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Dieses Werk wurde für den kleinen Literaten nominiert Lilli


 
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Lore
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 85
Beiträge: 946
Wohnort: Düsseldorf


Code Philomele
Frauenschicksale in einer Großstadt
BeitragVerfasst am: 29.01.2008 21:38    Titel: Lilli eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Versuch, eine Kurzgeschichte mit einer Hörversion zu verbinden.

Die Hörversion kann weiter unten gestartet werden!




Sie setzte ihre pechschwarzen, zierlichen Füßchen mit den zart geschwungenen weißen Krallen auf die Fensterbank und spähte, die zappelnde Maus im Maul, aufgeregt ins Innere des Zimmers.

AHA, da saß sie ja, die Futternapf-Füllerin, und guckte mal wieder in diesen komischen schillernden Kasten, auf dem sich immerzu etwas bewegte.

Na, das würde sich aber jetzt etwas plötzlich ändern.

Daß Katzen nicht grinsen könnten, ist ohnehin eine Aussage, die von keinem Katzenfreund je akzeptiert wird.
Hätten diese Nichtswisser jetzt Lilli im Blickfeld gehabt, wäre diese Frage ein für allemal geklärt, denn sie verlor wegen dieses
erwartungsfreudigen Lächelns fast ihre Beute aus dem Maul.

Was ja nicht sein durfte, denn jetzt begann das große Spiel, und die
Erwartung schnürte ihr fast die kleine schwarze Kehle zu.
Mit einem Satz sprang sie ins Zimmer und gurrte leise.

Die Essensbeschafferin löste für einen Moment, freundlich lächelnd ob der
kurzen Störung, den Blick von den bewegten Bildern.

Die Katze - noch immer ihr selbst gefangenes Abendessen im Mäulchen - hatte ihre grünen, unergründlichen Augen auf die Menschin gerichtet und sah aus, als erwarte sie zumindest, daß ihre Beute reine Freude auslöse.

Nicht, daß sie bereit gewesen wäre zu teilen, wurde ihr doch ebenso verboten, bei Tisch zu betteln, nein, aber so ein klitzekleines bewunderndes "Das hast DU aber fein gemacht", das müßte doch drin sein...oder?

Pech gehabt, wieder mal nicht den Geschmack der Menschin getroffen,
aber warum schrie die denn bloß so?
Na gut, die Maus war das Ergebnis einer langen Sitzung vor dem Mauseloch, bei der Lilli fast die Füße eingeschlafen wären, aber daß ihr Erfolg jetzt mit Freudenschreien kommentiert wurde, war das nicht etwas übertrieben?
Und jetzt stieg Menschin auch noch auf den Stuhl und schrie immer noch,
dabei wußte sie doch, daß man als Katze Lärm nun absolut nicht mag.

Tadelnd öffnete Lilli das Maul zum miauenden Protest, und schwups,
entkam ihr die lebende Beute und schoß wie von Furien gehetzt durchs Zimmer.
Jetzt mußte Menschin gleich der Schlag treffen, sie kreischte, als habe man ihr für mindestens 10 Tage den Entzug von Vanilleeis mit Sahne
- das Lieblingsfutter von Lilli - angedroht, und das rief jetzt endlich "Mensch" auf den Plan.

Es wurde ernst.
Mensch, das war eine Sache für sich, mit dem liefen diese Lilli-Menschin-Spiele nicht, der war Respektsperson, mit dem zu spielen war nur möglich,
wenn man sich als Katze gesegneten Alters doch noch herabließ,
hinter einer Kugel aus Staniolpapier herzurennen.
Mensch hatte etwas für sportliche Betätigung übrig, während Menschin
so bequem und träge sein konnte wie man selbst, was den Umgang mit ihr auf Angenehmste gestaltete.

Mein Gott, sagte Mensch tadelnd, stell dich doch nicht so an,
das ist doch nur ein klitzekleines Feldmäuschen.

Ja, schrie Menschin laut, aber sie lebt noch, und willst du die jetzt endlich fangen?

Und, den wütenden Blick auf Lilli gerichtet, rief sie: Du verdammte Kannibalin, das ist schon die dritte Maus diese Woche, kannst du die nicht draußen hinter die Kiemen hauen? Und als abschließende Drohung: ...ich kann dich nicht leiden du Biest!

Na ja, das mußte man als Kätzin in diesem Haushalt nicht so eng sehen,
dergleichen hatte Menschin in regelmäßigen Abständen immer mal drauf
gehabt in den siebzehn Jahren, die Lilli jetzt persona grata in diesem Haus war.
Sie sagte es mit angewidert verzogenen Mundwinkeln, wenn sie später die
Reste der verspeisten Maus entsorgen mußte, oder wenn Lilli keine Lust hatte, nach draußen zu gehen, um ihren Magen von den Grashalmen zu befreien, die doch extra zur Rundumerneuerung des Wohlbefindens irgendwohin erbrochen werden mußten.

