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Menschen am Bahnhof: ein Zahnarzt


 

 
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pentz
Geschlecht:männlichGänsefüßchen


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BeitragVerfasst am: 14.08.2021 21:09    Titel: Menschen am Bahnhof: ein Zahnarzt eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ausflug zurück von Bimbam-Berg.
Mit meinem Ticket können zwei Personen fahren. Ich getraue mich, eine mit Fahrrad anzusprechen, mit meiner Karte zu fahren. Dabei kann ich mir ein paar Euro sparen.
„Ich habe schon letztes Mal schlechte Erfahrungen gemacht."
„Hören Sie meine Stimme?" Die Maske kann ich nicht abnehmen. „Klinkt die trügerisch?"
„Vor einem Jahr hat mich dies schon jemand an dieser Stelle gefragt. Existieren Sie davon?“
„Sie meinen, daß ich ständig hin- und herfahre und damit meinen Geld mache? Gute Idee, aber leider habe ich manchmal etwas besseres zu tun.“
„Oder warum machen Sie das?“
Zuhören scheint nicht seine Stärke zu sein. Aber Neugierde ist bei ihm um so ausgeprägter.
„Also, ob einige davon ihren Lebensunterhalt bestreiten, entzieht sich meiner Kenntnis.“ Nichts wissen, nichts hören, nichts sehen – der Mensch ist ein Affentier. Außerdem sieht er mir eh nicht so aus, als ob er am Hungertuch nagte, was einen Grund für seine Neidaussage hergegeben hätte gegenüber den armen Kirchenmäusen, die sich nebenbei auf diese Weise ein paar Käsestückchen stipitzen.
Ein Wort einzulegen für die Mühseligen und Beladenen, die psychisch Kranken und Suchtabhängigen, offenbarte mich als humanes Wesen und so sage ich, sowie wir uns auf dem Weg zum Bahnsteig machen, den er sich gewünscht hat, denn er wollte in die Sonne und die schien just auf diesen zu erreichenden Flecken, auf den hin wir zu gehen hatten: „Von irgendetwas müssen die Menschen schließlich leben. Bevor sie faul rumhängen wie die Affen auf den Bäumen...“
Er murmelt etwas Unverständliches und schwenkt akrobatisch das erstklassige Fahrgestell des dickreifigen Mountan-Bike-Fahrrads durch die Luft, um es sich schließlich unter den Arm zu klemmen, wirklich, nicht auf den Boden zu setzen, durchaus affenagil und -konform, und los zieht das Affenpaar, aber nur im Sinne von zwei Personen, unterscheiden wir uns nicht nur geistig, sondern auch stammesgeschichtlich. Sehr dickschwarzbehaart, augenbrauenbuschig, muskulös und breitknochig, athletisch, gestylt und gebodybuiltet ist er, also müssen seine Vorfahren lange vor meinen aus dem Urwald auf die Pampa geschwärmt sein. Mich kennzeichnen blaue Augen von Meer-, See- oder Flußeinfluß.
Obendrein müssten sie auch länger in dichten, dumpfen Waldgegenden gehaust haben, sind doch seine Augen rotbraun.
So kommen wir ins Gespräch: Verteilungskämpfe, rückläufige Evolution, siehe Kriminalitätsrate und Kriege allerorten, steigende Unterdrückung, Bevölkerungswachstum, Pandemien - aber glücklicherweise sind wir schon auf dem Weg zum Mars!
Er sei Zahnarzt, kein Astronom.
Aufgrund genetisch rückläufiger Evolution bzw. Einrastung in den natürlichen Zustand meiner ursprünglichen Zahnstellung habe ich mir jüngst eine Kiefernkorrektur geleistet. Als Kind hatte Mamam diese Justierung bei mir vollziehen lassen, letztere sich nun wie die menschengeschichtliche Evolution verhielt, nämlich zurück in den Urzustand der wilden Tiere und keulenschwingenden Primaten.
„Das ist sehr, sehr teuer!“
„Nicht, wenn man sich dies in Ungarn, in Budapest machen lässt!“
„Die ungarischen Mädels sind die schönsten der Welt!“
Sind nicht die skandinavischen Frauen die schönsten? (Judith, falls Du das hier liest, verzeih mir, bocsanot [botschanot], daß ich dies sage. Ich habe Dich immer geliebt und vermisse Dich noch heute!)
„Aber mittlerweile gibt es so dickleibige Frauen – die Amis [Nord-Amerikaner] haben ihre Spuren hinterlassen.“
Das ist die Frage, die ich aber bei mir behalte. Früher waren die Frauen dünner vor Hunger und hatten wohl ein stetes schmerzendes Hungergefühl und nunmehr sind sie in ein wohlbäuchiges Sattheitsgefühl versetzt, vorerst, bis es dann zu anderen beschwerlichen Dahin- und definitiven früheren Ableben kommt. Wahrscheinlich ist dem Menschen ersteres wichtiger, würde sonst der Westen nicht an dieser Front gewinnen.
Der Zug kommt.
Wir steigen ein.
