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JAMAL


 

 
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ohlear
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen


Beiträge: 20



BeitragVerfasst am: 10.01.2022 00:17    Titel: JAMAL eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es passierte in der Warteschlange, mit einem Mal wusste Jamal nicht mehr, wieso er überhaupt anstand.
Einige Zeit musste verstreichen, in der er - die Stirn gerunzelt, die Augen zugekniffen - überlegte was der Grund seiner derzeitigen Anwesenheit an ausgerechnet diesem Ort sei, bis er aufgab und seufzte.
Daraufhin setzte die verlorene Konzentration wieder ein.
Ob ihn wohl jemand gehört hatte?
Ob sich dieser besagte jemand nun im Klaren darüber war, welchen Defizit Jamal an sich entdeckt hatte?
Und schließlich, würde dieser jemand ihm sein Ungeschick zum Vorwurf machen?

Ein vorsichtiger Blick auf die gigantische Menschenmasse vor ihm, ließ ihn beruhigt und diesmal auch bedachter ausatmen. Weiterhin ergab sich der kleine, feine Unterschied zwischen ihnen und Jamal selbst.

Sie waren - jeder einzelne von ihnen - um einiges größer. Und das nicht, weil er als Kind nicht genug gegessen hatte, nein, es lag an ihren Kopfbedeckungen.
Waren sie allesamt zwar einzigartig, kein Modell trat zwei Mal auf, bedeckte jede von ihnen einen Schädel.
Außer den seinen.

War es das?
Jamal hatte doch tatsächlich seinen Hut verloren und wie bitte sollte er am Ende der Schlange auftreten können, wenn er nicht hatte, was jeder vor ihm gehabt hatte und jeder nach ihm haben würde.

Ein Blick über seine Schultern verriet ihm, dass die Schlange elendig lang war. Es würde sicherlich den ganzen Tag einnehmen, sich erneut anzustellen.
Aber noch schlimmer wäre es praktisch nackt zum Ziel zu kommen.

Konnte er es riskieren sich davon zu stehlen und sich unbemerkt wieder zurück an seinen Platz zu stellen?
Wohl kaum, er würde nicht der einzige mit kleinem Zeitfenster sein, besser war es, jemanden einzubinden.
Vielleicht konnte er sogar auf Hilfe hoffen.
Er betrachtete konzentriert das Paar Schultern vor ihm, doch ihre Gesichtslosigkeit ließ ihn den Blick abwenden.
Hinter ihm aber, stand ein Mann, dessen Züge unbekümmert waren, geradezu gütig.
Jamal fasste seinen Mut und richtete sein Wort an den Fremden:
“Entschuldigen Sie.”
Angesprochener drehte sich halb zu ihm hin.
Blickte ihn an,  blickte auf ihn hinab und hob auffordernd die Augenbrauen, woraufhin es so schien, als habe er sich noch weiter in die Höhe gestreckt.
“Ich habe wohl meinen Hut verloren,” begann Jamal zögerlich. “allerdings, so fürchte ich, besitze ich nicht die Kapazitäten, ihn zu suchen und mich dann auch noch hinten anzustellen. Ich habe keine Zeit dafür.” begann er und er spürte wie seine Wangen zu brennen begannen. “Würde es Ihnen etwas ausmachen, diesen Platz für mich freizuhalten?”
Der Mann dessen Zylinder sich immer weiter zu ihm hinunter gebeugt hatte, fast, so schien es, um ihn besser verstehen zu können - seine Stimme schaffte es nicht ganz das Gemurmel um sie herum zu übertönen - ließ sich vorerst Zeit.
Verständlich, dachte Jamal.
Er würde es auch vorziehen, seine Aufmerksamkeit nicht länger als nötig einem fremden, praktisch nackten Mann in einer Warteschlange zu schenken.

Die Zeit verging und sie verging schnell. Jamal starrte weiterhin konzentriert den Mann an, dessen Augenbrauen sich am Haaransatz fest gekrallt hatten und wohl nicht mehr los lassen würden.
‘Ich habe keine Zeit.` dachte er. `Ich werde meinen Hut finden und mich wieder hierhin stellen. Denn es ist so, ich habe einen Hut, ich habe ihn nur verlegt. Ich gehöre an diesen Platz, in dieser Warteschlange.`
Und es geschah, was Jamal nicht mehr für möglich gehalten hätte, der Mann nickte.

