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Ein Sack voller Träume!

 

 
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Lucian
Geschlecht:männlichErklärbär


Beiträge: 0
Wohnort: Welt


BeitragVerfasst am: 14.01.2021 00:06    Titel: Ein Sack voller Träume! eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Guten Tag,

ich werde mich anhand nur weniger Worte vorstellen und etwas über dem schreiben was ich bisher erschuf, sollten Sie es nicht bis zum Ende durchhalten, oder es aufgrund Ihrer schnellen Augen die es gewohnt sind viel zu lesen doch so weit schaffen und dennoch keine Neugierde verspüren dann würde eine ellenlange Biographie auch nichts bringen. Also, los geht's:

Am 21.02.1991 im hohen Norden Rumäniens zur Welt gekommen gab mir meine Mutter den Vornamen „Lucian“ in der Hoffnung dass ich ein ebenso hübsches Baby sein werde wie das Kind einer Freundin welches kurz vor ihr gebar. Sechs Wochen nach meiner Geburt trug Mutter meinen älteren Bruder und mich über die österreichische Grenze um zu dem Vater zu stoßen der schon einigen Monate zuvor denselben Weg eingeschlagen hatte. All das in der Hoffnung uns ein besseres Leben zu ermöglichen als jenes in der von Korruption und Armut gebeutelten Heimat.
Nicht im Traum hätte sich diese gute Frau vorstellen können welchen Werdegang dieser Spross begehen sollte.
Zuerst als Flüchtling, danach als Geduldeter und viele Jahre später als Staatsbürger, wuchs ich in Wien auf und durchlief als „Der Albtraum“ für die Lehrer die Wiener Schulen. Ich sage bewusst Schulen da wir sehr oft umziehen mussten. Meine strenggläubigen Eltern, die Teil einer in Rumänien weiterverbreiteten Sekte waren, überließen die Familienplanung Gott und der machte sich ein Spaß daraus uns jährlich mit Nachwuchs zu segnen.

Im Alter von fünfzehn Jahren war dann mit der herkömmlichen Ausbildung endgültig Schluss nachdem ich nach einem Handgemenge und daraus erntspringenden Gesichtsknochenbrüche der Handelsakademie in Wien verwiesen wurde. Dies sollte übrigens bis zum heutigen Tag der letzte Raufhandel sein an dem ich mich aktiv beteiligte.
Nur wenige Wochen später nahm ich eine Buchhalterlehre in einer Steuerberatungskanzlei auf, die ich bis kurz vor dem Abschluss brachte, dann aber fallen ließ. Ich ging zum Heer, verliebte mich in einem Mädchen aus einer Kirche die der selben Sekte angehörte sich aber in Linz befand. Wir heiratete noch während ich beim Heer war.
Da fing eine Odyssee ohne Gleichen durch den Linzer Arbeitsmarkt an, nirgendwo schien es mir zu gefallen, in keinem Unternehmen fand ich meinen Platz und keine Beschäftigung vermochte es mich zu begeistern.

Wenn ich den Menschen erzählte ich wäre dazu geboren Bücher zu schreiben wurde mir der Vogel gezeigt, der Kopf geschüttelt oder ich hörte den Ratschlag, mit sanfter Stimme vorgetragen, mich doch mehr darum zu bemühen die Nähe des Herrn im Gebet und Bibelstudium zu suchen.

Anfang zwanzig hatte ich die Nase voll und wagte den ersten Ausbruch aus dem doch sehr einengenden Leben, ich schaffte es für einige Monate in Kenya zu bis mir das Geld ausging und ich musste mit eingezogenem Schwanz wieder zurückkehren, zurück im Schosse der Kirche, zurück ins Eheleben. Dieser Versuch währte nicht länger als ein halbes Jahr und ich reichte offiziell die Scheidung ein.

Mit zweiundzwanzig war ich frei, sowohl von Kirche wie auch der Ehe, und flüchtete diesmal nach Kolumbien, von dort nach Panama, dann zurück nach Kolumbien, anschließend nach Ibiza in Spanien. Genau in diesem Duktus lebe ich seither.
Mittlerweile war es mir möglich jedes Kontinent zu bereisen, in vielen verschiedenen Kulturen zu leben, Sprachen zu erlernen (in vier davon bin ich flüssig sowohl im Lesen wie auch Schreiben, zwei weitere spreche ich auf einem sehr guten Niveau, am französischen arbeite ich aktuell noch und beiße mir regelmäßig in die Zunge), viel zu lesen, viel nachzudenken, viel zu sehen, zu erleben und nebenher immer auch ein bisschen etwas zu schreiben.