Infolgedessen sprechen wir nicht viel: ich lese Zeitung, er träumt wohl von den Dirnen dortunten in der flachen Puszta und der blauen Donau, während sein Blick aus dem Zugfenster über die südoberfränkische Ebene schweift, das auch in mir Fernweh in die milderen und trockneren Gradenbreite der ungarischen Tiefebene weckt.
Aber ich gestehe, ich versuche ihn schon ein bißchen auf die Palme zubringen. Denn ich kann schwer einen Zusammenhang herstellen zwischen seiner Geldneid und seines Berufs als Arzt, zudem Zahnarzt und kann mich nicht beherrschen zu bemerken: „Beim Zahnarzt hat man doch auch einmal 10 Euro Praxisgeld bezahlen müssen. Also, getrennt, bei einem x-beliebigen Arzt bereits und obendrauf noch bei Dentalspezialisten.“
Er zeigt sich überwältigt von den negativen Folgen dieser ehemaligen Praxis-Handhabung und lamentiert darüber.
Wir erreichen unterdessen die Drahtzieher-Stadt Erlangen – seiner Konstitution nach zu schließen, hätte ich mir bei einer früheren Bekanntschaft vielleicht viele schlechte Erfahrungen mit den anderen deutschen Zahnärzten erspart – nicht nur seiner Neandertaler-Statur nach, weil ein solcher Mediziner zupacken können soll und muss. Eben auch mit Zahnspangen, die aufspringen und so herausstehen, daß man damit nächtlich Harakiri machen müsste. Der teure deutsche Arzt hat am Freitag aber keine Termine mehr frei. Die Notaufnahme schneidet sie mir vorerst ab. Am Montag wird vom Zahnarzt eine neue reingezogen. Am Montagabend springt sie wieder auf. Am Dienstag wird sie erneut justiert. Am Abend springt sie wieder auf.
Und dafür blecht man das vierfache dessen, was man in Ungarn tut!
„Aber deutsche Ärzte sind die besten in Verdrahtung...“, oder so etwas Ähnlichem tönt er, während wir in die gelobte Stadt der angeblich besten Drahtzieher der Welt wohnen.
„Fahren Sie nun wieder zurück?“
„Außerdem wohne ich nicht in Bamberg, sondern Nürnberg.“
Für die Nichtortskundigen: das ist die andere Richtung. Für die Psychologen: er hat nicht locker gelassen, der Drahtzieher da, meint ich sei ein von Anfang an unterstellter notorischer Schwarzfahrer oder so ähnlich.
„Köszönöm szepen!“
„Was heißt das?“
„Danke sehr.“
„Achso!“
„Szivesa [schivesa] müssen Sie dann sagen.“
„Achso!“
„Viszontlátásra! [Visontlatascha]“
Ein Lachen, ein Grinsen, ein Grienen – welch eine breite Neandertal-Schnute.
Wir erheben uns, der „deutsche“ Mann wendet sich ganz gewissenhaft noch einmal zu seinem Sitzplatz um und sagt: „Auch nichts vergessen!“ „Vor allem nicht den Kopf!“, sage ich. Obwohl es darum auch nicht schade gewesen wäre.
Es dauert, bis wir vollständig in den Bahnhof eingefahren sind. Derweil bewundere ich die Statur dieses Exemplars eines idealtypischen Zahnarztes: ein wahrhaftiger Hüne. dicke Knochen, nämlich einiges dicker als meine und die sind auch nicht von schlechten Eltern. Vor ihm würde ich mich leichten Herzens auf den Schleudersitz, Arztsitz, Operationsstuhl legen. Gesetzt den Fall, er ist auch noch  entschlußfreudig, dann wäre er wohl perfekt in seinem Beruf.
„Man hat mir damals abgeraten nach Budapest an die Semmelweiß-Universität zu gehen – wegen des Ungarisch.“ Mit Bedauern hat er dies ausgedrückt – möglicherweise im imaginären Anblick der schönsten Frauen der Welt.
Unsereins hat sich da nicht abhalten lassen, wenngleich ein geistes- noch einmal eine andere Sache sein dürfte als ein naturwissenschaftliches Studium. Obwohl dentalwissenschaftliche Termini auch an Latein und Griechisch angelehnt sein dürften. Oder? Nachdem ich nur auf ein älteres, zudem dialektales, deutsches und kein anderes bekanntes, weder Englisches, noch Lateinisches, noch Griechisches Wort, soweit es mir bekannt ist, im Ungarischen gestoßen bin, könnte selbst ein Wissenschaftsstudium ganz schön schwierig sein, mit diesen ungarischen Eigenheiten, die Europa gerade auf politischem Terrain so stark stechende Kopf- bis sogar Zahnschmerzen bereiten.
Abgesehen davon ist der beste Sprachunterricht noch immer der im Bett. Und spricht die Gespielin fast nur Englisch gleich allen Prostituierten auf der Welt, hat man einen Indikator dafür,  dass nicht unbedingt echte Liebe darin zu finden ist. (Judith, daß war eine Liebeserklärung!)
Meine Bemerkung nimmt er mir nicht übel. Glücklicherweise ist er mit seinem Drahtesel beschäftigt. Er geht damit ruckzuck um. Bestimmt ein guter Zahnarzt, zumindest physisch bringt er alle Voraussetzungen dafür mit...
„Örülök! Enchanté. Habe die Ehre!“
Und ab der Fisch mit Lichtgeschwindigkeit!

