12 Jahre Schriftstellerforum!
 
Suchen
Suchabfrage:
erweiterte Suche

Login

Jetzt erhältlich! Eine Anthologie von und mit unseren Usern. Jetzt bestellen! Die erste, offizielle DSFo-Anthologie! Lyrikwerkstatt Das DSFo.de DSFopedia


Die windige Stadt


 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
 Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

Alter: 25
Beiträge: 10334
Wohnort: München


Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 24.05.2008 08:51    Titel: Die windige Stadt eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Mantellos,
mit einem Koffer voll Vergessen
betrete ich die windige Stadt,
und meine Beine verstricken sich
im Labyrinth endloser Straßen.

Ich glaube dem Echo nicht,
glaube nicht den Menschen,
die an mir vorbeifliehen -
in Eile, um ihr Blut
zu Eisen gießen zu lassen.

Den Himmel suche ich nicht,
ein Engel hat ihn zugenäht
mit stahlgrauen Fäden.



_________________
"...und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehen"
ASP

Geschmacksverwirrte über meine Schreibe:
"Schreib nie mehr sowas. Ich bitte dich darum." © Eddie
"Deine Sprache ist so saftig, fast möchte man reinbeißen." © Hallogallo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger Skype Name
Seraph
Geschlecht:männlichMelancholiker

Alter: 28
Beiträge: 1728
Wohnort: Dülmen


Die Legenden von Himmel und Hölle
BeitragVerfasst am: 24.05.2008 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Wahnsinnsbild!  Shocked
Hätte es allerdings noch besser gefunden, wenn da LI der einzige Mensch gewesen wäre. Das hätte diesen postapokalyptischen Aspekt noch verstärkt. Trotzdem großen Respekt für den intelligenten Einsatz der Metaphern und das  tolle, in sich stimmige Bild, das du heraufbeschwörst.

8 Punkte.

Martin


_________________
(ehemals KREVIN)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

Alter: 25
Beiträge: 10334
Wohnort: München


Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 24.05.2008 11:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich danke dir ganz herzlich für dein Lob, Krev, es hat mich unheimlich gefreut! smile extra
Nun, es ist natürlich immer Interpretationssache, doch war das "Apokalyptische" nicht so sehr mein Ziel bei diesem Gedicht wie die Verlorenheit inmitten ferngesteuerter Menschen. Außerdem ist das "allein in einer verlassenen Stadt/Welt" ein recht abgegriffenes Motiv, dessen ich mich dieses Mal nicht bedienen wollte. Trotzdem, vielen lieben Dank für die Anregung.


_________________
"...und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehen"
ASP

Geschmacksverwirrte über meine Schreibe:
"Schreib nie mehr sowas. Ich bitte dich darum." © Eddie
"Deine Sprache ist so saftig, fast möchte man reinbeißen." © Hallogallo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger Skype Name
Mana
Mensch

Alter: 34
Beiträge: 2614
Wohnort: Düsseldorf


Apollon
BeitragVerfasst am: 10.06.2008 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Liebes Krümelchen.

ein sehr schönes Gedicht, des wirklich zum Denken anregt.
Bereits im Titel findet sich bei mir ein Gedankengang.
Eine windige Stadt, hört sich für mich sehr leer an.
Warum?
Nun es gibt wohl wenig das den Wind blockiert.
Aber in der letzten Strophe, die ich im übrigen wirklich gelungen finde

Zitat:
Den Himmel suche ich nicht,
ein Engel hat ihn zugenäht
mit stahlgrauen Fäden.


findet sich dann eine widersprüchliche Aussage.

So, nun woher kommt der Wind?
Zitat:
die an mir vorbeifliehen -
in Eile, um ihr Blut

Von hier?

Vielleicht....

Wind hat für mich mest etwas tempramentvolles und lebendiges.
Auch etwas Freiheit.

Warum also Windige Stadt?

Vielleicht findet sich die Antwort ja auch hier?

Zitat:
Mantellos,
mit einem Koffer voll Vergessen
betrete ich die windige Stadt,
und meine Beine verstricken sich
im Labyrinth endloser Straßen
.


Vielleicht ist die Eile der Menschen ja so gewaltig, das jemand Fremdes sich vollkommen verirrt.
Ich denke hier an jemanden aus dem Dorf, wo des Leben ja etwas ruhiger ist, der plötzlich mit der Großstadthektik vollkommen überfordert ist.

