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Wieviel schreibt ihr täglich/wöchentlich?

 
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AliceC
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen


Beiträge: 26



BeitragVerfasst am: 25.09.2021 06:43    Titel: Wieviel schreibt ihr täglich/wöchentlich? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo meine Lieben!

In Hochphasen hau ich schonmal 4k Wörter und mehr täglich raus, möchte aber eher erstmal etwas ruhiger rangehen. Peile so 1400 Wörter täglich an, damit die Wochenenden schreibfrei bleiben und ich dennoch auf 7K Wörter die Woche komme. Wie handhabt ihr das? smile[/i]
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Kiara
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 42
Beiträge: 1606
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 25.09.2021 08:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verlinke hier mal einen ähnlichen Thread.
https://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=69390
Da dieser Thread aber einen Titel hat, der nicht dazu beiträgt, dass man nach im sucht, fände ich es sinnvoll, hier in diesem neuen Faden von AliceC das Thema, wenn gewünscht, weiter zu verfolgen.


_________________
Zum Schweigen fehlen mir die Worte.

- Düstere Lande: Das Mahnmal (2018)
- Düstere Lande: Schatten des Zorns (2020)
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Chikoree
Geschlecht:weiblichErklärbär

Alter: 24
Beiträge: 2
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 01.10.2021 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir momentan als einzige Vorgabe gesetzt, regelmäßig zu schreiben. Zurzeit fehlt mir einfach die Zeit, jeden Tag zu schreiben. Ich brauche immer einen Moment, um wieder "reinzukommen". Am Produktivsten war ich tatsächlich bisher sonntags Smile
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Fistandantilus
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 41
Beiträge: 253
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 01.10.2021 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, auf der Zielgeraden meines dritten Romans, kann ich sagen, dass mein Schnitt ziemlich genau 500 Wörter pro Tag beträgt. Klar, mal mehr, mal weniger, aber als Schnitt kommt es gut hin.

Ich schreibe meistens jeden Tag und habe wenige Lücken. So komme ich also in der Woche auf 3,5k Wörter und im Monat auf 14k. Da sich meine Romane immer so um die 85k Wörter bewegen, brauche ich dafür ca. ein halbes Jahr (dann natürlich noch einige Wochen für die Nachbearbeitung).

Ich bin allerdings ein fast reiner Bauchschreiber, und schreibe und plotte quasi gleichzeitig, daher das gefühlte Schneckentempo. Smile
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Elbenkönigin1980
Reißwolf


Beiträge: 1154



BeitragVerfasst am: 03.10.2021 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ungefähr fünfzig Seiten wöchentlich(im Notizbuch) und ich schreibe oft außerhalb meiner Wohnung, nehme das Notizbuch mit in den Wald und schreibe dann beispielsweise dort.

_________________
Bei meinen Eltern vom 15.05. bis 26.05.
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Jan Hinnerk Feddersen
Geschlecht:männlichSchmierfink

Alter: 61
Beiträge: 51
Wohnort: Schleswig-Holstein


BeitragVerfasst am: 05.10.2021 23:50    Titel: Re: Wieviel schreibt ihr täglich/wöchentlich? Antworten mit Zitat

AliceC hat Folgendes geschrieben:

In Hochphasen hau ich schonmal 4k Wörter und mehr täglich raus, möchte aber eher erstmal etwas ruhiger rangehen. Peile so 1400 Wörter täglich an, damit die Wochenenden schreibfrei bleiben und ich dennoch auf 7K Wörter die Woche komme. Wie handhabt ihr das? smile[/i]

In Hochphasen habe ich komplette vier Zeitungsseiten am Tag rausgehauen - keine Ahnung, wieviel Wörter das jeweils waren. Eine Menge jedenfalls...

Schreibhemmungen lernt man als Journalist, zumal im Aktuellen, sehr schnell zu überwinden. Sonst verhungert man.