©    Werner Pentz

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Kojote
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BeitragVerfasst am: 14.08.2021 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo pentz,

ich habe mein bestes gegeben, unvoreingenommen und sachlich an deinen Text heranzugehen. Hier folgen nun meine Kommentare.

Zitat:
Ausflug zurück von Bimbam-Berg.
Mit meinem Ticket können zwei Personen fahren. Ich getraue mich, eine mit Fahrrad anzusprechen, mit meiner Karte zu fahren. Dabei kann ich mir ein paar Euro sparen.
„Ich habe schon letztes Mal schlechte Erfahrungen gemacht."
„Hören Sie meine Stimme?" Die Maske kann ich nicht abnehmen. „Klinkt die trügerisch?"
„Vor einem Jahr hat mich dies schon jemand an dieser Stelle gefragt. Existieren Sie davon?“
„Sie meinen, daß ich ständig hin- und herfahre und damit meinen Geld mache? Gute Idee, aber leider habe ich manchmal etwas besseres zu tun.“
„Oder warum machen Sie das?“
Zuhören scheint nicht seine Stärke zu sein. Aber Neugierde ist bei ihm um so ausgeprägter.
„Also, ob einige davon ihren Lebensunterhalt bestreiten, entzieht sich meiner Kenntnis.“


Dieser erste Absatz – nun, er besteht fast nur aus Dialogen. Bild vorm inneren Auge? Nope!

Zitat:
Ein Wort einzulegen für die Mühseligen und Beladenen, die psychisch Kranken und Suchtabhängigen, offenbarte mich als humanes Wesen und so sage ich, sowie wir uns auf dem Weg zum Bahnsteig machen, den er sich gewünscht hat, denn er wollte in die Sonne und die schien just auf diesen zu erreichenden Flecken, auf den hin wir zu gehen hatten: „Von irgendetwas müssen die Menschen schließlich leben. Bevor sie faul rumhängen wie die Affen auf den Bäumen...“
Er murmelt etwas Unverständliches und schwenkt akrobatisch das erstklassige Fahrgestell des dickreifigen Mountan-Bike-Fahrrads durch die Luft, um es sich schließlich unter den Arm zu klemmen, wirklich, nicht auf den Boden zu setzen, durchaus affenagil und -konform, und los zieht das Affenpaar, aber nur im Sinne von zwei Personen, unterscheiden wir uns nicht nur geistig, sondern auch stammesgeschichtlich. Sehr dickschwarzbehaart, augenbrauenbuschig, muskulös und breitknochig, athletisch, gestylt und gebodybuiltet ist er, also müssen seine Vorfahren lange vor meinen aus dem Urwald auf die Pampa geschwärmt sein. Mich kennzeichnen blaue Augen von Meer-, See- oder Flußeinfluß.
Obendrein müssten sie auch länger in dichten, dumpfen Waldgegenden gehaust haben, sind doch seine Augen rotbraun.
So kommen wir ins Gespräch: Verteilungskämpfe, rückläufige Evolution, siehe Kriminalitätsrate und Kriege allerorten, steigende Unterdrückung, Bevölkerungswachstum, Pandemien - aber glücklicherweise sind wir schon auf dem Weg zum Mars!
Er sei Zahnarzt, kein Astronom.
Aufgrund genetisch rückläufiger Evolution bzw. Einrastung in den natürlichen Zustand meiner ursprünglichen Zahnstellung habe ich mir jüngst eine Kiefernkorrektur geleistet. Als Kind hatte Mamam diese Justierung bei mir vollziehen lassen, letztere sich nun wie die menschengeschichtliche Evolution verhielt, nämlich zurück in den Urzustand der wilden Tiere und keulenschwingenden Primaten.


