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Buch drucken lassen - Engelsdorfer Verlag?

 
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Moonlight
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 82



BeitragVerfasst am: 14.10.2006 10:05    Titel: Buch drucken lassen - Engelsdorfer Verlag? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich kämpf mich gerade durch sämtliche Infos bzgl. BOD / Verlage etc..

Bei BoD rechnet mir der Preiskalkulator aus, dass die Veröffentlicung meines Buches ca. 400,-- kosten würde.

Ich bin eben auf den Engelsdorfer Verlag gestoßen und da fand ich folgende Kalkulation:


"Unsere Preise:
Man kann nicht grundsätzlich und pauschal immer einen Preis sagen. Hier ein Auszug aus der aktuellen Preisliste des Engelsdorfer Verlages:

Grundpaket (ISBN, 5 Muster-, 3 Belegexemplare, Umschlag, Amazon, Buchhandel, Verlagsprogramm, ein Korrekturlauf)
nur 99,95 EUR"

Bleibt es da bei diesen 99,95 oder kommen da noch etliche andere Kosten dazu?

Ich muss dazu sagen, ich bin Realist und erwarte nicht, in irgendwelchen Beststellerlisten zu erscheinen  Wink , ich würde jedoch mein Buch gerne für mich selbst und ein paar Freunde drucken (binden) lassen.

Und da würde das Angebot vom Engelsdorfer Verlag schon irgendwie passen. Wobei ich mich aber (wie gesagt) frage, ob da noch Zusatzkosten hinzu kommen.

Kennt sich wer aus?
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Rio
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 88
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BeitragVerfasst am: 14.10.2006 10:22    Titel: Buch drucken lassen Antworten mit Zitat

Hallo,
also wenn du wirklich nur ein Buch für ein paar Freunde und den Bekanntenkreis drucken lassen willst, würde ich dir die Seite
www.1-2-buch.de empfehlen. Hier sind Profis am Werk , die für einen erstaunlich geringen Preis eine Topleistung bieten. Selber schon probiert,
wirklich seriös und man wird absolut nicht mit irgendwelchen später anfallenden Zusatzkosten und ähnlichem über den Tisch gezogen.
Rio
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Moonlight
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 82



BeitragVerfasst am: 14.10.2006 10:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke. Das hört sich ja auch gut an.

Frage dazu:

Taschenbuch, Kleinauflage für 75,00. Klar.

Aber kommen dann

Satz + Layout (200,00) und Coverdesign (350,00)

auf jeden Fall noch hinzu, oder nur, wenn der Verlag das komplett erstellt?
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Rio
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 88
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BeitragVerfasst am: 14.10.2006 11:10    Titel: Buch drucken lassen Antworten mit Zitat

Hallo,
bevor ich jetzt weiter irgendwelche Ratschläge verteile, die eventuell der Situation nicht angepaßt sind, empfehle ich ganz einfach
kontakt(at)ideezumbuch.de anzuklicken oder per Telefon
(+49)(0)4765-830060 mit Herrn Marc Albrecht persönlich zu reden. der gute Mann ist zwar ein Zyniker im Umgang mit schreibenden Mitmenschen , aber in Sachen Schriftstellerei wohl einer der Großen in der Branche.
Rio
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Gast







BeitragVerfasst am: 15.10.2006 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du nur zur Selbstbestätigung für dich und zum Verschenken drucken lassen willst, sind Anbieter mit niedrigem Grundpreis sinnvoll. Vorausgesetzt, du machst bis auf die technische Erstellung alles selbst. Layout, Lektorat, Cover, etc., also alles, was nicht mal eben eine Maschine machen kann, werden immer extra (und teuer) berechnet.

Beim Engelsdorfer stört schon, dass man bereits für die Preisliste bezahlen muss. Bei Amazon werden deren Bücher nur über Sekundäranbieter eingestellt. Bei Libri erscheinen sie gar nicht.

Wie überall hat Qualität ihren Preis. Mit leistungsfähigen Maschinen erreicht Digitaldruck heute die Perfektion von Offset, während bei anderen Anbietern das Buch eher wie eine gebundene Examensarbeit aussieht.

