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Drehbuch

 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Gruppenschreibstube - 5. Gemeinschaftsprojekt: Drehbuch
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Elvis Brucelee
Autor

Alter: 49
Beiträge: 768



BeitragVerfasst am: 20.03.2008 19:47    Titel: Drehbuch eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

ich suche ein paar Leute, die Lust haben auf ein Drehbuch. Da ich etwas ungewöhnlichere Geschichten liebe, die zwar gelegentlich albern werden können, aber immer einen ernsten Kontext haben, sollten es Leute sein, die eher witzige und ironische Literatur mögen. Ihr sollte auf keinen Fall vor albernen Handlungsweisen zurückschrecken. Schön wäre jemand mit Drehbucherfahrung, da ich so etwas noch niemals gemacht habe. Am besten ihr schreibt mich über PN an.

Den Anfang habe ich unter folgendem Link schon mal unter "biographisches und sonstiges" veröffentlicht.

Hier der Link:

http://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?p=97956#97956


Drehbuch

Teleplay, 87 Minuten, (Cold Opening und sehr viele seltsame Szenen)
„2084“

Schwarze Komödie/Verschwörungsthriller

Thema: Korrupte Kreise versuchen den Menschen die Sprache zu nehmen. Eine Widerstandsgruppe kämpft dagegen an.  

Character Cast:

Kommissar Titus Bresneuv

Stahlmagnat Johannes von Stahl

Seine Frau Alliuminiwa Nathalia von Stahlin (genannt die Aluminium-Nati)

Erster korrupter Politiker Bernhard Schrotter

Zweiter korrupter Politiker Vlad Hartzula der IV von Wattenstein.

Ein Journalist namens Ursulars Meinfing.

Ein hessischer Freiheitskämpfer, genannt der schöne Guano (uff hessisch haast des „Der Sche Gwano)

Eine Hip-Hop-Band namens Crass De Raim Crew


Handlung: Wir haben das Jahr 2054 Ursulars Meinfing wird von seinem Chef Johte Hugo zu diesem Tatort geschickt.

Dabei handelt es sich um einen Steg am Hafen der neuen Hauptstadt, die seit der „Cholerischen Revolution der wilden Krankenschwestern“ im Jahre 2048 Urberach heißt.

Dort lernt Meinfing Benno Merlotz kennen, die Leiche des besagten Tatorts. Jemand hatte Merlotz den Bauch aufgeschlitzt.

Während der inzwischen tote Leichnam im Sterben lag, hatte er mit seinem Dünndarm versucht ein Wort zu formen.

Leider hatte er seine Botschaft nicht vollenden können, daher bildete sein Dünndarm lediglich das Wort „fals“ – jedoch in perfekter Schreibschrift.
Im Laufe der Zeit stößt Meinfing auf viele Hinweise, insbesondere auf Verschwörungstheorienseiten im Internet, die darauf hindeuten, dass jemand versucht die Sprache zu manipulieren.

Nachdem er bei seiner Recherche auf eine weitere Leiche stößt, der man die Zunge herausgeschnitten hatte, wird er mit Kommissar Titus Bresneuv konfrontiert, der ihn fortan observiert, penetriert, diffamiert und denunziert, woraufhin Ursulars heftig irritiert transpiriert.

Denn der Kommissar verdächtigt ihn zunächst, schließlich hatte Meinfing die Leiche entdeckt und zu allem Überfluss, war sie mit einem Sexspielzeug aus Meinfings Besitz erschlagen worden.

Die Tote trug eine Art Uniform und war bei dem Versucht etwas an die Wand zu sprühen. Sie konnte ihr Graffiti nicht beenden, daher stand auf der Mauer: „Big Mama is watching y“.

   Meinfing gelingt es nach einigen Tagen, indem er die Ergebnisse seiner Recherchen offen auf den Tisch legt, den Kommissar von dem Komplott zu überzeugen. Fortan unterstützen sie sich gegenseitig bei ihrer Arbeit.

In der Tasche des zweiten Opfers fand sich übrigens ein Zettel mit einem Symbol – es zeigt einen Totenschädel, aus dessen Mund eine Schlangenzunge an einem Wort nippt, das Wort lautet Aluminiumnatus.

