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Marketingmaßnahmen für euer Buch vom Verlag

 
 
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 7418
Wohnort: NBY



Beitrag10.09.2022 11:13
Marketingmaßnahmen für euer Buch vom Verlag
von BlueNote
eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Was mir die Leute so alles erzählen ... (und ich doch irgendwie nicht wirklich glauben kann):

Es würde ein Heer von engagierten Verlagsmarketingexperten (umgangssprachlich Klinkenputzer genannt) durch ganz Deutschland schwärmen, um euer Buch in die Regale der Buchhandlungen zu bringen. Es würde ... wahnsinnig viel Werbung gemacht werden (wo denn?) und ihr fühlt euch schrecklich gut aufgehoben und betreut etc. etc.

Und wie ist das denn nun wirklich?
Welche Art Werbung macht euer Verlag speziell für euer Buch, was über eine bloße Ankündigung hinausgeht?
Werden Lesungen organisiert, oder macht ihr das alles selbst?
Was sind eigentlich die die großen Verlagsaktionen (außer Lektorat/Korrektorat, die meist von Billigkräften gemacht werden), die so kostspielig sind (weil eigentlich ist es doch ganz einfach, heutzutage zu einem Buch zu kommen)?

Es interessiert mich also nicht, was sein könnte und wie es sich jemand vorstellt, sondern konkret, was von Verlagsseite getan wurde, euer Buch unter die Leute zu bringen, und vielleicht eine gewisse Bewertung von euch, wie zufrieden ihr damit gewesen seid. Mit einem Fazit vielleicht: Hat sich das alles gelohnt, sind die Maßnahmen doch eher im Sande verlaufen oder haben im Grunde gar nicht stattgefunden?
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Taranisa
Geschlecht:weiblichExposéadler

Alter: 53
Beiträge: 2282
Wohnort: Frankenberg/Eder


Beitrag10.09.2022 14:49

von Taranisa
Antworten mit Zitat

Auf Historisches spezialisierter Kleinverlag: Meine Verlegerin kündigt in den sozialen Medien früh die Erscheinung an und führt die Werbung (z.B. durch Textschnipsel) nach der VÖ weiter. Eine Pressemitteilung geht an die Zeitungen, die sich wg. Handlungsort oder Wohnort Autorin dafür interessieren könnten. Die Romane sind ab dem Erscheinungstag überall online erhältlich. In der Nachbarschaft des Verlags ist die Filiale einer Buchhandelskette, dort erhielt sie nach Anfrage eine Absage wg. Vorgabe aus der Chefetage. Aber: Die Buchhändlerin meines Vertrauens legt in ihren drei Geschäften meine Romane aus.
Lesungen organisiere ich selbst, es muss ja auch zu meinem Terminplan passen. Fragt jemand "meine" Buchhändlerin nach einer Lesung, empfiehlt diese mich. In FB und Instagram bin ich auch aktiv.

Meine Verlegerin -und somit auch ich- ist mit den Verkaufszahlen sehr zufrieden.


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Henkersweib, Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Aurora
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen
A


Beiträge: 31



A
Beitrag10.09.2022 16:43

von Aurora
Antworten mit Zitat

Mein Verlag gibt an die Buchhandlungen eine Programmvorschau heraus. Dabei wird mein Buch auf einer DinA4 Seite vorgestellt.
Lesungen muss ich in der Regel selbst organisieren, manchmal wird vom Verlag dann aber eine Ankündigung in die Zeitung gesetzt.
Der Verlag unterstützt mich zudem bei den Lesungen mit Plakaten oder Lesezeichen.
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Beka
Geschlecht:weiblichBücherwurm


Beiträge: 3472



Beitrag12.09.2022 08:38

von Beka
Antworten mit Zitat

Verlag 1  ( hat bisher acht Romane von mir veröffentlicht, Nr 9 schreibe ich gerade)

Bisher eine Seite in der gedruckten Verlagsvorschau, einige gesponserte Postings auf FB und Instagram um den Erscheinungstermin herum, ab und zu mal eine Buchverlosung.
Vorabexemplare auf NetGalley für Blogger.
Es gibt immer wieder Preisaktion für die E-Books (Deal der Woche, Deal des Monats) , die dann auch ab und zu auf FB beworben werden.
Einmal gab es eine Bannerwerbung zum ET auf der Thalia Homepage.

Bei den ersten drei Titeln wurden Leserunden auf Loveylbooks organisiert, bei den letzten drei habe ich die Leserunden auf Büchereule.de selbst organisiert.

