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Autor Nachricht
Brynhilda
Felix Aestheticus

Alter: 41
Beiträge: 9684
Wohnort: Oderint, dum probent.


Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) - Zum 200. Geburtstag
BeitragVerfasst am: 02.11.2008 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anja!

Was ich von dieser Erzählung halte, weißt du ja.
Ich wollte den Text nur einfach wieder mal ins Bewußtsein rücken - auch in der Hoffnung auf eine Fortsetzung.

Liebe Grüße,
Ilka
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TintenFisch
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 28
Beiträge: 203
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 02.11.2008 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Xasziia,

Wow, deine Geschichte, vor allem der zweite und dritte Teil haben mich tief berührt.
Das liegt daran, dass mir beinahe genau das selbe passiert ist wie deiner Protagonistin!
Das ganze ist so aus meinen Gedanken gegriffen, dass ich jetzt einfach nur noch bestürzt dasitzen kann und zu keiner richtigen Rezension fähig bin. Meine Hände zittern richtig.
Ich hatte vor, einen Roman über dieses Thema zu schreiben, über meine Erlebnisse, aber ich hab es mir nicht getraut, weil ich nicht an diese Zeit denken will. Da bist du mir wohl zuvorgekommen. Rolling Eyes

Ich will niemandem meine Vergangenheit aufdrängen, ich will auch kein Mitleid.
Diese ganze Sache mit dem Klassenrat hat bei mir zwar nie  stattgefunden, aber ich habe diese Situation tausend Male in meinem Kopf durchgespielt und jedesmal hat sie geendet wie deine beschriebene Szene.
Ich finde es erschütternd, wie gut du dich da reinversetzt hast. Ich hoffe nur, du hast das alles nicht auch schon mal mitmachen müssen. Dieses Ausschließen beim Wählen, vor allem in Sport, kenn ich immer noch zu gut. Reinster psychischer Terror.
Und die Lieblingsschülerin Julie heißt in meiner Realität Julia (aber sie ist in keinster Weise fies).
Respekt, dass du dich an soetwas herangewagt hast. Daumen hoch

lg
TintenFisch


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Skywhite
Leseratte


Beiträge: 175
Wohnort: Karlsruhe


BeitragVerfasst am: 03.11.2008 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked

Ich bin begeistert.

Ich sitz hier und überlege, ob ich den kompletten Thread auf meiner Festplatte abspeichere, als Motivation.

So wie du mit Worten umgehst, in so jungen Jahren, lässt auf Großes hoffen.

Ich frag mich, ob das hier nicht Dauerbrennerwürdig ist?

Obwohl es im Biografischen auch passt.

Sky
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Xasziia
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Beiträge: 198
Wohnort: mal hier, mal da


BeitragVerfasst am: 04.11.2008 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr,
das ist ein Zufall. Just an diesem Abend habe ich die Geschichte nach langer Zeit wieder geöffnet, um weiterzuschreiben. Und da schaue ich ins DSFo, um zu sehen, wie weit ich im Thread gepostet habe und finde das hier vor. Danke an alle drei smile extra
@Ilka: Ich hoffe, ich werde demnächst endlich einen neuen Teil einstellen.
@Tintenfisch: Danke für dein Lob. Das lässt mich gleich um zwei Zentimeter wachsen wink Und ich hoffe, dass deine Situtation mittlerweile besser ist. smile
@Skywhite: Meine Güte, gleich werd ich verlegen  Embarassed

Wie gesagt, ich hoffe bald wieder etwas neues einstellen zu können smile
LG
Anja


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„Homo homini lupus est“
T. Hobbes
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TintenFisch
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 28
Beiträge: 203
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 04.11.2008 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Xasziia hat Folgendes geschrieben:

@Tintenfisch: Danke für dein Lob. Das lässt mich gleich um zwei Zentimeter wachsen wink Und ich hoffe, dass deine Situtation mittlerweile besser ist. smile


Eine Zeit lang hab ich sehr darunter gelitten, aber ich glaube, ich hatte es nicht ganz so schwer wie Luzia. Die Arme! Crying or Very sad
Ich habe jedenfalls alles überstanden und bin seelisch stärker geworden, wenn ich es mal so nennen darf. Das wäre Luzia auch sehr zu wünschen.