Insgesamt ein gar net mal so schlechtes Gedicht, des zum denken anregt. Ich selbst kenne des von meiner Art des ich oft um den heißen Brei rede, des führt manchmal dazu des ich überhaupt net verstanden werde, oder ich am Ende selbst vergesse worrauf ich hinnaus will.

Aber du projezierst schon ein deutliches Bild, vielmehr Frage ich mich was will dieses Bild von dir erzeugen?
Melancholie? Tristesse? Sehnsucht?

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig behilflich sein^^

Gruss Ralf


_________________
Der Verstand schreibt mit Tinte, das Herz mit Leidenschaft...

Wissenschaft ist ein stahlharter Metalldildo zum umschnallen.- Vince Masuka

Mein Lieblingsepigramm:
"Ich selbst bin Ewigkeit, wenn ich die Zeit verlasse
Und mich in gott und gott in mich zusammenfasse." von Johannes Scheffler
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

Alter: 25
Beiträge: 10334
Wohnort: München


Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 10.06.2008 21:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Guten Abend, lieber Ralf,
ich danke dir für deine ausführliche, tiefgründige Rezension. Es freut mich, wenn ich sehe, wie genau sich jemand mit meinem Gedicht befasst. Also, großen Dank an dich! Daumen hoch
Ich hätte nicht gedacht, dass du den Wind in so einem starken Zusammenhang mit den anderen Metaphern bringen und ihn dir aus ihnen heraus erklären würdest - ich habe es als einen für sich stehenden Teil des Gesamtbildes gesehen/gemeint. Die Stadt ist windig, chaotisch, hektisch und kalt. Einsam, weil die einzigen Menschen darin - abgesehen von dem verirrten LI - eigentlich bessere Roboter sind.
Ich hoffe, du kannst mit meiner Erklärung irgendetwas anfangen?


_________________
"...und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehen"
ASP

Geschmacksverwirrte über meine Schreibe:
"Schreib nie mehr sowas. Ich bitte dich darum." © Eddie
"Deine Sprache ist so saftig, fast möchte man reinbeißen." © Hallogallo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger Skype Name
Mana
Mensch

Alter: 34
Beiträge: 2614
Wohnort: Düsseldorf


Apollon
BeitragVerfasst am: 10.06.2008 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

So in etwa hab ichs mir auch gedacht^^

Im übrigen schuldest du mir nochn paar Füße....


_________________
Der Verstand schreibt mit Tinte, das Herz mit Leidenschaft...

Wissenschaft ist ein stahlharter Metalldildo zum umschnallen.- Vince Masuka

Mein Lieblingsepigramm:
"Ich selbst bin Ewigkeit, wenn ich die Zeit verlasse
Und mich in gott und gott in mich zusammenfasse." von Johannes Scheffler
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger
EdgarAllanPoe
Geschlecht:männlichPoepulistischer Plattfüßler

Alter: 26
Beiträge: 3310
Wohnort: Greifswald
Bronzene Harfe Die Goldene Bushaltestelle
Goldene Feder Lyrik


Die Tauben
BeitragVerfasst am: 12.08.2009 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich dieses Gedicht mag, habe ich beschlossen, es hochzuholen.

Zitat:
Mantellos,
mit einem Koffer voll Vergessen
betrete ich die windige Stadt,


"Mantellos" könnte man auch mit "schutzlos" übersetzen: Das LI ist der Kälte nicht gefeit. Es möchte einen völligen Neuanfang wagen, und zwar "mit einem Koffer voll Vergessen". Das weist darauf hin, dass es in seinem ursprünglichen Leben wohl etwas erlebt hat, das es nicht verdauen konnte bzw. dass es in langweiliger Routine verfallen ist, die es nun beenden will. Jedoch scheint es nicht die Ruhe zu suchen, denn die Stadt, die es betritt, ist "windig", unruhig. Ich denke, dieses "Windige" deutet auf die vielen Menschen hin, die durch die Straßen laufen und diese verstopfen - das LI fühlt sich hier jedoch geborgen, wohl wegen der Anonymität, die hier herrscht. Das erinnert mich ein bisschen an die expressionistischen Gedichte, die ich letztens im Deutschunterricht gelesen habe - an diese "Stadtkritik", die Menschen, die sich auf engstem Raum zusammendrängen, die sich förmlich stapeln.

Zitat:
und meine Beine verstricken sich
im Labyrinth endloser Straßen.


