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Schreibblockade...wie komme ich da nur wieder heraus

 
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Autor Nachricht
Malea Loughlin
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 28
Beiträge: 14
Wohnort: Sachsen


BeitragVerfasst am: 17.07.2019 13:23    Titel: Schreibblockade...wie komme ich da nur wieder heraus eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Jeder von uns kennt es...

"Wie soll es jetzt weitergehen?"
"Was kommt als nächstes?"
"Ich bekomme einfach keinen Satz zusammen."
"Ich lasse es heute mit dem Schreiben sein und schaue mal, was es bei Netflix für neue Serien gibt."

Schreibblockaden...

Ich habe das Problem seit meinem letzten Kapitel. Zwischendurch läuft es richtig gut und ich bin total in meiner eigenen Welt gefangen. Doch ganz plötzlich erfasst mich die Schreibblockade und ich schaffe es nicht, einen vernünftigen Satz zu schreiben.

Viele sagen, dass es ihnen bei einer Schreibblockade hilft, wenn sie ein Buch lesen oder Musik hören. Mir helfen diese beiden Methoden leider nicht, stattdessen kurbeln sie meine Fantasie an, allerdings in die entgegengesetzte Richtung. hmm

Ich habe bei meinen Figuren immer eine bestimmte Person vor Augen. Deshalb hilft es mir, wenn ich eine meiner Lieblingsserien schaue und mir die Charaktereigenschaften der entsprechenden Person ansehe. Dabei kommt das Schreiben von ganz allein wieder in Schwung Very Happy

Wie bekämpft ihr eure Schreibblockaden?


_________________
Liebe Grüße

Malea
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Gast







BeitragVerfasst am: 17.07.2019 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie bekämpft ihr eure Schreibblockaden?


Ich höre auf zu denken und schreibe den nächsten Satz. Und dann den nächsten. So lange, bis ich endlich den nächsten Satz schreiben kann.
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schwarzistdiekatz
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 281
Wohnort: Graz


BeitragVerfasst am: 17.07.2019 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, also ich habe alles mögliche probiert und unterm Strich hilft bei mir nur eines: Ich muss mich zwingen, den Laptop hochzufahren und dann einfach zu schreiben beginnen. Das Gleiche gilt, wenn es während dem Schreiben passiert - zum Denken aufhören, Hirn und Emotionen ausschalten und stur weitertippen. Dann löst sich bei mir die Blockade früher oder später von selbst.
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Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 955
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 17.07.2019 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Deshalb liebe ich das Plotten, je genauer, desto besser Very Happy
Bei mir hängt es auch mal, z.B. wenn ich grüble, wie ich "das-soll-grob-passieren" (z.B. eine Flucht) umsetze. Dabei hilft mir, zu Brainstormen, mir dabei genau vorzustellen, was ich erreichen / zeigen / weiterführen will. Ich notiere mir z.B. Ort, Tageszeit, vorkommende Personen, Ziel und was für Punkte (wichtige Infos, Begegnungen, Erfahrungen …) eingebunden werden sollen. So entwickelt sich die Idee für die konkrete Umsetzung der Szene und es fließt wieder.
Das möglichst ausführliche Plotten ist für mich ein super Wegweiser, an dem ich mich immer orientieren kann.
Manchmal hilft es mir auch, das letzte Stück vor dem Weiterschreiben nochmal zu lesen, um mich einzufühlen. In den Fällen hängt es daran, dass ich den Kopf dafür nicht wirklich frei hatte.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Malea Loughlin
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 28
Beiträge: 14
Wohnort: Sachsen


BeitragVerfasst am: 17.07.2019 19:51    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zum Schreiben gezwungen habe ich mich auch schon. Überraschenderweise ist das Kapitel ziemlich gut geworden Laughing

Durchgeplant sind meine Kapitel bis zum Schluss. Ich muss die Angelegenheit nur noch zu Papier bringen...was leichter gesagt ist, als getan.


_________________
Liebe Grüße

Malea
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Marv.inharvest
Sonntagsschreiber


Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 18.07.2019 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

so richtig leide ich unter diesem Problem nicht. Aber dafür müsste man das sicher erstmal genau definieren. Wenn man sich alle fünf Minuten ablenken lässt, und aufs Handy o.ä. schaut, kann man nichts zu Stande bringen - aber das ist noch keine Schreibblockade. Sowas kommt Heute schnell vor, da hilft mir auch dieses "Zwingen" oder eben gleich dafür sorgen, dass keine Ablenkung eintrifft. Sitz erstmal 30 Minuten ohne Radio, ohne Internet und Handy vor deinem Schreibgerät. Irgendwann kommt immer was.

