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Kurzgeschichte: Verstoßen und Vergessen


 

 
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Derufin Denthor Heller
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 44
Beiträge: 20
Wohnort: Regensburg


BeitragVerfasst am: 27.11.2021 10:21    Titel: Kurzgeschichte: Verstoßen und Vergessen eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

ERBEN DER EWIGKEIT

– Beregrend –

Verstoßen und Vergessen


Eine kurze Vorgeschichte zur Roman-Trilogie

»Erben der Ewigkeit«  – Phantastischer Schauerroman

1. Auflage 2020
© 2020 Derufin Denthor Heller (D.D.H.)

www.derufindenthorheller.de



Verstoßen und Vergessen

Die Hand brannte wie Feuer auf ihrem Gesicht. Lina hatte den Schlag kommen sehen, doch wie so oft war die Zeit zu einer Reaktion zu kurz. Benommen von der Härte sackte sie zusammen. Wie ein Kind wimmernd krümmte sie sich, Brotkrumen und Staubflocken ignorierend am Boden. Irgendwie hatte sie es geschafft, die Hände zu heben. Die rechte Wange und das Kinn schützend gruben sich schlanke Finger in das kastanienbraune Haar. Angst und Verzweiflung füllten ihre Augen mit Tränen. Sie hielt den Kopf gesenkt und hoffte, dass auch diesmal der Schmerz schnell nachlassen würde. Noch immer fühlte sie die Hand des Elfenprinzen auf ihrer Wange. Welche Kraft erst in diesen Armen stecken musste, wenn Beregrend ihr Herr mit voller Wucht aus Schultern und Rücken zugeschlagen hätte. Bislang hatte er sie stets verschont. Nur der Handrücken, nicht die Faust war in ihrem Gesicht gelandet.

Lina wusste, dass sie schön war. Selbst die schiefe Nase, die gebrochen und nicht richtig verheilt war, mochte sie nicht zu entstellen. Wie es in ihrem Volk Sitte war, so trug auch sie die eine Hälfte ihrer Haarpracht abrasiert, während an der anderen Seite Locken weit hinab bis zu ihren Hüften fielen. Sie betonten die dunklen Augen, aus denen sie Beregrend verstohlen musterte. Nur einen Spalt hatte sie ihre Finger gespreizt. Sie spähte nach oben, gewappnet für einen Tritt, der nun, da sie am Boden lag, die nächste Demütigung des Elfenprinzen sein musste, die ihr blühte.
Ein weiterer Schmerz blieb aus. Das Brennen auf ihrer Wange und in den Augen ebbte ab.

Jetzt, da sie notgedrungen die Welt vom aus Dielen gezimmerten Fußboden betrachtete, kam ihr Beregrend größer vor als je zuvor. Hochgewachsen trohnte der Elf über ihr. Oft hatte sie seine Launen erduldet, viel zu oft hatte sie die Lüsternheit befriedigt, die ihr schlanker Körper in ihm erweckt hatte. Jahrelang hatte sie die Arroganz des Adels erduldet, als Gefangene und Sklavin dem altehrwürdigen Geschlecht der Elfen-Herren gedient, doch noch nie war sie Zeuge der Wut geworden, die ihr nun aus den Augen des Prinzen entgegenschlug.

»Geh mir bloß aus den Augen!« Beregrends Stimme war höher als sonst.
Lina krümmte sich noch weiter zusammen, doch der weiche Tonfall, mit dem sie der Elf bedacht hatte, war ihr nicht entgangen. Es war wohl sicher, dass nicht sie es war, die ihren Herren so erzürnt hatte.

Erst jetzt spürte sie das leichte Ziehen an ihrem Mundwinkel. Die Lippe musste durch den Schlag mit dem Handrücken aufgeplatzt sein. Der metallische Geschmack von Blut sammelte sich in ihrem Mund. Sie beschloss, den leichten Schmerz zu ignorieren, und schluckte die widerliche, speichelgetränkte Flüssigkeit hinunter.

Sie war wohl außer Gefahr, denn der Elf wandte sich ab. Gekleidet in die vornehmen waldgrünen Kleider des Adels wirkte er fast wie ein göttliches Wesen. Viele Elfen achteten besonders auf ihr Äußeres und auch Beregrend kannte die Vorzüge sauberer und nobler Kleidung nur zu gut. Sie hatte sich schon oft gefragt, warum er immer wieder nach ihr rufen ließ.

