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Gargoyles – Marktlücke oder Fehlschlag?

 
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Liliengewächs
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen


Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 27.11.2020 16:18    Titel: Gargoyles – Marktlücke oder Fehlschlag? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,
wer von euch kennt Gargoyles und wundert sich (wie ich), dass sie scheinbar in Vergessenheit geraten sind?
Seit langer Zeit hält sich bei Fantasy hartnäckig der Trend um Vampire, Werwölfe und Gestaltwandler – ein Ende der Welle ist nicht in Sicht. Verlage weisen auf ihren Websites beim Punkt »Manuskript einreichen« immer noch auf diese Themen hin. Mein neues Buch wurde mehrfach abgelehnt, mal mit der Begründung »passt nicht ins Verlagsprogramm«, mal ganz offen mit »Gargoyles sind nicht in/kennt kein Mensch«. Am Text an sich wird das wohl eher nicht liegen, denn die ersten beiden Kapitel wurden als Anthologie-Beitrag angenommen, der es in der Endrunde auf Platz 3 der Einreichungen schaffte.
Jetzt bin ich unsicher, wohin damit. Via SP veröffentlichen? Ab in die Tonne? Abwarten, bis sich die Trends ändern?

Liebe Grüße
Lili
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Taranisa
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 51
Beiträge: 1420
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 27.11.2020 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

Die Geschichte, die in der Anthologie erschienen ist, kenne ich. In dieser Sammlung bin ich auch vertreten.
Mich wundert, warum Gargoyles so wenig bekannt sein sollen. Vor etlichen Jahren gab es sogar eine Zeichentrick-Serie, in der diese Wesen als Hauptakteure vorkamen, und in meinem Umfeld kennt (fast) jeder Gargoyles. Vielleicht findet sich noch ein kleinerer Verlag, der auf Fantasy spezialisiert ist? Ich drücke dir die Daumen.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
"Die Ehre des Henkersweibs", Burgenwelt Verlag, ET 12/20
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 67
Beiträge: 4996
Wohnort: 50189 Elsdorf/Rhld.
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BeitragVerfasst am: 27.11.2020 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Was sind Gargoyles???

_________________
LG
Ralphie
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Beckinsale
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 61
Beiträge: 651
Wohnort: Winnert


BeitragVerfasst am: 27.11.2020 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

Guggstu Wikipedia:

Gargoyle (englisches Lehnwort aus französisch Gargouille ‚Wasserspeier‘) bezeichnet:

Wasserspeier (englisch Gargoyle), regenwasserleitende Abtraufe in Form grotesker Skulpturen als architektonisches Element insbesondere gotischer Kathedralen
Gargoyle (Fabelwesen), ein mythisches Wesen mit Menschengestalt und Fledermausflügeln, das tagsüber zu Stein wird

Die bekanntesten Gargoyles dürften die auf der Notre-Dame de Paris sein, wo nach meiner Erinnerung auch die Trickfilmserie angesiedelt ist.

My.


_________________
| p.machinery Michael Haitel
| Norderweg 31 · DE-25887 Winnert
| Mitglied im Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS)
| Mitglied im Verband der freien Lektorinnen und Lektoren e.V. (VFLL)
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Willebroer
Geschlecht:männlichBücherwurm


Beiträge: 3577
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 27.11.2020 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Wasserspeier, der kein Wasser braucht. Laughing
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V.K.B.
Geschlecht:männlich[Error C7: not in list]

Alter: 47
Beiträge: 3173
Wohnort: Nullraum
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 27.11.2020 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, der "Gargoyle von Greenlake Hill" geht weiter? Cool, ich hatte da schon gedacht, das liest sich mehr wie ein Romananfang und den würde ich sogar gerne weiterlesen. In der Antho fand ich den Beitrag dann eher enttäuschend, weil ich gerne den Roman dazu gelesen hätte und nicht nur den Anfang. Könnte meiner Tochter (10) bestimmt auch gefallen. Das Buch würde ich für sie kaufen, denke ich (und auch selbst lesen). Auf die Geschichte bin ich gestoßen, weil ich auch in der Antho vertreten bin (Geschichte davor, "Herr Katsu besucht eine Stadt ohne Hunde").

Zum Thema Gargoyles: Klar keine ich die, die waren ja auch in der Ultima PC Rollenspielreihe sehr stark vertreten. Waren mir wesentlich sympathischer als Elfen (Elben), die es da nicht gab. Ist aber auch die einzige Fantasywelt, an die ich mich erinnere, wo die mir als Volk mit eigenständiger Kultur und nicht nur als Monster untergekommen sind. Aber ich plädiere dafür, öfter mal Elfen aus seinen Fantasywelten zu streichen und durch Gargoyles zu ersetzen. Aber die Welt von Ultima (ab Teil 6 kamen die als Kultur vor, wenn ich mich richtig erinnere) hatte damit schon ein Alleinstellungsmerkmal und das ist ja nun auch schon einige Jährchen her (habe ich als Jugendlicher gespielt und nebenbei eine Menge Englisch dazugelernt, in der guten alten Zeit wurden solche Spiele ja zum Glück noch nicht übersetzt und da musste man sich dann als Schüler eben auf Fremdsprachen einlassen).

