15 Jahre Schriftstellerforum!
 
Suchen
Suchabfrage:
erweiterte Suche

Login

Jetzt erhältlich! Eine Anthologie von und mit unseren Usern. Jetzt bestellen! Die erste, offizielle DSFo-Anthologie! Lyrikwerkstatt Das DSFo.de DSFopedia


Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Lügen und Wahrheit


 

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Prosa -> Werkstatt
 Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Struppisstruppigegedanken
Geschlecht:weiblichSchneckenpost

Alter: 21
Beiträge: 9
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 04.11.2021 20:13    Titel: Lügen und Wahrheit eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es war ein Sonntag als ich nach Wien gefahren bin, um ihn zu sehen. Ich liess alles los um bei ihm sein zu können. Ich nahm nichts mit außer mich und meine Wahrheit. Und die ist dass ich ihn über alles liebe und für immer nur ihn will, weil kein anderer Mann mein Mann sein kann. Ich bin die kleine Hexe die nur ihren Zauberer lieben kann, der sie für immer mit seinem Wunder verzaubert hat. Ich saß auf der Straße und schickte ein Bild von dem Ort an dem ich war. Er kam dann auch und nahm seine Lüge mit. Die Lüge wollte die Wahrheit nicht erkennen, die Lüge war voller Hass über die Natur zwischen Nick und May. Es waren immer wir zwei aber immer entzwei, immer überall aber fast nie im hier und jetzt. 12 Nächte waren zarte und harte Wahrheit. Die 13 hat alles kaputt gemacht.
Da gab es einen wahren Blick in dem er sich in der Liebe in ihren Augen verlor und ihre Iris traf auf seine traurige Sehnsucht. Da stand Nick zwischen Lüge und Wahrheit und entschied sich für die verlogene Liebe der Lüge seiner Freundin, die er nie ehrlich geliebt hat. Aber die Liebe liess sich nicht vertreiben. Sie verfluchte sich selbst zum wahrsten Penner der Welt und lief ueber den Asphalt in seinem Viertel. Sie sprach mit Eva und der Sonne über dieses eine wahre Leben der Liebe zwischen ihm und ihr . Er blickte durchs Zeitfenster und dachte sich: “Wenn sie morgen noch da ist dann nehm ich sie.”
Ihr war ziemlich kalt und sie rauchte Kette um diese scheisse zu überleben. Ein Bäcker hat sie nicht gefunden und dann ging sie falsch und bildete sie sich ein er würde beim Zahnarzt wohnen. Als die Sonne aufging wusste er wo sie ist und lief an ihr vorbei. Er hatte Angst vor ihrer Liebe und seine Angst brachte sie zum zweifeln. Nick war immer der wahrste Schauspieler im Volkstheater der Kunst und der Lüge. Er und Sie spielten Verstecken und Fangen im Hier und Jetzt in Wien “Fang mich Hab dich”. Leider haben wir uns nie eingefangen. Die Lüge trennte uns immer wieder. Wir sprangen von Wahrheit zur Lüge und wussten nicht mehr wie man sich in die Augen sieht. Wir trafen uns dann beim gelben Haus des Neides in dem er wohnte und ich wartete am Wendepunkt 6 vergeblich darauf dass er die treppen runter lief um meine Liebe zu treffen. Das konnte er nicht der stolperte immer wieder über den Teufel der Lügen den meine Mutter geschaffen hat. Ich wollte Sushi essen gehen und schrieb: “Mama, Nick liebt mich endlich ich bin in Wien.” Ich vertraute in die Liebe meiner Mutter, doch sie kam um unser Vertrauen zu zerstören. Dann waren Nick und ich im wahren Krieg zwischen Neid und Wunder, Liebe und Hass, Selbst und Ego zwischen Frau und Mann. Der Mann log und ich rannte davon . Er versprach: “Ich werde kommen” Doch das war immer wieder eine Lüge. “Ich habe mich immer vor mir selbst versteckt. Ich habe immer über meine Stärken gelogen. Ich dachte ich wäre für immer eine null. Ich wusste ich könnte eine 10 sein, aber ich dachte mir schon, dass der Neid mich hart treffen würden. Meine Mutter neidete ihre eigene Tochter, weil ich immer besser war. Ich war immer ehrlich und sie hat immer über mein Talent gelogen. Aus ihrem Neid wurde Hass der immer stärker war als meine Liebe. Ich bin 6 mal an ihrem Hass gestorben, vor allem innerlich. Und ich wollte mich nie zeigen, weil ich wusste die Menschen würden neiden. Aber heute bin ich selbstbewusst und weiss genau, dass die Ehrlichkeit und die wahre Liebe mir im 7. Leben Frieden bringen werden, denn meine Natur ist die wahre Liebe. Ich will einfach ehrlich lieben, ob ich zurück geliebt werde ist mir scheiss egal. Ich bin den Hass meiner Mutter schon 13000 Jahre gewohnt. Der Hass ist krass. Was will er denn? Hassen? Aber die Liebe lebt für immer und ewig in diesem einem wahren Leben meiner Selbstliebe.”