Als elfischer Herr wäre es ihm ein Leichtes, sich jeden Tag aufs Neue die Zeit mit einer anderen Sklavin zu vertreiben. Seit dem Tag des Auszugs war der Krieg nie zum Erliegen gekommen. Große Heerzüge brachten hohe Verluste und einen niemals endenden Nachschub gefangener Widersacher. Versklavte Dunkel-Elfen, die bis zum Ende ihres Lebens die Gelüste der elfischen Herren bedienten. Doch stets war sie es, nach der der Elfenprinz spätabends rufen ließ.

Ein Klopfzeichen riss Lina aus ihren Gedanken. Kurz darauf öffnete sich die Tür zu Beregrends Kammer und ein Wachsoldat in glänzender Rüstung und Uniform der königlichen Garde trat unaufgefordert ein. Die elfische Wache führte keinen Bogen mit sich, doch der Griff eines Wolfsmessers, die bevorzugte Waffe kampferprobter Elfen, ruhte in der aus Ebenholz geschnitzten Scheide an seiner Seite.

Lina kannte die Wache nicht, doch zweifelsohne begleitete sie ein hoher Rang und sie stand hoch in der Gunst des Herrschers. Beregrends Vater umgab sich nur mit wenigen Vertrauten und dieser Kriegsveteran strahlte eine Würde aus, die ihn unweigerlich als direkte Gefolgschaft des Königs auszeichnete. Niemand sonst hätte es gewagt, einfach so in die Gemächer des Elfenprinzen einzudringen.

»Mein Prinz. Der König ist sehr erzürnt und nicht zu besänftigen. Eure Worte haben ihn schwer getroffen. Ich wurde ersucht, Euch eine Botschaft zu übermitteln.« Der Soldat wartete nicht ab, bis sich ihm Beregrend zuwandte. Laut und bestimmt hallte seine Stimme durch den Raum.
Lina erschauerte. Der Ton des Wachmannes gefiel ihr nicht. Noch nie hatte sie jemanden so furchtlos mit ihrem Peiniger sprechen hören. Nur adlige Elfen waren magische Fähigkeiten zu eigen. Als Mitglied der königlichen Familie war Beregrend jederzeit dazu im Stande, diesen Mann in sekundenschnelle in grünem Feuer zu rösten. Sie selbst hatte schon erlebt, was passieren konnte, wenn der Zorn Beregrends geweckt wurde. Für gewöhnlich war genau das der Grund, warum Untergebene den Prinzen furchtsam und respektvoll behandelten. Doch Körperhaltung und Gesichtszüge des Neuankömmlings verrieten nicht den leisesten Verdacht einer Gefühlsregung. Keine Furcht zeichnete die nichtssagende Miene des Mannes.

Lina glaubte sogar fast, ein spöttisches Lächeln in den Augen des Soldaten zu erkennen. Was war heute nur für ein sonderbarer Tag? Von welchen Worten war die Rede? Und womit hatte Beregrend seinen Vater so erzürnt, dass dieser nicht selbst mit ihm sprach, sondern nur kurze Zeit nach einem offensichtlichen Streitgespräch diesen Mann entsendet hatte.
Linas Blick wanderte zu Beregrend. Seelenruhig stand der Elfenprinz in der Mitte des Raumes. Er machte sich nicht die Mühe, sich umzudrehen, und wandte dem eingetreten Elfensoldaten noch immer den Rücken zu.
»Eure Ankunft ist ein Zeichen von Schwäche. Ich rieche Feigheit. Mein Bedauern über dieses Treffen ist nicht gegen Euch gerichtet Heerführer. War es wirklich notwendig, Euch zu entsenden? Ist der Zorn des Königs, den ich heraufbeschworen habe, so groß, dass Ihr es sein müsst, der die Botschaft meiner Schande übermittelt? Lange Jahre haben wir beide dem König gedient. Schlachten haben wir gemeinsam geschlagen und immer wurde der Sieg errungen. Doch ist es nicht Eure Aufgabe, unliebsame Botschaften zu übermitteln. Ist des Königs Wille so schwach, dass er dies nicht selbst zu erledigen vermag?«

Lina verstand nicht. Zitternd lag sie nach wie vor am Boden und versuchte, so unsichtbar und unscheinbar zu wirken, wie es nur eben ging.

