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Romananfang gelingt mir nicht

 
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Minerva
Geschlecht:weiblichEselsohr


Beiträge: 469



BeitragVerfasst am: 22.10.2020 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Gerling hat Folgendes geschrieben:
Ralphie hat Folgendes geschrieben:
@Elbenkönigin

Leser neigen dazu, Prologe zu überschlagen.


Das ist Quatsch. Ich maße mir jetzt nicht an, jeden Leser zu kennen. Bislang habe ich 9 Bücher veröffentlicht und jeder hatte sowohl einen Prolog, als auch einen Epilog. Bei annähernd 1.000 Rezensionen und diversen Leserunden ist diese „Technik“ sehr, sehr oft gelobt und nicht ein einziges Mal negativ bewertet worden. Im Gegenteil; oft wurde der Prolog als sehr gelungener Einstieg gelobt.


 Very Happy Herrr Gerling ist sicher auch erfahren genug, um zu wissen, wie man einen guten Prolog schreibt. Der von meinem ersten Buchversuch war die übliche tödliche Langweile eines unwichtigen Infodumps.
~~~
Eine gute Sache für eine Dystopie (oder generell für Romananfänge) wäre, wenn du mit einem interessanten Satz beginnst, der Fragen aufwirft.
z.B. in Fahrenheit 451 (Dystopie), in der Bücher verbrannt werden, beginnt so in etwa: "Es war eine Lust, Feuer zu legen."
Damit hast du den Leser schon in seiner Neugier gepackt. Vielleicht bekommst du so etwas hin, und dann baust du auf so einem ersten Satz z.B. eine Szene auf, einen Aufhänger, etwas aus dem Alltag in der Dystopie.

Oder so etwas: "Drei Jahre nachdem die XYZ an der Macht waren, wurde XY verboten/waren die Gefängnisse voll/musste ich zum Verhör/wurde ich schwanger/war meine letzte Ration Medikamente aufgebraucht."

Oder, du hattest doch das mit den Rentnern: "Nächste Woche würde Oma Lucy nach XY gehen und sterben."
Und dann wäre das aus der Sicht der Enkelin geschrieben.

Sicher passen die Beispiele jetzt nicht auf deinen konkrete Idee, aber stell es dir so vor, dass du am Anfang auf eine subtile Art das Kernproblem des ganzen anreißt und dann am besten in die erste Szene springst. Und dort ohne große Erklärungen quasi in den Alltag der Dystopie springst.

Meist reicht es, wenn du einen guten ersten Satz findest. An dem schlängeln sich die nächsten Worte und Geschehnisse nach meiner Erfahrung von alleine dran.
Probier doch mal ein paar Varianten aus. Denke dabei vor allem nicht so viel nach, sondern schreibe einfach, was dir einfällt. Umschreiben und löschen kannst du immer noch.


_________________
... will alles ganz genau wissen ...
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Elbenkönigin1980
Reißwolf


Beiträge: 1357



BeitragVerfasst am: 22.10.2020 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ralphie hat Folgendes geschrieben:
@Elbenkönigin

Leser neigen dazu, Prologe zu überschlagen.


Echt? Ich tue das nie, ich lese immer den Prolog, weil man sonst vielleicht das, was im ersten Kapitel geschieht, gar nicht versteht, weil man die Vorgeschichte nicht kennt.
