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MT
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Biggi, Moin lupus,

super, dass Ihr Euch durch den - doch längeren - Text durchgearbeitet habt. Vielen Dank dafür! Very Happy

Bevor ich auf Einzelheiten eingehe, möchte ich den Schluss des zweiten Kapitels posten, damit´s einstweilen rund wird.

LGMT


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Siegfried Lenz
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MT
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Schluss des 2. Teils:
-----------------------

Als Haller über den Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel rennt ist er schweißgebadet. Die Mittagssonne steht hoch am Himmel und brennt im Gesicht. Mit einem Taschentuch wischt er sich über die Stirn, bevor er in die Aula tritt. Hier drin ist es merklich kühler, er gönnt sich dreißig Sekunden Durchatmen, bis er die große Steintreppe hinaufgeht. Im kleinen Saal, erster Stock, der Raum auf der rechten Seite am Ende des Gangs, da soll die Veranstaltung stattfinden, die für die Uni auch nicht alltäglich sein dürfte: Eine achtundvierzigjährige berufstätige Frau legt ihre Doktorprüfung ab, die sie mit siebenundzwanzig Jahren begonnen hat. Haller kennt jede Seite der Arbeit, jedes Wort. Schließlich ist er für den sprachlich Feinschliff zuständig gewesen. Feinschliff ist gut! An etlichen Stellen musste er mit der Grobraspel ran, musste Bandwurmsätze stutzen, hat ganze Passagen neu formuliert. Sandrine hat jeden seiner Vorschläge dankend angenommen, nächtelang haben sie so verbracht – schweigend in Arbeit vertieft. Er fühlte sich ihr sehr nah, und Haller glaubt, ihr ging es mit ihm ebenso.
Von einem Gemälde an der Wand, das in einen Goldrahmen gefasst ist, mustert ihn ein Mann mit erhobenem Haupt und strengem Blick. Seinen Arm hat er lässig auf ein Katheder gelegt, der feine Herr. Auf dem Messingschild unter dem Bild liest Haller einen Namen, den er noch nie gehört hat, und erfährt, dass es sich um den ersten Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät der hiesigen Alma Mater handelt. Wegen solcher Typen, denkt Haller, werden Juristen und Pädagogen nie Freunde.
Die schwere Holztür knarrt bei Öffnen, der Saal ist voll, einige auf den letzten Reihen werfen Haller strenge Mienen zu. Seine Augen suchen. Ben hat es doch wohl hoffentlich geschafft! Gott sei Dank! Da ist er! Sitzt in der ersten Reihe, der Stuhl neben ihm ist frei. Haller fühlt sich wie bei seiner Konfirmation. Die Kirche voll und er der Letzte, der nach vorne muss, einmal durch alle starrenden Blicke hindurch.
„Man, wo bleibst Du denn?“ Ben flüstert, neben ihm steht ein Karton in Geschenkpapier eingeschlagen. Oben auf der Bühne sitzt Sandrine in einer Reihe zusammen mit anderen, vermutlich ebenfalls Doktoranden. Der Redner hinter dem Pult daneben sieht sympathisch aus. Höchsten eins-sechzig groß, Haarkranz wie ein Mönch und Fliege um den Hals gebunden. Seinen Worten nach zu urteilen („…bin ich sehr stolz und glücklich, dass…“, „… weshalb ich sagen darf, dass es wirklich außergewöhnliche Arbeiten sind, die heute…“): Der Doktorvater.
„Erzähl ich später, ist was dazwischen gekommen.“ Haller zieht die Schultern hoch „Hast Du die Stiefel“, fragt er. Sein Sohn deutet mit einem Nicken auf das Paket.
„Mama reißt Dir den Kopf ab.“
„Es ging wirklich nicht früher.“
„Deswegen nicht.“ Bens Blick wandert an Haller ent-lang, einmal von unten nach oben.
„Na wenigstens hast Du Dich rasiert.“ Ben schmunzelt.
„Der Anzug war noch nicht fertig.“ Nein, Haller errötet nicht.
„Dein Kopf! Jede Wette: Der ist Geschichte!“ Ben guckt wie einer, der eine Vorahnung hat: Die Augenbrauen hochgezogen, leichtes und doch schwerwiegendes Kopfnicken. Haller sucht Rat in den Augen seiner Frau. Sandrine hat die Beine übergeschlagen, sie wirkt konzentriert und aufgeregt, ihre  schmalen Wangen sind rosig. Die Hände hat sie auf dem Oberschenkel übereinandergelegt. Wie wunderschön sie ist mit ihrem schwarzen Hosenanzug und den langen, blonden Haaren, die wie ein Seidentuch über den Schultern hängen. Mit der liegenden Hand deutet sie ein Winken an und wirft ihrem Mann ein Lächeln zu. Unsinn, denkt Haller, sie liebt mich, wie ich bin. Die Cordhose ist tadellos, und das weiße Hemd passt prima dazu.
„Und so darf ich Sie nun, meine sehr verehrten Damen und Herren, im Namen der Doktoranden recht herzlich zu einem kleinen Imbiss und einem Glas Sekt einladen. Ich danke Ihnen.“ Der Doktorvater ist am Ende seiner Rede angekommen. Der Beifall ist verhalten, wie Beifall meistens ist, wenn Häppchen warten. Sandrine nimmt die drei Stufen und begrüßt ihre Männer mit Küssen auf die Wange.
„Natürlich hast Du einen handfesten Grund. Ich werde nicht fragen.“ Ist sie tatsächlich sauer auf ihren Mann, nur wegen eines albernen Anzugs? Haller ist unschlüssig, ihr Gesichtsausdruck ist zu verschmitzt. Natürlich musste sie das Thema ansprechen. Aber böse? Nein, böse ist sie ihm nicht. Nicht wirklich.
„Tut mir leid, Liebes. Aber ich bin …, ich bin aufgehalten worden.“ Haller nickt mit dem Kopf, als wollte er sich selbst von der Wahrheit seiner Worte überzeugen.
„Klar. Lass mich raten. Deine neue Sekretärin? Deine Schüler? Deine Rosen womöglich?“
„Mein Bruder.“ Haller sagt das fast tonlos, als wären die Worte ungewollt aus seinem Mund gefallen. Wie schnell sich ein Gesichtsausdruck verändern kann. Eben noch hat Sandrine gestrahlt wie ein frischer Strauß Rosen und jetzt? Jetzt liegen die Rosen auf dem Kompost.
„Wo ist er?“ Mitten in Sandrines Frage hinein wird ein Tablett geschoben. Orangensaft? Sekt? Gemischt vielleicht?. Christian Haller und seine Frau nehmen Sekt. Ben schnappt sich einen Orangensaft und geht zum Buffet. „Ich hole mir was zu essen, Leute.“
„Wir kommen auch gleich“, ruft Sandrine ihrem Sohn nach.
„Er hat geschrieben. Mein Bruder hat mir einen Brief geschrieben. Nach über zwanzig Jahren.“
„Vierundzwanzig“, sagt Sandrine. Haller sieht sie an, nickt.
„Vierundzwanzig“, sagt er.
„Wir haben die Sache begraben, Christian, vor vielen Jahren – und ich möchte, dass es dabei bleibt. Hast Du mich verstanden?“

