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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Die Legenden jener Geschichten - Ein Fantasy Novel


 
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BornInAbyss
Schneckenpost


Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 11.02.2022 18:40    Titel: Die Legenden jener Geschichten - Ein Fantasy Novel eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hallo liebe Leute!

Ich bin derzeit dabei meine Fantasy Geschichte voranzutreiben.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn man meine Geschichte begeistert durchlesen und ihrer Handlung nach kritisieren würde.

Ich habe derzeit 14 Kapitel geschrieben. Es werden jedoch Tag zu Tag immer mehr.

Hier ist eine kleine inhaltliche Zusammenfassung:
In einer Welt von mächtigen, teuflischen Wesen, soll durch seine adelige Abstammung bekräftigt Aramoto Kakumo bestehen, um eine Welt von den mächtigen Wesen der Finsternis zu befreien. Diesen Auftrag gab ihm sein Bruder Kishimoto Kakumo kurz vor seinem unerklärlichen Verschwinden. Zugleich überreichte er ihm sein Erbe in der Gestalt einer kristallenen Halskette, die ungeahnte Fähigkeiten hat, wenn man vor ihr einen geheimen Spruch laut ausspricht. Diesen Spruch kennt aber nur ein himmlischer Engel, um dessen Hilfe Aramoto flehen muss. Aramoto verliert in der Folge seiner Abenteuer seine Familie und seine Heimat Marlorvina. Als er in dem Begriffe steht, den himmlischen Engel um Beistand zu bitten, begegnet er schicksalshaft einer jungen Frau, die vorgibt, zu wissen wo sich dieser himmlischer Engel befindet, den Aramoto um Beistand bitten soll. Beide brechen nun gemeinsam auf, um Aramatos Auftrag auszuführen. Aramato erlebt, wie er in dem Nachkommen seines ihm von seinem Bruder Kishimoto Kakumo erteilten Auftrages ein anderer wird, so dass er erkennt, dass die Liebe zweier Menschen größer ist, als die Errettung der Welt.

Die 14 Kapitel könnt ihr im Anhang finden, da ich das bereits vorgeschrieben habe. smile

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Michel
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BeitragVerfasst am: 11.02.2022 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BornInAbyss,

es kann sein, dass erst mal wenige Rückmeldungen zum Text kommen, wenn Du 14 Kapitel in einem Rutsch einstellst. Die meisten hier schreiben selbst und zwacken jede Minute, die sie in fremde Textarbeit stecken, von der eigenen Kreativität ab. Da würde ich es ihnen so einfach machen wie möglich. Vielleicht geht es vielen auch so wie mir: Dateien aus Foren lade ich mir so wenig wie möglich herunter. Man weiß ja nie, was drin steckt.

Übliches Vorgehen: Einen Textausschnitt direkt einstellen. Nicht zu lang; je länger er ist, desto größer ist das Risiko, keine Rückmeldungen zu bekommen. Hilfreich ist oft das erste Kapitel, weil sonst so viel erklärt werden muss.

Ich wünsche dir viel Erfolg


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BornInAbyss
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Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 11.02.2022 19:15    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht wieso, aber wenn ich versuche es hier reinzuschreiben, wird der Text regelrecht wirr und warr. Ich schicke dann lieber einen Link zu einer Schreibplattform an der ich die Geschichte geschrieben habe.

Hier der Link:
Mod-Edit: Link entfernt.

Liest so viel oder so wenig ihr möchtet, hauptsache die Story fesselt euch. smile
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Bananenfischin
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BeitragVerfasst am: 11.02.2022 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BornInAbyss,

willkommen im Forum! Den Link habe ich entfernt. Wie Michel schon sagte: Bitte stell deinen Text hier ein, nur so kann vernünftige Arbeit am Text stattfinden.
Wenn du hier Probleme beim Einstellen hast, nimmt dir ein bisschen Zeit, dich mit der Maske hier vertraut zu machen. Klappt es dann immer noch nicht, schreib mir eine PN mit dem konkreten Problem.
Edit: Und bitte nicht zu viel Text auf einmal, siehe: https://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=44515

Liebe Grüße
Bananenfischin


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Michel
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BeitragVerfasst am: 11.02.2022 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Kopierst Du eventuell formatierten Text herein, wie z.B. aus Word oder LibreOffice? Dann kann es sein, dass die unsichtbaren Formatierungszeichen dir den Text zerreißen.

Du könntest mal ausprobieren, den Text mit Strg+Shift+V hereinzukopieren - als reinen Text. Bei mir funktioniert das wunderbar. Alternative: Text aus deinem Schreibprogramm als .txt exportieren und dann hier hereinkopieren.


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BornInAbyss
Schneckenpost


Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 11.02.2022 19:35    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kapitel 1: Prolog

An jenem Tag, an dem die Erde für mich stehen geblieben schien, begab ich mich, durstig nach Antworten, auf die Reise. Ich bin zweiundzwanzig Jahre alt und mein Name lautet Aramoto Kakumo. Ich glaubte nicht daran, dass meine ungetrübte Vergangenheit vor dem schlimmen Ereignis jemals diese trostlose Gegenwart einholen würde.

Alles nahm man mir, meine Heimat, meine Freunde und meine Familie.
Ich wanderte trauernd, hoffnungslos und kraftlos durch die Yongbi Wüste. Die Sonne war stechend heiß und ließ meine in Schweiß gebadete Haut erstrahlen. Ich bekam das Bedürfnis nicht mehr weiter zu wandern und einfach umzufallen.
Diesem Empfinden konnte und wollte ich einfach nicht nachgeben, denn das hätte meinen Tod nur mit offenen Armen empfangen. Egal wie nagend die Schritte waren, die ich mit qualvoller Strapaze machte, so zwang ich mich selber mit der Hoffnungsflamme, die noch immer in mir weilte aber jedoch zu erloschen drohte, immer weiter voran.

Ich bin nun seit einem knappen Monat unterwegs, gegessen hatte ich während dieser Zeit sehr bedingt und die paar Tropfen Wasser, die ich an ein, bis zwei alten Kakteenstämmen abzapfen konnte, vermochten mir meinen Durst leider auch nicht zu stillen. Irgendwann überquerte ich, inmitten dieser trostlosen und gottverdammten Einöde, einen Dünenkamm.
Ich hielt an und blickte vom Ozean aus Staub und Sand hinauf in den wolkenlosen Subtropenhimmel, von dem die Mittagssonne gnadenlos auf mich herabbrannte.

Meine Hand, die ununterbrochen zitterte, bewegte sich meinen Kragen hinauf, wo sich meine Halskette befand und riss sie gewaltsam mit einem lukullischen Verlangen ab. Langsam beäugte ich die Halskette, welche ich von meinem Bruder vor seinem unerklärlichen Verschwinden bekommen hatte. Mangelndes Selbstwertgefühl und ein Hauch von Hoffnungslosigkeit herrschte in mir.
''Wieso bloß hast du mir dieses verfluchte Ding gegeben, sag es mir Bruder! Warum bist du ohne ein Wort zu sagen fortgegangen? Warum bist du nicht hier?!'', pfiff ich psychisch gebrochen, verwirrt und erzürnt aus meiner physischen Hülle in die Welt hinaus.
Bitterlich enttäuscht, schweißgebadet und mit einem halb gebrochenen Lebenswillen setzte ich meine vor kurzem angehaltene Reise keuchend fort. Geflüster und Klagemelodien der Ruhe suchenden Seelen plagten mich die ganze Reise über.

Die Umgebung um mich herum verzerrte sich so stark, dass mein Gehirn viel zu überfordert war, Impulswellen an die müden Muskeln durch die Nervenstränge zu senden, weshalb ich gezwungen war zu taumeln und wie ein bezwungener Krieger auf die Knie zu fallen. Man konnte mein Herztrommeln bereits durch die Hitzeschwingungen in der brennend heißen Luft, die durch die Einöde in allen Richtungen vorbeizog, bemerkbar wahrnehmen.

Zu erkennen waren nichts außer noch mehr Dünen und einem öden Horizont, welcher vermutlich noch viel mehr Dünen hinter sich verbarg. Solch eine Ansicht könnte jedem Überlebenskünstler, in der Weite des graubraunen und unendlichen Nirwana, jegliche Motivation zum Überleben mit bloßen Händen zerschmettern.
Plötzlich jedoch kamen mir wie aus dem Nichts zwei mir bekannte Stimmen zu Ohren. Ich schreckte auf und suchte nach der einen Quelle, die mir vermutlich meinen verschollenen Lebenswillen wiedergeben würde. Ständig musste ich mir das Klagen dieser unsichtbaren Persönlichkeiten anhören, die hauptsächlich aus Beschuldigungen und purem Hassgerede bestanden.
''Du bist ein Mörder! Du hast uns sterben lassen!'', warfen mir diese Stimmen mit einem brüskierten Unterton vor.

Immer wieder spielten sich in meinem Kopf diese lästigen Beschuldigungen ab. Jedoch suchte ich weiterhin die Spur nach der Quelle der Stimmen, die sich für mich so familiär anhörten. Das Gefilde um mich herum veränderte sich weiterhin und so langsam begann ich auf der Krone der nächstgelegenen Sanddüne, nun sehr schwach zwei Figuren in meinem Blickfeld zu erkennen.
Strapaziös, hektisch und schon fast panisch rannte ich mit meinem extrem geschwächten Körper den Berg aus Massen von Sandkörnern hoch, um meinen Verdacht, um wen es sich handeln könnte, zu festigen. Als ich ankam glaubte ich meinen eigenen Augen nicht, rannte auf die beiden Personen wie ein Berserker zu und umarmte sie schuldig sowie entschuldigend.
Ich hatte meine ''Familie'' endlich wieder und brach deshalb wie ein gebrochener Damm in Tränen aus und entschuldigte mich so oft wie ich nur konnte.

''Es tut mir so leid... Verzeiht mir... Bitte verzeiht mir...'', schluchzte ich von Tränen überwältigt vor mich hin.
Plötzlich ertönte ein leises Flüstern, welches für mich langsam aber sicher immer unerträglicher und zum lauten Gejohle wurde. Ich erschrak daraufhin und sah die beiden Personen an. Deren Mimik, welche immer mehr an Empathie verloren, mehr an Apathie gewannen und immer düsterer sowie finsterer wurden, glichen einer schon längst verstorbenen Persönlichkeit und hatten nichts Menschliches mehr an sich.
''Du hast uns auf dem Gewissen! Du bist ein elender Mörder, krepier!!'', warfen mir diese lebenden Untoten in einer permanenten Endlosschleife rücksichtslos vor.

Ich konnte beobachten, wie sich ihre Gesichter nach Innen stülpten und nur Leere sowie beängstigende Schwärze in ihren ehemaligen Gesichtern zu erkennen war. Anschließend flankierten mich diese Stimmen, sodass sie mich geistig zerfraßen und ich merkte, wie sich der Wahnsinn in mir ausbreitete.
''Nein.. Nein!.. Tut mir das bitte nicht an!'' , schrie ich verzweifelt nach Unschuld und Flucht suchend.
In vollkommener Panik und dem Wahnsinn verfallen, versuchte ich meine Hände kräftig in meine Ohren zu stopfen und meine Augen zu versiegeln. Zu gehorchen jedoch vermochte mir kein Körperteil und der Wahnsinn beschlagnahmte nun völlig meine Psyche.

Das Gefühl endlich wieder eine Familie zu haben, endlich wieder vollkommen zu sein, schwand. Nun drehte ich vollkommen durch und die Figuren begannen dahin zu schmelzen. Das Gefilde fing an unvorstellbar düster und trostlos zu werden und ich begann schrille Leidensschreie von mir zu geben. Nach einigen Sekunden Wehklagen fiel ich, des Verstandes entnommen, auf den heißen Sandboden und wurde ohnmächtig.
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Calvin Hobbs
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BeitragVerfasst am: 13.02.2022 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo smile
BornInAbyss hat Folgendes geschrieben:
Kapitel 1: Prolog

An jenem Tag, an dem die Erde für mich stehen geblieben war, begab ich mich, durstig nach Antworten, auf die Reise. Diesen Satz musste ich mehrfach lesen und bin mir immer noch nicht über die Grammatik klar.Ich bin zweiundzwanzig Jahre alt und mein Name lautet Aramoto Kakumo. Ich glaubte nicht daran, dass meine ungetrübte Vergangenheit vor dem schlimmen Ereignis Komma jemals diese trostlose Gegenwart einholen würde.

Alles nahm man mir, meine Heimat, meine Freunde und meine Familie.
Ich wanderte trauernd, hoffnungslos und kraftlos durch die Yongbi Wüste. Die Sonne war stechend heiß und ließ meine in Schweiß gebadete Haut erstrahlen. Ich bekam das Bedürfnis Komma nicht mehr weiterzuwandern und einfach umzufallen.
Diesem Empfinden konnte und wollte ich einfach nicht nachgeben, denn das hätte meinen Tod nur mit offenen Armen empfangen. Hier geht es mir wie mit dem ersten Satz. Egal Komma wie nagend die Schritte waren, die ich mit qualvoller Strapaze machte, so zwang ich mich selber mit der Hoffnungsflamme, die noch immer in mir weilte Komma aber jedoch zu erlöschen drohte, immer weiter voran.
Ich habe Probleme mit Deinem Schreibstil, denn der Lesefluss holpert heftig.

Ich bin nun seit einem knappen Monat unterwegs, gegessen hatte ich während dieser Zeit sehr bedingt und die paar Tropfen Wasser, die ich an ein, bis zwei alten Kakteenstämmen abzapfen konnte, vermochten mir meinen Durst leider auch nicht zu stillen. Irgendwann überquerte ich, inmitten dieser trostlosen und gottverdammten Einöde, einen Dünenkamm.
Ich hielt an und blickte vom Ozean aus Staub und Sand hinauf in den wolkenlosen Subtropenhimmel, von dem die Mittagssonne gnadenlos auf mich herab_brannte.

Meine Hand, die ununterbrochen zitterte, bewegte sich meinen Kragen hinauf, wo sich meine Halskette befand und riss sie gewaltsam mit einem lukullischen falsches Wort für diesen Zusammenhang Verlangen ab. Langsam beäugte ich die Halskette, welche ich von meinem Bruder vor seinem unerklärlichen Verschwinden bekommen hatte. Mangelndes Selbstwertgefühl und ein Hauch von Hoffnungslosigkeit herrschte in mir. Sorry, aber das ist eine mit Gewalt zusammengenagelte Behauptung.
''Wieso bloß Komma hast du mir dieses verfluchte Ding gegeben Punkt Sag es mir Bruder! Warum bist du ohne ein Wort zu sagen fortgegangen? Warum bist du nicht hier?!'', pfiff ich psychisch gebrochen, verwirrt und erzürnt aus meiner physischen Hülle in die Welt hinaus. Hier genauso. Durch nichts belegte Behauptungen.
Bitterlich enttäuscht, schweißgebadet und mit einem halb gebrochenen Lebenswillen setzte ich meine vor kurzem angehaltene Reise keuchend fort. Geflüster und Klagemelodien der Ruhe suchenden Seelen plagten mich die ganze Reise über.

