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Verwendung von "als wenn" und "wie wenn" - nur wie richtig?

 
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MrT
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 626

Ei 3


BeitragVerfasst am: 02.08.2022 11:11    Titel: Verwendung von "als wenn" und "wie wenn" - nur wie richtig? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Beim Überarbeiten merke ich, dass ich einige "als wenn" und "wie wenn" im Text stehen habe.

Ich bin mir unsicher, was die Anwendung betrifft. "Als wenn", so finde ich im I-Net, wird verwendet, wenn etwas einmalig ist. "Wie wenn" könne man in allen anderen Fällen nehmen. Wie geht ihr damit um, bzw. wie ist es richtig? Grr

Lieber wäre es mir, sie streichen oder minimieren zu können, doch dies fällt mir schwer, da mir an etlichen Stellen keine Alternativen einfallen. Selbst wenn ich versuche jeden Satz umzuformulieren, liest es sich nicht immer richtig.


_________________
"Zwei Engel wider Willen", theaterboerse, 08/2017
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 69
Beiträge: 6338
Wohnort: 50189 Elsdorf
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BeitragVerfasst am: 02.08.2022 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Schreib doch um: Als würde ...
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Fistandantilus
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 42
Beiträge: 427
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 02.08.2022 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht passt bei Dir auch öfter mal "als ob".
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Chaosprinzessin
Geschlecht:weiblichWortedrechsler


Beiträge: 74
Wohnort: links des Rheins


BeitragVerfasst am: 02.08.2022 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm ... magst du mal den einen oder anderen Beispielsatz hier zeigen? Mir würde es so auf jeden Fall leichter fallen Alternativen zu finden. Rein von der theoretischen Seite aus tue ich mich immer schwer.

LG
Mirjam
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kioto
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 69
Beiträge: 401
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 02.08.2022 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Das Problem sind nicht "als wenn" "als ob" etc. sondern die ev. übertriebenen Vergleichsbilder, die wahrscheinlich dann folgen. Außer in wörtlicher Rede eines Protas sollte man das vermeiden.

Gruß Werner


_________________
Stanislav Lem: Literatur versucht, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich zu beschreiben, man erfährt fast alles über fast nichts.
Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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omegaMk13
Gänsefüßchen


Beiträge: 31
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 00:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fände auch, dass Beispiele eine Beurteilung erleichtern würde, also gern her damit!
Dass sich aus den verschiedenen Varianten ein Bedeutungsunterschied ergäbe, wäre mir nicht bekannt.
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Christof Lais Sperl
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 61
Beiträge: 691
Wohnort: Hangover
Der silberne Roboter


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 01:20    Titel: Verbalanschluss Konj. Antworten mit Zitat

...so als käme, hätte  würde, sähe..., wie wäre das?[/center]

_________________
Lais
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MrT
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 626

Ei 3


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 08:47    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

kioto hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Das Problem sind nicht "als wenn" "als ob" etc. sondern die ev. übertriebenen Vergleichsbilder, die wahrscheinlich dann folgen. Außer in wörtlicher Rede eines Protas sollte man das vermeiden.

Gruß Werner


Danke für eure Tipps.

Ich werde Werners Hinweis prüfen und zusehen, dass ich sie aus meinem Text bekomme. Selbst wenn es dabei scheinbar kein richtig oder falsch gibt, stören sie mich beim Lesen bzw. Überarbeiten. Deswegen müssen sie verschwinden. Wenn am Ende doch 2-3 übrig bleiben, dann soll es eben so sein.


_________________
"Zwei Engel wider Willen", theaterboerse, 08/2017
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Riama
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 35
Beiträge: 22



BeitragVerfasst am: 03.08.2022 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

"Als sei"... "als könne" etc.

Ich kenne das Problem auch. Die "als wenn"-Sätze klingen nicht gut und ich hab sie auch weitestgehend eliminiert. Manchmal brauch es einen Vergleich, weil es dem Leser die Situation veranschaulicht.


Viele Erfolg!
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Klemens_Fitte
Geschlecht:männlichSpreu

Alter: 40
Beiträge: 2796
Wohnort: zuckerstudio waldbrunn


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Riama hat Folgendes geschrieben:
"Als sei"... "als könne" etc.


Ich weiß, dass das quer durch alle schreibenden Gewerke so verwendet wird, trotzdem echauffiere ich mich jedes Mal, wenn ich einen solchen Vergleich lese, weil der Konjunktiv I hier schlicht fehl am Platz ist.

Wird klarer, wenn man den Vergleich weglässt:
Wäre er/sie ein Elefant, hätte er/sie Stoßzähne. (Konjunktiv II)
versus
Sei er/sie ein Elefant, habe er/sie Stoßzähne. (Konjunktiv I)

Die zweite Variante wirkt nicht nur grundfalsch, sie ist es auch. Hier wird eine irreale Situation beschrieben (er/sie ist ja kein Elefant), folglich braucht es den Konjunktiv II (irrealis).

Ein Vergleich ändert an dieser Sachlage erst mal nix:
Er/sie trampelt durchs Zimmer, als wäre er/sie ein Elefant.
versus
Er/sie trampelt durchs Zimmer, als sei er/sie ein Elefant.