 Wirklich viel gebracht hat die Bannerwerbung bei Thalia, das Buch war in den Top 10, solange die Werbung lief.


Verlag 2 (einen Roman von mir veröffentlicht)

Titel war in der Monatsauslese, Werbung auf Amazon, Leserunde auf LB mit Bannerwerbung,
Bloggeraktionen: nette Päckchen mit Buch und Goodies , die die Blogger dann in sogenannten "unpacking Videos" auf Instagram ausgepackt haben. Autoren und Buchvorstellung im Verlagsnewsletter. Vorabexemplare auf NetGalley.

Titel war ( wie alle Auslese-Titel von Apub) für ein paar Wochen in den Top 100 der Amazon Charts, hat auch mal kurz die Top 10 gestreift, ist nach den Aktionen dann aber sehr schnell "unsichtbar geworden".
Auch hier gab es immer mal wieder Preisaktionen.

Bisher hatte ich drei Lesungen, alle selbst organisiert.


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*Die Sehnsucht der Albatrosse*
*Das Geheimnis des Nordsterns*
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zwima
Geschlecht:weiblichKlammeraffe


Beiträge: 911
Wohnort: Reihenhausidyll


Beitrag13.09.2022 07:32

von zwima
Antworten mit Zitat

In meinen Augen ist ein guter Vertrieb immer noch das beste Marketing, daher inkludiere ich das mal in die Auflistung

Verlag 1:
- eigener Außendienst mit Keyaccountmanagement, etc. Die Bücher lagen bisher bundesweit in allen Thalia-Filialen aus, oft mit Sonderplatzierungen auf den Thementischen, Präsenz bei anderen Ketten war eher durchwachsen
- jeweils 1 Seite Programmvorschau
- 1 Seite in der Lesungsvorschau
- Verlosungen auf Netgalley
- Vermittlung einer bezahlten Lesung
- Versand von Presseexemplaren
- Gesponsterte Amazon-Ads
- Sporadische Social-Media-Postings
- Oragnisation von Leserunden auf Lovelybooks
- eBook-Preisaktionen
- Vermittlung der Hörbuchlizenzen

Verlag 2:
- Eigener Außendienst
- Zwischen 4 und 1 Seite Programmvorschau
- Erstellung von Leseprobenheften, die Vergleichstiteln beilagen
- Feature im Kundenmagazin
- Organisation von Leserunden
- Versand von Presseexemplaren
- Vorab-Exklusivveröffentlichung mit Werdebegleitung auf Thalia
- Vermittlung von einer Auslandslizenz nach Tschechien
- Sporadische Social-Media-Postings
- ebook Preisaktionen auf Amazon und Thalia


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"Winterglück am Meer" (MIRA Taschenbuch)
"Everything-for-You"-Trilogie (Lübbe 1/21, 5/21, 8/21)
"Nordlichtträume am Fjord" (HarperCollins 10/21)
"Unter Haien-Dilogie" (Lübbe, Nov. 21, Aug 22)
"Sommerzauber am Fjord" (HarperCollins, April 22)
"Winterküsse unterm Nordstern" (HarperCollins, Herbst 22)
WIP (Piper, Frühjahr 2024)
WIP (HarperCollins, Herbst 2023)
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Taranisa
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Alter: 53
Beiträge: 2282
Wohnort: Frankenberg/Eder


Beitrag13.09.2022 07:54

von Taranisa
Antworten mit Zitat

ebook-Preisaktionen führt meine Verlegerin auch ab und an durch.
Frage: Was bringen Leserunden z.B. über Lovelybooks tatsächlich? Für welche Genres lohnt es sich, für welche nicht?


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Beka
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Beiträge: 3472



Beitrag13.09.2022 08:59

von Beka
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Taranisa hat Folgendes geschrieben:

Frage: Was bringen Leserunden z.B. über Lovelybooks tatsächlich? Für welche Genres lohnt es sich, für welche nicht?


Sie bringen Rezensionen. Auf die Verkaufszahlen hatten die Leserunden bei meinen Romanen (Historisch) keinen messbaren Einfluss. Das kann in anderen Genres anders sein

Der Austausch mit den Lesern kann toll sein, allerdings finde ich, dass bei LB inzwischen sehr viele unterwegs sind, die nur Bücher umsonst abgreifen möchten. Die beteiligen sich dann mit zwei, drei Sätzen pro Abschnitt und geben meistens nur den Inhalt wieder. Diskussionen entstehen so nicht.
Deshalb mache ich auch keine mehr auf LB.