Die Umgebung um mich herum verzerrte sich so stark, dass mein Gehirn viel zu überfordert war, Impulswellen an die müden Muskeln durch die Nervenstränge zu senden, weshalb ich gezwungen war Komma zu taumeln und wie ein bezwungener Krieger auf die Knie zu fallen. Man konnte mein Herztrommeln bereits durch die Hitzeschwingungen in der brennend heißen Luft, die durch die Einöde in allen Richtungen vorbeizog, bemerkbar wahrnehmen. Es mag ein Schreibstil sein, ich empfinde es als Geschwurbel.

Zu erkennen waren nichts außer noch mehr Dünen und einem öden Horizont, welcher vermutlich noch viel mehr Dünen hinter sich verbarg. Solch eine Ansicht könnte jedem Überlebenskünstler, in der Weite des graubraunen und unendlichen Nirwana, jegliche Motivation zum Überleben mit bloßen Händen zerschmettern.
Plötzlich jedoch kamen mir wie aus dem Nichts zwei mir bekannte Stimmen zu Ohren. Falsche Worte für diesen Zusammenhang. Gerüchte kommen einem zu Ohren. Ich schreckte auf und suchte nach der einen Quelle, die mir vermutlich meinen verschollenen auch dieses Wort finde ich an der Stelle unpassend Lebenswillen wiedergeben würde. Ständig musste ich mir das Klagen dieser unsichtbaren Persönlichkeiten anhören, die hauptsächlich aus Beschuldigungen und purem Hassgerede bestanden.
''Du bist ein Mörder! Du hast uns sterben lassen!'', warfen mir diese Stimmen mit einem brüskierten Unterton vor.

Immer wieder spielten sich in meinem Kopf diese lästigen Beschuldigungen ab. Jedoch suchte ich weiterhin die Spur nach der Quelle der Stimmen, die sich für mich so familiär anhörten. Das Gefilde um mich herum Komma veränderte sich weiterhin und so langsam begann ich auf der Krone der nächstgelegenen Sanddüne, nun sehr schwach zwei Figuren in meinem Blickfeld zu erkennen.
Strapaziös, hektisch und schon fast panisch rannte ich mit meinem extrem geschwächten Körper den Berg aus Massen von Sandkörnern hoch, um meinen Verdacht, um wen es sich handeln könnte, zu festigen. Als ich ankam Komma glaubte ich Komma meinen eigenen Augen nicht, rannte auf die beiden Personen wie ein Berserker falsches Wort in diesem Zusammenhang zu und umarmte sie schuldig sowie entschuldigend.
Ich hatte meine ''Familie'' endlich wieder und brach deshalb wie ein gebrochener Damm in Tränen aus und entschuldigte mich so oft wie ich nur konnte. Ich habe keine Ahnung, was hier passiert. Ist es eine Wahnvorstellung?

''Es tut mir so leid Leerzeichen ... Verzeiht mir Leerzeichen ... Bitte verzeiht mir Leerzeichen...'', schluchzte ich von Tränen überwältigt vor mich hin.
Plötzlich ertönte ein leises Flüstern, welches für mich langsam aber sicher immer unerträglicher und zum lauten Gejohle wurde. Ich erschrak daraufhin und sah die beiden Personen an. Deren Mimik, welche immer mehr an Empathie verloren, mehr an Apathie gewannen und immer düsterer sowie finsterer wurden, glichen einer schon längst verstorbenen Persönlichkeit und hatten nichts Menschliches mehr an sich.
''Du hast uns auf dem Gewissen! Du bist ein elender Mörder Punkt Krepier!!'', warfen mir diese lebenden Untoten in einer permanenten Endlosschleife rücksichtslos vor.

Ich konnte beobachten, wie sich ihre Gesichter nach innen stülpten und nur Leere sowie beängstigende Schwärze in ihren ehemaligen Gesichtern zu erkennen war. Anschließend flankierten mich diese Stimmen, sodass sie mich geistig zerfraßen und ich merkte, wie sich der Wahnsinn in mir ausbreitete.
''Nein Leerzeichen ... Nein! Leerzeichen ... Tut mir das bitte nicht an!'' , schrie ich verzweifelt nach Unschuld und Flucht suchend.
In vollkommener Panik und dem Wahnsinn verfallen, versuchte ich Komma meine Hände kräftig in meine Ohren zu stopfen WTF??? und meine Augen zu versiegeln. Zu gehorchen jedoch Komma vermochte mir kein Körperteil und der Wahnsinn beschlagnahmte nun völlig meine Psyche.

Das Gefühl Komma endlich wieder eine Familie zu haben, endlich wieder vollkommen zu sein, schwand. Nun drehte ich vollkommen durch und die Figuren begannen Komma dahinzuschmelzen. Das Gefilde falsches Wort fing an Komma unvorstellbar düster und trostlos zu werden und ich begann Komma schrille Leidensschreie von mir zu geben. Nach einigen Sekunden Wehklagen fiel ich, des Verstandes entnommen falsches Wort, auf den heißen Sandboden und wurde ohnmächtig.


Für mich gibt es in diesem Text leider nichts Fesselndes und ich halte es für eine schlechte Idee, eine Geschichte mit vagen Andeutungen und Wahnvorstellungen des Protas zu beginnen.
Dazu kommen teilweise falsch genutzte Wörter und sehr lange und verschlungene Sätze.
Deine Idee mag als Anime möglicherweise gut aussehen, für mich funktioniert es in dieser Art der Textform, zumindest am Anfang einer Geschichte, überhaupt nicht. Das Problem: Ich kenne die Figur nicht, kann mir kein optisches oder emotionales Bild von ihr machen, was nötig wäre, um weiterzulesen.
Lass die Geschichte lebendig beginnen, nimm mich mit in die Welt des Protas, zeige mir seine Geschichte. Dem Wahnsinn kann er dann immer noch verfallen.
Alles kann, nichts muss.
MfG


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Drakenheim
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BeitragVerfasst am: 13.02.2022 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen,

nach einigen Anlaufschwierigkeiten hat es geklappt mit dem Textausschnitt im Forum, sehr schön. Very Happy
Das ist auch besser so, denn ehrlich gesagt, ich hätte keine 14 Kapitel in dem Stil durchgelesen. Shocked
Lass dich durch meinen ersten Eindruck nicht davon abhalten, weiter zu schreiben. Im Gegenteil, tu es jetzt erst recht. Du wirst deine Schreibstimme und deinen Stil nur mit Schreiben, Schreiben und noch mehr Schreiben finden. Und ein paar Runden Rupfen und Reißen im Forum.

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Inhalt: Du stellst uns hier einen (jungen) Mann vor, der sich auf der Flucht durch die Wüste schleppt, geplagt von Hitze, Durst, Erinnerungen und Schuldgefühlen. Sein Zustand steugert sich bis hin zu Wahnvorstellungen.
Das ist soweit guter Stoff und kann neugierig machen auf mehr. Leider ist dein Schreibstil sehr gekünstelt und aufgebläht, elaborierte Satzkontruktionen gepaart mit einer gehobenen Wortwahl und kombiniert mit massenhaft schwächenden Verbkonstruktionen, die viel Abstand zwischen Leser und Gelesenem schaffen. Ein bißchen wie klebriger Teig, der dem Bäckerlehrling an den Fingern klebt statt sich zu einem anständigen Brot formen zu lassen.

Ich knöpfe mir zwei beliebige Sätze vor:
BornInAbyss hat Folgendes geschrieben:
Die Umgebung um mich herum verzerrte sich so stark, dass mein Gehirn viel zu überfordert war, Impulswellen an die müden Muskeln durch die Nervenstränge zu senden, weshalb ich gezwungen war zu taumeln und wie ein bezwungener Krieger auf die Knie zu fallen. Man konnte mein Herztrommeln bereits durch die Hitzeschwingungen in der brennend heißen Luft, die durch die Einöde in allen Richtungen vorbeizog, bemerkbar wahrnehmen.

Aussage ist, dass die Umstände deinem Prota so stark zusetzen, dass er taumel und fällt. Sein Herz klopft laut. Bitte korrigiere mich, wenn ich das falsch verstanden habe.
Nun zur Sprache. Der Übersichtlichkeit halbe streiche erst mal ich die Füll- und Blähwörter:

Die Umgebung verzerrte sich so stark, dass mein Gehirn überfordert war, Impulswellen an die Muskeln durch die Nervenstränge zu senden, weshalb ich gezwungen war zu taumeln und wie ein bezwungener Krieger auf die Knie zu fallen. Man konnte mein Herztrommeln durch die Hitzeschwingungen in der Luft, die durch die Einöde vorbeizog, wahrnehmen.

Und jetzt die Einzelteile:
Die Umgebung verzerrte sich so stark, dass mein Gehirn überfordert war, Impulswellen an die Muskeln zu senden [...]
Dieser Halbsatz erregt meinen Widerspruch: Das Gehirn wird wohl pausenlos feuern, aber die Muskeln sind nicht mehr in der Lage zu gehorchen. Und schon bin ich in einer Diskussion mit deinem Text, statt ihm gespannt und willig zu folgen.

[...] weshalb ich gezwungen war zu taumeln und auf die Knie zu fallen. [...]
SPO: Ich war gezwungen, zu taumeln und auf die Knie zu fallen. Das ist eine schwächende Verbkonstruktion, und es passt nicht. In einer Mafiageschichte sind Leute gezwungen, etwas zu tun, heißt: sie tun es, obwohl sie es nicht wollen und auch lassen könnten. Sie haben noch eine Wahl, auch wenn die Folgen des Nicht-Tun extrem unangenehm sind. Dein Prota hat diese Wahl nicht. Er ist geschwächt. Er fällt.

[...] Man konnte mein Herztrommeln durch die Hitzeschwingungen in der Luft, die durch die Einöde vorbeizog, wahrnehmen.
Auch das ist wieder eine schwächende Konstruktion: Erst ein sehr unpersönliches "Man", und dann ein "konnte ... wahrnehmen", noch weiter auseinandergezerrt durch den eingeschoben Nebensatz mit der "Hitze" und der "heißen Luft". Ich sehe gerade, das Wort heiß habe ich schon automatisch gestrichen, weil überflüssig. Was sagt dieser Satz aus? Die Luft flirrt in der Hitze und sein Herz klopft so laut, dass es zu hören ist. Kein informativer Beitrag, aber das mit sehr vielen Wörtern.

Apropos Wörter: Herztrommeln ist ein hübsches Wort. Aber es klingt eher freudig, zu sehr nach Feiern. Vielleicht passt es zu einem Verliebten in einer anderen Szene?
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Selanna
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BeitragVerfasst am: 13.02.2022 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BornInAbyss,

Du hast ja schon sehr ausführliches Feedback bekommen, ich steuer hier mal nur eine kleine Erbse bei: Der Titel hat mich irritiert.

Legenden sind ja Geschichten, nämlich eine ganz bestimmte Art von Geschichten. In Kombination ist das deshalb schräg.
Und selbst wenn: welcher Geschichten denn? "Jener" impliziert ja, dass sie schon mal erwähnt wurden. Sonst sind "Geschichten" ja völlig undefiniert. Die Legenden welcher Geschichten? Da müsstest Du die Geschichten irgendwie benennen. Die Geschichten von [Ort/Person/Gegenstand]. Paraphrasiert heißt Dein Manuskript nämlich bislang in etwa:

"Die Sagen jener Erzählungen"

Verstehst das Problem? Davon ganz unabhängig: Können Geschichten überhaupt Legenden haben?

Mein Rat wäre also: Benenn das Manuskript um, entweder in "Die Legenden von XY" oder "Die Geschichte(n) von XY".

Weiterhin viel Spaß beim Fantasieren, Schreiben und am Text Feilen. Smile
Liebe Grüße
Selanna


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Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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BornInAbyss
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BeitragVerfasst am: 13.02.2022 19:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für den überaus umfangreichen Feedback! Ich bin mir im Klaren, dass der Prolog etwas ungewohnt strapaziös zu lesen ist. In den nächsten Kapiteln lässt das aber nach und mehr Dialog ist vorhanden.
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Fistandantilus
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BeitragVerfasst am: 13.02.2022 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

BornInAbyss hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank für den überaus umfangreichen Feedback! Ich bin mir im Klaren, dass der Prolog etwas ungewohnt strapaziös zu lesen ist. In den nächsten Kapiteln lässt das aber nach und mehr Dialog ist vorhanden.

Wenn Du Leser packen und fesseln willst, dann muss das von Anfang an geschehen, nicht erst auf Seite X. Aber es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.
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BornInAbyss
Schneckenpost


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BeitragVerfasst am: 14.02.2022 16:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich habe den Prolog jetzt noch einmal etwas überarbeitet. Vielen Dank nochmal für die Korrekturen des Textes. Ich hatte teilweise unnötig lange Beschreibungstexte darin, die habe ich jetzt größtenteils rausgenommen. Als ich den Prolog schrieb, dachte ich dass es besser ist je länger und detailreicher ein Text beschrieben wird.

Prolog:

An jenem Tag, an dem die Erde für mich stehen geblieben war, begab ich mich, durstig nach Antworten, auf die Reise. Ich bin 24 Jahre alt und mein Name lautet Aramoto Kakumo. Ich glaubte nicht daran, dass meine ungetrübte Vergangenheit vor dem schlimmen Ereignis, jemals diese trostlose Gegenwart einholen würde.

Alles nahm man mir, meine Heimat, meine Freunde und meine Familie.
Ich wanderte trauernd, hoffnungslos und kraftlos durch die Satsujin Wüste. Die Sonne war stechend heiß und ließ meine in Schweiß gebadete Haut erstrahlen. Ich bekam das Bedürfnis, nicht mehr weiterzuwandern und einfach umzufallen.
Diesem Empfinden konnte und wollte ich einfach nicht nachgeben, denn das hätte meinen Tod nur mit offenen Armen empfangen. Egal, wie nagend die Schritte waren, die ich mit qualvoller Strapaze machte, so zwang ich mich selber mit der Hoffnungsflamme, die noch immer in mir weilte aber jedoch zu erlöschen drohte, immer weiter voran.