Zweite Variante liest man zwar ständig, bleibt aber grundfalsch, denn er/sie ist immer noch kein Elefant, sondern verhält sich nur so, als wäre er/sie einer.

Rant Ende.


_________________
100% Fitte

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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 69
Beiträge: 6338
Wohnort: 50189 Elsdorf
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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Sätze lassen sich leicht umschreiben. Wichtig ist, dass wir nicht zu viele Vergleiche aneinanderreihen, sonst verwirren wir die Leser.
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Globo85
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 37
Beiträge: 593
Wohnort: Südwesten


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 09:27    Titel: Antworten mit Zitat

Klemens_Fitte hat Folgendes geschrieben:
Riama hat Folgendes geschrieben:
"Als sei"... "als könne" etc.


Ich weiß, dass das quer durch alle schreibenden Gewerke so verwendet wird, trotzdem echauffiere ich mich jedes Mal, wenn ich einen solchen Vergleich lese, weil der Konjunktiv I hier schlicht fehl am Platz ist.

Wird klarer, wenn man den Vergleich weglässt:
Wäre er/sie ein Elefant, hätte er/sie Stoßzähne. (Konjunktiv II)
versus
Sei er/sie ein Elefant, habe er/sie Stoßzähne. (Konjunktiv I)

Die zweite Variante wirkt nicht nur grundfalsch, sie ist es auch. Hier wird eine irreale Situation beschrieben (er/sie ist ja kein Elefant), folglich braucht es den Konjunktiv II (irrealis).

Ein Vergleich ändert an dieser Sachlage erst mal nix:
Er/sie trampelt durchs Zimmer, als wäre er/sie ein Elefant.
versus
Er/sie trampelt durchs Zimmer, als sei er/sie ein Elefant.

Zweite Variante liest man zwar ständig, bleibt aber grundfalsch, denn er/sie ist immer noch kein Elefant, sondern verhält sich nur so, als wäre er/sie einer.

Rant Ende.


Kennt jemand die Serie How I met your mother, insbesondere die "Annoying Habits" Episode? Jemand erfährt etwas, was ihm bisher nicht bewusst war, es gibt ein klirrendes Geräusch im Hintergrund und von nun an, kann er/sie es nicht mehr übersehen/überhören/überlesen?

*KlirrendesGeräusch*
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 69
Beiträge: 6338
Wohnort: 50189 Elsdorf
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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ralphie hat Folgendes geschrieben:
Klemens_Fitte hat Folgendes geschrieben:
Riama hat Folgendes geschrieben:
"Als sei"... "als könne" etc.


Ich weiß, dass das quer durch alle schreibenden Gewerke so verwendet wird, trotzdem echauffiere ich mich jedes Mal, wenn ich einen solchen Vergleich lese, weil der Konjunktiv I hier schlicht fehl am Platz ist.

Wird klarer, wenn man den Vergleich weglässt:
Wäre er/sie ein Elefant, hätte er/sie Stoßzähne. (Konjunktiv II)
versus
Sei er/sie ein Elefant, habe er/sie Stoßzähne. (Konjunktiv I)

Die zweite Variante wirkt nicht nur grundfalsch, sie ist es auch. Hier wird eine irreale Situation beschrieben (er/sie ist ja kein Elefant), folglich braucht es den Konjunktiv II (irrealis).



Ein Vergleich ändert an dieser Sachlage erst mal nix:
Er/sie trampelt durchs Zimmer, als wäre er/sie ein Elefant.
versus
Er/sie trampelt durchs Zimmer, als sei er/sie ein Elefant.

Zweite Variante liest man zwar ständig, bleibt aber grundfalsch, denn er/sie ist immer noch kein Elefant, sondern verhält sich nur so, als wäre er/sie einer.

Rant Ende.



Er trampelt wie ein Elefant durch das Zimmer.

Schon ist das Problem gelöst.
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Klemens_Fitte
Geschlecht:männlichSpreu

Alter: 40
Beiträge: 2796
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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Globo85 hat Folgendes geschrieben:
Kennt jemand die Serie How I met your mother, insbesondere die "Annoying Habits" Episode? Jemand erfährt etwas, was ihm bisher nicht bewusst war, es gibt ein klirrendes Geräusch im Hintergrund und von nun an, kann er/sie es nicht mehr übersehen/überhören/überlesen?

*KlirrendesGeräusch*


Baader-Meinhof-Phänomen

Wie ich schrub, ist die Verwendung des Konjunktiv I in solchen Vergleichen die Norm; was mE daher rührt, dass der Konjunktiv II in Form des wäre/hätte eher als vulgär-umgangssprachlich wahrgenommen wird, und wenn man schon einen tollen Vergleich schreibt, möchte man ja gehoben-literarisch klingen/wirken, da klingt/wirkt sei/habe einfach schöner (außer man ist so drauf wie ich).


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Rübenach
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2935



BeitragVerfasst am: 03.08.2022 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst
(...)

Klingt doch literarisch.


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"Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hin müssen."