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BlueNote
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Beitrag16.09.2022 09:56

von BlueNote
pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich stehe ja erst am Beginn meiner Marketingüberlegungen (es ist auch noch nicht so weit) - aber ich habe schon jetzt den Eindruck, dass mir Marketing Spaß macht. Ich fange nun schon an, in WhatsApp mein Leben von vorne bis hinten zu fotografieren (demnächst werde ich w0ohl mein Essen posten) - und es gibt tatsächlich Leute, die das interessiert - aber für ein Buch sieht das alles wohl doch etwas anders aus (ich frage mich, was man da ständig zu berichten hat). Auch weiß ich noch nicht recht, was ich mit diesem In-sta-gram anfangen soll. Aber man wächst mit den Aufgaben.
Umso besser, wenn Impulse vom Verlag kommen. Ich denke, ich habe durch eure Antworten jetzt eine ungefähre Vorstellung. Danke für die Details.

BN
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CharlieLyne
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Beitrag20.09.2022 06:18

von CharlieLyne
Antworten mit Zitat

Verlags-Lektorate werden meiner Erfahrung nach ganz und gar nicht von Billigkräften erledigt. Ich darf meine Lieblingslektorin inzwischen zu zwei von drei Verlagen mitbringen, und sie (die unvergleichliche, unbezahlbare Silvie Kuttny-Walser) gehört - zu Recht - zu den hochpreisigsten der Branche.
Selbst lektoriere ich auch fuer Verlage und bin nicht billig (Privatkunden meckern meistens ...)

Was PR-Maßnahmen betrifft, gebe ich dem Threadstarter allerdings partiell recht. Da wird oft sehr viel versprochen, und wenig passiert. Der Vertrieb eines Publikumsverlags ist unschlagbar, weshalb fuer mich nichts anderes in Frage käme, aber das, was beim Midlister darüber an Werbung läuft, ist selbst dann meist zu vernachlässigen, wenn im Vertrag etwas anderes steht. Lesungen organisieren meine Verlage allerdings fuer mich, wenn ich das will. Ich will eher nicht, weil das fuer mich mit Riesenaufwand verbunden ist, sich finanziell nicht rentiert und ich den Werbeerfolg fuer minimal halte. Leserunden halte ich auch nicht fuer werbewirksam, mache jetzt aber gerade eine (bei Lovelybooks), weil ich zum ersten Mal ein Buch bei Tinte & Feder habe und die Dynamik da ja doch eine ganz andere ist als beim herkömmlichen Verlag. Da bin ich also noch in der Versuchsphase.
Beim herkömmlichen Verlag kann ich meine Erfahrungen ganz knapp zusammenfassen: Alles, was online stattfindet (und praktisch nichts kostet), wird gern gegeben und bringt ganz genau nichts. Alles, was offline stattfindet (und teuer ist), muss erkämpft werden. Ist dafür aber nützlich.

Ein bisschen zielgruppenspezifisch ist das aber natürlich. Beim historischen Roman mit traditionell konservativem Publikum sieht's anders aus als beim Young Adult mit eher internetaffiner Leserschaft.


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Taranisa
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Beitrag20.09.2022 09:03

von Taranisa
Antworten mit Zitat

CharlieLyne hat Folgendes geschrieben:
Ein bisschen zielgruppenspezifisch ist das aber natürlich. Beim historischen Roman mit traditionell konservativem Publikum sieht's anders aus als beim Young Adult mit eher internetaffiner Leserschaft.

Also, ich halte mich nicht für traditionell konservativ. Wink
Bei FB und Insta poste ich beispielsweise auch Fotos bezüglich meiner Recherche, zuletzt ein Model aus dem Marburger Schlossmuseum, dass die -damals noch- Burg in einer frühen Phase zeigt, und informiere über Historisches. Damit zeige ich z.B., dass meine Romane nach bestem geschichtlichen Wissen geschrieben sind und die Epoche keine "Deko" ist.


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CharlieLyne
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Beitrag20.09.2022 16:13

von CharlieLyne
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Nee, um Gottes willen - politisch habe ich das ganz und gar nicht gemeint.
Sondern nur: Leser historischer Romane schwärmen vom "Duft nach Druckerschwärze" etc, kaufen ihre Bücher bevorzugt im kleinen Buchladen an der Ecke, hassen ebooks, Amazon und nicht selten das Internet per se.
Das entspricht jedenfalls meiner Erfahrung und der von mir bekannten Kollegen, was natürlich ein hoechst beschränkter Kreis bleibt. Bei mir ist das Verhältnis von ebook-Verkaeufen zu Prints extrem niedrig, ich verkaufe ganz wenig online und fast alles im Buchhandel usw. Kollegen, die z.B. Krimi oder Young Adult schreiben, kommen auf ganz andere Verhältnisse.


