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Was darf Satire? Geht Satire über die Karriere von KZ-Ärzten nach 1945?

 

 
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 140
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 12.02.2022 12:55    Titel: Was darf Satire? Geht Satire über die Karriere von KZ-Ärzten nach 1945? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

vorweg
Ich hätte gerne ein paar akzentuierte Meinungen - kein Trallala - zu der Idee, meinen Stoff in die Form einer Satire zu packen.
Mir ist klar, dass die große Mehrheit weder Ironie noch Satire versteht - zumindest in unserem Sprachraum  (gutes Beispiel "Don't look up"). Mir wird es genauso gehen.
Der Humor wird tief schwarz sein, böses Beispiel: "Was sagen Sie dazu, dass Ihr Sohn 15 Leichen zerstückelt, abgepackt und in Kisten gelagert hat?" "Er war schon als Kind sehr ordentlich." (sorry, ich find sowas urkomisch - aber wie gesag, s.o.)

Thema
Die Figur, die ich beschreibe , ist nur eine Nebenfigur, aber so dämonisch, dass ich mich entscheiden möchte, das Ganze in Satire zu kleiden, damit ich es selber ertragen kann  (wer John Littell, Die Wohlgesinnten, kennt, weiß vielleicht, was ich meine).
Ich will eine Nachkriegsgeschichte erzählen, 1945 -55 (aber auch mal Zeitsprünge bis heute) (also per Definition "Gegenwartsliteratur"), in dem sich die Nazis der SS und die KGB-Stalinisten auf's allerbeste verstehen und als Terrorexperten auf professioneller Ebene bestens kooperieren.
Zum Beispiel* wird ein KZ-Arzt Berater eines Gulag-Kommandanten (was ja nicht völlig aus dem luftleeren Raum gegriffen ist - leider).
Da wird die Uniform gewechselt und plötzlich wird aus dem bösen "Rechten", Nazi und Kriegsverbrecher, ein guter  "Linker" und Widerstandskämpfer, weil er innerlich sowieso immer nur sein eigenes Ding durchzog, gerne kleine Jungen vergewaltigte und dann umbrachte, und durch und durch Rassist und Antisemit ist, was sich mit dem realen wie dem fiktiven Stalinismus wunderbar verbinden lässt über satirische Überspitzung: Die ermordeten Knaben werden auber zerlegt und die Sadisten unterhalten sich über Kochrezepte, Feinschmecker eben.

So. Langt mal. Und: Ich will dazu keine weiteren Erklärungen oder Texterläuterungen abgeben. Es geht nur um die Idee.

* Ich betone, dass das ein Beispiel in der Geschichte (drei Stränge) sein wird. Und -spoiler -  am Ende siegt natürlich das Böse Laughing
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Merlinor
Geschlecht:männlichArt & Brain

Alter: 70
Beiträge: 8556
Wohnort: Bayern
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BeitragVerfasst am: 13.02.2022 02:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kazuyoshi

Das kann man machen. Allerdings besteht die Gefahr, dass man die Sache überzeichnet und ins Grobe verzerrt, womit man den ernsthaften Gehalt gefährdet und womöglich entwertet.
Schwarzer Humor wird - wie jeder Humor - in der Regel durch ein gewisses Maß an Subtilität besser, weniger durch Grobschlächtigkeit. Es ist also eine Gratwanderung, die aber, wenn sie gelingt, ungeheure Wirkung entfalten kann.
Allerdings muss ich zugeben, dass so eine Bearbeitung dieser doch sehr empfindlichen Thematik nicht mein Ding ist, selbst wenn sie gut gemacht daherkommt.

LG Merlinor


_________________
„Ich bin fromm geworden, weil ich zu Ende gedacht habe und nicht mehr weiter denken konnte.
Als Physiker sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms:
Es gibt keine Materie an sich, Geist ist der Urgrund der Materie.“

MAX PLANCK (1858-1947), Mailand, 1942
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Taranisa
Geschlecht:weiblichExposéadler

Alter: 53
Beiträge: 2091
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 13.02.2022 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin Merlinors Meinung. Gerade diese Thematik ist geschichtlich noch viel zu präsent, um damit (gelungen oder nicht) zu experimentieren, zumal es tatsächlich noch welche gibt, die die damals geschehenen Grausamkeiten verleugnen oder sogar gutheißen.
Falls es dein erstes Werk in die Richtung "schwarzer Humor" ist, würde ich in jedem Fall mit einer anderen Thematik starten.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
"Die Ehre des Henkersweibs", Burgenwelt Verlag, ET 12/20
"Spielweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/21
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Mistbiene
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen

Alter: 47
Beiträge: 18
Wohnort: Niederrhein


BeitragVerfasst am: 13.02.2022 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Moin.