Die einmalige Investition bei BoD lohnt sich allemal, wenn du dir vorstellen kannst, in Eigeninitiative doch mehr zu verkaufen. Aber nur dann. Im Gegensatz zu fast allen anderen Verlagen bekommst du dort nämlich deine Bücher (wie bei der Druckerei) zum Einkaufspreis, hast trotzdem wesentliche (und gut funktionierende) Verlagsleistungen dabei, und die Bücher sind wirklich überall zu finden.
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Rio
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 88
Wohnort: Deutschland


BeitragVerfasst am: 15.10.2006 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die einmalige Investition bei BoD lohnt sich allemal, wenn du dir vorstellen kannst, in Eigeninitiative doch mehr zu verkaufen. Aber nur dann. Im Gegensatz zu fast allen anderen Verlagen bekommst du dort nämlich deine Bücher (wie bei der Druckerei) zum Einkaufspreis, hast trotzdem wesentliche (und gut funktionierende) Verlagsleistungen dabei, und die Bücher sind wirklich überall zu finden.


Das mag schon sein, aber wir müssen uns alle über eines im Klaren sein. Einmal bei BoD veröffentlicht, kannst du der kommende Tolkien, Stephen King oder ähnliches sein, dein Ruf ist ruiniert und kein seriöser Verlag der neue Autoren oder Manuskripte sucht, die veröffentlichungsreif scheinen , kuckt dich auch nur noch mit dem Arsch an.
Es ist ein ungeschriebenes Gesetz in der Branche das du als BoD Autor  eher dem Papst einen Koffer voll Viagra verkaufen kannst, als das dich ein Verlag ins Autorenteam aufnimmt. Klingt seltsam, ist aber so.
Also stelle ich mir die Frage, was will ich?
Ziemlich viel Kohle investieren weil ich veröffentlichungsgeil bin und mit aller Gewalt ein Buch herausbringen will, das eigentlich Tage später sowieso nur in meinem Schrank dahinmodert oder den steinigen Weg jedes Nachwuchsautors gehen und irgendwann einmal ein Werk von mir gedruckt sehen und sei es nur in irgendeinem Fanzine oder als Artikel in einer von mir aus schmalztriefenden Frauenzeitschrift. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kann ich nämlich darauf hinweisen das bereits von mir geschriebenes als gedruckte Version existiert und schon habe ich ein Bein in der Tür zum Verlagswesen.
Ist zwar nur ein kleiner Schritt, aber Rom wurde bekanntermaßen auch nicht an einem Tage erbaut.
Darauf aufbauend würde ich mich an diversen Wettbewerben beteiligen, in Erfahrung bringen was der Markt gerade eben an Geschichten so verlangt und einige Storys fertig in der Schublade lagern. Bei Zusagen jeglicher Art ist die Geschichte eventuell schnell umgeschrieben Aus einer Beziehungskiste mit zwei Dickköpfen ist mit gewissen Zutaten schnell ein Historienabenteuer gezaubert,  ist nämlich zur Zeit wirklich der Renner. Wenn nicht, mangelt es dir an Fantasie und du solltest deine Art dich mit dem Schreiben zu befassen intensiv und  neu überdenken.  
Das ganze ist zwar nur meine rein persönliche Meinung, aber nach dem Kontakt mit einigen Profis muss ich leider sagen dass das ganze so ziemlich der gängigen Realität entspricht.
 Gruß Rio
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Moonlight
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 82



BeitragVerfasst am: 15.10.2006 16:00    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke erstmal für Eure Antworten.

Ich weiß ja nicht, wie ich darüber denke, wenn mein Buch erstmal fertig ist.

Im Moment würde ich gerne irgendwann (in absehbarer Zeit) MEIN Buch, als "richtiges" Buch in den Händen halten und den mir wichtigsten Leuten schenken.

Das soll dann auch aussehen, wie ein "richtiges" Buch und nicht ein paar ausgedruckte Seiten mit 'ner Bindespirale an der Seite  Wink .

Wenn natürlich die Kosten dafür genauso hoch sind, wie bei BoD-Verlagen, lass ich es sowieso bleiben. Denn dafür ist mir der Spaß dann doch zu teuer.

Aber vielleicht gefällt mir mein fertiges Manuskript auch so gut, dass ich einfach wagen werde, es an diverse Verlage zu schicken. Obwohl ich befürchte, dass mir dafür die dazugehörige Portion Selbstbewußtsein fehlt. Und irgendwelche Lesungen etc. zu halten, die dann (wenn man es "geschafft" hat) auf einen zukommen .... oh graus .... niemals könnte ich das.