3.

(…)

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Siegfried Lenz
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MT
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, Sabine Embarassed  Embarassed  Embarassed

Jetzt habe ich doch tatsächlich Deinen Kommentar übergangen. I´m so sorry!

Würde mich wirklich sehr freuen, wenn Du dranbliebest. Very Happy

LGMT

P.S. Biggi: Danke für die Federn.


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Siegfried Lenz
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lupus
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
„Wir haben die Sache begraben, Christian, vor vielen Jahren – und ich möchte, dass es dabei bleibt. Hast Du mich verstanden?“


was begraben? verstanden nix!

aaaaaahhh, urgemein is das, ja!!

was soll daran rund sein? Häh?

was is rund daran? grmpfl, einem den Cliff vor die NAse zu hängen? häh?

naja . ... nur eins: ein kleines bisserl zu langatmig is mir das dann geworden, du hättest wohl ein bisserl schneller zum Punkt kommen können. Bracuh ich wahrscheinlich nicht sagen, aber trotzdem: su musßt aufpassen, dass das nicht zu einem Lesequiz verkommt. Irgendwann (bald --> jetzt) muss der Leser einmal verschnaufen können. Wie lange wird die Sache eigentlich? So wie es sich anliest 50, 60 Seiten Minimum.

also: ziemlich gut bis jetzt. Zerbröseln erspar ich mir, sind echt nur Winzigkeiten. Inhalt, Aufbau, Sprache einwandfrei bis jetzt.

lgl


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lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

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hobbes
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BeitragVerfasst am: 11.02.2010 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

lupus hat Folgendes geschrieben:
was is rund daran? grmpfl, einem den Cliff vor die NAse zu hängen? häh?

da schließe ich mich gleich mal an...