Jetzt muss ich anscheinend meine Romanidee wieder zurück in die Schublade stopfen, weil ich nicht glaube das so gut hinzukriegen wie du... Embarassed

Ich hoffe nur, deine Geschichte verläuft nicht irgendwann im Sande...wäre echt schade drum! Shocked

lg


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Rheinsberg
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Bronzenes Messer


BeitragVerfasst am: 04.11.2008 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

Xasziia hat Folgendes geschrieben:

Wie gesagt, ich hoffe bald wieder etwas neues einstellen zu können smile
LG
Anja


Ja, bitte!
 Buch


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"Books are written with blood, tears, laughter and kisses. " - Isabel Allende

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Ravebase
Geschlecht:männlichSchmierfink

Alter: 39
Beiträge: 54
Wohnort: Lahr


BeitragVerfasst am: 05.11.2008 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe jetzt in 2 Stunden alles durchgelesen und muss sagen, ich bin begeistert. Für dein Alter hast du ein großes Talent. Mach weiter so. Bin gespannt auf eine Vortsetzung.
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Xasziia
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 198
Wohnort: mal hier, mal da


BeitragVerfasst am: 09.11.2008 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr,
@Ravebase: Schön, dass auch dir die Geschichte gefällt!

hier ist eine Fortsetzung, aber erwartet nicht zu viel. Ich habe gerade seit einer halben Ewigkeit wieder einen Text geschrieben und es kann sein, dass dieser hier noch ziemlich holprig ist, auch wenn ich mir Mühe gegeben hab. Rezensionen sind also sehr gerne gesehen, auch wenn es nur ein kleiner Teil ist smile


Die Gabel klirrte leise, als meine Mutter sie auf dem Tisch ablegte. „Schmeckt es dir nicht?“, erkundigte sie sich.
Ich zuckte die Schultern.
„Ich hab keinen Hunger.“
„Tun dir die Beine weh?“
Schweigend schüttelte ich den Kopf und stocherte weiter in meinen Nudeln herum. Ein Seufzen. Nicht mehr. Und doch war es genug. Ich hatte den Eindruck, dass alles den Atem anhielt. Kein Geräusch war zu hören.
Mein Bruder, der sonst ohne Punkt und Komma redete, aß sogar langsamer, um ja unhörbar zu bleiben.
„Was ist passiert, Maus?“
Tiefe Furchen hatten sich in das Gesicht meiner Mutter gegraben, als ich sie anblickte. Einmal mehr konnte ich sehen, wie anstrengend es für sie war. Wie anstrengend ich war.
 „Nichts …“
 Doch noch während ich es sagte, spürte ich den Kloß in meinem Hals. Und dann konnte ich es nicht länger zurückhalten. Erneut fiel ich. Erneut hielt ich nicht stand. Wieder war ich zu schwach. Tränen rollten langsam über mein Gesicht, gaben dem Essen das nötige Salz. Das laute Quietschen des Stuhles durchbrach die Stille. Wieder einmal würde ich die nächste Stunde weinend auf dem Schoß meiner Mutter verbringen. Wie ein kleines Kind. Ein kleines Kind, das zu schwach war, sich selbst zu verteidigen. Voller Verzweiflung schluchzte ich auf.
Wieso war ich nur so schwach?
Wieso besaß ich nicht die Stärke, die doch alle anderen hatten?
 Mein Blick fiel auf das Gesicht meines Bruders, als ich aufstand, um mich in die trostspendenden Arme meine Mutter zu begeben. Es war merkwürdig verzerrt. Als würde er kämpfen mit einem unbekannten Monster, das ihn bedrohte. Natürlich, es belastete auch ihn.
Jeder litt unter mir. Ich war wie eine Krankheit. Eine Krankheit, die jeden in ihrem Umfeld schadete. Kein Wunder, dass keiner mich ausstehen konnte.
 Verzweifelt versuchte ich, mich zu beruhigen, doch ein weiterer Schluchzer brach aus mir heraus. Er zuckte zusammen.
„Wenn du willst, kannst du gehen…“, presste ich hervor. Einen Moment blickte er mich an und in seinen Augen lag etwas Flehendes. Ich kannte diesen Blick. Zu oft hatte ich ihn in den Augen meiner Freunde gesehen. Ruckartig wandte ich den Kopf ab.
Eine Gabel fiel auf den Teller und der Stuhl wurde über den Fußboden geschoben. Ohne ein weiteres Wort verließ er den Raum. Was hätte er auch sagen sollen.