Ich bin nun seit einem knappen Monat unterwegs, gegessen hatte ich während dieser Zeit sehr bedingt und die paar Tropfen Wasser, die ich an ein, bis zwei alten Kakteenstämmen abzapfen konnte, vermochten mir meinen Durst leider auch nicht zu stillen. Irgendwann überquerte ich, inmitten dieser trostlosen und gottverdammten Einöde, einen Dünenkamm.
Ich hielt an und blickte vom Ozean aus Staub und Sand hinauf in den wolkenlosen Subtropenhimmel, von dem die Mittagssonne gnadenlos auf mich herab brannte.

Meine Hand, die ununterbrochen zitterte, bewegte sich meinen Kragen hinauf, wo sich meine Halskette befand und riss sie gewaltsam, nach einer endgültigen Antwort verlangend, ab. Langsam beäugte ich die Halskette, welche ich von meinem Bruder vor seinem unerklärlichen Verschwinden bekommen hatte. Mangelndes Selbstwertgefühl und ein Hauch von Hoffnungslosigkeit herrschte in mir.

''Wieso bloß, hast du mir dieses verfluchte Ding gegeben. Sag es mir Kishimoto! Warum bist du ohne ein Wort zu sagen fortgegangen? Warum bist du nicht hier?!'', pfiff ich psychisch gebrochen, verwirrt und erzürnt aus meiner physischen Hülle in die Welt hinaus.

Bitterlich enttäuscht, schweißgebadet und mit einem halb gebrochenen Lebenswillen setzte ich meine vor kurzem angehaltene Reise keuchend fort. Geflüster und Klagemelodien der Ruhe suchenden Seelen plagten mich die ganze Reise über.

Die Umgebung um mich herum verzerrte sich so stark, dass mein Gehirn viel zu überfordert war, Impulswellen an die müden Muskeln durch die Nervenstränge zu senden, weshalb ich gezwungen war, zu taumeln und wie ein bezwungener Krieger auf die Knie zu fallen. Man konnte mein Herztrommeln bereits durch die Hitzeschwingungen in der brennend heißen Luft, die durch die Einöde in allen Richtungen vorbeizog, bemerkbar wahrnehmen.

Zu erkennen waren nichts außer noch mehr Dünen und einem öden Horizont, welcher vermutlich noch viel mehr Dünen hinter sich verbarg. Solch eine Ansicht könnte jedem Überlebenskünstler, in der Weite des graubraunen und unendlichen Nirwana, jegliche Motivation zum Überleben mit bloßen Händen zerschmettern.

Plötzlich jedoch kamen mir wie aus dem Nichts zwei mir bekannte Stimmen zu Ohren. Ich schreckte auf und suchte nach der einen Quelle, die mir vermutlich meinen verschollenen Lebenswillen wiedergeben würde. Ständig musste ich mir das Klagen dieser unsichtbaren Persönlichkeiten anhören, die hauptsächlich aus Beschuldigungen und purem Hassgerede bestanden.

''Du bist ein Mörder! Du hast uns sterben lassen!'', warfen mir diese Stimmen mit einem brüskierten Unterton vor.

Immer wieder spielten sich in meinem Kopf diese lästigen Beschuldigungen ab. Jedoch suchte ich weiterhin die Spur nach der Quelle der Stimmen, die sich für mich so familiär anhörten. Das Terrain um mich herum veränderte sich weiterhin und so langsam begann ich auf der Krone der nächstgelegenen Sanddüne, nun sehr schwach zwei Figuren in meinem Blickfeld zu erkennen.

Hektisch rannte ich den Berg  hoch, um meinen Verdacht, um wen es sich handeln könnte, zu festigen. Für einen Augenblick vergaß ich, dass sich mein Körper am Limit befand. Als ich ankam, glaubte ich meinen Augen nicht, rannte auf die beiden Personen wie ein Berserker zu und umarmte sie schuldig sowie entschuldigend.
Ich hatte meine ''Familie'' endlich wieder und brach deshalb wie ein gebrochener Damm in Tränen aus und entschuldigte mich so oft wie ich nur konnte.

''Es tut mir so leid ...  Verzeiht mir ... Bitte verzeiht mir ...'', schluchzte ich von Tränen überwältigt vor mich hin.

Plötzlich ertönte ein leises Flüstern, welches für mich langsam aber sicher immer unerträglicher und zum lauten Gejohle wurde. Ich erschrak und sah die beiden Personen an. Deren Mimik, welche immer mehr an Empathie verloren, mehr an Apathie gewannen und immer düsterer sowie finsterer wurden, glichen einer schon längst verstorbenen Persönlichkeit und hatten nichts Menschliches mehr an sich.

''Du hast uns auf dem Gewissen! Du bist ein elender Mörder. Krepier!!'', warfen mir diese lebenden Untoten in einer permanenten Endlosschleife rücksichtslos vor.

Ich konnte beobachten, wie sich ihre Gesichter nach Innen stülpten und nur Leere sowie beängstigende Schwärze in ihren ehemaligen Gesichtern zu erkennen war. Anschließend flankierten mich diese Stimmen, sodass sie mich geistig zerfraßen und ich merkte, wie sich der Wahnsinn in mir ausbreitete.

''Nein .. Nein! .. Tut mir das bitte nicht an!'' , schrie ich verzweifelt nach Unschuld und Flucht suchend.

In vollkommener Panik und dem Wahnsinn verfallen, versuchte ich mit meinen Händen die Ohren zu bedecken und meine Augen zu versiegeln. Zu gehorchen jedoch vermochte mir kein Körperteil und der Wahnsinn beschlagnahmte nun völlig meine Psyche.

Das Gefühl endlich wieder eine Familie zu haben, endlich wieder vollkommen zu sein, schwand. Nun drehte ich vollkommen durch und die Figuren begannen, dahin zu schmelzen. Das Terrain fing an, unvorstellbar düster und trostlos zu werden und ich begann, schrille Leidensschreie von mir zu geben. Nach einigen Sekunden Wehklagen fiel ich, des Verstandes entnommen, auf den heißen Sandboden und wurde ohnmächtig.


Und hier poste ich mal den ersten Kapitel.

Kapitel 1: Reinkarnation


Erinnerungen an mein früheres Leben kamen mir auf. Ich war vor meiner Reinkarnation, ein allein lebender Student und hatte keine gute Beziehung zu meinen Eltern. Sie sahen mich als einen Nichtsnutz, der nie etwas im Leben erreichen würde an. Mann wie ich das hasse, jeden Tag aufs Neue aufstehen zu müssen und mein trostloses Leben als durchschnittlicher Student fortzusetzen. Ich schaltete den Fernseher an und schaute ein wenig Anime. ''That time I got reincarnated as a Slime'' schaute ich derzeit. Die zweite Staffel lief zu dem Zeitpunkt noch. Das war ein sehr fesselnder Anime und ich war ein Fan von der Serie. ''Ich glaube heute gehe ich mal in die Bücherei und hole mir die neuen Bände der Serie. Ich muss unbedingt wissen wie es weiter geht.'', sprach ich mit mir selber, da ich alleine in der Wohnung lebte.

Mann mein Leben ist wirklich öde. Wenn ich doch nur eine Freundin hätte. Mein Leben als Nerd hinterließ seine Spuren. Ich war regelrecht ein Kellerkind, das entweder nur dann raus ging, um zu studieren oder Zuhause blieb und Animes schaute. Das war mein Leben im Groben zusammengefasst. Allerdings hatte es auch etwas gutes, durch mein verbleiben in meiner Wohnung brauchte ich mir vor Corona keine sorgen zu machen. Schließlich wird man ja nicht krank, wenn man keinen Kontakt zu Menschen hat. Ich nahm die Maske mit und trug sie um meinen Mund und streckte mich kräftig. Ich werde ganz schnell die neuen beiden Bänder der Serie kaufen und dann geht es schnurstracks wieder in meine Wohnung.

Ich zog noch schnell meine Jacke an und verließ mein Apartment. Auf dem Weg zum Bücherladen schaute ich auf mein Handy um nachzusehen, ob sich meine Eltern bei mir meldeten. Ich bekam eine Nachricht von meiner Mutter. Allerdings öffnete ich die Nachricht nicht, in dem Glauben, dass sie mich bloß wieder kritisieren wollte, was für ein Nichtsnutz ich doch sei. An den Seitenstraßen entlang kam ich im Bücherladen vorbei. Es war ein relativ alter Laden, mich wunderte es, dass es überhaupt noch geöffnet war. ''Takeshi, schön dich wieder zu sehen! Was darfs heute sein?'' sagte mir der Ladenbesitzer und war erfreut mich zu sehen, da ich sein Stammkunde war. ''Die beiden neuen Bänder von That time I got reincarnated as a Slime bitte'', antwortete ich ihm.

Er bat mich ihm zu folgen und führte mich zu einen der Regalen an denen nur Anime Novelle waren. Ein Buch stieß mir besonders in die Augen, es hieß ''Welt der Morgenröte''. Ich nahm mir das Buch dann doch in die Hand und las den Prolog. ''Aramoto Kakumo, er ist ja in meinem Alter, eine Light Novel also? Der Prolog lest sich ja mal richtig düster.'', flüsterte ich mit mir selber sprechend. Plötzlich ertönte ein lautes Geräusch in der Gegend und alles fing an zu wackeln. Es gab es ein Erdbeben und der ganze Laden konnte dem Wackeln nicht standhalten und stürzte ein. Ich sah, dass auf den Ladenbesitzer Stücke der Decke fielen und lief daraufhin los und schubste ihn zur Seite. Ich konnte ihm das Leben retten, aber dafür zerquetschte der ganze Schutt meinen Körper. Werde ich jetzt sterben? Ich bin doch noch Jungfrau. Das ist ja echt beschissen, verdammt nochmal so darf mein Leben nicht enden!

Meine Augen schlossen sich langsam und ich verlor teilweise das Bewusstsein. Ich hörte, wie ein Rettungstrupp versuchte den Schutt, der auf mir lag, frei zu legen. Die Stimmen wurden allerdings immer dumpfer und leiser, bis ich anschließend nichts mehr hören konnte. Das wars dann wohl, ich sterbe. Plötzlich flogen mir Bilder an meinen Augen vorbei, es waren Erinnerungen von diesem Aramoto Kakumo. Meine jetzigen Erinnerungen hingegen wurden immer karger und ich erinnerte mich nur noch an Dinge, die in meiner Welt unmöglich erschienen. Mein Name war jetzt Aramoto Kakumo und ich führte das Leben dieses Protagonisten, nach dem düsteren Prolog fort.
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Calvin Hobbs
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BeitragVerfasst am: 14.02.2022 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

BornInAbyss hat Folgendes geschrieben:

Prolog:

An jenem Tag, an dem die Erde für mich stehen geblieben war, begab ich mich, durstig nach Antworten, auf die Reise. Ich bin 24 Jahre alt und mein Name lautet ist Aramoto Kakumo. Ich glaubte nicht daran, dass meine ungetrübte Vergangenheit vor dem schlimmen Ereignis, jemals diese trostlose Gegenwart einholen würde. Bis hierhin gut.

Alles nahm man mir, meine Heimat, meine Freunde und meine Familie.
Ich wanderte trauernd, hoffnungslos und kraftlos durch die Satsujin Wüste.
Diese beiden Sätze nacheinander ergeben keinen Zusammenhang.
Die Sonne war stechend heiß und ließ meine in Schweiß gebadete Haut erstrahlen. Würde ein Wüstenwanderer nicht so viel Haut wie möglich bedecken? Und, aus Aramotos Sicht geschrieben, kann er es gar nicht sehen.
Ich bekam das Bedürfnis, nicht mehr weiterzuwandern und einfach umzufallen.
Diesem Empfinden konnte und wollte ich einfach nicht nachgeben, denn das hätte meinen Tod nur mit offenen Armen empfangen. Über diesen Satz stolperte ich schon in der ersten Version, denn ich verstehe ihn nicht.
Egal, wie nagend falsches Wort. Und ich weiß nicht, was es ausdrücken soll. die Schritte waren, die ich mit qualvoller Strapaze machte, so zwang ich mich selber mit der Hoffnungsflamme, die noch immer in mir weilte falsches Wort. schwelte, brannte, flackerte, zu Verlöschen drohnte aber jedoch zu erlöschen drohte, immer weiter voran.

Ich bin nun seit einem knappen Monat unterwegs, gegessen hatte ich während dieser Zeit sehr bedingt falsches Wort. nur sehr wenig, nur das Nötigste, fast nichts und die paar Tropfen Wasser, die ich an ein, bis zwei alten Kakteenstämmen abzapfen konnte, vermochten mir meinen Durst leider auch nicht zu stillen. Irgendwann überquerte ich, inmitten dieser trostlosen und gottverdammten Einöde, einen Dünenkamm.
Ich hielt an und blickte vom Ozean aus Staub und Sand hinauf in den wolkenlosen Subtropenhimmel, von dem die Mittagssonne gnadenlos auf mich herab brannte.

Meine Hand, die ununterbrochen zitterte, bewegte sich meinen Kragen hinauf, wo sich meine Halskette befand und riss sie gewaltsam, nach einer endgültigen Antwort verlangend, ab. Langsam beäugte ich die Halskette, welche ich von meinem Bruder vor seinem unerklärlichen Verschwinden bekommen hatte. Die Wortwiederholungen kann man rausformulieren, denn es ist klar, dass es sich nur um seine Dinge handeln kann. Oben schreibst Du, Aramoto wurde alles genommen. Hier sagst Du, der Bruder sei verschwunden. Was denn nun?
Mangelndes Selbstwertgefühl und ein Hauch von Hoffnungslosigkeit herrschte in mir. Woran erkennt der Leser das mangelnde Selbstwertgefühl? Du behauptest einfach etwas und bringst mir dadurch die Figur nicht näher.

''Wieso bloß, hast du mir dieses verfluchte Ding gegeben. Sag es mir Kishimoto! Warum bist du ohne ein Wort zu sagen fortgegangen? Oben schreibst Du, der Bruder wäre verschwunden. Hier sagst Du, er wäre gegangen. Was stimmt denn nun? Warum bist du nicht hier?!'', pfiff falsches Wort. stieß ich hervor, spie ich aus, fauchte ich ich psychisch gebrochen, verwirrt und erzürnt aus meiner physischen Hülle in die Welt hinaus. Woran merkt der Leser, dass Aramoto psysisch gebrochen, verwirrt und erzürnt ist? Alles nur leere Behauptungen.