Der Anfang hat durch die Überarbeitung eindeutig gewonnen (und davor hat er mir ja auch schon gefallen). Die Fortsetzung gefällt mir auch, war kein Problem, weiterzulesen. Verbessern könntest Du schon noch was, Kleinigkeiten, die nicht extrem stören, die aber runder sein könnten. Bin aber gerade zu müde, um das genauer aufzudröseln. Ach, ich hab ja sowieso eine Ausrede: erstmal das Ende abwarten.

Hab übrigens keinerlei Idee, wie die Geschichte ausgehen könnte. Einzig Sandrine kommt mir ein bisschen suspekt vor - hatte sie etwas mit dem Bruder?

lg,
hobbes


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Biggi
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BeitragVerfasst am: 11.02.2010 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MT,

bis jetzt sehr angenehm zu lesen und ich denke hier nicht mehr nur an eine kurze Geschichte, sondern an ein Buch… Da muss dann auch nicht alles hoppizacki gehen und einer darf auch mal sinnieren, seine Frau bewundernd anschauen, anschließend chic essen gehen, wenn die Canapés nicht gereicht haben etc. Ich weiß natürlich nicht, wie Du das siehst. wink
Ein paar BoFs nur:
Zitat:
Als Haller über den Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel rennt, ist er schweißgebadet.

Zitat:
Mit einem Taschentuch wischt er sich über die Stirn, bevor er in die Aula tritt.

Hier würde ich mir ein wenig mehr Stimmung wünschen, weil ich die Kieler Uni nicht vor Augen habe. Es dürfte kein Neubau sein, den er da betritt, insofern atmet er vielleicht die kühle Luft in dem altehrwürdigen Gebäude ein? Dreißig Sekunden klingt mir etwas zu sehr nach Stechuhr. Ein paar tiefe Atemzüge, um zur Ruhe zu kommen oder sowas?
Zitat:
Eine achtundvierzigjährige berufstätige Frau legt ihre Doktorprüfung ab, die sie mit siebenundzwanzig Jahren begonnen hat.

Ui. Das muss ein echtes Nischenthema gewesen sein und der Doktorvater zudem ein äußerst geduldiger Mensch. In den meisten Naturwissenschaften wäre man mit einer solchen Arbeit schon hinterm Mond. Rechtswissenschaftlich hätten einem in der Zeit vermutlich BGH oder EuGH mit irgendwelchen Grundsatzurteilen schon lange reingepfuscht wink. Hier stolpere ich, wenn ich nicht andeutungsweise erfahre, dass das Thema aus einem historischen und konkurrenzlos schwierigen Sachgebiet war oder so was Ähnliches (soll und muss dabei aber nichts Konkretes sein). Dass er gerade die juristische Fakultät betreten hat, erfahre ich als aufmerksamer Leser ja erst etwas später im Text, außer ich hätte mich jetzt grob vertan und sie promoviert doch in Medizingeschichte...

Ich habe übrigens einen Heidenrespekt vor Frauen, die – nachdem der Nachwuchs aus dem Gröbsten raus ist  – die Energie aufbringen, ein Studium (wieder) aufzunehmen und durchzuziehen, in dem Fall sogar noch den Titel anzustreben.
Aber: wie furchtbar klingt das dann, wenn einem der Ehegatte die Arbeit geschrieben hat? Nicht nur getippt, weil er mehr Übung hat, sondern auch noch formuliert und sie hat es nur noch abgenickt? Falls Du es entschärfen wolltest: Sandrines Muttersprache ist nicht deutsch und sie hat nach all den Jahren eine chronische Sehnenscheidenentzündung von der vielen anfänglichen Tipperei, damals noch auf der mechanischen Schreibmaschine wink. Falls es doch so bleibt: Supercharakter!!! lol
Zitat:
Er fühlte sich ihr sehr nah, und Haller glaubt, ihr ging es mit ihm ebenso.

Jawoll. Konfliktstoff pur. Manchmal sagen Worte doch mehr als Schweigen.
Zitat:
Wegen solcher Typen, denkt Haller, werden Juristen und Pädagogen nie Freunde.