Besonders heikel war Menschin dann, wenn das auf dem dicken Flor des Teppichs geschah.
Na ja, immerhin mußte sie doch zugeben, daß Lilli schon seit einiger Zeit
bei dieser unerquicklichen Abweichung der gegenseitigen Ansichten
einen Kompromiß schloß und sich elegant, aber regelmäßig,
auf den blanken Parkettdielen erbrach.

Aber diesmal schien sie durchaus gesonnen, längere Zeit
Vergeltungs-Liebes-Entzug zu verhängen, obwohl Mensch doch inzwischen
mit einem großen Arbeitshandschuh die Maus gefangen und wieder im Garten ausgesetzt hatte.

Schade eigentlich, das knackte immer so schön, wenn das Abendessen noch lebte.
Vorsichtig umkreiste Lilli Menschin, aber da war nichts zu machen,
keine Aufforderung, auf den Schoß zu springen und Nasenküssen zu üben.

Sie wurde keines Blickes gewürdigt.

Ihre Erwartungen, daß Menschin doch endlich verstehen lernen würde,
daß sie nichts anderes im Sinne gehabt habe, als ihre Jagdqualitäten
bewundern zu lassen, sogar - wenns denn hätte sein müssen -
auch noch mit Menschin geteilt hätte, damit die den hinreißenden Genuß
zarten Fleisches endlich wahrnehme, all das ging unter in Katzenjammer.

Und der ertönte jetzt buchstäblich, laut und fordernd.

Jammernd und beleidigt. Lilli probte den kätzischen Widerstand.

Nichts fruchtete.
Menschin schien taub, blind und stumm.
Ohh...was jetzt?

Hätte Lilli seufzen können, wäre jetzt der Zeitpunkt gewesen, dergleichen zu versuchen.

Doch HALT, man war ja schließlich wer, einfallsreich zumindest.
Vorsichtig sprang Lilli neben Menschin auf die Couch,
setzte sich mit dem Gehabe einer filigranen Porzellankatze
in Positur und spielte "Ägyptische Königin".

Das hieß, man hatte bewegungslos, die grünen Augen auf Menschin
gerichtet, stummen Vorwurf im Blick, um Verzeihung zu bitten,
aber natürlich mit genau der Würde einer ägyptischen Königin.

Erwartung pur.



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Blas Dich nicht auf, sonst bringet Dich
zum Platzen schon ein kleiner Stich
(Nietzsche)
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Elvis Brucelee
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Alter: 49
Beiträge: 768



BeitragVerfasst am: 29.01.2008 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Meiner Meinung nach ein gelungener Versuch. Bist du das, die da spricht?
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Lore
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 85
Beiträge: 946
Wohnort: Düsseldorf


Code Philomele
Frauenschicksale in einer Großstadt
BeitragVerfasst am: 29.01.2008 21:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Meiner Meinung nach ein gelungener Versuch. Bist du das, die da spricht?


JA.


Lore


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Elvis Brucelee
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Alter: 49
Beiträge: 768



BeitragVerfasst am: 29.01.2008 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Eine sehr angenehme Lesestimme um die ich dich beneide. Ich habe vor einigen Monaten versucht eine meiner Geschichten selber zu vertonen - schrecklich, auf Band klingt die eigene Stimme so anders, ich habe zwei Tage lang aus einem Schamgefühl heraus keine Selbstgespräche mehr geführt.
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MosesBob
Geschlecht:männlichGehirn²

Administrator
Alter: 39
Beiträge: 20060

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BeitragVerfasst am: 29.01.2008 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wozu die Augen strapazieren, wenn man seine Ohren verwöhnen kann? Toll, Lore! Wunderbar!

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Tayfun
Geschlecht:weiblichHobbyautor


Beiträge: 392
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BeitragVerfasst am: 29.01.2008 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab nur gelesen, nicht gehört (son neumodisches Zeugs  ohh  ), aber ... einfach brilliant. Ich kann das beurteilen, bin auch eine Menschin.
Mein Kater heißt Tayfun und wird seinem Namen auch noch im Greisenalter gerecht.

Schon allein bei dieser anfänglichem Sequenz

"Daß Katzen nicht grinsen könnten, ist ohnehin eine Aussage, die von keinem Katzenfreund je akzeptiert wird.
Hätten diese Nichtswisser jetzt Lilli im Blickfeld gehabt, wäre diese Frage ein für allemal geklärt, denn sie verlor wegen dieses erwartungsfreudigen Lächelns fast ihre Beute aus dem Maul. "

war ich ganz Ohr und Auge.

