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Jana Banana
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 4
Wohnort: Hücker-Aschen


BeitragVerfasst am: 01.05.2009 15:52    Titel: Zwei Welten und Australien... eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zwei Welten und Australien...

Bitte nicht so runtermachen...ich lerne ja noch:

Als ich aufwachte und aus dem Fenster sah, sah ich unseren Gärtner der damit beschäftigt war den Brunnen zu säubern.
Am Horizont beleuchteten die ersten Sonnenstrahlen das Tages den Himmel.
Auf den Pflanzen lag der Morgentau und der Nebel hing in der Luft.
Ich war noch etwas schläfrig als sich die Tür öffnete und mein Onkel in mein, das musste ich zugeben, sehr unaufgeräumtes Zimmer trat.
Er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse, als er vorwurfsvoll den Boden musterte, auf dem immer noch vom vorigen Abend meine Wäsche lag, die ich einfach achtlos beiseite geworfen hatte.
Er runzelte die Stirn als er mich ansah, wie ich gerade umständlich aus dem Bett kroch.
"Kira, wie oft habe ich dir schon gesagt,..."
Ich unterbrach ihn mitten im Satz.
"Ja ich weiß, und ich habe dir auch schon tausendmal gesagt, dass ich in einem Aufgeräumten Zimmer nichts finde."
Ich hatte keine lust mich mit ihm zu streiten.
"Ich räume nach dem Frühstück auf !", sagte ich, in der Hoffnung das er wieder gehen würde.
"Du weißt das meine Mutter heute kommt und ich möchte das sie dich mag, damit sie dir ein bisschen Geld für die Reise gibt."
Oh nein, jetzt ging das mit der Reise wieder los.
Ich wollte mit meiner Freundin Vanessa eine Reise nach Australien machen und mein Onkel war dagegen.
Also habe ich gebettelt, doch jetzt wo er es mir endlich erlaubt hat muss ich tun was er möchte.
"Ich habe doch gesagt ich mach es."
"Ok ich geh jetzt, ich muss noch in die Stadt um Blumen zu kaufen".
Mit diesen Worten verliess er mein Zimmer.
Seufzend starrte ich aus dem Fenster.
Wieso musste denn nur alles im Leben eine Konsequenz haben?
Ich hatte nicht im geringsten Lust dazu den ganzen Tag mit einer alten Dame ,die mir dauernd in die Wangen kniff und mich fragte wie es denn nun mit einem Freund aussah, zu verbringen.
Aber ich brauchte nunmal finanzielle Unterstützung und so sah ich mich gezwungen in den sauren Apfel zu beißen.
Bei meiner Freundin Vanessa waren finanzielle Mittel kein Problem.
Ihr Vater war ein erfolgreicher Anwalt und ihre Mutter Senatorin.
Demnach mangelte es bei ihnen nicht an Geld.
Ich mochte ihre Eltern, obwohl ich sie auf Grund ihrer Arbeit nur selten zu Gesicht bekam.
Doch Vanessa sah sie immerhin.
Ich hatte meine Eltern vor 3 Jahren durch einen Autounfall verloren.
Und eine Schwester die noch nicht geboren war.
Mit schwerem Herzen dachte ich an diesen schlimmen Tag zurück, an dem mein Vater meine Mutter ins Krankenhaus bringen musste, da sie in den Wehen lag.
Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich zu Hause gesessen hatte, mir über die Zukunft mit einer kleinen Schwester Gedanken gemacht habe, wie ich uns als glückliche, Vier-köpfige Familie gesehen habe.
Doch dann sollte alles anders kommen.

Vorsetzung folgt...

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Garrison
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 32
Beiträge: 128
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 01.05.2009 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die lange Version gelesen, auf diese beziehe ich mich in meiner Kritik.

1.) Form: Mach nicht nach jedem Satz einen neuen Absatz. Das sieht furchtbar aus und der Text bekommt keinerlei Fluss oder Sinneinheiten.

2.) Man erfährt nicht wirklich viel. Wo spielt das Ganze? Kira klingt asiatisch, der Beruf der Senatorin us-amerikanisch. Ich habe die Geschichte im "mein erstes Mal"-Thread gelesen, also weiß ich, dass es England ist. Aber das kommt viel zu spät - und ist auch bedeutungslos. Also könnte das Ganze genauso gut in Deutschland spielen.

3.) Es gibt auch keine Einführung der Figuren. Sie bleiben allesamt sehr blass.