Nächster Schlüsselsatz, falls sie gerade Dr.iur. geworden ist: Ehepartner, aber keine Freunde. Prima… Die Lunte liegt.
Zitat:
Die schwere Holztür knarrt beim Öffnen

Zitat:
einige auf den letzten Reihen werfen Haller strenge Mienen zu.

…in den Reihen (?)/ werfen sie ihm nicht eher Blicke zu bzw. er sieht ihre strengen Mienen. Frage: warum schaut er in den letzten Reihen nach seinem Sohn? Bzw. von wo kommt er herein? Von oben? Die werden sich tendenziell nicht nach ihm umdrehen, weil sie gespannt der Wahnsinnsrede lauschen... wink Wenn er unten reinkommt zur Tür, muss er nur an der ersten Reihe entlang laufen, dann hätte sein Blick in der letzten Reihe auch nichts verloren. Wurde mir jetzt nicht ganz klar.

Zitat:
„Vierundzwanzig“, sagt Sandrine.
Wirkt wie aus der Pistole geschossen, als würde sie täglich an nichts Anderes denken… „sagt“ empfinde ich fast als zu schwach, falls mich der Eindruck nicht getäuscht hat.

Ja, der ultimative Cliffhanger ist das. Wer könnte dieses Buch jetzt (noch) zur Seite legen??? Zwei Männer, eine Frau, Jans dreizehn Tage Urlaub auf der Insel. Die Charaktere sind vielschichtig, sie haben allesamt eine schillernde Vergangenheit und die nahe Zukunft ist als Thema greifbar, wenn beispielsweise zufällig bald Schulferien wären und die frischgebackene Frau Doktor dringend etwas Erholung braucht nach all dem Stress (a bisserl mager wirkt sie ja, hast Du erwähnt)...  Cool
Die Frage, an die jede Fernsehzuschauerin als erste denken wird: Wie alt ist Ben doch gleich? Aber wahrscheinlich ist etwas gaaaanz Anderes geschehen damals, vor etwas mehr als 24 Jahren. Ein schaurig dunkler Punkt...

Fazit: Weiterschreiben, bitte. Will Dich auch jetzt nicht mehr weiter davon abhalten!

LG
Biggi
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MT
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BeitragVerfasst am: 11.02.2010 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Nabend zusammen,

vorab: Ich find´s klasse und bedanke mich vielmals für die Bearbeitung dieses doch recht langen Textes.

@Sabine
Zitat:
Ich muss den dritten Teil die Tage noch mal in Ruhe lesen, ich hab zu lange nachgeforscht, wo der Haller jetzt auf einmal herkommt. Bis jetzt plätschert der Teil ruhig dahin. Hellhörig hat mich erst zum Schluss der Brief ohne Absender gemacht. Vorher fand ich den Stil solide, war aber völlig ohne Plan, wohin das noch gehen soll. Das Rigorosum würde ich eindeutschen oder wenigstens Kolloquium nehmen, das ist bekannter.
Bis jetzt finde ich die ersten beiden Teile noch spannender, aber ich bin auf jeden Fall noch dabei, wenn Du den vierten einstellst.

Für das Rigorosum - lupus hat zu Recht darauf verwiesen - gibt es keine wirkliche Alternative. Auch "Doktorprüfung" hinkt da. Ich glaube, ich belasse es dabei.

Und... der vierte Teil ist bereits eingestellt... Embarassed

@ Biggi
Zitat:
Würde ich mir als Sekretärin verbitten. Er kann sich gern herunterbeugen zu mir und mit gedämpfter Stimme etwas sagen, aber nicht ins Ohr. Dachte erst, die beiden wären nur offiziell per Sie! "Meine Liebe" klingt auch reichlich vertraut...
Ihr Charakter ist interessant, wenn sie ihrem Chef sagt, dass er nicht schlechter sein kann als sein Vorgänger.

Möglicherweise hast Du recht. ich will auf Folgendes hinaus: Haller ist seit einer gefühlten Ewigkeit Lehrer an der Schule. Jetzt - vor Kurzem - ist er Rektor geworden. Er kennt Frau Sämann also schon länger, die beiden mögen sich auch, nur jetzt ist sie eben seine neue Sekretärin. Ob gleichwohl das Verhalten Hallers zu intim ist - bin unschlüssig.

