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Wie beschreibe ich eine Stadt

 
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WAYKOW
Schmierfink


Beiträge: 88



BeitragVerfasst am: 24.02.2021 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Du kennst MEINE Sätze nicht, da ist der noch kurz dagegen.

Danke für den Hinweis. Das ist ein Dauerfehler von mir. Mehrfach ineinander verschachtelte Sätze die auch mal über eine halbe Seite gehen können.

Also

Der Weg zieht sich endlos lang den Hang hinunter. Eine Baumgruppe folgt der Nächsten und verbirgt den Blick auf die Stadt.

So müsste es passen.
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WAYKOW
Schmierfink


Beiträge: 88



BeitragVerfasst am: 24.02.2021 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Der Weg zieht sich endlos lang den Hang hinunter. Eine Baumgruppe folgt der Nächsten und verbirgt den Blick auf die Stadt. Nur hin und wieder sieht man über den Wipfeln der Bäume ragend turmhohe Gebäude, welche eine gigantische Skyline erwarten lassen.

Endlich gibt der nie enden wollende Wald einen weiteren Blick frei. Weit nach vorn auf die einst so idyllische und verschlafene Stadt. Stattdessen prägen nun gigantische Wolkenkratzer das Bild. Diese vermitteln in verschiedenen Formen den Eindruck als wollten sie sich gegenseitig in ihrer Größe und Pracht übertreffen. Was ist nur aus der Stadt geworden die ich von Kindheit her kannte und liebte.
Bislang ist es mir nie aufgefallen wie sich ein Stadtbild verändert, weil es immer nur winzige Bausteine der Stadt betraf die sich änderten. Aber jetzt die Stadt so zu sehen. Deutlicher kann man die Bevölkerungsexplosion nicht vor Augen geführt bekommen.
Es scheint als ob ein gieriges Monster aus dem All sie gefressen hatte und nun hier verweilt um immer mehr in sich zu vereinnahmen.
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DerAndreas
Eselsohr


Beiträge: 200



BeitragVerfasst am: 24.02.2021 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

WAYKOW hat Folgendes geschrieben:
- Ich gebe nur einzelne Bruchstücke des Romans frei um zu sehen wie man Schreibstil ist und muss leider feststellen, dass er offenbar nicht so gut ankommt wie ich erwartet habe. Ich denke dennoch dass ich nicht ganz unbegabt bin aber noch einigen Schliff brauche. Liegt aber auch daran, dass ich nicht viel freigeben kann, weil sonst kein Verlag mehr Interesse hätte. Daher bitte ich um Verständnis.

Hallo Waykow. WENN du einen Verlag gehabt HÄTTEST, was bei deiner Formulierung möglich gewesen wäre, dann hätte es sein können, dass dir der Verlagsvertrag auch eben diese Auszugsweisen klein Veröffentlichungen verbietet. Deshalb meine Frage.
Über deine Begabung urteile ich gar nicht. ganz im Gegenteil, ich glaube nicht, dass Schriftstellerei etwas ist, das einem in die Wiege gelegt wird. Und mit der Menge hat das auch nichts zu tun. Du hast ein Problem damit, Sprache pointiert und präzise einzusetzen. Sprache darf Blumig sein, aber sie muss eine AUSSAGE haben.
Damit tust du dir schwer, deshalb klingen deine Texte manchmal wie bloßes herumgelaber. Und wenn du wirklich veröffentlichen willst, solltest du daran arbeiten. Übrigens hat jeder von uns hier solche Schwächen. Ich kann z.B. nicht gut Emotionen in Textform rüber bringen, weil ich selber ein total rationaler und verkopfter Mensch bin. Das lässt mir jedes Mal den Kopf rauchen. Aber ich bleibe dann dran und feile weiter bis ich zufrieden bin, oder suche mir Hilfe. Bei meinem Aktuellen Projekt wird es sicher auch die eine oder andere erotische Szene geben. Und ich weiß jetzt schon, dass ich dafür Hilfe brauchen werde, weil ich sowas nicht kann.
Aber ich setze mich dann auch nicht selber durch irgendwelche imaginären Deadlines unter Druck.

Zitat:
- ich hatte am Morgen beim Aufwachen vom 24. 01 . 2021 die Idee für das Buch. Am selbe Tag war es durchgeplant bis zum letzten Kapitel und hat sich seitdem nur in Details verändert.
Ich schreibe keinen Roman, sondern die Geschichte schreibt sich selber. Aktueller Stand Kapitel 7 ist jetzt fast fertig und 1-5 sid schon doppelte Korrektur durchlaufen. Hab jetzt noch 3 weitere Testleser die unabhängig sind, aber die kommen erst was zu lesen wenn ich alles nochmal durchgearbeitet habe. Einer davon ist ein Deutschlehrer und selber Autor der mir helfen will. Was er dazu sagt wird wohl den größten Einfluss auf mich haben.