»Mein Prinz. Ich komme nur der Bitte des Königs nach, Euch zu ersuchen. Lasst uns nicht länger Zeit verschwenden. Das Rad der Zeit wird sich unweigerlich weiter drehen.«

Beregrend drehte sich um und sah dem Soldaten tief in die Augen. Lina wusste, dass jedes weitere Wort aus seinem Mund vergeudet war.
»So höret die Botschaft des Königs: Prinz Beregrend. Ihr seid angeklagt und schuldig schwerer Verbrechen gegen die Krone. Von nun an seid ihr verbannt aus dem Reich des altehrwürdigen Elfengeschlechts. Gehet nun und kehret niemals wieder.«

Lina entfuhr ein leises Wimmern.
»Verbannt«, schoss es ihr durch den Kopf. Der Elfenprinz, ein Ausgestoßener aus dem Reich. Niemals mehr würde sie den Gelüsten Beregrends ausgeliefert sein.

Beregrend sagte nichts. Noch immer musterte er aus kalten Augen den Mann, den er als Heerführer bezeichnet hatte.
»Ich nehme an, es ist mir nicht gestattet, meine Besitztümer mitzunehmen?«, fragte er. »Obwohl ich mir die Frage stelle, wie Ihr mich daran hindern möchtet, Heerführer?«

Der Blick des Soldaten fiel auf den langen Bogen des Elfenprinzen, den dieser nun langsam aufnahm und fachmännisch an der Schulter befestigte. Das breite Wolfsmesser, das er ständig bei sich trug, ruhte bereits an seiner Seite.
»So sei es denn. Ich werde meine Heimat verlassen.«
»Und Ihr werdet niemals wiederkehren!« Der Wachsoldat trat einen Schritt zur Seite, um den Elfenprinzen ungehindert passieren zu lassen. Trotzdem war sich Lina sicher, dass der Heerführer Beregrend keine Sekunde aus den Augen ließ. Wachsam sah er zu, wie der Elfenprinz den Raum leichten Schrittes verließ.
An der Türschwelle angekommen blieb Beregrend stehen.

»Du kannst dich noch entscheiden, mit mir zu kommen. Ich bin sicher, der Heerführer hat nichts dagegen, wenn du dich mir anschließt.«
Lina brauchte eine Weile, um zu verstehen, dass die Worte an sie selbst gerichtet waren. Sie verstand die Welt nicht mehr. Warum nur sollte sie der Tortur, die sie und ihn verband, noch länger ausgeliefert sein? Und doch hörte sie sein leises Flehen. Er hatte sanft gesprochen. Fast liebevolle Worte, die er noch nie an sie gerichtet hatte, wenn er seine Lust und Aggressionen an ihr befriedigte.

Niemals. Selbst wenn die Verbannung ihre Freiheit bedeutete. Niemals würde sie diese mit ihm teilen.
»Du schweigst still.« Beregrend entfuhr ein leiser Seufzer. Lina hörte, wie die Schritte des Elfenprinzen rasch verklangen. Befreit vom Schicksal, dass sie geteilt hatte, atmete sie erleichtert auf.
Sie spürte die Kraft endloser Schlachten in den Armen des Heerführers, als sie dieser auf die Beine zog. Willenlos stand sie vor ihm und wagte nicht, ihn anzusehen.

»Warum wurde er verbannt?« Die Frage kam zaghaft und fast stumm über ihre Lippen. Sie rechnete nicht mit einer Antwort, doch der elfische Soldat hob ihr Kinn, sodass er ihr tief in die Augen sehen konnte.
»Prinz Beregrend hat sich geweigert, die Anordnungen des Königs auszuführen, die zur Begehung des Reichsfesttages angesetzt worden waren.«

Lina verstand nicht. Hatte der Heerführer bislang teilnahmslos in ihre Augen geblickt, so sah sie nun eisige Kälte darin funkeln.
»Zehn Sklaven werden morgen in aller Öffentlichkeit hingerichtet. Du bist als eine davon auserwählt worden.« Ein grausiges Lächeln stahl sich auf die Züge des Heerführers.

