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Wie findet ihr diesen Teil (Anfang) meiner Geschichte???


 

 
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Writerheart
Schneckenpost


Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 09.10.2021 16:59    Titel: Wie findet ihr diesen Teil (Anfang) meiner Geschichte??? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Diese Geschichte habe ich vor ein paar Monaten geschrieben. Very Happy

Prolog

  Langsam , beinahe wie in Trance schritt sie über den
von Kirschblüten bedeckten Kiesweg . Obwohl es bereits Mitte April war, hatte sich der Wind binnen weniger  Sekunden in ein frostiges Inferno verwandelt und schien sie nun von allen Seiten mit seiner eisigen Hand zu Boden drücken zu wollen .
  Shawnee atmete hörbar aus .  Tränen rannen ihre Wangen hinab und sammelten sich in ihren Mundwinkeln. . Ein salziger Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus. „Hey.“ Sie schnellte herum. Keinen halben Meter von ihr entfernt stand ein junger Mann. Seine dunklen Augen schienen Shawnee förmlich zu durchbohren und sie wischte sich schnell die Tränen aus dem Gesicht. „Ich weiß das es schwer für dich ist.“ Er kam ein paar Schritte auf sie zu. „Mir geht es nicht anders. Ich meine....er...er war unser Vater.“ „Ach Nerian.“ Sie seufzte. „Wir wussten ja das es irgendwann...das er bald sterben würde, aber ich habe nicht damit gerechnet das es so schnell geht.“ „Ich auch nicht.“,gestand Nerian. Shawnee seufzte ein weiteres Mal und blinzelte die heraufkommenden Tränen fort. „Hey.“ Er legte ihr eine Hand auf die Schulter. Shawnee hob den Kopf und ihre Blicke trafen sich.
 „Er wird immer bei uns sein, egal was passiert, okay?“ „Okay.“, entgegnete sie und fuhr dann fort:   „Ich glaube wir müssen jetzt los.“ „Du hast recht. Mum wartet bestimmt schon auf uns.“, gab Nerian zu bedenken. Noch einmal blickten sie sich schweigend an, dann setzten sie sich langsam in Bewegung und folgten dem Kiesweg, welcher sie letztendlich vor ein imposantes, aus roten
 Backsteinen errichtetes Gebäude führte. Unmittelbar blieben sie stehen, sowie die Sonne über dem Bauwerk empor stieg und die
 Umgebung ringsum mit ihren güldenen Strahlen in  wahres Lichtermeer verwandelte.   

Danke Rolling Eyes

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Kojote
Geschlecht:männlichACME Buchstabenfabrikant

Alter: 31
Beiträge: 1021
Wohnort: Wurde erfragt


BeitragVerfasst am: 09.10.2021 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Writerheart,

zur Qualität des Storytelling kann und mag ich hier noch keine Aussagen machen, denn dazu sind noch zu viele fachliche Fehler vorhanden.

Zuerst solltest du dich mal mit den Inhalten dieser Seite auseinandersetzen:
https://www.das-dass.de

Alsdann lies dir bitte Kapitel E im Regelverzeichnis des Duden durch. Du hast noch großen Nachholbedarf was Zeichensetzung betrifft. Auch könnte dein Text mehr Absätze vertragen, aber bitte an der richtigen Stelle.

Wenn dir das gelingt und du die Rechtschreibung, besonders das/dass und Zeichensetzung beherrschst, können wir über den Rest diskutieren.

Aufmunternde Grüße
der Kojote

PS: Diese drei Fragezeichen im Threadtitel — waren die wirklich nötig? Rolling Eyes


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hobbes
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Moderatorin

Beiträge: 4187

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BeitragVerfasst am: 09.10.2021 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Writerheart,

wie schon im anderen Faden erwähnt, gehört Textarbeit in einen anderen Bereich des Forums. Ich habe den Faden daher hierher verschoben.


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Fistandantilus
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 41
Beiträge: 220
Wohnort: Augsburg


BeitragVerfasst am: 09.10.2021 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Writerheart,

ich habe mir einfach mal die Freiheit genommen, Deinen Text bezüglich Zeilenumbrüchen, Interpunktion und Rechtschreibfehlern richtig zu gestalten, habe ihn aber ansonsten komplett unverändert gelassen.