Ich kenne dieses philosophische "Die Geschichte schreibt sich selbst" nur zu gut. Das betrifft aber nunmal nur die Handlung, nicht den Stil und die Arbeit. Die kommen von dir. Die leistest du. Deine Planung mit dem Deutschlehrer und den Korrekturen sind soweit doch ganz ordentlich. Ich würde an deiner Stelle nur diese blödsinnigen 3 Monate vergessen. Lass es 6 Monate dauern. Oder Ein Jahr. Spielt das eine Rolle, so lange du am Ende zufrieden bist?

Zitat:
- Dennoch geht diese Woche noch Plot an Verlage raus um Zeit zu sparen, daher müsste das mit 3 Monaten bis Manuscript beim Verlag landet plausibel sein. Die Verlage sagen zwar wenn in 6 Monaten keine Antwort .... aber eine gute Idee werden sie wohl früher aufgreifen.

Und da frage ich mich: Warum?
Unabhängig von deinem Talent, deinem Ehrgeiz oder deinen Motiven, ist die Geschichte ganz offensichtlich noch nicht so weit, veröffentlicht zu werden. Also warum sabotierst du dich selbst, in dem du unbedingt sofort nach einem Verlag suchen willst?

Zitat:
- Ich vergleiche mich gerne mit einem Teilnehmer bei DSDS falls Ihr das kennt. Ich bin froh, wenn ich nicht der Voll Loser bin hab ich mein Grundziel erreicht. Komm ich in den Auslands-Recall sind meine Erwartungen erfüllt. An Top Ten oder gar Superstar will ich nicht denken sondern allenfalls hoffen.

Der Unterschied ist, bei der Verlagssuche gibt es kein viertel oder halbfinale. Entweder du gewinnst, oder du verlierst. Dazwischen ist nichts.

Zitat:
- Ich bin nicht der einmaliger Checkpot-Gewinner, der Superstar, das Ausnahmetalent der Messias der Sprache. Wenn mein Roman eine Chance hat, dann bin nicht ich der Superautor, sondern dann ist es die Geschichte selbst, dem die Lorbeeren zu verdanken sind.

Wie bereits gesagt: Egal, wie esoterisch du an die Sache rangehen willst, am Ende kann unverkäufliches Handwerk auch einen guten Plot noch zerstören. Und gutes Handwerk kommt nicht aus dem Himmel oder aus irgend einer pseudophilosophischen Geisterwelt, sondern ist schlicht Arbeit.

Zitat:
- "Qualitativ ist bei deinem Text noch viel Luft nach oben" das sehe ich leider auch so, wenn ich hier im Forum Textbausteine bespreche und deswegen bin ich hier im Forum aktiv obwohl es auch viel Zeit kostet. Ich erhoffe mir echte und ehrliche Kritik. Ich finde es gut, dass Ihr mich kritisiert. Etwas schade finde ich, dass Ihr so gar kein gutes Wort an meinen Texten finden könnt, was meinen Ergiz leide auch dämpft. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert und Ehrlichkeit ist mir wichtig.
Dennoch bitte auch sagen falls Ihr mal etwas wirklich gutes entdeckt. Aber wenn nicht, dann ist mir die Ehrlichkeit doch lieber. Dann wundere ich mich auch weniger wenn sich kein Verlag bei mir melden wird.

Nach allem was ich so gesehen habe, haben sich die positiven und negativen Meldungen bei dir doch recht gut die Waage gehalten. Das ist schon ganz ordentlich. Und sollte sicher nicht als Dämpfer aufgefasst werden.

Zitat:
- An Selbstverlegen habe ich auch schon gedacht und ich werde dies auch machen, wenn ich keinen Verlag finde und wenn es nur darum geht, mir mein eigenes Buch ins Regal zu stellen oder ein ungeliebtes Weihnachtsgeschenk für Andere zu haben. Dann muss ich eben viele neue MEnschen kennen lerne, damit ich viele Weihnachtsgeschenke verschicken kann um zum Bestseller zu werden *lach*

Und dir damit jede Chance auf eine "echte" Veröffentlichung nehmen, die mit etwas mehr Arbeit vielleicht möglich gewesen wäre? Ich weiß ja nicht ...

Zitat:
Meine Familie ist aber begeistert von dem Buch.

Meine Familie ist von dem Buch so begeistert, dass sie mir im Moment alle Pflichten abnehmen  und zusätzlich aufwendig Korrektur lesen und Rechtschreibkontrolle und mir so ermöglichen, dass ich mich intensiv um mein Buch kümmern kann.