4.) Du verwendest auch Elemente, auf die du hättest verzichten können. Bestes Beispiel: Der Zirkus (oder was auch immer). Er besitzt keinerlei Bedeutung für die Geschichte.

5.) Du musst noch lernen, Wichtiges länger zu behandeln und hervorzuheben und Unwichtiges einfach wegzulassen. Zum Beispiel der Beobachter, der einen vierzeiligen Absatz bekommt. Der Absatz ist unwichtig. Der Beobachter nicht, er sollte einen längeren Abschnitt bekommen.

Alles in allem merkt man, dass du gerade erst mit dem Schreiben angefangen hast. Wenn du geübter bist, kann man wirkliche Kritik üben, weil das jetzt nur Herumklopfen auf Anfängerfehlern wäre.


_________________
Ein Zyniker ist ein enttäuschter Romantiker.
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Noelia
Geschlecht:weiblichPippi

Alter: 34
Beiträge: 1719
Wohnort: Villa Kunterbunt
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 01.05.2009 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jana!

Ich habe auch die lange Version gelesen. Und ehrlich gesagt war das nicht so leicht.

Ich denke es wurde schon viel gesagt von meinen Vorpostern, und ich muss mich ihnen anschliessen.

Aber ich wollte dir sagen:
Lass den Kopf nicht hängen. Du kannst hier unheimlich viel lernen also lass dich nicht verscheuchen nur weil dein erster Text nicht gut ankam.

Arbeite weiter an dir, wenn du Spaß an der Schreiberei hast. Ich muss auch noch verdammt viel lernen und fühle mich hier gut aufgehoben.

Ich lege dir Ralphie´s Schreibwerkstatt zu Herzen und auch das DSFO-Wiki! Hier findest du tolle Ratschläge und Hilfen. Versuch dich mal an den Schreibübungen hier im Forum, die haben mir auch sehr geholfen.

Du wirst sehen du wirst besser.

Liebe Grüße
Noelia
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lupus
Geschlecht:männlichBestseller-Autor

Alter: 51
Beiträge: 4172
Wohnort: wien



BeitragVerfasst am: 02.05.2009 13:51    Titel: Re: Zwei Welten und Australien... Antworten mit Zitat

Servus Jana,

inhalt: bis jetzt passiert ja noch nix im eigentlichen sinn. Das, was 'passiert' wird erzählt, obewohl doch schon einiges an Emotionen drinn is, - sein könnte.
Da is einmal das 'gezwungen sehen' --> die alte Dame, der schmerz über den Verlust der Eltern/Schwester. Aber diese Emotionen kommen einfach nicht rüber, weil zu viel  'tell'.

Rechtschreibung is so weit o.k. (ein paar Schn itzer sind mir aufgefallen = weiter nicht schlimm, einige hab ich unten makriert) Grammatik paßt, Satzbau is etwas eintönig, Wortwahl könnte schon verbessert werden. Und -  is schon gesagt worden - zu viele Absätze.

Jana Banana hat Folgendes geschrieben:
Zwei Welten und Australien...   (cooler Titel, der hoffen läßt, möglicherweise ohne Punkte)   

