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Eine Kindheitsfantasie, die nicht verschwindet


 

 
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Autor Nachricht
Alex R
Geschlecht:männlichErklärbär

Alter: 17
Beiträge: 2
Wohnort: Bad Bevensen


BeitragVerfasst am: 23.05.2022 15:39    Titel: Eine Kindheitsfantasie, die nicht verschwindet eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo allerseits!

Ich habe jetzt, mit siebzehn Jahren, meinen ersten Roman, einen Jugendkrimi, zu Ende geschrieben und in die Fassung gebracht, dass ich ihn bald an die erste Agentur schicken werde.
Jetzt möchte ich mich einer neuen Geschichte zuwenden, habe dabei jedoch ein Problem: Seit einigen Jahren geistert eine Kindheitsfantasie eines großen Fantasyepos in meinem Kopf herum, und auch, wenn darin vielleicht einige gute Elemente stecken, so weiß ich doch, dass es noch eine viel zu große Aufgabe für mich ist. Nur, alle Ideen, die ich neu entwickle, binde ich immer sofort in diese große Geschichte ein.
Darum habe ich folgende Frage und ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen: Kennt ihr Methoden, so eine Geschichte erst mal geistig wegzuschließen und sie auf Eis zu legen, damit sich dann neue Ideen nicht damit verbinden?
Es ist auch nicht so, dass ich unbedingt Fantasy schreiben will, aber selbst Ideen aus anderen Genres werfe ich da „mit in den Topf“.

Danke schonmal.

Viele Grüße

Alex
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1712



BeitragVerfasst am: 23.05.2022 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Warum willst du die Geschichte nicht schreiben? Nur weil du damit (höchst wahrscheinlich) kein Geld verdienen wirst? Wenn dir diese Geschichte wichtig ist, und sie dir Freude bereitet, dann schreibe sie doch. Und wenn sie nicht gut genug ist, dann ist es eben so. Du kannst sie später immer noch überarbeiten oder noch mal ganz neu schreiben. Oder einfach als eine wichtige und nützliche Übung verbuchen.
Man kann sich als Autor nur verbessern, indem man schreibt. Lasse die Geschichte raus! Und dann kannst du dich ungeniert Neuem zuwenden.


_________________
"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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Merlinor
Geschlecht:männlichArt & Brain

Alter: 70
Beiträge: 8552
Wohnort: Bayern
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 23.05.2022 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Dem kann ich mich nur anschließen.
Das ist die Geschichte, die erzählt werden will. Also erzähle sie.

LG Merlinor


_________________
„Ich bin fromm geworden, weil ich zu Ende gedacht habe und nicht mehr weiter denken konnte.
Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms:
Es gibt keine Materie an sich, Geist ist der Urgrund der Materie.“

MAX PLANCK (1858-1947), Mailand, 1942
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Grim
Leseratte


Beiträge: 132



BeitragVerfasst am: 24.05.2022 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du kein so großes Projekt beginnen willst, kannst du auch eine kleinere Geschichte in dieser Fantasywelt spielen lassen. Also z.B. nicht den großen Krieg Gut gegen Böse, sondern ein Einzelschicksal vor diesem Hintergrund. Sowas wie Der Hobbit im Gegensatz zum ganzer Herr der Ringe Universum.

_________________
bonk
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MrT
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 601

Ei 3


BeitragVerfasst am: 25.05.2022 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Eine gute Geschichte ist wie guter Wein oder reifer Käse. Ich meine damit, dass eine Geschichte, die unbedingt erzählt werden will, sich immer wieder bei dir melden wird. Zumindest ist dies meine Erfahrung.

Ich empfehle dir, einfach damit anzufangen. Was auf Papier ist, kann nicht so schnell verloren gehen. Wenn du zwischendrin an etwas anderem arbeiten willst, kannst du dir deine Geschichte später immer noch hervorholen und musst nicht bei Null beginnen.


_________________
"Zwei Engel wider Willen", theaterboerse, 08/2017
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Alex R
Geschlecht:männlichErklärbär

Alter: 17
Beiträge: 2
Wohnort: Bad Bevensen


BeitragVerfasst am: 25.05.2022 16:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für all die Ratschläge!

Trotzdem werde ich meine Welt glaube ich fürs erste in die Schublade stecken, einfach, weil ich noch nicht mal eine wirkliche Geschichte habe. Ich habe Charaktere und Orte, ja, aber keine Geschichte. Zudem habe ich gehört, dass man eine gute Geschichte eigentlich in wenigen Sätzen beschreiben können muss. Und das kann ich nicht.
Ich werde bestimmt einmal darauf zurückkommen, wenn ich älter bin und schon etwas mehr Erfahrung mit dem Schreiben habe, aber da es mir scheint, als wäre meine ausgedachte Welt Stoff für mindestens zehn Bücher, nein, dafür bin ich noch nicht bereit.

Aber trotzdem, vielen Dank.