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Elbenkönigin1980
Reißwolf


Beiträge: 1357



BeitragVerfasst am: 22.10.2020 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Maunzilla hat Folgendes geschrieben:
Wenn es nicht gelingen will, laß es sein. Kreativität läßt sich nicht erzwingen. Schreibe etwas anderes, und widme dich ggf. später diesem Projekt. Es läuft dir nicht davon.
Manchmal hat man eine Idee, die einen begeistert, aber ein paar Jahre später merkt man, daß man auf dem Holzweg war. Oder man hat eine neue Idee, wie man es umsetzen könnte, oder man hat seine Fähigkeiten inzwischen weiter entwickelt und kann sich jetzt an anspruchsvollere Projekte wagen, die einen zuvor überfordert hätten.


Ich schreibe seit 25 Jahren, ob man da noch weitere Fähigkeiten entwickelt, weiß ich nicht. Aber vielleicht ist es wirklich besser, ich setze mich nicht unter Druck und lasse die Sache erst mal ein paar Monate ruhen, vielleicht kommt ja irgendwann noch die entscheidende Idee.
Oder, da mein Roman auch sehr mit tagesaktueller Politik zusammenhängt, verändert sich auch die Handlung.
Ein Kaufhaus, das in meinem Roman eigentlich vorkommen sollte, ist mittlerweile wegen Corona nicht mehr existent und da hab ich auch entschieden, einfach ein neues Kaufhaus, das erst hinterher eröffnet zu erfinden.
ABer ich glaube ich warte noch etwas, wenn ich es eine Weile ruhen lasse, kommt vielleicht noch die rettende Inspiration für den Prolog
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Elbenkönigin1980
Reißwolf


Beiträge: 1357



BeitragVerfasst am: 23.10.2020 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Minerva hat Folgendes geschrieben:
Gerling hat Folgendes geschrieben:
Ralphie hat Folgendes geschrieben:
@Elbenkönigin

Leser neigen dazu, Prologe zu überschlagen.


Das ist Quatsch. Ich maße mir jetzt nicht an, jeden Leser zu kennen. Bislang habe ich 9 Bücher veröffentlicht und jeder hatte sowohl einen Prolog, als auch einen Epilog. Bei annähernd 1.000 Rezensionen und diversen Leserunden ist diese „Technik“ sehr, sehr oft gelobt und nicht ein einziges Mal negativ bewertet worden. Im Gegenteil; oft wurde der Prolog als sehr gelungener Einstieg gelobt.


 Very Happy Herrr Gerling ist sicher auch erfahren genug, um zu wissen, wie man einen guten Prolog schreibt. Der von meinem ersten Buchversuch war die übliche tödliche Langweile eines unwichtigen Infodumps.
~~~
Eine gute Sache für eine Dystopie (oder generell für Romananfänge) wäre, wenn du mit einem interessanten Satz beginnst, der Fragen aufwirft.
z.B. in Fahrenheit 451 (Dystopie), in der Bücher verbrannt werden, beginnt so in etwa: "Es war eine Lust, Feuer zu legen."
Damit hast du den Leser schon in seiner Neugier gepackt. Vielleicht bekommst du so etwas hin, und dann baust du auf so einem ersten Satz z.B. eine Szene auf, einen Aufhänger, etwas aus dem Alltag in der Dystopie.