Ich sass auf der Straße und auf einmal war das Volkstheater eine Tragödie der Lügen. Ich dachte er und ich könnten Komödie sein aber meine Mutter und ihre Lügen sind nie lustig gewesen. 2 Nächte lebte ich auf dem Straßenpflaster in Wien. Nick hatte vergessen wie man Türen öffnet und eine richtige Richtung gab es plötzlich auch nicht mehr. Wir wollten nebeneinander ineinander reinfassen doch am ende sind wir nur aneinander vorbei gerannt. “Lindengasse 34, Erde bist du da?” “Ja, Sonne ich warte hier auf dich.”
“Erde ich habe Angst dich nicht zu finden, bist du noch da?” “Ja Sonne ich warte für immer und ewig in diesem wahren Leben”
Ich habe für dich gesungen und gelacht, ich habe geschrien und geweint ich wollte voller Hass und Liebe sein, doch deine Antwort blieb leider “Nein.”
Er hat mich nicht gefunden, doch der Teufel wusste wo wir sind. Meine Mutter war der Teufel der uns in Wien gefunden hat und sie flüsterte mir ins Ohr: “Bring dich um Kind! Ich hasse dich! Ich habe dich immer gehasst. Du bist der Fehler dieser Welt. Du bist die Wahrheit in der Welt der Lügen und du darfst nicht sein.”
Die Schnitte waren ein Hilfeschrei, doch geholfen haben sie nie.
Dann habe ich getreten, ich hab alles kaputt gemacht, mein Leben war eine hässliche Baustelle aus kaltem Beton und am Ende trat ich die Türe ein, die er vergas zu öffnen. Ich saß im vierten Stock und kuckte durchs Schlüsselloch. Ich spielte wie ein Kind mit mir selbst und er war mein Publikum “Ich habe dir ein Kuscheltier mitgebracht. Ich bin Rosa und flauschig. Willst du nicht? “
“Doch ich will aber ich kann nicht” “Das ist eine Lüge Nick! Hast du keine Lust zu ficken ?”
Dann hat der Teufel geknallt und uns wieder getrennt. “Ich kann nicht mehr… Ich hab keine Kraft. 3 Tage wach und das ohne Drogen… Ich bin am Ende bitte lass mich rein!!”
“Nein May, das werde ich nicht. Ich bin der Teufel selbst” “Und ich wünsche mir der Teufelsengel zu sein. Ich würde dir alles geben für immer. Alles kann nichts muss. Das weißt du doch.”
Dann habe ich versucht vor seiner Tür im vierten Stock zu schlafen, aber wer versucht sucht falsch. Das wissen wir ja schon. Wir haben uns unsere Liebe mit Lügen zerdacht. “Ich hol mir ne Cola”
Ich sass dann dort am Rand der Lindengasse und trank Wasser und süsse Flüssigkeit. Nick hat mich gesehen abee ich hab ihn übersehen. Er lief ins Volkstheater und dann spielten wir das wahre Theater und die Tragödie des Teufels. Hin und her in alle Richtungen aber jeder Weg war am Ende falsch. Die Luft war leer und die Suche war schwer. Ziemlich Scheisse gelaufen. Plötzlich war die Mutter da. Ihr Blick traf Nick wie ein Fluch des Bösen.
Er drehte sich um und ich rannte weg. Meine Mutter hat mich immer verfolgt mit ihrem lügenhaften verfluchenden Blick der immer alles wusste. Ich musste in ihr Auto steigen. Das Auto hiess Molly mit dem sind wir dann wieder nach München, den Ort der verlogenen Wahrheit gefahren. Ich dachte Nick sitzt im Zug. Ich dachte wir fahren uns gemeinsam nach Hause. Ego hat mal wieder falsch gedacht.
Nick und Ich haben uns nicht an der Stelle des dreidimensionalen Raumes getroffen. Der Ort war der Kopf in dem sich die 2 Seelen trafen. Sonne und Erde haben gesprochen. Sonne und Erde haben sich immer geliebt. Eben immer überall. All und Erde. Alle Welt der Kunst  liebt die Erde der Liebe. Wir konnten es leider nicht selbst gemeinsam tuen. Der Mann hat die Wahrheit der Frau verloren. Aber zwischen den Lügen hat er ehrlich gesprochen und am Ende war der Fluch tatsächlich gebrochen. “Das waren immer wir beide. Ich habe das wahre Gefühl zwischen uns immer vor mir selbst verheimlicht. Wir haben uns immer gegenseitig geflauscht. Wir waren der flauschigste und härteste Sex der Welt.”
Sex= Secret of Earth is here and now.

