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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Gemeinschaftsprojekt Craft und Avenius "Ark 13"


 

 
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Craft
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 30
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 28.05.2011 22:02    Titel: Gemeinschaftsprojekt Craft und Avenius "Ark 13" eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mein Freund Avenius und ich arbeiten zurzeit an einem SciFi Roman. Wie oben erwähnt heißt er "Ark 13". Es geht ganz grob um die Suche nach einem verlorengegangenen Raumschiff.
Wir zwei haben uns die Kapitel eingeteilt und treffen uns wöchentlich zum Besprechen.
Jetzt wollen wir natürlich eure Meinung hören.
Hier also eines der ersten Kapitel, die von mir geschrieben wurden:


Erde, London

Die Sonne ging gerade auf und warf die ersten Strahlen des Tages über die Hochhäuser Londons.
Es klopfte an der Tür. Will ignorierte es und drehte sich auf die Seite.
Es klopfte erneut, aber da wiederum eine Reaktion ausblieb öffnete sich die Tür und ein Roboter betrat das verdunkelte Zimmer.
„Sir, sie hatten mich beauftragt sie zu wecken, damit sie nicht zu spät kommen“, sagte er und ging zum Panoramafenster, um Licht in das Zimmer zu lassen.
Will wollte noch nicht aufzustehen. Er hatte noch bis in den frühen Morgen hinein an einer Programmierung gesessen und dementsprechend nicht genügend Schlaf bekommen.
„Lass mich in Ruhe und wehe, du deaktivierst die Verdunkelung!!“, drohte er, doch der Roboter berührte bereits das Bedienfeld des  Fensters, das die ganze Wand einnahm.
Das Glas der Scheibe bestand aus einem Material, welches durch Spannungsunterschiede die Lichtdurchlässigkeit des Fensters verändert. Es wurde langsam hell in Zimmer.
„Sie haben mir aufgetragen sie zu wecken und nicht nachzugeben, egal was sie sagen. Weiterhin ist die Tatsache, dass sie nicht zu ihren Prüfungen zugelassen werden, wenn sie regelmäßig an ihren Projekten arbeiten, ein gutes Argument, nun aufzustehen. Außerdem wird es ein wunderschöner Tag, wenn sie mir diese Bemerkung erlauben, Sir.“
In diesem Moment flog ein brandneuer PDA dem Roboter entgegen. Dieser wich aus und der Personal Digital Assistant knallte gegen das Fenster und schlug auf dem Boden auf.
Der Diener hob das Gerät, welches erst in knapp drei Monaten auf den Markt kommen wird,  kommentarlos auf und legte es auf den Schreibtisch.
Dann ging er zum begehbaren Wandschrank, holte Wills Studienuniform heraus und legte sie sorgfältig über einen Stuhl.
„Wenn ich sie dann bitten dürfte, das Bett zu verlassen und sich anzukleiden. Das Frühstück ist in 5 min angerichtet.“
Mit diesen Worten verließ der Roboter das Schlafzimmer und die Tür schloss sich hinter ihm automatisch.

Will seufzte. Dieser nervige Roboter. Eines Tages werd ich ihn einfach ausschalten.
Aber da er nun keine Wahl mehr hatte stand er auf und ging zum Fenster.
Der Ausblick war überwältigend und das sollte er auch, schließlich war es eine der teuersten Wohnungen die man in London überhaupt finden konnte.
Sie befand sich im zweithöchsten Gebäude der Stadt, auf der obersten Wohnebene. Will hatte also die beste Aussicht und sah den Sonnenaufgang streng genommen als erster. Nur sein Vater übertraf ihn, da er als Chef von Startec, des größten Software und Hardware Unternehmens, im höchsten Gebäude der Stadt, dem Startectower wohnte.  
Aber Will hatte bei der Auswahl seiner Wohnung sehr genau darauf geachtet, dass keines der Fenster auf das Gebäude seines Vaters zeigte.
London war einer der 7 Metropolen der Erde die nach dem Untergang komplett neu aufgebaut wurden waren. Die letzten Slums um die entstandene Stadt waren schon lange modernen Wohnkomplexen gewichen.
Die gesamte Innenstadt bestand zum größten Teil aus Hochhäusern, welche sich alle in Form und Höhe zu übertreffen versuchten.  
Will betrachtete die morgendliche Stadt.
In der Ferne konnte er die gigantische Glaskuppel des Biodroms sehen. Östlich davon lag der riesige Park, an den das Universitätsgelände der Eliteschule angrenzte, die er besuchte. Dort musste er heute hin.