Während der Ermittlungen stoßen Meinfing und der Kommissar auf Hinweise, die darauf deuten, dass Politiker versuchen eine Sprache namens Falschsprech einzuführen.

Ihre wichtigsten Instrumente sind dabei das Internet, das Fernsehen, Hip-Hop, die Werbung, eine große Tageszeitung und SMS-Nachrichten. Ihnen fällt auf, dass beim Verschicken von Nachrichten via SMS immer mehr Worte verschwinden, teils sogar sämtliche Vokale.

Auf Druck von oben müssen sowohl Meinfing, als auch der Kommissar ihre Ermittlungen einstellen.

Eines Tages bricht eine kleine Armee in Meinfings Wohnung ein - es handelt sich hierbei um Rebellen der Rhetorischen Befreiungsarmee (RBA) - und droht ihn zu erschießen, falls er nicht weiter nachforsche.
 
Da Meinfing aber inzwischen via Kameras überwacht wird (ohne sein Wissen), kommt schon bald die Polizei herbeigeeilt und es kommt zu einer wilden Schießerei, bei der nur wenigen Rebellen die Flucht gelingt.

 Ein sterbender Rebell erklärt Meinfing, dass eine Organisation namens Aluminiumnatus dahinterstecke.
Die Aluminiumnati wollen den Menschen die Sprache und somit die Fähigkeit zu sinnvoller Kommunikation und Absprache nehmen, damit man sie besser und leichter mit wenigen Worten kontrollieren könne.

So sollen künftig nur noch wenige Befehllaute erlaubt sein, Worte wie Sitz, Gib Pfötchen oder mach unbezahlte Überstunden.

Dann erklärt er, dass man zuvor versuche durch allerlei falsche Wörter ein babylonisches Sprachgewirr zu erzeugen, damit man letztendlich die Bürger derart durcheinander bringt, dass sie überhaupt keine Lust mehr auf das Reden hätten.

Anschließend versucht der sterbende Rebell Meinfing die Relativitätstheorie zu erklären – um sich bis zum Tod ein wenig die Zeit zu vertreiben – erliegt jedoch schon bald seinen Verletzungen.
Meinfing nimmt am nächsten Tag erneut Kontakt zu Kommissar Titus Bresneuv auf.

Der zögert, gibt aber Meinfing dann doch einen Tipp. Er erzählt, dass zwei Politiker Druck auf ihre Vorgesetzten ausgeübt hätten. Außerdem sei ihm der Name Aluminiumnatus schon einmal begegnet. Dabei ging es um einen Mord auf dem Grundstück der Familie Stahl.

Die Dame des Hauses, Frau Alliuminiwa Nathalia von Stahlin, auch Aluminum-Nati genannt, hatte die Leiche gefunden.
Dem Toten war eine Dose Hundefutter und anschließend der Hund des Hauses, ein Chiwawa, mit Gewalt in den Schlund geschoben worden.
Das Tier veranstaltete im Magen ein kleines Massaker, bevor es schließlich verdaut wurde.
Zeugen wollen an besagten Tag einen grell kläffenden Mann über das Grundstück rennen gesehen haben, der gleichzeitig unentwegt rief; Aluminium-Nati war´s, Aluminium-Nati war´s!“

Meinfing kommt dies sehr verdächtig vor und er beschließt, dass hinter dieser Aussage durchaus eine Botschaft stecken könnte.
Der Kommissar stimmt ihm zu und kurz bevor Meinfing die Wohnung des Polizisten verlässt, steckt der ihm noch eine CD zu und erklärt, dass die Band irgendwie die Finger mit im Spiel habe.

Auf dem Cover der CD prangt ein Bandlogo, ein Totenschädel, aus dessen Mund eine Schlangenzunge über dem Bandnamen züngelt, wie damals das Symbol auf dem Zettel in der Tasche des Toten.

Meinfing geht auf ein Konzert dieser Band, deren Name lautet übrigens: Crass De Raim Crew.
Die Mitglieder der Crass De Raim Crew tragen alle Armeehosen und singen in einer Sprache, die Meinfing - als einigermaßen gebildeter Mensch - nicht versteht.

Plötzlich tauchen weitere Menschen auf der Bühne auf. Auch sie tragen Armeekleidung und ähneln sehr den Rebellen, die Meinfing damals unter Gewaltandrohung aufforderten weiter zu recherchieren.
Es sind tatsächlich die Rebellen.

