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Versicherung für Autoren?

 

 
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 686



BeitragVerfasst am: 13.08.2019 21:27    Titel: Versicherung für Autoren? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Da die Veröffentlichung meines ersten Buches nun langsam reale Züge annimmt, mache ich mir Gedanken darüber, ob und wenn ja wie ich aus Autorin versichert sein sollte - im Sinne einer Haftpflichtversicherung oder dergleichen. Nicht nur wegen des Buches selber, sondern auch, was meine Homepage etc. angeht. Wie haltet ihr das? Seid ihr versichert - wenn ja/nein, warum bzw. wogegen?

LG Eliane
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BirgitJ
Autor


Beiträge: 569
NaNoWriMo: 51762
Wohnort: DD


BeitragVerfasst am: 15.08.2019 07:17    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ich wüsste nicht, dass es Versicherungen speziell für Autoren gibt. Wogegen willst du dich denn versichern? Dass jemand etwas macht, weil es in deinem Buch so steht??? Ich hoffe mal nicht, dass dafür der Autor haftbar gemacht wird. Bei einer HP ist schlampiger Umgang mit Daten (ist wahrscheinlich das größte Risiko) auch nicht versicherbar. Nicht soweit ich weiß.

Grüße wünscht Birgit


_________________
"Das Erbe der Porzellanmalerin" Aufbau Taschenbuch Juni 2019
"Das Geheimnis der Zuckerbäckerin" Aufbau Taschenbuch Oktober 2018
"Das Geheimnis der Porzellanmlerin" Aufbau Taschenbuch Dezember 2017
"Der Duft des Teufels" Aufbau Taschenbuch Juli 2017
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 686



BeitragVerfasst am: 15.08.2019 18:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Birgit

und danke für Deine Antwort! Ich dachte an eine Versicherung, die mich gegen unabsichtliche Copyright-/Titelschutz-Verletzungen (ich passe zwar auf wie ein Schießhund, aber weiß man's?) oder auch Datenschutzverletzungen etc. auf der Homepage absichert. Dafür gibt es wohl eine sog. "Media-Haftpflicht" - wahlweise Rechtsschutzversicherung? Ich bin total unsicher. Eigentlich dachte ich, mit Verlag bräuchte ich nichts dergleichen, aber ich dachte ja auch, ich bräuchte keine Homepage und mache jetzt doch eine. Und gerade da (Social Media ebenso) finde ich die Rechtslage extrem unübersichtlich. Allein wenn ich an die Definition von "Werbung" denke (was darf ich z.B. an Eigenwerbung posten? Muss ich die ganze Homepage als Werbung deklarieren, oder versteht sich das irgendwie von selbst?).

Daher die Frage. Wie hältst Du das? Und andere?
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 57
Beiträge: 3020
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 15.08.2019 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, dass würde unter Haftpflicht fallen oder Rechtschutz... evtl. müsstest du deine Versicherung fragen ob es da was gibt...

_________________
"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 686



BeitragVerfasst am: 15.08.2019 20:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich muss mal nachfragen, ob deren Umfang das abdecken würde - ist ja nur eine normale private bzw. Berufshaftpflicht, ob die überhaupt für freiberufliche Tätigkeiten gilt? Danke auf jeden Fall für den Tipp!
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Irismaria Leseratte
Sonntagsschreiber


Beiträge: 16



BeitragVerfasst am: 16.08.2019 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Braucht man wirklich für alles eine extra Versicherung?
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 686



BeitragVerfasst am: 16.08.2019 15:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Tjaaa - hab ich mich auch gefragt ... aber solange die Abmahnindustrie boomt und einem aus allem einen Strick dreht ... mir ist das zu heiß.
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BirgitJ
Autor


Beiträge: 569
NaNoWriMo: 51762
Wohnort: DD


BeitragVerfasst am: 16.08.2019 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich veröffentliche meine Romane und mache mir über Versicherungen keine Gedanken. Mit meiner Homepage halte ich es genauso. Da schreibe ich rein, was ich will, das ist schließlich meine und den Webspace dafür habe ich bezahlt. Eine Datenschutzerklärung gibt es da natürlich, aber die muss für den Besucher reichen.

Warum soll man mit seiner HP keine Eigenwerbung betreiben dürfen?

Facebook & Co. habe ich wieder aufgegeben. Das ist mir auf Dauer ein Graus.