Ich beneide dich um deine Gabe. Mein ketzerisches Katzenmutterherz ist hin und weg. Das ist vom Feinsten, liebe Lore!

LG Tayfun
(und jetzt hör ich mir das auch im O-Ton noch an ... . Ich wußte, daß du eine junge Stimme hast  Wink )
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Lore
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 85
Beiträge: 946
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Code Philomele
Frauenschicksale in einer Großstadt
BeitragVerfasst am: 30.01.2008 00:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Mir
das will ich hören...andere beurteilen das immer ganz anders als man selbst.
Stelle es doch mal hier ein.

@Martin
Danke, irgendwann werde ich sicher aufhören zu lesen und mich bei Amazon mit Hörbüchern eindecken, die Augen sind längst schon nicht mehr, was sie mal waren.

@Tayfun
Klar, dass Du eine Katzenfreundin sein musstest.
Wir wissen, dass Katzen nicht nur grinsen, sondern zwar lautlos, aber aus vollem Herzen lachen können.
Lilli konnte das. Jetzt ist sie im Katzenhimmel.

Lore


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Pepper
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BeitragVerfasst am: 30.01.2008 02:13    Titel: Antworten mit Zitat

Tolle Geschichte und wunderschoen vorgelesen. Ich koennte Dir ewig zuhoeren. Angenehme Stimme die perfekt zu Deinen Werken passt. Bitte noch mehr vorlesen! Smile

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Rheinsberg
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Bronzenes Messer


BeitragVerfasst am: 30.01.2008 09:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habs auch erst mal nur gelesen - bin überhaupt kein Mensch, der gerne hört, schon in der Uni hab ich die meisten Vorlesungen geschwänzt und lieber das entsprechende Buch durchgearbeitet.

Aber der Text gefällt mir sehr, ich bin auch große Katzenfreundin - vermisse meine Lieblingskatze - und konnte Lilli lachen sehen. Futternapf-Füllerin, Essensbeschafferin - sehr gut. Dosenöffner fand ich immer klasse, aber es weiter zu verwenden, wäre Plagiat.
Und dann der "Mensch" - lach.
Danke fürs Leseerlebnis.


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"Books are written with blood, tears, laughter and kisses. " - Isabel Allende

"Die größte Gefahr ist die Selbstzensur. Dass ich Texte zu bestimmten Themen gar nicht schreibe, weil ich ahnen kann, welche Reaktionen sie hervorrufen." - Ingrid Brodnig
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Lore
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Alter: 85
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Code Philomele
Frauenschicksale in einer Großstadt
BeitragVerfasst am: 30.01.2008 11:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Rheinsberg

Das fiel mir auch auf, ich kenne Dosenöffner finde ich auch perfekt, aber eben nicht mehr originell, da muss einem dann schon anderes einfallen, nicht so treffend, aber es reichte.

@Pepper

Ich sehe an Deinem Avatar, Du bist auch Katzenfreund, da liegen wir dann sowieso auf gleicher Wellenlänge.
Danke für das Lob, ich habe allerdings erst begonnen mit den Hörversionen, wichtig ist ja leider nicht nur die Stimme, sondern in erster Linie der Vortrag.
Wir haben da in einem anderen Forum verdammt üben müssen, bis klar wurde, den eigenen Text von jemandem vorlesen zu lassen, gibt immer Enttäuschung, da wird er nie so gelesen, wie man das gemeint hat und selber betonen würde.
Also muss man sich selbst dran machen und wie beim schreiben auch, es wird nur was, wenn man übt und übt und übt...zuweilen bis zum Überdruss, zumal das ja in Abgeschiedenheit passieren muss, es ist zu blöd, wenn man vor seinem PC sitzt und sich abquält und der Rest der Familie hört kopfschüttelnd zu..lach

Lore


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silvie111
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BeitragVerfasst am: 31.01.2008 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lore,
dein Text hat mir beim Lesen viel Freude bereitet. Die Katze ist einfach total treffend beschrieben und es macht Spaß das zu lesen! Super!
Die Hörversion hab ich noch nicht gehört, werd es aber bei Gelegenheit nachholen.


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Wer ein langes Buch schreibt, hatte keine Zeit ein kurzes zu schreiben
(Die Stadt der träumenden Bücher)
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Lore
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 31.01.2008 12:12    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Silvie, freut mich, dass es Dir Spaß gemacht hat.

Lore


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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 31.01.2008 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du mal wieder wunderbar hingezaubert, trotzdem ich es mit Katzen nicht so gern habe. Eine Wildstreunende, hat mal meinem Jagdhund ein Auge ausgekratzt. Seitdem jage ich sie. Ist nicht schlimm, da ich in der Wildnis wohne und die Katzen hier nicht ausgehen. Mein Schäferhund hat seine helle Freude daran.