Sie beschuldigen die Crass De Raim Crew des Verbrechens gegen die Verständlichkeit und fordern sie auf der Bühne zu einem Battle auf.

Die Crass De Raim Crew, deren Mitglieder nur ein sehr lückenhaftes Hauptschulenglisch beherrschen, stimmen zu, haben allerdings, wegen des besagten Bildungsdefizits eine etwas andere Vorstellung von einem Battle als die Rebellen.
 
Aus diesem Grund ist das Battle auch nur nach wenigen Schüssen zugunsten der Rebellen entschieden, woraufhin sie vom Publikum ausgebuht werden.

Der Anführer der Rebellengruppe, es handelt sich um den schönen Guano, versucht eine dienliche Diskussion mit dem Publikum in die Wege zu leiten, kapituliert jedoch schließlich an der etwas eigenwilligen Rhetorik der Crass-De-Raim-Crew-Fans.

Daher tut er, was Menschen, die mittels der Sprache ihr Ziel nicht erreichen, sehr oft zu tun pflegen: er und seine Leute schießen im Namen der Verständlichkeit in die Zuschauermenge, von der Guano sich nicht verstanden fühlt.

Meinfing kommt gerade noch mit dem Leben davon und geht nach Hause.
Dort findet er in seiner Wohnung eine Botschaft.
Jemand hatte seine Guppys aus dem Aquarium gefischt und sie mit dünnen Nägeln an die Wand gehämmert.

Die verblichenen und an die Wand genagelten Fische formen nun einige Worte.

„Kommen sie morgen früh zu meinem Haus. Ich muss mit ihnen Reden. Die Adresse lautet: An der Bulau-Allee 765 in Dietzenbach. Keine Polizei, keine Waffen und kein Handy, sonst lass ich sie ausweiden wie ein geschlachtetes Stück Vieh. In Liebe, ihre Aluminium-N“

Offensichtlich waren dem Schreiber die Guppys ausgegangen, denn das Wort Aluminium-N ergibt in Meinfings Augen keinen Sinn. Dennoch kommt ihm dieses Wort irgendwie bekannt vor.

Er ist zu müde um sich weitere Gedanken zu machen, darum zieht er es vor ins Bett zu gehen. Am nächsten Morgen geht er zu der (mittels der Guppys) angegebenen Adresse.

Es handelt sich um die Villa der Stahls. Eine Bedienstete, die sich übrigens ohne den Gebrauch von Vokalen mit Meinfing verständigt, führt ihn in den Grtn, der sich als der Garten erweist, wo ihn eine Zigarette rauchende und sich dabei die Beine rasierende Aluminium-Nati schon erwartet.

Sie ist eine große, etwas korpulente Dame mittleren Alters, mit großer Oberweite und Schenkeln wie Baumstämmen.

Meinfing hegt den Verdacht, dass diese Dame hinter dem grausamen Massenfischmord in seiner Wohnung steckt, behält diese Verdächtigung jedoch für sich, da er die Vorwürfe nicht beweisen kann.

Er konfrontiert Aluminium-Nati mit dem Wort: Aluminium-N. Aluminium-Nati zuckt daraufhin lediglich mit den Schultern, was Meinfing etwas verwirrt, denn er war felsenfest davon überzeugt, dass sie solch eine Konfrontation überraschen und zu einem Geständnis bewegen würde.

Stattdessen bietet sie ihm nun sehr viel Geld für sein Schweigen an. Meinfing ist einverstanden, kann  aber auf Aluminium-Natis Frage, ob er ihr Angebot annehme, nicht antworten, da er damit gegen das Schweigegebot verstoßen und all das viele Geld verlieren würde.

Daher wird der eiserne Schweiger von der Bediensteten zu Sgng geleitet, der sich übrigens als der Ausgang entpuppt.

Eine Weile lang liegen die Nachforschungen Meinfings auf Eis, doch nachdem kein Geld auf sein Konto eingeht und er sich betrogen fühlt, forscht er weiter.

Meinfing entdeckt, dass Aluminium-Natis Gatte, Johannes von Stahl, sich nach und nach mit Hilfe von Aktien in Fernsehgesellschaften, Internetprovidern, Zeitungen und Mobiltelefongesellschaften (wo er all die Vokale verschwinden lässt) einkauft. Ferner sponsert er diverse Hip-Hop-Bands.