Ich habe vor einigen Wochen Basils Wenn das der Führer wüsste gelesen, eine satirische Geschichte in einer alternativen Realität. Die Nazis haben den Krieg gewonnen, Hitler stirbt, überall sind Okkultisten ... ich habe mich darüber sehr amüsiert. Und tatsächlich musste ich auch über den ordnungsliebenden Jungen, der Leichenteile sortiert, lachen. Ich mag so etwas. Den Geschmack vieler Menschen wirst du vermutlich damit nicht treffen. Ich würde es gerne lesen.
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Rübenach
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2921



BeitragVerfasst am: 13.02.2022 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich geht (edit: ging) Satire über den angesprochenen Themenbereich.

Aber: Wo ist die Satire in deinem Plot?


_________________
"Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hin müssen."

Erich Maria Remarque.
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 140
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 13.02.2022 15:02    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rübenach hat Folgendes geschrieben:
Natürlich geht (edit: ging) Satire über den angesprochenen Themenbereich.

Aber: Wo ist die Satire in deinem Plot?


Das Thema ist gefährlich, man wandelt auf dünnem Eis.

Vor allem, weil die Realität kaum durch Verzerrung zu toppen ist: 14.Oktober 1943, Sobibor, Aufstand von 550 Konzentrationslagerhäftlingen. 360 Kamen tatsächlich aus dem SS-Lager heraus und 200 bis in den Wald. Aaaachtung: Und dann wurden diese armen Kreaturen von den Dörflern, polnischen Bauern, und der AK, der polnischen Heimatarmee (natürllich gegen die Hitler-Besatzung) gejagt und ermordet bzw. verraten  (es gab eine Flasche Wodka pro verratenem Juden). 53 haben dennoch irgendwie überlebt:

Da geht nichts mehr - müsste man meinen.*

Auch mein KZ-Lagerarzt, Massenmörder: Von dieser Sorte haben dutzende, hunderte, nach dem Krieg brav weitergearbeitet und zwar nicht nur in der BRD, sondern viel offener als Widerstandskämpfer in Österreich und der DDR, wo es ja nie Nazis gegeben haben darf.

Soll ich belehren: Nö. Anklagen: Wozu? Provozieren: Es wäre mir ein Fest, würde von der AfD oder Linken eine Unterlassungsklage kommen, ehrlich.
Unterhalten: Unerlässlich, der Leser muss über den Dingen stehen, sie durchschauen und selber bewerten.

Schriebe ich (gibt's diese Konjugation?) nicht satirisch, übertrieben, grotesk, dann wäre das Buch reine Gewaltpornografie, also sehr dokumentarisch.

*Nebenbemerkung: Jetzt habe ich in 7 Zeilen den polnischen Historikerstreit
umrissen, wobei es um den polnischen Antisemitismus in der Heimatarmee (AK) ging und geht. (https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783486596236-036/html     (übrigens wurde früheres Eigentum von Holocaus-Opfern nie zurückgegeben, im Gegenteil wurden in den 70er Jahren die meisten Juden Polens sozusagen analog zum Sprachgebrauch der AfD "nach Anatolien entsorgt", rausgeschmissen. Zuletzt wurde eine israelische Delegation vor drei Jahren gar nicht mehr nach Polen reingelasen: FAZ 13.05.2019)
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Levo
Klammeraffe


Beiträge: 501



BeitragVerfasst am: 13.02.2022 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Da es Dir wohl nicht darum geht, Witzchen zu reißen, sondern Parallelen zur modernen Gesellschaft bzw der menschlichen Eigenheiten überspitzt zu zeichnen, wäre ich sehr gespannt auf Dein Projekt. Ist ambitioniert, ohne Frage, und ganz sicher wird jemand sagen: Darf man nicht machen. Christopher Buckley schreibt zwischen seinen herzig-witzigen Politsatiren auch böse Dinge, über die man erzittert - und nicht vor Lachen, sondern weil es einem steckenbleibt. Wenn das Dein Anspruch ist, dann warum nicht? (Das ordentliche Kind hat auch genau meinen Schwarzen Humor getroffen).
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 7352
Wohnort: NBY



BeitragVerfasst am: 13.02.2022 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, ich finde das schon ziemlich daneben, KZs humoristisch aufzuarbeiten. OK, wenn damit irgend eine wichtige, relevante Aussage verknüpft wäre (z.B. Stalinisten waren auf dem Wege, selber wie Nazis zu werden etc.) Es gibt ein paar Satiren über Hitler, aber die Grausamkeiten (Morde) wie in Splatterfilmen zu schildern, halte ich nicht für den richtigen Weg.
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Jan Hinnerk Feddersen
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 62
Beiträge: 152
Wohnort: Schleswig-Holstein


BeitragVerfasst am: 16.02.2022 00:25    Titel: Re: Was darf Satire? Geht Satire über die Karriere von KZ-Ärzten nach 1945? Antworten mit Zitat

Kazuyoshi hat Folgendes geschrieben:
Was darf Satire?