Bitterlich enttäuscht, schweißgebadet und mit einem halb gebrochenen Lebenswillen setzte ich meine vor kurzem angehaltene Reise keuchend fort. Geflüster und Klagemelodien der Ruhe suchenden Seelen plagten mich die ganze Reise über. Wessen Seelen?

Die Umgebung um mich herum verzerrte sich so stark, dass mein Gehirn viel zu überfordert war, Impulswellen an die müden Muskeln durch die Nervenstränge zu senden, weshalb ich gezwungen war, zu taumeln und wie ein bezwungener Krieger auf die Knie zu fallen. Die Dramatik der Szene geht in diesem Schachtelsatz völlig verloren. Denkt jemand, kurz vor dem Verdursten wirklich so kompliziert?
Man konnte mein Herztrommeln bereits durch die Hitzeschwingungen in der brennend heißen Luft, die durch die Einöde in allen Richtungen vorbeizog, bemerkbar wahrnehmen. Wer ist Man? Wer sollte sie wahrnehmen? Und, wie oben: Aramoto kann nicht darüber sprechen, was die Umwelt von ihm wahrnimmt.

Zu erkennen waren nichts außer noch mehr Dünen und einem öden Horizont, welcher vermutlich noch viel mehr Dünen hinter sich verbarg. Solch eine Ansicht falsches Wort. Anblick könnte jedem Überlebenskünstler, in der Weite des graubraunen und unendlichen Nirwana, jegliche Motivation zum Überleben mit bloßen Händen zerschmettern.
Welche/r Ansicht/Amblick hat bloße Hände? Nochmal: Der Körper Aramotos ist im Überlebens- und nicht im Philosophiemodus. Würdest Du Dir an der Schwelle des Todes solche Gedanken machen?

Plötzlich jedoch kamen mir wie aus dem Nichts zwei mir bekannte Stimmen zu Ohren. falsches Wort. drangen an mein Ohr, trug der Wind herüber, erlauschte ich Ich schreckte auf und suchte nach der einen Quelle, die mir vermutlich meinen verschollenen falsches Wort versiegenden Lebenswillen wiedergeben würde. Ständig musste ich mir das Klagen dieser unsichtbaren Persönlichkeiten falsches Wort. Kreaturen, Geister, Wesen anhören, die hauptsächlich aus Beschuldigungen und purem Hassgerede bestanden. Wer sind diese Persönlichkeiten? Wer beschuldigt ihn?

''Du bist ein Mörder! Du hast uns sterben lassen!'', warfen mir diese Stimmen mit einem brüskierten falsches Wort anklagenden Unterton vor.

Immer wieder spielten sich in meinem Kopf diese lästigen Beschuldigungen ab. Jedoch suchte ich weiterhin die Spur nach der Quelle der Stimmen, die sich für mich so familiär anhörten. Das Terrain um mich herum Komma veränderte sich weiterhin und so langsam begann ich auf der Krone der nächstgelegenen Sanddüne, nun sehr schwach zwei Figuren in meinem Blickfeld falsches Wort. Er kann im Kreis schauen. Blickfeld bedeutet eine Einschränkung. zu erkennen.

Hektisch rannte ich den Berg  hoch, um meinen Verdacht, um wen es sich handeln könnte, zu festigen. falsches Wort. bestätigt zu finden Für einen Augenblick vergaß ich, dass sich mein Körper am Limit befand. Als ich ankam, glaubte ich meinen Augen nicht, rannte auf die beiden Personen wie ein Berserker falsches Wort. Irrer, Wahnsinniger zu und umarmte sie schuldig sowie entschuldigend. Was soll der Leser sich unter einer solchen Umarmung vorstellen?
Ich hatte meine ''Familie'' endlich wieder und brach deshalb wie ein gebrochener Damm in Tränen aus und entschuldigte mich so oft wie ich nur konnte.

''Es tut mir so leid ...  Verzeiht mir ... Bitte verzeiht mir ...'', schluchzte ich von Tränen überwältigt vor mich hin.

Plötzlich ertönte ein leises Flüstern, welches für mich langsam aber sicher immer unerträglicher und zum lauten Gejohle wurde. Ich erschrak und sah die beiden Personen an. Deren Mimik, welche immer mehr an Empathie verloren, mehr an Apathie gewannen und immer düsterer sowie finsterer wurden, glichen einer schon längst verstorbenen Persönlichkeit und hatten nichts Menschliches mehr an sich. Wie geht Empathie im Gesicht verloren? Apathie ist ein Zustand, wie zeigt er sich? Wer ist die Persönlichkeit?

''Du hast uns auf dem Gewissen! Du bist ein elender Mörder. Krepier!!'', warfen mir diese lebenden Untoten in einer permanenten Endlosschleife rücksichtslos vor.

Ich konnte beobachten, wie sich ihre Gesichter nach innen stülpten und nur Leere sowie beängstigende Schwärze in ihren ehemaligen Gesichtern zu erkennen war. Anschließend flankierten falsche Wort. Was soll damit ausgedrückt werden? mich diese Stimmen, sodass sie mich geistig zerfraßen und ich merkte, wie sich der Wahnsinn in mir ausbreitete.

''Nein .. Nein! .. Tut mir das bitte nicht an!'' , schrie ich verzweifelt nach Unschuld und Flucht suchend.

In vollkommener Panik und dem Wahnsinn verfallen, versuchte ich mit meinen Händen die Ohren zu bedecken und meine Augen zu versiegeln. Zu gehorchen jedoch vermochte mir kein Körperteil und der Wahnsinn beschlagnahmte nun völlig meine Psyche. Ich bezweifle stark, dass dieser Vorgang so bewusst und rational aufgenommen werden kann.

Das Gefühl endlich wieder eine Familie zu haben, endlich wieder vollkommen zu sein, schwand. Nun drehte ich vollkommen durch und die Figuren begannen, dahin zu schmelzen. Das Terrain fing an, unvorstellbar düster und trostlos zu werden und ich begann, schrille Leidensschreie von mir zu geben. Nach einigen Sekunden Wehklagen fiel ich, des Verstandes entnommen falsche Wort. beraubt , auf den heißen Sandboden und wurde ohnmächtig.
Wie gesagt, so hätte ich keine Geschichte begonnen.

Und hier poste ich mal den ersten Kapitel.

Kapitel 1: Reinkarnation


Erinnerungen an mein früheres Leben kamen in mir auf.
Ich war vor meiner Reinkarnation, ein alleinlebender Student und hatte keine gute Beziehung zu meinen Eltern. Sie sahen mich als einen Nichtsnutz an, der nie etwas im Leben erreichen würde an. Mann Komma wie ich das hasste, jeden Tag aufs Neue aufstehen zu müssen und mein trostloses Leben als durchschnittlicher Student fortzusetzen. Ich schaltete den Fernseher an und schaute ein wenig Anime. ''That time I got reincarnated as a Slime'' schaute ich derzeit. Die zweite Staffel lief zu dem Zeitpunkt noch. Das war ein sehr fesselnder Anime und ich war ein Fan von der Serie.
''Ich glaube Komma heute gehe ich mal in die Bücherei und hole mir die neuen Bände der Serie. Ich muss unbedingt wissen wie es weiter geht.'', sprach ich mit mir selber, da ich alleine in der Wohnung lebte.
Also ist es ein Anime nach einem Manga?

Mann Komma mein Leben ist wirklich öde. Wenn ich doch nur eine Freundin hätte. Mein Leben als Nerd hinterließ seine Spuren. Ich war regelrecht ein Kellerkind, das entweder nur dann raus ging, um zu studieren oder Zuhause blieb und Animes schaute. Das war mein Leben im Groben zusammengefasst.
Allerdings hatte es auch etwas Gutes, durch mein Verbleiben falsches Wort in meiner Wohnung Komma brauchte ich mir vor Corona keine Sorgen zu machen. Doch er sollte sich Sorgen machen, denn schließlich verließ er die Wohnung auch. Schließlich wird man ja nicht krank, wenn man keinen Kontakt zu Menschen hat. Wenn die Bibliothek nicht computergesteuert ist, wird er Kontakt mit Menschen haben. Ich nahm die Maske mit und trug sie um meinen Mund und streckte mich kräftig. ???
Ich werde ganz schnell die neuen beiden Bänder der Serie kaufen und dann geht es schnurstracks wieder in meine Wohnung.
Wieso leiht er sie nicht in der Bibliothek?
Ich zog noch schnell meine Jacke an und verließ mein Apartment. Auf dem Weg zum Bücherladen schaute ich auf mein Handy Komma um nachzusehen, ob sich meine Eltern bei mir gemeldet hatten. Ich bekam eine Nachricht von meiner Mutter. Allerdings öffnete ich die Nachricht nicht, in dem Glauben, dass sie mich bloß wieder kritisieren wollte, was für ein Nichtsnutz ich doch sei. An den Seitenstraßen entlang kam ich im Bücherladen vorbei. Es war ein relativ alter Laden, mich wunderte es, dass es überhaupt noch geöffnet war. Wieso? Alte Läden müssen schließen?
''Takeshi, schön dich wieder zu sehen! Was darfs heute sein?'' Komma sagte falsches Wort. begrüßte mich mir der Ladenbesitzer und war erfreut mich zu sehen, da ich sein Stammkunde war.
 ''Die beiden neuen Bänder von That time I got reincarnated as a Slime Komma bitte'', antwortete ich ihm.

Er bat mich ihm zu folgen und führte mich zu einen der Regalen an denen nur Anime Novelle waren. Ein Buch stieß falsches Wort. fiel mir besonders in die Augen, es hieß ''Welt der Morgenröte''.
Ich nahm mir das Buch dann doch in die Hand und las den Prolog.
''Aramoto Kakumo, er ist ja in meinem Alter, eine Light Novel also? Der Prolog lest sich ja mal richtig düster.'', flüsterte ich mit mir selber sprechend. Plötzlich ertönte ein lautes Geräusch in der Gegend und alles fing an zu wackeln. Es gab es ein Erdbeben und der ganze Laden konnte dem Wackeln nicht standhalten und stürzte ein. Ich sah, dass auf den Ladenbesitzer Stücke der Decke fielen und lief daraufhin los und schubste ihn zur Seite. Ich konnte ihm das Leben retten, aber dafür zerquetschte der ganze Schutt meinen Körper. Werde ich jetzt sterben? Ich bin doch noch Jungfrau. Das ist ja echt beschissen, verdammt nochmal so darf mein Leben nicht enden!
Sorry, aber ... Ein Haus fällt auf Dich. Du hast keine Schmerzen, keine Angst und Dein einziger Gedanke ist Deine Jungfräulichkeit?
Meine Augen schlossen sich langsam und ich verlor teilweise Eine Unmöglichkeit das Bewusstsein. Ich hörte, wie ein Rettungstrupp versuchte Komma den Schutt, der auf mir lag, frei zu legen. Falsch! Sie versuchen, Deinen Körper freizulegen. Die Stimmen wurden allerdings immer dumpfer und leiser, bis ich anschließend nichts mehr hören konnte. Das wars dann wohl, ich sterbe. Plötzlich flogen mir Bilder an meinen Augen vorbei, es waren Erinnerungen von diesem Aramoto Kakumo. Meine jetzigen Erinnerungen hingegen wurden immer karger und ich erinnerte mich nur noch an Dinge, die in meiner Welt unmöglich erschienen. Mein Name war jetzt Aramoto Kakumo und ich führte das Leben dieses Protagonisten, nach dem düsteren Prolog fort.

Mein einziger Tip: Lass die Mangas liegen und ließ Bücher. Es gibt tausende Jugendbücher für Dich, die Deinen Wortschatz festigen und erweitern und die Dir zeigen, wie eine Geschichte und ihre Figuren aufgebaut werden.
MfG


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Drakenheim
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BeitragVerfasst am: 14.02.2022 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

BornInAbyss hat Folgendes geschrieben:
Vielen Dank nochmal für die Korrekturen des Textes. Ich hatte teilweise unnötig lange Beschreibungstexte darin, die habe ich jetzt größtenteils rausgenommen. Als ich den Prolog schrieb, dachte ich dass es besser ist je länger und detailreicher ein Text beschrieben wird.

Prolog:

An jenem Tag, an dem die Erde für mich stehen geblieben war, begab ich mich, durstig nach Antworten, auf die Reise. Ich bin 24 Jahre alt und mein Name lautet Aramoto Kakumo. Ich glaubte nicht daran, dass meine ungetrübte Vergangenheit vor dem schlimmen Ereignis, jemals diese trostlose Gegenwart einholen würde.


BornInAbyss Version 1 hat Folgendes geschrieben:
Kapitel 1: Prolog

An jenem Tag, an dem die Erde für mich stehen geblieben schien, begab ich mich, durstig nach Antworten, auf die Reise. Ich bin zweiundzwanzig Jahre alt und mein Name lautet Aramoto Kakumo. Ich glaubte nicht daran, dass meine ungetrübte Vergangenheit vor dem schlimmen Ereignis jemals diese trostlose Gegenwart einholen würde.


Viel hast du nicht überarbeitet. Aber du bist höflich und hast dich artig bedankt, das rechne ich dir an. In einem Jahr schaue ich wieder bei dir rein.

Lieben Gruß
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Miné
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BeitragVerfasst am: 15.02.2022 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Mich packt die Geschichte nicht. Der Anfang ist irgendwie ziemlich zäh ...
Ich bekomme kein Gefühl für den Hauptprotagonisten und es passiert nicht wirklich was.
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Stefanie
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Beiträge: 1705



BeitragVerfasst am: 15.02.2022 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Der Prolog ist ein langer Rückblick und das erste Kapitel ein weiterer, was ziemlich ermüdend ist.
Erzähl doch erstmal die Geschichte und lass Rückblicke später einfließen.
Die Vergangenheit einer Figur interessiert mich nicht, wenn ich sie nicht kenne.
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BornInAbyss
Schneckenpost


Beiträge: 10



BeitragVerfasst am: 17.02.2022 18:41    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Miné hat Folgendes geschrieben:
Mich packt die Geschichte nicht. Der Anfang ist irgendwie ziemlich zäh ...
Ich bekomme kein Gefühl für den Hauptprotagonisten und es passiert nicht wirklich was.


Ich kann verstehen, dass der Prolog überladen erscheint. Ich habe ihn jetzt nochmal etwas überarbeitet. Den zweiten Kapitel poste ich hier auch, denn da lockert sich mein Schreibstil ein wenig und es sollte angenehmer zu Lesen sein.


Prolog:
An dem Tag, an dem die Erde für mich stehen geblieben war, begab ich mich, durstig nach Antworten, auf die Reise. Ich bin 24 Jahre alt und mein Name ist Aramoto Kakumo. Ich glaubte nicht daran, dass meine Vergangenheit vor dem schlimmen Ereignis, jemals diese trostlose Gegenwart einholen würde.