Wollen Hybrid selbst das nicht haben, wenn der Anfang ihnen schon den dritten Platz in der Antho wert war?

beste Grüße,
Veith


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Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Stefanie
Reißwolf


Beiträge: 1357



BeitragVerfasst am: 28.11.2020 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt die Grim-Reihe von Gesa Schwartz.
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Yves Holland
Schmierfink


Beiträge: 57
Wohnort: Wilder Süden


BeitragVerfasst am: 28.11.2020 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Auch in der großartigen TV-Serie DR WHO wimmelt es von Gargoyles. Ich finde die Figuren großartig. Von daher, ja, her damit! Very Happy

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Eins und eins ist zwei - von London bis Shanghai!
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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1600
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 28.11.2020 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Die Bartimäus-Reihe von Jonathan Stroud. Bartimäus ist zwar kein Gargoyle, erscheint aber oft als solcher. Hat was.

_________________
NEU - NEU - NEU im September 2020:
"Hexenherz - Goldener Tod"
----------------------------------
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag, Februar 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Glühender Hass", acabus Verlag, Januar 2019.
"Die Tote in der Tränenburg", Alea Libris, 31. Oktober 2019.
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Minerva
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 367



BeitragVerfasst am: 28.11.2020 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Vermutlich muss man das Thema anders angehen, als Vampire und Werwölfe.
Ich nehme an, diese leben von ihrem sexuellen Mythos, weswegen sie so begehrt sind. Das ging doch schon mit "Dracula" los.
Aber die Masse davon bringt auch eine Menge Trash hervor.

Ich kenne deine Geschichte leider nicht, aber "ab in die Tonne" sollte sie auf keinen Fall. Vielleicht findet sich ein kleiner Verlag, ansonsten eben SP.


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... will alles ganz genau wissen ...
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Natalie2210
Geschlecht:weiblichLeseratte

Alter: 34
Beiträge: 197



BeitragVerfasst am: 28.11.2020 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

In Kerstin Giers Reihe "Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaragdgrün" kommt auch ein Gargoyle vor.

In die Tonne? Auf keinen Fall. Aber beim Thema Verlag hab ich echt keine Erfahrung. Vielleicht ändert sich die Meinung ja mal?

lg,
Natalie
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Liliengewächs
Geschlecht:weiblichGänsefüßchen


Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 28.11.2020 18:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

@Veith
Schön, hier gleich Kollegen zu finden! Hallöchen nochmal!
Deine Antho-Geschichte fand ich sehr cool. Hat Potenzial für was Längeres.

Ob Gargoyles bekannt sind, scheint eine Frage des Jahrgangs zu sein. Meine Nichten und Neffen (18 - 20), die für »Auf den Schwingen der Gerechtigkeit« zu jung sind, kennen diese Wesen nicht, ebenso wie ältere Semester (50 - 60). Wenn meine bisherige Recherche (mit viel Daumen mal Pi) stimmt, handelt es sich um heute 30 - 40jährige, die die Serie noch kennen und mit dem Thema was anfangen können. Meine Zielgruppe ist aber 12+

Beim Hybrid Verlag habe ich noch nicht angefragt, weil ich da ein anderes Buch im Lektorat hatte, als die Gargoyle-Geschichte fertig wurde. Jetzt bin ich mit einem weiteren Buch dort im Lektorat, welches den Vorzug (Teil 2 von 2) bekam. Bis das durch ist, kann noch einiges an Zeit vergehen - »Das Geheimnis von Greenlake Hill« liegt also schon über 2 Jahre rum, in denen ich mich natürlich auch anderweitig beworben habe.

Liebe Grüße
Lili
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RAc
Eselsohr


Beiträge: 426



BeitragVerfasst am: 28.11.2020 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Liliengewächs hat Folgendes geschrieben:
kennen diese Wesen nicht, ebenso wie ältere Semester (50 - 60).



Neeh, falsch... ich gehöre zu der o.a. Gruppe, bin aber mit dem Konzept Gargoyles gut vertraut (nicht zuletzt durch Quasimodo). Ich finde die sogar weitaus cooler als Werwölfe, Vampire und das ganze Modegedöns.