Der Pausengong ertönte vielleicht.

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Verstanden, wird erledigt, Herr Direktor.

Absicht oder hat Herr Schmitt was mit der Sämann und sagt auch nicht Herr Rektor?

Nein, Schmitt hat nichts mit der Sämann (jedenfalls weiß ich davon nichts
Very Happy). Ich wollte nur darauf hinaus, dass der Rektor beim "Fußvolk" (wahrscheinlich werde ich dafür gleich gesteinigt...) eben der Direktor ist, dem sie die Ehre erweisen (oder so ähnlich).

Rauf, runter etc: Du hast recht, der Rektor Haller denkt vermutlich "herauf", "herunter"... Die Kürzungen gefallen mir aber irgendwie im Textfluss besser. Ich werd´s noch ein paar mal laut lesen und dann entscheiden (ist eine Grundsatzfrage).

Aale? Na logisch schwimmen die flussaufwärts (um zu laichen). Mir gefiel das Bild eigentlich ganz gut. Nicht?

"Hätte nicht gefehlt"? Nee, glaube nicht; es hat ja tatsächlich (akut) nichts gefehlt.

"Geier" - klar, den hab ich unterschlagen! Merci.

Rigorosum: s. o.

Der Nachname wird an der Stelle gestrichen.  

Zitat:
So, ich vermute, Christian Haller hat von Jan Graf einen Brief bekommen. Einer von beiden hat also den Namen seiner Frau angenommen durch Heirat oder es stimmt sonst irgendwas nicht so ganz.
Und völlig richtig: den Anzug sollte er direkt vor der Reinigung anziehen - wie auch immer er das anstellt, der Herr Rektor.

Na, dann ist die Geschichte also doch viel zu vorhersehbar... wink

Zitat:
Interessante Handlung, die Du da aufbaust und lebendig erzählst. Sowas liest man doch gern.

Sowas auch love

@ lupus
Zitat:
jo, bis auf einige Klienigkeiten geht das runter wie Öl. Nicht viel, in einem Schwung durch. Die Sprache is derart gefällig, dass man gar nicht merkt, dass es ein bisserl länger is. super gemacht. Und, obwohl nix passiert, schaffst du es, Spannung zu erzeugen (wie machst du das?) und die einzelpersonen werden locker aber genau richtig eingeführt. Projektor is an.

Merci bien. Das hört man doch gern.

Zitat:
was begraben? verstanden nix!

aaaaaahhh, urgemein is das, ja!!

was soll daran rund sein? Häh?

was is rund daran? grmpfl, einem den Cliff vor die NAse zu hängen? häh?

Ach, herrlich lol

Zitat:
naja . ... nur eins: ein kleines bisserl zu langatmig is mir das dann geworden, du hättest wohl ein bisserl schneller zum Punkt kommen können. Bracuh ich wahrscheinlich nicht sagen, aber trotzdem: su musßt aufpassen, dass das nicht zu einem Lesequiz verkommt. Irgendwann (bald --> jetzt) muss der Leser einmal verschnaufen können. Wie lange wird die Sache eigentlich? So wie es sich anliest 50, 60 Seiten Minimum.

Das mit der Langatmigkeit ist so eine Sache. Inzwischen steht für mich fest, dass das Ganze ein Roman werden soll - 150-200 Seiten. Da darf und muss ein bisschen ausgeholt werden. Ich habe mich schon oft gefragt, was geschähe, wenn man einen Anfang wie den der BUDDENBROOKS hier einstellte - Die (vermeintliche) Langatmigkeit wäre Thema Nummer 1 hier im Forum, ich bin mir sicher. Mit Blick auf den Umstand, dass der Text für was Längeres angelegt ist, sollte man hier m. E. nicht zu eng herangehen... Moanst net?

@ hobbes
Zitat:
Ach, ich hab ja sowieso eine Ausrede: erstmal das Ende abwarten.

Damit würde ich das Forum vermutlich eindeutig überstrapazieren.

Zitat:
Hab übrigens keinerlei Idee, wie die Geschichte ausgehen könnte.

 Very Happy So soll das man auch sein!

Zitat:
Einzig Sandrine kommt mir ein bisschen suspekt vor - hatte sie etwas mit dem Bruder?

Wäre ne Variante...