Alles hat man mir genommen. Meine Heimat, meine Freunde und meine Familie, sie wurden alle vor meinen Augen ermordet.
Ich wanderte trauernd und hoffnungslos durch die Satsujin Wüste. Diese Wüste war bekannt für ihre hohe Mortalität und für Sinnestäuschungen. Die Sonne war stechend heiß und ließ meine in Schweiß gebadete Haut erstrahlen. Ich bekam das Bedürfnis, nicht mehr weiter wandern zu wollen und einfach umzufallen.
Diesem Empfinden konnte und wollte ich einfach nicht nachgeben, denn das hätte meinen Tod nur mit offenen Armen empfangen. Egal, wie anstrengend die Schritte waren, die ich mit qualvoller Strapaze machte, so zwang ich mich selber mit der Hoffnungsflamme, die noch immer in mir weilte, immer weiter voran.

Ich bin nun seit einem knappen Monat unterwegs, gegessen hatte ich während dieser Zeit sehr wenig und die paar Tropfen Wasser, die ich an ein, bis zwei alten Kakteenstämmen abzapfen konnte, vermochten mir meinen Durst leider auch nicht zu stillen. Irgendwann überquerte ich, inmitten dieser trostlosen und gottverdammten Einöde, einen Dünenkamm.
Ich hielt an und blickte vom Ozean aus Staub und Sand hinauf in den wolkenlosen Subtropenhimmel, von dem die Mittagssonne gnadenlos auf mich herab brannte.

Meine Hand, die ununterbrochen zitterte, bewegte sich meinen Kragen hinauf, wo sich meine Halskette befand und riss die Halskette gewaltsam, nach einer endgültigen Antwort verlangend, ab. Langsam betrachtete ich die Halskette, welche ich von meinem Bruder vor seinem unerklärlichen Verschwinden bekommen hatte. Mangelndes Selbstwertgefühl und das Gefühl von Hoffnungslosigkeit herrschten in mir. ''Wieso bloß, hast du mir dieses verfluchte Ding gegeben. Sag es mir Kishimoto! Warum bist du ohne ein Wort zu sagen fortgegangen? Warum bist du nicht hier?!'', pfiff ich psychisch gebrochen, verwirrt und erzürnt aus meiner physischen Hülle in die Welt hinaus.

Bitterlich enttäuscht und mit einem halb gebrochenen Lebenswillen, setzte ich meine vor kurzem angehaltene Reise keuchend fort. Geflüster und Klagemelodien der Ruhe suchenden Seelen plagten mich die ganze Reise über.
Die Umgebung um mich herum verzerrte sich so stark, dass mein Körper viel zu überfordert war, Impulswellen durch die Nervenstränge in den Muskeln an mein Gehirn zu senden, weshalb ich gezwungen war zu taumeln und wie ein bezwungener Krieger auf die Knie zu fallen. Man konnte mein Herzklopfen bereits durch die Hitzeschwingungen in der brennend heißen Luft, die durch die Einöde in allen Richtungen vorbeizog, bemerkbar wahrnehmen.

Zu erkennen waren nichts außer noch mehr Dünen und einem öden Horizont, welcher vermutlich noch viel mehr Dünen hinter sich versteckte. Solch eine Ansicht könnte jedem Überlebenskünstler, in der Weite des graubraunen Nirwana, jegliche Motivation zum Überleben mit bloßen Händen zerschmettern.

Plötzlich jedoch kamen mir wie aus dem Nichts zwei mir bekannte Stimmen zu Ohren. Ich schreckte auf und suchte nach der einen Quelle, die mir vermutlich meinen verschollenen Lebenswillen wiedergeben würde. Ständig musste ich mir das Klagen dieser unsichtbaren Persönlichkeiten anhören, die hauptsächlich aus Beschuldigungen und purem Hassgerede bestanden.

''Du bist ein Mörder! Du hast uns sterben lassen!'', warfen mir diese Stimmen mit einem brüskierten Unterton vor.

Immer wieder spielten sich in meinem Kopf diese lästigen Beschuldigungen ab. Jedoch suchte ich weiterhin die Spur nach der Quelle der Stimmen, die sich für mich so familiär anhörten. Das Terrain um mich herum veränderte sich weiterhin und so langsam begann ich auf der Krone der nächstgelegenen Sanddüne, nun sehr schwach zwei Figuren in meinem Blickfeld zu erkennen.

Hektisch rannte ich den Berg hoch, um meinen Verdacht, um wen es sich handeln könnte, zu festigen. Für einen Augenblick vergaß ich, dass sich mein Körper am Limit befand. Als ich ankam, glaubte ich meinen Augen nicht, rannte auf die beiden Personen wie ein Berserker zu und umarmte sie schuldig sowie entschuldigend. Ich hatte meine ''Familie'' endlich wieder und brach deshalb wie ein gebrochener Damm in Tränen aus und entschuldigte mich so oft wie ich nur konnte.

''Es tut mir so leid ... Verzeiht mir ... Bitte verzeiht mir ...'', schluchzte ich von Tränen überwältigt vor mich hin.

Plötzlich ertönte ein leises Flüstern, welches für mich langsam aber sicher immer unerträglicher und zum lauten Gejohle wurde. Ich erschrak und sah die beiden Personen an. Deren Mimik glichen einer schon längst verstorbenen Persönlichkeit und hatten nichts Menschliches mehr an sich.

''Du hast uns auf dem Gewissen! Du bist ein elender Mörder. Krepier!!'', warfen mir diese lebenden Untoten in einer permanenten Endlosschleife rücksichtslos vor.

Ich konnte beobachten, wie sich ihre Gesichter nach Innen stülpten und nur Leere, sowie beängstigende Schwärze in ihren ehemaligen Gesichtern zu erkennen war. Anschließend flankierten mich diese Stimmen, sodass sie mich geistig zerfraßen und ich merkte, wie sich der Wahnsinn in mir ausbreitete.

''Nein .. Nein! .. Tut mir das bitte nicht an!'' , schrie ich verzweifelt nach Unschuld und Flucht suchend.

In vollkommener Panik und dem Wahnsinn verfallen, versuchte ich mit meinen beiden Händen die Ohren zu bedecken und meine Augen zu versiegeln. Zu gehorchen jedoch vermochte mir kein Körperteil und der Wahnsinn beschlagnahmte nun völlig meine Psyche.

Das Gefühl endlich wieder eine Familie zu haben, endlich wieder vollkommen zu sein, schwand. Nun drehte ich vollkommen durch und die Figuren begannen, dahin zu schmelzen. Das Terrain fing an, unvorstellbar düster und trostlos zu werden und ich begann, schrille Leidensschreie von mir zu geben. Nach einigen Sekunden Wehklagen fiel ich, des Verstandes entnommen, auf den heißen Sandboden und wurde ohnmächtig.



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Kapitel 2: Der hohe Rat



Ich erwachte. Der Ort an dem ich mich nun befand war dunkel und fühlte sich deutlich kälter an als sonst. Es roch nach altem verbranntem Holz und der Boden auf dem ich verpflegt verlegt worden war, war eine alte zerzauste Matratze.
Ein weiterer Gestank kam mir auf, ein sehr in der Nase stechender Gestank. Es war der Gestank des Dunges, das anscheinend hauptsächlich als Baumaterial für diese kleine aber ausreichende Hütte genutzt und mit Dattelpalmenblättern als Dach abgedeckt wurde.

Wer oder was mich gerettet hat, war mir zu diesem Zeitpunkt egal, ich war dankbar und erleichtert, dass sich mein Tod doch noch verzögern konnte, denn ich hatte mein Ziel noch lange nicht erreicht. Aber moment mal, ich bin doch vor einem Augenblick gestorben. Verstehe, meine Seele wurde auf diesen Light Novel Charakter namens ''Aramoto Kakumo'' übertragen. Ich hatte all die Erinnerung an seine gesamte Vergangenheit. Selbst seine tiefen Emotionen wie Hass und Trauer waren nun die meine. Ich sollte wohl die Story fortsetzen. Ob wohl ein glückliches Ende auf mich wartete?
''Vielen Dank, wer ihr auch sein mögt! Ihr habt mich vor dem sicheren Tod bewahrt!'', rief ich aus der Gedankenwelt wieder in die Realität gedriftet durch die Hütte.

Gähnende Stille entgegnete man mir schließlich als Antwort. Derjenige, der mich gerettet hat, befand sich nicht in der Hütte.
Bevor ich auch nur auf die kleine verrostete Kanne, die mit Wasser gefüllt war, greifen und mich darin verlieren konnte, weil mein Durst über mich dominierte und ich zu dehydrieren schien, öffnete sich die kleine hölzerne Tür, die sich wenige Meter rechts neben mir befand.

Zu sehen war eine vergraute alte Persönlichkeit, die halbnackt bekleidet war. Vermutlich hatte sie meinen Ruf von gerade eben gehört und eilte sofort zu mir. Der ganze Körper dieses alten Mannes war übersät mit Narben und kleinen Wunden, die mit einer kleinen Dreckschicht bedeckt waren. Ein Wunder, das dieser Mensch so alt werden konnte, geschweige denn mühe los auf den Beinen, ohne irgendwelche Signale für Strapaze, stehen konnte.
''Trink so viel du auch nur möchtest, fühle dich hier willkommen!'', sprach der alte Mann mit einer vertraulichen und gut gelaunten Stimme.

''Und wenn du mit dem Trinken fertig bist, kannst du ja mit zu mir nach draußen kommen, da gibt’s etwas Nahrung für dich. Nenn' mich einfach alter Mann, denn ich habe keinen Namen'', warf er mir mit einer sehr freundlichen Stimme zu und behandelte mich wie einen alten vergessenen Freund.

Ich hatte keine Zeit mich verwirrter zu fühlen als das ich es die letzten Minuten über schon getan hätte. Ich tat einfach das was der alte Mann mir sagte und trank zuerst die Kanne mit extrem kaltem Wasser leer. Lebendig fühlte ich mich, ich vergaß wie kostbar und essentiell Wasser für das Leben sein konnte. Wieder aus meinen Träumereien und dem Genießen des Wassers aufgewacht, stellte ich die Kanne an ihren ehemaligen Platz zurück und schlängelte mich durch die Dunghütte und öffnete die hölzerne Tür.

Was ich erblicken konnte war die Nacht, die die Wüste verschlang, deutlich weniger Dünen als zuvor und ein Feuer, das der alte Mann gelegt hatte um Skorpione und Schlangen zu braten, die er vermutlich während meiner Ohnmacht erjagt haben musste. Ich fragte mich wieweit dieser alte Mann mich transportierte und wie dieser alte Mann das mit seinem Zustand schaffte, er wirkte für mich sehr zerbrechlich und alles andere als kräftig. ''Wie haben sie mich hier hin transportiert und wie weit?'', fragte ich diesen alten Mann für Antworten beschuldigend aus.

''Das spielt keine Rolle, iss doch erst mal was, du musst richtig Hunger haben, hier der Skorpion ist gar. Weißt du, gekocht schmecken diese Viecher viel besser'', lachte er mich erneut gut gelaunt an und reichte mir den gebratenen Skorpion in die Hand. ''Der hohe Rat war in deiner Heimat und hat alles und jeden auf dem Gewissen, nicht wahr?'', fügte der alte Mann mir mit einer bemitleidenden Stimmlage zu, während ich den durchgegarten Skorpion in kleinen Bissen aß.

Später realisiert blieb mir das Essen im Mund stecken und ich begann den alten Mann mit einer schockierten Mimik anzustarren. Der hohe Rat also? Das scheinen wohl mächtige Wesen in dieser Welt zu sein. Diese Wesen haben also in meinem neuen Leben meine Familie auf dem Gewissen. Verdammt, ich hatte sogar eine Frau! Dabei habe ich nur Erinnerungen daran. Ich war verwundert darüber, woher dieser alte Mann wusste, was mit meiner Heimat in dieser Welt geschah. Mein Wissensdrang und somit auch mein Hass gegen diesen hohen Rat stieg in das Unermessliche.

''Der hohe Rat sagtest du? So nennen sich diese Wichser? Diejenigen, die meine Familie kaltblütig ermordet haben? Die ein verdammtes Genozid verursacht haben? Warum?! Warum nur?! Erkläre es mir bitte! Wie kann ich diese Arschlöcher umbringen? Die müssen doch irgendein Schwachpunkt haben!!'', brüllte ich brüskiert und hasserfüllt den alten Mann an, dem ich mein Leben zu verdanken habe.

Hass und Rachegefühl waren die einzigen Emotionen, die mich in jenem Zeitpunkt begleiteten. Der alte Mann starrte mich an und begann wie auf dem Nichts keuchend und grunzend zu lachen. ''Sie haben Angst, es gibt nämlich eine Macht, die in der Lage ist diese gefallenen Engel zu töten. Das ist der Grund warum sie töten.

Sie wollen einschüchtern und ihre Angst vor dieser grotesk erscheinenden Macht mit kaltblütigen Veranstaltungen verbergen'', und zeigte mir dann meine Halskette, die sich nicht mehr an meinem Hals befand. Diese gewöhnliche Halskette? Das soll eine Waffe sein von der sich diese mächtigen Kreaturen fürchten? Ich trug sie die ganze Zeit, die ganze Reise über, bei mir und wusste nicht was sie für einen Nutzen hatte?

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Kapitel 3: Ein schlechtes Omen


Ich sah den alten Mann mit einem sehr ernsten Blick in die Augen. Ich wollte verdammt noch mal Antworten. Der alte Mann bemerkte, dass meine Wissensgier immer mehr an Größe gewann. ''Der hohe Rat nimmt auch einige Opfer mit in ihr selbsternanntes Himmlische Hinrichtung. Diese Hinrichtungen werden global übertragen, damit jeder zu Gesicht bekommen kann, wie kaltblütig, grausam und gnadenlos der hohe Rat ist. Diese Wesen sind alles andere als empathisch und zu allen grausamen Dingen bereit'', entgegnete mir der alte Mann schließlich mit einer bebenden Betonung in seiner Stimme, die er mit einer ernsten und finsteren Mimik im Gesicht verstärkte.

Schock und das Gefühl des Unbehagens überkamen mich. Der Gedanke, dass mein Bruder noch unter den Lebenden weilt und hingerichtet werden könnte, blieb mir wie ein eingefangener und keimender Virus in meinem Hinterkopf.