Will nahm die Schuluniform vom Stuhl und ging ins Badezimmer.
Ebenso wie das Schlafzimmer war das Bad in Weiß gehalten und besaß ein ähnlich großes Panoramafenster. Da die Wanne direkt an der Scheibe in den Boden eingelassen war, konnte man während des Badens die fantastische Aussicht genießen. Auf der gegenüber liegenden Seite gab es eine Nebeldusche, die gleichzeitig als Sauna dienen konnte.
Will entledigte sich seines Pyjama, welcher natürlich mit seinem Monogramm bestickt war und stellte sich in die Dusche. Die feinen Wasserperlen kribbelten ihm angenehm auf der Haut und nachdem er sich mit dem wohl teuersten Duschgel, was es auf dem freien Markt gab, gewaschen hatte, entstieg er erfrischt und munter die Dusche.
Er nahm sich eines der mikrosaugenden Badetücher und wickelte es sich um die Hüfte, ging zum Spiegel und berührte die glatte, kühle Oberfläche.
Augenblicklich tauchten am Rand des Spiegels kleine Fenster auf, in welchen verschiedene Sendungen liefen. Rechts oben lief ein Wetterkanal, welcher für den heutigen Tag strahlenden Sonnenschein voraussagt.
Darunter berichtete ein Nachrichtensprecher über die aktuellen Aufstände der Kolonie K6824-03.
"Die Aufstände auf der Bergbaukolonie K6824-03 spitzen sich erneut zu. Gestern 36.30 Planentzeit versammelten sich erneut aufständische Arbeiter vor dem Verwaltungsgelände der Kolonie. In dem Versuch die Aufständischen unter Kontrolle zu bringen, kam es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen beiden Parteien. Nachdem einige Kämpfer die Absperrungen überwunden und ein Nebengebäude des Verwaltungstraktes in brand gesetzt hatten, griffen die angeforderten Verstärkungstruppen in das Geschehen ein und schlugen den Aufstand nieder. Das  Ergebnis dieser Nacht waren 41 Tote auf Seiten der Aufständischen und 25 zerstörte Securebots und 9 zerstörte Warbots der Firma PACI auf Seiten der Regierung."
Das haben sie nun davon, dachte Will.
Hätten sie sich damals beim Kauf ihrer Bots nicht für Protection and Care Industries sondern für Startec entschieden wären ihre Verluste gestern nicht so hoch gewesen.
Sämtliche Bots, die die Firma seines Vaters herstellte waren von weit aus besserer Qualität als die aller anderen Firmen. Natürlich hatte diese Qualität auch seinen Preis.
Die Firma Startec würde im Jahre 2325 gegründet, sieben Jahre vor dem letzten großen Weltkrieg. Damals hatte sich das Wettrüsten der drei großen Nationen zu einem verheerenden Krieg entwickelt, welcher die Erde in eine Klimakatastrophe ultimativen Ausmaßes stürzte.
Startec war eine kleine aufstrebende Firma für intelligente Roboter gewesen und hatte sich nach und nach auf militärische Kampfbots spezialisiert.
Der Gründervater George Montgomery Craft war wie alle Craft's die vor ihm und auch noch nach ihm kommen sollten ein hervorragender Informatiker. Er erschuf eine künstliche Intelligenz, die alles zuvor Dagewesene in den Schatten stellte. Und da alle drei Fraktionen diese neue Errungenschaft für sich gewinnen wollten wuchs die Firma innerhalb weniger Jahre zu einem interplanetaren Unternehmen heran. Bis zum Ende des Krieges hatte Startec eine beträchtliche Anzahl von Firmen übernommen und hatte dann keinerlei Probleme sein Angebot auf unzählige weitere Technologien aller Art zu erweitern.
