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Catalina
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 47
Beiträge: 418
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 07.02.2020 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das ganz anders gelesen:
Für mich möchte diese Journalistin erst einmal den Ort auf sich wirken lassen, ihn "erspüren", bevor sie sich intellektuell dran macht, also vor der eigentlichen Recherche (an Türen klingeln, in Geschäfte gehen, Leute auf der Straße ansprechen, Fakten sammeln, etc.).

Deswegen geht sie in keinen Laden, klingelt nicht bei der auffälligen Wohnung und macht mit der alten Dame eine Ausnahme.
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traumLos
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BeitragVerfasst am: 08.02.2020 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Catalina hat Folgendes geschrieben:
Ich habe das ganz anders gelesen:
Für mich möchte diese Journalistin erst einmal den Ort auf sich wirken lassen, ihn "erspüren", bevor sie sich intellektuell dran macht, also vor der eigentlichen Recherche (an Türen klingeln, in Geschäfte gehen, Leute auf der Straße ansprechen, Fakten sammeln, etc.).

Deswegen geht sie in keinen Laden, klingelt nicht bei der auffälligen Wohnung und macht mit der alten Dame eine Ausnahme.


Genau so. Dankeschön


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traumLos
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Beiträge: 375



BeitragVerfasst am: 09.02.2020 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Michel hat Folgendes geschrieben:
Journalistin soll Artikel über eine Straße schreiben. Sie sammelt erste Eindrücke und spricht mit einer sehr alten Frau. Die beschreibt, wie einmal die Straße aufriss und wie die danach gepflanzten Bäume bis heute etwas davon erzählen. Was, bleibt im Dunkeln. In der Straßen-Geschichte steckt (etwas oberflächlich) das Kintsugi, die Vergangenheit ist hier den Heutigen ein fremdes, für die alte Frau aber sehr schönes Land.
Die Ausführungen der Journalistin empfinde ich als monoton. Ich weiß nicht, ob das die Notizen abbilden soll, aber die vielen „war“, „hatten“ und „gab es“ klingen langweilig. Wäre das nicht der Wettbewerb, hätte ich hier abgebrochen und die alte Dame verpasst.
Fazit: Da fehlt mir etwas, das mich reizt, mich dem Text näher zu widmen.


Hallo Michel,

deine Kritik entspricht in vielen Punkten den Anmerkungen anderer Leser, zu denen ich mich bereits geäußert habe. Dir ein Dankeschön, dass du dich  trotz allem durch den Text gequält hast.


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traumLos
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BeitragVerfasst am: 09.02.2020 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Lieber Text,

bei Dir war es sehr knapp, denn eine ganze Weile gingst Du tatsächlich leer aus. Zunächst einmal hast Du mich sprachlich nicht sonderlich vom Hocker gerissen. Aber nach mehrmaligem Lesen mochte ich die Idee dahinter immer mehr. Ich hoffe, dass diese Straße ein reales Vorbild hat, denn das Pflanzen von Bäumen in Grubenschäden ist eine schöne Idee. Auch der Umgang mit Vergangenheit und Zukunft im Gespräch mit der alten Dame, sowie die Betrachtung der Straße überhaupt hat mir gefallen.

Also knappse ich noch ein allerletztes Pünktchen für Dich ab.

Herzlichst,
Silke


Hallo silke-k-weiler,

die sprachlichen Mängel sind sicher ein Problem des Textes. Schön ist, dass dir die Idee der Geschichte gefallen hat. Besonders auch, dass der Spaziergang durch die kleine Straße bei dir angekommen ist. Dankeschön.


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traumLos
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BeitragVerfasst am: 09.02.2020 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Jenni hat Folgendes geschrieben:
Mir gefällt an dem Text, wie durch eine sehr sachliche Art der Beschreibung eine ganz spürbare Nostalgie aufgebaut wird, und zwar ganz schleichend. Während die Straße am Anfang noch fremd und im Grunde auch komplett uninteressant ist („Der Putz hatte ein mittelgraues Aussehen.“: großartig!), kommt langsam etwas persönliches durch. Das ist ein schöne Art, die Vergangenheit zu behandeln, wobei auf das genaue Thema „Vergangenheit ist ein fremdes Land“ nicht wirklich näher Bezug genommen wird, als dass die Vergangenheit manchen fremd ist. Um den Dialog hast du dich etwas rumgedrückt für mein Empfinden, erstens weil nur der halbe Text von zwei Personen im Dialog handelt, und zweitens, weil dieser Dialog gar nicht besonders viel zur Geschichte dazutut. Ich habe das Gefühl, hätte die Journalistin die alte Frau nur von weitem beobachtet, dann hätte das deren Geschichte ebenso erzählt, dass sie als Urgestein schon am längsten in der Straße wohnt und sich als Einzige an deren Ursprünge erinnert. Na gut, mein subjektives Empfinden, ich muss damit nicht recht haben. Aber wie gesagt: die Stärke des Textes liegt für mich gerade dort, wo der Dialog gar keine Rolle spielt. Kintsugi hast du zumindest nicht ignoriert, doch die aufgerissene Straße und die darauf angepflanzten Bäumen wirken schon etwas offensichtlich diesen Aspekt dem Thema noch aufgepflanzt. Trotzdem hat der Text etwas für mich, hat mich irgendwie angesprochen, und ich hoffe, es bleiben mir ein paar Punkte dafür über. Zumindest einer.