Richtig ist aber auch, daß man manchmal einen Lauf hat, und sich manchmal durch schwere entgegenkommende See kämpft. Ich glaube nicht, daß es Patentrezepte gibt, ich glaube nicht mal, daß die meisten Leute immer dieselben Techniken erfolgreich anwenden.

Konsalik, glaube ich, (oder Simmel) hat mal gesagt, er schreibe jeden Tag drei Seiten. Das ergäbe im Jahr drei Romane, so einfach sei das. Nun ja.

Irgendwer anderer hat mal gesagt, man solle sich jeden Tag an den Schreibtisch setzen, für wenigstens ein paar Stunden, und nichts anderes machen als schreiben. Falle einem nichts ein, könne man gerade nichts schreiben - egal, dann solle man trotzdem am Schreibtisch sitzen bleiben.

Funktioniert bei mir nicht mal für eine Stunde. Es kann flott losgehen, es kann zäh losgehen. Aber wenn ich merke, "im Moment kommt nix", dann mache ich erstmal was anderes. Das ist der entscheidende Unterschied zum journalistischen "Ich muss jetzt was schreiben." Was übrigens bei Berichterstattung viel besser funktioniert als bei Kommentaren, Glossen oder ähnlichem.

Eine Runde spazierengehen, walken, joggen - irgendeine kontemplative Tätigkeit, bei der das Gehirn frei abschweifen kann. Wenn man wirklich gerade mit einem Text kämpft, dann lichtet sich das Dickicht meistens dabei. Wenn nicht, ist der Text noch nicht reif. Oder der Teil des Textes. So wie man Filme nicht chronologisch drehen muss, muss man übrigens Romane auch nicht chronologisch schreiben. Im Gegenteil...

Ich habe es bei Krimins schon ein paar mal gehabt, daß ich an einer bestimmten Szene, einem Kapitel böse hängengeblieben bin. Dann kann es sehr hilfreich sein, diese Sperre großräumig zu umfahren. Mit dem nächsten oder übernächsten Kapitel weitermachen. Vor allem wenn das besser zur aktuellen Stimmung passt. Irgendwann ist man dann richtig gut im Flow, und dann ist da immer noch diese Lücke, diese eine Szene, dieses eine Kapitel.

Und dann will das geschlossen werden, und plötzlich klappt das. Wahrscheinlich, weil man mittlerweile von zwei Seiten drauf guckt.

Ist aber auch immer wieder erstaunlich, wie wenig man tatsächlich wegschafft. Man hat einen Flow und denkt, man hätte fünfzehn Buchseiten in vier Stunden geschafft ("das kann doch nicht so schwer sein, wenn's erstmal läuft!") - und, hey, es ist schon abends halb neun...

Aber immerhin hat man trotzdem ordentlich was geschafft...


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Die Antwort auf die Frage "Darf man...?" lautet im Zusammenhang mit Literatur immer und ohne Ausnahme: Man darf alles, wenn denn das Ergebnis gut ist.
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MrT
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 576

Ei 3


BeitragVerfasst am: 07.10.2021 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Was nutzen einem 1.000 Wörter und mehr, wenn man sich am nächsten Tag beim erneuten drüberlesen denkt, was man da zusammengeschustert hat und die Hälfte anschließend wieder löscht?

Ich finde, dass es darauf ankommt, was man schreibt. Bei Dialog lastigen Texten bin ich flott unterwegs. Beim Rest bin ich eher eine Schreibschnecke.


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"Zwei Engel wider Willen", theaterboerse, 08/2017
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Rübenach
Geschlecht:männlichExposéadler


Beiträge: 2851



BeitragVerfasst am: 07.10.2021 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

MrT hat Folgendes geschrieben:
Was nutzen einem 1.000 Wörter und mehr, wenn man sich am nächsten Tag beim erneuten drüberlesen denkt, was man da zusammengeschustert hat und die Hälfte anschließend wieder löscht?

Ich finde, dass es darauf ankommt, was man schreibt. Bei Dialog lastigen Texten bin ich flott unterwegs. Beim Rest bin ich eher eine Schreibschnecke.