Nachdem die große Umweltkatastrophe der Erde sich abgeschwächt und die erste Phase des Teraformings begonnen hatte, machte Startec dem derzeit noch größten Unternehmen Telstar schon starke Konkurrenz.
Telstar hatte nahezu alle Raumschiffe und Raumstationen entwickelt und gebaut. Daher war es kaum noch vorstellbar, dass dieses Unternehmen je vom Markt verschwinden würde.
Nachdem die dritte Phase des Teraformings abgeschlossen war und die Erde neu besiedelt werden konnte, schlossen die beiden Konkurrenten einen Vertrag ab, der die vorangegangenen Machtkämpfe endgültig beenden sollte.
Dieser Vertrag sah vor, dass sich Telstar weiterhin mit dem Entwickeln und Bauen von Raumschiffen beschäftigen und Startec nun für die Neubesiedelung der Erde und den Ausbau der Kolonien verantwortlich sein sollte.
100 Jahre sollte dieser Vertrag bestehen und dann gegebenenfalls verlängert werden.
Jedoch kam es zu keiner Verlängerung, denn Richard T. Craft, Will's Vater hatte dach Ablauf der Frist durch ein raffiniertes Ränkespiel die feindliche Übernahme von Telstar erzwungen.
Aber da er feststellen musste, dass der Name Telstar nicht mehr aus den Köpfen der Menschen zu verdrängen war, prangte auch auf neuen Schiffen noch das Symbol von Telstar.
Weiterhin wurde ein Jahr später der ehemalige Direktor von Telstar Paul Johnson als Stellvertreter für Richard Craft angestellt und seither schienen er und Will's Vater gut miteinander auszukommen. Jedoch blickte er immer ein wenig grimmig drein da er genau wusste, dass Will eines Tages die Leitung als Erbe seines Vaters übernehmen würde.
Und der junge Craft würde niemals das Erbe ablehnen.
Bei diesen Gedanken an Macht und Geld musste Will, der sich bereits die Schuluniform angezogen hatte lächeln. Das kam bei ihm nur selten vor.
Er sah noch einmal in den Spiegel und überprüfte sein Aussehen. Er ließ seinen Blick über die elegante Uniform schweifen und blieb bei den drei goldenen Abzeichen an seinem Kragen hängen.
Diese Abzeichen gehörten mittlerweile bei fast allen Universitäten zum Standart und wurden nur für besonderen Leistungen vergeben. Es hatte sich durchgesetzt, dass es sie in drei Klassen gab. Die Goldenen gehörten natürlich zu höchsten Klasse. Darunter lagen Silber und Kupfer.
Will besaß sieben dieser Auszeichnungen aber er trug immer nur diese drei Goldenen.
Das erste zeichnete ihn als Ehrenstudent aus. Er bekam es nachdem er eine enorme Summe für den neuen Laborkomplex gespendet hatte.
Das Zweite war ihm für seine überragenden Leistungen im Fach Informatik verliehen wurden.
Das dritte Goldene Abzeichen war sein Jüngstes. Er bekam es vor einem halben Jahr als er zwei Jahre vor seinem Abschluss seinen Doktorarbeit abgab und diese mit der höchsten Note bewertet wurde.
Nachdem der das letztere Abeichen in die richtige Position gebracht hatte verließ er das Badezimmer und die Fenster am Rand des Spiegel erloschen.