Schon in dem Moment in dem er dem lauten Treiben der Schlange den Rücken kehrte, sah er, was er verloren hatte.
Ein kleiner Junge hielt seinen Hut in beiden Händen.
Und es war sein Hut, dieselbe Farbe, dieselbe Form.
Nun deutlich beschwingter hastete er auf den Jungen zu. Er war klein, so klein, dass er sich mit Leichtigkeit hinter dem Hut verstecken hätte können.
“Sag mal, kleiner.” sagte Jamal. “Kann es sein, dass du diesen Zylinder auf dem Weg gefunden hast? Ich glaube nämlich es ist meiner, denn ich habe ihn verloren.”
Doch wider Erwarten nickte das Kind nicht auf die ihm vorgesehene beipflichtende Art, es riss lediglich die Augen auf.
So weit, dass sie eine Größe erreichten, die Jamal das Gefühl gab, er habe ihn schon längst durchschaut.
Verstanden wie peinlich es war, überhaupt ein Kind nach dem Befinden seines Hutes zu fragen.
Verstanden wie lächerlich es war, ohne Hut überhaupt ein Gespräch anzufangen.

Mit Schrecken erkannte er weiterhin, dass der vermeintliche Hut in Wahrheit ein Plüschtier war. Ein Affe, genauso, dachte Jamal, wie er selbst einer war.
“Was ist ein Zylinder?” drang nun die neugierige Stimme des Jungen zu ihm durch, der, schützend den Affen noch fester an seine Brust presste.
Er wartete einen Moment lang ab und noch einen, er schien ein geduldiger Junge zu sein.
Doch wie sie da so standen, zu zweit, schweigend, begriff Jamal dass er erneut unzumutbar gehandelt hatte.
Es war der Blick auf die kunterbunte Ballonmütze, die Sicherheit die in der Stimme des Kindes lag und das fehlende Interesse zu beschreiben war er jetzt nicht nur verloren sondern auch noch mit einem Plüschtier verwechselt hatte.
“Hier,” Jamal zögerte, streckte dem Jungen dann aber seine Anzugjacke hin. “Nimm sie, ich habe keine Gebrauch für sie, wenn mir ein Hut fehlt, der  sie abrundet.”
Und er ging weiter, er zitterte nicht.

Zwischen die Menschen hindurch lief er schlängelnd, er traute sich nicht seinem ziel auf direktem Wege zu folgen, vor allem, weil er nicht mit Sicherheit sagen konnte wo es denn war.
Das Ziel.
Schon kurze Zeit später ertappte er sich dabei, erneut seinen Zylinder zu erkennen, der sich als Handtasche entpuppte.
Und wollte aufatmen, murmelte fröhlich “alle guten Dinge sind drei” und wurde erneut enttäuscht.
Immer wieder sprach er einzelne seiner Umgebung an, letztlich voller Scham gab er ihnen als Entschuldigung Teile seiner Kleidung.
Denn sie bestand aus gutem Material, war teuer erworben und er wusste, sie alle hatten jeden einzelnen Fetzen Stoff mehr verdient als er es tat.

Irgendwann hörte er auf zu zählen.
Er überlegte ob er es aufgeben sollte. Ob er zurückgehen und sein Geschäft erledigen solle um anschließend einen neuen Zylinder zu kaufen, einen der weitaus schöner war als sein Vorgänger. Dies wäre die perfekte Gelegenheit zu vergessen, welch grausamen Tag er gerade erlebte.

Da sah er einen Mann.
Er fiel ihm nur auf, weil er von einer besonders kleinen, fast absurd winzigen Größe war, sein Gang aber eher als lang und und einnehmend zu bezeichnen war.
Auf seinem Kopf ein Zylinder, der all jenes einholen sollte, was der Körper des Mannes ihm verwehrte.
Und Jamal war sich sicher, es war sein Zylinder.

