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Schweres Herbstgedicht


 

 
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Autor Nachricht
Fred K. Linden
Geschlecht:männlichSchmierfink


Beiträge: 54
Wohnort: Stuttgart


BeitragVerfasst am: 08.10.2020 21:01    Titel: Schweres Herbstgedicht eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Schweres Herbstgedicht

Die großen Hirsche sind gestrandet
und liegen bleich und mutlos in den Wäldern,

und aus den Wiesen steigt
das Grau empor
wie Blei und Antimon.

Die Feen hängen naß und zweifelnd in den Ästen
und sind verstummt
und warten auf den Winter leise.

Viel hört man Reger jetzt im Radio
und Schostakowitsch


und Schubert






.



_________________
Das verstehst du noch nicht, sagten sie. Ich verstand.
- Fred K. Linden -
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schwarzer lavendel
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 195



BeitragVerfasst am: 09.10.2020 06:37    Titel: Antworten mit Zitat

hallo fred,
ich finde das sehr eindrücklich.
starke bilder, die ich fühle.

für mich könnte es nach
      winter leise.
enden.
viele grüße
charlotte


_________________
poesie ist die fortsetzung der verzweiflung.
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Elena
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 79
Beiträge: 134
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 09.10.2020 07:30    Titel: Schweres Herbstgedicht Antworten mit Zitat

Lieber Fred,

ich lese dieses Gedicht als Metapher. Für etwas, was sich andeutet, aber noch nicht vorhanden ist. Schostakowitsch, da fällt mir seine 7. Symphonie ein - Stalingrad. Die großen Hirsche, das sind die Volksverderber, die Banker, die Hasardeure, die Drohnenbarone. Sie sind gestrandet, bleich und mutlos liegen sie in den Wäldern. Grau steigt empor, Gifte. Wir, die Feen, zweifeln und sind verstummt, und warten darauf, was sie mit uns vorhaben.

Ich weiß nicht, ob ich dein Gedicht richtig lese, aber so gelesen, gibt es für mich einen furchtbaren Sinn. Das Gedicht scheint mir sehr gut gelungen, obwohl du die Wirklichkeit völlig in Metaphern kleidest.

Ich habe heute ein Gedicht eigentlich zum selben bzw. ähnlichen Thema geschrieben. Ob es gelungen ist, weiß ich nicht. Siehst du mal rein?

Lieben Gruß, Elena
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Tula
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 749
Wohnort: die alte Stadt


BeitragVerfasst am: 10.10.2020 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Fred

super schön surreales Endzeit-Gedicht. Mein einziger Kritikpunkt: den Schubert am Ende braucht es nicht. Schostakowitsch passt da ohnehin, wie bereits bemerkt, vortrefflich und Sinn-schwanger.

LG
Tula


_________________
aller Anfang sind zwei ...
(Dichter und Leser)
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