''Wann finden diese Hinrichtungen statt? Wenn das global über die ganze Welt geschieht, müsste ich doch davon etwas mitbekommen haben. Warum also weiß ich davon nichts? Konnten diese ‘‘himmlischen‘‘ Wesen meine Heimat etwa nicht erreichen? War das der Grund warum sie sich über die nun ausradierte Stadt Marlorvina vergriffen haben?'', fragte ich spottend, gefüllt mit Zorn und einer unermesslichen Neugierde.

Ich sah, dass der alte Mann mir einen leeren Blick zuwarf und etwas angespannter wurde. Die Spannung dieser Situation stieg ins Unermessliche. Noch immer gab dieser alte Mann mir keine Antwort. Auch wenn nur 10 Sekunden Stille herrschten, sie fühlten sich an wie Jahrzehnte.

''Weil sie wussten, dass einer der Bewohner das grüne, schimmernde Merthyl Kristall, welches sich auch Macht der 1000 Seelen nennt, besitzen würde. Darum haben sie sich bemüht Marlorvina von diesen öffentlichen Hinrichtungen zu verschonen. Ich habe mit angesehen wie viele Menschen, sogar Babys vor den Augen der Eltern und Angehörigen kaltblütig gefoltert und ermordet worden sind.'', antwortete der alte Mann schließlich doch mit einem tiefen seufzen.

Ich verstand jetzt endlich warum mein Bruder mir diese Halskette gab und warum er mich aufgefordert hat zu fliehen. Er wusste, dass sie kommen würden, um diese Waffe zu finden und in Gewahrsam zu nehmen. Ich habe ihm nicht geglaubt, schließlich hat er mir vertraut, doch wofür? Ich bin schuld für die Ausrottung meiner Heimat und diese Bürde muss ich so lange mit mir schleppen, bis ich mich für alle rächen konnte.

Ich sah den alten Mann an und atmete tief ein und aus ''Wie funktioniert diese Waffe? Was muss ich tun, um sie gegen den hohen Rat anzuwenden?'', wollte ich neugierig wissen, starrte den grünen Kristall meiner Halskette wie ein besessener Psychopath an und empfand das Gefühl des Blutrausches. Der alte Mann schüttelte den Kopf, als würde er mir jetzt sagen wollen, dass ich viel zu kindisch sei und dass ich vorschnelle Gedanken unterlassen solle.

Der alte Mann griff nach einer skurrilen Art Staub, welcher sich direkt neben ihm in einer Steinschale, auf dem Sandboden befand und verstreute diesen über das ganze Feuer. Ich beäugte das Feuer, das seine Form und seine Farbe langsam veränderte und an Kontrast gewann. Es bildete sich ein Bild von einer jungen kleinen Frau, die dasselbe Kristall wie ich besaß, jedoch nutzte man das Kristall als eine Art Stein eines Ringes, die am Finger denselben grünen Merthyl Kristall, der an meiner Halskette als Zentrum hängt.

Das Gesicht des jungen Fräuleins konnte das Feuer aus unbekannten Gründen nicht zeigen, andere Individuen jedoch konnte man mitsamt Gesicht erkennen. Diese Frau schien sich auf einem Markt zu befinden und wie es den Anschein hatte, kaufte sie Nahrung ein. Sie war der Masse was die Kleidung betrifft sehr angepasst, deswegen müsste ich nach ihrem Ring an ihrem Ringfinger suchen, wenn ich mich bald auf die Suche machen wollte.

Ich sah den alten Mann nach einer Antwort verlangend an. Bevor ich auch nur meine Frage, die ich ihm stellen wollte, in meinen Gedanken vervollständigt hatte, kam mir der alte Mann zuvor. ''Du musst diesen Weg Richtung Norden nehmen. Merke dir, Osten geht die Sonne auf, Süden ist die Sonne an ihrem Höhepunkt, Westen geht die Sonne unter und im Norden ist sie nie zu sehen. So wirst du dich auf keinen Fall verlaufen. Die Stadt, wo sich die Frau befindet, nach der du suchst nennt sich Altravessa.'', kaum sprach der alte Mann zu Ende, entgegnete ich ihm mit einem bestätigenden Nicken und sah mit an, wie das Feuer in sich zusammen implodierte und erlosch.

Der alte Mann stand auf und ging einige Schritte an mir vorbei, wo ich ihn am Horizont sein hinteres Profil beäugen konnte. Mir schien es so, als würde er in der Ferne eine gewisse Anregung spüren und wissen, dass bald ein fürchterliches Ereignis im Gange wäre.

''Es wird Zeit. Du solltest jetzt aufbrechen, du darfst keine Zeit verlieren. Jede Sekunde, die du nun verbringst, zählt von nun an so viel wie ein Menschenleben. Ob du es nun möchtest oder nicht, du wirst derjenige sein, der diese Welt befreien oder ins völlige Verderben stürzen wird.'' Nachdem der alte Mann seinen Satz beendet hat, drehte er seinen Kopf zu mir um und warf mir ein Lächeln zu, welches ich schon vor Ewigkeiten in dieser Finsternis vergaß.

Es war das Lächeln von Hoffnung und Überzeugung. ''Du wirst es schaffen, davon bin ich überzeugt. Du bist noch jung und sehr impulsiv. Du wirst auf deiner Reise sehr viel Erfahrung sammeln und lernen. Meine Aufgabe ist hiermit beendet.'' Bevor ich auch nur ein Wort aus meinem Mund schmeißen konnte, begann der alte Mann mitsamt seinem Lächeln zu verschwinden und sich aufzulösen.

Ich verstand gar nichts mehr. Dieser Mann, der mir das Leben rettete, was oder wer war er? Ein Mensch? Ein Mensch löst sich doch nicht in Luft auf! Ein Geist? Dazu war er viel zu präsent. Ich soll die Welt retten? Dieser alte Mann schien sehr viel Vertrauen in mir zu haben. Wer außer mir hat denn die kleinste Möglichkeit diese Tyrannen zu stoppen?

Diese Frage konnte ich mir ja selber beantworten. Ich unterbrach meine endlosen Monologe und betrachtete meine Merthyl Halskette. Ich wusste, dass meine Reise gerade erst begonnen hatte.

Mit Mut und Entschlossenheit schloss ich meine Hand und formte diese, mitsamt der Halskette, in eine solide und angespannte Faust und starrte vom Ozean aus Sand und Staub, hinauf in den Horizont wo die Sonne nicht zu sehen war.
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Derufin Denthor Heller
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BeitragVerfasst am: 18.02.2022 17:07    Titel: Experimentieren mit der Perspektive Antworten mit Zitat

Hallo BornInAbyss,

ich habe gerade Deinen Text gelesen.
Aus der Story lässt sich sicher etwas machen.

Du hast die "Ich-Perspektive" gewählt und schreibst leider manchmal Sätze in falschen Zeiten.
Die natürlichere Form des Erzählens ist die 3. Person.
Vielleicht magst Du mal versuchen, einen Teil der Geschichte in der 3. Person zu erzählen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Dein Schreibstil dadurch deutlich flüssiger liest.

Gruß
D. D. H.
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BornInAbyss
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BeitragVerfasst am: 18.02.2022 17:48    Titel: Re: Experimentieren mit der Perspektive pdf-Datei Antworten mit Zitat

Derufin Denthor Heller hat Folgendes geschrieben:
Hallo BornInAbyss,

ich habe gerade Deinen Text gelesen.
Aus der Story lässt sich sicher etwas machen.

Du hast die "Ich-Perspektive" gewählt und schreibst leider manchmal Sätze in falschen Zeiten.
Die natürlichere Form des Erzählens ist die 3. Person.
Vielleicht magst Du mal versuchen, einen Teil der Geschichte in der 3. Person zu erzählen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Dein Schreibstil dadurch deutlich flüssiger liest.

Gruß
D. D. H.


Vielen Dank für die Rückmeldung. Es stimmt schon, dass ich die ICH Perspektive ausgewählt habe. Hin und wieder zwitsche ich allerdings auch zu der dritten Perspektive. Kannst du mir konkret sagen, wo ich falsche Zeiten verwendet habe? Ich würde das dann selbstverständlich korrigieren!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, um die Story durchzulesen. Mich ermutigt es jedenfalls, die Story weiter auszubauen.
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Buntspecht
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BeitragVerfasst am: 19.02.2022 03:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BornInAbyss,
ich muss gestehen, dass ich bereits nach den ersten Sätzen ausgestiegen bin. Ich habe dann etliche Absätze übersprungen und hier und da mal reingelesen - aber es begeistert mich einfach nicht.

Zwei wahllos rausgepickte Absätze:
Zitat:
Plötzlich ertönte ein lautes Geräusch in der Gegend und alles fing an zu wackeln. Es gab es ein Erdbeben und der ganze Laden konnte dem Wackeln nicht standhalten und stürzte ein. Ich sah, dass auf den Ladenbesitzer Stücke der Decke fielen und lief daraufhin los und schubste ihn zur Seite. Ich konnte ihm das Leben retten, aber dafür zerquetschte der ganze Schutt meinen Körper. Werde ich jetzt sterben? Ich bin doch noch Jungfrau. Das ist ja echt beschissen, verdammt nochmal so darf mein Leben nicht enden!

Sorry, aber da hättest du gleich schreiben können: Wumms, ein Erdbeben, mir fällt ein Haus auf den Kopf, was soll's. Nicht mal vögeln durfte ich.

Zitat:
Was ich erblicken konnte war die Nacht, die die Wüste verschlang, deutlich weniger Dünen als zuvor und ein Feuer, das der alte Mann gelegt hatte um Skorpione und Schlangen zu braten, die er vermutlich während meiner Ohnmacht erjagt haben musste. Ich fragte mich wieweit dieser alte Mann mich transportierte und wie dieser alte Mann das mit seinem Zustand schaffte, er wirkte für mich sehr zerbrechlich und alles andere als kräftig. ''Wie haben sie mich hier hin transportiert und wie weit?'', fragte ich diesen alten Mann für Antworten beschuldigend aus.

Vier mal "der alte Mann" in drei Sätzen.
Wenn jemand "ein Feuer legt" tut er dies sicher nicht, um sich darüber sein Essen zu braten.
Der Protagonist fragt sich, wie und wie weit der alte Mann ihn transportiert hat. Dann fragt er den alten Mann, wie und wie weit er ihn transportiert hat. Eins von beiden solltest du streichen.
Der Mann ist nicht nur zerbrechlich, nein, er ist auch nicht kräftig. Auch hier würde ich mich für eine Beschreibung entscheiden.
Ich habe keine Ahnung, wie man jemanden "für Antworten beschuldigend ausfragt" - mach's nicht so kompliziert. Ein einfaches "fragte ich ihn" tut's manchmal auch.

Bevor du dich daran machst die Story weiter auszubauen solltest du, meiner Meinung nach, erstmal an deinem Ausdruck arbeiten. Deine Sprache wirkt sehr ungelenk.
So, ich hoffe, das war nicht zu harsch! Schreib weiter, aber versuche, beim Überarbeiten noch kritischer zu sein!
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Calvin Hobbs
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BeitragVerfasst am: 19.02.2022 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo smile
BornInAbyss hat Folgendes geschrieben:

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Kapitel 2: Der hohe Rat

Ich erwachte. Der Ort an dem ich mich nun befand war dunkel und fühlte sich deutlich kälter an als sonst. Wenn er noch nie an diesem Ort war, wie kann er wissen, dass es dort warm ist?
Es roch nach altem verbranntem Holz und der Boden auf dem ich verpflegt verlegt worden war, war eine alte zerzauste Matratze. Was ist verpflegt verlegt?
Ein weiterer Gestank kam mir auf, falsche Formulierung ein sehr in der Nase stechender Gestank. Vorhin hat es nur gerochen. Es war der Gestank des Dunges, das der anscheinend hauptsächlich als Baumaterial für diese kleine aber ausreichende Hütte genutzt und mit Dattelpalmenblättern als Dach abgedeckt wurde. Es ist dunkel! Wie kann er das sehen?

Wer oder was mich gerettet hatte, war mir zu diesem Zeitpunkt egal, ich war dankbar und erleichtert, dass sich mein Tod doch noch verzögern konnte, denn ich hatte mein Ziel noch lange nicht erreicht.
Dieser Satz ergibt keinen Sinn! Ein Haus ist auf Dich gefallen und Du bist wieder erwacht. Von einem Ziel war nie die Rede!
Aber Moment mal, ich bin doch vor einem Augenblick gestorben. Verstehe, meine Seele wurde auf diesen Light Novel Charakter namens ''Aramoto Kakumo'' übertragen. Ich hatte all die Erinnerung an seine gesamte Vergangenheit. Selbst seine tiefen Emotionen wie Hass und Trauer waren nun die meine. Ich sollte wohl die Story fortsetzen. Ob wohl ein glückliches Ende auf mich wartete? Das funktioniert nicht! Es mag in Mangas und Animes gut aussehen, aber Texte funktionieren völlig anders. Du behauptest nur und gibst keinerlei begründeten Anlass, dass der Leser Dir glaubeh könnte.
''Vielen Dank, wer Ihr auch sein mögt! Ihr habt mich vor dem sicheren Tod bewahrt!'', rief ich aus der Gedankenwelt wieder in die Realität gedriftet durch die Hütte.

Gähnende falsches Wort Stille entgegnete man mir schließlich als Antwort. man mir? Derjenige, der mich gerettet hat, Niemand befand sich nicht in der Hütte.
Bevor ich auch nur auf die kleine verrostete Kanne, die mit Wasser gefüllt war, greifen und mich darin verlieren konnte, weil mein Durst über mich dominierte und ich zu dehydrieren schien, öffnete sich die kleine hölzerne Tür, die sich wenige Meter rechts neben mir befand. Ein zu langer Satz, der viel Unlogik birgt. Welche verrostete Kanne? Woher weiß er, dass Wasser darin ist? Er will sich in einer Kanne verlieren? Er liegt auf dem Boden!
Zu sehen war eine vergraute falsches Wort alte Persönlichkeit falsches Wort, die halbnackt bekleidet war. Entweder sie war halbnackt oder bekleidet! Vermutlich hatte sie meinen Ruf von gerade eben gehört und eilte sofort zu mir war herbeigeeilt. Der ganze Körper dieses des alten Mannes war übersät mit Narben und kleinen Wunden, die mit einer kleinen Dreckschicht bedeckt waren. Ein Wunder, das dieser Mensch so alt werden konnte, geschweige denn mühelos falsches Wort auf den Beinen, ohne irgendwelche Signale falsches Wort für Strapaze, stehen konnte. Wie vorher: Woher will er wissen, wie alt der Mann ist? Welche Strapazen?
''Trink so viel du auch nur möchtest, fühle dich hier willkommen!'', sprach der alte Mann mit einer vertraulichen falsches Wort und gut gelaunten Stimme.
''Und wenn du mit dem Trinken fertig bist, kannst du ja mit zu mir nach draußen kommen, da gibt’s etwas Nahrung für dich. Nenn' mich einfach alter Mann, denn ich habe keinen Namen'', warf er mir mit einer sehr freundlichen Stimme zu und behandelte mich wie einen alten vergessenen Freund. Er hat ihn nicht behandelt, sondern nur eingeladen!