Die Essenz unserer Liebe konnten immer nur wir verstehen. Wir haben Berührungen und Fragezeichen kommuniziert und zwischen uns hat alles ein bisschen anders funktioniert. Wir sind schon 68 Wochen Paar aber gewusst haben wir das nicht. Jetzt ist er nicht mehr hier, aber für immer für mich da.
Teuflische Sprache. Wird das klappen? Werden wir das schaffen? „Alles was du glaubst. Ich komme jetzt nach München.“
Ich versuchte ihn zu finden. 5 Straßen. Immer woanders, niemals da. Der Weg war das Spiel, doch immer ohne Ziel.
Am Ende ist er nicht gekommen. Meine Mutter war der Stalker in unserer Welt. Sie ist zu seinen Eltern gefahren und hat sich seine Nummer geklaut: „Hallo Nick. Ich würde gerne mit dir und meiner Tochter darüber reden, dass ich ihr einfach nach Wien gefolgt bin und sie dir dort weggenommen habe. Ihr liebt euch anscheinend wirklich. Es tut mir leid. Ich möchte das klären. Kommst du nach München?“
Nick hat dem Teufel Glauben geschenkt. Am Ende war er hier, aber immer noch nicht bei mir. Mama log in unseren Köpfen. Er war dann in der Straße des Neubaus meiner Mutter in München. Das Messer landete erst in meinem Kater. Blut im Bauch und ein Krater. Dann hat der Teufel Gott gefickt. Die Mutter war eine perverse Fotze mit der verlogensten Fresse der Welt. Sie war böse zu Gott. Sie log über das Gute. Gott glaubte dem Bösen, dann verlor die Hexe ihren Gott. Gott zerfiel in 666 Einzelteile.
Ich stand vor der Kirche und verstand nur das Nichts und die Lügen in mir. „Tochter ich verfluche dich. Stirb Tochter! Ich komme mit dem Messer! Dein Körper ist wird dann blutleer sein und kaputte Organe fliegen durchs All!“
Ich dachte mir so: „Alter die hat doch echt n Knall…
Gott sagte: „ Komm nach Wien hier bist du sicher. Die Tür wird dieses mal sicher offen sein. Ich lass dich dieses mal nicht allein.“
So trennte der Teufel die Wahrheiten mit den Lügen über die  verschiedenen Orte.
Ich nahm den Zug und verlor mein Verständnis. Eine richtige Reihenfolge der Abteile gab es nicht, da jede Reihenfolge die falsche war. Am Ende war die Liebe zwischen uns nicht mehr da wo sie sein sollte. Wir fanden uns nie im hier und jetzt, dafür aber immer überall für immer und ewig. Um 9 war ich in Wien. Er war doch noch am Leben und ich blieb am Boden der Tatsachen kleben. Wieder 13 mal durch falsche Straßen gerannt. 1 Woche später der ganze Rücken verspannt. Es hat geregnet und ich sass vor einer Kirche die sah aus wie ein Dom und er meinte er führt mich doch am Ende waren wir beide verflucht. Ich zauberte uns frei mit der magischen 3 mal 7 ist freier Frieden. Das Trauma nahm ich ihm auch, dankbar war er schon aber Neid siegte wieder. Das war mir zuwider. Ich fing an zu schreien, da fiel mir alles ein: Meine Mutter war immer böse und sie ist auch jetzt schuld. Sie behauptete ich wär ihr größter Fehler gewesen doch eigentlich war es immer anders rum. Ich war der Urknall. Ich wünschte mir die Tochter zu sein. Ich wollte besser sein, sie sollte stärker sein. Ich wollte, dass sie von mir lernt und stark für mich da ist. Am ende neidete sie mich und aus ihrem Neid wurde Hass. Sie war nicht stark für mich da. Sie hasste mich krass. Ich dachte ich bräuchte eine Mutter. Das war mein Fehler. Ich hatte nie eine Mutter.  