Willkommen auch von mir, Lili!
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V.K.B.
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Beiträge: 3173
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 28.11.2020 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Liliengewächs hat Folgendes geschrieben:
Meine Zielgruppe ist aber 12+
Das sollte aber eigentlich auch kein Problem sein. Man kann sich doch auch mal auf was Neues einlassen und muss nicht alles vorher kennen. Im Gegenteil, finde ich sogar, Vampire, Werwölfe und Zombies langweilen mich nur noch, sowas würde ich gar nicht mehr lesen.

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Willebroer
Geschlecht:männlichBücherwurm


Beiträge: 3577
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 28.11.2020 22:48    Titel: Re: Gargoyles – Marktlücke oder Fehlschlag? Antworten mit Zitat

Liliengewächs hat Folgendes geschrieben:
Hallo ihr Lieben,
wer von euch kennt Gargoyles und wundert sich (wie ich), dass sie scheinbar in Vergessenheit geraten sind?
...
Jetzt bin ich unsicher, wohin damit. Via SP veröffentlichen? Ab in die Tonne? Abwarten, bis sich die Trends ändern?

Liebe Grüße
Lili


Hallo Lilli,
in Vergessenheit geraten sind sie bei mir auch nicht. Aber das Grundkonzept ist eben eher unflexibel. Was erwartet man von Wesen, die den ganzen Tag versteinert sind? Vielleicht hattest du in dieser Hinsicht bessere Ideen.

Viele Konkurrenz-Fabelwesen bieten da mehr Möglichkeiten, wobei es auch eine Rolle spielt, ob man die jeweiligen Wesen mehr als Staffage sieht (inkl. bestimmter festgelegter Rollen/Hilfsdienste in der fiktiven Gesellschaft) oder ob sie die Handlung tragen sollen, mit einer eigenen Kultur, mit Familien, einer Geschichte, Konflikten untereinander, vielleicht auch einer Art Migrationsgeschichte (inkl. Herkunft in irgendeiner Parallelwelt).

Gerade bei jugendlichen Lesern scheint mir auch die Frage "Freund/Feind" eine Rolle zu spielen, wohl auch im Rahmen der Identitätsfindung: Adler gegen Wölfe, Vampire gegen Werwölfe, Drachen gegen Ritter, Zwerge gegen Orks, Eastside gegen Westside, Schalker gegen Borussen usw. usf.

Bei Gargoyles fällt mir da grad nix ein außer "gut" gegen "böse".

Was die Frage nach Hypes oder Moden angeht: Irgendwann ist einer der Erste. Wenn man Glück hat, ist die Zeit reif für was Neues oder für ein Revival. Manches ist eingängig und leicht zu händeln, wie die Jeans-Mode. Anderes war schnell vergessen. Offensichtlich gibt es Archetypen, die besonders fest im menschlichen Denken sitzen.
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V.K.B.
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Alter: 47
Beiträge: 3173
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Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 28.11.2020 23:06    Titel: Re: Gargoyles – Marktlücke oder Fehlschlag? Antworten mit Zitat

Willebroer hat Folgendes geschrieben:
. Aber das Grundkonzept ist eben eher unflexibel. Was erwartet man von Wesen, die den ganzen Tag versteinert sind?
Wer sagt denn, dass die Steinfiguren an den Kirchen die Gargoyles selbst sind, und nicht nur Steinfiguren, die solche darstellen, weil dem Bildhauer diese Wesen bekannt waren?
In Bremen z.B. glaubt ja auch keiner, der gute Roland sei tagsüber zu Stein erstarrt (und ein Riese gewesen), nur weil eine überdimensionale Steinstatue von ihm vor dem Dom steht. Klar könnte man eine Geschichte davon machen, dass diese Statue wirklich Roland ist und nur nachts zum Leben erwacht, aber niemand würde das zwangsläufig in einer Geschichte über ihn für nötig halten, nicht mal in einer Fanatasy-Geschichte. Warum also sollte es bei Gargoyles anders sein?


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RAc
Eselsohr


Beiträge: 426



BeitragVerfasst am: 28.11.2020 23:28    Titel: Re: Gargoyles – Marktlücke oder Fehlschlag? Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Willebroer hat Folgendes geschrieben:
. Aber das Grundkonzept ist eben eher unflexibel. Was erwartet man von Wesen, die den ganzen Tag versteinert sind?
Wer sagt denn, dass die Steinfiguren an den Kirchen die Gargoyles selbst sind, und nicht nur Steinfiguren, die solche darstellen, weil dem Bildhauer diese Wesen bekannt waren?
In Bremen z.B. glaubt ja auch keiner, der gute Roland sei tagsüber zu Stein erstarrt (und ein Riese gewesen), nur weil eine überdimensionale Steinstatue von ihm vor dem Dom steht. Klar könnte man eine Geschichte davon machen, dass diese Statue wirklich Roland ist und nur nachts zum Leben erwacht, aber niemand würde das zwangsläufig in einer Geschichte über ihn für nötig halten, nicht mal in einer Fanatasy-Geschichte. Warum also sollte es bei Gargoyles anders sein?