Ich hatte keine Zeit Komma mich verwirrter zu fühlen Komma als das ich es die letzten Minuten über schon getan hätte. Das klingt sehr seltsam.
Ich tat einfach das Komma was der alte Mann mir sagtegesagt hatte und trank zuerst die Kanne mit extrem kaltem Wasser leer. Lebendig fühlte ich mich, ich vergaß wie kostbar und essentiell Wasser für das Leben sein konnte. Wieso vergaß er es? Er hat es doch gerade getrunken? Wieder aus meinen Träumereien Welche Träumereien? und dem Genießen des Wassers aufgewacht, stellte ich die Kanne an ihren ehemaligen Platz zurück und schlängelte falsches Wort mich durch die Dunghütte und öffnete die hölzerne Tür.

Was ich erblicken konnte Komma war die Nacht, die die Wüste verschlang, deutlich weniger Dünen als zuvor und ein Feuer, das der alte Mann gelegt hatte falsche Formulierung Komma um Skorpione und Schlangen zu braten, die er vermutlich während meiner Ohnmacht erjagt haben musste. Ich fragte mich Komma wie weit dieser alte Mann mich transportierte hatte und wie dieser alte Mann das mit seinem Zustand schaffte, Er wirkte für mich sehr zerbrechlich und alles andere als kräftig.
''Wie haben sie mich hier hin transportiert und wie weit?'', fragte ich diesen alten Mann für Antworten beschuldigend falsches Wort aus.

''Das spielt keine Rolle, iss doch erst mal was, du musst richtig Hunger haben, hier der Skorpion ist gar. Weißt du, gekocht schmecken diese Viecher viel besser'', lachte er mich erneut gut gelaunt an und reichte mir den gebratenen Skorpion in die Hand. Warum kocht er sie dann nicht?
''Der hohe Rat war in deiner Heimat und hat alles und jeden auf dem Gewissen, nicht wahr?'', fügte der alte Mann mir mit einer bemitleidenden Stimmlage falsche Formulierung zu, während ich den durchgegarten Skorpion in kleinen Bissen aß.

Später realisiert falsche Formulierung blieb mir das Essen im Mund Halse stecken und ich begann Komma den alten Mann mit einer schockierten Mimik falsche Formulierung anzustarren. Der hohe Rat also? Das schienen wohl mächtige Wesen in dieser Welt zu sein. Diese Wesen hatten also in meinem neuen Leben meine Familie auf dem Gewissen. Das kann er nicht wissen!
Verdammt, ich hatte sogar eine Frau! Dabei habe ich nur Erinnerungen daran an sie. Ich war verwundert darüber, woher dieser alte Mann wusste, was mit meiner Heimat in dieser Welt geschah. In der anderen Welt! Mein Wissensdrang und somit auch mein Hass gegen diesen hohen Rat stieg ins das Unermessliche. Völliger Murks! Die Figur weiß nichts! Und der Hass ist nur eine Behauptung!
''Der hohe Rat sagtest du? So nennen sich diese Wichser? Diejenigen, die meine Familie kaltblütig ermordet haben? Die ein verdammtes Genozid Eine Familie von einer Handvoll Personen zu töten, ist kein Genozid! verursacht haben? Warum?! Warum nur?! Erkläre es mir bitte! Wie kann ich diese Arschlöcher umbringen? Die müssen doch irgendein Schwachpunkt haben!!'', brüllte ich brüskiert falsches Wort und hasserfüllt den alten Mann an, dem ich mein Leben zu verdanken hatte. Er weiß  nichts und will gleich den Schwachpunkt haben? Das ergibt keinen Sinn. Auch der Ausbruch und die Schimpfwörter machen es nicht besser.

Hass und Rachegefühl waren die einzigen Emotionen, die mich in jenem Zeitpunkt begleiteten. Der alte Mann starrte mich an und begann wie auf dem Nichts keuchend und grunzend zu lachen. '
'Sie haben Angst, es gibt nämlich eine Macht, die in der Lage ist Komma diese gefallenen Engel zu töten. Das ist der Grund Komma warum sie töten. Welche gefallenen Engel?
Sie wollen einschüchtern und ihre Angst vor dieser grotesk erscheinenden falsche Formulierung Macht mit kaltblütigen Veranstaltungen falsche Fromulierung verbergen Punkt'', Und zeigte mir dann meine Halskette, die sich nicht mehr an meinem Hals befand.??? Wo befand sie sich denn? Diese gewöhnliche Halskette? Das soll eine Waffe sein Komma von der sich diese mächtigen Kreaturen fürchten? Ich trug sie die ganze Zeit, die ganze Reise über, bei mir und wusste nicht was sie für einen Nutzen hatte? Auch das ist leider Murks! Wie kommt man von der Kette auf eine Waffe? Davon hat der alte Mann nie gesprochen!

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Kapitel 3: Ein schlechtes Omen


Ich sah den alten Mann mit einem sehr ernsten Blick in die Augen. Das kann Aramoto nicht sehen!
Ich wollte verdammt noch mal Antworten. Der alte Mann bemerkte, dass meine Wissensgier immer mehr an Größe gewann. Vorhin war der Wissendurst bereits ins Unermessliche gestiegen. Wie weit denn noch?
''Der hohe Rat nimmt auch einige Opfer mit in ihr selbsternanntes Himmlische Hinrichtung.??? Weder logisch noch grammatikalisch richtig. Diese Hinrichtungen werden global übertragen, damit jeder zu Gesicht bekommen kann, wie kaltblütig, grausam und gnadenlos der hohe Rat ist. Diese Wesen sind alles andere als empathisch und zu allen grausamen Dingen bereit'', entgegnete mir der alte Mann schließlich mit einer bebender Betonung in seiner Stimme, die er mit einer ernsten und finsteren Mimik im Gesicht verstärkte.

Schock und das Gefühl des Unbehagens überkamen mich. Wieder nur Behauptungen. Der Gedanke, dass mein Bruder noch unter den Lebenden weilte und hingerichtet werden könnte, blieb mir wie ein eingefangener falsches Wort und keimender falsches Wort Virus in meinem Hinterkopf. ??? Das ergibt keinen Sinn. Der Bruder ist geflohen? Wo ist der Zusammenhang?

''Wann finden diese Hinrichtungen statt? Wenn das global über die ganze Welt geschieht, müsste ich doch davon etwas mitbekommen haben. Warum also Komma weiß ich davon nichts? Konnten diese ‘‘himmlischen‘‘ Wesen meine Heimat etwa nicht erreichen? War das der Grund Komma warum sie sich über die nun an der ausradierte Stadt Marlorvina vergriffen haben?'', fragte ich spottend, gefüllt mit Zorn und einer unermesslichen Neugierde. Wo kommt plötzlich diese Stadt her?
Ich sah, dass der alte Mann mir einen leeren Blick zuwarf falsche Formulierung und etwas angespannter wurde. Die Spannung dieser Situation stieg ins Unermessliche. Schon wieder unermesslich? Noch immer gab dieser alte Mann mir keine Antwort. Auch wenn nur 10 zehn Sekunden Stille herrschten, sie fühlten sich an wie Jahrzehnte.

''Weil sie wussten, dass einer der Bewohner das grüne, schimmernde Merthyl Kristall, welches sich auch Macht der 1000 Seelen nennt, besitzen würde. Darum haben sie sich bemüht Komma Marlorvina von diesen öffentlichen Hinrichtungen zu verschonen. Ich habe mit angesehen Komma wie viele Menschen, sogar Babys vor den Augen der Eltern und Angehörigen kaltblütig gefoltert und ermordet worden sind.'', antwortete der alte Mann schließlich doch mit einem tiefen Seufzen.

Ich verstand jetzt endlich Komma warum mein Bruder mir diese Halskette gab und warum er mich aufgefordert hat zu fliehen. Er wusste, dass sie kommen würden, um diese Waffe zu finden und in Gewahrsam falsche Formulierung zu nehmen. Ich hatte ihm nicht geglaubt, schließlich hat er mir vertraute er mir, doch wofür? Ich bin schuld für die Ausrottung meiner Heimat und diese Bürde muss ich so lange mit mir schleppen, bis ich mich für alle rächen konnte. Am Anfang war es nur die Familie, nun ist die Heimat ausgerottet?

Ich sah den alten Mann an und atmete tief ein Punkt  
''Wie funktioniert diese Waffe? Was muss ich tun, um sie gegen den hohen Rat anzuwenden?'', wollte ich neugierig wissen, starrte den grünen Kristall meiner Halskette wie ein besessener Psychopath an und empfand das Gefühl des Blutrausches. Der alte Mann schüttelte den Kopf, als würde er mir jetzt sagen wollen, dass ich viel zu kindisch sei und dass ich vorschnelle Gedanken unterlassen solle. Das alles kann Aramoto aus dem Kopfschütteln eines Unbekannten herauslesen?
Der alte Mann griff nach einer skurrilen falsches Wort Art Staub, welcher sich direkt neben ihm in einer Steinschale, auf dem Sandboden befand und verstreute diesen über das ganze Feuer. Ich beäugte falsches Wort das Feuer, das seine Form und seine Farbe langsam veränderte und an Kontrast gewann. Es bildete sich ein Bild von einer jungen kleinen Frau, die dasselbe Kristall wie ich besaßhatte , jedoch nutzte man das Kristall als eine Art Stein eines Ringes, die am Finger denselben grünen Merthyl Kristall, der an meiner Halskette als Zentrum hängt.??? Dieser Satz ist Kraut und Rüben.

Das Gesicht des jungen Fräuleins der jungen Frau konnte das Feuer aus unbekannten Gründen nicht zeigen, andere Individuen jedoch konnte man mitsamt Gesicht erkennen. Diese Frau schien sich auf einem Markt zu befinden und wie es den Anschein hatte, kaufte sie Nahrung ein. Sie war der Masse Menge Komma was die Kleidung betraf Komma sehr angepasst, deswegen müsste ich nach ihrem Ring an ihrem Ringfinger suchen, wenn ich mich bald auf die Suche machen wollte. ??? Dieser Satz ist Kraut und Rüben.

Ich sah den alten Mann nach einer Antwort verlangend an. Bevor ich auch nur meine Frage, die ich ihm stellen wollte, in meinen Gedanken vervollständigt hatte, kam er mir der alte Mann zuvor.
''Du musst diesen Weg Richtung Norden nehmen. Merke dir, Osten geht die Sonne auf, Süden ist die Sonne an ihrem Höhepunkt, Westen geht die Sonne unter und im Norden ist sie nie zu sehen. So wirst du dich auf keinen Fall verlaufen. Die Stadt, wo sich die Frau befindet, nach der du suchst nennt sich Altravessa.'', Kaum sprach hatte der alte Mann zu Ende gesprochen, entgegnete falsches Wort ich ihm mit einem bestätigenden Nicken falsches Formulierung und sah mit an, wie das Feuer in sich zusammen implodierte falsches Wort und erlosch.

Der alte Mann stand auf und ging einige Schritte an mir vorbei, wo ich ihn am Horizont sein hinteres Profil beäugen konnte. ??? Das ergibt keinen Sinn.
Mir schien es so, als würde er in der Ferne eine gewisse Anregung falsche Formulierung spüren und wissen, dass bald ein fürchterliches Ereignis im Gange wäre.

''Es wird Zeit. Du solltest jetzt aufbrechen, du darfst keine Zeit verlieren. Jede Sekunde, die du nun verbringst, zählt von nun an so viel wie ein Menschenleben. Ob du es nun möchtest oder nicht, du wirst derjenige sein, der diese Welt befreien oder ins völlige Verderben stürzen wird.''
Nachdem der alte Mann seinen Satz beendet hat, drehte er seinen Kopf zu mir um und warf mir ein Lächeln zu, welches ich schon vor Ewigkeiten in dieser Finsternis vergaß. ??? Verstehe ich nicht.

Es war das Lächeln von Hoffnung und Überzeugung.
''Du wirst es schaffen, davon bin ich überzeugt. Du bist noch jung und sehr impulsiv. Du wirst auf deiner Reise sehr viel Erfahrung sammeln und lernen. Meine Aufgabe ist hiermit beendet.''
Bevor ich auch nur ein Wort aus meinem Mund schmeißen falsches Wort konnte, begann der alte Mann mitsamt seinem Lächeln zu verschwinden und sich aufzulösen.

Ich verstand gar nichts mehr. Dieser Mann, der mir das Leben gerettet hatte , was oder wer war er? Ein Mensch? Ein Mensch löst sich doch nicht in Luft auf! Ein Geist? Dazu war er viel zu präsent.
Ich soll die Welt retten? Dieser alte Mann schien sehr viel Vertrauen in mich zu haben. Wer außer mir Komma hat denn die kleinste Möglichkeit diese Tyrannen zu stoppen? Keine Ahnung, dafür weiß der Leser viel zu wenig. Genau wie Aramoto.

Diese Frage konnte ich mir ja selber beantworten. Ich unterbrach meine endlosen Monologe und betrachtete meine Merthyl Halskette. Ich wusste, dass meine Reise gerade erst begonnen hatte.

Mit Mut und Entschlossenheit schloss ich meine Hand und formte diese, mitsamt der Halskette, in eine solide und angespannte Faust und starrte vom Ozean aus Sand und Staub, hinauf in den Horizont wo die Sonne nicht zu sehen war.