Aber das ist eh alles nur Träumerei. Wie gesagt, ich möchte einfach MEIN Buch vor mir liegen haben. Auch wenn es niemand sonst lesen wird.
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herby
Gast






BeitragVerfasst am: 15.10.2006 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe sowohl bod als auch engelsdorfer getestet, libri bei bod bringt wenig, meist nicht mal die laufenden kosten. ich habe fast genausoviel bücher bei amazon über marketplace verkauft wie bod direkt, allerdings sind es unterschiedliche titel und bod ist deutlich teurer als engelsdorfer
mfg
herby
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Tino Hemmann
Abc-Schütze


Beiträge: 4
Wohnort: Naunhof


BeitragVerfasst am: 19.06.2007 11:50    Titel: Re: Buch drucken lassen - Engelsdorfer Verlag? Antworten mit Zitat

Moonlight hat Folgendes geschrieben:
Ich kämpf mich gerade durch sämtliche Infos bzgl. BOD / Verlage etc..

Bei BoD rechnet mir der Preiskalkulator aus, dass die Veröffentlicung meines Buches ca. 400,-- kosten würde.

Ich bin eben auf den Engelsdorfer Verlag gestoßen und da fand ich folgende Kalkulation:


"Unsere Preise:
Man kann nicht grundsätzlich und pauschal immer einen Preis sagen. Hier ein Auszug aus der aktuellen Preisliste des Engelsdorfer Verlages:

Grundpaket (ISBN, 5 Muster-, 3 Belegexemplare, Umschlag, Amazon, Buchhandel, Verlagsprogramm, ein Korrekturlauf)
nur 99,95 EUR"

Bleibt es da bei diesen 99,95 oder kommen da noch etliche andere Kosten dazu?

Ich muss dazu sagen, ich bin Realist und erwarte nicht, in irgendwelchen Beststellerlisten zu erscheinen  Wink , ich würde jedoch mein Buch gerne für mich selbst und ein paar Freunde drucken (binden) lassen.

Und da würde das Angebot vom Engelsdorfer Verlag schon irgendwie passen. Wobei ich mich aber (wie gesagt) frage, ob da noch Zusatzkosten hinzu kommen.

Kennt sich wer aus?


Ich kenne mich da aus, weil ich der Inhaber des Engelsdorfer Verlages bin. Ich selbst bin als Autor tätig und mich hat es angestunken, dass man von großen Verlagen mit Knebelverträgen unbeweglich gemacht wird, bei anderen Verlagen unbezahlbare und unverkäufliche Auflagen als Autor finanzieren muss. Der Engelsdorfer Verlag ist mit viel Idealismus aufgebaut. Die Grundpauschale von 99,95 Euro ist notwendig, weil hiervon die ISBN, die Pflichtexemplare und das Personal bezahlt werden muss, ein Gewinn für uns entsteht erst, wenn wir realistisch Bücher über den Handel verkaufen. Derzeit sind es über 700 Autoren mit 1200 Werken (rund 400 x Lyrik und Kunst) aus allen Bereichen, die bei uns veröffentlicht haben. Von den erwirtschafteten Überschussen finanzieren wir die Drucktechnik (digital, um kleine Auflagen realisieren zu können) und das Marketing (ges. ca. 30.000 Euro / Jahr). Abstrakt ist der Gedanke mancher Autoren, ihr Buch würde von allein bekannt werden. Um aus dem eigenen Namen einen Markennamen zu entwickeln, erfordert es viel Arrangement durch den Autor selbst (Lesungen, örtliche Presse, Internet).
Schlussum: Bei uns zahlt man die Pauschalle von 99,95 Euro pro Veröffentlichung und die Herstellungskosten der Bücher, die man für den Eigenbedarf benötigt (30 sind hierbei Pflichtabnahme zu den 5 Freiexemplaren, die jeder Autor, der mit gewissem Ernst an die Veröffentlichung geht auch benötigt).
Zusätzliche Kosten entstehen nicht, es sei denn, der Autor beauftragt eines unserer Büros mit dem Lektorat, mit Abschreibarbeiten oder mit aufwendigen Scanleistungen. Grundsätzlich gibt es neben dem Autorenvertrag jetzt einen Vorvertrag, so dass der Autor genau weiß, was auf ihn für eine finanzielle Belastung zukommt.
Herzliche Grüße
Tino Hemmann


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Herbstzeitlose
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Alter: 71
Beiträge: 4
Wohnort: Oberhausen


BeitragVerfasst am: 26.09.2011 16:06    Titel: Vorsicht Antworten mit Zitat

Hallo Moonlight,

als ich Deine hoffnungsvollen Zeilen las, konnte ich nur bitter lächeln und will Dich eindringlich warnen.