»Du hättest das Angebot des edlen Herren nicht ausschlagen sollen. Der Prinz hat sich verweigert, die Hinrichtungen auszuführen. Er wollte, dass dieses bestialische Brauchtum der Vergangenheit angehört und in Vergessen gerät. Genau wie der König bin ich anderer Ansicht. Heute Nacht wirst du den Schrecken der Folter begegnen, der für Frauen deines Standes vorgesehen ist, und schon morgen werden die letzten Reste Blutes die Erde des Reiches tränken und dein Kopf aufgespießt auf einen Pfahl die Grenzen der Elfen sichern. Ein abschreckendes Beispiel für die widerwärtigen Kreaturen, die du zu deinem eigenen Volk zählst.«
Jegliche Farbe wich aus Linas Gesicht. Verzweifelt strampelnd, versuchte sie sich aus dem Griff des Heerführers zu befreien. Doch ihre Versuche waren vergeblich. Brutal und mit einem lüsternen Grinsen auf den Lippen zog er sie unaufhaltsam mit sich fort. Noch lange hörte man ihre Schreie.

ENDE

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Sören
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


Beiträge: 42
Wohnort: Saarland


BeitragVerfasst am: 28.11.2021 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Derufin Denthor Heller,
obwohl ich kein Freund phantastischer Geschichten bin, hat sie mir gut gefallen. Alles drin, was eine Kurzgeschichte braucht.
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Derufin Denthor Heller
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 44
Beiträge: 20
Wohnort: Regensburg


BeitragVerfasst am: 30.11.2021 18:55    Titel: Vielen Dank für die erste Einschätzung! pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Sören,

vielen Dank für das Lob!
Freut mich sehr, dass Dich meine kleine Geschichte begeistern konnte.

LG
Derufin
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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1636



BeitragVerfasst am: 30.11.2021 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag solche Geschichten nicht, die toxische Beziehungen glorifizieren.
Da soll wohl das Bild des im Inneren guten Mannes gezeichnet werden, der nur nicht weiß, wie er seine Zuneigung ausdrücken kann, weil er anders erzogen ist.
Die Botschaft dahinter, bleibe bei deinem Peiniger, denn er weiß besser als du, was gut für dich ist, ist abgedroschen und hat nichts romantisches oder edles.
Wenn er es wirklich getan hat, um sie zu retten, warum sagt er ihr denn nicht, was ihr blüht, wenn sie bleibt? Es macht keinen Sinn, dass er auf alles verzichtet, um sie zu retten, aber ihr keinen Grund gibt, sich für ihn zu entscheiden.
Es ist auch irgendwie nicht logisch, dass er verbannt wird, weil er sie nicht töten will, aber es kaum ein Problem wäre, wenn er sie mitnimmt. Wenn es so unwichtig ist, wer stirbt, hätte er doch einfach eine andere Sklavin opfern können. Also hat seine Verbannung vermutlich gar nichts mit ihr zu tun. Sie ist nur zur falschen Zeit im falschen Bett.
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Selanna
Geschlecht:weiblichReißwolf


Beiträge: 1035
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 01.12.2021 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo D.D.H.,

man könnte an dem Text schon noch das ein oder andere anmerken, das nicht so gelungen ist. Aber so wie ich das rauslese, ist der Text ja schon veröffentlicht. Da ergeben Verbesserungsvorschläge ja gar keinen Sinn mehr. Du hast den Text also eher hochgeladen, um Dich vorzustellen (und dezent auf Dein veröffentlichtes Buch hinzuweisen)? Mh. Dann nur ganz kurz und rücksichtslos ehrlich: Dein sprachlich-stilistisches Können überzeugt mich nicht (teils ausgetretene Formulierungen, viele PPA dicht hintereinander, manches trifft nicht den Sachverhalt). Nach den ersten Absätzen hätte ich das Buch wieder weggelegt und nicht gekauft.

Liebe Grüße
Selanna


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Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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Derufin Denthor Heller
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 44
Beiträge: 20
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BeitragVerfasst am: 03.12.2021 19:48    Titel: Vielen Dank für die ehrliche Kritik pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Stefanie, Hallo Selanna,

vielen Dank für euer ehrliches und schonungsloses Feedback.
In der Geschichte geht es mir vor allem darum, das klassische Bild der Elfen im Genre "Fantasy" ein wenig anders darzustellen.
Ich möchte mich nicht mit Tolkien messen, aber das Gesicht eines "Legolas" in dieser Szene hat mich selbst schon ein wenig ins Grübeln gebracht.