Prolog

Langsam, beinahe wie in Trance, schritt sie über den von Kirschblüten bedeckten Kiesweg. Obwohl es bereits Mitte April war, hatte sich der Wind binnen weniger Sekunden in ein frostiges Inferno verwandelt und schien sie nun von allen Seiten mit seiner eisigen Hand zu Boden drücken zu wollen. [Hier könnte man prinzipiell auch ohne Zeilenumbruch weiterschreiben, ist Geschmackssache.]
Shawnee atmete hörbar aus. Tränen rannen ihre Wangen hinab und sammelten sich in ihren Mundwinkeln. Ein salziger Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus.
»Hey.«
Sie schnellte herum. Keinen halben Meter von ihr entfernt stand ein junger Mann. Seine dunklen Augen schienen Shawnee förmlich zu durchbohren und sie wischte sich schnell die Tränen aus dem Gesicht.
»Ich weiß, dass es schwer für dich ist.« Er kam ein paar Schritte auf sie zu. »Mir geht es nicht anders. Ich meine ... er ... er war unser Vater.«
»Ach, Nerian.« Sie seufzte. »Wir wussten ja, dass es irgendwann ... dass er bald sterben würde, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht.«
»Ich auch nicht«, gestand Nerian.
Shawnee seufzte ein weiteres Mal und blinzelte die heraufkommenden Tränen fort.
»Hey.« Er legte ihr eine Hand auf die Schulter. Shawnee hob den Kopf und ihre Blicke trafen sich. »Er wird immer bei uns sein, egal was passiert, okay?«
»Okay«, entgegnete sie und fuhr dann fort: »Ich glaube, wir müssen jetzt los.«
»Du hast recht. Mum wartet bestimmt schon auf uns«, gab Nerian zu bedenken.
Noch einmal blickten sie sich schweigend an, dann setzten sie sich langsam in Bewegung und folgten dem Kiesweg, welcher sie letztendlich vor ein imposantes, aus roten Backsteinen errichtetes Gebäude führte. Unmittelbar blieben sie stehen, als die Sonne über dem Bauwerk emporstieg und die Umgebung ringsum mit ihren güldenen Strahlen in wahres Lichtermeer verwandelte.

Den Unterschied zwischen Deiner und meiner Version solltest Du verinnerlichen. So etwas gehört zu den Basics, erst dann kann man sich an die eigentliche Textarbeit machen. Aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen Smile Ich hoffe jedenfalls, Dir damit geholfen zu haben.

Beste Grüße
Michi
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 48
Beiträge: 4215
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 09.10.2021 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, ich mach mal einen Vorschlag zur Formatierung:

Prolog

Langsam, beinahe wie in Trance schritt sie über den von Kirschblüten bedeckten Kiesweg. Obwohl es bereits Mitte April war, hatte sich der Wind binnen weniger Sekunden in ein frostiges Inferno verwandelt und schien sie nun von allen Seiten mit seiner eisigen Hand zu Boden drücken zu wollen. Shawnee atmete hörbar aus. Tränen rannen ihre Wangen hinab und sammelten sich in ihren Mundwinkeln. Ein salziger Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus.
„Hey.“
Sie schnellte herum. Keinen halben Meter von ihr entfernt stand ein junger Mann. Seine dunklen Augen schienen Shawnee förmlich zu durchbohren und sie wischte sich schnell die Tränen aus dem Gesicht. „Ich weiß, dass es schwer für dich ist.“ Er kam ein paar Schritte auf sie zu. „Mir geht es nicht anders. Ich meine er er war unser Vater.“
„Ach Nerian.“ Sie seufzte. „Wir wussten ja, dass es irgendwann dass er bald sterben würde, aber ich habe nicht damit gerechnet das es so schnell geht.“
„Ich auch nicht“, gestand Nerian.
Shawnee seufzte ein weiteres Mal und blinzelte die heraufkommenden Tränen fort.
„Hey.“ Er legte ihr eine Hand auf die Schulter. Shawnee hob den Kopf und ihre Blicke trafen sich. „Er wird immer bei uns sein, egal was passiert, okay?“ „Okay“, entgegnete sie und fuhr dann fort: „Ich glaube wir müssen jetzt los.“
„Du hast recht. Mum wartet bestimmt schon auf uns“, gab Nerian zu bedenken. Noch einmal blickten sie sich schweigend an, dann setzten sie sich langsam in Bewegung und folgten dem Kiesweg, welcher sie letztendlich vor ein imposantes, aus roten Backsteinen errichtetes Gebäude führte. Unmittelbar blieben sie stehen, sowie die Sonne über dem Bauwerk empor stieg und die Umgebung ringsum mit ihren güldenen Strahlen in  wahres Lichtermeer verwandelte.    

