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Publikationskostenzuschuss?

 

 
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Chordy
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 33
Beiträge: 26
Wohnort: Jena / Leipzig


BeitragVerfasst am: 02.02.2009 18:02    Titel: Publikationskostenzuschuss? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben, habe mal wieder Zweifel an einem Verlag. Da ich selbst aus Jena komme habe ich einen ortsansässigen Verlag angeschrieben (Verlag Neue Literatur). Die Internetseite sah eigentlich seriös aus und es stand auch nichts negatives über etwaige Kosten oder ähnliches auf anderen Seiten. Nun habe ich heute eine Antwort bekommen in der man zwar schreibt das man mit mir arbeiten möchte, doch auch das ein Publikationskostenzuschuss anfallen würde (da dies ein kleiner Verlag ist für den das Risiko der Veröffentlichung eines unbekannten Autors auf dem heutigen Büchermarkt sonst zu hoch wäre).
Jetzt also die große Frage: Ist das seriös? Die Begründung kann ich durchaus nachvollziehen und dennoch glaube ich, dass man als Schriftsteller doch Geld verdienen und nicht ausgeben sollte. Oder zählt das unter der Binsenweisheit:  man muss Geld ausgeben um welches einzunehmen?
Was meint Ihr dazu?

LG Chordy


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Keine Zukunft zu haben, kann mitunter ganz schön lange dauern.
*graffiti*
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caesar_andy
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 36
Beiträge: 1129



BeitragVerfasst am: 02.02.2009 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo. Icxh habe selber noch keine Erfahrungen mit Verlagen machen können, aber nach dem was ich hier im Forum gelesen habe, genießen Verlagshäuser mit Druckkostenzuschlag meist wenig Liebe.

Die Meinungen gehen hier zwar ausseinander, aber grundsätzlich kalkulieren die Verlagshäuser wohl so, dass du alleine das volle Risiko trägst und minimal 1000 Bücher verkaufen musst, um überhaupt "in die grüne Zone" zu kommen, also dein Ausgegebenes Geld wieder rein zu holen und selber daran zu verdienen. Wärend der Verlag schon an dir verdient hat.
Dementsprechend haben die meisten Verlage auch eher wenig interesse daran, dein Buch zu bewerben. Ihnen ist es egal, wieviel du verkaufst, denn sie selber haben schon kassiert.

Die Tatsache das "dein" Verlag nichteinmal auf seiner Webseite erwähnt, das du einen Zuschuss leisten musst, erscheint für mich da schon eher unseriös...aber bitte man möge mich korrigieren, wenn ich Müll erzähle ^^
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Brynhilda
Felix Aestheticus

Alter: 38
Beiträge: 9709
Wohnort: Oderint, dum probent.


Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 02.02.2009 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Chordy, laß die Hände von dieser Sache.
Mehr dazu via PN.
 Wink
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WhereIsGoth
Hobbyautor


Beiträge: 490
Wohnort: Club der toten Dichter


BeitragVerfasst am: 02.02.2009 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hört sich wie der Verlag einer Sekte an, die arme Schreiber ausbeutet, um sich an deren unerfüllbaren Träumen zu bereichern. TSchlafenz.  Very Happy

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Merlinor
Geschlecht:männlichArt & Brain

Alter: 66
Beiträge: 7867
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DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 02.02.2009 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Chordy

Ich kann Dir nur davon abraten, Dich darauf einzulassen.

Alleine die Tatsache, dass ich auf der Homepage des Verlages keine Andeutung darüber finden kann, dass er Geld von seinen Autoren verlangt, lässt bei mir alle Alarmglocken klingeln.
Erst im persönlichen Kontakt mit dem Autor die Katze aus dem Sack lassen?
Und was kommt nach dem "Publikationskostenzuschuss"?
Einer für das Lektorat? Und einer für die Umschlaggestaltung? Und einer für ...?

Und selbst wenn es diese Angabe auf der Homepage gäbe: Es ist und bleibt ein DKZV.
So einen Verlag würde ich nicht mit der Feuerzange anfassen.
Wenn ich schon Geld für eine Publikation ausgeben wollte, dann nur im Rahmen eines Selbstverlages.

Allerdings geht es mir wie Dir: Ich will mit einer Veröffentlichung Geld verdienen, keines zuschiessen.
Also erwarte ich, dass mich mein zukünftiger Verlag im Rahmen eines Autorenvertrages angemessen bezahlt.
Geld fließt da nur in eine Richtung: In meine ...
Schließlich biete ich dafür eine ebenso angemessene Leistung.

Es gibt übrigens eine Reihe von Threads hier im Forum, die sich mit diesem Thema befassen.