Verbessern kann sich jeder, darum ist Kritik und Feedback jederzeit willkommen.
Mein Schreibstil ist sehr bildgewaltig und lebt von Beschreibungen, die sicher nicht jede/n Leser/in gefallen werden.
Ich behandle in meinen Geschichten auch schwierige Themen der Gesellschaft. Wenn sie nicht Gegenstand von Geschichten sind, können sie auch nicht gesellschaftlich thematisiert werden und geraten leider zu schnell in Vergessenheit.

Liebe Grüße
D.D.H.
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Selanna
Geschlecht:weiblichReißwolf


Beiträge: 1035
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 03.12.2021 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo D.D.H.,
Zitat:
In der Geschichte geht es mir vor allem darum, das klassische Bild der Elfen im Genre "Fantasy" ein wenig anders darzustellen.

Dahingehend habe ich auch nichts kritisiert. Ich meinte wirklich vor allem das Stilistisch-Sprachliche.
Zitat:
aber das Gesicht eines "Legolas" in dieser Szene hat mich selbst schon ein wenig ins Grübeln gebracht.

Wie meinst Du das? Dass Du Dir beim Schreiben den blondierten Orlando Bloom dabei vorgestellst hast und das seltsam fandest? Oder beziehst du das auf etwas das ich (oder Stefanie) schrieben?
Zitat:
Verbessern kann sich jeder, darum ist Kritik und Feedback jederzeit willkommen.

Ja. Aber ich weise auf Fehler in einem Text hin, damit sich eben dieser Text verbessert. Wenn Du einen bereits veröffentlichten Text einstellst, kannst Du diesen Text nicht mehr verbessern. Also ist die aufwändige Detailarbeit, die ich in den Text stecken würde, Zeitverschwendung. Da Du ihn aber in den Einstand eingestellt hast, suggerierst Du, dass es noch Sinn ergibt, an diesem Text zu arbeiten (der faktisch nicht mehr bearbeitbar ist). Das finde ich den Forumsmitgliedern gegenüber unfair, denn jeder, der nicht genau hinsieht, investiert vllt Zeit in kleinschrittige Textarbeit, die Du nicht mehr umsetzen kannst, selbst wenn Du wolltest. Verstehst Du? Das ärgert mich.
Zitat:
Mein Schreibstil ist sehr bildgewaltig und lebt von Beschreibungen, die sicher nicht jede/n Leser/in gefallen werden.

Warum schreibst Du das? Es hat doch niemand in diesem Faden die Art kritisiert, wie Du etwas beschreibst. Ich bin es nochmal durchgegangen: Sören fand die Geschichte rundum gelungen, Stefanie findet den Inhalt / die Botschaft nicht gut, ich habe gerade Deinen Schreibstil kritisiert und Dein Konter ist, dass er bildgewaltig sei? Shocked
Um mal kurz Zeit zu verschwenden, aber auch meine Kritik zu verdeutlichen. Wenn Dein Text nicht veröffentlicht wäre, könnte man so an ihm arbeiten:
Zitat:
Die Hand brannte wie Feuer auf ihrem Gesicht Dass eine Ohrfeige wie Feuer brennt, ist abgedroschen. Vllt fällt Dir etwas Neues ein?. Lina hatte den Schlag kommen sehen, doch wie so oft war die Zeit zu für? einer Reaktion zu kurz. Benommen von der Härte Welcher Härte? Des Schlages? Kommt nicht eindeutig rüber sackte sie zusammen. Wie ein Kind wimmernd PPA. Andersherum wäre es vllt schöner: Wimmernd wie ein Kind krümmte sie sich, Brotkrumen und Staubflocken ignorierend wieder: PPA. Dazu: Du hast den Einschub mit einem Komma eröffnet, also musst Du ihn hier auch mit einem Komma schließen am Boden. Irgendwie hatte sie es geschafft, die Hände zu heben. Die rechte Wange und das Kinn schützend schon wieder: PPA. Mindestens einmal solltest Du das ändern gruben sich schlanke Finger sind das seine oder ihre Finger? Denn wenn es ihre sind, schützen ihre im Haar vergrabenen Finger ja weder Kinn noch Wange. Also sind es seine?   in das kastanienbraune Haar. Angst und Verzweiflung füllten ihre Augen mit Tränen. Sie hielt den Kopf gesenkt und hoffte, dass auch diesmal der Schmerz schnell nachlassen würde. Noch immer fühlte sie die Hand des Elfenprinzen auf ihrer Wange. Welche Kraft erst in diesen Armen stecken musste Der Gedanke ist für mich abwegig, weil er klingt, als würde ein verliebter Teenie einen Schauspieler anhimmeln , wenn Beregrend Komma ihr Herr Komma mit voller Wucht aus Schultern und Rücken zugeschlagen hätte Der Satzbau ist falsch. Beregrend hätte also nur dann Kraft in seinen Armen, wenn er auch mit voller Wucht zugeschlagen hätte? Das „wenn“ ist die falsche Konjunktion, das ergibt keinen Sinn. Bislang hatte er sie stets verschont. Nur der Handrücken, nicht die Faust war in ihrem Gesicht gelandet. mein ganz persönlicher Eindruck, also völlig subjektiv: Das liest sich irgendwie nach SM-Fantasie, so als wünsche sie sich mehr Härte und träumt davon, dass er beim nächsten Schlag seine ganze Kraft einsetzt – das müsste man irgendwie abändern