Grundsätzlich liest sich der neu überarbeitete Teil etwas leichter. Nitchtsdestotrotz kommen aber dadurch die erzählerischen Schwächen deutlicher zum Vorschein. Es wirkt zusammengestückelt.
Die eigentliche Vorgehensweise beim Schreiben ist: Schreiben, liegenlassen, lesen, überarbeiten, liegenlassen usw.
Du hast den Text geschrieben, irgendwo eingestellt, kein tiefergehendes Feedback erhalten und ihn einfach so belassen. Da Du ihn nun wieder postest, muss ich davon ausgehen, dass Du leider in ca. sieben Jahren sprachlich keinen nennenswerten Fortschritt gemacht hast.
Deshalb mein wiederholter Rat: Ein guter Autor ist in erster Linie ein guter Leser. Lies Bücher, denn bei den oben angemerkten Fehlern habe ich das Gefühl, Du nimmst einfach irgendein Wort, was gut klingen oder passen KÖNNTE, es aber bei weitem nicht tut.
Wie schon erwähnt, visuelle Medien funktionieren völlig anders, als geschriebene Texte. Einfach nur zu sagen -Er ist wütend- reicht nicht. Dazu kommen solche Schnitzer wie der Hauseinsturz.
Die Grundidee ist vorhanden und ausbaufähig, benötigt aber weitaus mehr Schreibarbeit. Das Innenleben, die Umgebung, Atmosphäre - all das fehlt.
Was macht Takeshi/Aramoto aus? Einzigartig? Warum sollte ich mich für sie interessieren?
Lesen, lesen, lesen.
MfG


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BeitragVerfasst am: 19.02.2022 15:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank Calvin Hobbs für die genutzte Mühe, um meinen Text zu korrigieren. Ich habe die beiden Kapitel nun etwas überarbeitet, um Logiklücken bestenfalls zu vermeiden. Du hast recht, ich sollte mehr lesen, ich glaube ohne das zu tun, wird meine Geschichte immer solche Fehler mit sich bringen. Ich lese derzeit Halo Primordium. Jedenfalls habe ich die Geschichte angefangen, aber abgebrochen. Das hole ich jetzt wieder nach.

Kapitel 2: der hohe Rat (überarbeitet)


Ich erwachte. Der Ort war dunkel und fühlte sich deutlich kälter an als die Wüste. Es roch nach verbranntem Holz und der Boden war eine alte zerzauste Matratze. Ich konnte einen weiteren Gestank wahrnehmen. Es war der Gestank des Dunges, das anscheinend hauptsächlich als Baumaterial für diese kleine aber ausreichende Hütte genutzt und mit Dattelpalmenblättern als Dach abgedeckt wurde.

Wer oder was mich gerettet hatte, war mir zu diesem Zeitpunkt egal, ich war dankbar und erleichtert, dass sich mein Tod doch noch verzögern konnte. Aber moment mal, ich bin doch vor einem Augenblick gestorben. Verstehe, meine Seele wurde auf diesen Light Novel Charakter namens ''Aramoto Kakumo'' übertragen. Ich hatte all die Erinnerung an seine gesamte Vergangenheit. Selbst seine tiefen Emotionen wie Hass und Trauer waren nun die meine. Ich sollte wohl die Story fortsetzen. Ob wohl ein glückliches Ende auf mich wartete? ''Vielen Dank, wer Ihr auch sein mögt! Ihr habt mich vor dem sicheren Tod bewahrt!'', rief ich aus der Gedankenwelt wieder in die Realität gedriftet durch die Hütte.

Gähnende Stille herrschte in der Hütte. Es war Niemand vor Ort. Ich schaute mich in der Hütte um und bemerkte eine Kanne, die mit Wasser gefüllt war. Bevor ich auch nur auf die kleine verrostete Kanne, greifen und mich darin verlieren konnte, weil mein Durst über mich dominierte und ich zu dehydrieren schien, öffnete sich die kleine hölzerne Tür, die sich wenige Meter rechts neben mir befand.

Zu sehen war eine vergraute alte Persönlichkeit, die in zerrissenen Lumpen bekleidet war. Vermutlich hatte sie meinen Ruf gehört und war herbeigeeilt. Der ganze Körper dieses alten Mannes war übersät mit Narben und kleinen Wunden, die mit einer kleinen Dreckschicht bedeckt waren. Es schien wie Wunder, dass  dieser Mensch mühe los auf den Beinen, ohne irgendwelche Signale für Strapaze, stehen konnte.
''Trink so viel du auch nur möchtest, fühle dich hier willkommen!'', sprach der alte Mann mit einer vertraulichen und gut gelaunten Stimme.

''Und wenn du mit dem Trinken fertig bist, kannst du ja mit zu mir nach draußen kommen, da gibt’s etwas Nahrung für dich. Nenn' mich einfach alter Mann, denn ich habe keinen Namen'', warf er mir mit einer sehr freundlichen Stimme zu und behandelte mich wie einen alten vergessenen Freund.

Ich hatte keine Zeit, mich verwirrter zu fühlen, als das ich es die letzten Minuten über schon getan hätte. Ich tat einfach das, was der alte Mann mir gesagt hatte und trank zuerst die Kanne mit extrem kaltem Wasser leer. Lebendig fühlte ich mich, ich vergaß wie kostbar und essentiell Wasser für das Leben sein konnte. Wieder aus meinen Träumereien und dem Genießen des Wassers aufgewacht, stellte ich die Kanne auf den Boden und schlängelte mich durch die Dunghütte und öffnete die hölzerne Tür.

Was ich erblicken konnte, war die Nacht, die die Wüste verschlang, deutlich weniger Dünen als zuvor und ein Feuer, das der alte Mann gelegt hatte, um Skorpione und Schlangen zu braten, die er vermutlich während meiner Ohnmacht erjagt haben musste. Ich fragte mich, wie weit dieser alte Mann mich transportiert hatte und wie dieser alte Mann das in seinem Zustand schaffte. Er wirkte für mich sehr zerbrechlich und alles andere als kräftig. ''Wie haben sie mich hier hin transportiert und wie weit?'', fragte ich diesen alten Mann für Antworten beschuldigend aus.

''Hier der Skorpion ist gar. Weißt du, gekocht schmecken diese Viecher viel besser'', lachte er mich erneut gut gelaunt an und reichte mir den gebratenen Skorpion in die Hand. ''Der hohe Rat war in deiner Heimat und hat alles und jeden auf dem Gewissen, nicht wahr?'', fügte der alte Mann mir mit einer bemitleidenden Stimmlage zu, während ich den durchgegarten Skorpion in kleinen Bissen aß.

Später realisiert blieb mir das Essen im Halse stecken und ich begann den alten Mann mit einer schockierten Mimik anzustarren. Der hohe Rat also? Das scheinen wohl mächtige Wesen in dieser Welt zu sein. Diese Wesen haben also in meinem neuen Leben meine Familie auf dem Gewissen. Verdammt, ich hatte sogar eine Frau! Dabei habe ich nur Erinnerungen daran. Ich war verwundert darüber, woher dieser alte Mann wusste, was mit meiner Heimat in dieser Welt geschah. Mein Wissensdrang und somit auch mein Hass gegen diesen hohen Rat stieg in das Unermessliche.

''Der hohe Rat sagtest du? So nennen sich diese Wichser? Diejenigen, die meine Familie kaltblütig ermordet haben? Die ein verdammtes Massaker angerichtet haben? Warum?! Warum nur?! Erkläre es mir bitte! Wie kann ich diese Arschlöcher umbringen? Die müssen doch irgendein Schwachpunkt haben!!'', brüllte ich brüskiert und hasserfüllt den alten Mann an, dem ich mein Leben zu verdanken habe.

Hass und Rachegefühl waren die einzigen Emotionen, die mich in jenem Zeitpunkt begleiteten. Der alte Mann starrte mich an und begann wie auf dem Nichts keuchend und grunzend zu lachen. ''Sie haben Angst, es gibt nämlich eine Macht, die in der Lage ist diese Dämonen zu töten. Das ist der Grund warum sie töten. Sie wollen einschüchtern und ihre Angst vor dieser grotesk erscheinenden Macht mit kaltblütigen Veranstaltungen verbergen'',

und zeigte mir dann meine Halskette, die sich nicht mehr an meinem Hals befand. Diese gewöhnliche Halskette? Das soll eine Waffe sein von der sich diese mächtigen Kreaturen fürchten? Ich trug sie die ganze Zeit, die ganze Reise über, bei mir und wusste nicht was sie für einen Nutzen hatte?

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Kapitel 3: Ein schlechtes Omen (überarbeitet)



Ich sah den alten Mann in die Augen. Ich wollte Antworten. Der alte Mann bemerkte, dass meine Wissensgier sehr hoch war. ''Der hohe Rat nimmt auch einige Opfer mit in ihre Hinrichtungen. Diese Hinrichtungen werden global übertragen, damit jeder zu Gesicht bekommen kann, wie kaltblütig, grausam und gnadenlos der hohe Rat ist. Diese Wesen sind alles andere als empathisch und zu allen grausamen Dingen bereit'', entgegnete mir der alte Mann schließlich mit bebender Stimme.

Schock und das Gefühl des Unbehagens überkamen mich. Der Gedanke, dass mein Bruder noch unter den Lebenden weilte und hingerichtet werden könnte, blieb mir wie ein keimender Virus in meinem Hinterkopf.

''Wann finden diese Hinrichtungen statt? Wenn das global über die ganze Welt geschieht, müsste ich doch davon etwas mitbekommen haben. Warum also, weiß ich davon nichts? Konnten diese Wesen meine Heimat etwa nicht erreichen? War das der Grund, warum die sich  an der ausradierten Stadt Marlorvina vergriffen haben?'', fragte ich spottend, gefüllt mit Zorn und einer unermesslichen Neugierde.

Ich sah, dass der alte Mann mir einen leeren Blick zuwarf und angespannter wurde. Die Spannung dieser Situation swar kaum auszuhalten. Noch immer gab dieser alte Mann mir keine Antwort. Auch wenn nur 10 Sekunden Stille herrschten, sie fühlten sich an wie Jahrzehnte.

''Weil sie wussten, dass einer der Bewohner das grüne, schimmernde Merthyl Kristall, welches sich auch Macht der 1000 Seelen nennt, besitzen würde. Darum haben sie sich bemüht, Marlorvina von diesen öffentlichen Hinrichtungen zu verschonen. Ich habe mit angesehen wie viele Menschen, sogar Babys vor den Augen der Eltern und Angehörigen kaltblütig gefoltert und ermordet worden sind.'', antwortete der alte Mann schließlich doch mit einem tiefen Seufzen.

Ich verstand jetzt endlich warum mein Bruder mir diese Halskette gab und warum er mich aufgefordert hat zu fliehen. Er wusste, dass sie kommen würden, um diese Waffe zu finden und in Gewahrsam zu nehmen. Ich habe ihm nicht geglaubt, schließlich hat er mir vertraut, doch wofür? Ich bin schuld für die Ausrottung meiner Heimat und diese Bürde muss ich so lange mit mir schleppen, bis ich mich für alle rächen konnte.

Ich sah den alten Mann an und atmete tief ein und aus ''Wie funktioniert diese Waffe? Was muss ich tun, um sie gegen den hohen Rat anzuwenden?'', wollte ich neugierig wissen, starrte den grünen Kristall meiner Halskette wie ein Psychopath an und empfand das Gefühl des Blutrausches. Der alte Mann schüttelte den Kopf, als würde er mir jetzt sagen wollen, dass ich viel zu kindisch sei und dass ich vorschnelle Gedanken unterlassen solle.

Der alte Mann griff nach einer merkwürdigen Art Staub, welcher sich direkt neben ihm in einer Steinschale, auf dem Sandboden befand und verstreute diesen über das ganze Feuer. Ich beäugte das Feuer, das seine Form und seine Farbe langsam veränderte und an Kontrast gewann. Es bildete sich ein Bild von einer jungen kleinen Frau, die dasselbe Kristall wie ich besaß, jedoch nutzte man das Kristall als eine Art Stein eines Ringes, der denselben grünen Merthyl Kristall hatte.

Das Gesicht der jungen Frau konnte das Feuer aus unbekannten Gründen nicht zeigen, andere Individuen jedoch konnte man mitsamt Gesicht erkennen. Diese Frau schien sich auf einem Markt zu befinden und wie es den Anschein hatte, kaufte sie Nahrung ein. Sie war der Menge, was die Kleidung betraf, sehr angepasst. Aus diesem Grund müsste ich nach ihrem Ring an ihrem Ringfinger suchen, wenn ich mich bald auf die Suche nach ihr machen wollte.

Ich sah den alten Mann nach einer Antwort verlangend an. Bevor ich auch nur meine Frage, die ich ihm stellen wollte, in meinen Gedanken vervollständigt hatte, kam er mir zuvor. ''Du musst diesen Weg Richtung Norden nehmen. Merke dir, Osten geht die Sonne auf, Süden ist die Sonne an ihrem Höhepunkt, Westen geht die Sonne unter und im Norden ist sie nie zu sehen. So wirst du dich auf keinen Fall verlaufen. Die Stadt, wo sich die Frau befindet, nach der du suchst nennt sich Altravessa.'', Kaum hatte der alte Mann zu Ende gesprochen, entgegnete ich ihm mit einem bestätigenden Nicken und sah mit an, wie das Feuer in sich zusammen implodierte und erlosch.

Der alte Mann stand auf und ging einige Schritte an mir vorbei. Er stand mit dem Rücken zu mir umgedreht am Horizont und schwieg. Mir schien es so, als würde er in der Ferne eine Anspannung in der Luft spüren und wissen, dass bald ein fürchterliches Ereignis im Gange wäre.

''Es wird Zeit. Du solltest jetzt aufbrechen, du darfst keine Zeit verlieren. Jede Sekunde, die du nun verbringst, zählt so viel wie ein Menschenleben. Ob du es nun möchtest oder nicht, du wirst derjenige sein, der diese Welt befreien oder ins völlige Verderben stürzen wird.'' Nachdem der alte Mann seinen Satz beendet hat, drehte er seinen Kopf zu mir um und warf mir ein Lächeln zu, welches ich schon vor Ewigkeiten in dieser Finsternis vergaß.

Es war das Lächeln von Hoffnung und Überzeugung. ''Du wirst es schaffen, davon bin ich überzeugt. Du bist noch jung und sehr impulsiv. Du wirst auf deiner Reise sehr viel Erfahrung sammeln und lernen. Meine Aufgabe ist hiermit beendet.'' Bevor ich auch nur ein Wort aus meinem Mund schmeißen konnte, begann der alte Mann mitsamt seinem Lächeln zu verschwinden und sich aufzulösen.

Ich verstand gar nichts mehr. Dieser Mann, der mir das Leben gerettet hatte, was oder wer war er? Ein Mensch? Ein Geist?  Ich soll die Welt retten? Dieser alte Mann schien sehr viel Vertrauen in mir zu haben. Wer außer mir hat denn die kleinste Möglichkeit diese Tyrannen zu stoppen?

Ich betrachtete meine Merthyl Halskette. Ich wusste, dass meine Reise gerade erst begonnen hatte.

Mit Mut und Entschlossenheit schloss ich meine Hand und formte diese, mitsamt der Halskette, in eine solide und angespannte Faust und starrte vom Ozean aus Sand und Staub, hinauf in den Horizont wo die Sonne nicht zu sehen war.

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