Meine Tochter ließ im vorigen Jahr unter dem Pseudonym Tanja Herbst ein Gedichtsbuch bei BoD herstellen, mit unseren Gedichten. Die anfangs vermuteten Kosten wurden dann für uns eine Tragödie:

Gedichtsbuch: „Mach’ beim Bügeln eine Pause“


1455,13 Euro          Korrektorat/Buchblock individual
 337,51  Euro          Cover individual
 399,00  Euro          Autoren Mastering Paperback
   99,00  Euro          BoD Messepaket Standard
 115,00  Euro          Korrektur Buchblock
 219,27  Euro          25 Exemplare des Buches

2.624,91 Euro

Wir haben nicht erwartet, dass nun ein großer Erfolg erzielt wird, doch es wurden ganze drei Bücher gekauft! Und das, obwohl es bei Amazon drin war.
Ich muss zwar erwähnen, dass weder meine Tochter (da beruflich sehr eingespannt) noch ich (durch Unfall gelähmt) eigene Werbung machen konnten.
Unser zweites Buch wagen wir deshalb gar nicht anzubieten.
Unser oben genanntes Buch hat 188 Seiten und etwa 25 Fotos.

Also, lass Dir das eine Warnung sein.
Liebe Grüße
Edith


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Der Heitere ist Meister seiner Seele.
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meerenblau
Dichter und Denker


Beiträge: 1052



BeitragVerfasst am: 26.09.2011 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Bleibt hinzuzufügen, dass niemand gezwungen wird, diese Zusatzleistungen bei BoD zu buchen. Man kann bei BoD auch deutlich kostengünstiger publizieren - ändert allerdings nichts daran, dass Epubli noch günstiger und, wie ich finde, deutlich komfortabler ist!
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Beckinsale
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BeitragVerfasst am: 26.09.2011 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Engelsdorfer ist ein Druckkostenzuschüssler.
Punkt.

BoD aka Books on Demand GmbH, Norderstedt, ist kein Druckkostenzuschüssler, auch dann nicht, wenn man Leistungen bucht, die man eigentlich nicht bräuchte, wenn man ein bißchen - sorry - Ar*** in der Hose hätte. Bei manchen Autoren habe ich den Eindruck, daß die wirklich im Elfenbeinturm sitzen und kein Schwein auf dieser Welt kennen. Ich kenne auch kein Schwein, aber zur Not kenne ich jemanden, der mal Korrektur liest, ich kenne auch jemanden, der mal schaut, ob das, was ich da mache, gut aussieht, ich kenne auch jemanden, der weiß, daß man im Internet und im Buchhandel zuhauf Informationen findet, wie man ein anständiges Layout macht, wie man es in PDF-Form bannt und dann letztendlich für 39 Öre plus Datenhaltungskosten von 1,99 pro Monat für 5 Jahre, mithin total EUR 158,40, bei Books on Demand GmbH, Norderstedt, perfekt unter- und auf den Markt bringt.

Ich finde die Blauäugigkeit erschreckend, mit der manche Autoren vorgehen. Ist denn noch niemandem von denen, die irgendjemandem zigtausend Euro in den Hals werfen, um ein läppisches Buch zu kriegen, die Idee gekommen, das   V O R H E R   zu hinterfragen? Bei zigtausend Euro für so ein Buch würde mir einfach E I N F A L L E N, daß es das ja wohl nicht sein kann. Zur Not erzählt euch euer Copyshop im Ort (oder im Nachbarort), wie es günstiger geht (und dank heutiger Digitaltechnik trotzdem toll aussieht).

My.


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Beckinsale
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BeitragVerfasst am: 26.09.2011 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Rio hat Folgendes geschrieben:

Das mag schon sein, aber wir müssen uns alle über eines im Klaren sein. Einmal bei BoD veröffentlicht, kannst du der kommende Tolkien, Stephen King oder ähnliches sein, dein Ruf ist ruiniert und kein seriöser Verlag der neue Autoren oder Manuskripte sucht, die veröffentlichungsreif scheinen , kuckt dich auch nur noch mit dem Arsch an.


Das, ich bitte um Entschuldigung, ist Unsinn, wenn du mit den richtigen Leuten ein ordentliches Buch bei BoD gemacht hast.

My.


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Harald
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BeitragVerfasst am: 26.09.2011 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt mal etwas langsamer mit Engelsdorfer ist ein Zuschüssler und BoD nicht!