Insgesamt erscheinen mir einige Sätze recht kurz. Auch im Weiteren gäbe es noch etliches anzumerken; ein paar definitive Zeichensetzungsfehler, und ein paar Stellen und Wörter, wo Du noch einmal überdenken könntest, ob Du sie belässt oder nach Alternativen suchst.
So eine Kritik ist nicht unüblich hier im Forum und damit kann man Text extrem verbessern. Ich bin immer begeistert, wenn jemand so viel Zeit in einen meiner Texte investiert. Aber, wie Du siehst, so eine Kritik ergibt bei einem veröffentlichten Text keinen Sinn mehr.
Liebe Grüße
Selanna


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Derufin Denthor Heller
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 44
Beiträge: 20
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BeitragVerfasst am: 04.12.2021 10:02    Titel: Textverbesserung pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Selanna,

vielen Dank für Deine sehr schnelle Reaktion und die Hinweise zur Bearbeitung.

Dieser Text ist zwar tatsächlich schon veröffentlicht worden, jedoch nur auf meiner eigenen Website.
Ich verstehe auch nicht, was gegen eine Überarbeitung von bereits veröffentlichten Texten spricht. Auch Romane erscheinen in vollständig überarbeitetenden Neuauflagen.

Ich bin daher dankbar für alle Hinweise und Anregungen, um meine Texte und Geschichten zu verbessern und werde einige Deiner Anmerkungen sicher überdenken.

Das Bild von "Legolas" dem Elfen hatte ich tatsächlich bereits beim Schreiben vor Augen.

Freundliche Grüße
D.D.H.
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silke-k-weiler
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Alter: 46
Beiträge: 605



BeitragVerfasst am: 06.12.2021 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Derufin,

ich finde den Ausgangspunkt, sich zu überlegen, welche zersetzenden Auswirkungen Unsterblichkeit auf eine Gesellschaft haben kann, durchaus interessant. Könnte eine spannende Richtung nehmen. Zudem kamen mir auch die Elben bei Tolkien nie harmlos vor. Dennoch muss ich mich Stefanie und Selanna in ihrer jeweiligen Kritik anschließen. Die zu Beginn an Partizipien reiche Sprache empfand ich als ermüdend, auch ich würde tendenziell nicht weiterlesen wollen.
Was die innere Logik dieser Geschichte angeht, trifft Stefanie den Nagel auf den Kopf. Wobei ich persönlich kein Problem mit einer Figur habe, in der ein moralisches Sumpfloch klafft (ich wollte das vulgäre A-Loch umschiffen), wenn sie eine ordentliche Entwicklung durchmacht. Wenn jemandem kein moralisches Rüstzeug mitgegeben wurde, muss er erst einmal schauen, wie er da rankommt. Diese Vorgeschichte von Beregond liefert aber, abgesehen eben von der Logik, einen sehr weit unten angesetzten Ausgangspunkt seiner Reise, da muss er sich schon gewaltig nach oben arbeiten, damit mich sein Schicksal interessiert. Es sei denn, er verhindert Linas Hinrichtung doch und die beiden machen dann gemeinsam ihre Heldenreise nebst Entwicklung durch.