Ansonsten - wenn es bei mir hakt und ich an einer Stelle nicht weiter komme, ich aber schon weiß, dass mir die nächste Szene leichter fallen würde, überspring ich die einfach und lass nur eine Notiz da. Sowas wie "hier passiert der Unfall" oder "hier streiten sich A & B".
Das ist manchmal besser, als ewig zu grübeln und damit Zeit zu vergeuden. Das sollte man nur nicht auf die Spitze treiben, sonst muss man nachher alle "blöden" Szenen am Stück schreiben smile


Des Weiteren helfen mir Bilder. Spielt eine Szene im Wald, schaue ich mir Bilder und Zeichnungen von Wäldern an. Ich male mir die Szene dann gedanklich aus und setzt es um. Oder ich gehe tatsächlich in den Wald. Wobei das bei einer Weltraumszene beispielsweise nicht helfen würde Smile
Dennoch, ein Spaziergang in der Natur, ohne Musik ohne alles, hilft mir immer das Chaos in meinem Kopf zu sortieren. Danach oder am Nächsten Tag, läuft alles wieder rund.


in diesem Sinne smile
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Malea Loughlin
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 28
Beiträge: 14
Wohnort: Sachsen


BeitragVerfasst am: 18.07.2019 18:52    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Das mit dem Überspringen habe ich einmal gemacht. Danach habe ich mir gesagt, dass ich das nicht gleich wieder mache Laughing Beim Überprüfen aller bisherigen Kapitel habe ich dann gemerkt, dass etwas fehlte lol

_________________
Liebe Grüße

Malea
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JanaC
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 58
Beiträge: 35
Wohnort: Niedersachsen


BeitragVerfasst am: 24.07.2019 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist doch schon gut, wenn du die Kapitel durchgeplant hast. Hakt es irgendwann, würde ich probieren zu clustern oder Fragen zu stellen.
Oder du könntest vielleicht die Szene in Stichworten aufschreiben, dann wieder zu deinem Manuskript und ganze Sätze draus machen? So Stück für Stück?


_________________
Liebe Grüße
JanaC
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Murnockerl
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 97
Wohnort: Graz


BeitragVerfasst am: 25.07.2019 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das Gefühl, bei mir liegen Schreibblockaden oft auch an zu viel bzw. falschem Planen. Also wenn ich die Handlung oder einen Charakter in eine Richtung gezwungen habe, in die sie intuitiv nicht gehen wollen. Dann hilft es mir, an einen Punkt der Geschichte zurückzugehen, den ich sehr mag, und von dort an probeweise und ohne den Druck, das Geschriebene tatsächlich zu verwenden, noch einmal zu schreiben zu beginnen und mich dabei bewusst von keiner Planung lenken zu lassen. So komme ich oft dahinter, was mich eigentlich an der vorgeplanten Handlung gestört hat, und kann das ausgleichen.

Und wenn es "nur" um eine kleinere Blockade geht, die nichts mit grundlegenden Problemen der Geschichte zu tun hat, hilft es mir auch meistens, mich einfach zum Schreiben zu zwingen. Cory Doctorow hat in einem Interview mal sinngemäß gesagt, dass seine Texte immer gleich gut sind, egal ob er beim Schreiben das Gefühl hatte, himmlische Mächte würden seine Hände leiten, oder ob er sich jedes Wort qualvoll aus den Fingern saugen muss. Ich denke, das trifft es ziemlich gut. Oft hilft es einfach zu schreiben, schreiben, schreiben, und aufzuhören, sich Gedanken zu machen.
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Murmel
Geschlecht:weiblichSchlichter und Stänker

Alter: 63
Beiträge: 7572
Wohnort: USA
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 25.07.2019 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Malea Loughlin hat Folgendes geschrieben:

Durchgeplant sind meine Kapitel bis zum Schluss. Ich muss die Angelegenheit nur noch zu Papier bringen...was leichter gesagt ist, als getan.

Das kann nun wiederum das Problem sein. Du musst für dich herausfinden, wie viel Vorplanung du brauchst. Wenn du quasi das ganze Buch schon fest vorgeplottet hast, kann es dir passieren, dass dich das nicht mehr interessiert. Ohne Planung verliert man sich leicht, und der Plot fällt entsprechend auseinander, aber zu viel an Planung kann behindernd sein. Das notwendige Maß an Planung ist individuell verschieden.

Weglegen und mich auf etwas anderes kozentrieren, hilft mir.