Bod Norderstedt hat im System den Zwang zur größeren Abnahme, allein unter 25 Exemplare zu ordern kommt teurer als  der Verkaufspreis pro Exemplar!

Bei Verlagen wie dem Engelsdorfer bist du mit der Mindestabnahme aus dem Schneider, ohne hier ein Zusatzleistungchen, da ein ...!

BoD, in puncto Zusatzleistungen, wie ich schon erwähnte, vor Ort gesehen (Buchmesse) geschult, den unerfahrenen Jungautoren zu verkaufen, was irgend geht.

Das ist Fakt!

Ich würde jedem Neuautor, der keine andere Möglichkeit hat, zu veröffentlichen, dem auch der Schneid zu eigenverantwortlicher Veröffentlichung fehlt, eher den Engelsdorfer Verlag empfehlen als BoD Norderstedt!

Wer sich größere Verkaufsmengen vornimmt ist ab ca 200 Exemplaren Direktabnahme bei BoD wieder klar im Vorteil, vorher punkten Engelsdorfer u. ä.

@ Beckinsale

BoD ist für Neu/Jungautoren ein Weg, der mit vielen Fallen gespickt ist, hat jedoch mit deiner Art der Verlegung absolut nichts zu tun!

Für dich ist Bod der Druckdienstleister, für Neulinge schrammt er nicht nur am DKZV vorbei, in meinen Augen ist er fast ein solcher!

Engelsdorfer ordne ich bei fairen Dienstleistungsverlagen mit überschaubaren kosten für gelieferte Ware ein.

LG

Harald


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BeitragVerfasst am: 26.09.2011 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Harald, aber.

Wenn man sich ein wenig kundig macht auf der Website von BoD, dann findet man als Mensch, der des Lesens kundig ist, so offensichtlich kostengünstigere Möglichkeiten, ein Buch zu machen, dass die letzten vier blonden Hirnzellen anspringen sollten, um ein mental verarbeitungsfähiges Ergebnis dahingehend zu erbringen, daß es eben nicht nötig ist, X hundert oder X tausend Euro auszugeben, um ein eigenes Buch zu bekommen. (Ich kenne als Rezensent genug Beispiele von miserabel layouteten und nicht lektorierten oder korrigierten Büchern bei BoD, um zu wissen, dass es offensichtlich möglich sein muss, diesen kostengünstigen Weg nicht nur zu erkennen, sondern auch zu begehen. Und als Ex-Mitglied des BoD-Autorenforums weiß ich genau, daß dieser preisgünstige Weg plakativ erkennbar ist.)

Der Unterschied zwischen DKZV wie Engelsdorfer & Co. und BoD ist der, daß Erstgenannte den Eindruck erwecken, daß nur auf die von ihnen angebotene Weise ein Buch zu produzieren ist, während BoD auf www.bod.de ganz eindeutig und selbst für den vorletzten Legosteiniker erkennbar Alternativen anbietet, und derjenige, der hinterher vierstellige Eurobeträge BoD in den Hals geworfen hat, entweder nicht lesen konnte - oder es genau so haben wollte.

My.


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BeitragVerfasst am: 26.09.2011 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

(Und BTW, Harald: Hattest du mal ein Buch von Engelsdorfer in der Hand? Ich meine, um beurteilen zu können, was die so unter Korrektorat und Lektorat verstehen ...)

My.



(Ich hab hier eins liegen. Das brennt nicht mal, so ...)


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BeitragVerfasst am: 26.09.2011 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe ein Buch von Engelsdorfer und es hat keine Absätze ... Ich meine, wirklich keinerlei Absätze!  Shocked

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BeitragVerfasst am: 26.09.2011 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Akiragirl hat Folgendes geschrieben:
Ich habe ein Buch von Engelsdorfer und es hat keine Absätze ... Ich meine, wirklich keinerlei Absätze!  Shocked


Tja. Das ist entweder Absicht des Autors. Was ich ungeschickt fände. Oder Unfähigkeit des Lektors. Und noch einmal Unfähigkeit des Layouters. (Wäre ich bei sowas Layouter, hätte ich auf jeden Fall mal nachgefragt. Allerdings weiß ich von meinen eigenen Aktivitäten für einen DKZV, daß solche Nachfragen nicht stattfinden, weil sie meist Sanktionen nach sich ziehen ..).

My.


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Harald
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BeitragVerfasst am: 26.09.2011 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

OK,

nehmen wir mal einen Neuautor, der seinen Estling auf den Markt bringen will, dessen Manuskript, nun ja, sehr überarbeitungswürdig ist.  