Und hier? Vermutlich soll es etwas Philosophisches sein. Darf ich ehrlich sein? Ich durchschaue es nicht. Wolltest du Parallelen vom Menschen zu seinen urigsten Urahnen ziehen? Mit solchen Affenvergleichen kann man sich hoppigaloppi auf sehr, sehr dünnes Eis begeben.

An deiner ungarischen Rechtschreibung könnte noch ein wenig gefeilt werden. Das sage ich nicht als Besserwisser, sondern als ehemaliger Hungarologie-Student, der 14 Jahre seinen Hauptwohnsitz in Ungarn hatte.

Zitat:
Infolgedessen sprechen wir nicht viel: ich lese Zeitung, er träumt wohl von den Dirnen dortunten in der flachen Puszta und der blauen Donau


Wenn du es so formulierst, wären die "Dirnen" ja in der blauen Donau.
Glaub mir, Ungarn ist mitnichten ein Tummelplatz für "Dirnen". Der promiskuitive Dienstleistungssektor ist in Ungarn extrem kaschiert, völlig anders als z. B. in Tschechien. Glaub es oder glaub es nicht, ich kann mich vielleicht an ein oder zwei Fälle erinnern, während der erwähnten 14 Jahre überhaupt eine Immobilie erblickt zu haben, die optisch eindeutig dem horizontalen Gewerbe zuzuordnen war.

Zitat:
das auch in mir Fernweh in die milderen und trockneren Gradenbreite der ungarischen Tiefebene weckt.


Gradenbreite?
Ist das Absicht?

Soweit ich verstehe geht es in deiner Geschichte um eine Reise zu einem Budapester Zahnarzt. Budapest liegt mitnichten in der ungarischen Tiefebene, im Gegenteil ist es von Bergen flankiert. Und die ungarischen Breiten –also von 46 bis 48 Grad Nord – sind ebenso mitnichten "mild". Im Sommer ist dort eine Affenhitze und im Winter kommst du dir vor wie in Minnesota.

Noch ein paar inhaltliche Anmerkungen allgemein zum Thema "ungarische Zahnärzte".
Ich kenne ungarische Zahnärzte und ich kann nur von ihnen abraten. Die Qualität ist unterste Kanone.
Ich bekam 2003 in Ungarn eine Zahnspange verpasst. Für die Brackets wurde der falsche Kleber verwendet. Der bewirkte nicht nur, dass die Brackets sich ständig ablösten und vierwöchentlich gegen fünfstelliges Forintgeld erneuert werden mussten. Noch schlimmer war, dass unter dem Kleber Verfärbungen zurückblieben.
Als dann die Zahnspange weg war, meinte mein Vater:
"Der Junge hat Zähne gelb wie'n Pferd."
(Okay, vorausgesetzt es gäbe gelbe Pferde.)
Kein Zahnarzt in Ungarn konnte die Verfärbungen entfernen.

Erst als ich es schon seit vielen Jahren aufgegeben hatte – nämlich 2021 – bewirkte eine einfache Mundhygiene in Österreich, dass meine Zähne endlich wieder weiß wurden.

Glaubt mir, ihr tut euch keinen Gefallen wenn ihr für dentistische Zwecke auf Ungarn ausweicht.

So viel von meiner Seite.

Liebe Grüße,
der Kojote


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Pickman
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BeitragVerfasst am: 14.08.2021 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hi pentz,

das liest sich auf den ersten Rutsch gar nicht mal so schlecht. Die Klammern irritieren ein bisschen und das prätentiöse Copyright-c am Schluss erst recht, aber ich habe hier schon Schlechteres gelesen.

Vielleicht komme ich in den nächsten Tagen mit ein paar Details um die Ecke. Für mich hat der Tag jetzt ein Ende.