Oder so etwas: "Drei Jahre nachdem die XYZ an der Macht waren, wurde XY verboten/waren die Gefängnisse voll/musste ich zum Verhör/wurde ich schwanger/war meine letzte Ration Medikamente aufgebraucht."

Oder, du hattest doch das mit den Rentnern: "Nächste Woche würde Oma Lucy nach XY gehen und sterben."
Und dann wäre das aus der Sicht der Enkelin geschrieben.

Sicher passen die Beispiele jetzt nicht auf deinen konkrete Idee, aber stell es dir so vor, dass du am Anfang auf eine subtile Art das Kernproblem des ganzen anreißt und dann am besten in die erste Szene springst. Und dort ohne große Erklärungen quasi in den Alltag der Dystopie springst.

Meist reicht es, wenn du einen guten ersten Satz findest. An dem schlängeln sich die nächsten Worte und Geschehnisse nach meiner Erfahrung von alleine dran.
Probier doch mal ein paar Varianten aus. Denke dabei vor allem nicht so viel nach, sondern schreibe einfach, was dir einfällt. Umschreiben und löschen kannst du immer noch.


Fahrenheit 451 hab ich selbst gelesen und das war ein sehr gutes Buch.
Da kam man wirklich beim Lesen gleich mitten rein, und hatte auch ein klares Bild vor Augen, und auch die Idee, dass ausgerechnet die Feuerwehr Bücher verbrennt fand ich richtig brillant vom Autor.
Ja, in den Alltag der Dystopie zu springen wäre wirklich gut, da werde ich einfach mal in Ruhe überlegen und mir so viel Zeit lassen wie ich brauche, um einen guten Anfang zu finden
vielleicht lese ich erst mal wieder ein paar Dystopien, die ich schon vor Jahren verschlungen habe, um noch mal zu sehen, wie so ein Einstieg am besten gelingt.
Der Bruder meiner Prota kriegt nen Brief, dass er zur Armee muss, aber weil .ich hab schon überlegt, da anzufangen, wo die Familie den Brief bekommt...aber wäre das nicht ein zu simpler Anfang?
Oder wäre das gerade gut, einfach mitten im typischen Alltag der Dystopie zu starten, also eine ganz normale Familie beim Abendessen und dann  überbringt ein Bote den Brief.
Da werde ich noch ein wenig rumfeilen müssen, aber vielleicht wäre so ein normales Familienabendessen, dass durch die Einberufung auf unangehme Weise unterbrochen wird, genau der richtige Anfang.
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V.K.B.
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 23.10.2020 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

Elbenkönigin1980 hat Folgendes geschrieben:
Ralphie hat Folgendes geschrieben:
@Elbenkönigin

Leser neigen dazu, Prologe zu überschlagen.


Echt? Ich tue das nie, ich lese immer den Prolog, weil man sonst vielleicht das, was im ersten Kapitel geschieht, gar nicht versteht, weil man die Vorgeschichte nicht kennt.
Das ist, mit Verlaub gesagt, auch Schwachsinn. Wenn der Autor weiß, was er tut und sein Handwerk versteht (und sonst braucht man nicht nur den Prolog, sondern das ganze Buch nicht zu lesen) dann gehört ein Prolog, sollte es einen geben, fest zum Buch dazu und es würde nicht mehr funktionieren, würde man ihn weglassen oder überspringen. Wenn mir jemand sagt, er oder sie lese generell keine Prologe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Und frage mich, was die Person für Bücher liest, bei denen das keinen Unterschied macht, oder ob sie auch alle Kapitel mit ungerader Nummer überspringt.

Zitat:
Oder wäre das gerade gut, einfach mitten im typischen Alltag der Dystopie zu starten, also eine ganz normale Familie beim Abendessen und dann  überbringt ein Bote den Brief.
Da werde ich noch ein wenig rumfeilen müssen, aber vielleicht wäre so ein normales Familienabendessen, dass durch die Einberufung auf unangehme Weise unterbrochen wird, genau der richtige Anfang.
Das klingt gar nicht nach einer schlechten Idee. Da würdest du dann auch eher gleich mit dem ersten Kapitel starten, nehme ich an, und nicht mit einem Prolog. Wie gesagt, ein Buch muss keinen Prolog haben, es kann auch mit Kapitel 1 losgehen. Wenn Prolog, muss das gekonnt und dieser auch extrem wichtig sein. Und als No-Go: "Ich erkläre meinem Leser die Welt"-Infodump ist kein Prolog, sondern Di­let­tan­tis­mus.

beste Grüße,
Veith


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Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Elbenkönigin1980
Reißwolf


Beiträge: 1357



BeitragVerfasst am: 23.10.2020 04:10    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Elbenkönigin1980 hat Folgendes geschrieben:
Ralphie hat Folgendes geschrieben:
@Elbenkönigin

Leser neigen dazu, Prologe zu überschlagen.