Wenn man aus einem Wort zwei macht (dialoglastig >>>> Dialog lastig) kommt man auch schneller auf eine große Anzahl Wörter,


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"Nothing bad can happen to a writer. Everything is material." (Philip Roth)
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Mumienfreund
Eselsohr


Beiträge: 245



BeitragVerfasst am: 07.10.2021 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Rübenach hat Folgendes geschrieben:
MrT hat Folgendes geschrieben:
Was nutzen einem 1.000 Wörter und mehr, wenn man sich am nächsten Tag beim erneuten drüberlesen denkt, was man da zusammengeschustert hat und die Hälfte anschließend wieder löscht?

Ich finde, dass es darauf ankommt, was man schreibt. Bei Dialog lastigen Texten bin ich flott unterwegs. Beim Rest bin ich eher eine Schreibschnecke.


Wenn man aus einem Wort zwei macht (dialoglastig >>>> Dialog lastig) kommt man auch schneller auf eine große Anzahl Wörter,


So halte ich es auch. Grundsätzlich gebe ich meinen Protagonisten Doppel-Doppelnamen. Z.B.: Isabella Walburga Seidenvogel-Stockbrot. Das pusht auch die Anzahl der Buchstaben.

In Dialogen ebenfalls nur reich ornamentierte Inquit-Formeln mir Redebegleithandlungen in Schachtelsätzen.
 Z.B.:

"Ach", seufzte Isabella Walburga Seidenvogel-Stockbrot inniglich, während sie ihr besticktes Kleid, dass ihr bis zu den Waden reichte, die in den Rauten der silberglänzenden Netzstrümpfe kissenförmig hervorquollen wie ein Rollbraten, lupfte. "Ach", wiederholte sie schnaufend. "Ich habe es schon schwer im Leben."
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Fistandantilus
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 41
Beiträge: 253
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 07.10.2021 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ein klares Daumen hoch für Mumienfreund!
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Willebroer
Geschlecht:männlichPapiertiger


Beiträge: 4166
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 07.10.2021 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Mumienfreund hat Folgendes geschrieben:

So halte ich es auch. Grundsätzlich gebe ich meinen Protagonisten Doppel-Doppelnamen. Z.B.: Isabella Walburga Seidenvogel-Stockbrot. Das pusht auch die Anzahl der Buchstaben.


Der Trick ist doch, ohne Buchstaben mehr Platz zu verbrauchen. Füllwörter kann jeder.
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Taranisa
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 52
Beiträge: 1801
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 07.10.2021 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, zuerst wollen alle so viele Wörter wie möglich schreiben, später wird ausgiebig gekürzt, um Längen und Unnötiges zu vermeiden mit dem Ziel, den Text zu verbessern. Viel praktischer und zeitsparender wäre es, gleich einen (möglichst) guten Text zu schreiben, ohne überflüssigen Schnickschnack. Mr. Green

_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
"Die Ehre des Henkersweibs", Burgenwelt Verlag, ET 12/20
"Spielweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/21
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Maunzilla
Reißwolf


Beiträge: 1389



BeitragVerfasst am: 07.10.2021 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe unregelmäßig, oft mit langen Pausen. Daher kann ich keinen Durchschnittswert berechnen. Das kann zwischen 2 und fast 30 Seiten liegen. (meist eher 6-10) Allerdings schreibe ich von Hand und zähle keine Wörter. (Ich frage mich, wer damit angefangen hat, Wörter zu zählen, und vor allem warum? (Vielleicht Groschenroman-Schreiber, die nach Umfang bezahlt werden?)) Rolling Eyes