Für Werbung gibt es hier übrigens klare Forenregeln, ab wann man die eigene Trommel rühren darf/sollte. Es gibt sogar einen eigenen Bereich, in dem man sich hemmungslos austoben kann, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Wink

https://www.dsfo.de/fo/viewforum.php?f=28

VG
Silke
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Derufin Denthor Heller
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Alter: 44
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BeitragVerfasst am: 06.12.2021 16:32    Titel: Vielen Dank für die Analyse pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Silke,

vielen Dank für Deine Analyse. Die Partizipien werde ich sicher überdenken.
Das Grundthema der Geschichte ist sicherlich nicht einfach. Darum verwende ich auch ein Fantasy-Setting und einen historischen Kontext.

Freundliche Grüße
D.D.H
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Selanna
Geschlecht:weiblichReißwolf


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Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 06.12.2021 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo D.D.H.,
Zitat:
Dieser Text ist zwar tatsächlich schon veröffentlicht worden, jedoch nur auf meiner eigenen Website.

Ja, das ist dann in der Tat wohl ein bisschen was anderes als ich dachte Wink
Zitat:
Ich verstehe auch nicht, was gegen eine Überarbeitung von bereits veröffentlichten Texten spricht. Auch Romane erscheinen in vollständig überarbeitetenden Neuauflagen.

Naja, ist das ernst gemeint? In der Regel werden die Auflagen bei Romanen nicht umgearbeitet und selbst wenn, dann korrigiert man an einem Text herum, der vllt in fünf Jahren umgearbeitet wird. Bis dahin hat sich der Autor ja von allein weiterentwickelt und würde sowieso vieles ganz anders schreiben.

Zitat:
Das Bild von "Legolas" dem Elfen hatte ich tatsächlich bereits beim Schreiben vor Augen.

Ich gebe zu, ich gar nicht. Legolas wäre mir zu „hübsch“, jungenhaft, androgyn gewesen, der kam mir beim Lesen gar nicht in den Sinn. Vllt weil ich Legolas nicht mit sexuelle Bedürfnissen assoziiere? Eher noch Thranduil, aber eigentlich dachte ich an keinen konkreten Elben und vor meinem inneren Auge war Beregrend auch dunkelhaarig, ähem Laughing . Daran siehst Du, wie individuell sich Leser Deine Figuren vorstellen. Wink
Schön, wenn was Nützliches unter meinen Kommentaren war, freut mich!
Liebe Grüße
Selanna


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Zizerl
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BeitragVerfasst am: 07.12.2021 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Was mir an der Geschichte gut gefallen hat, ist die Pointe am Ende.

Der Elfenprinz scheint ein unnachgiebiger, jähzorniger und sogar grausamer Tyrann zu sein. Der Typ von Herr, der den Überbringer einer schlechten Nachricht umbringt und seine Untergebenen prügelt, wenn ihm danach ist. Sie müssen nicht unbedingt einen Fehler gemacht haben, er muss nur mit sich selbst oder der Welt im Allgemeinen nicht zufrieden sein.

Untergebene treten ihm furchtsam entgegen, sie haben beobachtet, wie er mordete und so, wie die Protagonistin über ihn spricht, hat er sie schon oft geschlagen. Sie hat unter ihm sogar so sehr gelitten, dass sie lieber eine Sklavin bleibt, als mit ihm in Freiheit zu sein.

Und doch scheint er an ihr mehr zu finden, als an einem x-beliebigen anderen Sklaven.

Und hier wird es aus meiner Sicht auch spannend:

Offensichtlich ist sie dem Prinzen nicht egal. Sonst wäre der weiche Tonfall bei seinem „Geh mir bloß aus den Augen!“ nicht erwähnt worden. Dennoch nimmt er seine Verbannung einfach so in Kauf und lässt sie zurück.

Will er sie später retten? Wird sie ihm nachlaufen? Hatte er Angst, nach seiner Verbannung allein zu sein und wollte er seine Sklavin wie einen treuen Hund mitnehmen, um nicht ganz allein zu sein? Ist er vielleicht einfach nur gegen die Praxis der Opferung von Sklaven und interessiert sich für sie als Individuum eigentlich gar nicht?