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Avenius
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 30
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 28.05.2011 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Anmerkung von mir: das ist die unbearbeitete Rohfassung, wir überarbeiten das noch, was einige Sätze und die Grammatik angeht. auch jetzt schauen wir gerade drüber. Daraufhin wird der Text hier dann ab und an von uns aktualisiert. Das ist keine Endfassung!
Gruß, Avenius
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Xumandar
Oberstabspsycho

Alter: 35
Beiträge: 1979
Wohnort: Psy Korps 3. Division


BeitragVerfasst am: 28.05.2011 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe es jetzt mal überflogen und muss mich unweigerlich fragen: Dieses ganze Englisch, muss das wirklich sein? Oben wird einmal Roboter geschrieben und danach geht es nur noch um (beliebiges englisches Wort einfügen)bots. Gut, liegt vielleicht nur an mir, aber was das angeht, kommt es mir wie die Standardkost vor, wie es sie Tausende gibt. Nur, dass sie alle meist aus dem englischsprachigen Ausland kommen.

Craft hat Folgendes geschrieben:
Gestern 36.30 Planentzeit


Da weiß ich auch nicht so ganz, was das soll. Besonders gut klingen oder den Leser verwirren? Bei mir war es ganz klar letzteres. Es fehlt mir einfach der Bezug, ob das nun morgens, mittags oder mitten in der Nacht ist. Vor allem, da wir uns ja auf der Erde befinden sollen, liegt es mir quer im Magen. Und ist Planentzeit eigentlich ein neues Wort oder ein Schreibfehler?

Craft hat Folgendes geschrieben:

Die feinen Wasserperlen kribbelten ihm angenehm auf der Haut und nachdem er sich mit dem wohl teuersten Duschgel, was es auf dem freien Markt gab, gewaschen hatte, entstieg er erfrischt und munter die Dusche.


Also ich weiß nicht, was ich da denken soll. Warum sollte es mich interessieren, dass sie in der Zukunft wohl anscheinend Edelduschzeug haben und dieser Kerl es benutzt? Ehrlich gesagt ist es mir sogar vollkommen egal.

Und diese ganze Beschreibung der Auszeichnungen auf der Universität. Also für mich sind das Informationen, die mir eigentlich recht egal sind, ein wenig fühle ich mich als Leser dann sogar für dumm gehalten, wenn ich ja anscheinend zu dumm bin, die Reihenfolge von Gold, Silber und Kupfer (Ist das gewöhnlich nicht eigentlich Bronze?) zu kennen.

Craft hat Folgendes geschrieben:
Nachdem der das letztere Abeichen


Da ist wohl der Satz überarbeitet worden und hat sich dann ein Fehler eingeschlichen.

Und als Abschluss fasse ich mal kurz zusammen: Viel zu viele Informationen. Dir ist bei allem völlig klar, was du meinst. Aber dem Leser nicht. Viele Informationen sind mir sogar vollkommen egal.

Irgendwie kommt mir bei diesem ganzen Elitegehabe, als wäre selbst sein Toilettengang etwas Besonderes, dieser Will auch absolut unsymphatisch vor. Da wünsche ich mir fast schon, dass ihm gleich etwas passiert.

X


_________________
Der Sieg braucht keine Erklärung; die Niederlage erlaubt keine.

Grade du solltest doch wissen, dass ich nicht glaube was mir andere einreden, selbst wenn ich das verstehe, was sie mir sagen wollen!
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Craft
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 30
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 28.05.2011 22:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Nur eine kleine Anmerkung noch: Mit richtigen Namen heißen wir nicht Avenius und Craft! Nicht, dass es da zu Missverständnissen kommt.
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Hoody
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2604
Wohnort: Alpen


BeitragVerfasst am: 28.05.2011 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Da du die Geschichte in den Prosabereich gepostet hast - der für standfeste Autoren gedacht ist, kriegst du hier natürlich härtere Kritik ab, wenn der Text nicht die Voraussetzungen erfüllt.
Lege meine Wörter nicht auf eine Goldwaage und meine Kritik ist nie persönlich.

Also:
Erstmal zum Stil.
Zitat:
Die Sonne ging gerade auf und warf die ersten Strahlen des Tages über die Hochhäuser Londons.

Der erste Satz eines Buches kann den Leser schon für sich gewinnen. So ein klischeehafter Satz jedoch schreckt ab. Macht keinen Spaß. Ist auch nicht sonderlich spannend.
Zitat:

Es klopfte an der Tür. Will ignorierte es und drehte sich auf die Seite.