Echt? Ich tue das nie, ich lese immer den Prolog, weil man sonst vielleicht das, was im ersten Kapitel geschieht, gar nicht versteht, weil man die Vorgeschichte nicht kennt.
Das ist, mit Verlaub gesagt, auch Schwachsinn. Wenn der Autor weiß, was er tut und sein Handwerk versteht (und sonst braucht man nicht nur den Prolog, sondern das ganze Buch nicht zu lesen) dann gehört ein Prolog, sollte es einen geben, fest zum Buch dazu und es würde nicht mehr funktionieren, würde man ihn weglassen oder überspringen. Wenn mir jemand sagt, er oder sie lese generell keine Prologe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Und frage mich, was die Person für Bücher liest, bei denen das keinen Unterschied macht, oder ob sie auch alle Kapitel mit ungerader Nummer überspringt.

Zitat:
Oder wäre das gerade gut, einfach mitten im typischen Alltag der Dystopie zu starten, also eine ganz normale Familie beim Abendessen und dann  überbringt ein Bote den Brief.
Da werde ich noch ein wenig rumfeilen müssen, aber vielleicht wäre so ein normales Familienabendessen, dass durch die Einberufung auf unangehme Weise unterbrochen wird, genau der richtige Anfang.
Das klingt gar nicht nach einer schlechten Idee. Da würdest du dann auch eher gleich mit dem ersten Kapitel starten, nehme ich an, und nicht mit einem Prolog. Wie gesagt, ein Buch muss keinen Prolog haben, es kann auch mit Kapitel 1 losgehen. Wenn Prolog, muss das gekonnt und dieser auch extrem wichtig sein. Und als No-Go: "Ich erkläre meinem Leser die Welt"-Infodump ist kein Prolog, sondern Di­let­tan­tis­mus.

beste Grüße,
Veith


Ja, den in fast allen Romanen ist das ,was im Prolog geschieht ja entscheidend für die weitere Handlung.
Bei manchen Autoren, wie Charlotte Link, geschieht meist schon im Prolog ein Mord, und wenn der Leser das überspringt, hat er später keinen Plan worums geht.
Ich hab noch nie einen Prolog übersprungen mich interessieren die Prologe sogar besonders, denn sie entscheiden oft darüber, ob ich das Buch weiterlese oder eben nicht.
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Babella
Geschlecht:weiblichKlammeraffe

Alter: 58
Beiträge: 784

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 23.10.2020 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

Leser machen, was sie wollen. Über sie zu urteilen steht uns nicht zu. Ich bin auch so eine Prolog-Überspringerin. Warum? Die kommen immer so pathetisch daher, und danach muss ich erst mal einen Kontext-Switch machen. Also fange ich dahinter an und gucke, ob es mir gefällt.

Und nein, als Leserin muss ich gar nichts. Ich muss nicht versuchen, zu ergründen, was der Autor wollte und wie er was gemeint hat. Wenn ich nichts verstanden habe und mich trotzdem amüsiert habe, dann ist das eben so und kann dem Autor herzlich egal sein.

Am Anfang gerät man leicht ins Schwafeln, will alles auf einmal, holt viel zu weit aus ... aber als Leserin will ich gleich reinspringen ins Wasser. Meine Erfahrung ist auch: Erst mal weiterschreiben. Anders kommt man nicht rein. Das ist wie bei allen anderen Tätigkeiten auch: Man muss erst warm werden.

Viel Erfolg!
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DerAndreas
Eselsohr


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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 09:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elbenkönigin.
Das Phänomen, das du beschreibst, mit dem Prolog, liegt schlicht daran, das der Begriff so oft falsch benutzt wird. Ein Prolog ist normalerweise einfach eine "Einleitung", oder ein "Vorwort". Es dient dem Autoren dazu, ein paar Infos zur Intention des Buches, dem Schreibprozess oder persönlichen Gedanken nieder zu schreiben. In einigen Fällen kann der Prolog auch als eine Art Rahmenhandlung verwendet werden. Etwa könnte der Opa im Prolog damit beginnen, seinem Enkel eine Geschichte zu erzählen und eben diese Geschichte beginnt dann mit Kapitel 1 und endet im letzten Kapitel, bevor der Opa dann im Epilog seinen Enkel ins Bett bringt.