Naja, da muß ich Willebroer recht geben: Ein Zusammentreffen zwischen Gargoyles und Mähdreschern würde in diesem Forum weit weniger Diskussionstoff geben als bei Zombies... Rolling Eyes Außer natürlich in Disney Filmen, wo irgendwie alles in epischen Schlachten enden muß. Gargoyles sind für mich viel mehr Individualisten, ich glaube nicht, dass ich sie in eine Massenwesenhaltung setzen würde (was für mich auch ihren Charme ausmacht).
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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 29.11.2020 01:04    Titel: Re: Gargoyles – Marktlücke oder Fehlschlag? Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Willebroer hat Folgendes geschrieben:
. Aber das Grundkonzept ist eben eher unflexibel. Was erwartet man von Wesen, die den ganzen Tag versteinert sind?
Wer sagt denn, dass die Steinfiguren an den Kirchen die Gargoyles selbst sind, und nicht nur Steinfiguren, die solche darstellen, weil dem Bildhauer diese Wesen bekannt waren?


Das darf gerne die Autorin sagen, wenn sie möchte. Die Frage ist nur, ob und wie potenzielle Leser angesprochen werden. Wie man ihre Neugier weckt und ob sie der Geschichte dann eine Chance geben.

Auch wenn man den Verlag per SP überspringt.
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Taranisa
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BeitragVerfasst am: 29.11.2020 14:26    Titel: Re: Gargoyles – Marktlücke oder Fehlschlag? Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Willebroer hat Folgendes geschrieben:
. Aber das Grundkonzept ist eben eher unflexibel. Was erwartet man von Wesen, die den ganzen Tag versteinert sind?
Wer sagt denn, dass die Steinfiguren an den Kirchen die Gargoyles selbst sind, und nicht nur Steinfiguren, die solche darstellen, weil dem Bildhauer diese Wesen bekannt waren?


Mit Fantasy, evtl. auch angeregt durch Ideen-Impulse, lässt sich vieles ausarbeiten. Beispiel: Die im germanischen Raum vorkommenden Disen sind auch nicht jedem bekannt, aber in meiner Geschichte für die o.a. Anthologie fügte ich die Erklärung "nebenbei" ein. Eine spannende Geschichte kann auch mit Wesen bestückt sein, die viele erst kennenlernen.
Wenn im günstigsten Fall eine Idee einen Verlag überzeugt und viele LeserInnen erreicht, kann sie möglicherweise auch den Grundstein für einen neuen Trend legen.


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"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 29.11.2020 20:41    Titel: Re: Gargoyles – Marktlücke oder Fehlschlag? Antworten mit Zitat

Taranisa hat Folgendes geschrieben:
V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Willebroer hat Folgendes geschrieben:
. Aber das Grundkonzept ist eben eher unflexibel. Was erwartet man von Wesen, die den ganzen Tag versteinert sind?
Wer sagt denn, dass die Steinfiguren an den Kirchen die Gargoyles selbst sind, und nicht nur Steinfiguren, die solche darstellen, weil dem Bildhauer diese Wesen bekannt waren?


Mit Fantasy, evtl. auch angeregt durch Ideen-Impulse, lässt sich vieles ausarbeiten. Beispiel: Die im germanischen Raum vorkommenden Disen sind auch nicht jedem bekannt, aber in meiner Geschichte für die o.a. Anthologie fügte ich die Erklärung "nebenbei" ein. Eine spannende Geschichte kann auch mit Wesen bestückt sein, die viele erst kennenlernen.
Wenn im günstigsten Fall eine Idee einen Verlag überzeugt und viele LeserInnen erreicht, kann sie möglicherweise auch den Grundstein für einen neuen Trend legen.


Heißt das, es ist doch eine Marktlücke?
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Taranisa
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BeitragVerfasst am: 30.11.2020 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn das Interesse durch geschicktes Marketing bei der breiteren Masse geweckt wird, können auch neuere Ideen eine Marktlücke entstehen lassen. Ehe es z.B. HdR gab, wussten die Leute ja auch noch nicht, dass sie sich einmal sehr für Fantasy begeistern. Frei nach dem Motto: Du willst ganz viel über ... lesen, du weißt es nur noch nicht. Wink

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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 30.11.2020 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Nur gab es damals noch nicht dieses heutige Überangebot. Mit einem Thema alleine (außer vielleicht Sex und Vampiren) wird man es schwerhaben.
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