Anmerkungen:

- Wort[kein Leerzeichen]Komma (für andere Satzzeichen gilt dasselbe)
- bei wörtlicher Rede Punkte weglassen, wenn ein Inquit folgt (z.B. sagte er)
- drei Punkte macht man mit Dreipunktzeichen (…) nicht mit drei Punkten
- Absatz bei Sprecher-, Gedanken- oder Akteurwechsel
- lass das mit den manuellen Einrückungen, das macht ein Textsatzprogramm oder die Absatzeinstellungen einer Textverarbeitung, aber nicht der Autor mit Leerzeichen
- wenn "das(s)" eine Konjunktion ist (also einen Nebensatz beginnt, der kein Relativsatz ist), wird es mit Doppel-s geschrieben und davor steht ein Komma (außer am Satzanfang natürlich). Alternativ kannst du in Gedanken versuchen, ein "das" durch "dies/dieses/jenes/welches" zu ersetzen, wenn eins davon passt und der Satz noch den gleichen (oder überhaupt) Sinn ergibt, kannst du es mit einem s lassen. Wenn nicht, ist es eine Konjunktion und muss mit Doppel-s geschrieben werden.

Inhaltlich: Packt mich nicht und erzeugt keine Neugier. Die beiden unterhalten sich über den Tod ihres Vaters, aber es bleibt von der Perspektive sehr distanziert, also quasi von außen. Fragen, die ich beantwortet haben will (und die mich zum Weiterlesen animieren) werden nicht wirklich aufgeworfen. Ich kann vage herauslesen, dass das Verhältnis der beiden zu ihrem Vater wohl nicht das beste war, aber auch das ist schon Spekulation.

Wenn das der Anfang einer Geschichte sein will, musst du den Leser mit irgendwas packen. Du hast dafür maximal fünf Zeilen, im Idealfall gelingt das schon mit dem ersten Satz.

Willkommen im Forum und ich hoffe, da ist was Hilfreiches für dich dabei,
Veith


Edit: Damn, überschnitten, fist war schneller. Okay, jetzt hast du doppelt Vorschläge und kannst vergleichen.

Nochmal edit: bei "»Ich weiß, dass es schwer für dich ist.« Er kam ein paar Schritte auf sie zu. »Mir geht es nicht anders. Ich meine ... er ... er war unser Vater.«" haben wir unterschiedlich gesetzt. Das liegt daran, dass bei dem Satz nicht eindeutig klar ist, wer von den beiden das sagt. Genau das würde man dann über Absätze deutlich machen.

Noch was: Fist hat Chevrons benutzt, das habe ich bei dir nicht geändert. Ich würde in literarischen Texten aber auch Chevrons und keine Anführungszeichen benutzen.


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Minerva
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 457



BeitragVerfasst am: 09.10.2021 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nehme mal die formatierte Version von Fistandantilus.