„Geht es dir jetzt besser?“
Ich blickte auf die Uhr. 16:15. Um zwei war ich aus der Schule gekommen. Langsam nickte ich. Es ging mir jedes Mal besser. Vorrübergehend. Für eine Stunde oder auch zwei. Wenn ich Glück hatte einen ganzen Tag und vielleicht auch mal ein Wochenende oder die ganzen Ferien. Doch niemals hatte ich das Gefühl, wirklich frei zu sein. Frei von allem, was mich bedrückte, niederriss in diesen unendlichen Sumpf aus Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Immer bröckelten nur kleine Teile des riesigen eisernen Rings, der sich um mein Herz gelegt hatte, ab. Doch größere wurden mit erstaunlicher Regelmäßigkeit wieder hinzugefügt.
 „Ja.“
Meine Stimme zitterte noch ein bisschen.
„Jetzt ist dein Shirt ganz nass.“
Es war fast ein müdes Grinsen, was sich da auf mein Gesicht schlich. Meine Mutter lächelte schwach und strich mir die letzten Tränen aus dem Gesicht.
„Das ist nicht schlimm. Geh jetzt erst einmal deine Nase putzen.“

LG Xasziia


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Xasziia
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BeitragVerfasst am: 16.11.2008 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein neuer Teil smile Viel Spaß!
Und Kritik ist selbstverständlich auch hier erwünscht.

Ich richtete den Blick auf mein verheultes Spiegelbild. Meine Nase hatte ein gesundes Signalrot angenommen, wie jedesmal. Oder jeden Tag. Ich zog geräuschvoll hoch und griff erneut nach der Klopapierrolle. Wieder rollte ich etwas ab, wieder wurde sie dünner.
 Und wenn ich so weitermachte, würde die Rolle irgendwann gar nicht bestehen. So wie ich. Jeder Tag nahm ein bisschen mehr von mir. Nicht, dass ich dünner wurde. Das wäre ein Wunschtraum. Aber ich spürte, wie ich mit jeder neuen Verletzung, jeder neuen Diagnose empfindlicher wurde. Ich hatte noch nie ein dickes Fell gehabt, aber das, was ich besessen hatte, war jetzt fast aufgebraucht. Dieser ewige Kampf zehrte an meinen Reserven. Er verbrauchte mich. Nach und nach wurde alles von mir genommen, bis ich nur noch ein Schatten sein würde. Ein Skelett, das nur noch erahnen ließ, wie ich einmal ausgesehen hatte.
Weit war ich nicht mehr davon entfernt. Ich spürte, wie alles, was mich ausmachte, allmählich schwand. Ich agierte und reagierte auf eine Art und Weise, mit der ich mich nicht mehr identifizieren konnte. Früher hatte ich nie geweint. Jeder hatte mich als fröhliches, kleines Mädchen in Erinnerung. Jetzt war ich nichts mehr von dem übrig. Das Lachen war einer unendlichen Stille gewichen. Eine Stille, die meine Gesellschaft unerträglich machte.
Ich zog die Mundwinkel nach oben.
Es war schwer.
 Fast, als wäre es etwas Ungewohntes. Als würde ich diese Muskeln nicht oft gebrauchen.
Wieso denn auch?
Wann lachte ich?
Wann hatte ich das letzte Mal gelacht?
 Es war ein schlechtes Anzeichen, dass ich nachdenken musste.  Aber wieso sollte ich auch lachen. Wann gab mir mein Alltag einen Grund zu lachen? Ich sah es nicht. Vielleicht wollte ich es auch gar nicht sehen. Vielleicht wollte ich so ein elender Trauerkloß sein. Oder vielleicht war ich es einfach und war nie anders gewesen. Es war einfacher, sich das einzureden, als zu erleben, wie die eigene Persönlichkeit verschwand. Ich war schon immer so. Ich sagte es laut.
 „Ich bin schon immer ein hoffnungsloser Pessimist gewesen!“
Meine Worte hatten einen kalten Nachhall in dem gekachelten Raum. Es klang gelogen. Und ich wusste, dass es gelogen war. Konnte es denn wirklich normal sein, dass man so viel weinte?
Konnte es normal sein, dass ein elfjähriges Mädchen mehr Zeit in Wartezimmern als mit Schule, Freundinnen und Familie verbrachte? Anscheinend schon. Es war meine Realität. Und was war schon normal? Niemand war normal. Nicht einmal Max Mustermann.