Beim ersten Durchlesen hat man sofort das Gefühl, dass er sie eigentlich retten wollte und deswegen die Verbannung in Kauf nimmt. Aber wenn man ein paar Minuten nachdenkt, desto unlogischer wird dieses Gefühl. Und je länger ich über den Text nachdenke, desto mehr tut mir der Schädel weh.

Diese Situation kann zu sehr viel Charakterentwicklung führen, zu einem sehr spannenden Plot und zu viel Rätseln aufseiten des Lesers. Sie kann aber auch sehr schnell, sehr misslingen, wenn die Motivationen und Handlungen der Figuren nicht logisch für den Leser nachvollziehbar werden.


Zum Stil finde ich generell: Zu viel Tell, zu wenig Show.

Gefühlt wird mir als Leser gesagt was Sache ist. Ich muss es nicht erst aus den Handlungen der Figuren ableiten. Das kann schnell etwas langweilig werden, man fühlt sich ein bisschen bevormundet. Kann aber natürlich sein, dass ich mich irre. Laughing


Bei den Formulierungen fand ich es etwas komisch zu sagen, welche Wucht der Schlag gehabt hätte, hätte der Herr aus Schultern und Rücken zugeschlagen. Warum genau weiß ich jetzt spontan auch nicht muss ich gestehen. Interessanter Weise gefällt mir der Satz deutlich besser, wenn man ein "und" hinzufügt:

"Welche Kraft erst in diesen Armen stecken musste, wenn Beregrend ihr Herr mit voller Wucht und aus Schultern und Rücken zugeschlagen hätte."


Was mir außerdem noch missfallen hat, ist die Erwähnung des weichen Tonfalls. Das wirkt etwas plump finde ich und ich tue mir als Leser schwer, mir das so vorzustellen. Vielleicht wäre es besser gewesen davon zu sprechen, dass seinen Worten die übliche Härte fehlt. Oder seine Stimme hätte ein wenig zittern können. Vielleicht wären auch leicht gehobene Augenbrauen, während er sie anblafft oder so etwas in die Richtung besser gewesen. Der höhere Tonfall passt da eh ganz gut ins Bild. Jedenfalls hätte man da nicht so direkt darauf hinweisen müssen denke ich.
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Derufin Denthor Heller
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 44
Beiträge: 20
Wohnort: Regensburg


BeitragVerfasst am: 07.12.2021 17:08    Titel: Geschichten regen zum Nachdenken an pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Zizerl,

vielen Dank für Deine ausführlichen Anmerkungen.
Zunächst, der Satz mit der Kraft des Schlages ist tatsächlich ein wenig holprig. Dein Vorschlag klingt für mich ganz gut.

Ich finde es gut, dass Dich die Geschichte zum Nachdenken gebracht hat. Das ist ja auch die Absicht einer jeden Kurzgeschichte. Sie hat nun einmal ein offenes Ende und dieses kann sicher auch in verschiedenste Richtungen interpretiert werden.

Zitat:
Will er sie später retten? Wird sie ihm nachlaufen? Hatte er Angst, nach seiner Verbannung allein zu sein und wollte er seine Sklavin wie einen treuen Hund mitnehmen, um nicht ganz allein zu sein? Ist er vielleicht einfach nur gegen die Praxis der Opferung von Sklaven und interessiert sich für sie als Individuum eigentlich gar nicht?


In einer feudalistischen Welt hatte "Ergebenheit und Ehrgefühl" einen höheren Stellenwert als heute. Der Elfenprinz nimmt die Verbannung in Kauf, weil er dem Urteil seines Vaters und König nichts entgegenzusetzen hat.
Mord ist bis heute der Straftatbestand mit dem höchsten Strafmaß und war auch gegenüber Sklaven in vielen Epochen verpönt.

Es sind hier noch viele Interpretationen des Textes denkbar. Ich selbst habe lange gegrübelt.
Das "Legolas" nicht so richtig in die Geschichte passt, wurde ja schon angemerkt. Das seinem Vater die Rolle aber ganz gut steht (zumindest nach den Darstellungen in den Herr der Ringe Filmen) auch.
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