Dieser Autor will dieses 300-Seiten-Manuskript veröffentlicht haben!

Nehmen wir mal vier grundverschiedene Verlage - die alle nur den sogenannten Korrekturlauf, also eine einfache Rechtschreibprüfung anbieten - und sehen uns die Kosten an!

Der Autor möchte 50 Eigenexemplare haben!

BoD Norderstedt:

Kosten
50 mal 13,48 = 674,00 € + 39,00 = 713,00

Erlös:
18.90 € x 50 = 945,00 €

Für den Ator:
 232,00€ bei sehr hohem Endverkaufspreis

Keine Pflichtabnahme!, aber unter 25 Exemplaren kostet das Buch den Autor 20,87 € im Einkauf

***

Engelsdorfer:
(Kenne keine Zahlen, dürfte sich aber in diesem Rahmen bewegen)

Kosten

Rund 100,00 € dafür gibt es 8 Bücher, dazu 42 x ~ 8,50 = 357,00 €
Gesamt also 457,00 €

Erlös: 700,00 €

Für den Ator:
 243,00 € bei nicht ganz so hohem Endverkaufspreis

Pflichtabnahme 30 Exemplare + 8 im Grundpreis

***

Buchverlag Krefeld:
(kein Vergleichsbuch, gehe von rund 15,00 € Verkaufspreis aus)

Kosten:
9,00 € x 50 = 450,00 €

Erlös:
15,00 € x 50 = 750,00 €

Für den Ator:
 300,00 €

Keine Pflichtabnahme!

***

AAVAA-Verlag:

Kosten:
289,50 €

Erlös:
497,50 €

Für den Ator:
199,00 €, aber Endverkaufspreis unter dem "Schwellenpreis" von 10,00 €

Keine Pflichtabnahme!

***

Und nun,

einfach mal vergleichen ...

>> Alle Zahlen sind - außer bei BoD - geschätzte Zahlen, die aber aus Erfahrungen herrühren, Wie schnell - und nachhaltig -  sich das ändern kann habe ich am Beispiel Noel-Verlag gesehen, also keine Gewähr! <<

Upps, grade gesehen, AAVAA stellt um auf 11,95 €


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Harald

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Murmel
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BeitragVerfasst am: 27.09.2011 01:44    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Verlegung bei AAVAA kostet etwas?

Und woher nimmst du die unterschiedlichen Erlöse her?


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*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*tbd - Edel Elements tbd
*tbd - Gmeiner Verlag Frühjahr 2019
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Akiragirl
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BeitragVerfasst am: 27.09.2011 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Harald hat Folgendes geschrieben:

Erlös:
18.90 € x 50 = 945,00 €

Für den Ator:
 232,00€ bei sehr hohem Endverkaufspreis

Keine Pflichtabnahme!, aber unter 25 Exemplaren kostet das Buch den Autor 20,87 € im Einkauf

Darf ich fragen, wie du darauf kommst?
Also ich hatte mein Buch bei BoD so kalkuliert, dass es im Amazon 15 Euro kostete und ich habe 2 Euro Gewinn pro Buch gemacht.
Wenn ich das Buch jetzt selber vertreiben will, kaufe ich es mir eben selbst bei Amazon (Versand kostet ja nix), bezahle zwar erstmal die 15 Euro pro Buch wie jeder Kunde, gleichzeitig werden meinem BoD-Konto aber 2 Euro gutgeschrieben, d.h. im Klartext, wenn ich das Buch dann selber für 15 Euro weiterverkaufe, habe ich 2 Euro Gewinn gemacht.
Man kann die Gewinnspanne natürlich erhöhen, indem man den Endverkaufspreis erhöht, aber das schmälert die Chancen, dass es irgendwer kauft (logisch).
Dass man aber unter 25 Exemplaren mehr bezahlen müsste als im Handel ist doch widersinnig. Dann kauft man es eben gleich im Handel?  Question


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G.T.
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BeitragVerfasst am: 27.09.2011 08:51    Titel: Antworten mit Zitat

(offtopic: Hä? Ich verstehe das Aufflammen dieser Diskussion, beginnend bei Herbstzeitlose, die sich an Moonlight wendet, nicht so richtig. Der Thread ist von 2006, ein Blick in Moonlights Profil: Er/sie war zuletzt 2007 online ... ach, damals. Da hatte ich noch träume.  Razz Ob er/sie da noch Warnungen vernimmt?)
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