Es kennt die Stadt wohl nicht, denn es verirrt sich in dieser Anonymität.

Zitat:
Ich glaube dem Echo nicht,
glaube nicht den Menschen,
die an mir vorbeifliehen -


Das "Echo": Überall hallt es wider, das LI hört von den Vorzügen der Stadt, den technischen Fortschritten. Es ist zwar hergekommen, glaubt diesem aber trotzdem nicht. Die Menschen scheinen davon begeistert, das LI jedoch nicht. Es erkennt die Gefahren, die in der Stadt lauern: die Abgase, der Smog, die Krankheiten. Auf das Gerede seiner Mitmenschen geht das LI nicht ein. Damit hat es wohl einigen etwas voraus!

Zitat:
in Eile, um ihr Blut
zu Eisen gießen zu lassen.


Alles muss schnell gehen ("in Eile"): Die Menschen lassen sich bereitwillig auf die Gefahren der Stadt ein, versinken in der Anonymität verstopfter Mietshäuser, und ihr Blut "erkaltet", wird zu "Eisen" gegossen: Einerseits verkümmern ihre Emotionen und das soziale Miteinander, andererseits sind da die Gefahren, von den Abgasen der Fabriken krank zu werden.

Zitat:
Den Himmel suche ich nicht,
ein Engel hat ihn zugenäht
mit stahlgrauen Fäden.


Das LI hat die Hoffnung, den "Himmel" aufgegeben. Es gibt kaum Licht und keine Liebe. Alles ist grau. Die Menschen sind verschlossen vor positiven Dingen, sie versacken in endlosen düsteren Farben. Diese Stadt ist nicht gut, sie ist hektisch und abgeschirmt von allem, was das Leben darin schön machen könnte. Das LI hat dies wohl als einziger erkannt und übernimmt somit die Position einer Art "Lehrer", der die Menschen über die wahre Natur der Stadt aufklären könnte. Tut es aber nicht - mit seinem Wissen versinkt es in der Trostlosigkeit der Stadt.

Liebe Grüße,

Eddie


_________________
(...) Das Gedicht will zu einem Andern, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Paul Celan

Life is what happens while you are busy making other plans.
- JOHN LENNON, "Beautiful Boy"

Uns gefällt Ihr Sound nicht. Gitarrengruppen sind von gestern. (Aus der Begründung der Plattenfirma Decca, die 1962 die Beatles ablehnte.)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

Alter: 25
Beiträge: 10334
Wohnort: München


Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 12.08.2009 10:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Eddie, mein Süßer!
Ich bewundere die Ausdauer, mit der du dich meiner Gedichte annimmst, der alten ebenso wie der neuen. Ich frage mich immer wieder, wann mein Stil anfängt, dich anzuöden.
Wie immer ist deine Rezension sehr treffend, du hast die Stimmung, die ich zu transportieren versucht habe, erkannt und auf die Gesellschaft bezogen.


_________________
"...und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehen"
ASP

Geschmacksverwirrte über meine Schreibe:
"Schreib nie mehr sowas. Ich bitte dich darum." © Eddie
"Deine Sprache ist so saftig, fast möchte man reinbeißen." © Hallogallo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger Skype Name
EdgarAllanPoe
Geschlecht:männlichPoepulistischer Plattfüßler

Alter: 26
Beiträge: 3310
Wohnort: Greifswald
Bronzene Harfe Die Goldene Bushaltestelle
Goldene Feder Lyrik


Die Tauben
BeitragVerfasst am: 12.08.2009 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Dankeschön, Reggy.
Dein Stil ödet mich nicht an. Für diese Art von Gedichten finde ich ihn sogar angemessen: düster, alarmierend, erweckend. Seit "Wer hat sie erfunden?" von letzter Woche achte ich auch ein bisschen mehr auf die Sensationsgier, die du darin beschrieben hast. Unheimlich, als ich am gleichen Tag "Aktenzeichen XY" gesehen habe, musste ich ständig daran denken Shocked
Aber manchmal frage ich mich ständig: "Wie kommt sie denn wieder auf diese Metapher?"
Jedoch macht das deine Gedichte umso reizvoller für mich, da sie ständig etwas Neues bieten.