Für den Titel ist der Verlag verantwortlich. Da schaue ich zwar und wenn mir was auffällt, sage ich es, aber als Schießhund bin ich nicht unterwegs.

Nenne mich blauäugig, aber m. E. kann man sich auch zu viele Gedanken machen. Bisher bin ich gut gefahren, wie ich es mache.

Grüße wünscht Birgit


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BirgitJ
Autor


Beiträge: 569
NaNoWriMo: 51762
Wohnort: DD


BeitragVerfasst am: 16.08.2019 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Eliane hat Folgendes geschrieben:
Tjaaa - hab ich mich auch gefragt ... aber solange die Abmahnindustrie boomt und einem aus allem einen Strick dreht ... mir ist das zu heiß.

Die Abmahnindustrie - das Schreckgespenst am Horizont ... Kennst du jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der schon mal abgemahnt wurde? Ich nicht.

Grüße wünscht Birgit


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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 57
Beiträge: 3020
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 16.08.2019 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

nun ganz so unberechtigt ist die Frage ja nun auch nicht.
Als freiberufliche Heilpraktikerin MUSS ich eine Berufshaftpflicht haben. Als Autor nicht.
Ich ärgere mich gerade mit jemanden rum (nicht schriftstellerisch) und wünschte sehr, ich hätte eine Rechtschutzversicherung, dann würde ich das Thema tatsächlich einen Schritt weiter nehmen.
Abmahnindustrie hin oder her... wenn es aus irgendeinem Grund zu Diskrepanzen käme, wäre es sicher schön, sich keine Sorgen machen zu müssen, über Gerichtskosten etc...


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Ruby Smith
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 28
Beiträge: 1108
Wohnort: Königsdorf


BeitragVerfasst am: 16.08.2019 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Eliane hat Folgendes geschrieben:
Hallo Birgit

und danke für Deine Antwort! Ich dachte an eine Versicherung, die mich gegen unabsichtliche Copyright-/Titelschutz-Verletzungen (ich passe zwar auf wie ein Schießhund, aber weiß man's?) oder auch Datenschutzverletzungen etc. auf der Homepage absichert. Dafür gibt es wohl eine sog. "Media-Haftpflicht" - wahlweise Rechtsschutzversicherung? Ich bin total unsicher. Eigentlich dachte ich, mit Verlag bräuchte ich nichts dergleichen, aber ich dachte ja auch, ich bräuchte keine Homepage und mache jetzt doch eine. Und gerade da (Social Media ebenso) finde ich die Rechtslage extrem unübersichtlich. Allein wenn ich an die Definition von "Werbung" denke (was darf ich z.B. an Eigenwerbung posten? Muss ich die ganze Homepage als Werbung deklarieren, oder versteht sich das irgendwie von selbst?).

Daher die Frage. Wie hältst Du das? Und andere?


Vielleicht hilft die der Leitfaden der Medienanstalten bei deinem "Social Media"-Problem weiter. wink

Bezüglich der Versicherung: Ich habe als Freie Lektorin eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Vielleicht wäre die auch was für dich.


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I'd like to add some beauty to life. I don't exactly want to make people know more... though I know that is the noblest ambition, but I'd love to make them have a pleasanter time because of me... to have some little joy or happy thought that would never have existed if I hadn't been born.

(Anne Shirley - Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery)
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Irismaria Leseratte
Sonntagsschreiber


Beiträge: 16



BeitragVerfasst am: 16.08.2019 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Lapidar hat Folgendes geschrieben:
nun ganz so unberechtigt ist die Frage ja nun auch nicht.
Als freiberufliche Heilpraktikerin MUSS ich eine Berufshaftpflicht haben. Als Autor nicht.
Ich ärgere mich gerade mit jemanden rum (nicht schriftstellerisch) und wünschte sehr, ich hätte eine Rechtschutzversicherung, dann würde ich das Thema tatsächlich einen Schritt weiter nehmen.
Abmahnindustrie hin oder her... wenn es aus irgendeinem Grund zu Diskrepanzen käme, wäre es sicher schön, sich keine Sorgen machen zu müssen, über Gerichtskosten etc...