Hallo Jenni,

einige Fingerzeige, und doch eine insgesamt freundliche Aufnahme. Besonders freue ich mich über deine Wahrnehmung der Stimmung. Das ist mir beim Schreiben wichtig.

Vieles habe ich schon zu anderen Kommentaren angemerkt, so dass mir noch ein Dankeschön übrig bleibt.


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traumLos
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BeitragVerfasst am: 09.02.2020 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Lalanie hat Folgendes geschrieben:
Da ich ein Neuling in diesem Forum bin, folge ich dem Ratschlag eines Mitglieds und schreibe nur einen Kommentar ohne Bewertung – ich hoffe, das wird mir nicht übelgenommen.
Dein Text nimmt den Leser einfach mit und lässt ihn schweben. Er fließt dahin mit einer unaufdringlichen Eleganz, man erwartet, dass sich noch irgendetwas ereignet, und ist eigentlich froh, als man erkennt, dass dem nicht so ist, dass es einfach nur um einen Moment geht, der für all die steht, die man im Leben des Öfteren erlebt, ohne zu begreifen, dass sich daraus das Leben konstituiert. Es ist die kleine Zufriedenheit im Alltag, das kleine Glück der Normalität, das alles bedeutet, selbstverständlich und doch besonders ist. Das Thema fand ich wunderbar umgesetzt, das Kintsugiprinzip wörtlich und auch in der Geschichte umgesetzt. Brillant! Vielen Dank dafür!


Hallo Lalanie,

dir ein ganz besonderes Dankeschön. Dafür, dass du deine Zweifel beiseite geschoben hast. Ich habe alle deine Kommentare zu diesem Wettbewerb sehr gerne gelesen. Natürlich hat mich deine Ansicht zu meinem Text sehr gefreut.

Statt langweilig, hast du den Text als dahinfliessend empfunden, die konsequente Ereignislosigkeit hast du positiv wahrgenommen. Plötzliche Action wäre dir unpassend erschienen.

Vielen Dank.


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BeitragVerfasst am: 09.02.2020 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Hallo Unbekannt,

dieser Text ist nicht in meine Wertung eingegangen; unter der Vielzahl der Geschichten habe ich andere favorisiert.
Somit möchte ich an dieser Stelle keine Bewertung ausdrücken. Vielen Dank!

LG - Poetnick


Hallo poetnick,

ich danke dir, dass du dein Lesen des Textes dokumentiert hast.


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traumLos
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BeitragVerfasst am: 09.02.2020 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

traumLos hat Folgendes geschrieben:
Tja, Text. Da befindest du dich nun so brav, in einfacher Sprache, wenig wortgewandt, wie ein flaches Rinnsal, inzwischen so vieler sprachlicher und inhaltlicher Schwergewichte voller Tiefe. Zwischen Texten, die das Thema auf den Punkt fokussiert haben, während du dich in einer Vielzahl von Facetten auflöst. Immerhin geschieht, auch wenn nicht wirklich etwas geschieht, alles an einem definierten Ort. Zwei Personen, ein Ort. Bleibt nur zu sagen, schade Oswalda.


@all

Eure wesentlichen Kritikpunkte habe ich vorab vermutet. Da sie so eingetroffen sind, nehme ich an, dass mein Text zu denen gehört, bei denen das Orga-Team, so wie es anklang, Gnade vor Recht gewährt hat.

Vorweg: Ich mag den Text weiterhin, so wie er eingestellt ist. Einige Kommentare, die andeuten, dass meine Absicht z.T. erlesen wurde, sind natürlich hilfreich. Wäre die Störungssituation nicht gewesen, hätte ich kleine Korrekturen noch vorgenommen, aber sehr verändert würde sich der Text dann auch nicht präsentiert haben.

Manche haben den Verdacht geäußert, im Text gäbe es angestückelte Stellen, um den Vorgaben zu genügen. Tatsächlich befand sich die Geschichte bereits fertig in meinem Kopf, bevor ich überhaupt das erste Wort geschrieben hatte. Ich denke, dass sich das im Text auch zeigen lässt. Die Bäume werden schon zu Beginn eingeführt, ebenso die alte Frau. Größere Entfernung, nähere Entfernung, Zusammenkommen.  Etc.

Mir hat dieser Wettbewerb viel Freude gemacht, beim Schreiben, beim Lesen, beim Kommentieren und beim Lesen der Kommentare.

Ein großes Dankeschön an das Orga-Team.


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