Sobald der Prolog unüberspringbar wird, weil er ein unmittelbarer Teil der Handlung ist, ist es kein Prolog mehr sondern das erste Kapitel. Und der Autor hat dann lediglich versucht, durch die (falsche) Überschrift einen auf dicke Hose zu machen.



Was den Anfang des Buches angeht, glaube ich, dass sich dir Leute dort immer viel zu viele Gedanken machen. Sicher, man sagt, der erste atz sei der wichtigste, weil er darüber bestimmt, ob jemand weiter lesen will. Das heißt aber nicht, dass der erste Satz deshalb nun ungeheuer kreativ, unkonventionell oder aufdringlich sein muss. Der Ausspruch "Der Kunde ist König", heißt ja auch nicht, dass der Kunde immer alles kriegt, was er will.

Für mich funktioniert es am Besten, wenn ein Buch gleich mit Action anfängt. Damit meine ich keine Messerstecherei oder brennende Autoreifen, aber Bewegung, Dynamik und Interaktion.
Das können ganz banale Dinge sein. Lass sich deinen Protagonist nach dem Salatputzen die Hände waschen, einen Autoreifen wechseln oder mit schwerem Harndrang in eine siffige Autobahntoilette stürmen. Ganz egal. Hauptsache es PASSIERT etwas.

Was ich für meinen Teil gar nicht ausstehen kann und wo ich auch jedes Werk sofort beiseite lege, sind Bücher, die mit einem inneren Monolog anfangen und mich dazu zwingen, mir durchzulesen was der Protagonist über den Verkehr auf der Autobahn, das Wetter und seinen neuen Chef denkt, bevor überhaupt irgendwas passiert.
Oder diese "Aufwach"-Anfänge, die man in vielen Anfängergeschichten vorgesetzt bekommt und in denen der Protagonist dann einen erheblichen Teil seiner Lebensenergie darauf verwendet, darüber nachzudenken, ob er schon wach ist, oder noch schläft. Wird es dann auch noch irgendwie so pseudo-esoterisch mit einem Haufen vager Andeutungen und wenig konkretem, bin ich ganz raus. Ich habe mal eine Story gelesen, die Fing damit an, das der Protagonist halb im Dösen darüber nachdachte, ob er grade einen Rembrand betrachtet, oder durch ein Fenster in den Hinterhof schaut. Sowas finde ich lächerlich.
Ganz besonders beliebt in dem Zusammenhang ist dann ja auch noch das verschweigen des Namens des Protaonisten, als würde das irgendwie die Spannung steigern.
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Gerling
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Wohnort: Braunschweig


BeitragVerfasst am: 23.10.2020 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

DerAndreas hat Folgendes geschrieben:
Hallo Elbenkönigin.
Das Phänomen, das du beschreibst, mit dem Prolog, liegt schlicht daran, das der Begriff so oft falsch benutzt wird. Ein Prolog ist normalerweise einfach eine "Einleitung", oder ein "Vorwort". Es dient dem Autoren dazu, ein paar Infos zur Intention des Buches, dem Schreibprozess oder persönlichen Gedanken nieder zu schreiben. In einigen Fällen kann der Prolog auch als eine Art Rahmenhandlung verwendet werden. Etwa könnte der Opa im Prolog damit beginnen, seinem Enkel eine Geschichte zu erzählen und eben diese Geschichte beginnt dann mit Kapitel 1 und endet im letzten Kapitel, bevor der Opa dann im Epilog seinen Enkel ins Bett bringt.

Sobald der Prolog unüberspringbar wird, weil er ein unmittelbarer Teil der Handlung ist, ist es kein Prolog mehr sondern das erste Kapitel. Und der Autor hat dann lediglich versucht, durch die (falsche) Überschrift einen auf dicke Hose zu machen.