Langsam, beinahe wie in Trance, schritt sie über den von Kirschblüten bedeckten Kiesweg. Obwohl es bereits Mitte April war, hatte sich der Wind binnen weniger Sekunden in ein frostiges Inferno verwandelt und schien abschwächender Ausdruck versuchte, sie nun Füllwort von allen Seiten unlogisch mit seiner eisigen Hand zu Boden zu drücken zu wollen.
Shawnee atmete hörbar aus. Tränen rannen ihre Wangen hinab und sammelten sich in ihren Mundwinkeln. Ein salziger Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus.
»Hey.«
Sie schnellte herum. Keinen halben Meter von ihr entfernt stand ein junger Mann. Hier protestiere ich, denn "ein junger Mann" würde ich nur schreiben, wenn sie ihn nicht kennt, würde den Name einsetzen. Seine dunklen Augen schienen wieder"schien" Diesen Begriff, ebenso wie jedes andere abschwächende Verb, eher meiden, es verwässert zu durchbohrten Shawnee förmlich und sie, rasch ersetzt, weil "schnell" gleich nochmal kommt  wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht.
»Ich weiß, dass es schwer für dich ist.« Er kam ein paar Schritte auf sie zu. »Mir geht es nicht anders. Ich meine ... er ... er war unser Vater.«
»Ach, Nerian.« Sie seufzte. »Wir wussten ja, dass es irgendwann ... dass er bald sterben würde, aber ich habe doch nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht
Wegen 3."dass" umgestellt und weil es mir etwas zu gestelzt klang für den emotionalen inhalt.
»Ich auch nicht«, gestand Nerian.
Shawnee seufzte ein weiteres Mal und blinzelte die heraufkommenden Tränen fort.
»Hey.« Er legte ihr eine Hand auf die Schulter. Shawnee hob den Kopf Komma  und ihre Blicke trafen sich. »Er wird immer bei uns sein, egal was passiert, okay?«
»Okay«, entgegnete sie und fuhr dann fort: »Ich glaube, wir müssen jetzt los.«
»Du hast recht. Mum wartet bestimmt schon auf uns«, gab Nerian zu bedenken. Finde ich hier zu viel, "sagte er/sie" ist als generelle Grundform zu empfehlen, hier aber so oder so nicht nötig.
Noch einmal blickten sie sich schweigend an, dann setzten sie sich langsam in Bewegung gingen sie los Nominalstil  und folgten dem Kiesweg, welcher sie letztendlich Füllwort  vor ein imposantes, aus roten Backsteinen errichtetes Gebäude führte. Unmittelbar blieben sie stehen Sie blieben stehen*, als die Sonne über dem Bauwerk emporstieg und die Umgebung geht das genauer, Landschaft/Stadt/Wälder/Dorf???, zu unkonkret ringsum Füllwort mit ihren güldenen ich mag das Wort auch, aber es ist zu altmodisch ^^ goldenen Strahlen in ein wahres Füllwort, abstrakt  Lichtermeer verwandelte.

*Das muss ich mal hier unten erklären: dieses "unmittelbar" ist etwas schwierig. 1. bin ich grad unsicher, ob es nicht "unvermittelt" heißen müsste, keine Ahnung 2. beisst sich das mit dem Nachfolgenden insofern, als dass du vermutlich meinst, dass sie abrupt anhalten, in genau dem Moment, wo die Sonne über dem Bauwerk auftaucht. Du schreibst aber "emporstieg", was ein Prozess ist, das haut dann nicht hin. Die einfachste Lösung war da jetzt das Wort zu streichen. Natürlich kannst du auch den Satz konkreter gestalten ... à la "In dem Moment, als die Sonne bla bla, blieben sie stehen. Dann wäre auch noch die Reihenfolge eingehalten, den das Stehenbleiben ist die Reaktion auf das Sehen der Sonne.


So, Entschuldigung, dein Text sieht jetzt furchtbar zerpflückt aus, weil ich kleinlich Textarbeit gemacht habe, aber ich möchte dir damit zeigen, wie du ihn und alles andere einfach verbessern kannst, denn so viel ist es gar nicht, wie es aussieht. Du machst ja viel richtig: eine Szene, eine Stimmung aufbauen, Sinnlichkeit beachten, mit Kontrasten spielen, Bildsprache usw.