Als Heilpraktikerin könnte deine Behandlung dem Patienten ja schaden, da finde ich es logisch, sich versichern zu müssen. Aber als Autor?
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Unstern
Autor


Beiträge: 712
Wohnort: Leonding (Österreich)


BeitragVerfasst am: 16.08.2019 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Allgemein solltest Du da Deinen Berater fragen, bei dem Du die anderen Versicherungen hast. Normalerweise sollte es ja eine Haftpflichtversicherung geben, die auch so etwas abdeckt. (Oder auch nicht - meine Eltern hatten eine Versicherung gegen Überschwemmung und man nicht zahlen, weil es eine Überflutung war. Ich habe selbst einen nicht so kleinen Wortschatz, aber da zu unterscheiden, schlägt ja dem Fass den Boden aus! Evil or Very Mad )

Grundsätzlich die beste Vorsorge ist: Keinen Mist zu bauen. Also nichts kopieren und auch nicht völlig unverschleiert über das eigene Leben mit Namen anderer, echter Personen drin. Wer es aber wie ein gewisser Dieter Bohlen drauf anlegt, sollte sich da wohl absichern. Rolling Eyes

Was aber passieren kann, ist, dass wer einfach spinnt. Also dass da jemand eine Allerweltsidee hatte (so was wie: "Ich lass dann mal Vampire und Werwölfe miteinander kämpfen.") und dann meint, ihm wäre die Idee gestohlen worden, nur weil ein anderer weder als Erster noch als Letzter auf was Ähnliches gekommen ist. Oder sich selbst wegen einer oberflächlichen Ähnlichkeit wiederzuerkennen glaubt. Hier wird aber das Meiste nicht vor Gericht landen.

BirgitJ hat Folgendes geschrieben:
Eliane hat Folgendes geschrieben:
Tjaaa - hab ich mich auch gefragt ... aber solange die Abmahnindustrie boomt und einem aus allem einen Strick dreht ... mir ist das zu heiß.

Die Abmahnindustrie - das Schreckgespenst am Horizont ... Kennst du jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der schon mal abgemahnt wurde? Ich nicht.


Ich kenne vor allem viele Leute, die Fake-Abmahnungen bekommen haben. Zum Glück erkennt die oft jeder Trottel (viele Rechtschreibfehler, das Problem sehr allgemein - z.B. dass man ein urheberrechtlich geschütztes Bild für seine Homepage verwendet hat - was ja genug Leute tun und sich daher vielleicht im ersten Moment auch angesprochen fühlen, und das Geld soll über irgendein hierzulande unübliches Zahlungssystem gesendet werden).
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Irismaria Leseratte
Sonntagsschreiber


Beiträge: 16



BeitragVerfasst am: 17.08.2019 07:33    Titel: Antworten mit Zitat

Unstern hat Folgendes geschrieben:

Die Abmahnindustrie - das Schreckgespenst am Horizont ... Kennst du jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der schon mal abgemahnt wurde? Ich nicht.


Ich kenne vor allem viele Leute, die Fake-Abmahnungen bekommen haben. Zum Glück erkennt die oft jeder Trottel (viele Rechtschreibfehler, das Problem sehr allgemein - z.B. dass man ein urheberrechtlich geschütztes Bild für seine Homepage verwendet hat - was ja genug Leute tun und sich daher vielleicht im ersten Moment auch angesprochen fühlen, und das Geld soll über irgendein hierzulande unübliches Zahlungssystem gesendet werden).[/quote]

Diese Fakeabmahnungen sind vermutlich ähnlich wie die Fakekontensperrungen oder Erbschaftsinfos aus Nigeria Aktionen, die in großer Masse versendet werden, in der Hoffnung, dass irgendwer drauf reinfällt und Geld überweist.
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 686



BeitragVerfasst am: 17.08.2019 22:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke Euch allen für die Antworten! Eine Vermögensschadenhaftpflicht ist auf jeden Fall schon mal eine gute Sache, muss aber - siehe Unsterns Posting - die richtigen Dinge versichern. Privathaftpflicht greift nicht z.B. wenn auf einer Lesung was auch immer beschädigt wird.

Klar, dass man erst mal selbst aufpassen muss, was man verwendet, Namen, Fotos, Material, ... - ich mache eh so viel wie möglich selber, um gar nicht erst in die Bredouille zu kommen, aber z.T. kann man das gar nicht auf den ersten Blick sehen, etwa bei Schriftarten (also, ich kann das nicht auf den ersten Blick sehen). Und gerade die Sache mit dem Tag "Werbung" in den sozialen Medien ist wirklich eine schwierige. Danke @ Ruby für den Leitfaden, ich führe mir den nochmal in aller Ruhe zu Gemüte!