Während all seiner Recherchen bemerkt Meinfing, wie die Einflussnahme der Stahls allmählich erste Früchte trägt.

Ein babylonisches Sprachgewirr greift um sich und es kommt immer öfter zu Missverständnissen.

Als er von einem Hip-Hopper aufgrund eines Missverständnisses die Nase gebrochen bekommt - der Hip-Hopper meint er sei keine Miss und habe dafür kein Verständnis, daher sei Missverständnis eine Beleidigung, ändert Meinfing seine Taktik.

Fortan läuft er in Hip-Hop-Style-Wear herum, und checkt, des is echt wahr Alter, überall sehr carefully die Locations ab. Yo man. Leider erbringen diese Untersuchungen kein Ergebnis. Er will schon aufgeben, als Kommissar Titus Bresneuv ihn kontaktiert und auf eine neue Fährte lockt, die sich sogar als richtig erweist.

Zwei Politiker versuchen seit geraumer Zeit Einfluss auf die Bildung zu nehmen. Sie sorgen dafür, dass Universitäten kaum noch staatliche Unterstützung empfangen, die Studiengebühren derart hoch sind, dass nur noch eine kleine Elite studieren kann, an den Schulen nur noch Deutschlehrer eingestellt werden, die unter Hypochondrie, dem Tourette Syndrom oder Legasthenie leiden.

Ihr neuester Anschlag auf die Bildung ist eine Rechtschreibreform. Selbstverständlich nennt sie sich nicht Rechtschreibreform, auch Politiker lernen manchmal dazu, sondern Sprechlernhelfungsmaßnahme. Diese Reform sieht vor, dass die unteren Schichten, hierzu zählen diese beiden Politiker etwa 90 % der Bevölkerung, nur noch das Recht haben Falschsprech, auch Talk-Show-Deutsch genannt, zu erlernen, wobei das Schreiben keiner Grammatik mehr unterliegt.

Künftige Mitarbeiter der Regierung, sollen nur noch Beamten- bzw. Juristendeutsch sprechen und schreiben dürfen, wobei in diesem Fall schon sehr früh festgelegt wird, wer später einmal Beamter oder Jurist wird.

Ein sehr kleiner Teil erlernt eine Sprache namens DöZüNiSaPoDe (Doppelzüngiges Nichtssagendes Politikerdeutsch).

Und nur ein winziger Personenkreis, bestehend aus Angehörigen einer sehr mächtigen gesellschaftlichen Elite, darf weiterhin sprechen wie gehabt.

Diese beiden Politiker, sie heißen Bernhard Schrotter und Vlad Hartzula der IV von Wattenstein, hetzen derweil gegen Minderheiten, um Stimmung zu machen.
Beispielsweise veranstaltet Schrotter eine Bücherverbrennung, bei der die Werke ausländischer Schriftsteller auf dem Scheiterhaufen landen.

Auf diese Weise nehmen sie sich eine Minderheit nach der anderen vor, bis der Widerstand im Land allerorts gebrochen ist.

Lediglich die RBA ist noch aktiv. Die Jahre ziehen ins Land und Meinfing kommt allmählich in die Jahre. Da Meinfing aufgrund seines Berufes verfolgt wird, flüchtet er sich in den Untergrund und schließt sich der RBA an.

30 Jahre Später. Wir haben das Jahr 2084.

Falschsprech hat sich inzwischen komplett etabliert und der Regierungsapparat funktioniert perfekt.

Die Bürger werden immer weiter unterdrückt und falls sie sich mal beschweren wollen, bringen sie nur noch ein „Ugh ugh“, ein „Nix lol“ oder ein „Boah, ungeil, Alter“ heraus.

Weil solche Argumente jedoch nicht sonderlich überzeugend wirken, sind die Menschen den Repressalien der Obrigkeit schutzlos ausgeliefert. Eines Tages plant die immer noch aktive RBA eine Revolution.

Sie stürmen das Parlament, das inzwischen nur noch Prlmnt AG heißt, inoffiziell auch Checkerlocation.
Sie erschießen Bernhard Schrotter, der inzwischen zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Regierung ist, und halten eine Dichterlesung um ihre Entschlossenheit zu demonstrieren.