Als ich aufwachte und aus dem Fenster sah, sah ich unseren Gärtner der damit beschäftigt war den Brunnen zu säubern.
Am Horizont beleuchteten die ersten Sonnenstrahlen das Tages    (d'e's Tages - kannst aber weglassen -is ja klar)    den Himmel.    (vllt überhaupt anders formulieren, weil ein bisserl angrdroschen)    
Auf den Pflanzen lag der Morgentau und der Nebel hing in der Luft.
Ich war noch etwas schläfrig als sich die Tür öffnete und mein Onkel in mein, das musste ich zugeben, sehr unaufgeräumtes Zimmer trat.
Er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse, als er vorwurfsvoll den Boden musterte, auf dem immer noch vom vorigen Abend meine Wäsche lag, die ich einfach achtlos beiseite geworfen hatte.
Er runzelte die Stirn als er mich ansah, wie ich gerade umständlich aus dem Bett kroch.   (Gesicht verziehen, Stirn runzeln ...
"Kira, wie oft habe ich dir schon gesagt,..."
[b]Ich
unterbrach ihn mitten im Satz.
"Ja ich weiß, und ich habe dir auch schon tausendmal gesagt, dass ich in einem Aufgeräumten Zimmer nichts finde."
Ich hatte keine lust ,mich mit ihm zu streiten.
"Ich räume nach dem Frühstück auf !", sagte ich, in der Hoffnung das er wieder gehen würde.     (natürlich störn die Ichs nicht als Ich - muß ja sein, bei der Perspektve, aber sie stehen immer am Satzanfang)  . Auch das 'er'. Du folgst immer dem S-P-O - Schema
"Du weißt das ,dassmeine Mutter heute kommt und ich möchte das sie dich mag, damit sie dir ein bisschen Geld für die Reise gibt."
Oh nein, jetzt ging das mit der Reise wieder los.
Ich wollte mit meiner Freundin Vanessa eine Reise nach Australien machen und mein Onkel war dagegen.
Also habe ich gebettelt   (zeitenfolge)  , doch jetzt wo er es mir endlich erlaubt hat muss   (zeitenfolge)   ich tun was er möchte.
"Ich habe doch gesagt ich mach es."
"Ok ich geh jetzt, ich muss noch in die Stadt , (Infinitivkonstruktion)  um Blumen zu kaufen".
Mit diesen Worten verliess er mein Zimmer.
Seufzend starrte ich aus dem Fenster.
Wieso musste denn nur alles im Leben eine Konsequenz haben?
Ich hatte nicht im geringsten Lust dazu den ganzen Tag mit einer alten Dame ,die mir dauernd in die Wangen kniff und mich fragte wie es denn nun mit einem Freund aussah, zu verbringen.
Aber ich brauchte nunmal finanzielle Unterstützung und so sah ich mich gezwungen in den sauren Apfel zu beißen.
Bei meiner Freundin Vanessa waren finanzielle Mittel kein Problem.
Ihr Vater war ein erfolgreicher Anwalt und ihre Mutter Senatorin.
Demnach mangelte es bei ihnen nicht an Geld.
Ich mochte ihre Eltern, obwohl ich sie auf Grund ihrer Arbeit nur selten zu Gesicht bekam.
Doch Vanessa sah sie immerhin. die richtige Betonung dieses Satzes wird erst klar, wenn man den nächsten Satz liest. Um es gleich klar zu stellen, würd ich umformulieren: Doch immerhin: Vanessa sah ihre Eltern wenigstens. - oder so.
Ich hatte meine Eltern vor 3   (drei]  Jahren durch einen Autounfall verloren.
Und eine Schwester die noch nicht geboren war.    (es is klar, was du meinst. Aber: Ich hatte meine Eltern verloren und ich hatte eine Schwester, die noch nicht geboren war ..... ??? Der Bezug zu 'verloren' funktioniert nicht 100%ig)    
Mit schwerem Herzen das is so richtig 'tell' , ken Gefühl. dabei eignet sich die Ich-Pers doch ideal dazu, irgend ein schönes Bild zu malen)   dachte ich an diesen schlimmen is kein Wort, das wirklich etwas aussagen würde, Tag zurück, an dem mein Vater meine Mutter ins Krankenhaus bringen musste, da sie in den Wehen lag.
Ich erinnere Zeit   mich noch genau daran, wie ich zu Hause gesessen hatte, mir über die Zukunft mit einer kleinen Schwester Gedanken gemacht habe     (Zukunft .... das is zu 'sachlich' --> 'das Leben ausgemalt' oder 'ich sah mich...'    , wie ich uns als glückliche, Vier-köpfige Familie gesehen habe.
Doch dann sollte alles anders kommen.

V F orsetzung folgt...


Also: schaut vllt so aus, als hätte ich nur zu bekriteln, is aber nicht so. Im Grunde sind's nur ein paar Sachen:

mehr 'show'
Wortwahl gelegentlich überdenken
Satzstruktur variieren (gelegentlich ein längerer Satz würd glaub ich nicht schaden)

--> dann is die ganze Sache gegessen.

Einfach nur ein bisserl dran werkeln und fertig.

Bin gespannt, was denn nun ganz anders sein wird.

Ach, es beginnt also nun eine riesige Rückblende... PQP für die ersten Sätze ... (-:


_________________
lg Wolfgang

gott ist nicht tot noch nicht aber auf seinem rückzug vom schlachtfeld des krieges den er begonnen hat spielt er verbrannte erde mit meinem leben

-------------------------------------------------------
"Ich bin leicht zu verführen. Da muss nur ein fremder Mann herkommen, mir eine Eiskugel kaufen und schon liebe ich ihn, da bin ich recht naiv. " (c) by Hubi
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