Erich Maria Remarque.
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Klemens_Fitte
Geschlecht:männlichSpreu

Alter: 40
Beiträge: 2796
Wohnort: zuckerstudio waldbrunn


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Rübenach hat Folgendes geschrieben:
Klingt doch literarisch.


Aber auch nur, wenn man nicht weiß, wie's weitergeht:

Zitat:
Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst
Und dann gesehn den Pimmel
Vom Branchenanalyst.


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MrT
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 626

Ei 3


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 10:16    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie ich schrub, ist die Verwendung des Konjunktiv I in solchen Vergleichen die Norm; was mE daher rührt, dass der Konjunktiv II in Form des wäre/hätte eher als vulgär-umgangssprachlich wahrgenommen wird, und wenn man schon einen tollen Vergleich schreibt, möchte man ja gehoben-literarisch klingen/wirken, da klingt/wirkt sei/habe einfach schöner (außer man ist so drauf wie ich).


Wäre / hätte u. ä. ist auch so ein Problem für mich. Doch was ich auch versuche, um diese Worte zu verringern, klingt / liest sich für mich oft zu gekünstelt.


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Klemens_Fitte
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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

MrT hat Folgendes geschrieben:
Wäre / hätte u. ä. ist auch so ein Problem für mich. Doch was ich auch versuche, um diese Worte zu verringern, klingt / liest sich für mich oft zu gekünstelt.


Vielleicht, weil die Problematik von der falschen Seite gedacht wird. Nicht wäre und hätte sind zu korrigieren, sondern die eigene Wahrnehmung. Ein Wort per se ist ja zunächst mal unproblematisch – insbesondere, wenn es korrekt (sinnvoll) verwendet wird. Und wer schreibt, sollte doch keine unüberlegten Ressentiments gegen einzelne Wörter hegen (sondern nur sehr wohlüberlegte).

Sermon Ende.


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omegaMk13
Gänsefüßchen


Beiträge: 31
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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Klemens_Fitte hat Folgendes geschrieben:
Nicht wäre und hätte sind zu korrigieren, sondern die eigene Wahrnehmung. Ein Wort per se ist ja zunächst mal unproblematisch – insbesondere, wenn es korrekt (sinnvoll) verwendet wird. Und wer schreibt, sollte doch keine unüberlegten Ressentiments gegen einzelne Wörter hegen (sondern nur sehr wohlüberlegte).

Sermon Ende.


Sehr guter Beitrag (wie auch die vorigen) und vollste Zustimmung!
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Globo85
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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Klemens_Fitte hat Folgendes geschrieben:

Baader-Meinhof-Phänomen

Ich bin mir nicht sicher, obs das genau trifft. Baader-Meinhof-Phänomen ist ja eher das "Meine Freundin wird schwanger und plötzlich sehen wir überall nur noch schwangere Pärchen". Was ich meine ist "Mir ist noch nie aufgefallen, dass Person X beim Essen schmatzt, aber nachdem Y mich darauf hingewiesen hat, kann ich das Schmatzen nicht mehr überhören".

Sorry fürs OT Embarassed
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Klemens_Fitte
Geschlecht:männlichSpreu

Alter: 40
Beiträge: 2796
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BeitragVerfasst am: 03.08.2022 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Globo85 hat Folgendes geschrieben:
Klemens_Fitte hat Folgendes geschrieben:

Baader-Meinhof-Phänomen

Ich bin mir nicht sicher, obs das genau trifft. Baader-Meinhof-Phänomen ist ja eher das "Meine Freundin wird schwanger und plötzlich sehen wir überall nur noch schwangere Pärchen". Was ich meine ist "Mir ist noch nie aufgefallen, dass Person X beim Essen schmatzt, aber nachdem Y mich darauf hingewiesen hat, kann ich das Schmatzen nicht mehr überhören".

Sorry fürs OT Embarassed


Ja, ich war mir dann beim Posten auch nicht sicher, ob das die Definition nicht zu locker auslegt. Andererseits hab ich keinen anderen Ausdruck dafür parat.


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MrT
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Ei 3


BeitragVerfasst am: 03.08.2022 12:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Klemens_Fitte hat Folgendes geschrieben:
MrT hat Folgendes geschrieben:
Wäre / hätte u. ä. ist auch so ein Problem für mich. Doch was ich auch versuche, um diese Worte zu verringern, klingt / liest sich für mich oft zu gekünstelt.


Vielleicht, weil die Problematik von der falschen Seite gedacht wird. Nicht wäre und hätte sind zu korrigieren, sondern die eigene Wahrnehmung. Ein Wort per se ist ja zunächst mal unproblematisch – insbesondere, wenn es korrekt (sinnvoll) verwendet wird. Und wer schreibt, sollte doch keine unüberlegten Ressentiments gegen einzelne Wörter hegen (sondern nur sehr wohlüberlegte).

Sermon Ende.


Darüber muss ich mal in Ruhe nachdenken.

Vielleicht ist das Problem meine Übergenauigkeit - was das Schreiben betrifft - und dass ich immer denke, dass da noch etwas besser geht und die Verlage / Agenturen immer anspruchsvoller werden.


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