Will ignorierte es - kann man besser einbauen.
Wo dreht sich Will zur Seite? Wahrscheinlich im Bett. Atmosphäre aufbauen. Es klopfte an der Tür liest sich trocken. Mach aus den drei Sätzen mehr. Aber so liest es sich wie ein Bericht. Auch kommt das Bett nicht vor. Du hast ein Bild vor Augen, aber der Leser nicht. Klar, man könnte sich denken, es geht hier um ein Bett und es ist jetzt nicht soo tragisch, aber einmal so eine Stelle drinnen, heißt es für mich: er hat sie öfters drinnen. Also Bilder zeichnen. Kopfkino. Den Leser keine vollständigen Beschreibungen, die sich zehn Seiten lang hinziehen, geben, aber kleine Ansätze, damit die Fantasie anspringt. Fünf Sinne. Show dont Tell. Mehr Lebendigkeit. Vielleicht schläft er gar nicht auf dem Bett, sondern Sofa. Du könntest hier schon charakterisieren.
Zitat:

Es klopfte erneut, aber da wiederum eine Reaktion ausblieb öffnete sich die Tür und ein Roboter betrat das verdunkelte Zimmer.

Streich den ersten Satz, der total unnötig ist. Also den aller, aller, aller ersten Satz der Geschichte. Wozu hast du den drinnen? Fällt mir gerade auf. Brauchst du nicht.
Sich, war und hatte sind Signalwörter für Langeweile. Man kann sie nicht umgehen, aber oft reicht esden Satz bisschen umzustellen oder Verben einzusetzen, damit der Satz mehr Farbe bekommt, mehr Eigenleben. Aber pass auf. Bevor du einen Satz wegen dem Wort war kaputt arbeitest, lass das war drinnen. Aber achte darauf. Hast du nachher öfter das Problem.
Zitat:

„Sir, sie hatten mich beauftragt sie zu wecken, damit sie nicht zu spät kommen“, sagte er und ging zum Panoramafenster, um Licht in das Zimmer zu lassen.


Zitat:
Will wollte noch nicht aufzustehen. Er hatte noch bis in den frühen Morgen hinein an einer Programmierung gesessen und dementsprechend nicht genügend Schlaf bekommen.

Erster Satz: Show dont Tell. Zeig uns,dass Will noch nich aufstehen möchte. Aber es einfach hinzuschreiben wird auf Dauer langweilig und liest sich nicht schön.

Zitat:
„Lass mich in Ruhe und wehe, du deaktivierst die Verdunkelung!!“

Niemals in GROßBUCHSTABEN schreiben oder !!!!!!!!!!!! benutzen. Eins reicht doch vollkommen aus oder?
Zitat:
drohte er, doch der Roboter berührte bereits das Bedienfeld des Fensters, das die ganze Wand einnahm.


Zitat:
Dieser wich aus und der Personal Digital Assistant knallte gegen das Fenster und schlug auf dem Boden auf.

Zitat:
Der Diener hob das Gerät, welches erst in knapp drei Monaten auf den Markt kommen wird, kommentarlos auf und legte es auf den Schreibtisch
.
Zitat:
Dann ging er zum begehbaren Wandschrank, holte Wills Studienuniform heraus und legte sie sorgfältig über einen Stuhl.

Zitat:
Mit diesen Worten verließ der Roboter das Schlafzimmer und die Tür schloss sich hinter ihm automatisch.


Story:
Liest sich langweilig. Nachher hast du ein paar Konfliktansätze drinnen, aber du bist zu Allgemein und "schwafelst". Vieles könnte man streichen. Ich hätte es nicht weitergelesen. Tut mir Leid.

lg Hubi

Edit: Habe die Kommentare gelesen.
Rohfassung.. Soso. Ihr würdet einem Verlag die Rohfassung schicken? Tut mir Leid, aber da fehlt es noch gewaltig am Stil und auch die Story kränkelt. Ich empfehle euch die Schreibwerkstatt


_________________
Nennt mich einfach Hubi oder J-da oder Huvi : D

Ich bin wie eine Runde Tetris. Nichts will passen.