Ich lief durch diese fehlerhafte Welt und spielte mit mir selbst wieder nachts auf der Straße und ganz allein. Dann ging die Sonne auf und ich beobachtete die Tauben im rosa Licht des Morgens. Ich fühlte mich einsam aber es war eine schöne Melancholie einer blauen Traurigkeit. Dann dachte ich an die Großeltern, die es eigentlich gar nicht waren aber ich dachte sie seien auch böse. Alles war eine Illusion der Grausamkeit. Ich lief an dem schönen Baum vorbei, Nick wusste genau wo ich war er wollte auch kommen aber wir haben es einfach nicht geschafft. Ich war dann am Bahnhof angekommen, wie genau weiss ich auch nicht mehr. Ein Taxi hat mich vom Naschmarkt gefahren und dann wär die Sonne wieder fast auf die Erde gefallen. Aber das war auch nur ein Traum. Ich sass dann später im Zug und er im Auto wir haben uns unsere Liebe geschworen und das Rätsel gelöst. Plötzlich war er ganz böse und wollte mein Trauma aufreissen. Er war ganz der Teufel und sprang von einer Brücke in den Tod.
In München lief ich zu Bavaria und glaubte stark an das gute in mir. So erreichte mich das Trauma nicht. Ich schlief bei chiara meiner wahrsten Freundin. Der Schlüssel lag bereit und ich konnte einfach durch die Tür in ihre Wohnung und legte mich ins Bett. Gott fand den Weg zu mir doch ich liess ihn los um ganz frei ich selbst zu sein.
Das Ende ist ein Anfang. Am Ende war meine Mutter sehr gut zu mir und ehrlich stark für mich. Nun klebe ich am Linoleumboden der Tatsachen und erkenne das ich mir mit Fantasie eine Traumwelt der universellen Kommunikation zwischen liebenden Menschen gebastelt habe. Die Realität ist oft schneller als der Traum. Sie hat mich eingeholt und schmiert mir mit langen Fingern die ernüchternde Welt der Dinge ins Gesicht. Reality bores me a lot.
Die Mutter war immer eifersüchtig auf die Liebe zwischen ihrer Tochter und des Mannes. Die Eifersucht und der Neid darum dass die Tochter besser für den Mann war trennte die beiden Frauen voneinander. Der Mann trennte die Loyalität zwischen den Frauen. Ich verstehe nun dass ich meine Mutter sehr liebe und weiss nun dass sie für mich da ist, wie es der Mann nie sein kann. Frauen sind zusammen am besten wenn sie ihre Fähigkeiten nicht gegenseitig neiden sondern die eigenen selbstbewusst ausbauen . wenn sie es schaffen nicht eifersüchtig auf eine andere Frau zu sein, da eben diese glücklich in einer Beziehung zu einem Mann ist. Das ist Frauenpower.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 68
Beiträge: 5738
Wohnort: Elsdorf
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 05.11.2021 04:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ein paar Kommas würden dem Manuskript nicht schaden.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Babella
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 793