_________________
(...) Das Gedicht will zu einem Andern, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Paul Celan

Life is what happens while you are busy making other plans.
- JOHN LENNON, "Beautiful Boy"

Uns gefällt Ihr Sound nicht. Gitarrengruppen sind von gestern. (Aus der Begründung der Plattenfirma Decca, die 1962 die Beatles ablehnte.)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Jocelyn
Bernsteinzimmer

Alter: 53
Beiträge: 2635
Wohnort: Königstein im Taunus
Das Silberne Fahrrad Ei 1



BeitragVerfasst am: 12.08.2009 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Enfant,

diese Stimmung gefällt mir auch sehr gut!

Mana hat Folgendes geschrieben:

Vielleicht....

Wind hat für mich mest etwas tempramentvolles und lebendiges.
Auch etwas Freiheit.

Warum also Windige Stadt?


Windig verstehe ich diesem Zusammenhang auch anders:

Die Stadt ist Gewinde, sie windet sich um das LI, das LI windet sich durch das Labyrinth. Beide verstricken, sind schicksalshaft verbunden, ineinander verwunden.

Windig auch im Sinne "Verlogen-Sein", was ja auch schön von dir ausgedrückt wird, da das LI den Menschen keinen Glauben schenkt.

Heute werden wohl die Gäste beschenkt, mit so beeindruckender Lyrik!

Buch Cilia


_________________
If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Enfant Terrible
Geschlecht:weiblichalte Motzbirne

Alter: 25
Beiträge: 10334
Wohnort: München


Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband
BeitragVerfasst am: 13.08.2009 08:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Eine sehr interessante Interpretation, sehr schlüssig! Daumen hoch
Meine persönliche Intention war die, den Wind die "Hektik" unterstreichen zu lassen. Es verändert sich alles, aber nicht unbedingt zum Guten. Der Wind als der kalte Sklaventreiber, der die Menschen antreibt, ihnen in den Rücken bläst, damit sie noch schneller vorbeifliehen - ist es nicht logisch, dass so eine Stadt vom "Wind" beherrscht wird?


_________________
"...und ich bringe dir das Feuer
um die Dunkelheit zu sehen"
ASP

Geschmacksverwirrte über meine Schreibe:
"Schreib nie mehr sowas. Ich bitte dich darum." © Eddie
"Deine Sprache ist so saftig, fast möchte man reinbeißen." © Hallogallo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen MSN Messenger Skype Name
Jocelyn
Bernsteinzimmer

Alter: 53
Beiträge: 2635
Wohnort: Königstein im Taunus
Das Silberne Fahrrad Ei 1



BeitragVerfasst am: 13.08.2009 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Enfant Terrible hat Folgendes geschrieben:
Der Wind als der kalte Sklaventreiber, der die Menschen antreibt, ihnen in den Rücken bläst, damit sie noch schneller vorbeifliehen - ist es nicht logisch, dass so eine Stadt vom "Wind" beherrscht wird?


Für mich nicht so sehr.
Natürlich weiß ich, was du meinst.

Aber in Städten ist genauso viel düsterer Verfall. Tristesse.

Deswegen ist mir Hektik als Charakteristikum zu mager.

Lieben Gruß, Caecilia


_________________
If you dig it, do it. If you really dig it, do it twice.
(Jim Croce)

Die beständigen Dinge vergeuden sich nicht, sie brauchen nichts als eine einzige, ewig gleiche Beziehung zur Welt.
(Aus: Atemschaukel von Herta Müller, Carl Hanser Verlag, München 2009, Seite 198)

"Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
(Voltaire)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Ein Fingerhut voller Tränen - Ein Gedichtband Alle Zeiten sind GMT - 11 Stunden
Seite 1 von 1



 
 Foren-Übersicht Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.
In diesem Forum darfst Du keine Ereignisse posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Durch die Nase U-Banane Trash 1 18.12.2018 02:18 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Frage an die Fans von New Adult-Liebe... Berufsleseratte Dies und Das 8 17.12.2018 12:40 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge der Teufel, der liebe Gott, seine Ver... findling Werkstatt 0 16.12.2018 16:51 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge und die welt hebt an zu singen Patrick Schuler Trash 0 13.12.2018 18:56 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Die Julia-Metapher Neopunk Werkstatt 1 12.12.2018 10:04 Letzten Beitrag anzeigen

EmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungBuchBuchEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungEmpfehlung

von Scritoressa

von BerndHH

von Einar Inperson

von pna

von Valerie J. Long

von Ashcloud

von Enfant Terrible

von kskreativ

von EdgarAllanPoe

von Berti_Baum

Impressum Datenschutz Marketing AGBs Links
Du hast noch keinen Account? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!