Viele Grüße

Alex
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Michel
Geschlecht:männlichBücherwurm

Alter: 50
Beiträge: 3438
Wohnort: bei Freiburg
Das bronzene Bühnenlicht Das goldene Niemandsland
Der silberne Durchblick Der silberne Spiegel - Prosa


BeitragVerfasst am: 25.05.2022 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Alex R hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank für all die Ratschläge!

Zudem habe ich gehört, dass man eine gute Geschichte eigentlich in wenigen Sätzen beschreiben können muss. Und das kann ich nicht.
Das habe ich gelernt, lange nachdem ich mit dem ersten Romanmanuskript Verlage belästigt hatte. Embarassed Laughing

Zitat:
[…] aber da es mir scheint, als wäre meine ausgedachte Welt Stoff für mindestens zehn Bücher, nein, dafür bin ich noch nicht bereit.
Großartig. So bleibt viel Stoff für Folgebände.
Ich habe seinerzeit meine Inselwelt genau mit diesem Gedanken kreiert: Die soll reichen, um für den Rest meines Lebens dort Geschichten spielen zu lassen. smile
Aber wenn es sich gerade stimmig anfühlt, etwas anderes zu tun, sehe ich darin auch kein Problem. Du scheinst ja jeden Gedanken zu Deiner Welt zu notieren: Daraus lässt sich später vielleicht eine tolle Geschichte kochen.


_________________
Seit Dezember 2020 im Handel: "Ishabel", der zweite Band der Flüchtlings-Chroniken
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Rainer Prem
Geschlecht:männlichReißwolf

Alter: 64
Beiträge: 1285
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 26.05.2022 10:21    Titel: Re: Eine Kindheitsfantasie, die nicht verschwindet Antworten mit Zitat

Alex R hat Folgendes geschrieben:
Hallo allerseits!

Ich habe jetzt, mit siebzehn Jahren, meinen ersten Roman, einen Jugendkrimi, zu Ende geschrieben und in die Fassung gebracht, dass ich ihn bald an die erste Agentur schicken werde.
Jetzt möchte ich mich einer neuen Geschichte zuwenden, habe dabei jedoch ein Problem: Seit einigen Jahren geistert eine Kindheitsfantasie eines großen Fantasyepos in meinem Kopf herum, und auch, wenn darin vielleicht einige gute Elemente stecken, so weiß ich doch, dass es noch eine viel zu große Aufgabe für mich ist. Nur, alle Ideen, die ich neu entwickle, binde ich immer sofort in diese große Geschichte ein.
Darum habe ich folgende Frage und ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen: Kennt ihr Methoden, so eine Geschichte erst mal geistig wegzuschließen und sie auf Eis zu legen, damit sich dann neue Ideen nicht damit verbinden?
Es ist auch nicht so, dass ich unbedingt Fantasy schreiben will, aber selbst Ideen aus anderen Genres werfe ich da „mit in den Topf“.

Danke schonmal.

Viele Grüße

Alex


Wenn ich eine Idee habe, schreibe ich eine Szene. Entweder ich merke, dass es nicht weitergeht, oder ich schreibe einfach weiter.

Manche Geschichten habe ich nach zwei bis drei Szenen in die Schublade gesteckt.
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cottageCheese
Gänsefüßchen


Beiträge: 25



BeitragVerfasst am: 26.05.2022 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht ist dir meine Variante, so wie ich dies gehalten habe (ich schreibe ebenfalls im Fantasybereich), eine Hilfe.

Grundsätzlich bastle ich seit meiner Kindheit an meinem Universum (und das ist über 40 Jahre her)
Damals hab ich noch alles handschriftlich notiert.
Hier mal eine neue Rasse, dort mal eine neue Sprache, dann wieder ein neues Land, und dann wieder eine neue Religion, neue Ereignisse innerhalb einer Kultur, und so weiter.
Alles auf Papier niedergeschrieben und später, als es technisch möglich und vor allem leistbar war, digitalisiert.

Mittlerweile ist mein Universum (in dem auch meine Bücher spielen) in einem Wiki zusammengefasst und natürlich wächst es stetig, da mir immer wieder was neues einfällt.

Selbst, wenn ich in meinen Büchern nur einen ganz kleinen Umfang aus dem Universum heraus erzählt habe, so hat es mir dennoch geholfen, es "aus dem Kopf zu bekommen".

Womöglich ist dir so ein Wiki ebenfalls eine Hilfe, all deine Ideen und Konstrukte zu einer richtigen "Enzyklopädie" zusammenzufassen und wenn dich dann der Hafer sticht, hast du viel Stoff, aus dem du dir etwas herauspicken und eine komplette Geschichte erzählen kannst.

Das geht dann oftmals, so dich die Muse küsst, ganz alleine und du kannst dich komplett auf einen Teil aus deinem Universum beschränken.
Was oftmals auch dazu führt, dass du im Zuge DIESER Erzählung dann dein Universum noch weiter ausbaust smile
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