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Beitrag20.09.2022 18:34

von Taranisa
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Politisch hatte ich auch weniger gemeint. Meine Bücher bestelle ich bei meiner Buchhändlerin des Vertrauens, ebooks kaufe ich jedoch auch (über genialokal.de hat sogar meine Lieblingsbuchhändlerin etwas davon) und nutze das Internet ausgiebig, allein schon für Recherche oder Social Media. Letzteres als zusätzliche Werbung zu den Maßnahmen meiner Verlegerin.
Meine Histos sind über einen Kleinverlag veröffentlicht, somit (bis auf bei o.g. Händlerin, die hat immer Exemplare da) "nur" online und im Handel vor Ort bestellbar. Der Verkauf von ebooks ist bei mir weitaus höher als die Taschenbuchausgabe.
Bei Publikumsverlagen sieht das natürlich anders aus, allein durch die Präsenz in den Buchhandelsketten, wovon Kleinverlage nur träumen können.


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Beitrag21.09.2022 12:57

von CharlieLyne
Antworten mit Zitat

Ja, das sind dann eben ganz andere Erfahrungen - ich habe bisher bei meinen in klassischen Verlagen veröffentlichten Romanen einfach keine Online-Werbemassnahmen erlebt, die spürbar greifen. Bei meinem neuen Titel, der beim Amazon-Verlag Tinte & Feder erschienen ist, muss das unbedingt anders aussehen, denn der landet ja in keinem Buchladen, und es gibt auch keine Printanzeigen. Da kann ich also nur hoffen, dass das, was der Verlag online macht, ausreicht.
Bilder von Recherchereisen poste ich auf meinen Social Media Seiten auch, aber eher so als "Service am Kunden" oder so - dass das die Verkäufe in nennenswerter Form steigert, kann ich zumindest nicht erkennen.
Vielleicht bin ich dazu auch einfach nicht begabt, was ziemlich wahrscheinlich ist.


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Pütchen
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Beitrag21.09.2022 13:39
Re: Marketingmaßnahmen für euer Buch vom Verlag
von Pütchen
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BlueNote hat Folgendes geschrieben:
Es interessiert mich also nicht, was sein könnte und wie es sich jemand vorstellt, sondern konkret, was von Verlagsseite getan wurde, euer Buch unter die Leute zu bringen, und vielleicht eine gewisse Bewertung von euch, wie zufrieden ihr damit gewesen seid. Mit einem Fazit vielleicht: Hat sich das alles gelohnt, sind die Maßnahmen doch eher im Sande verlaufen oder haben im Grunde gar nicht stattgefunden?


Mein (großer) Verlag macht (zumindest für die Liebesromane) schon Werbung. Auf den sozialen Medien, auf bezahlten Portalen wie Buchdeals, auch eine tolle Werbeseite auf Amazon. Oder Rezensionsexemplare in der Lesejury mit Leserunden, es gibt das eigene Bloggerportal und auf Netgalley wurde es angeboten, was der Verlag ja bezahlen muss.
Es gibt Sonderpreisaktionen, Verlosungen, kleine Videos von mir auf dem Kanal oder zur nächsten Neuerscheinung im Oktober einen Autorentalk auf Instagram, und auf der Buchmesse organisiert der Verlag ein Meet & Greet mit mir am Stand.
Die Taschenbücher erscheinen im Buchhandelskatalog, der erste Band kam sogar in den Thalia-Generaleinkauf, lag also fast überall (in kleineren Stückzahlen) aus (leider im Lockdown).

Was ich auch nicht zu verachten finde, ist die Lizenzvergabe, da ist der Verlag ganz rührig Es wurden separat bevorschusste Hörbücher und Übersetzungen lizensiert, die nochmals schönes Geld einspielen.

Also alles in allem kann ich eigentlich nicht klagen, auch wenn ich natürlich weit von einem Spitzentitel-Marketing entfernt bin.

Lohnt es sich?

Schwer zu sagen. Es ist nicht schlecht. Aber viele Abrechnungen folgen noch, von daher ist es schwierig zu sagen, was wirklich fruchtet.

Ich habe auch eine Freundin, die im SP verdammt gut verdient (wesentlich mehr als ich), da wird mit Summen jongliert, bei denen es mir schwindelig wird (ja, sie ist eher die Ausnahme).
Ich würde also sagen, es kommt immer darauf an smile


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"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken."
(Isaac Newton, 1642-1726)

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