Alles. Wenn es denn gut ist.

Zitat:

Mir ist klar, dass die große Mehrheit weder Ironie noch Satire versteht - zumindest in unserem Sprachraum  (gutes Beispiel "Don't look up"). Mir wird es genauso gehen.

Das kann man auch zu einer "self-fulfilling prophecy" machen...
Zitat:
Der Humor wird tief schwarz sein, böses Beispiel: "Was sagen Sie dazu, dass Ihr Sohn 15 Leichen zerstückelt, abgepackt und in Kisten gelagert hat?" "Er war schon als Kind sehr ordentlich." (sorry, ich find sowas urkomisch - aber wie gesag, s.o.)

Das ist nicht "tiefschwarz", sondern mitteldunkelgrau... Laughing

Zitat:

Ich will eine Nachkriegsgeschichte erzählen, 1945 -55 (aber auch mal Zeitsprünge bis heute) (also per Definition "Gegenwartsliteratur"), in dem sich die Nazis der SS und die KGB-Stalinisten auf's allerbeste verstehen und als Terrorexperten auf professioneller Ebene bestens kooperieren.

Also keine Satire, sondern schlichte Realität.


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Die Antwort auf die Frage "Darf man...?" lautet im Zusammenhang mit Literatur immer und ohne Ausnahme: Man darf alles, wenn denn das Ergebnis gut ist. (www.strandkorb-krimi.de)
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Jan Hinnerk Feddersen
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 62
Beiträge: 152
Wohnort: Schleswig-Holstein


BeitragVerfasst am: 16.02.2022 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

BlueNote hat Folgendes geschrieben:
Na ja, ich finde das schon ziemlich daneben, KZs humoristisch aufzuarbeiten.

Niemand hat das besser hingekriegt als der gute alte jüdische Humor. (Der eh zum feinsten zählt, was es in der Richtung gibt.)

Eine ältere Frau bestellt in einem teuren Jerusalemer Restaurant eine Flasche Wein.

"Ich empfehle unseren 94er Cabernet", sagt der Kellner.
"Nein. 1994 ist mein Mann gestorben."

"Wie wäre es mit einem 87er?"
"Ungern. Da habe ich erfahren, dass mein Sohn schwul ist."

"Wissen Sie was", sagt der Kellner genervt: "Nehmen Sie doch einfach ein Mineralwasser!"
"Gute Idee", antwortet die Frau, "but without gas – wegen meiner deutschen Oma."

Aus der Feder des israelischen Stand-up-comedians Gil Kopatch. Heute moderiert der die härteste TV-Comedy-Show im Nahen Osten. "Wir machen jede Woche Holocaust-Witze, daran kommt man nicht vorbei", sagt er trocken, "zumindest nicht in Israel."

Die taz schreibt weiter dazu:
Das wird beim Betrachten der wöchentlichen Sendung „Pini Agadol“ (wörtlich: "Der große Penis") rasch klar. Hier singt Adolf Hitler ("Böser Diktator, guter Freund unserer Show") mit Anne Frank ein Duett zum alten Sonny-und-Cher-Hit: "I Got You, Babe", hier gibt es eine Gastrokritik des jüdischen Restaurants Chez Mengele ("Sehr teuer, typisch Juden"). Mit so einem Programm würde man in den USA auf dem Index landen und in Deutschland im Gefängnis. In Israel, dem Land der Opfer, wird man damit Kult.

Das schwärzeste, wirklich aller-, allerschwärzeste Bonmot jüdischen Humors lautet übrigens:

"Die Deutschen werden den Juden den Holocaust niemals verzeihen".

So schwarz und so bitter wie Schokolade aus 500% Kakao.


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Die Antwort auf die Frage "Darf man...?" lautet im Zusammenhang mit Literatur immer und ohne Ausnahme: Man darf alles, wenn denn das Ergebnis gut ist. (www.strandkorb-krimi.de)
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Pickman
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1418
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 16.02.2022 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kazuyoshi,

das kann man machen, aber man sollte es gut machen.

Dein Beispiel hat mit der Nachkriegskarriere von KZ-Ärzten nichts zu tun.