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 05.11.2021 06:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz ehrlich, ja, beim dritten ausgelassenen Komma höre ich auf zu lesen. Warum soll ich mir die Mühe machen, wenn mir der Autor es so schwer macht?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Levo
Eselsohr


Beiträge: 342



BeitragVerfasst am: 05.11.2021 07:47    Titel: Antworten mit Zitat

Puh, ich konnte nach dem ersten Absatz mein Auge nicht davon abhalten, quer über den Text zu irren, weil mein Hirn nicht einhaken wollte und kein Interesse bekundete, obwohl ich dachte, ich könnte da noch irgendwie hintersteigen, aber dann waren da Zahlen und Namen und Mütter und Teufel, aber keine Geschichte.
Was soll die Aussage sein? In einem Satz?
Wenn Du das weißt, dann kannst Du den Text straffen und auf das Wesentliche reduzieren. Und danach wieder ausschmücken, wenn nötig. So, auch ohne Rücksicht auf Grammatik etc, wirkt er wirr, lieblos und unausgegoren, obwohl man eine Spur Interesse des Autors an dem eigenen Text  hinter dem Wust ahnen mag.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Selanna
Geschlecht:weiblichReißwolf


Beiträge: 1017
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 05.11.2021 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SSG,
ich habe die vorhergehenden Kommentare nicht gelesen, wahrscheinlich doppelt sich das ein oder andere. Hier mal ein paar Leseeindrücke und Anmerkungen von mir:
Mir fiel auf, dass Du mit Kommata geizt Wink Sei etwas großzügiger, die kosten nichts und erleichtern das Lesen enorm.
Du arbeitest mit zwei großen entgegengesetzten Bildern: Der Wahrheit und der Lüge, das ist ein schöner Aufhänger Daumen hoch
Noch ein paar Details:
Zitat:
schickte ein Bild von dem Ort an dem ich war. Er kam dann auch und nahm seine Lüge mit.

Das ist nicht sehr elegant formuliert. Was hältst Du von „schickte ein Bild von meinem Standort. Er kam, um mich zu holen/treffen, aber er hatte seine Lüge mitgebracht/mitgenommen“?
Zitat:
Die Lüge wollte die Wahrheit nicht erkennen, die Lüge war voller Hass über die Natur zwischen Nick und May.

Was genau sagt dieser Satz aus? Meinst Du, die Lüge wollte die Wahrheit nicht anerkennen? Oder meinst Du, die Lüge begriff nicht, wie die Wahrheit aussieht? Und der zweite Satzteil: Die Lüge hasst die Beziehung zwischen Nick und May? Du drückst Dich nicht ganz treffend aus, zumindest ich verstehe den Satz nicht so ganz.
Zitat:
Es waren immer wir zwei aber immer entzwei, immer überall aber fast nie im hier und jetzt. 12 Nächte waren zarte und harte Wahrheit. Die 13 hat alles kaputt gemacht.