Ich wusch mir erneut das Gesicht und verließ das Bad. Das Haus wirkte merkwürdig leer. Meine Mutter räumte die Küche auf, mein Bruder war verschwunden und ich stand verloren im Hausflur. Was sollte ich jetzt tun? Hausaufgaben? Ich konnte meine Zeit besser nutzen. Schule war nicht wichtig. Mit dem Hund rausgehen? Ein Blick hinaus genügte und es war klar: Schlechte Idee. Schon beim Anblick des Regens spürte ich, wie meine Beine rebellierten.
„Maus, du hast in einer halben Stunde Krankengymnastik.“
Meine Mutter streckte den Kopf auf der Küche und sah mich mit unterdrückter Sorge an. Das war es dann wohl mit dem freien Nachmittag. Jetzt war es überflüssig, sich Gedanken darüber zu machen, wie man seine Zeit sinnvoll nutzen könne.
 „Meinst du, du kannst im Regen hin fahren?“
Ich nickte und drehte mich um.
„Ja klar, das klappt schon. Mach dir nur keine Sorgen.“
NEIN, ich kann es nicht!, heulte ich. Ich bettelte, flehte und schrie, während meine Beine mich weiter die Treppe hochtrugen. Immer weiter. Immer höher. Ohne mir ihren Dienst zu versagen. Mein Zimmer war unordentlich wie immer. Ich hatte weder die Zeit noch die Geduld oder Lust dazu, auch nur den Ansatz einer Ordnung zu haben. Im Gegensatz zu meiner Mutter bevorzugte ich mein kreatives Chaos. Es gab mein Inneres wider. Das Chaos und die hässliche Unordnung, die sich darin befand. Seufzend schmiss ich die Klamotten vom Sofa und setzte mich auf den freigewordenen Platz. Meine Knie schmerzten in dieser Sitzposition. Natürlich hatten sie auch schon davor geschmerzt, stark und nicht wegzudenken. Aber jetzt drängten sie sich mit aller Macht in den Vordergrund. Erlaubten keinen anderen Gedanken. Unterdrückten sogar meinen Wunsch, aufzustehen. Ich wollte mich erheben, aber ich konnte nicht. Ich blieb einfach sitzen. Und hörte auf dagegen an zu kämpfen. Denn ich hatte schon verloren. Ich hatte schon in dem Moment verloren, in dem der Arzt meinem Vater mitteilte, dass ich geheilt sei. Und ich aber immer noch meine Schmerzen spürte. Tief in mir drin hatte ich gewusst, dass es jetzt erst richtig begann. Ja, ich hatte es gewusst. Und gefragt. Warum habe ich immer noch Schmerzen? Wieso sind sie nicht weg? Und keiner hatte eine Antwort gewusst. Noch immer wusste sie keiner. Ein Arzt nach dem anderen schaute irgendwann ratlos auf mich und schickte mich weg. Zu einem anderen Mediziner. Einem anderen Spezialisten, der es besser wissen sollte.
„Luzia? Es ist viertel vor! Du musst los!“

LG Xasziia


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BeitragVerfasst am: 16.11.2008 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Schön, dass du wieder etwas eingestellt hast.
Manchmal kommt es mir so vor, als wechsele Luzias Ausdrucksweise zu stark. Kann das sein? Ich meine, einige Sätze sind sehr erwachsen, dann wieder kommt das Kind mehr durch. Ich denke, die Ich-Form bei einer elfjährigen ist eine ziemliche Gratwanderung. Würde es nicht besser passen, wenn sie etwas älter wäre? 14 vielleicht? Nur so eine Idee von mir, vielleicht, weil ich sie beim Lesen eher in dem Alter sehe.


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BeitragVerfasst am: 16.11.2008 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rheinsberg,
danke für deinen Kommentar.
Ja, ich muss dir Recht geben. Es gibt immer wieder Stellen, bei denen ich denke, ob das jetzt zu geschwollen ist, wie sie es ausdrückt. Andererseits mache ich das auch ganz bewusst so.
Natürlich rede auch ich da zu einem Teil, ist ja schließlich auch meine Sprache, die ich verwende, aber Luzia soll sich auch älter anhören, als sie es eigentlich ist.  Trotzdem muss natürlich auch das Kindliche durchklingen. Denn sie ist und bleibt ein Kind.
Findest du nun also, dass es zu übertrieben ist mit ihrer Ausdrucksweise oder denkst du, dass es ausgewogen ist? Confused Ich kann das nicht so richtig einschätzen sad
Liebe Grüße
Xasziia


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BeitragVerfasst am: 02.12.2008 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Wann gehts denn weiter???  Smile
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