Aluminium-Nati, die sich inzwischen eine Mehrheit der Bundeswehr AG erkauft hat (das Land hat im Laufe der Jahre alles verkauft, was sich verkaufen lässt) und Aufsichtsratsvorsitzende der Bundeswehr AG ist, plant, um das Leben der Geiseln zu retten, das Parlament großflächig mit Napalm- und Giftgasbomben zu beschießen.

Einem Computerspezialisten der RBA gelingt es derweil vom Prlmnt aus sich ins Fernsehen einzuhacken, damit der schöne Guano eine Rede an die Bevölkerung halten kann.
Durch das Einhacken unterbricht der Computerexperte eine sehr beliebte Talk-Show namens „Was geht, alter?“ Das Thema der heutigen Show lautet „lol, siehst du Kacke aus!“.

Wegen der Unterbrechung ist das Volk wütend und so kommt es zu ersten Unruhen im Land.

Als der schöne Guano, der es liebt mit Fremdwörtern um sich zu schmeißen und zudem noch hessisch babbelt, seine Rede hält, gehen schon die ersten Autos auf den Straßen des Landes in Flammen auf.

Man darf den Menschen unbezahlte Überstunden aufbürden, jedoch darf man niemals ihre Lieblings-Talk-Show unterbrechen.

Meinfing erkennt, dass die Bevölkerung die Worte des schönen Guanos nicht verstehen kann und interveniert, indem er versucht die Menschen vor den Fernsehern zu beruhigen.

Denn Menschen, die eine Rede nicht 100%ig verstanden, konnten aufgrund möglicher Missverständnisse gefährlich werden.
Allerdings wirkte sich die jahrelange Gesellschaft Guanos auch auf Meinfings Redegewohnheiten aus und so reißt er seinem Kommandeur das Mikro aus der Hand und brüllt versehentlich in die Kamera: „Ich verspreche euch, der Usus außerterritorialer Diktion wird auf ein extremes Minimum reduziert.

Die Menschen verstehen nun gar nichts mehr, geraten deshalb völlig außer Rand und Band, weil für solch einen Blödsinn ihre Takl-Show unterbrochen wurde und es kommt zu einem grausamen Aufstand, jeder gegen jeden.

Bei diesem Aufstand werden auch Alluminium-Nati und ihr Mann getötet, sowie alle anderen gesellschaftlichen Eliten. Leider zu spät. So wird das Parlament samt Politikern, Meinfing, Guano und den anderen Rebellen dem Erdboden gleich gemacht.

Ein mögliches Ende wäre nun:

Im Schlussakt sieht man inmitten einer zerstörten Stadt eine Hütte, über deren Eingang das Wort „tscheccerlocäischen Wink“ prangt – die Großschreibung ist übrigens zusammen mit dem „K“ völlig verschwunden.

in dieser hütte sitzen die neuen herrscher dieses landes und widmen sich ihrer politischen arbeit.
einer dieser tscheccer meint, dass ein anderer tscheccer aussieht wie ein peace dogcacce. der denunzierte tscheccer wiederum behauptet, dass der andere ihn beleidigende tscheccer mal den spiegel checcen solle, und bezichtigt ihn der unzucht mit der eigenen mutter.
Als dann unter anderen tscheccerlocäischen-mitgliedern ein streit um eine banane ausbricht, beginnt die neue politische elite eine massenschlägerei.

die kamera wandert langsam nach draußen.

dort sitzen zwei verwahrloste kinder, die sich gegenseitig lausen.

eines der kinder hält ein buch in der hand und blätter darin herum.

da es nichts mit diesem ding anzufangen weiß, kratzt es sich verwirrt am kopf. das andere kind hört auf den freund zu lausen und keucht „ugha, ugha“, was soviel wie „will haben, will haben“ bedeutet.

irgendwann beginnen auch diese beiden sich zu streiten und nachdem der eine junge eine weile mit dem buch auf den schädel des freundes eingehämmert hat, sagt er: „ ey voll cacce alter, lol“ anschließend wirft er das buch weg und geht davon.

großaufnahme des buches, das im schlamm liegt. dann weht ein wind, dabei wird die letzte seite aufgeschlagen, auf der in großen buchstaben steht: „ND“.

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