_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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minka
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 42
Beiträge: 110



BeitragVerfasst am: 26.07.2019 07:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stelle bei mir immer wieder fest, dass, wenn ich eine Blockade habe, liegt es an fehlenden Fakten. Kennst du das, dass wenn du eine Idee hast, wie du es machen kannst, dann hält dich plötzlich nichts mehr auf und du willst die Szene schreiben, die sich vor deinem inneren Auge plötzlich kristallklar zeigt?
Du weißt zwar, was in der Szene alles passieren muss, aber vielleicht fehlt irgendwas. Irgend eine zündende Idee, warum die Figur das jetzt machen soll oder was eine andere Figur verweigern müsste oder gar banale Dinge: wie der Schauplatz aussieht. Vielleicht fehlt dir noch irgendein Zünglein an der Wage, das dich innerlich noch davon abhält, dich auf die Szene einzulassen. Frag einfach mal dein Gefühl, ob da was noch nicht stimmt, ob du mit der Szene vielleicht noch nicht im Reinen bist, ob die Vorstellung in deinem Kopf noch unvollständig ist. Wenn du alles schon durchgeplottet hast, warst du beim Plotten noch frohen Mutes, aber später braucht man manchmal frische Ideen, um wieder Motivation zu finden. Wenn man gezielt danach sucht, dann geht es oft wieder weiter.
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 808
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 26.07.2019 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hier war das Thema einmal behandelt worden, evtl. findest du mehr Tipps.

www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=54737&postdays=0&postorder=asc&start=0
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JanaC
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 58
Beiträge: 35
Wohnort: Niedersachsen


BeitragVerfasst am: 26.07.2019 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

So wie Minka ist es mir auch schon ergangen, dann habe ich Fragen an die Szene gestellt und anschließend eine Frage rausgepickt und versucht, zu beantworten, sei es durch Recherche oder Fotos anschauen oder Schauplatz überlegt usw. So kommt man vielleicht Stück für Stück vorwärts.

_________________
Liebe Grüße
JanaC
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edelbyte
Sonntagsschreiber


Beiträge: 12



BeitragVerfasst am: 24.11.2019 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch eine Schreibblockade, weil ich dringend eine Co - Autorin suche, und ich finde keine. Niemand antwortet auf meine Anfragen.
Der Hintergrund ist, das meine Protagonistin und ihre Zwillingsschwester 17 Jahre alt sind, und ich als 65 jähriger alter Opa mit Sicherheit keinen glaubhaften Charaktere schreiben kann. Ich will aber unbedingt die Story schreiben, also fruste ich vor mich hin, und komme kaum einen Schritt weiter. Zwei Jahre Recherche stecken dahinter, ...alles für die Katz. Womöglich muss ich das Ganze aufgeben.
Dieser Gedanke führt zu einer noch größeren Blockade, und mir vergeht die Lust, etwas anderes auf die Beine zu stellen.
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Reg
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 46
Beiträge: 64
Wohnort: Fast Berlin


BeitragVerfasst am: 24.11.2019 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Murnockerl hat Folgendes geschrieben:
Ich habe das Gefühl, bei mir liegen Schreibblockaden oft auch an zu viel bzw. falschem Planen. Also wenn ich die Handlung oder einen Charakter in eine Richtung gezwungen habe, in die sie intuitiv nicht gehen wollen.


So ähnlich ist es bei mir auch. Ich habe eine tolle Geschichte im Kopf, in großen Teilen, sogar den Showdown, den ich sonst nie habe, aber ich kommte nicht weiter. Hab alles schon zig mal umgeschrieben. Es läuft einfach nicht. War schon ganz schlechtlaunig, was mein näheres Umfeld sicher abnicken würde. rotwerd

Und nun - hab ich erstmal aufgegeben und mich einem neuen/anderen Projekt gewidmet und es flutscht. Bin total erleichtert. (Mein Umfeld auch.)

Die andere Story lebt weiter, aber bis mir nicht einfällt wo es hakelt, widme ich mich dem, wo meine Kreativität sprudelt. Schreibblockade gelöst, obwohl es mich schon auch ein wenig stört, dass ich abgebrochen habe. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. smile extra


_________________
Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen. (Mark Twain)
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Reg
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 46
Beiträge: 64
Wohnort: Fast Berlin


BeitragVerfasst am: 24.11.2019 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

edelbyte hat Folgendes geschrieben:
Ich habe auch eine Schreibblockade, weil ich dringend eine Co - Autorin suche, und ich finde keine. Niemand antwortet auf meine Anfragen.
Der Hintergrund ist, das meine Protagonistin und ihre Zwillingsschwester 17 Jahre alt sind, und ich als 65 jähriger alter Opa mit Sicherheit keinen glaubhaften Charaktere schreiben kann.


Das tut mir leid. Könntest du es nicht versuchen und hier ins Forum einstellen? Ich bin sicher, dass du ein Feedback bekommen würdest, ob dir die Charakterdarstellung gelungen ist oder nicht. Man muss ja nicht 17 sein, um glaubwürdig einen solchen Charakter zu zeichnen. Hier kann man dir sicher helfen.