Leider bin ich ähnlich wie Lapidar ein wenig vorgeschädigt, was Leute angeht, die einen gerne direkt mal vor Gericht zerren. Und das wird selbst im kleinstmöglichen Fall schon gern mal teuer. Daher meine Vorsicht. Mag anderen übervorsichtig vorkommen, aber das ist halt die Sache mit dem "gebrannten Kind" ...
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Unstern
Autor


Beiträge: 712
Wohnort: Leonding (Österreich)


BeitragVerfasst am: 22.08.2019 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Privathaftpflicht greift nicht z.B. wenn auf einer Lesung was auch immer beschädigt wird.


Aber wenn ich in einer Buchhandlung, in einer Bar, einer Bibliothek etc. lese (vorher abgesprochen!) und sich Lesungsgäste nicht so verhalten, wie es angemessen ist, dann bin nicht ich dafür verantwortlich. Außer ich habe sie dazu angestachelt, aber nein, eine Buchhandlung kann mir nicht einfach die Rechnung für die Schäden schicken, wenn man nicht weiß, wer es war. - Problematisch wird es bei sg. "Wohnzimmerlesungen", also wo man Fremde zu sich nach Hause holt, etwas geht kaputt, keiner will es gewesen sein.

Im Normalfall ist es aber so, dass die Schäden bei Lesungen überschaubar sind. Also in der Art von: "Zu fest am Türgriff angerissen."/"Eine Tasse fallen gelassen." Das ist nichts für eine Versicherung.
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Eliane
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 686



BeitragVerfasst am: 22.08.2019 21:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Was rechtliche Regelungen angeht bin ich einfach misstrauisch. Weißt du z.B., dass du als Pferdebesitzer haftbar bist, wenn irgendwer ohne dich zu fragen durch den Koppelzaun klettert, sich auf dein Pferd setzt und dann runterfällt? Da kann sogar ein Schild am Zaun sein, auf dem "Betreten verboten" steht. Du als Pferdebesitzer bist trotzdem dran, denn wenn du das Pferd nicht hättest, wäre ja auch nix passiert - so die gerichtliche Logik. Und solche rechtlichen Winkelzüge gibt es zuhauf.

Wie gesagt - ich hab da schon schlechte Erfahrungen, die mich vorsichtig haben werden lassen. Ich will ganz sicher niemandem eine Versicherung aufschwatzen. Und ich hoffe inständig, dass niemand von uns sie jemals braucht.
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Catalina
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 46
Beiträge: 339
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 23.08.2019 08:10    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem ist ja, dass man sich nicht gegen jeden Schwachsinn von Klagewütigen und verqueren Richtern versichern kann. Nicht zuletzt, weil man auf den gar nicht kommt. Aber auch, weil die finanziellen Mittel beschränkt sind.

Ich bin nur sehr rudimentär versichert, etwas Mut zum Risiko gehört zum Leben.

Es gibt Menschen, die haben sich gegen jedes erdenkliche Risiko versichert - die haben aber oft auch eine ängstliche Persönlichkeitsstörung.
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 57
Beiträge: 3020
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 23.08.2019 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing  Das Problem liegt auch darin, dass wir anscheinend langsam die amerikanische Mentalität der Rechtssprechung übernehmen. Eigentlich war bei uns mal ursprünglich schon zumindest teilweise der gesunde Menschenverstand mit im Boot. Ich erinnere mich an eine Geschichte über eine Frau die einen berühmten deutschen Gummibärenhersteller verklagte. Weil sie Herzrhythmusstörungen bekam durch den Genuss von zuviel Lakritz
mal ehrlich, wer kriegt von dem Zeugs soviel schon runter?
Aber inzwischen steht auch ein Hinweis auf der Packung... zuviel Lakritz verzehr kann zu... führen.
Ich kann auch durch den Genuss von zu viel Sauerkraut oder eben auch Brottrunk massiven Dünnschiss auslösen, der dann zu Elektrolystörungen bis hin zum Koma führen kann... Müssen die Brottrunk und Sauerkrauthersteller in Zukunft auch einen Hinweis auf ihre Waren drucken?
Schuld ist das deutsche Fernsehen! Wenn die bessere Filme und Serien drehen würden, dann würden wir weniger amerikanische gucken und die Leute täten nicht denken, dass die Rechtsprechung die gleiche ist...wink


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