"Ein schlechter Schriftsteller wird manchmal ein guter Kritiker, genauso wie man aus einem schlechten Wein einen guten Essig machen kann."
Henry de Montherlant

"Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen."
Konrad Adenauer
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Gast







BeitragVerfasst am: 28.05.2011 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Prosa

Ihr habt einen Text, den ihr in der jetzigen Form auch an einen Verlag schicken würdet, und verfügt zudem über das geistige Rüstzeug, einer vernichtenden Kritik, einer schonungslos offenen Meinung und einer formlosen Ablehnung inklusive Abschiebung standzuhalten – und zwar ohne einzuschnappen und in Grundsatzdebatten, Polemik oder kindisches Gezänke zu verfallen? Dann seid ihr für die Prosa gewappnet. Aber Vorsicht! Hier wird das Gewicht der Schläge in Karat gemessen. Das Lob aber auch.

Zitat:
Daraufhin wird der Text hier dann ab und an von uns aktualisiert. Das ist keine Endfassung!


Warum dann in die Prosa?

Liebe Grüße
Monika
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Murmel
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BeitragVerfasst am: 28.05.2011 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ist schon verwirrend, das DSFo. Seit langem fordern wir, dass der Prosabereich für Neuuser geblockt wird, weil es einfacher ist, einen guten Text aus der Werkstatt in die Prosa/Lyrik zu stellen, als umgekehrt.

Rohfassungen bitte in die Werkstatt verschieben lassen.

Zum Text selbst: da müsst ihr noch gewaltig dran arbeiten. Mehr in der Werkstatt.

Man sieht sich.


_________________
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Craft
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BeitragVerfasst am: 28.05.2011 23:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ja, ich habe schon gemerkt, dass es in der falschen Rubrik gelandet ist, aber es war dann schon zu spät.
Danke fürs umleiten auf die Werkstatt.
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Probber
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BeitragVerfasst am: 28.05.2011 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Mr. Craft,
insgesamt finde ich deinen ersten Text bisher ganz Okay. Der Anfang ist halt oft das Schwierigste, vor allem wenn man die Atmosphäre einer anderen Welt (was die Zukunf in über dreihundert Jahren ja irgendwie ist) an den Leser tragen will.
Es passiert ja noch nicht wirklich viel. Der Schreibstil ist einigermaßen solide, hier und da ein paar kleine Fehler in Grammatik und Rechtschreibung, was erstaunlicherweise gegen Ende stark zunimmt.

Zu Anfang dachte ich noch, dass es die Ausnahme wäre, daher hatte ich diesen Satz schon einmal bearbeitet:
Zitat:
London war einer der 7 Metropolen der Erde die nach dem Untergang komplett neu aufgebaut wurden waren.


Bei dem Satz ist einiges nicht so ganz ...
Von der Grammatik müßte es eigentlich so aussehen:
Zitat:
London war einer der 7 Metropolen der Erde, die nach dem Untergang komplett neu aufgebaut wuorden waren.

Aber "worden waren" liest sich immer noch unschön ...
Vorschlag hat Folgendes geschrieben:

Nach dem Untergang wurden sieben Metropolen der Erde komplett neu aufgebaut, London war eine davon.

Kleine Zahlen schreibt man für gewöhnlich aus, die Formen von "sein" oder "machen" vermeidet man nach Möglichkeit. Den letzten Satz könnte man entsprechend auch in ...
Zitat:
London gehörte zu diesen.

... abändern. Das ist aber schon Schönheitskosmetik. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Laughing


Aber um jetzt alle Fehler aufzuzeigen fehlt mir momentan Zeit und Lust. Da das "Prosa-Board" aber eigentlich sattelfesten Texten vorbehalten ist, verschiebe ich deinen Text erstmal in die Werkstatt.