Ich finde es übrigens immer recht belustigend, wenn ich höre, wie Schriftsteller darüber klagen, wie wenig Geld sie verdienten. Geht man davon aus, daß ein Arbeitstag aus 8 Stunden besteht, und man in dieser Zeit locker 15-20 Seiten schreiben kann, macht das in 280 Tagen (= 1 Arbeitsjahr) 4200-5600 Seiten, oder rund 18 Romane. Halbiert man diese Zeit für Korrekturen und andere Nebenarbeiten, könnte man immer noch jeden zweiten Monat einen Roman ausstoßen, und damit auch bei durchschnittlichen Auflagen einen ordentlichen Verdienst erwirtschaften. Oder man schreibt nur eine Seite pro Tag (= 1 Stunde Arbeit = 1 Roman im Jahr) und hat daneben noch genügend Zeit für einen richtigen Job.


_________________
"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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Mumienfreund
Eselsohr


Beiträge: 245



BeitragVerfasst am: 07.10.2021 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Willebroer hat Folgendes geschrieben:


Der Trick ist doch, ohne Buchstaben mehr Platz zu verbrauchen. Füllwörter kann jeder.


Habe ich auch schon versucht: In einem meiner Bücher habe ich einen meiner Protagonisten die Zahl Pi aufsagen lassen. Die ersten 900.000 Nachkommastellen.

Spartakus sah mich grübelnd aus seinen jadegrünen Augen an, und ich merkte, dass ich etwas Falsches gesagt hatte.
"Ich fürchte, du irrst dich, Korintha", sagte er leise und fuhr sich mit seinen langgliedrigen Pianistenhänden durch seine zerwuschelten blonden Locken. "Du hast dich an der zweihundertfünfundvierzigtausendachthundertvierunddreißigsten Stelle geirrt. Da steht eine sieben und keine drei. Richtigerweise heißt es also: 3,14159..."

Den Rest könnt ihr euch denken. Ich hatte den 600-Seiten Wälzer ziemlich schnell zusammenkopiert und mich damit bei Verlagen beworben.

Mathe-Romantasy scheint aber momentan nicht so gefragt zu sein.
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MrT
Geschlecht:männlichKlammeraffe


Beiträge: 576

Ei 3


BeitragVerfasst am: 07.10.2021 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Taranisa hat Folgendes geschrieben:
Viel praktischer und zeitsparender wäre es, gleich einen (möglichst) guten Text zu schreiben, ohne überflüssigen Schnickschnack. Mr. Green


So ist es. Daumen hoch²

Wenn ich an meine ersten Schreibversuche denke, da habe ich auch problemlos 30 - 40 Seite am Tag geschafft.

Seit ich mich ernsthaft mit der Schreiberei beschäftige, weiß ich, dass weniger meistens mehr ist.


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BlackmoresNight
Gänsefüßchen

Alter: 39
Beiträge: 25
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BeitragVerfasst am: 22.10.2021 03:32    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir gibt es da keine Konstante...mal sinds nur zwei Seiten am Tag, dann fünf, und wenn ich mal nen richtigen Ideenflash habe, auch mal acht Seiten, aber das kommt leider nur ab und zu mal vor.
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Fansoits
Gänsefüßchen


Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: 06.11.2021 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Normalerweise versuche eine tägliche Schreibroutine aufrecht zu erhalten, bei der ich messe, wie lange ich mich mit dem Text befasst habe. Das Schreiben an sich ist für mich mehr, als nur die Wörter aufs Papier bringen (Kapitel aufplanen, etc). Das gibt mir größeren Seelenfrieden, wenn ich am Ende des Tages auf eine beliebig kleine Zahl an geschriebenen Wörtern blicke.
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lia88
Geschlecht:weiblichSchmierfink


Beiträge: 92
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 08.11.2021 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lebe nicht vom Schreiben und komm daher nur am Wochenende oder meinen Teilzeit-Tagen zum Schreiben (arbeite 3 Tage die Woche in nem normalen Bürojob, also 4 Tage die Woche hab ich zur freien Verfügung^^).
An meinen drei Arbeitstagen schreib ich nicht, ist mir zu riskant, dass ich mich dann nicht auf die Arbeit konzentrieren kann oä... von daher schreib ich definitiv nicht täglich - aber verwende aktuell mindestens einen vollen Tag pro Woche nur aufs Schreiben, sodass ich auch paar Seiten pro Woche insgesamt weiter komm smile
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Derufin Denthor Heller
Geschlecht:männlichGänsefüßchen