@ Biggi (die Zweite)
Die Uni kann in der Tat mehr "Leben" gebrauchen. Hab aber noch keine genaue Vorstellung (auch nicht, ob wirklich an der Stelle).

Und zack - sind aus 30 Sek. 2 Min. geworden!

Zitat:
Ich habe übrigens einen Heidenrespekt vor Frauen, die – nachdem der Nachwuchs aus dem Gröbsten raus ist – die Energie aufbringen, ein Studium (wieder) aufzunehmen und durchzuziehen, in dem Fall sogar noch den Titel anzustreben.
Aber: wie furchtbar klingt das dann, wenn einem der Ehegatte die Arbeit geschrieben hat? Nicht nur getippt, weil er mehr Übung hat, sondern auch noch formuliert und sie hat es nur noch abgenickt? Falls Du es entschärfen wolltest: Sandrines Muttersprache ist nicht deutsch und sie hat nach all den Jahren eine chronische Sehnenscheidenentzündung von der vielen anfänglichen Tipperei, damals noch auf der mechanischen Schreibmaschine wink. Falls es doch so bleibt: Supercharakter!!! lol

Oh ja, wie wahr! Respekt habe ich auch. Und ich kenne sogar jemanden mit ähnlichem Schicksal. Der Doktorvater kam einfach nicht in die Gänge - die Arbeit lag sage und schreibe 10 Jahre bei ihm (unkorrigiert). Dann hat der Doktorand sich - inzwischen berufstätig - einen neuen Doktorvater gesucht, bei dem das Ganze weitere vier Jahre dauerte - da war er vierundvierzig.

Schön, wenn die Konfliktstoffandeutungen und Lunten gefallen. Very Happy

Die Kleinigkeiten arbeite ich mit ein - danke dafür! Und ja: jetzt wird weitergeschrieben.

LGMT


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Siegfried Lenz
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Biggi
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BeitragVerfasst am: 12.02.2010 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Moin MT,

Zitat:
ich will auf Folgendes hinaus: Haller ist seit einer gefühlten Ewigkeit Lehrer an der Schule. Jetzt - vor Kurzem - ist er Rektor geworden. Er kennt Frau Sämann also schon länger, die beiden mögen sich auch, nur jetzt ist sie eben seine neue Sekretärin.

Verstehe. Das kommt halt bisher noch nicht so rüber, kostet Dich aber bestimmt nur einen Halbsatz, da bin ich sicher... wink

Zitat:
Rauf, runter etc: Du hast recht, der Rektor Haller denkt vermutlich "herauf", "herunter"... Die Kürzungen gefallen mir aber irgendwie im Textfluss besser. Ich werd´s noch ein paar mal laut lesen und dann entscheiden (ist eine Grundsatzfrage).

Ganz klar vom Textfluss her. Wenn man ihn näher kennt, - also z.B. Cordhose statt Anzug zum Sektempfang - glaubt man ihm das auch. Eine junge Respektsperson eben, die denkt auch ohne "he-".

Zitat:
Aale? Na logisch schwimmen die flussaufwärts (um zu laichen). Mir gefiel das Bild eigentlich ganz gut. Nicht?

Hoi. Biologen zu mir. Ein witziger Effekt. Ich wollte wissen, an welche Aale Du gedacht hast. Die schwimmen meines Wissens zum Ablaichen ins Meer, also mit dem Strom, demnach flussabwärts.
Steigaale (also die jungen, auf die Du doch mit Sicherheit hinaus wolltest beim Schreiben, oder?) haben mit dem Kram noch nichts im Sinn, die stehen in der Blüte ihres Lebens und ihre Gedanken sind fern der Sargasso-See. Also zumindest bei den Aalen, die ich kenne. Klar passt das Bild vom Schlängeln besser als zu springenden Lachsen. Ernsthaft: "junge" eingefügt vor Aale und schon passt es.

Zitat:
Und ich kenne sogar jemanden mit ähnlichem Schicksal. Der Doktorvater kam einfach nicht in die Gänge - die Arbeit lag sage und schreibe 10 Jahre bei ihm (unkorrigiert). Dann hat der Doktorand sich - inzwischen berufstätig - einen neuen Doktorvater gesucht, bei dem das Ganze weitere vier Jahre dauerte - da war er vierundvierzig.

Schicksale gibt's...! Hätte vielleicht seine Frau mal korrekturlesen lassen sollen und die Arbeit entschlacken bzw. die Bandwurmsätze zerhacken?? Aber zu spät - ist ja rum ums Eck, wie es sich anhört smile.