Herzlich Very Happy  Very Happy  Very Happy

Merlinor


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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 70
Beiträge: 5244
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 02.02.2009 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Da klingt ein Verlag, der Druckkostenzuschuß verlangt ja fast seriös, das ist wenigstens nachvollziehbar, aber Publikationskostenzuschlag, etwas schwammigeres gibt es wohl kaum.

Also auch ich meine, von beidem die Hände lassen!

LG

Harald
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pna
Geschlecht:männlichGrauzonenjunkie

Alter: 53
Beiträge: 1587
Wohnort: Wien & La Habana


Paterson
BeitragVerfasst am: 03.02.2009 06:35    Titel: Antworten mit Zitat

Geld fließt vom Verlag zum Autor. Andersrum ist es nichts weiter als die Perversion des Honorarprinzips.

lg/Peter


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Mensch sein heißt, an dem Ort zu stehen, wo ein neugieriger Affe einem stürzenden Engel begegnet.
(Terry Pratchett)
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Gast







BeitragVerfasst am: 03.02.2009 08:10    Titel: Re: Woher die Ungeduld? Antworten mit Zitat

Chordy hat Folgendes geschrieben:
Hallo Ihr Lieben, habe mal wieder Zweifel an einem Verlag. Da ich selbst aus Jena komme habe ich einen ortsansässigen Verlag angeschrieben (Verlag Neue Literatur). Die Internetseite sah eigentlich seriös aus und es stand auch nichts negatives über etwaige Kosten oder ähnliches auf anderen Seiten. Nun habe ich heute eine Antwort bekommen in der man zwar schreibt das man mit mir arbeiten möchte, doch auch das ein Publikationskostenzuschuss anfallen würde (da dies ein kleiner Verlag ist für den das Risiko der Veröffentlichung eines unbekannten Autors auf dem heutigen Büchermarkt sonst zu hoch wäre).
Jetzt also die große Frage: Ist das seriös? Die Begründung kann ich durchaus nachvollziehen und dennoch glaube ich, dass man als Schriftsteller doch Geld verdienen und nicht ausgeben sollte. Oder zählt das unter der Binsenweisheit:  man muss Geld ausgeben um welches einzunehmen?
Was meint Ihr dazu?

Hallo Chordi,

es ist offensichtlich, dass es bei dem Verlag um einen DKZ-Verlag handelt, der die Schlagzahl der Anfragen offenbar damit erhöht, dass er das nicht erkennbar macht. Mieser geht's eigentlich nicht, denn die argumentieren zwar seriös (Risiko bei Neuautoren) aber handeln nicht so.

Woher kommt die Ungeduld? Warum Selbstverlag? Dieser Weg ist zu 99%eine Sackgasse, in der es keinen Raum für eine Kehre gibt. Das letzte Prozent wäre ein Megaseller zu schreiben. Aber der käme auch auf regulären Weg in den Handel.



LG Chordy
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Chordy
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 33
Beiträge: 26
Wohnort: Jena / Leipzig


BeitragVerfasst am: 03.02.2009 14:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten. Hab dem Verlag auch schon abgesagt. Es war mir schon irgendwie seltsam vorgekommen das all zu wenig negative Kritik im Anschreiben war. Hab allerdings durchaus Veröffentlichungen von diesem Verlag bei Amazon gefunden. Gibt es denn niemanden der solche Varlage auch öffentlich als unseriös outet? Stattdessen verkaufen sie auch noch deren Produkte. Ich bin mir sicher das viele junge Autoren leider nicht unbedingt das Glück haben auf eine Seite wie diese hier zu stoßen die vor solchen Leuten warnt. Gibt es keine vom Internet unabhängige "Schwarze Liste" die für alle zugängig ist?

Lg Chordy


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tyla
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 46
Beiträge: 31
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 03.02.2009 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Chordy,

Zitat:
Gibt es denn niemanden der solche Varlage auch öffentlich als unseriös outet?

Doch, die gibt es. Die werden aber dann schnell angemahnt und nachdem diese Verlage viel Geld haben ....
Deswegen sind meist die Antworten in Bezug auf diese Verlage eher schwammig.

Zitat:
Gibt es keine vom Internet unabhängige "Schwarze Liste" die für alle zugängig ist?

Meines Wissens nach nicht ... aber wenn man sich den Grundsatz zu Herzen nimmt den pna schon erwähnt hat, dann kann einem nichts passieren.

Und es ist leichter auf diesen Grundsatz aufmerksam gemacht zu werden als auf eine schwarze Liste.
 Twisted Evil

Grüße
Martin


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