“Mein werter Herr,” begann er vorsichtig. Denn auch wenn er sich sicherer noch nicht gewesen war, so saßen die letzten, beschämenden Male ihm doch stark im Nacken.
“Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, denn ich kann sehen, dass ihnen viel daran liegt den Kopf bedeckt zu halten, doch, so glaube ich, handelt es sich um meinen Hut, den sie da tragen.”
Der Mann musterte ihn, vor erst schweigend.
Er begann auf natürlichem Wege mit Jamals nackten Knien, rutschte dann hinab auf die Füße, bevor er endlich seinen Blick erwiderte.
“Sie glauben,” kicherte er verhalten und strich seinen geringelten Ziegenbart glatt. “mein Hut, passe da noch drauf?” Mit seinem knochigen Zeigefinger, zitternd wohlgemerkt, deutete er in etwa auf Jamals Stirn.
Dieser war sich sicher, zum ersten Mal in seinem Leben tatsächlich verstanden zu haben, wie Verzweiflung sich anfühlte.
Wie oft hatte er nun Vorwürfe hervorgebracht, wenn die einzige Person der er welche stellen konnte er selbst war.
Diesen alten Mann hätte er seines Hutes beraubt, ausschließlich aus egoistischen Gründen.
Und natürlich trug ein alter, schicker Mann wie dieser, einen Hut, der auf ihn und ihn allein zugeschnitten war.
“Junger Mann, was ist passiert?” Der Alte kicherte noch immer.
“Wie finde ich, was ich verloren habe?” fragte er gerade heraus.
“In dem sie an vertraute Orte zurückdenken.”
Vorerst verstand er nicht, inwiefern ihm diese kryptische Phrase helfen sollte.
Aber handelte es sich überhaupt um eine Phrase?

Was war ihm vertraut gewesen, seit er sich in der Schlange gefunden hatte?
Gott, wie viel Zeit musste seitdem verstrichen sein?
Noch schlimmer; sollte er irgendwann seinen Hut finden, wenn es denn überhaupt der Fall sein sollte, wäre es schon lange zu spät.

“Denken Sie gut nach, meist ist es noch einfacher als man glaubt.”

Das letzte, das ihm vertraut vorgekommen war, war der erste Mensch mit dem er gesprochen hatte. Unmittelbar nachdem er sich seines fatalen Fehlers bewusst geworden war.
Es handelte sich um den Mann, der hinter ihm in der Schlange gestanden war.
Stellte sich die Frage, wieso es ausgerechnet sein Hintermann gewesen war, dem er sein Vertrauen geschenkt hatte;
wäre denn nicht der Vordere die bessere Entscheidung gewesen?
Sie hatten in der Zeit davor sogar des öfteren einen höflichen Augenkontakt gehabt.
In Wahrheit lag es nicht an dem Mann selbst, dass er ihn zum Platz freihalten gebeten hatte, sondern der Hut der diese gesuchte Vertrautheit aussprach.
Womöglich hatte dieser lang fingrig die Chance ergriffen als er besonders müde war und seinen Hut geklaut.

Er wechselte einen letzten Blick mit dem Alten, der sich bereits halb von ihm abgewendet hatte - noch immer kichernd.
‘Zurecht’ dachte Jamal bitter, auch er kehrte ihm den Rücken zu und machte sich nun endlich auf den Weg.
Seine  geradezu leidenschaftlichen Schritte tobten die Menschen auseinander, er lief nun nicht mehr schlängelnd und wurde sogar schneller, desto näher er der Warteschlange kam.
Da stand dieser intrigante Mann doch tatsächlich an seiner Stelle, an der Spitze, die, die nur ihm zustand.
Diesmal schnaubte Jamal sogar lauter als es nötig gewesen wäre.

“Was fällt Ihnen ein?” schimpfte er sofort. Drohend zeigte er auf den verhassten Mann, der weiterhin selbstbewusst seinen Hut trug. “Sie klauen mir einfach meinen Hut, tragen ihn, als gehöre es sich so.
Ist Ihnen klar, wie ich mich fühle. Wenn man glaubt den eigenen Hut verloren zu haben, glaubt man fasst es wäre der eigene Kopf. Dennoch legen sie mich einfach rein, schweigen, auch wenn sie offenkundig sehen, wie sehr es mich schmerzt!”
Doch wie schon beim ersten Mal, zeigte der Dieb sich stumm. Er besaß sogar die Frechheit ihn mit offenkundiger Verwirrung zu betrachten.
“Wenn Sie schon nichts zu sagen haben, dann geben sie ihn mir wenigstens zurück!” forderte Jamal nun, es ging ihm nicht mehr um den Hut, es ging darum, diesem Fremden das Gefühl zu bescheren das er seit ihrem ersten Gespräch besaß, wenigstens für eine Sekunde.
Sie starrten und starrten sich weiterhin an, jeder auf die ihnen vorgegebene weise, wütend und irritiert, angespannt und seltsam ruhig.
Jamal schreckte zurück, als sein Gegenüber die Hand nach ihm ausstreckte und hielt die Luft an, als sie auf seiner Schulter Platz fand.
“Sie wollten mir schon vorher nicht zuhören,” bekam er auf seltsam sanfte weise zurück.
Genauso behutsam wurde er nun gedreht, bis seine Augen auf dem eigentlichen Ende der Schlange waren.
“Sehen Sie, ich hatte es Ihnen schon vorher sagen wollen, doch Sie waren so aufgebracht.”