Quasi meinte gerade, er würde lieber auf zweibeinige Katzen stehen.
Knall!
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Lore
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 31.01.2008 23:17    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mir scheint, in diesem Moment mag ich weder Dich noch Quasi.

Wenn ich Euch in freier Wildbahn erwische, bin ich es, die schießt.



Lore


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Gabi
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BeitragVerfasst am: 24.04.2008 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Das läuft auch zu schnell auf Audio. Hab noch mal die Gegenprobe gemacht, aber Cupido läuft normal. Oh, Lore, welch Schande für deine schöne Stimme. Das muss dringend repariert werden.

L.G.
Gabi


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Lore
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 24.04.2008 22:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Gabi

Du findest auch das auf derselben Seite wie looping mortale unter Hörversionen, rot gekennzeichnet, da läuft es normal.

http://www.story-ecke.de/rublez.html

Lore


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Hardy-Kern
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BeitragVerfasst am: 25.04.2008 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lore,

bin ehrlich begeistert. Du hast eine Stimme, dass ich glatt die Kaffeetasse fallen lasse. Bin platt, weiß nicht was ich sagen soll.
Habe mir 2 Storys angehört, die ich schon gelesen hatte.

Mal sehen, wie ich was von mir reinzaubern kann. Tolle Idee von unseren Moderatoren. Ein fettes Kompliment von Hardy.

Lore, du klingst ja richtig sexy
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Lore
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 25.04.2008 00:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Hardy

Und Du klingst gerade, als sei es keine Kaffeetasse, die Du gerade fallen lassen könntest, sondern mindestens ein Cognac-Schwenker.

Du wirst doch nicht etwa voll des süßen Weines sein???

Anbei zur Beruhigung,,,,,



ein Teelöffel Honig hinein und Du schläfst wie ein Baby.

Gute Nacht..Lore


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BeitragVerfasst am: 25.04.2008 01:18    Titel: Antworten mit Zitat

Morgen Lore,

den "Alten Kaiser Wilhelm" habe ich 1973 in Potsdam längst ausgesoffen. Very Happy

Hardy
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BeitragVerfasst am: 25.04.2008 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, ist das schön, Dir zuzuhören, Lore. So schön. Ich hatte auch mal so eine schwarze Katze, die eine große Jägerin war. Sie gab ihre Beute nie ab, aber sie zeigte sie. Ja, Katzen sind schon eigen. Da weiß man nie so genau, was einen erwartet. Wenn ein Hund Katzen jagt, muß er halt damit rechnen, daß ihm ein Auge ausgekratzt wird, dafür kann die Katze doch nichts. Er hätte sie halt in Ruhe lassen sollen. Ich liebe Hunde auch, ebenso wie Katzen, aber ich würde meinem Hund nie erlauben, Katzen zu jagen, wenn ich es verhindern kann. Im Moment habe ich allerdings weder Hund noch Katze, also ergibt sich das Problem nicht. Leider bleiben uns die Tiere ja nicht ewig erhalten. Aber schöne Geschichten über sie schreiben, lesen und hören, das kann man ja immer. Das ist doch ein wenig tröstlich.

Liebe Grüße
Angela
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Lore
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Code Philomele
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BeitragVerfasst am: 25.04.2008 10:56    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Angela

Ach ja, Katzenfreunde unter sich. Laughing

Wie wärs denn mal mit Deiner Lyrik als Hörversion?

Oder auch Tayfun, wer das nicht selber kann - technisch - könnte sich ja mal an die Lyrikstimme im Club ( Boro) wenden, dann kann er /sie geich erkennen, wie es klngt.

Oder macht Ihr alle sowieso Lesungen?

Lore


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BeitragVerfasst am: 25.04.2008 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe doch keine Lyrik, Lore, das weißt Du doch. Aber Tayfun könnte uns mal mit ihrer Stimme beglücken, das stimmt.

Ich mache keine Lesungen (mehr), der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag. Meistens zahlt man dabei noch kräftig drauf. Es sei denn, man lebt in einer Großstadt und kann im Umkreis lesen. Wenn man auf dem Land wohnt, abseits aller Flugplätze und großen Straßen, so wie ich, ist die Anfahrt und Übernachtung immer teuer. Die meisten Buchhandlungen können sich das auch nicht leisten.

Mein Problem bei Lesungen war allerdings immer, welchen Teil aus einem Roman ich lesen sollte. Das ist so schwierig. Bei Gedichten oder Kurzgeschichten ist das wesentlich einfacher. Deshalb fand ich auch die Vorbereitung für eine Lesung immer schwierig. Mittlerweile lasse ich es ganz, obwohl auch ein paar nette Lesungen dabei waren.
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