zitat

Hallo smile
vinni hat Folgendes geschrieben:
Clay, oder wie er sich gerne nannte „Der einsame Wolf“, saß in seiner Höhle im Reißzahngebirge im Norden von Ereon und langweilte sich. Er langweilte sich aber ständig Komma also war das nichts besonderes.
„Na Komma alter Junge, was machen wir denn heute? Ein paar Wanderer erschrecken, bis zum Kotzen trainieren oder meine Äxte schärfen?“ Er seufzte Komma stand auf und streckte sich, er hatte heute Lust Komma Wanderer zu erschrecken. Das war bei seinem Aussehen aber auch nicht schwer Komma denn Clay war ein Berserker. Über zwei Schritt groß Der Schritt als Maß leitet sich in Europa vom römischen gradus ab, der 2 1⁄ 2 pedes maß, also etwas mehr als 74 cm. Im deutschsprachigen Raum entsprach der Schritt meist zwischen 71 und 75 Zentimetern. Dh. der Berserker ist 1,50 m groß? .massige Schultern und Muskelpakete an jeder Stelle seines Körpers. Er hatte ja auch nichts zu tun Komma außer zu trainieren. Sein Kopf war kahl rasiert Komma bis auf einen  blonden Zopf in der Mitte Komma der Ihm bis zum Rücken reichte. Seine sturmgrauen Augen konnte er sowohl freundlich Komma als auch erbarmungslos auf Leute herabstarren lassen Komma auch wenn zweiteres definitiv häufiger vorkam.
Wieder seufzte er und streckte seine Arme nach vorne aus, zwei kurze Handäxte lösten sich knirschend aus einem abgestorbenen Baum im hinteren Teil der Höhle, den er zum trainieren nutzte, und flogen direkt in seine Hände. Magie das war es. Es war auch ebenso der Grund Komma warum er von seinem Stamm verstoßen worden war. Berserker mochten keine Magie Punkt Da hatte es auch nichts genutzt Komma dass Clay nur sehr schwach magisch begabt war, sie hatten ihn trotzdem verstoßen. Clay spürte die Wut in ihm hochkochen und mit einem Brüllen warf er die beiden Äxte wieder in den toten Baum. Es knackte laut und der Stamm zerfiel in drei Einzelteile.
Verdammt Komma jetzt muss ich mir nen verdammten neuen Stamm besorgen Ausrufezeichen Ich sollte verdammt nochmal nicht so verdammt oft die Bäume schreddern Komma verdammt.“ Er seufzte erleichtert gegen die Wut half es immer verdammt oft verdammt zu sagen das hatte er schon früh gelernt. ???
Dann rief er seine Äxte wieder zu sich, steckte sie sich an den breiten Ledergürtel, warf sich seinen riesigen Holzschild Über den Rücken und packte zu guter Letzt seine Doppelkopf-Streitaxt Komma die ein normaler Mann nicht mal hätte anheben können. So gerüstet verließ er die Höhle Komma legte seinen Kopf in den Nacken und stieß ein Heulen aus Punkt Als ihm irgendwo ein Wolfsrudel antwortete Komma nickte er zufrieden, furzte und machte sich auf die Suche nach einem neuen Baum und dummen Wanderern Komma die es wagten Komma in sein Gebiet zu kommen. Der Einsame Wolf war auf der Jagd.
Es dauerte nicht lange Komma da fand er ein ganz prächtiges Exemplar von Baum wie er fand. Er stellte sich breitbeinig hin, holte mit der Axt aus und stockte dann Punkt Sein Blick war auf etwas neben dem Baum gefallen: Blut. Clay lächelte, der Tag könnte ja doch noch spannender werden Punkt Er sprang über einen Felsbrocken Komma um sich den Blutfleck genauer anzusehen.
„Oha Komma da hat aber jemand ganze Arbeit geleistet kein PunktKomma meinte er Komma als sein Blick auf eine noch frische Leiche fiel Punkt Der Person fehlten beide Arme und die Bauchdecke war aufgerissen worden, die Gedärme lagen um den Körper herum verteilt.

Bitte beschäftige Dich intensiv mit der Zeichensetzung, denn wie bei "Komm wir essen Opa" - Kommas können Leben retten. Gleichzeitig bekommen Sätze einen Sinn und Zusammenhang.
Des Weiteren: https://de.piliapp.com/text-to-speech/
Hör Dir Deinen Text an oder besser, lies ihn Dir selbst laut vor. So wirst Du auf Ungereimtheiten und Stolperstellen stoßen.
MfG


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