Jamal blickte sich selbst entgegen.
In seine Augen, vor Schreck geweitet, auf seine vom Sprechen trockenen Lippen, kraftlos schlaff - darüber, undiskutierbar, zweifellos sein Zylinder.

Und wie er da so stand und sein nicht praktisch, sondern faktisch nacktes selbst betrachtete, wurde ihm klar, dass es viel besser gewesen war, viel einfacher, als er dachte den Hut verloren zu haben.
Also hob er die Hände und war im Begriff seinen verloren geglaubten Begleiter abzusetzen und zum ersten Mal erleichtert auszuatmen anstatt zu seufzen.
Doch er klappte nicht, egal wie oft und auf welche Weise er es versuchte:
Es stand nicht in Jamals Macht den Zylinder abzusetzen.

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HansGlogger
Geschlecht:männlichLeseratte

Alter: 63
Beiträge: 154
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 12.01.2022 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es passierte geschah in der Warteschlange, mit einem Mal wusste Jamal nicht mehr, wieso er überhaupt anstand.


Konnte er es riskieren Komma sich davon zu stehlen und sich unbemerkt wieder zurück an seinen Platz zu stellen?


“Sag mal, kleiner.”  Kleiner sagte Jamal. “


Zwischen die Menschen hindurch lief er schlängelnd, er traute sich nicht seinem ziel   Ziel auf direktem Wege zu folgen, vor allem, weil er nicht mit Sicherheit sagen konnte wo es denn war.



“In dem sie Sie an vertraute Orte zurückdenken.”

Wenn man glaubt den eigenen Hut verloren zu haben, glaubt man fasst fast es wäre der eigene Kopf. Dennoch legen sie Sie mich einfach rein, schweigen, auch wenn sie offenkundig sehen, wie sehr es mich schmerzt!”


Die Parabel verstehe ich nicht, ich kann nur mutmaßen. Steht der Hut für die Männlichkeit und wofür die Warteschlange?
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Skatha
Geschlecht:weiblichLeseratte


Beiträge: 158
Wohnort: Alpenraum


BeitragVerfasst am: 30.01.2022 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

ohlear hat Folgendes geschrieben:
“Wie finde ich, was ich verloren habe?” fragte er gerade heraus.
“In dem sie an vertraute Orte zurückdenken.”


Kürzlich habe ich den Film ‚The Father‘ mit Anthony Hopkins gesehen, wohl deshalb war mein Gedanke gleich zu Beginn: Demenz.

Wie der Prota von einem Moment auf den anderen nicht mehr weiß, wofür er überhaupt in der Schlange steht; wie er die Orientierungslosigkeit zu verbergen versucht, wie es ihn ängstigt, wie es ihm peinlich ist; später bricht Ärger über ihn herein, er schimpft, weil er sich hintergangen fühlt, obwohl sein Umfeld hilfsbereit ist. Was er sucht und nicht findet, weil Verstand, Gedächtnis, Geisteskraft kann man nicht mal eben finden. So wenig wie ‚ablegen‘, sich eine Pause gönnen oder gar davon befreien, vom eigenen mutmaßlich unzulänglichen Verstand, auch wenn die Figur das am Ende wohl möchte.

Die eine oder andere Korrekturschleife wäre dem Text sicher zuträglich, dennoch ist er schön metaphorisch, vieldeutig und mit tragisch anmutender Wendung zum Schluss.

LG Skatha


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Das Unmögliche möglich machen, das Mögliche leicht und das Leichte elegant. (M. Feldenkrais)
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