Ein Prolog ist nicht ausschließlich ein Vorwort. Natürlich kann man die Übersetzung heranziehen (Pro = Vor. Logos = Rede) aber das wäre zu einfach. Denn ein Prolog ist als Stilmittel durchaus auch als Einleitung in das Gesamtwerk zu betrachten. Aber wie bei so vielen Themen in der Literatur gibt es auch hier unterschiedliche Meinungen. Ist nicht schlimm. Im Gegenteil; sowas führt ja schließlich sehr oft zu interessanten Diskussionen. Darüber hinaus ist nichts in Stein gemeißelt. Und das ab und zu jemand übers Ziel hinausschießt (siehe "auf dicke Hose machen") ist auch normal.


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Falsche Fährten - Bookspot Verlag (Juli 2015)
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DerAndreas
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Gerling hat Folgendes geschrieben:
Ein Prolog ist nicht ausschließlich ein Vorwort. Natürlich kann man die Übersetzung heranziehen (Pro = Vor. Logos = Rede) aber das wäre zu einfach. Denn ein Prolog ist als Stilmittel durchaus auch als Einleitung in das Gesamtwerk zu betrachten. Aber wie bei so vielen Themen in der Literatur gibt es auch hier unterschiedliche Meinungen. Ist nicht schlimm. Im Gegenteil; sowas führt ja schließlich sehr oft zu interessanten Diskussionen. Darüber hinaus ist nichts in Stein gemeißelt. Und das ab und zu jemand übers Ziel hinausschießt (siehe "auf dicke Hose machen") ist auch normal.


Darauf wollte ich ja mit dem Beispiel mit dem Opa und dem Enkel hinaus. Das ist dann ja ungefähr das, was man als Einleitung bezeichnen könnte. Gelernt habe ich es aber damals tatsächlich selber noch so, das ein Prolog, der unmittelbar teil der Haupthandlung ist, eben kein Prolog ist, sondern ein erstes Kapitel. Und in sofern gebe ich Ralphie da zu 100% recht. Wenn eine Textpassage als Prolog oder Epilog gekennzeichnet ist, dann MUSS der Leser sie überspringen dürfen, ohne dass ihm dann Elementare Informationen aus der Handlung fehlen.

Und das ergibt sich dann auch schlicht aus der normalen Bedeutung des Begriffs. Wenn viele Leser tendenziell erwarten, dass der Prolog unwichtig ist, dann liegt es nicht an uns, dass zu ändern. Dann müssen wir uns danach richten und es akzeptieren. Setze ich voraus, dass der Leser eine bestimmte Textpassage lesen muss, um das Buch zu verstehen, nenne ich sie weder Prolog, noch Epilog, noch Intermezzo, sondern schlicht Kapitel 1,2 und 3.
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MarkusM
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

DerAndreas hat Folgendes geschrieben:
Darauf wollte ich ja mit dem Beispiel mit dem Opa und dem Enkel hinaus. Das ist dann ja ungefähr das, was man als Einleitung bezeichnen könnte. Gelernt habe ich es aber damals tatsächlich selber noch so, das ein Prolog, der unmittelbar teil der Haupthandlung ist, eben kein Prolog ist, sondern ein erstes Kapitel. Und in sofern gebe ich Ralphie da zu 100% recht. Wenn eine Textpassage als Prolog oder Epilog gekennzeichnet ist, dann MUSS der Leser sie überspringen dürfen, ohne dass ihm dann Elementare Informationen aus der Handlung fehlen.


Prolog und Epilog meines Manuskripts erfüllen genau diese Anforderung. Man kann beide lesen, braucht es aber nicht um den Roman zu verstehen.



Was ich (im Gegensatz zu dir) schon mag ist es den Protagonisten erst kurz im Alltag zu erleben bevor "es losgeht". King macht das meiner Meinung nach recht oft. Auch in meinem Manuskript (postapokalyptische Dystopie) geht es so los, die wenige Momente vor dem auslösenden Ereignis startet. Da ist es aber auch Stilmittel, um den Leser da abzuholen, wo er gerade ist, um ihn dann in die eigentliche Geschichte zuz führen.
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DerAndreas
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

MarkusM hat Folgendes geschrieben:

Was ich (im Gegensatz zu dir) schon mag ist es den Protagonisten erst kurz im Alltag zu erleben bevor "es losgeht". King macht das meiner Meinung nach recht oft. Auch in meinem Manuskript (postapokalyptische Dystopie) geht es so los, die wenige Momente vor dem auslösenden Ereignis startet. Da ist es aber auch Stilmittel, um den Leser da abzuholen, wo er gerade ist, um ihn dann in die eigentliche Geschichte zuz führen.