Wünsche Dir guten Schreibfluss und mir/uns zu gegebener Zeit eine AG zum Weiterlesen!
Biggi
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BeitragVerfasst am: 12.02.2010 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MT,

Zitat:
Und... der vierte Teil ist bereits eingestellt...
und ich habe ihn eben in aller Ruhe gelesen ...     Buch

Diese Aufteilerei macht mich gerade wahnsinnig. Immerzu lese ich Geschichten an und warte, dass der nächste Teil eingestellt wird. Dabei liebe ich es, zunächst alles in einem Rutsch zu lesen, wenn es gut geschrieben ist.  Cool

Ich weiß immer noch nicht, wie die Figuren aus dem ersten und dem zweiten Teil zusammenhängen und ich bin neugierig. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, holpert nur manchmal ein wenig in den Zeiten.

 
Zitat:
Mit einem Taschentuch wischt er sich über die Stirn, bevor er in die Aula tritt. (statt "in ... tritt" vielleicht besser "betritt")Hier drin ist es merklich kühler, er gönnt sich dreißig Sekunden Durchatmen, bis er die große Steintreppe hinaufgeht. Im kleinen Saal, erster Stock, der Raum auf der rechten Seite am Ende des Gangs, da soll die Veranstaltung stattfinden, die für die Uni auch nicht alltäglich sein dürfte: Eine achtundvierzigjährige (Komma) berufstätige Frau legt ihre Doktorprüfung ab, die sie mit siebenundzwanzig Jahren (könnte auch einfach nur mit Siebenundzwanzig heißen, oder im Alter von ...) begonnen hat. Haller kennt jede Seite der Arbeit, jedes Wort. Schließlich ist er für den sprachlich (sprachlichen) Feinschliff zuständig gewesen. (Die Zeiten springen nachher ein bisschen. Vielleicht wäre es einfacher, wenn Du hier schon zum Präteritum greifst.) Feinschliff ist gut! An etlichen Stellen musste er mit der Grobraspel ran, musste Bandwurmsätze stutzen, hat ganze Passagen neu formuliert. (Mir erscheinen die Wechsel von Perfekt zu Präteritum in diesem und den folgenden Sätzen nicht logisch) Sandrine hat jeden seiner Vorschläge dankend angenommen, nächtelang haben sie so verbracht – schweigend in Arbeit vertieft. Er fühlte sich ihr sehr nah, und Haller glaubt, ihr ging es mit ihm ebenso.


Aber das sind nur Spitzfindigkeiten, insgesamt wieder gern gelesen und ich lese auch weiter mit.

Lieben Gruß
Sabine
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BeitragVerfasst am: 12.02.2010 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,

Zitat:
und ich habe ihn eben in aller Ruhe gelesen Buch

Diese Aufteilerei macht mich gerade wahnsinnig. Immerzu lese ich Geschichten an und warte, dass der nächste Teil eingestellt wird. Dabei liebe ich es, zunächst alles in einem Rutsch zu lesen, wenn es gut geschrieben ist.  Cool

Ich hoffe, mein Hinweis auf das fortgesetzte Posting ist nicht falsch bei Dir angekommen. Embarassed Ich wollte keinesfalls "drängeln". Höchst vorsorglich: SORRY!

Und danke für´s Lesen und Kommentieren.

LGMT


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BeitragVerfasst am: 12.02.2010 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MT,

so ein lieber, schüchterner Hinweis kommt bei mir nicht als Drängeln an. Ein bisschen ungeduldig darf man ja noch sein, wenn man sich so viel Arbeit gemacht hat. Meine Ungeduld beim Lesen ist ja beinah schon genauso groß. Wink

Lieben Gruß
Sabine
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BeitragVerfasst am: 24.02.2010 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Sabine,

ich nochmal (lieber spät als nie). Danke für die wärmenden Worte.

Und: Wie eröffnet man eigentlich eine AG hier im Forum?

LGMT


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Siegfried Lenz
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BeitragVerfasst am: 24.02.2010 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MT,

wenn Du die Geschichte in einer AG fortsetzen willst, kannst Du mich schon mal vormerken.  Wie Du zu einer AG kommst? Guckst Du hier: http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=16073  Wink

Lieben Gruß
Sabine
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