Ich will dir noch noch eine deiner Illusionen nehmen, aber das sind Familien fast immer. Menschen aus deinem sozialen Umfeld taugen als Kritiker gar nichts. wink
Als mein Vater damals in Frührente ging hätte ich für ihn auch fast alles getan, wenn es ihm dabei geholfen hätte, ein Hobby zu finden, an dem er Freude hat und an dem er sich wieder hätte hochziehen können. Hat bei ihm leider nicht geklappt. Aber Familien machen sowas. Dafür sind sie da. Nicht um dir zu sagen, ob du schreiben kannst, oder nicht.

Zitat:
Ich glaube an mein Buch und womöglich lest Ihr irgendwann mal in einem Buch den Satz: "der nie enden wollende Wald" und denkt an mich;) und denkt, den Scheiß hab ich doch irgendwann schon einmal gelesen oder in dem Kontext klingt es gut;)

Ob du es glaubst oder nicht, ich "glaube" auch an dein Buch, wenn du so überzeugt davon bist. Trotzdem denke ich immer noch, dass es einfach die Menge an Arbeit bekommen sollte, die es verdient. Und kein zu frühes Expose oder gar eine DKZV-Veröffentlichung.
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WAYKOW
Schmierfink


Beiträge: 88



BeitragVerfasst am: 24.02.2021 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab gute Gründe für die Deadline und diskutiere nicht darüber
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Zaesh
Geschlecht:männlichSchneckenpost

Alter: 28
Beiträge: 11



BeitragVerfasst am: 02.03.2021 22:35    Titel: Re: Wie beschreibe ich eine Stadt Antworten mit Zitat

WAYKOW hat Folgendes geschrieben:
Hallo
Ich stehe oberhalb der Stadt der Zukunft die ich zum ersten Mal sehe.

Ich brauch keine Inspiration wie die Stadt aussehen soll, sondern nur wie ich es formuliere.


Ich habe da keine Erfahrung, Spontanreaktion:

Würde versuchen, anhand der Blickrichtung des Protagonisten zu beginnen: Worauf fällt sein Blick zuerst? Dann weiterhin, Verknüpfungen einbauen - was ist daran befestigt, was fährt wodrauf, usw. Den wandernden Blick als Erzählweg verwenden.

Diese Beschreibung kann sich natürlich in die Länge ziehen. Damit innerhalb dieser Zeitspanne das sich langsam zusammenfügende Bildgeflecht nicht vorm inneren Auge des Lesers verschwindet, würde ich, je nachdem, wie komplex es wird; Callbacks zu bereits beschriebenen Objekten/Eindrücken einbauen. Und das am besten natürlich ohne überzudefinieren, bzw. zweimal dieselbe Information über das Bild zu wiederholen.

Der Comiczeichner in mir sagt, wenn du eine genaue Vorstellung von der Stadt hast, zeichne sie einfach. Das muss ja nicht ins Buch implementiert werden, es kann dir auch als Referenz sehr nützlich sein.
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WAYKOW
Schmierfink


Beiträge: 88



BeitragVerfasst am: 06.03.2021 17:59    Titel: Re: Wie beschreibe ich eine Stadt Antworten mit Zitat

Zaesh hat Folgendes geschrieben:

Ich habe da keine Erfahrung, Spontanreaktion:

Würde versuchen, anhand der Blickrichtung des Protagonisten zu beginnen: Worauf fällt sein Blick zuerst? Dann weiterhin, Verknüpfungen einbauen - was ist daran befestigt, was fährt wodrauf, usw. Den wandernden Blick als Erzählweg verwenden.

Diese Beschreibung kann sich natürlich in die Länge ziehen. Damit innerhalb dieser Zeitspanne das sich langsam zusammenfügende Bildgeflecht nicht vorm inneren Auge des Lesers verschwindet, würde ich, je nachdem, wie komplex es wird; Callbacks zu bereits beschriebenen Objekten/Eindrücken einbauen. Und das am besten natürlich ohne überzudefinieren, bzw. zweimal dieselbe Information über das Bild zu wiederholen.

Der Comiczeichner in mir sagt, wenn du eine genaue Vorstellung von der Stadt hast, zeichne sie einfach. Das muss ja nicht ins Buch implementiert werden, es kann dir auch als Referenz sehr nützlich sein.


Gefällt mir - ich mache es so ähnlich

ich habe mit Bilder im Internet gesucht, die bestimmte Elemente die ich beschreiben will ähneln. Damit hat man einen guten Eindruck von einzelnen Details.

Aber zu ausführlich möchte ich die Stadt auch wieder nicht beschreiben, da diese eigentlich in der Geschichte eine untergeordnete Rolle spielt.
Ansonsten würde es in langatmige Beschreibungen ausarten.

Derzeit muss ich schon wieder die Stadt beschreiben aber weitere 100 Jahre in der Zukunft.
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