Cheers

Pickman


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pentz
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BeitragVerfasst am: 15.08.2021 13:55    Titel: kojote jagt mich und pickman pickt mich auf! pdf-Datei Antworten mit Zitat

lieber kojote,
Du hast recht was die Prostitutions-Dichte anbelangt: in Tschechien ist sie höher, oder war mal höher. Aber in Ungarn, auch in Budapest sieht es auch nicht schlecht aus, gewußt wo. Smile

Mit den Zähnen - gewußt wo Smile - sieht es anders aus. Ich habe die besten Erfahrungen gemacht, gerade im Vergleich mit Deutschland, worüber diese Geschichte auch berichtet.

Bei aller Liebe, daß Du Dich in die "Arbeit" gestürzt hast, mir zu antworten, hast Du den Plot wohl völlig falsch verstanden. Vll liegt es an diesem oder an Dir? Mal sehen, was noch für Antworten kommen.

Lieber Pickman,
very pleased to hear something from U, inspecially positively.
Ich bin gespannt, was von Dir um die Ecke kommt, bestimmt nicht schlecht, denn das mit "Freiheit" war auch gut, nur bin ich noch nicht ganz dazu gekommen, es zu "verkraften".

we

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Kojote
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BeitragVerfasst am: 15.08.2021 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

Und schon wieder lese ich

Zitat:
kojote jagt mich


Was willst du damit sagen?


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BeitragVerfasst am: 15.08.2021 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hi pentz,

dann wollen wir mal.

Vorab: Das "Was vorher geschah"/"Wie es weitergeht" ist, glaube ich für Fortsetzungstexte gedacht.

Ausflug, Ticket, Bahnhof - Okay, die Szene ist irgendwie mit Bus oder Bahn verknüpft, und Du machst es kurz. Daran ist erst einmal nichts auszusetzen.?

"Existieren Sie davon?" - Hier oder bei der Antwort wären ein paar Worte zum Geschäftsmodell hilfreich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man davon leben kann. Je nachdem wie es sich damit verhält, kann man den Dialog sachlich oder ironisch lesen.

Danach wird Dein Text schlagartig ausgesprochen geschwätzig, ohne das wirklich etwas gesagt würde. Die Spannung, die Du durch das Aufeinandertreffen von Angebot und zurückhaltender Nachfrage erzeugt hast, löst sich in nichts auf.

Soziales, Evolution - Ich kann keinen Zusammenhang erkennen.

Astronom und Zahnarzt - Wichtige Teile des Gesprächs paraphrasierst Du hingegen.

Weiter geht es mit dem einvernehmliche Austausch von Allgemeinplätzen über Frauen - für mich ein Show-Stopper.

Weitermachen. Insbesondere: mach was aus Deinen Konflikten, und formuliere die entscheidenden Passagen der Dialoge aus, die weniger wichtigen kannst Du paraphrasieren, die unwichtigen ganz weglassen.

Cheers

Pickman


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pentz
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BeitragVerfasst am: 15.08.2021 23:03    Titel: kojote - warum kojote - ist doch ein jäger oder nicht? pdf-Datei Antworten mit Zitat

hallo Kojote,

nun, bei so einem Namen liegt es auf der Hand so zu formulieren von wegen Du-jagst-mich. Das willst Du doch, wieso sonst hast Du Dir diesen Nick zugelegt, zumindest mußt Du damit rechnen, daß so reagiert wird. Also, sei nicht so mimosenhaft!!! (sagt sich so leicht, was?)

zum "milden" Klima. Also, wenn Du von kalten Winter sprichst, nintschen/mitnichten erlebt in Budapest, denn es war immer schön schneefrei und weniger kalt. Was ich mit "mild" meine im Gegensatz zum kontinentalen Klima bei uns, ist, daß dort eine geringe Feuchtigkeit ist aufgrund des fehlenden Waldes in einer flachen Tiefebene, und von daher die wärmere  Temperatur, von der Du richtig auch sprichst, organisch besser verträglich ist. Dies kann Dir jeder deutsche Afrikaner sagen, daß in Afrika trockenes Klima besser ist.

Und zum dünnen Eis. Ach was, wer nichts wagt, der nicht gewinnt.

Ich habe überhaupt den Eindruck, daß in diesem Forum sehr stark die Angst umgeht, daneben zu liegen.
Man muß aufs Eis und einbrechen, damit man weiß, wann man nicht einbricht! Alles klar!
Wau, wau.

Gruß

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