Hi.
Da hast du mich falsch verstanden. Altagserlebnisse können tolle Einstiege sein. Z.B Frühstück oder der Weg zur Arbeit. Mir ist nur wichtig, dass mich der Autor dann auch an dem was passiert teilhaben lässt (show) und mich nicht stattdessen mit 1001 pseudointelektuellen Gedanken des Protagonisten füttert (tell).
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Ralphie
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wie hat Daryll F. Zanuck gesagt: Fangt mit einem Erdbeben an, und dann ganz langsam steigern!
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Gerling
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch irgendwo gelesen, dass ein Prolog nur dann als solcher bezeichnet werden darf, wenn er keinen direkten Bezug zur Geschichte hat.
Ja was ist denn das bitteschön für eine bescheuerte „Regel“?
Aber da ich ohnehin nichts von diesen Schreibratgebern und unsäglichen Regeln halte, ignoriere ich das einfach. Hätte ich hier ein absolutes Tabu gebrochen, wären meine sehr professionellen Lektoren definitiv auf mich zugekommen. Sind sie aber nicht.


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MarkusM
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

DerAndreas hat Folgendes geschrieben:
MarkusM hat Folgendes geschrieben:

Was ich (im Gegensatz zu dir) schon mag ist es den Protagonisten erst kurz im Alltag zu erleben bevor "es losgeht". King macht das meiner Meinung nach recht oft. Auch in meinem Manuskript (postapokalyptische Dystopie) geht es so los, die wenige Momente vor dem auslösenden Ereignis startet. Da ist es aber auch Stilmittel, um den Leser da abzuholen, wo er gerade ist, um ihn dann in die eigentliche Geschichte zuz führen.

Hi.
Da hast du mich falsch verstanden. Altagserlebnisse können tolle Einstiege sein. Z.B Frühstück oder der Weg zur Arbeit. Mir ist nur wichtig, dass mich der Autor dann auch an dem was passiert teilhaben lässt (show) und mich nicht stattdessen mit 1001 pseudointelektuellen Gedanken des Protagonisten füttert (tell).


Dann mag ich mich an der Stelle entschuldigen, hatte das so aufgefasst. smile
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zitronenkuchen
Eselsohr


Beiträge: 318



BeitragVerfasst am: 23.10.2020 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Du musst doch nicht mit dem Anfang beginnen, oder? Starte doch mit einer Szene, die dir leichtfällt. Dann schreib alles, was rauswill, und ganz am Ende den Anfang. Am Ende wirst du schon wissen, wie es beginnen muss.
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BlueNote
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Aber da ich ohnehin nichts von diesen Schreibratgebern und unsäglichen Regeln halte, ignoriere ich das einfach. Hätte ich hier ein absolutes Tabu gebrochen, wären meine sehr professionellen Lektoren definitiv auf mich zugekommen. Sind sie aber nicht.

Solche angeblichen Regel (Verwende niemals einen Prolog/Epilog z.B.) gibt es reichlich. Auch mir wurde das bei meinem Buch sofort um die Ohren gehauen. Klammheimlich habe ich einen Prolog jetzt wieder an den Anfang gestellt, nachdem ich ihn zunächst verschwinden ließ.

Ich denke, am Anfang sollte eine kleine Szene stehen und nicht nur eine Erläuterung des Settings. Das finde zumindest ich interessanter. Wenn die erste Szene zeitlich abgesetzt ist, würde das m.M. nach schon einen Prolog rechtfertigen.
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Gerling
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="BlueNote"]
Zitat:

Wenn die erste Szene zeitlich abgesetzt ist, würde das m.M. nach schon einen Prolog rechtfertigen.