Schönen Gruß und herzlich Willkommen im Forum. smile


Edit:
War ich doch nicht erster. lol
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Probber
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BeitragVerfasst am: 28.05.2011 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Avenius hat Folgendes geschrieben:
Anmerkung von mir: das ist die unbearbeitete Rohfassung, wir überarbeiten das noch, was einige Sätze und die Grammatik angeht. auch jetzt schauen wir gerade drüber. Daraufhin wird der Text hier dann ab und an von uns aktualisiert. Das ist keine Endfassung!
Gruß, Avenius


Sowas solltet ihr machen, bevor ihr überhaupt ans Posten denkt. Allein aus Respekt vor denen, die eure Texte lesen und korrigieren!
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Harald
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BeitragVerfasst am: 29.05.2011 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

Mal ganz ab von allem bisher geschriebenen:

Ihr seid doch schon erwachsen, warum schreibt ihr wie Teenies?

(Ich entschuldige mich hiermit gleich bei allen Teenies hier, die teilweise echt toll schreiben, gemeint sind die nicht ganz so profesionellen  Very Happy )

Fragende Grüße

Harald


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Ruth
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BeitragVerfasst am: 29.05.2011 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen,

zu Rohfassung und überarbeiten wurde ja schon viel gesagt. Ich bin generell zu faul auf Rechtschreibung und Grammatik hin durchzulesen, denn ich bin der Meinung die meistens Sachen bekommt man mit einem guten Korrekturprogramm schneller raus.
(Und das ist eure Aufgabe.)
*Zeigefinger eingepackt*
 
Darum habe ich jetzt nur auf den Inhalt hin gelesen, weil mich interessiert hat, wie diese Welt aussieht.

Dabei ist mir Folgendes aufgefallen.

doch der Roboter berührte bereits das Bedienfeld des Fensters, das die ganze Wand einnahm.
 Das Glas der Scheibe bestand aus einem Material, welches durch Spannungsunterschiede die Lichtdurchlässigkeit des Fensters verändert. Es wurde langsam hell in Zimmer.


Kann mir irgendwie nicht vorstellen, wie dieses Bedienfeld aussieht. Erst dachte ich, es liegt transparent über dem Fenster. Aber es ist an der Wand, oder? Aber warum nimmt ein popeliges Bedienfeld die ganze Wand ein?
Ich würde erwarten, dass in der Zukunft alles kleiner und effizienter wird. Das ist doch keine Schalterleiste sondern eher ein Touchscreen?

Hm.

LG,
Ruth
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Murmel
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BeitragVerfasst am: 29.05.2011 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ruth, das Fenster nimmt die ganze Wand ein und ich vermute, die Herren haben sich durch das Corning Video inspirieren lassen:
http://www.youtube.com/watch?v=6Cf7IL_eZ38

 Wink


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Ruth
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BeitragVerfasst am: 29.05.2011 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Idea Allwissende Murmel, danke  smile

So, habe ich mir den Badezimmerspiegel vorgestellt. Aber ich würde das dann nicht Bedienfeld nennen. Denn das suggeriert, dass es Knöpfchen oder etwas Ähnliches hat und nichts anzeigen könnte. Das Ding ist für mich eher ein Touchscreen.
Oder vielleicht gibt es dafür schon ein spezielleres Wort?
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Xumandar
Oberstabspsycho

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BeitragVerfasst am: 29.05.2011 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde es ja einen tastsensitiven Bildschirm nennen.

X


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Grade du solltest doch wissen, dass ich nicht glaube was mir andere einreden, selbst wenn ich das verstehe, was sie mir sagen wollen!
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Ruth
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BeitragVerfasst am: 29.05.2011 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Oder so.
Ist natürlich schwierig zukünftige Dinge, die vermutlich ganz anders heißen würden, so zu benennen, dass sich der heutige Mensch etwas darunter vorstellen kann.
Wer hätte denn mal an "Handy" gedacht, noch dazu im Deutschen.

Möglich auch, dass man das Teil mit irgendeinen Markennamen nennt, weil es eine Firma gibt, die ein Monopol darauf hält.

iEye   Rolling Eyes
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