Cheers

Pickman


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Tempus fugit.
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Langley
Gänsefüßchen


Beiträge: 17
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BeitragVerfasst am: 28.02.2022 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Idee ganz gut. Du sagst ja selbst, man wandelt auf dünnem Eis, also darüber brauche ich nichts schreiben.
Ich finde es deswegen gut, weil es wahr ist. So viele engagierte Nazis, darunter sehr viel medizinisches Personal, hat nach Ende des Krieges einfach weitergemacht. Der traurige Grund war oftmals Mangel an Personal. Die konnten einfach weiter existieren, in manchen Fällen auch weiter ihre Gesinnung ausleben.
Ich kenne mich mit dem Schreiben von Satire leider gar nicht aus. Aber Satire weist ja auch immer auf ein Problem hin. Und das wäre halt eins.
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Pickman
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Beiträge: 1418
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 05.03.2022 20:43    Titel: Re: Was darf Satire? Geht Satire über die Karriere von KZ-Ärzten nach 1945? Antworten mit Zitat

Kazuyoshi hat Folgendes geschrieben:

Zum Beispiel* wird ein KZ-Arzt Berater eines Gulag-Kommandanten (was ja nicht völlig aus dem luftleeren Raum gegriffen ist - leider).


Jetzt bin ich doch noch neugierig geworden. Von welchem KZ-Arzt schreibst Du in Deinem Beispiel?


_________________
Tempus fugit.
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Hakatajin
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Beiträge: 94



BeitragVerfasst am: 06.03.2022 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde auch, dass deine Idee gut klingt. Vor allem mit den Sprüngen in die Gegenwart zwischendurch. Ich kenne einige, die so etwas lesen würden.
Wie bereits geschrieben wurde, wenn es gut umgesetzt ist, sollte es kein Problem darstellen. So wie du das beschreibst, klingt es für mich auch nicht so, als ob du mit schlechtem Witz über die Geschichte und Opfer herziehst, sondern mit der Satire als Hilfsmittel zum Nachdenken anregst.
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Kazuyoshi
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BeitragVerfasst am: 07.03.2022 10:59    Titel: Re: Was darf Satire? Geht Satire über die Karriere von KZ-Ärzten nach 1945? pdf-Datei Antworten mit Zitat

[quote="Jan Hinnerk Feddersen"]
Kazuyoshi hat Folgendes geschrieben:
...
Zitat:

Ich will eine Nachkriegsgeschichte erzählen, 1945 -55 (aber auch mal Zeitsprünge bis heute) (also per Definition "Gegenwartsliteratur"), in dem sich die Nazis der SS und die KGB-Stalinisten auf's allerbeste verstehen und als Terrorexperten auf professioneller Ebene bestens kooperieren.

Also keine Satire, sondern schlichte Realität.


 Sich kaputt lachen

Offen gesagt ist das mein Hauptproblem. Ich komme mir da manchmal vor wie bei den Sendungen von Extra 3, wenn sie beispielsweise über einen Tunnel für Fledermäuse berichten, der über eine Autobahn führt und natürlich krankhaft teuer und vollständig nutzlos ist. Oder Krötentunner an Straßen, die die Bundeswehr im Hindukusch anlegte .

Als ich vor 10 Tagen rum unseren Olaf am kilmeterlangen Tisch von Putin sitzen sah, hatte ich einen spontanen Lachkrampf. Ich fand Putins Humor genial. Mittlerweile hat sich was geändert, aber ich muss immer noch breit grinsen: Das Ding ist einfach zu irre.  (Vielleicht sollte ich mal einen Psychiater aufsuchen. Für einige Wochen. Embarassed  )
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 140
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 07.03.2022 10:59    Titel: Re: Was darf Satire? Geht Satire über die Karriere von KZ-Ärzten nach 1945? pdf-Datei Antworten mit Zitat

war doppelt und ich weiß nicht, wie ich das löschen könnte
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Kazuyoshi
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 140
Wohnort: Schwarzwald Nord


BeitragVerfasst am: 07.03.2022 11:04    Titel: Re: Was darf Satire? Geht Satire über die Karriere von KZ-Ärzten nach 1945? pdf-Datei Antworten mit Zitat

Pickman hat Folgendes geschrieben:
Kazuyoshi hat Folgendes geschrieben:

Zum Beispiel* wird ein KZ-Arzt Berater eines Gulag-Kommandanten (was ja nicht völlig aus dem luftleeren Raum gegriffen ist - leider).


Jetzt bin ich doch noch neugierig geworden. Von welchem KZ-Arzt schreibst Du in Deinem Beispiel?


Einer (beispielsweise) dieser zahlreichen KZ-Ärzte war bis 1966 Chefarzt und Direktor einer Klinik in der DDR.
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Fjodor
Geschlecht:männlichReißwolf


Beiträge: 1481



BeitragVerfasst am: 07.03.2022 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht.
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