Du spielst mit Worten, das mag ich. „Hier“ und „Jetzt“ schreibt man in dem Kontext groß, 12 schreibt man aus. Beim 12-Nächte-Satz weiß ich mit „zart“ nichts anzufangen, ich glaube, Du gehst hier eher auf den Klang, auf das Wortspiel, und nicht auf die Bedeutung. Denn wie können 12 Nächte Verliebtheit/Sex eine zarte Wahrheit sein? Wenn das Wortspiel nur des Wortspiels wegen, ohne inhaltliche Aussage, verwendet wird, wird es schwierig, das geht dann für mich schon ins Lyrische, aber das müsste dann stilprägend für den ganzen Text sein. Vllt ist es da ja, mal sehen.
Zitat:
Da stand Nick zwischen Lüge und Wahrheit und entschied sich für die verlogene Liebe der Lüge seiner Freundin, die er nie ehrlich geliebt hat. Aber die Liebe liess sich nicht vertreiben.

Er entschied sich für die verlogene Liebe der Lüge seiner Freundin … Das verstehe ich nicht. Entscheidet sich für die verlogene Liebe der Lüge (= die Lüge liebt)? Oder er entscheidet sich für die Lüge seiner Freundin? Das ist kaum zu entwirren, den Satz solltest Du umbauen. Und wessen Liebe lässt sich nicht vertreiben? Die Liebe zu May oder die Liebe zu seiner Freundin oder die Liebe zur Lüge? Puh. Du achtest sehr auf eine poetische Sprache, das ist großartig, aber wenn der Leser den Inhalt dahinter nur noch schwer oder gar nicht mehr versteht, wird es schwierig (imho).
Zitat:
Sie verfluchte sich selbst zum wahrsten Penner der Welt und lief ueber den Asphalt in seinem Viertel. Sie sprach mit Eva und der Sonne über dieses eine wahre Leben der Liebe zwischen ihm und ihr . Er blickte durchs Zeitfenster und dachte sich: “Wenn sie morgen noch da ist dann nehm ich sie.”

Das hat wirklich Potential! Das Wortspiel mit Zeitfenster zum Beispiel: Toll! Aber insgesamt fordert der Text noch eine Menge Arbeit ein, da müsstest Du noch viel Feinschliff investieren, angefangen bei der Zeichensetzung, Kürzungspotential (zB „Wenn sie morgen noch da ist, nehm ich sie“) bis zu letztem Schliff bei Stil und inhaltlicher Stringenz.
Die Wortspiele, Bilder und poetischen Ansätze beweisen aber viel Talent, wenn Du dranbleibst, kann da sicher was sehr Schönes draus werden Daumen hoch
Würde mich freuen, wenn ein paar brauchbare Anregungen und hilfreiches Feedback dabei waren. Wenn nicht, vergiss es Wink

Liebe Grüße
Selanna


_________________
Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Prosa -> Werkstatt Alle Zeiten sind GMT - 11 Stunden
Seite 1 von 1



 
 Foren-Übersicht Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.
In diesem Forum darfst Du keine Ereignisse posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Auf der Wahrheit ruht ein Flügelschlag Patrick Schuler Trash 2 29.11.2021 12:11 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Parodie und Satire Ayumi Dies und Das 13 27.11.2021 17:36 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Kurzgeschichte: Verstoßen und Vergessen Derufin Denthor Heller Einstand 7 27.11.2021 10:21 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Ich war wo und später fuhr ich wieder... Kullervo Trash 2 26.11.2021 10:26 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Eile und Geduld Steffen Einstand 3 25.11.2021 13:30 Letzten Beitrag anzeigen

EmpfehlungEmpfehlungEmpfehlungBuchEmpfehlungBuchEmpfehlungBuchEmpfehlungEmpfehlung

von Selanna

von Enfant Terrible

von holg

von hexsaa

von fancy

von Valerie J. Long

von TheSpecula

von preusse

von EdgarAllanPoe

von Rike

Impressum Datenschutz Marketing AGBs Links
Du hast noch keinen Account? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!