Besser, als wenn du hinschmeißt, oder?


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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4375
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 24.11.2019 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

edelbyte hat Folgendes geschrieben:
Ich habe auch eine Schreibblockade, weil ich dringend eine Co - Autorin suche, und ich finde keine. Niemand antwortet auf meine Anfragen.
Der Hintergrund ist, das meine Protagonistin und ihre Zwillingsschwester 17 Jahre alt sind, und ich als 65 jähriger alter Opa mit Sicherheit keinen glaubhaften Charaktere schreiben kann. Ich will aber unbedingt die Story schreiben, also fruste ich vor mich hin, und komme kaum einen Schritt weiter. Zwei Jahre Recherche stecken dahinter, ...alles für die Katz. Womöglich muss ich das Ganze aufgeben.
Dieser Gedanke führt zu einer noch größeren Blockade, und mir vergeht die Lust, etwas anderes auf die Beine zu stellen.


Da brauchst du keine Co-Autorin. Man schreibt ganz selten Figuren, die genauso alt sind wie man selbst. Und überhaupt haben sie oft auch ein anderes Geschlecht, andere Gedankengänge, andere Lebensumstände und Berufe als man selbst. Sonst wäre es ja auch eine Biographie. Und bei 99,9 Prozent der Bevölkerung dadurch langweilig. Nur weil du männlich und 65 bist, heißt es nicht, dass du keinen glaubhaften jungen und weiblichen Charakter schreiben kannst.

Stell doch einfach einen Ausschnitt ins Forum rein und schau, ob man dir die Sicht abkauft.

Wenn nicht, würde ich an deiner Stelle im Bekannten und Freundeskreis nach jungen Frauen in diesem Alter suchen, die dir helfen, die Welt aus ihrer Sicht zu verstehen. Aber das sind keine Co-Autorinnen.

Warum sollten sich auch welche melden? Die meisten haben genug eigenen Stoff, den sie schreiben wollen.

Also nicht verzweifeln.


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Herr Meier
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Alter: 58
Beiträge: 84
Wohnort: Mönchengladbach


BeitragVerfasst am: 24.11.2019 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

edelbyte hat Folgendes geschrieben:
Ich habe auch eine Schreibblockade, weil ich dringend eine Co - Autorin suche, und ich finde keine. ..........Womöglich muss ich das Ganze aufgeben.
Dieser Gedanke führt zu einer noch größeren Blockade, und mir vergeht die Lust, etwas anderes auf die Beine zu stellen.


Ich denke, das ist nicht unbedingt eine Schreibblockade,
sondern die "Angst vor dem Berg".

Du hast das Gefühl, dass die Aufgabe, eine junge Person schreiben zu müssen,
wegen Deines biblischen Alters (... haha... Bin ja selbst bald in Deiner Region)
unmöglich zu schaffen ist.

Bedenke aber auch,
es gibt "sehr erwachsene" Jugendliche
und "sehr kindische" Ältere.

Es gibt keinen Standardtyp "junge Protagonist/in".
Es gibt keine Standardsprache "jung".

Lass sie einfach mal losleben Cool ,
schreibst Du lebendig,
werden die Beiden auch lebendig Wink
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

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BeitragVerfasst am: 24.11.2019 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Außerdem ist Schreibblockade nur Einbildung.

_________________
LG
Ralphie
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Reg
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 46
Beiträge: 64
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BeitragVerfasst am: 24.11.2019 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ralphie hat Folgendes geschrieben:
Außerdem ist Schreibblockade nur Einbildung.


Wie meinst´n das, Ralphie?


_________________
Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen. (Mark Twain)
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 66
Beiträge: 4517
Wohnort: 50189 Elsdorf
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BeitragVerfasst am: 24.11.2019 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Stell dir vor, du fährst in eine Autowerkstatt und der Mechaniker sagt: "Tut mir leid, ich habe heute eine Reparierblockade."

 Very Happy


_________________
LG
Ralphie
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Reg
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 46
Beiträge: 64
Wohnort: Fast Berlin


BeitragVerfasst am: 24.11.2019 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ralphie hat Folgendes geschrieben:
Stell dir vor, du fährst in eine Autowerkstatt und der Mechaniker sagt: "Tut mir leid, ich habe heute eine Reparierblockade."

 Very Happy


 lol Okay. Stimme zu. Schreiben ist Arbeit und eine Schreibblockade kann ich mir als Luxus eigentlich nur leisten, wenn ich nicht vom Schreiben leben muss. Ansonsten gilt: Nicht rumjammern, einfach machen! Cool


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