Meine Prologe spielen immer in der Vergangenheit. Sie bilden sozusagen eine Art von Fundament für die folgende Geschichte.


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Willebroer
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht hier aber nicht nur um Prologe. Sondern um Anfänge.
Nur zur Erinnerung
Ein Prolog ist manchmal sogar dann nützlich, wenn und weil man ihn später einfach weglassen kann. Man schreibt ihn sozusagen für sich selbst, als Geburtshelfer zwischen Exposé und eigentlichem Text. Das ist wie bei der Rätselfrage mit dem Beduinen und dem überflüssigen Kamel.

Der beste Einstieg ist immer der Punkt, wo sich etwas Entscheidendes ändert.

Und wenn man dann doch den Prolog nicht lassen will, schreibt man eben nicht "Prolog" drüber, sondern "Frankfurt, 1864".

Ansonsten kann ich nur bestätigen: Beispiele sind wichtig. Wie machen es die anderen? Was überzeugt mich und was nicht?
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Mogmeier
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Moderator
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BeitragVerfasst am: 23.10.2020 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo miteinander!

Ich denke, es gibt ein ganz einfaches Mittel für den geeigneten Anfang, und das wurde zumindest im Folgenden schon genannt.

Willebroer hat Folgendes geschrieben:
Der beste Einstieg ist immer der Punkt, wo sich etwas Entscheidendes ändert.
Und genau da steckt der Pudel im Kern.

Das Problem dabei ist, denke ich, ist man darauf erpicht, den gesamten Handlungsverlauf chronologisch (Anfang bis Ende im zeitlich gegebenen Verlauf also) darzustellen, denn dabei meint man automatisch, mit dem Anfang der Handlung beginnen zu müssen. Aber hierbei gibt es einen Trick: nämlich die Szene vorzuziehen (an erste Stelle des ersten Kapitels zu setzen), die chronologisch zwar weit später spielt, aber eben dieses gewisse Entscheidende (z.B. einen Schwerpunkt und/oder eine Kernthematik der Story) beinhaltet oder darauf anspielt.

Es gibt da wahrscheinlich jede Menge Romane, in denen das so gemacht wurde. Um hier nur einmal meine drei Favoriten diesbezüglich zu nennen …

»Die satanischen Verse« (Salman Rushdie)
»Unendlicher Spaß« (David Foster Wallace)
»Charlotte durch alle Zeiten« (Penelope Farmer)

Wobei ich dazusagen muss, dass die beiden erstgenannten generell keinen wirklich chronologischen Ablauf der Handlung wiedergeben. In »Unendlicher Spaß« ist es, wenn ich mich recht erinnere, sogar das eigentlich letzte Kapitel (abgesehen von ein paar Auflockerungsszenen darin), das im Roman den Anfang macht.
Aber »Charlotte durch alle Zeiten« ist bezüglich dieser Methode ein echtes Paradebeispiel.

Viele Grüße
Mog


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»Nichtstun ist besser, als mit viel Mühe nichts schaffen.«
Laotse
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Minnewall
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BeitragVerfasst am: 24.10.2020 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

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Taranisa
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 52
Beiträge: 1680
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 24.10.2020 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Willebroer hat Folgendes geschrieben:
Der beste Einstieg ist immer der Punkt, wo sich etwas Entscheidendes ändert.

Oder sich, meiner Meinung nach, etwas ändert, aus dem sich der Startpunkt für den Hauptkonflikt entwickelt. Nach dem Motto: Wäre Minikonflikt A nicht passiert, hätte sich Situation / Hauptkonflikt B nicht ergeben. So ist ein wenig Zeit, das Setting und die Hauptfigur einzuführen. Natürlich nicht in aller Ausführlichkeit, es sollte ja von Anfang an Spannung geweckt werden.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
"Die Ehre des Henkersweibs", Burgenwelt Verlag, ET 12/20
"Spielweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/21
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