Heuer traute ich mich zum ersten Mal mit etwas von mir Verfasstem an die Öffentlichkeit! Die Serie WHOISLUCZIZCKI verfolgt einen Mann dessen Leben plötzlich aus den Fugen gerät! Sein Vater stirbt, die Affäre seiner Ehefrau fliegt auf und er verlässt sein Heim, seinen Job und versucht sich als Privatdetektiv.
Seine Lebenseinstellung und die Art mit allem fertig zu werden was das Leben ihn vorsetzt hat Erik Vargas - einen Reporter der mexikanischen Milenio Gruppe - dazu verleitet Luczizcki sogar mit Don Quijote oder Zarathustra zu vergleichen.
Davon sind nun auf Spanisch schon mehrere Episoden erschienen, sowie noch mehr auf Deutsch.
Geplant sind da vierzehn Episoden geplant sowie einige Romane (3,4,5)
Während die Episoden nie länger als 30.000 Wörter sind, zieht sich der Roman auf über 75.000.


Des weiteren habe ich noch einige andere Geschichten vollständig oder zu großen Teilen fertiggestellt darunter zum Beispiel:

„Als Jesus betrunken vor meiner Türe stand“ - die Geschichte eines Drogendealers dessen Freund seinen Verstand verliert und sich einbildet die Wiedergeburt Jesu zu sein

„Lern Spanisch“ - die Geschichte eines von der Liebe schwer enttäuschten jungen Mannes der alles hinter sich lässt und in Bogota, Kolumbien eine halsbrecherische Jagd auf die Liebe startet.

„Das Sprachrohr Gottes“ - Er wird in eine Sekte geboren und will von Kindesbeinen nichts anderes als ein Prophet Gottes werden, doch wird er gleichzeitig auch von einer schlimmen Sexsucht „geplagt“.

„Die Kinder des Diktators“ - Das „U“
Ist ein schauriges Gebäude in dem der kommunistische Diktator Rumäniens alles das abschiebt was ein schlechtes Bild auf sein Land werfen könnte, mentale Fälle, Verstümmelte und Waisen. Die
Geschichte verfolgt Alex und Sarah zwei Kinder die gar nicht dort hineingehören. Wie werden sie mit den Zuständen fertig, wie entkommen sie, wie finden sie sich danach im Leben zurecht.

Zu erwähnen wären noch die Titel die auf meiner „To-do-Liste“ stehen - sprich die Umrisse der Geschichten sind schon da, alles was fehlt ist dass ich mich hinsetze und sie niederschreibe.

„la Cucaracha“ - ein pensionierter Polizist aus Ibiza sitz neben seiner sterbenden Frau und hadert mit dem Leben oder dem was davon übrig ist. In der leerstehenden Wohnung nebenan ziehen ein Möchtegern Buchautor, seine Freundin ein Möchtegern Modell und ein Drogendealer ein! Durch die dünnen Wände bekommt er den Einblick in eine Welt die ihm bis dahin verborgen war, er fühlt sich wieder in die Jugend zurück versetzt und wird gezwungen noch einmal abzuwägen welchen Weg er einschlagen würde.

„Ich doch nicht“ - Kevin liegt die Zukunft unseres Planeten sehr am Herzen, täglich verfolgt er die Nachrichten, schimpft über die Politik und ist ein feuriger Anhänger Greta Thunberg‘s. Doch Kevin ist auch stark drogenabhängig, während er sich über die Zerstörung des Planeten aufregt zerstört er seinen eigenen Körper Tag für Tag mehr. Wir Menschen behandeln unseren Planeten nicht viel anders als Kevin seinen Körper!

„Ein Teil meines Vaters“ - Der sehr distanzierte Vater hat drei Kinder die Arbeit hält ihm auf Trab und weit von den Kindern. Nur zu ihren Geburtstagen nimmt er sich zwei Stunden Zeit um sie mit ihnen zu verbringen, dabei spricht er mit dem ältesten immer nur über seine Arbeit, mit dem Zweitältesten über den Glauben, und mit der Tochter über die Tote Mutter und seiner Liebe zu ihr. Die Kinder wachsen auf und kennen nur jeweils einen Teil des Vaters, kennen sie ihn den überhaupt?

Die Scheu und das Gefühl noch nicht bereit zu sein sowohl mich wie meine Schreibkünste der Öffentlichkeit vorzustellen hielten mich davon ab, doch ich denke mit neunundzwanzig nun schon ein großer Bub zu sein und daher bereit diesen Schritt zu wagen.
Während ich die Luczizcki-Saga schon ins Rampenlicht geschoben habe ziere ich mich doch noch zu sehr mit den ernster gemeinten Werken an die Öffentlichkeit zu treten, ständig schwirrt die Frage ob ich nicht doch nur ein großer, großer Reinfall bin vor den Augen!

Vielleicht hilft mir ja ein wenig der Zuspruch den ich hier so großzügig bemessen und verteilen werdend vorfinde!

Mit freundlichen Grüßen.
Lucian V.
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Arafat
Geschlecht:männlichErklärbär

Alter: 22
Beiträge: 1
Wohnort: Wien


BeitragVerfasst am: 14.01.2021 09:33    Titel: Was hab ich hier gelesen!!! Antworten mit Zitat

Hervorragend, weiter so mich hast du schon überzeugt.
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