Alter: 44
Beiträge: 20
Wohnort: Regensburg


BeitragVerfasst am: 15.11.2021 17:03    Titel: Schreiben und Überarbeiten Antworten mit Zitat

Ich habe mit meiner Schreibzeit ähnliche Probleme.
Ganz allgemein setze ich mir ein Schreibziel von 800 Wörtern pro Tag, wenn ich wirklich Zeit zum Schreiben habe (z. B. Urlaubstage).
Wenn man einen Vollzeitjob hat, ist es wirklich schwierig noch zusätzlich Gehirnleistung aufzubringen.
Darum bin ich manchmal wochenlang raus aus dem Schreib-Flow. Danach ist es extrem schwierig, wieder einzusteigen.
Ich selbst habe mir relativ schnell angeeignet, gleichzeitig zu Schreiben und Sprache und Schreibstil zu Überarbeiten.
Das ist natürlich viel langsamer, aber schlussendlich finde ich es effizienter. Ich lösche mittlerweile fast gar nichts mehr von meinen Texten.
Wenn der Roman fertig ist, muss natürlich noch einmal überarbeitet werden, allerdings nur noch ganz gezielt.

Eine Schreibgruppe kann vielleicht helfen, meinen Flow beizubehalten.
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Bananenfischin
Geschlecht:weiblichShow-don't-Tellefant

Moderatorin

Beiträge: 5681
Wohnort: NRW
Goldene Feder Prosa Pokapro IV & Lezepo II
Silberne Harfe



BeitragVerfasst am: 15.11.2021 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Derufin,
du hast versehentlich zweimal ein neues Thema erstellt, obwohl du in einem anderen Thread antworten wolltest. Bei einem Thread konnte ich zuordnen, wo deine Antwort hinmuss und habe sie dorthingeschoben, hier müsstest du mir verraten, wohin das Posting eigentlich gehört. smile
Edit: Rausgefunden und zusammengeführt.
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Steffen
Gänsefüßchen


Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 23.11.2021 09:47    Titel: Danke Antworten mit Zitat

Neu dabei und schon erfreut.

Danke. Dieser Thread beantwortet meine Frage, ob ich zu langsam schreibe. Ich schaffe etwa 2 Normseiten (450 Wörter) pro Tag á 4-6 Stunden.

In diesem Zusammenhang habe ich eine weitere Frage:

Wie wahr ist es, dass schnell geschriebene Texte eine bessere Anfangsqualität aufweisen? Anders gefragt: Angenommen, ich denke lange über jeden Satz lange nach und probiere verschiedene Varianten bis auf magische Weise ein Absatz entsteht. Ist die Textqualität dann schlechter, als wenn ich schneller geschrieben hätte?
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichPapiertiger


Beiträge: 4572
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 23.11.2021 10:02    Titel: Re: Danke Antworten mit Zitat

Steffen hat Folgendes geschrieben:


Wie wahr ist es, dass schnell geschriebene Texte eine bessere Anfangsqualität aufweisen? Anders gefragt: Angenommen, ich denke lange über jeden Satz lange nach und probiere verschiedene Varianten bis auf magische Weise ein Absatz entsteht. Ist die Textqualität dann schlechter, als wenn ich schneller geschrieben hätte?



Wie schnell oder langsam man schreibt, sagt wenig über die Qualität eines Textes aus. Das Tempo hängt von vielen Faktoren ab: Erfahrung, Genre, Rechercheaufwand, Bezug zum Thema etc. Dennoch behaupte ich mal, dass gut überlegte Sätze besser sind, weil sie eben gut überlegt sind.


_________________
"Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten." - William Somerset Maugham
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