Zusammengefasst, achte in deinen Texten auf Folgendes:
- Füllwörter (suche dazu am besten mal im Internet, welche da sind, wie du sie erkennst) - testhalber kannst du ja mal solche Wörter streichen und den Text nochmal lesen
- Wortwiederholung, in dem Fall war das dritte "dass" nach meiner Meinung zu viel
- abschwächende Wörter entfernen, hier "schien", man nimmt es meist, weil man glaubt, es sei damit korrekt ausgedrückt, aber es ist unschön und macht unkonkret
- Konkreter werden, versuche immer, die kleinstmöglichste "Einheit" zu verwenden, also wie bei "Umgebung" - das ist ein allgemeiner Überbegriff für etwas, das konkret sein könnte: ein Wald z.B., eine Stadt etc. Prüfe deine Texte mal darauf und suche etwas genaueres. (z.B. Veilchen statt Blumen, Katze statt Tier usw.)
- eventuell auf Nominalstil achten, d.h. wenn du statt eines Verbs häufiger substantivierte Konstrukte verwendest (wie "sich in Bewegung setzen") -ist jedenfalls einmal aufgefallen ... man kann das schon mal machen, aber lieber gezielt und dosiert - wie das bei dir im Allgemeinen aussieht, weiß ja nicht)
- darauf achten, dass die Redeweise natürlich klingt (einmal aufgefallen)
- Redebegleitsätze nur so und so viel wie nötig, 1. Wahl ist "sagte er/sie/es

Was den Inhalt angeht, weil V.K.B. meinte, es packt ihn nicht, finde ich das zu kurz zum Beurteilen, da es ja eine Einstiegsszene ist, wo noch nicht gleich die Fetzen fliegen müssen. Ich würde sagen, der Schluss ist jetzt die Stelle, nach der etwas "passiert", etwas Unverhofftes kommt, ein Hinderniss usw.


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... will alles ganz genau wissen ...
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Grim
Gänsefüßchen


Beiträge: 19



BeitragVerfasst am: 10.10.2021 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde mit der Intensität ein wenig herunterfahren. Dadurch, dass alles extrem ist, verliert es an Bedeutung. Wieso schnellt sie herum, nur weil sie jemand anspricht? Warum durchbohren sie seine Blicke? Ich hätte darauf getippt, dass sie Angst vor ihm hat, aber das Gespräch lässt nicht darauf schließen. Dann bleiben sie unmittelbar stehen (auch hier wird wieder mehr Spannung suggeriert, als angemessen ist, denn sie stehen ja nur vor einem Haus).

An sich schöne Bilder dabei (Kirschblüten-Kiesweg, Salzgeschmack in den Mundwinkeln, imposantes Gebäude hinter güldenem Licht), aber ich bin mir nicht sicher, ob die sie bewusst einsetzt, um eine bestimmte Stimmung zu vermitteln.

An der Spannung könnte man arbeiten. Aktuell ist die Aussicht: Bruder und Schwester besuchen nach dem Tod des Vaters die Mutter. Das ist noch wenig überzeugend.
Ich nehme allerdings an, dass sie da nicht nur rumsitzen und Tee trinken, sondern etwas passiert. Evtl. kannst du hier schon einen kleinen Vorgeschmack geben (so dass man als Leser gespannt auf den Besuch ist) oder du erzählst einfach (noch) nichts vom Tod des Vaters (denn dann fragt man sich: Wieso sind die Geschwister so traurig?)
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jGsnow
Eselsohr

Alter: 27
Beiträge: 230



BeitragVerfasst am: 11.10.2021 23:07    Titel: Re: Wie findet ihr diesen Teil (Anfang) meiner Geschichte??? Antworten mit Zitat

Writerheart hat Folgendes geschrieben:
Obwohl es bereits Mitte April war, hatte sich der Wind binnen weniger  Sekunden in ein frostiges Inferno verwandelt und schien sie nun von allen Seiten mit seiner eisigen Hand zu Boden drücken zu wollen .


Den Satz finde ich sehr gelungen. Zum Rest: Das geht alles viel zu schnell, viel zu emotionslos. Du gibst dem Leser überhaupt keine Zeit, "anzukommen" und mitzufühlen. Man kann mit den Figuren nicht fühlen, weil es so Schlag auf Schlag geht.

Was Rechtschreibung und Grammatik angeht - da solltest du nochmal ran. smile

LG!
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